Beiträge von Wusel

    Kann ich vom Mund-Nasen-Schutz abstehende Ohren bekommen?

    Ob nun im Supermarkt oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln: In Deutschland herrscht seit wenigen Wochen Maskenpflicht. Manche müssen sie sogar während der Arbeit anbehalten. Doch könnten sich die Ohren vom ständigen Tragen des Mund-Nasen-Schutzes eigentlich dauerhaft verformen?


    Der Mund-Nasen-Schutz ist in unserem Alltag zu einem unverzichtbaren Gebrauchsgegenstand geworden. Wer beim Einkaufen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Maskenpflicht nicht einhält, riskiert hohe Bußgelder, die in jedem Bundesland unterschiedlich hoch sind. Dabei kann das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes kurzzeitig zu abstehenden Ohren führen.

    Dauerhaft wird sich die Ohrmuschel allerdings nicht verformen, wie der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Thomas Deitmer, erklärt. "Ich habe 40 Jahre im OP gestanden und habe keine abstehenden Ohren bekommen."

    Und auch von Intensivpflegepersonal oder Operateuren, die die Maske den ganzen Tag tragen müssten, kenne er es bisher noch keinen Fall. Es gebe zwar keine Studien zu diesem Thema, aber es gebe auch keine Meldungen darüber, dass die abstehenden Ohren zugenommen hätten.

    Gummibänder ziehen Ohren nach vorne

    Dabei muss man zunächst einen Blick darauf werfen, wie der jeweilige Mund-Nasen-Schutz angebracht wird. Es gibt zwei Arten. Die klassische Form, wie sie in Krankenhäusern und im OP normalerweise verwendet wird, wird über die Ohren hinweg am Hinterkopf verknotet. "Dadurch entsteht weniger Zug auf die Ohrmuschel selbst", so Deitmer.

    Außerdem gibt es noch die Variante, bei der man die Maske mit Gummibändern hinter dem Ohr befestigt. Diese Form kann schneller an- sowie abgelegt werden und wird deswegen auch häufiger in der Coronakrise benutzt.

    "Man kann spekulieren, dass, wenn überhaupt eine Gefahr besteht, sie eher aus diesem Gummiband-Mund-Nasen-Schutz resultiert, weil dieser einen gewissen Zug aufs Ohr ausübt", erklärt Deitmer weiter. Die Gummibänder zögen das Ohr ein bisschen nach vorne.

    Allerdings würde normalerweise auch jeder eine Maske, die die Ohrmuschel verformt und die hinter den Ohren schmerzt, sofort absetzen. "Wenn man diesen Gummiband-Mund-Nasen-Schutz hat, sollte man einfach darauf achten, dass es nicht wehtut", rät Deitmer.

    Ohrmuschel nur wenige Monate nach Geburt formbar

    Auch bei Kindern besteht in dieser Hinsicht keine Gefahr. Nur bei sehr jungen Kindern in den ersten Lebensmonaten sind die Ohrmuscheln formbar. "Wenn ein Baby direkt nach der Geburt ein auffällig abstehendes Ohr oder eine Deformierung des Ohrknorpels hat, kann man durch einen geschickt angelegten Verband, der formend auf die Ohrmuschel einwirkt, eine Normalstellung erreichen."

    Ab dem ersten oder zweiten Lebensjahr ist die Ohrmuschel allerdings nicht mehr formbar. Selbst bei Kindergarten- oder Kita-Kindern nimmt Deitmer an, dass ein mäßiger Zug einer Maske auf die Ohrmuschel keine Verformungen nach sich ziehen würde.



    Verwendete Quellen:

    Gespräch mit Thomas Deitmer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
    Bußgeldkatalog 2020: "Maskenpflicht während der Corona-Pandemie: Wo ist der Mundschutz Pflicht?"

