Beiträge von Wusel

    Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.


    Nelson Mandela

    Coronavirus: Diese Risikogruppen sind besonders gefährdet

    Das Coronavirus SARS-CoV-2 und die Lungenkrankheit COVID-19 nehmen für viele junge und sonst gesunde Menschen einen milden Verlauf.

    Besonders für Senioren und Vorerkrankte aller Altersgruppen ist die Sterblichkeitsrate hoch.
    Lesen Sie hier, mit welchen Grunderkrankungen SARS-CoV-2 besonders gefährlich wird.


    Bei den meisten Menschen verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 glimpflich. Sie bekommen Husten und Fieber. Doch wer zu sogenannten Risikogruppen gehört, erkrankt mit größerer Wahrscheinlichkeit schwer an COVID-19.

    Nach den aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) verlaufen 18 Prozent der nachgewiesenen Infektionen so schwer, dass die Betroffenen in ein Krankenhaus kommen. Doch wer ist überhaupt ein Risikopatient?

    Ältere Menschen sind größte Risikogruppe

    Ab dem Alter von 50 bis 60 Jahren steigt das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf nach Angaben des RKI stetig. Fast neun von zehn mit COVID-19 gestorbene Patienten (86 Prozent) waren laut RKI 70 Jahre alt oder älter.

    Die Ursache für die hohe Sterblichkeitsrate bei Älteren liegt in ihrem weniger gut reagierenden Immunsystem. Dadurch zeigen Patienten im Seniorenalter seltener hohes Fieber. Bei diesem handelt es sich jedoch um eine notwendige Abwehrreaktion des Organismus gegen Krankheitserreger.
    Bleibt sie aus, kann sich das Virus ungehindert ausbreiten. Ohne Fieber fehlt außerdem ein wichtiges Symptom, sodass Erkrankte erst später zum Arzt gehen und sich die Diagnose entsprechend verzögert, so das RKI.

    Höheres Risiko bei hohem Alter und Vorerkrankung

    Ein noch höheres Risiko sehen Experten, wenn neben einem hohen Alter auch Vorerkrankungen vorliegen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) schätzt Patienten ab 80 Jahren mit mindestens einer Risikoerkrankung sowie Patienten im Alter von 60 bis 79 Jahren mit mindestens drei Risikoerkrankungen als "hoch gefährdet" ein.

    "Wenn man diese Risikogruppen zusammenzählt und auf die Bevölkerung hochrechnet, gibt es etwa 5,5 Millionen Menschen bundesweit, die ein hohes Risiko haben, einen schweren COVID-19-Verlauf zu bekommen", fasst Studienleiter Jörg Bätzing die Zi-Analyse zusammen. Die Verteilung der Risikogruppen variiere regional zum Teil erheblich.

    Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen besonders gefährdet

    Bei COVID-19 handelt es sich um eine Erkrankung der Lunge, die durch das SARS-CoV-2 verursacht wird. In schweren Fällen zeigen sich ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Atemnot bis hin zu einer Lungenentzündung.

    Besonders gefährdet seien Patienten mit chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, sagt der Sprecher des Deutschen Lungentages, Marek Lommatzsch.

    Je nach Erkrankung ließen sich jedoch Abstufungen machen. Demnach haben etwa gut therapierte Asthma-Patienten kein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe.

    Anders ist die Situation bei Menschen mit der chronischen Lungenkrankheit COPD: "Aus den bislang vorliegenden Daten gibt es Hinweise darauf, dass Patienten mit COPD ein höheres Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben", sagt Lommatzsch.

    Zigarettenrauchen wird ebenfalls als Risikofaktor gehandelt - auch wenn die Datenlage dazu noch "dünn" sei, wie die "Deutsche Gesellschaft für Pneumologie" schreibt.

    COVID-19 besonders gefährlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Patienten mit Vorerkrankungen am Herzen werden eindeutig der Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe zugeordnet. Eine Infektion mit einem Virus stelle für das Herz eine zusätzliche Belastung dar und könne zur Überforderung führen, warnt das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung.
    Zudem ist bekannt, dass das Coronavirus Thrombosen, Herzmuskelentzündungen und Herzrhythmusstörungen auslösen kann.

