Garten, Balkon und Terasse ( Infos und Tipps ) !!!!!

  • Kräuter auf der Fensterbank ziehen ----

    Saatscheiben erleichtern den Kräuteranbau

    Auch ohne Garten oder Balkon muss man auf frische Küchenkräuter nicht verzichten. Auf der Fensterbank kann man problemlos einen kleinen Kräutergarten anlegen. Spezielle Saatscheiben erleichtern den Kräuteranbau.

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    Die Scheiben gibt es im Fachhandel und jedem gut sortierten Gartencenter. Sie bestehen aus zwei dünnen Lagen Vliespapier. Dazwischen liegen die Saatkörner genau im richtigen Pflanzabstand. Mühsames Vereinzeln kann man sich dadurch sparen.

    Saatscheiben sind für Petersilie und Basilikum ideal

    "Besonders günstig sind die Saatscheiben bei Kräutern, die im Freiland nur schwer oder unregelmäßig keimen, wie Petersilie oder Basilikum", erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK). Die Scheiben haben einen Durchmesser zwischen acht und 13 Zentimetern und kommen in einen ebenso großen Topf.

    "Dieser wird mit Erde gefüllt, die Saatscheibe wird aufgelegt und eventuell dünn mit Erde bedeckt", empfehlen die Gartenexperten. Saatgut von Lichtkeimern wie Basilikum, Bohnenkraut, Oregano, Estragon, Majoran, Thymian und Zitronenmelisse, darf nicht mit Erde bedeckt werden. "Allenfalls Zeitungspapier ist als Abdeckung gegen Feuchtigkeitsverlust erlaubt, bis die Keimung erfolgt ist", so die LWK.


    So gedeihen die Kräuter auf der Fensterbank

    Grundvoraussetzung für den Kräuteranbau im Zimmer sind ein helles Fensterbrett und ausreichende Feuchtigkeit. Als Substrat empfehlen die Experten ein Gemisch aus Anzuchterde und Sand oder spezielle Kräutererde. Gerade bei der Anzucht muss man auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit achten. Das Papier der Saatscheiben löst sich mit der Zeit rückstandsfrei auf.

    Später kann man die Kräuter in den Garten oder Balkonkasten umpflanzen oder auf der Fensterbank stehen lassen und nach etwa zwölf Wochen laufend davon ernten. Ist der Topf durchwurzelt, muss man die Pflanzen umtopfen.

    Verwendete Quellen:

    T-Online

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  • Kahlfrost droht ----

    Erdbeeren mit Stroh vor tiefen Minusgraden schützen

    Bonn (dpa/tmn) - Erdbeeren besitzen schon ihre Blütenknospen, die im kommenden Frühjahr erblühen werden. Das kann bei tiefen Minusgraden ein Problem sein: Die Knospen reagieren empfindlich auf Frost unter minus fünf Grad.

    Hobbygärtner können sich aber daran orientieren, wie professionelle Erdbeerbauern ihre Pflanzen schützen: Sie decken sie mit Stroh zu, erläutert der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.

    Wichtig ist dies bei sogenannten Kahlfrösten - also bei Minusgraden an Orten, wo kein Schnee liegt. Keine Sorgen müssen sich Hobbygärtner machen, wenn die Erdbeeren unter einer weißen Decke stecken. Schnee isoliert ähnliche wie das Stroh vor Frost.



    Die Decke hat zweierlei Vorteile: Neben dem Schutz vor der bitteren Kälte sorgt sie als Dämmschicht dafür, dass sich bei Sonneneinstrahlung der Boden im Frühjahr nicht zu schnell erwärmt. Das verlängert unter Umständen die Winterruhe der Erdbeeren, ihr Austrieb und die Blüte beginnt später. So wird letztlich die Erntezeit länger.Quelle: T-Online

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  • Exotisches Bäumchen ---

    Avocadokern einpflanzen: So züchten Sie die Pflanze


    Wer sich ein Avocadobäumchen als Zimmerpflanze wünscht, kann einfach einen Avocadokern einpflanzen und den Strauch selber züchten. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie es geht.

    Da Avocados ursprünglich aus Südamerika stammen und ein warmes Klima zum Wachsen brauchen, können sie hierzulande nur als Zimmerpflanzen gehalten werden. Im Gartenfachhandel findet man die Bäumchen eher selten. Am besten sollten Sie daher selber einen Avocadokern einpflanzen und die Pflanze zu Hause züchten.