    Neue Corona-Warn-App startet zum freiwilligen Herunterladen

    Auch Deutschland hat jetzt eine Corona-Warn-App: Wer sich im Land aufhält, kann ab sofort sein Handy verwenden, um die Pandemie einzudämmen. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen - Herunterladen und Nutzung sollen aber ausdrücklich freiwillig sein.


    Nach wochenlangen Vorbereitungen geht die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus an den Start. Die Bundesregierung stellt die neue Anwendung am Dienstag (10:30 Uhr) in Berlin vor. In den App-Stores von Google und Apple stand die Anwendung bereits in der Nacht zur Verfügung.

    Link zur App im Google Play Store
    Link zur App in Apples App Store

    Das Herunterladen soll für alle Bürger freiwillig sein, um mit Hilfe von Smartphones das Nachverfolgen von Infektionen zu erleichtern. Die Regierung wirbt für eine breite Nutzung und verspricht hohen Datenschutz. Forderungen nach einem Gesetz lehnte sie ab. Ärzte unterstützen die neue App.

    Bundesärztekammer: Corona-Warn-App ermöglicht einfaches Nachvollziehen von Infektionsketten

    Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Das ist ein sehr sinnvolles Instrument." Die App sorge auf einfache Weise dafür, Infektionsketten zu erkennen. "Sie ermöglicht aber auch, persönliche Vorsorge zu treffen - indem man sich bei einer entsprechenden Warn-Meldung testen lassen kann."

    Die App wirke natürlich nur dann, wenn man möglichst viele Menschen fürs Mitmachen gewinne. "Sie würde noch besser wirken, wenn man das System grenzüberschreitend in Europa gangbar machen könnte."

    Die App soll am Vormittag von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), mehreren Ministern, dem Robert Koch-Institut und den beauftragten Unternehmen SAP und Telekom vorgestellt werden. Sie kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind.

    Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie in der Nähe eines Infizierten waren. Kontaktdaten werden nicht - wie zunächst vorgesehen - zentral gespeichert, sondern nur auf den Smartphones. Die Entwicklungskosten betragen rund 20 Millionen Euro.

    Seit kurz nach 2:00 Uhr steht die App in den Stores bereit

    Nutzer konnten die App bereits in der Nacht zum Dienstag auf ihr Smartphone herunterladen. Im App-Store von Google war sie bereits um kurz nach 2:00 Uhr morgens verfügbar, bei Apple dauerte es etwas länger.

    Nutzer klagten in sozialen Medien über Verzögerungen bei der Verfügbarkeit der App sowie über Probleme beim Herunterladen. In weniger als einer Stunde schienen die Startschwierigkeiten dann überwunden.

    Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, nannte die App einen sinnvollen Baustein im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. "Es ist absolut sinnvoll, die Chancen der Digitalisierung für den Kampf gegen Corona zu nutzen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

    Die App könne aber auch keine Wunder vollbringen, und sie ersetze natürlich weder Abstands- noch Hygieneregeln. Eine längere Entwicklungszeit sei auch allemal besser als schlecht funktionierende Schnellschüsse, wie Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten. Baas äußerte sich zugleich kritisch zur Rolle von Apple und Google. "Das Gesundheitswesen darf nicht in eine Abhängigkeitsfalle der großen US-Konzerne geraten - gerade, wenn es um den Umgang mit und die Nutzung von Daten geht."

    Braun: "App ist so sicher, wie sie nur sein kann"

    Kanzleramtsminister Helge Braun beschwor die Sicherheit des Programms. "Diese App ist so sicher, wie sie nur sein kann", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal "t-online.de". Der Quellcode sei offengelegt worden, ein höheres Maß an Transparenz könne man "kaum leisten".

    Braun bekräftigte das Versprechen der Bundesregierung, dass die Nutzung der App freiwillig bleibt: "Es gibt keinen Zwang, die App zu installieren. Ein Gesetz, das die Deutschen zum Download der Corona-App zwingt, schließe ich ausdrücklich aus. Wir werden beim freiwilligen Modell bleiben."