    Coronavirus: Angriffsfläche bei unterdrücktem Immunsystem

    Patienten mit Krebserkrankungen scheinen nach Angaben des RKI ebenfalls anfälliger für einen schweren Krankheitsverlauf zu sein. Das liegt daran, dass ihr Immunsystem durch den Krebs oder die Therapie oftmals geschwächt ist.

    Auch die Behandlung von HIV und Autoimmunerkrankungen oder die von Menschen mit einem Spenderorgan basieren auf einer langfristigen Unterdrückung des Immunsystems, zum Beispiel durch Steroide. Dadurch werden Krankheitsausbrüche sowie Abstoßungsreaktionen verhindert.

    In der Folge ist das Immunsystem all dieser Patienten jedoch geschwächt, sodass sie für Viruserkrankungen empfänglicher sind.

    Erhöhter Blutdruck als Risiko?

    In der RKI-Liste findet sich auch Hypertonie (Bluthochdruck) als Risikofaktor. Eine Überhäufigkeit von schweren COVID-19-Fällen bei Bluthochdruck-Patienten gebe es jedoch nur auf den ersten Blick, meint dagegen der Vorsitzende der Deutschen Hochdruckliga, Ulrich Wenzel.

    Es sei bekannt, dass Bluthochdruck vor allem bei älteren Menschen auftrete. "Von daher ist es nicht verwunderlich, dass die Rate von Bluthochdruck-Erkrankungen bei den in der Regel älteren Patienten mit schweren COVID-19-Verläufen ebenfalls hoch ist." Pauschal lasse sich eine Risikoabschätzung dazu derzeit noch nicht treffen.

    Übergewicht könnte ebenfalls Risikofaktor sein

    Der Faktor Übergewicht rückt zunehmend ins Blickfeld der Mediziner. "Eine ganze Reihe von Studien hat gezeigt, dass eine Adipositas tatsächlich den Verlauf einer COVID-19-Erkrankung erschweren und verkomplizieren kann", erklärt Jens Aberle, Endokrinologe am Hamburger Universitätsklinikum.

    Vorläufige Untersuchungen aus Frankreich zeigten demnach zuletzt einen Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) und der COVID-19-Komplikationsrate.
    "Daraus geht klar hervor: Je höher der BMI ist, desto häufiger treten schwere COVID-19-Verläufe auf und desto häufiger sind Patienten auch gestorben", erklärt der Facharzt für Stoffwechsel.

    Eine Theorie sei, dass das Immunsystem durch das erhöhte Körpergewicht grundsätzlich aktiviert und in der Folge bei einer Virusinfektion überlastet werden könne, erklärt Aberle.

    Diabetiker nicht von vorneherein eine Risikogruppe

    "Es sind bislang zu wenige Zusammenhänge mit Diabetes bekannt, um das Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung abschließend bewerten zu können", sagt der Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Baptist Gallwitz.

    Statt Diabetes-Patienten pauschal als Risikogruppe einzustufen, plädiert der Tübinger Professor dafür, nach Alter und Vorerkrankungen zu differenzieren.

    Ältere Patienten mit sogenanntem Diabetes Typ 2 wiesen oft auch weitere Risikofaktoren auf. "Das sind sicher Patienten, die bei einer Coronavirus-Infektion ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben."

    Bei einem gut eingestellten Diabetes Typ 1, der vor allem in der Kindheit auftritt, sei kein erhöhtes Risiko auszumachen. "Das gleiche gilt auch für jüngere Menschen mit Typ 2 Diabetes ohne eine weitere Begleiterkrankung", betont Gallwitz.

    RKI zählt Leberkranke zur Risikogruppe

    Ob Leberkranke zur Risikogruppe zählen, ist noch nicht abschließend geklärt. Dazu liegen unterschiedliche Einschätzungen vor. Das RKI zählt Patienten mit chronischen Lebererkrankungen zur Risikogruppe.
    Die Deutsche Leberhilfe ist da vorsichtiger: "Bislang ist unklar, ob Leberkranke generell ein höheres Risiko von schweren COVID-19-Verläufen haben", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme. Es gebe aber erste Hinweise, dass Fettleber-Erkrankungen das Risiko schwerer Verläufe erhöhen könnten.