    Vorbereitung

    Verwenden Sie für Ihre Pflanze einen Kern aus einer reifen Avocado aus dem Supermarkt. Spülen Sie ihn kurz unter dem Wasserhahn ab, um das Fruchtfleisch zu entfernen, und trocknen Sie ihn mit einem Papiertuch ab. Das verhindert, dass er Schimmel ansetzt. Wenn Sie nun den Avocadokern einpflanzen möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten.

    Einfache Anleitung: Avocadokern direkt einpflanzen

    Ein Avocadokern lässt sich direkt in die Erde einpflanzen oder kann in einem Wasserglas gezogen werden. Für die erste Methode nehmen Sie einen Blumentopf zur Hand, füllen ihn mit Blumenerde und setzen den Kern maximal zur Hälfte hinein, mit dem spitzen Ende nach oben.


    Aus einem Avocadokern eine Zimmerpflanze ziehen (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn)


    Züchten: Einen Avocadokern Wurzeln schlagen lassen – gut dafür eignet sich zum Beispiel eine Vase für Hyazinthenzwiebeln mit einem breiteren Ober- und dünneren Unterteil. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

    Befeuchten Sie die Erde gut und setzen Sie ein Zimmergewächshaus über den Kern, sodass die Luftfeuchtigkeit um den Kern herum erhöht ist. Alternativ können Sie auch eine durchsichtige, gelochte Folie verwenden. Bei 25 Grad Raumtemperatur schlägt er nach einigen Monaten Wurzeln. Achten Sie darauf, dass die Erde nie austrocknet und besprühen Sie den Kern in regelmäßigen Abständen mit Wasser.

    Avocado in einer Vase züchten

    Trick: Mit ein paar Zahnstochern können Sie die Bildung von Wurzeln unterstützen. (Quelle: Getty Images/KLH49)

    Für die zweite Methode benötigen Sie ein Glas und drei Zahnstocher. Stecken Sie die Zahnstocher rings herum mittig in den Avocadokern – aber nicht zu tief, damit das Innere des Kerns nicht zu stark beschädigt wird.


    Füllen Sie das Glas mit Wasser und setzen den Kern darauf, indem die Zahnstocher auf dem Glasrand aufliegen. Der Kern sollte etwa zur Hälfte im Wasser liegen. Die spitzere Seite des Kerns sollte nach oben zeigen.


    Stellen Sie das Glas an einen sonnigen Platz aufs Fensterbrett und gießen regelmäßig Wasser nach. Wenn der Avocadokern nach einigen Wochen zu keimen beginnt und sich seine ersten Blätter entwickelt haben, können Sie ihn in einem Blumentopf einpflanzen.


    Tipp

    Verwenden Sie einen Blumentopf mit einem Durchmesser von mindestens zehn Zentimeter, so müssen Sie die Pflanze im ersten Jahr nicht umtopfen.

    Pflege der Avocadopflanze

    In den warmen Sommermonaten sollte die Avocado regelmäßig ausgiebig gegossen werden. Zur Pflege sollten Sie sie außerdem alle zwei Wochen mit etwas Flüssigdünger versorgen. Da die Pflanze feuchte Luft bevorzugt, besprühen Sie sie täglich mit lauwarmem Wasser.


    Im Winter wird die Pflanze kaum bis gar nicht gedüngt und gegossen. Sie bleibt zwischen November und Februar an einem hellen, kühlen Platz bei einer Temperatur von 10 bis 15 Grad stehen, um dort zu überwintern.


    Wenn Ihr Avocadobäumchen im Winter Blätter verliert, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass der Standort zu warm oder zu dunkel ist.

    Im Frühjahr können Sie die Avocado umpflanzen. Achten Sie darauf, dass Sie Einheitserde mit zugesetztem Lehm verwenden. Leider tragen Avocados, die im Zimmer gezüchtet wurden, keine Blüten und Früchte. Sie können aber immerhin bis zu eineinhalb Meter hoch werden.

    Avocadobäumchen schneiden

    In der freien Natur können Avocadobäume bis zu 20 Meter hoch werden. Auch wenn dies bei einer selbst gezüchteten Pflanze unwahrscheinlich ist, kann sie einen Schnitt durchaus vertragen.


    Damit Ihre Zimmerpflanze nicht an einem dünnen Trieb nach oben wächst, sollten Sie diesen etwa bei einer Höhe von 30 Zentimeter kappen. Im Normalfall wird Ihre Avocado dann auch an der Seite austreiben und somit verzweigter wachsen.


    Verwendete Quellen: T-Online

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  • Kirschbaum pflanzen und pflegen


    Ein Kirschbaum, vor allem die Süßkirsche, ist recht pflegeleicht und eher anspruchslos. Sie passt daher praktisch in jeden Garten. Worauf Sie trotzdem genau achten sollten, wenn Sie einen Kirschbaum pflanzen und pflegen möchten, erfahren Sie hier.