    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach versicherte, die Nutzung sei aus Sicht des Datenschutzes unbedenklich: "Niemand wird kontrolliert", sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Es werden nur Zahlencodes ausgetauscht. Von diesen Zahlen aus kann niemand auf die Person schließen. Der gesamte Vorgang ist anonym." Er verspreche sich "keine Wunder davon, aber eine Menge im Kampf gegen das Virus."

    Verbraucherzentralen pochen auf Freiwilligkeit

    Die Regierung wies Forderungen aus der Opposition zurück, Regelungen zur Freiwilligkeit und zum Datenschutz in einem eigenen Gesetz festzuschreiben. In der Datenschutzgrundverordnung sei alles Notwendige geregelt, argumentierte etwa Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

    Die Verbraucherzentralen pochen darauf, dass die App tatsächlich freiwillig bleibt. So dürfe es nicht sein, dass etwa Arbeitgeber, Restaurants oder Behörden eine Nutzung der App doch einmal als Zutrittsvoraussetzung definierten. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag): "Ich bin davon überzeugt, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber gibt, dass niemand benachteiligt werden darf, der die App – aus welchen Gründen auch immer – nicht nutzt."

    Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte, besonders Beschäftigte in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen zum Mitmachen zu sensibilisieren. Justizministerin Lambrecht sagte den Funke-Zeitungen, aus ihrer Sicht sei die Warn-App für Kinder mit Smartphones genauso zu empfehlen wie für Erwachsene - das müsse aber jede Familie für sich selbst beurteilen.

    Der Deutsche Städtetag appellierte an die Nutzer der App, den Kontakt zum örtlichen Gesundheitsamt zu suchen, wenn die App ihnen eine Warnung anzeigt: "Damit können sie ein effizientes und zügiges Arbeiten der Gesundheitsämter unterstützen", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.





    Quellen:
    web.de/magazine/news/coronavirus/corona-warn-app-freiwilligen-herunterladen-34794516
    (dpa/ank)

    Wirksame Methoden gegen stinkende, riechende, muffige Bücher


    Wie entstehen muffige Buchgerüche?

    Nässe ist der größte Feind von Papier und Büchern. Oft werden Bücher unsachgemäß in feuchten Kellern oder Dachböden gelagert. Da Papier sehr stark Feuchtigkeit anzieht, wird es dort schon nach kurzer zu einem idealen Nährboden für Schimmelsporen. Und die verursachen übliche Gerüche.

    Bücher mit einem regelrechten Schimmelüberzug sind meist nicht mehr zu retten, die sollten entsorgt werden. Nur besondere Raritäten können vielleicht noch von einem Buchrestaurator gerettet werden.

    Aber auch in der scheinbar trockenen Wohnung nehmen Bücher (oder genauer gesagt das Papier) im Laufe der Zeit alle Wohnungsgerüche auf. Essensdüfte, Kerzenrauch, Kaminfeuer, Parfüms und auch Körperausdünstungen sorgen für den muffigen Buchgeruch. Besonders unangenehm empfinde ich persönlich auch den Zigarettenrauch, der Büchern aus Haushalten von Kettenrauchern entströmt.

    1. Methode: Natron, Papiertüte, Schnur und etwas Zeit

    Für die erste schonende und preiswerte Methode, den Geruch zu vertreiben benötigen Sie Natron, Papiertüten und etwas Schnur. Füllen Sie 2 Esslöffel Natron in eine Papiertüte und stecken Sie das Buch hinein. Dann binden Sie die Tüte zu und stellen sie für etwa eine Woche an einen trockenen Ort. Die Tüte dabei nicht schütteln.

    Nach sieben Tagen die Tüte öffnen, das Natron vom Buch abschütteln oder wegpusten – der Geruch ist meist weg. Bei hartnäckigem Zigarettengestank eventuell mehrfach wiederholen – es gibt bei „Raucherbüchern“ leider auch ganz extreme Fälle, bei denen auch diese Methode nicht wirkt.