    Verwendete Quellen:

    *Robert-Koch-Institut: "Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf"
    *Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin: "Risikoabschätzung bei Patienten mit chronischen Atemwegs-und Lungenerkrankungen im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie"
    *Deutsche Diabetes Gesellschaft: "Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten"
    *Deutsche Hochdruckliga: "Empfehlungen zur Risikoeinstufung von Hypertonikern im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie"
    *Deutsche Leberhilfe: "Neuartiges Coronavirus: Infos für Leberkranke, Links und Anlaufstellen"
    *Internisten im Netz: "Coronavirus. Empfehlungen für Herzpatienten"
    *Deutsche Herzstiftung: "Coronavirus: Informationen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und angeborenem Herzfehler"
    *Krebsinformationsdienst: "Coronavirus. Was Krebspatienten beachten sollten"
    *Lungeninformationsdienst: "Coronavirus. Infos für Menschen mit Lungenkrankheiten"
    *dpa

    Warum auch Singles ein Testament brauchen

    Nicht nur Paare oder Personen mit Kindern sollten ein Testament aufsetzen. Auch für Singles ist es ratsam, ihren letzten Willen nieder zuschreiben. Damit stellen sie sicher, dass im Todesfall mit ihrem Nachlass das geschieht, was in ihrem Sinne ist.


    Ledig, kinderlos und alleinstehend - und dann? Wer erbt, wenn ein Single stirbt? "Die gesetzlichen Erben sind dann die Eltern des oder der Verstorbenen", erklärt Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht in München.

    Mit einem Testament lassen sich direkt Geschwister, Nichten und Neffen oder Freunde bedenken. Diese freiwillige Regelung der Erbfolge ist auch wichtig für ledige Personen, die einen Partner haben. Denn diese sind nicht automatisch abgesichert.

    Zuerst muss man aber wissen, wie die gesetzliche Erbfolge von ledigen Personen funktioniert: Gibt es keine schriftliche Regelung, erben die Eltern. Lebt zum Zeitpunkt des Erbfalls eines der Elternteile nicht mehr, treten für diesen Erbteil an dessen Stelle die Abkömmlinge, also weitere Kinder des Elternteils oder Neffen und Nichten des verstorbenen Singles.

    Die Verwandten erben - oder der Staat

    Gibt es diese Verwandten nicht, dann erbt die noch lebende Mutter oder der Vater des Singles allein. Angenommen, beide Elternteile des kinderlosen Singles sind bereits tot, und er hat auch keine Geschwister, Neffen oder Nichten: Dann kommen die Großeltern des Erblassers mitsamt ihren Abkömmlingen als Erben zum Zuge.

    "Leben die Großeltern noch, dann erben sie alleine und zu gleichen Teilen", erläutert Steiner. Ist ein Großelternteil tot oder sind beide Großeltern zum Zeitpunkt des Erbfalls verstorben, dann wird auch hier wiederum ihr Erbteil an deren Nachkommen weitergegeben.

    In dem Fall erben also womöglich die entferntesten Verwandten. "Können keine Angehörigen des Erblassers ermittelt werden, dann erbt am Ende der Staat", so Steiner.

    Partner oder die minderjährigen Kinder absichern

    Wer das vermeiden will, muss seinen Willen in einem Testament kundtun. Das trifft auch für Personen zu, die zwar einen Partner haben, aber mit diesem nicht verheiratet sind oder nicht eine eingetragene Lebensgemeinschaft bilden.

    Zudem gibt es viele Singles mit Kindern. Sie stehen zwar an erster Stelle der gesetzlichen Erbfolge. Aber Eberhard Rott, Fachanwalt für Erbrecht in Bonn, betont: "Hat ein Single minderjährige Kinder, kann ein Testament immens wichtig sein."

    Vermögenspfleger und Testamentsvollstrecker bestimmen

    Damit kann man etwa vermeiden, dass der sich dann allein um die Kinder kümmernde Ex-Partner auch das Vermögen verwalten muss, wenn man das nach der Scheidung nicht mehr möchte. Mit einem Testament lässt sich ein Vermögenspfleger für die minderjährigen Kinder einsetzen.
    Möglich ist auch, sowohl einen Vermögenspfleger als auch einen Testamentsvollstrecker zu benennen. Der Vermögenspfleger betreut das Erbe der Kinder bis zu deren Volljährigkeit.