    Kirschbaum nach Sorte auswählen

    Wenn Sie jedes Jahr leckere Früchte ernten möchten, dann empfiehlt sich für Sie die Süßkirsche. Sie ist in verschiedenen Sorten erhältlich, die ihre Früchte zu verschiedenen Zeiten im Frühling und Sommer tragen. Besonders früh ernten können Sie bei den Sorten "Kassins Frühe Herzkirsche" und "Burlat". Hier werden die Kirschen bereits im Mai reif. Im Juli folgen unter anderem die Sorten "Kordia", "Regina", die "Hedelfinger Riesenkirsche" und "Schneiders Späte Knorpel".

    Der richtige Standort

    Süßkirschen brauchen zwar kaum Pflege, entwickeln sich aber besonders gut, wenn sie an einem warmen und sonnigen Standort, idealerweise in Südlage, stehen. Der Boden sollte tiefgründig und humos sein, um dem Kirschbaum viele Nährstoffe zu bieten. Bei Nachbau sind Süßkirschen eher empfindlich: Pflanzen Sie sie an einem Standort, an dem zuvor bereits ein Kirschbaum gewachsen ist, kann das die Wachstumsfähigkeit des neuen Baumes einschränken oder sogar zu einer frühen Vergreisung führen. Achten Sie bei der Standortwahl auch darauf, dass der Baum genug Platz hat, denn er kann bis zu 20 Meter hoch werden.

    Tipps zum Pflanzen

    Pflanzen Sie eine Süßkirsche am besten im Herbst an und bereiten Sie die Erde mit etwas Kompost vor. Entsprechend vorgezogene Bäumchen mit Wurzeln können aber auch im Frühling gepflanzt werden. Damit der Kirschbaum wirklich Früchte trägt, sollten Sie entweder eine selbstbefruchtende Sorte wählen oder in der Nähe (mit einem Abstand von mindestens sieben Metern) eine weitere Kirschbaumsorte anpflanzen, damit die Blüten bestäubt werden. Auch Sauerkirschen werden im Herbst gepflanzt und mögen einen sonnigen, aber nicht zu trockenen Standort.

    Der Kirschbaumschnitt

    Wie die meisten Obstbäume, sollten Kirschbäume jedes Jahr nach der Ernte geschnitten werden. Entfernen Sie dabei altes, abgestorbenes Holz sowie Zweige, die beinahe senkrecht wachsen, damit der Baum in Form bleibt. Zu stark sollten Sie den Baum aber nicht schneiden. Lichten Sie lediglich die Krone aus und entfernen Sie neben senkrechten Zweigen diejenigen, die sich überkreuzen und aneinanderscheuern. Die Schnittwunden sollten Sie mit einem Verband aus Baumwachs versiegeln.


    Jungbäume erhalten einen anderen Schnitt. Hier ist das Abschneiden von Zweigen eher eine Kontrolle über die Wuchsrichtung – sie regulieren diese mit dem Stutzen von Ästen. Entfernen Sie dazu alle nach innen wachsende Triebe oder Äste, die sich kreuzen. Auch Wassertriebe sollten entfernt werden. Ein Anhaltspunkt kann Ihnen der Schnittplan für einen Obstbaum liefern.

    Ist der Baum höher als 250 Zentimeter, sollten Sie auch hier bei einem Jungbaum leicht regulierend eingreifen. Dazu wird der Leittrieb entsprechend gekürzt. Die restlichen nach oben wachsenden Äste werden nahe am Ast entfernt.

    Baumschnitt für Apfelbaum (Quelle: t-online.de)


    Baumschnitt: Nicht alle Zweige und Äste dürfen bei einem Apfelbaum entfernt werden. (Quelle: t-online.de)


    Krankheiten und Schädlinge bei Kirschbäumen

    Kirschbäume können von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden. Besonders häufig kommen die Monilia-Spitzendürre, die Monilia-Fruchtfäule, die Blattbräune und die Schotschusskrankheit vor. Die Krankheiten werden durch Pilze verursacht. Befallene Pflanzenteile müssen Sie entfernen und sorgfältig entsorgen, damit sich die Pilze nicht ausbreiten können. Desinfizieren Sie möglichst auch die verwendeten Schneidewerkzeuge.

    Als Schädlinge treten beim Kirschbaum die Kirschfruchtfliege und die Schwarze Kirschenlaus auf. Diesen können Sie beispielsweise mit Kulturschutznetzen, Gelbfallen oder mit Nematoden, also Fadenwürmern die als Nützlinge fungieren, vorbeugen.