    2. Methode: Die Gefrier-Methode

    Erforderliches Material: Zeitungspapier, Plastiktüte, Tesafilm, Gefrierfach oder Gefriertruhe.


    Wichtig: nehmen Sie keine druckfrischen Zeitungen für diesen und den folgenden Tipp. Die führen zu vermeidbaren Problemen mit abfärbender Druckerschwärze. Um das zu vermeiden, nehmen Sie nur Zeitungen, die mindestens 14 Tage alt sind. Alternativ können Sie aber auch Papiermülltüten verwenden.


    Packen Sie das Buch in das Zeitungspapier ein. Dabei muss das Papier das Buch komplett umhüllen. Verkleben Sie die Ränder gut mit Tesafilm. Jetzt kommt das Päckchen in eine Plastiktüte, die Sie ebenfalls gut zukleben. Je weniger Luft in der Tüte ist, umso besser funktioniert das „entmuffen“.

    Das so gepackte Buchpaket kommt nun für etwa 10 bis 12 Stunden in die Tiefkühlung (Gefrierfach oder Kühltruhe). Nach dieser Zeit holen Sie das Buch wieder heraus und packen es sofort aus. Damit die Kälte schnell entweichen kann, blättern Sie es mehrfach durch. Dabei werden Sie feststellen, dass der Geruch verschwunden ist.

    3. Methode: Die Katzenstreu-Methode

    Erforderliches Material: Zeitungspapier, Katzenstreu, Kiste und Tesafilm.


    Wieder wird das Buch wie bereits bei der Gefrier-Methode beschrieben in Zeitungspapier verpackt. Dieses Paket legen Sie in eine etwas größere Kiste und bedecken es vollständig mit Katzenstreu. Jetzt arbeitet die Zeit für Sie, etwas Geduld sollten Sie aber haben: je nach Stärke des Geruchs dauert es etwa 4 bis 6 Wochen, bis der Muffgeruch verschwunden ist. Riecht es nach dieser Zeit immer noch, verbuddeln Sie es einfach nochmals für einige Wochen.

    Das Kochbuch für Notfall und Krise - Rezepte für 28 Tage für 4 Personen. 3 Mahlzeiten und 1 Snack pro Tag.:
    Ein Notfallkochbuch nach der amtlichen Vorratstabelle (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 6. April 2020
    von Ulrich Grasberger (Autor)

    Kindle 9,99 €

    Gebundenes Buch 9,99 €

    Pandemien, Corona, Überschwemmungen, Stromausfälle: davor ist keiner sicher!
    Die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz empfehlen jedem Bürger, einen Lebensmittel-Notvorrat anzulegen, und bieten dafür auch Listen entsprechender Lebensmittel an.

    Grundlage dieses Buches ist die sehr exakt ausgearbeitete Lebensmittelliste Deutschlands. Denn was macht man mit den vielen Konserven?
    Dieses Buch bietet Ihnen die richtigen Rezepte. So verwerten Sie die Lebensmittel in der sinnvollsten Reihenfolge, essen leckere Gerichte, vermeiden Mangelerscheinungen, bleiben fit.

    Mögliche Krisenfälle sind: Epidemien, schwere Unwetter, Schneekatastrophen, großflächige Überschwemmungen, Blackout (Stromausfall), Freisetzung von Gefahrstoffe.

    Deutschland: Sowohl das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfehlen jedem Bürger, einen Notvorrat für 10 Tage einzulagern. Dafür gibt auf den Internetseiten beider Institutionen eine genaue Liste von Lebensmitteln.

    Österreich: das SIZ (Sicherheitsinformationszentrum) empfiehlt einen Bevorratung für 14 Tage.

    Schweiz: Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung: Empfehlung für einen Notvorrat für eine Woche.