    Testament nicht verstecken

    Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Gerade bei alleinlebenden Ledigen muss das Testament auch auffindbar sein. "Auf Nummer sicher gehen Erblasser, wenn sie ihren letzten Willen amtlich hinterlegen, und zwar beim für sie zuständigen Amtsgericht als Nachlassgericht", sagt Steiner.

    Das kostet inklusive Registrierung beim zentralen Testamentsregister eine einmalige Gebühr von rund 90 Euro. (ff/dpa)



    Quelle:
    web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/singles-testament-34763096

    Aber der Mensch ist eben ein Viech!

    Kaum wird ihm der Zügel ein wenig locker gelassen, schlägt er schon über die Stränge.

    Rudolf Alexander Schröder

    "Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken."


    Hermann Hesse

    Behörden warnen vor hoher Schadstoffkonzentrationen in Sushi-Blättern

    Algenblätter stecken in vielen asiatischen Gerichten, zum Beispiel in Sushi. Allerdings befinden sich auch schädliche Schwermetalle wie Blei und Arsen oder deutlich zu viel Jod in den Leckerbissen. Lebensmittelbehörden haben nachgemessen und gehen von einer Gesundheitsgefahr aus.


    Wer gerne asiatisch isst, kommt um sie nicht herum: Algenblätter sind ein fester Bestandteil der asiatischen Küche und erfreuen sich auch in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, wie etwa bei Sushi-Gerichten.

    Sie stecken außerdem in Gemüsegerichten, Suppen und Salaten, werden in getrockneter Form als Chips angeboten oder als Bestandteil in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Dabei kommen hauptsächlich großblättrige Meeresalgen wie Seetang zum Einsatz. Bekannte Sorten sind beispielsweise die Braunalgen Wakame und Kombu sowie die Rotalge Nori, deren Blätter zur Umhüllung von Sushi verwendet werden.

    Diese Meeresalgen neigen allerdings auch dazu, Schadstoffe, wie Schwermetalle oder andere unerwünschte Stoffe aus der Umwelt, aufzunehmen und anzureichern. Aus diesem Grund haben die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer getrocknete Algenblätter im Rahmen eines bundesweiten Monitoring-Programms sowohl in 2013 als auch in 2018 untersucht und die Ergebnisse nun in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

    Hohe Gehalte an gesundheitsschädlichen chemischen Elementen gemessen

    165 Proben getrocknete Meeresalgen wurden durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf diverse chemische Elemente untersucht. Dabei traten Cadmium, Blei, Arsen und Aluminium in hohen Konzentrationen auf.

    So überschritt jede zehnte Probe den für das Schwermetall Cadmium zulässigen Grenzwert von drei Milligramm pro Kilogramm Trockenmasse.

    In einer ähnlichen Anzahl wurden hohe Bleikonzentrationen zwischen ein und zehn Milligramm pro Kilogramm Trockenmasse gemessen, wobei über die Festlegung eines gesetzlichen Grenzwerts für Blei zum gesundheitlichen Verbraucherschutz derzeit noch beraten wird.

    Organisch gebundenes Arsen, dessen gesundheitliches Risiko bislang nicht ausreichend untersucht wurde, kam mit 25 mg/kg ebenfalls in hohen Mengen vor. Das laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) besonders problematische anorganische Arsen wurde allerdings nur in äußerst geringen Konzentrationen nachgewiesen.

    Aluminium, Uran und verschiedene Spurenelemente fanden die Wissenschaftler ebenfalls in hohen Konzentrationen, jedoch in Mengen, von denen keine Gesundheitsgefahr ausgehen soll.

    Zu viel Jod als Gesundheitsrisiko

    Mehr als 75 Prozent der Algenproben wiesen dagegen einen hohen Jodgehalt von mehr als 20 mg/kg auf, die nach aktuellem Lebensmittelrecht einen Warnhinweis erforderlich machen. Dieser fehlte jedoch in acht Prozent der Fälle. Das BVL rät Verbrauchern deshalb, nur Meeresalgenprodukte mit eindeutigen Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge zu kaufen, da eine übermäßige Jodaufnahme zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen kann.

