Beiträge von Suse

    Leider steht das Forum hier nun doch vor dem Aus. Es ist wohl noch bis zum Jahresende on und wird dann abgeschalten. Ich werde aber noch bis zuletzt dabei sein und über Beiträge von dir freue ich mich immer! Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, Klaus.

    Man kann sich seine eigene Begabung dadurch wieder schmackhaft machen, daß man längere Zeit die entgegengesetzte übermäßig verehrt und genießt. – Das Übermaß als Heilmittel zu gebrauchen, ist einer der feineren Griffe in der Lebenskunst.

    Friedrich Nietzsche

    Macht ausüben kostet Mühe und erfordert Mut. Deshalb machen so viele ihr gutes, allerbestes Recht nicht geltend, weil dies Recht eine Art Macht ist, sie aber zu faul oder zu feige sind, es auszuüben. Nachsicht und Geduld heißen die Deckmantel-Tugenden dieser Fehler.

    Friedrich Nietzsche

    Unsere Wünsche verschieben sich oft, und in der Verwirrung des Daseins ist selten ein Glück genau dem Wunsch angepaßt, der es herbeiziehen wollte.

    Marcel Proust

    Man kann die Weisheit nicht fertig übernehmen, man muß sie selbst entdecken auf einem Weg, den keiner für uns gehen und niemand uns ersparen kann, denn sie besteht in einer bestimmten Sicht der Dinge.

    Marcel Proust

    Lasst uns dankbar sein gegenüber den Menschen, die uns glücklich machen. Sie sind liebenswerte Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.

    Marcel Proust

    Man sollte die Existenz eintönig gestalten, damit sie nicht eintönig wird. Den Alltag beruhigen, damit auch die kleinste Einzelheit eine Zerstreuung mit sich bringt.

    Fernando Pessoa

    Ein rechter Fuchs nennt nicht nur die Trauben sauer, die er nicht erreichen kann, sondern auch die, welche er erreicht und anderen vorweggenommen hat.

    Friedrich Nietzsche

    Eine falsche Lehre läßt sich nicht widerlegen, denn sie ruht ja auf der Überzeugung, daß das Falsche wahr sei. Aber das Gegenteil kann, darf und muß man wiederholt aussprechen.

    Johann Wolfgang von Goethe

    Im Zustand der Krankheit merken wir, daß wir nicht allein existieren, sondern an ein Wesen ganz anderer Ordnung gefesselt sind, von dem uns Abgründe trennen, das uns nicht kennt und dem wir uns unmöglich verständlich machen können: unseren Körper.

    Marcel Proust

    Im Verkehr mit Menschen, die wir zunächst unangenehm gefunden haben, bleibt immer, selbst inmitten eines künstlich zustande gekommenen Vergnügens an ihrer Gesellschaft, der vergällende Geschmack der Unzulänglichkeiten zurück, die sie jetzt ganz erfolgreich verbergen.

    Marcel Proust