Beiträge von Wusel

    Kommen Corona-Pflichttests für Reisende? - Das ist neu im August 2020

    Auch im August gibt es wieder einige Veränderungen, die mit der Coronavirus-Pandemie zusammenhängen. So könnte es bald einen Pflichttest für Reisende aus Risikogebieten geben. Davon abgesehen hält der Monat unter anderem Verbesserungen für Studenten und Azubis bereit.


    Der August ist ein klassischer Reisemonat und wenn viele Menschen sich viel und schnell durch die Welt bewegen, steigt das Risiko für höhere Infektionszahlen auch in Ländern, die sie bisher einigermaßen unter Kontrolle hatten.

    Um diese Kontrolle auch in der Urlaubszeit einigermaßen zu behalten, hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für Reisende aus Risikogebieten bei der Wiedereinreise nach Deutschland verpflichtende Coronavirus-Tests angekündigt - möglicherweise wird das schon in der kommenden Woche umgesetzt. Die Tests sollen kostenlos sein.

    Zwar sind die Reisewarnungen für viele Länder und Regionen mittlerweile aufgehoben worden, für Länder außerhalb der Europäischen Union (inklusive der Schengen-Staaten Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein sowie Großbritannien) gilt sie aber grundsätzlich weiter - zunächst einmal bis zum 31. August.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich vor einer Reise genau über die Bestimmungen im Reiseland zu informieren, ob beispielsweise ein negativer Test vorliegen muss oder eine Quarantäne Pflicht ist.

    Während der Flugbetrieb schon vor einiger Zeit wieder hochgefahren wurde, lagen die Kreuzfahrtschiffe bislang vor Anker. Im August soll es auch hier wieder losgehen, einzelne Schiffe legten schon im Juli ab.

    Das Auswärtige Amt rät allerdings von Kreuzfahrten ab, außer es handelt sich um Flusskreuzfahrten innerhalb der EU beziehungsweise des Schengen-Raums - und auch dann, wenn ein spezifisches Hygienekonzept vorliegt.

    Frist für Überbrückungshilfe-Anträge läuft ab

    Ende August läuft die Frist ab, bis zu der Anträge auf eine Überbrückungshilfe gestellt werden können. Unternehmen, Organisationen, aber auch Soloselbstständige und Freiberufler können die Hilfe beantragen, wenn sie durch die Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen Einbußen zu verzeichnen hatten.

    Das Verbot von Großveranstaltungen wurde übrigens bis zum 31. Oktober verlängert - zumindest für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich sind. Das schafft ab dem 31. August, an dem das vorige, striktere Verbot ausläuft, einen gewissen, kleinen Spielraum für solche Events.

    Mehr Unterstützung für Menschen in Ausbildung

    Für Schüler, Studenten und Menschen in einer Aus- oder Weiterbildung bringt der August mehr finanzielle Unterstützung. Zum Beispiel steigt der Höchstsatz der sogenannten Berufsausbildungsbeihilfe für Azubis von 716 auf 723 Euro pro Monat. Diese Hilfe kann beantragt werden, wenn der Lohn der Ausbildung nicht für den Lebensunterhalt reicht.

    Auch Menschen, die sich weiterbilden wollen, können schon seit längerer Zeit Zuschüsse und Darlehen dafür bekommen. Bei diesem früher "Meister-BAföG", jetzt Aufstiegs-BAföG genannten Konzept gibt es ab August ebenfalls ein paar Neuerungen: Zum Beispiel erhöht sich der Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende von 130 auf 150 Euro.

    Außerdem ist der Betrag, der für den Lebensunterhalt dazugegeben wird, jetzt zu 100 Prozent ein Zuschuss - und nicht mehr wie davor zur Hälfte ein Darlehen, das zurückgezahlt werden muss.

    Auch beim "klassischen" BAföG (Berufsausbildungsförderungsgesetz) für Studierende gibt es zum Herbst etwas mehr Geld: So steigt beispielsweise der BAföG-Höchstsatz für nicht bei den Eltern wohnende, unter 24 Jahre alte Studierende von 744 auf 752 Euro. Zudem wird der Kinderbetreuungszuschlag von 140 auf 150 Euro angehoben und er gilt nun für Kinder bis 14 Jahre (statt zehn Jahre).