    Um ein gesundheitliches Risiko eines Jod-Überangebots zu vermeiden, wird daher empfohlen, nur solche Meeresalgenprodukte zu kaufen, die eindeutige Angaben zum Jodgehalt und zur maximalen Verzehrmenge enthalten.





    Verwendete Quellen:
    web.de/magazine/gesundheit/
    Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Presseinformation Sushi-Blätter häufig mit Schadstoffen belastet
    Bundesinstitut für Risikoforschung: Gesundheitliche Risiken durch zu hohen Jodgehalt in getrockneten Algen

    Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht.
    Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht was Freundschaft bedeutet.


    Mark Zuckerberg

    "Jemanden zum Lügen zu bewegen, kann viel böses Blut erregen und Vertrauen vergiften.
    Es ist aber auch nicht ohne Gefährlichkeit, jemanden zur Ehrlichkeit anzustiften."


    Günther Krone

    Tipps für Besuche und Treffen an Pfingsten

    Auch wenn die Regeln in jedem Bundesland etwas anders sind: Vielerorts dürfen sich Freunde und Verwandte treffen - doch bei aller Wiedersehensfreude sollte man weiterhin achtsam sein.


    An Pfingsten wollen viele Menschen Freunde treffen oder Verwandte besuchen. Die Abstands- und Hygieneregeln sollten sie dabei aber weiterhin bestmöglich einhalten. Das bedeutet unter anderem: In die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch niesen oder husten und sich vorher von anderen wegdrehen - das Taschentuch danach entsorgen. Auf Umarmungen und Küsse lieber verzichten, gegebenenfalls eine Alltagsmaske tragen und regelmäßig gründlich die Hände waschen.

    Experten raten zu Treffen an der frischen Luft

    Wer die Wahl hat, trifft sich an der frischen Luft. Dazu rät der Virologe Professor Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. "Man muss sich im Klaren sein, dass auch unter Einhaltung der Sicherheitsregeln in geschlossen Räumen das Ansteckungsrisiko größer ist als draußen", sagt er.

    Wann es mit Aerosolen kritisch wird

    Nach seinen Worten sind Tröpfchen, die etwa beim Sprechen ausgestoßen werden, zwar weiterhin das Hauptrisiko für eine Übertragung. Deshalb ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in bestimmten öffentlichen Bereichen Pflicht, weil diese die Tröpfchen abfangen und damit das Ansteckungsrisiko für andere verringern. Sind Menschen aber längere Zeit zusammen in geschlossenen Räumen, reden, singen vielleicht, dann könne es mit den sogenannten Aerosolen in der Luft irgendwann kritisch werden, erläutert Schmidt-Chanasit.

    Aerosole sind kleinste Schwebeteilchen in der Luft

    Aerosole sind kleinste Schwebeteilchen in der Luft. Inzwischen gehen Forscher davon aus, dass auch über diese eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus besteht. Vor Aerosolen schützen einen Alltagsmasken und medizinische Gesichtsmasken kaum.

    Der Virologe Professor Christian Drosten hatte am Montag im Deutschlandfunk gesagt, man müsse anerkennen, dass die Aerosolübertragung eine wichtige Rolle spiele. Und mit Blick auf geschlossene Räume merkte der Charité-Wissenschaftler an: "Im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren."

    Für Luftaustausch sorgen

    Jonas Schmidt-Chanasit rät, sich in geschlossenen Räumen möglichst kurz und mit möglichst wenigen Personen aufzuhalten. Auch er betont: "Man sollte für eine gute Durchlüftung sorgen." Es gehe nicht darum, dass die Luft im Raum zirkuliert, sondern um einen Luftaustausch. "Am ungünstigen ist ein kleiner, geschlossener Raum ohne Fenster - ein Keller zum Beispiel."

    Und auch wenn man sich auf einen Ausflug oder einen Besuch lange gefreut hat, appelliert Schmidt-Chanasit: "Wer sich krank fühlt, sollte nicht an Familienfeiern teilnehmen oder reisen." (mgb/dpa)

    Quelle:
    web.de/magazine/gesundheit

    Hallo Klaus :)
    Mit deinen Worten über die heutige Zeit sprichst du mir aus dem Herzen.