    Sicherheit und Anonymität im Internet: Ihre digitale Privatsphäre ist in Gefahr (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 26. März 2020
    von Thorsten Petrowski

    Kindle 17,99 €

    Gebundenes Buch 19,99 €


    Anonym kommunizieren und recherchieren im Internet

    Totalitäre Staaten setzen gezielt modernste Technik ein, um Falschinformationen zu verbreiten, die Bürger auszuspionieren und unter Kontrolle zu halten. Soziale Medien manipulieren Meinungen und üben Druck auf Menschen aus. Internetgiganten spinnen um Sie als Benutzer gezielt feinmaschige Netze, um mit Ihren Daten Geld zu verdienen.

    Anonym surfen - das wünschen sich deshalb in Zeiten staatlicher Überwachung und kommerzieller Datenhändler viele Nutzer des Internets.

    Internetnutzer, egal ob am Smartphone oder am PC, geben ständig freiwillig Informationen über sich preis, die eigentlich niemanden etwas angehen. Normalerweise geben Sie ja auch nicht jedem Fremden einfach so Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer. Im Internet ist das anders: Sobald Sie Ihren Rechner mit dem Internet verbinden, sind Sie identifizierbar. Von privaten und kommerziellen Datenschnüfflern - aber auch von staatlichen Behörden.

    Mit jedem Besuch einer Internetseite verraten Sie einen Teil Ihrer Identität. Dagegen können Sie sich wehren. Wenn Sie sich im Internet anonym bewegen möchten, müssen Sie wissen, welche Spuren Sie beim Surfen hinterlassen und wie Sie dadurch identifiziert werden können. Erst dann können Sie sich daranmachen, Ihre Schritte zu verschleiern. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie es geht.

    Hier erhalten Sie leicht umsetzbare und kompetente Antworten auf Fragen wie:

    Was verrät mich im Internet? Warum bin ich im Internet nicht anonym?
    Wie kann ich meine Spuren im Internet löschen und regelmäßig beseitigen?
    Welche Funktionen in meinem Browser stellen ein besonderes Sicherheitsrisiko dar?
    Wie kann ich mich vor Spionageprogrammen schützen, diese auf meinem Rechner finden und gegebenenfalls eliminieren?
    Welches sind die besten Dienste und Schutzprogramme zur Anonymisierung meines Surfverhaltens, und welche davon sind sogar kostenlos?
    Welche Spuren sollte ich regelmäßig auf meinem eigenen Computer beseitigen?
    Wie kann ich meine E-Mail-Kommunikation vor fremden Zugriffen schützen?
    Wie lege ich sichere Passwörter an und verwalte diese richtig?


    Thorsten Petrowski erläutert für jedermann verständlich und mit zahlreichen praktischen Tipps, was Sie ohne großen Aufwand tun können, um Ihren Computer wieder zu einem sicheren und anonymen Teil Ihrer Privatsphäre zu machen.

    Unsere Sparer sind dumm und unverschämt.

    Dumm sind sie, weil sie uns ihr Geld geben. Unverschämt sind sie, weil sie dafür Zinsen haben wollen.


    Dr. Hermann Josef Abs

    Bankier, 1957 - 1967 Vorstandsvorsitzender der "Deutschen Bank"

    Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen.


    Dr. Hermann Josef Abs

    Bankier, 1957 - 1967 Vorstandsvorsitzender der "Deutschen Bank"

    Die Menschen müssen begreifen, dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde bevölkert hat.


    Friedensreich Hundertwasser

    Schafskälte

    Wenn sich der Juni nähert und es zu einem plötzlichen Temperatureinsturz kommt, dann ist dies ein eindeutiges Zeichen für die sogenannte Schafskälte.

    Ein besonderes Wetterphänomen, welches die Wetterlage seit unzähligen Jahren immer von neuem durcheinander bringen kann.