    Lohnangleichung für entsandte Arbeitnehmer

    Mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie sollen künftig zudem Arbeiter aus einem anderen EU-Land, die in Deutschland etwa auf einer Baustelle eingesetzt werden, das Gleiche verdienen wie ihre deutschen Kollegen. Das ist bislang oft nicht der Fall.

    Mit dem neuen Gesetz haben sie Anspruch auf einen Tariflohn, zudem sollen sie Weihnachts- und Urlaubsgeld erhalten und etwaige Reisekosten für Dienstreisen von der Firma bezahlt bekommen. Die Regelung gilt für Arbeitnehmer, die von einem Unternehmen mit Sitz im EU-Ausland nach Deutschland entsendet werden. Sie gilt nicht für Fernfahrer.





    Verwendete Quellen:

    Robert Koch-Institut: Risikogebiete
    Auswärtiges Amt: Coronavirus/Covid-19: Reisewarnung für Staaten außerhalb der EU/Schengen-Gebiet
    Bundesregierung: FAQ Reisen, Neuregelungen im August, Mehr Unterstützung für Azubis, Mehr Geld für berufliche Fortbildungen, Informationen für Unternehmen und Selbstständige, Mehr Schutz für entsandte Arbeitnehmer
    Deutsches Studentenwerk: Die aktuellen BAföG-Änderungen

    Auch in Erfindungen und Fehlkonstruktionen von Massenvernichtungswaffen lag am Anfang der Zauber und die Genialität des Fortschritts.


    Franz Kern (biofranz) deutscher Feintechniker und Uhrenhersteller (1944 - )

    Fahrradsattel einstellen: Drei Schritte zur richtigen Höhe

    Ein richtig eingestellter Fahrradsattel ist wichtig, damit die Fahrt nicht zu einem unangenehmen Trip wird. Hier eine Anleitung, wie man seinen Sattel einstellt.

    Nur wenn man bequem auf dem Sattel sitzt, macht das Fahrradfahren auch Spaß. Was man dabei beachten sollte, erklärt der Pressedienst Fahrrad (pd-f).


    Schritt 1: Der Sattel muss waagerecht stehen

    Als erstes überprüfen, ob der Sattel waagerecht steht. Das Fahrrad muss dabei gerade stehen. Gebraucht werden: Eine Wasserwaage, ein Innensechskantschlüssel oder ein Multitool. Damit wird die Verschraubung in der Sattelstütze gelöst. Die Wasserwaage auf den Sattel legen, ausrichten und die Verschraubung wieder festziehen.

    Schritt 2: Die richtige Höhe finden

    Jemand hält das Fahrrad fest, während der Fahrradbesitzer aufsteigt. Wenn man alleine ist, kann man sich alternativ an einer Wand abstützen. Während sich der Radler auf den Sattel setzt, muss ein Pedal am tiefsten Punkt stehen. Nun stellt man die Ferse auf das Pedal und drückt das Knie durch. Erreicht man das Pedal nicht mit der Ferse, muss der Sattel tiefer gestellt werden. Ist das Knie noch leicht gebeugt, gehört der Sattel höher.

    Zum Verstellen wird nun die Schraube oder der Schnellspanner an der Sattelstütze geöffnet - anschließend die Sattelstütze nach Bedarf verschieben. Manche Sattelstützen haben eine aufgedruckte Skala, wodurch man die passende Einstellung schneller findet.

    Schritt 3: Richtig auf dem Fahrrad sitzen

    Die richtige Sitzhaltung ist ebenfalls wichtig: Hat man einen Rundrücken, muss nachjustiert werden. Dazu kann man ausprobieren, wie sich die Haltung verändert, wenn man den Sattel ein paar Millimeter nach vorne oder hinten zieht. Im Idealfall sollte die Wirbelsäule eine S-Form haben.





    Quelle:
    web.de/magazine/auto/fahrradsattel-einstellen-schritte-richtigen-hoehe-34808456
    (spot/dpa)

    Tipps und Tricks zum Laden des E-Bike-Akkus

    Nach einer E-Bike-Tour brauchen nicht nur die Fahrradfahrer neue Energie, auch der Akku will aufgefrischt werden.

    Um das Pedelec sicher und schnell zu laden, sollte man jedoch einiges beachten.


    Wie und wo sollte man den Akku seines Pedelecs am besten aufladen? Die einfachste Option ist das Laden an der heimischen Steckdose. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass kein brennbares Material in Reichweite ist, rät der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH).