    Lieben Gruß und schöne Pfingstfeiertage - Wusel

    Mit dem Altwerden ist es wie mit Auf-einem-Berg-Steigen:
    Je höher man steigt, desto mehr schwinden die Kräfte - aber umso weiter sieht man.


    Ingmar Bergman

    Planschbecken, Grill und Sichtschutz: Was darf ich alles auf dem Balkon?

    In Corona-Zeiten ist der Balkon für viele der Zufluchtsort schlechthin. Eine gute Idee also, ihn als kleines Urlaubsparadies einzurichten!

    Planschbecken, Grill, rankende Pflanzen: Was erlaubt ist und was Sie beachten sollten.


    So viel zu Hause wie in der Coronakrise waren wir noch nie. Kein Wunder also, dass viele Mieter kreativ werden, wenn es darum geht, sich ein bisschen Urlaubsgefühl nach Hause zu holen. Viele spielen auch mit dem Gedanken, sich ein Planschbecken auf den Balkon zu stellen. Nicht immer sei dies allerdings ohne Zustimmung des Vermieters möglich, informiert der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

    Darf ein Planschbecken auf den Balkon?

    Planschbecken und Pools dürfen als Spielgeräte zwar ohne Genehmigung von Mietern im Gemeinschaftsgarten oder auf der Terrasse aufgebaut werden. Das entschied das Amtsgericht Kerpen. Worauf Mieter allerdings achten müssen: Der Badespaß darf Nachbarn nicht stören - etwa durch herumspritzendes Wasser oder zu lautes Toben. Auch soll der aufgestellte Pool die übrige Gartennutzung nicht beeinträchtigen oder die Bausubstanz beschädigen.

    Grundsätzlich kann ein kleiner Pool auch auf einem Balkon aufgestellt werden, wenn der Mietvertrag oder die Hausordnung nichts anderes festlegen. Ein Pool darf jedoch niemals die Traglast des Balkons überschreiten, denn schlimmstenfalls kann der Balkon unter dem Gewicht des Planschbeckens einstürzen.

    Ist Grillen auf dem Balkon erlaubt?

    Zum Sommer gehört auch Grillen - aber ist das auf dem Balkon eigentlich erlaubt? Grundsätzlich sei es in Ordnung, erklärt Helena Klinger vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin. Es hängt aber von der Art des Grills ab.

    Klar ist: Das Grillen mit offenem Feuer auf dem Balkon ist untersagt - nicht nur wegen der Geruchsbelästigung, sondern auch wegen der Brandgefahr. Das entschieden unter anderem die Amtsgerichte Hamburg und Wuppertal. Es gilt unabhängig davon, ob ein Verbot in der Hausordnung oder im Mietvertrag geregelt wurde.

    Für ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis empfiehlt es sich, den Nachbarn Bescheid zu geben, dass man am Wochenende grillen möchte. Oder, falls es etwas lauter wird: auch um deren Einverständnis zu bitten. Nachbarn haben das Recht auf Nachtruhe, deshalb sollte das Grillen ab 22 Uhr deutlich leiser erfolgen oder die Party nach innen verlegt werden.

    Rankgitter am Balkon: Was Mieter dürfen

    Urlaubsfeeling kommt auch auf, wenn man sich ein grünes Reich auf dem Balkon schafft: Das ist Mietern laut dem Deutsche Mieterbund auch erlaubt.
    Wichtig aber:

    *nicht die Fassade beschädigen, wenn man beispielsweise ein Rankgitter montieren will
    *Töpfe und Pflanzen dürfen andere Menschen nicht gefährden (Stichwort: Sturm. Hier können schwere Gefäße leicht herunterfallen).
    *Blumenkästen müssen ordnungsgemäß befestigt sein.
    *Stark wuchernde Pflanzen etwa an der Balkonbrüstung müssen Nachbarn nicht erdulden. Den Wildwuchs müssen Mieter zurückschneiden, damit die Pflanze den Nachbarn nicht zuwuchert.


    Was den anderern Bewohnern im Haus aber zugemutet werden darf, sind herabfallende Blüten und Blätter.

    Sichtschutz nur mit Zustimmung des Vermieters

    Viele Mieter legen auf dem Balkon natürlich auch Wert auf Privatsphäre. Blicke der Nachbarn möchten sie vermeiden – gerade in Zeiten von Corona, in denen so viele Menschen ihre Zeit zu Hause verbringen.