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    Der Termin für die Schafskälte 2020 ist Donnerstag, der 11. Juni. Generell spricht man bei der Schafskälte von einem Zeitraum zwischen 4. Juni und 20. Juni. Rund um dieses Datum ist mit einem Kälteeinbruch in Mitteleuropa zu rechnen. Allerdings sieht es im heurigen Jahr nicht danach aus, für das Wochenende rund um den 11. Juni sind hohe Temperaturen angesagt. Die Schafskälte dürfte als heuer eher verhalten ausfallen.


    1. Was verbirgt sich hinter dem Wetterphänomen Schafskälte

    Die Schafskälte bezeichnet einen Kälteeinbruch im Juni, bei welchem, aufgrund von feucht-kühler Lufteinströmung aus Nordwesten, ein Absinken der Temperatur um fünf bis zu zehn Grad erfolgt.
    Damit ist die Schafskälte eine meteorologische Singularität, bei welchem es sich um einen Witterungsregelfall handelt, welcher von der normalen Wetterlage erheblich abweicht und mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit, bei der Schafskälte von 89%, immer zu dem gleichen Zeitabschnitt stattfindet.
    Ihren Namen verdankt sie den Schafen, denn für gewöhnlich war dies die Zeit für das Scheren dieser Tiere. Die plötzlich eintretende Kälte war jedoch unangenehm für sie und konnte gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Darum werden die Mutterschafe sowie ihre Lämmer inzwischen erst gegen Ende des Junimonats geschoren.
    Charakteristisch für die Schafskälte sind dabei, neben den kalten Temperaturen, das wechselhafte Wetter und der häufige Regen.

    2. Zeitpunkt der Schafskälte

    Die Schafskälte tritt in der ersten Hälfte des Junimonats auf, wobei das richtungsweisende Datum auf den 11. Juni datiert ist. Darum findet diese meteorologische Singularität circa zwischen dem 04. und 20. Juni statt und löst damit oftmals eine Periode ab, die im Mai vorangegangen ist.

    3. Gründe für die Entstehung der Schafskälte

    Die Schafskälte wird hauptsächlich durch den Unterschied zwischen der Land- und der Meerwassererwärmung verursacht. Meistens wird dabei ihre kalte Luft von West bis Nordwest durch ein Tiefdruckgebiet über Europa herbeigeführt.

    Aus diesem Grund beinhaltet ihr Eintreffen grundsätzlich auch eine Veränderung der Windrichtung von Südwest auf Nordwest.
    So ist die Schafskälte vergleichbar mit dem Sommermonsun des indischen Subkontinents und wird daher auch als „Monsunwelle“ oder „europäischer Sommermonsun“ betitelt.

    4. Wo ist mit der Schafskälte zu rechnen

    Die Schafskälte ist ein Witterungsregelfall, der sich über Mitteleuropa erstreckt und bei welcher Deutschland und Österreich am stärksten betroffen sind.
    Während tiefer gelegene Gebiete allerdings weniger von ihr spüren, macht sich ihr Kälteeinbruch vor allem in den Alpenregionen und Hochlagen, darunter Salzburg, Tirol oder Kärnten, deutlich bemerkbar. Hier ist daher in der Zeit der Schafskälte sogar mit erheblichem Neuschnee von bis zu 50 cm zu rechnen.

    5. Vergleichbare außergewöhnliche Witterungsregelfälle

    Außer der Schafskälte gibt es noch eine Reihe weiterer Singularitäten, die mit ihr vergleichbar sind.

    Dazu gehören der Märzwinter, welcher einen Spätwintereinbruch in Mitteleuropa bezeichnet.

    Die Hundstage, die sich auf die europäische Hitzeperiode zwischen dem 23.07 und 23.08 beziehen.

    Der Altweibersommer, mit spätsommerlichen Temperaturen im September.