    E-Bike am besten draußen laden

    Am sichersten lädt ein Akku nach Möglichkeit draußen, an einem wettergeschützten Ort. Auch wer sein Elektrofahrrad mal länger nicht nutzt, sollte es regelmäßig aufladen – und zwar spätestens alle ein bis zwei Monate. Sonst könne es passieren, dass der Akku tiefenentlädt. Dadurch steigt die Brandgefahr.

    Pedelec: Achtung bei hohen Temperaturschwankungen

    Außerdem solte man bei hohen Temperaturschwankungen zwischen draußen und drinnen aufpassen. Das ist besonders im Winter der Fall.

    Der Akku braucht etwa zehn Minuten, um sich an die Raumtemperatur anzupassen. Ansonsten kann er sich aufblähen und entzünden, wenn er geladen wird.




    Quellen:
    web.de/magazine/auto/tipps-tricks-laden-e-bike-akkus-34803556
    (dpa/tmn/tae)

    Gefährlicher Fehler beim Auffahren auf die Autobahn

    Diese Situation erfordert Übung und Konzentration, sonst wird es gefährlich: das Auffahren auf die Autobahn.

    Klassischer Fehler dabei: den Streifen zur Einfädelung nicht ausnutzen und zu langsam werden.

    Der TÜV erklärt, wie es richtig geht.


    Immer wieder ist beim Auffahren auf die Autobahn von weniger geübten Fahrern Folgendes zu beobachten: Statt den Einfädelungsstreifen für die Beschleunigung voll zu nutzen, ordnet sich mancher viel zu langsam in den fließenden Verkehr ein oder kommt sogar zum Stehen.

    Denn oft werden Geschwindigkeiten, Abstände oder Beschleunigungsvermögen falsch eingeschätzt, erläutert Achmed Leser vom TÜV Thüringen. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen durch Brems- und Ausweichmanöver. Wie geht es richtig?

    Auf die Autobahn auffahren: Reißverschluss gilt hier nicht

    Generell haben die Fahrzeuge auf der Autobahn Vorfahrt, die auf einer durchgehenden Fahrbahn fahren. Das müsse aber nicht nur der Auffahrende beachten, so Leser, sondern auch derjenige, der auf der Autobahn auf der rechten Spur fahre: "Er darf andere nicht behindern oder gefährden, indem er abrupt abbremst oder ohne auf den Folgeverkehr zu achten, auf die linke Fahrspur wechselt, nur um jemanden die Auffahrt auf die Autobahn zu ermöglichen."

    Ausdrücklich nicht anzuwenden bei der Auffahrt auf die Autobahn ist das Reißverschlussverfahren, das bei Fahrbahnverengung anzuwenden ist. Vielmehr diene die Einfädelspur dazu, das eigene Tempo an das des fließenden Verkehrs anzupassen.

    "Beim Einfahren auf die Autobahn ist der Blinker zu setzen und dabei ohne Behinderung anderer in einer geeigneten Lücke auf die entsprechende Fahrspur zu wechseln", erklärt der Verkehrsexperte.

    Wenig bekannt: Höheres Tempo auf Spur für Einfädelung

    Auch wissen einige Autofahrer nicht, dass auf dem Einfädelungsstreifen laut Gesetz schneller gefahren werden darf als auf dem durchgehenden Fahrstreifen der Autobahn. Das bedeutet, dass auffahrende Fahrzeuge die komplette Einfädelspur zur Beschleunigung nutzen und dabei während des Einordnens auch rechts an langsamer fahrenden Fahrzeugen auf der Autobahn vorbeifahren dürfen.

    Ende des Streifens erreicht - was nun?

    Jedoch sei auch hier vorausschauendes Fahren nötig, erläutert Leser. "Reicht nämlich die Einfädelspur nicht aus, muss der Auffahrende abbremsen und sich hinter dem langsameren Fahrzeug einordnen. Der Standstreifen als Verlängerung der Einfädelspur ist hierbei tabu."

    Sollte sich während des Einfädelvorgangs keinerlei Möglichkeit ergeben, gefahrlos in eine Lücke zu wechseln, muss der Auffahrende notfalls halten und warten, bis die rechte Fahrspur der Autobahn frei ist. Hierbei ist besonders auf den Abstand des fahrenden Verkehrs zu achten, da jetzt aus dem Stand heraus auf die entsprechende Geschwindigkeit beschleunigt werden muss. (af/dpa)




    Quelle:
    web.de/magazine/auto