    Den Balkon abzuschirmen, ohne zuvor die Erlaubnis des Vermieters einzuholen: Das sei allerdings nur in Ausnahmefällen möglich, betont man beim Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Wer für den Sichtschutzes die Fassade oder Balkonbrüstung anbohrt, muss die Zustimmung des Vermieters einholen. Der Mieter hat in der Regel auch keinen Anspruch auf Genehmigung eines solchen Umbaues.

    Das Gleiche gilt für alle, die einen Vorhang anbringen möchten, um den Balkon komplett zu verhüllen. Dass das über die vertragliche Nutzung des Balkons hinaus geht, entschied das Amtsgericht Münster.

    Allerdings ist das Anbringen von sogenannten Sichtschutzmatten an der Balkonbrüstung ohne Erlaubnis des Vermieters möglich, wenn sie nicht über das Geländer hinausragen oder das Erscheinungsbild der Immobilie erheblich beeinflussen. (af/dpa)




    Quelle:
    web.de/magazine/ratgeber/haus-garten

    Zeckenschutz: Wichtige Tipps zum richtigen Umgang mit Zeckenbissen

    Sie sind nur wenige Millimeter groß, können aber gefährliche Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen: In diesem Jahr sind besonders viele Zecken zu erwarten.

    Wie reagiert man, wenn eine in der Haut steckt? Und wie schützt man sich?


    Nach einem Ausflug ins Grüne sollte man sich in diesem Jahr besonders gut nach Zecken absuchen. Denn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) weist auf die besonders hohe Gefahr hin, die in diesem Sommer von den Blutsaugern ausgehe: Wegen des milden Winters gebe es mehr Zecken als in den Vorjahren.

    Sie verstecken sich gerne an den Achseln, in den Kniekehlen, im Schambereich, am Bauchnabel, in den Bauchfalten und hinter den Ohren. Dort solle man besonders gründlich suchen, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM). Und dann?

    Drei Tipps, wie Sie bei einem Fund reagieren, Symptome erkennen - und vorbeugen können:

    1. Zecken schnell entfernen

    Wer eine Zecke am Körper entdeckt, sollte sie möglichst schnell entfernen. Das kann laut CRM das Krankheitsrisiko senken.

    Dafür am besten eine Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenzange verwenden, rät das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Dabei die Zecke langsam und senkrecht herausziehen und Drehbewegungen vermeiden, damit der Kopf nicht abgerissen und der Körper des Tieres nicht zerquetscht wird - da sonst erst recht Krankheitserreger in die Wunde gelangen können.

    Auf Hausmittel wie Öl, Kleber, Nagellack oder Benzin solle man hingegen lieber verzichten. Die Zecke könnte dadurch sogar vermehrt eventuell infiziertes Sekret abgeben.

    Ist die Zecke entfernt, die Einstichstelle desinfizieren und mit einem Wundschnellverband versorgen. Die Zecke töten.

    2. Einstichstelle beobachten

    Erste Symptome zeigen sich oft zwei bis drei Wochen später. Bildet sich um die Einstichstelle ein roter Kreis, kann dies laut DRK ein Anzeichen für Borreliose sein. Diese Krankheit trete häufiger als die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf.

    Die Symptome beider Krankheiten sind vergleichbar mit einer Grippe: Oft treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Dann sollten Betroffene unbedingt zum Arzt gehen.

    3. Zeckenbiss vorbeugen

    Gegen FSME gibt es eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt sie Menschen, die sich in Risikogebieten aufhalten.

    Ein verlässlicher Schutz besteht nach drei Teilimmunisierungen - davon werden die ersten beiden über ein bis drei Monate verteilt. Die dritte folgt nach weiteren neun bis zwölf Monaten.

    Diese Grundimmunisierung hält mindestens drei Jahre. Danach sollte man diese regelmäßig auffrischen lassen - je nach Alter alle drei bis fünf Jahre, rät das CRM.