    Das Weihnachtstauwetter, ein mild-feuchter Witterungszeitraum in Mitteleuropa vom 24.12. bis 29.12.

    Der Martini-Sommer, der eine letzte Schönwetterperiode in der ersten Novemberhälfte umfasst.

    Sowie die Eisheiligen, deren Gedenktage den Wetterheiligen gewidmet wurden.

    Tiroler Knödel


    Zutaten:
    20 g Butter
    2 Eier
    4 EL Mehl (glatt)
    250 ml Milch
    0.5 Bund Petersilie
    1 Prise Salz
    100 g Speck (geräuchert)
    250 g Semmelwürfel
    1 Zwiebel


    Zubereitung:

    Für die Tiroler Knödel die Zwiebel fein schneiden und in Butter anrösten.
    Den geräucherten Speck kleinwürfelig schneiden und zufügen.
    Nun die Semmelwürfel, Eier, Milch, Zwiebel, Speck mit allen weiteren Zutaten in einer Schüssel verrühren.
    Die Masse ca. 10 Min. ziehen lassen.
    Danach Knödel formen. Dabei die Hände immer etwas mit Wasser befeuchten bevor man einen Knödel formt.
    Knödel in kochendem Salzwasser ca. 10 Min. leicht kochen lassen. Oder im Dampfgarer bissfest garen.

    Größtes Containerschiff der Welt in Hamburg begrüßt

    Die Zukunft der Containerschifffahrt ist ungewiss, aber jetzt kommen Schiffe in Fahrt, die lange vor der Corona-Krise bestellt wurden.

    Der größte aller Containerriesen wurde nun in Hamburg gebührend empfangen.


    Das weltgrößte Containerschiff, die "HMM Algeciras", hat am Sonntag zum ersten Mal den Hamburger Hafen angelaufen und am Burchardkai festgemacht. Hunderte Zuschauer verfolgten entlang der Elbe, wie der 400 Meter lange Megafrachter von zwei Schleppern ins Hafenbecken gebracht wurde. Zum Empfang gehörte auch ein Begrüßungsschiff mit Wasserfontäne. Die "HMM Algeciras" ist das neue Flaggschiff der südkoreanischen Reederei HMM (vormals Hyundai Merchant Marine).

    Ladekapazität beträgt fast 24.000 Standardcontainer

    Der Frachter kann 23.964 Standardcontainer (TEU) laden und damit gut 200 TEU mehr als die "MSC Gülsün" und ihre Schwesterschiffe, die bis April den Titel der weltgrößten Containerriesen für sich beanspruchen konnten. Während seines Aufenthalts wird der Megafrachter rund 8500 Container oder 13 600 TEU laden und löschen. Darunter sind Konsumgüter, Nahrungs- und Genussmittel, Textilien, Elektroartikel, Maschinen und Anlagenteile, medizinische Geräte, chemische Grundprodukte und Rohstoffe jeglicher Art.

    Am Mittwoch gegen 14:00 Uhr wird die "HMM Algeciras" den Hafen wieder verlassen. "Die HHLA freut sich, dass HMM nun mit seinen größten Schiffseinheiten nach Hamburg kommt", sagte Vorstand Jens Hansen. "Das bestätigt uns in unseren Investitionen in neue Brückentechnik und Lagerkapazitäten, um diese Schiffsgrößen heute abfertigen zu können."

    Schiff ist 400 Meter lang und 61 Meter breit

    Die äußeren Maße der Containerriesen - rund 400 Meter lang und 61 Meter breit - verändern sich schon seit Jahren nicht mehr, doch tragen sie immer mehr Container. Die "HMM Algeciras" ist das erste von zwölf Schwesterschiffen, die im Laufe der kommenden Monate an die Reederei ausgeliefert werden und zwischen Asien und Europa verkehren.




    Quellen:
    web.de/magazine/panorama/groesstes-containerschiff-welt-hamburg-begruesst-34770308
    (mgb/dpa)