    Damit man gar nicht erst gestochen wird, sollte man dichtes Unterholz und hohes Gras eher meiden. Lange Hosen und geschlossene Schuhe sind bei Waldspaziergängen ratsam. Auch Zecken-Schutzmittel zum Einreiben oder Aufsprühen können die Blutsauger vom Körper fernhalten. (dpa/kad)


    Quelle:

    web.de/magazine/gesundheit/

    Telefonieren, Rauchen, laufender Motor - Warum das an Tankstellen verboten ist

    Um mögliche Brände und Explosionen an Tankstellen zu verhindern, sind das Rauchen oder den Motor beim Tanken laufen zu lassen verboten, auch die Nutzung des Handys kann untersagt werden. Verbotsschilder an den Tankzapfsäulen weisen darauf hin. Wir erklären, welche Gefahren davon ausgehen.


    Moderne Zapfsäulen erlauben einen sicheren Umgang mit Kraftstoffen. Dennoch sollte man beim Tanken immer vorsichtig sein, denn Benzin und Diesel sind hochentzündliche Chemikalien.

    Offenes Feuer und alles, das zu Funkenbildung führen kann und sich entzünden könnte, sind im Bereich der Zapfsäule verboten. Geregelt ist das unter anderem in den Technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS).

    Risiko durch Handybrand gesunken

    An vielen Tankstellen herrscht ein Handyverbot. Erkennbar ist das an Aufklebern oder Verbotsschildern an den Zapfsäulen. Grund dafür sind aber nicht wie oft vermutet die elektromagnetischen Wellen, auf denen Handyverbote in Flugzeugen oder Krankenhäusern basieren, sondern die Explosionsgefahr des Handyakkus.

    Mögliches Szenario: das Handy fällt bei der Nutzung zu Boden. Dabei löst sich der Akku, es entstehen Funken. Die wiederum könnten sich an Benzindämpfen oder ausgetretenem Benzin entzünden und es kann zur Explosion kommen. Derartige Unfälle sind in Deutschland zwar nicht bekannt, theoretisch aber möglich.

    Da in neuen Smartphones Batterien häufig fest verbaut sind und sie nicht über offene Kontaktpunkte verfügen, ist das Gefahrenrisiko allerdings gesunken. Einige Tankstellen schreiben deshalb kein Handyverbot mehr vor. Es sollte aber trotzdem nicht leichtfertig mit dem Handy im Bereich der Tankstellen umgegangen werden.

    Ob man an einer Tankstelle telefoniert werden darf oder nicht, entscheidet übrigens der Tankstellenbetreiber oder der dahinter stehende Mineralölkonzern, eine gesetzliche Regelung gibt es nicht. Der Tankstellenbetreiber verfügt über das Hausrecht und darf Verbote selbst regeln und somit auch das Herausnehmen und Telefonieren mit dem Handy an seiner Tankstelle untersagen oder erlauben.

    Obwohl die Gefahr einer Explosion sehr gering ist, sollte man dennoch vorsichtig bei der Verwendung des Smartphones an Tankstellen sein. Wer im Auto sitzt und den Motor ausgestellt hat, darf auf Tankstellengelände immer telefonieren.

    Rauchen birgt große Gefahr

    Obwohl Benzintanks tief in der Erde verbaut sind, können beim Tanken Benzintropfen auf den Boden fallen oder sich Benzingase in der Luft befinden. Würden Sie mit einer brennenden Zigarette in Berührung kommen, würde sie sich sofort entzünden.

    Deshalb ist Rauchen auf dem Tankstellengelände, auch im Auto bei geöffnetem Fenster, verboten.

    Betanken bei laufendem Motor

    Auch das Betanken von Auto oder Motorrad bei laufendem Motor ist verboten, das regelt ebenfalls die TRGS. Denn bei einem laufenden Motor könnten sich Benzindämpfe durch mögliche Funken aus dem Motorrau des Fahrzeuges entzünden und zu einem Brand oder eine Explosion führen.

    Auch hierfür ist das Risiko sehr gering, Vorsicht sollte aber trotzdem selbstverständlich sein.

    Zum Schutz vor Luftverschmutzung und Lärm ist es zudem grundsätzlich nicht erlaubt, den Motor von Kraftfahrzeugen im Stehen unnötig laufen zu lassen. Das regelt die Straßenverkehrsordnung unter § 30.




    Verwendete Quellen:

    Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, TRGS 751
    Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS
    Straßenverkehrsordnung § 30