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  • Bundesnaturschutzgesetz ----

    Heckenschnitt: Ab wann er verboten ist


    Vom 1. März bis 30. September dürfen Hecken in Deutschland nicht entfernt oder stark geschnitten werden – eine Regelung zum Schutz von Vögeln und Insekten. Hobbygärtner müssen aber nicht vorsorglich zur Schere greifen, um die erlaubte Heckenhöhe einhalten zu können, wie ein Urteil zeigt.

    Gartenbesitzer konnten nur noch bis zum 28. Februar zur Heckenschere greifen: Zwischen dem 1. März und 30. September verbietet das

    Bundesnaturschutzgesetz Heckenschnitte aus Tierschutzgründen.


    Welche Hecken und Pflanzen sind betroffen?

    Das Gesetz gilt für alle Hauseigentümer und Kleingärtner und betrifft das Roden, Radikalschneiden und Zerstören von

    Mehr zum Thema

    • Hecken
    • Wallhecken
    • Gebüschen
    • Röhricht
    • Schilf

    Betroffen sind freie Landschaften und Siedlungsbereiche (also Wohngebiete) in allen deutschen Bundesländern.

    Warum ist das Heckenschneiden verboten?

    Damit sollen die Brut- und Niststätten vieler Tiere, vor allem heimischer Vögel, geschützt werden. Deren natürliche Brutstätten sind in den vergangenen Jahren durch veränderten Anbau in der Landwirtschaft weitgehend verschwunden. Nistplätze in privaten Gärten sollen deshalb geschont werden.



    Wie hoch kann das Bußgeld ausfallen?

    Ein Verstoß gegen das Landschaftsschutzgesetz ist eine Ordnungswidrigkeit. Wer seine Hecken oder Sträucher also zwischen dem 1. März und 30. September rodet oder stark zurückstutzt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden. Die einzelnen Landesregierungen dürfen den Schutzzeitraum sogar noch erweitern.

    Alles zum Thema Gartenhecken


    Die Hecke ist ein echter Allrounder. (Quelle: imago/ARCO IMAGES) Schutz vor unerwünschten Blicken. (Quelle: imago) Buchsbaum ist ein Klassiker. (Quelle: imago) Blühende Hecken: Ein Blickfänger (Quelle: imago) Mischhecken: Aufwändiger und kreativer. (Quelle: imago) Sicher beim Umgang mit der Heckenschere (Quelle: Archiv) Die Hecke ist ein echter Allrounder. (Quelle: imago/ARCO IMAGES) Schutz vor unerwünschten Blicken. (Quelle: imago) Buchsbaum ist ein Klassiker. (Quelle: imago) Blühende Hecken: Ein Blickfänger (Quelle: imago) Mischhecken: Aufwändiger und kreativer. (Quelle: imago) Sicher beim Umgang mit der Heckenschere (Quelle: Archiv)

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    Welche Arbeiten sind erlaubt?

    Erlaubt sind im Frühjahr und Sommer aber Form- und Pflegeschnitte. Unerwünschter Wildwuchs an den Pflanzen kann entfernt und wieder in Form gebracht werden. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht ist dies sogar nötig. Denn Hecken, Sträucher und Bäume dürfen nicht über den Bürgersteig oder die Fahrbahn wuchern. Aber auch hier sollten Gartenbesitzer auf brütende Tiere Rücksicht nehmen.

    Urteil: Vorsorglich zur Schere greifen ist nicht nötig

    Eine besondere Vorsorge für die Verbotszeit ist allerdings nicht nötig, wie eine Entscheidung des Landgerichts Freiburg zeigt. Das Gericht beschäftigte sich mit der Frage, ob Grundstücksbesitzer die Hecke vor dem 1. März so kürzen müssen, dass das Grün auch nach diesem Datum während der Vegetationszeit nicht höher wird als erlaubt. Schließlich gibt es in manchen Nachbarrechtsgesetzen der Bundesländer Bestimmungen, wie hoch Hecken maximal werden dürfen.

    Das Urteil: Hecken dürfen im Sommer auch höher werden als die Maximalhöhe, die in diesem Fall das baden-württembergische Nachbarrechtsgesetz vorsieht (Az.: 3 S 171/16). Eine Verpflichtung zum vorsorglichen Rückschnitt bestehe nicht, entschied das Gericht. Sie mache auch praktisch keinen Sinn, weil das Pflanzenwachstum kaum vorhersehbar sei. Das Gericht wies damit die Klage eines Nachbarn ab. Das Urteil ist den Angaben des Landgerichts zufolge rechtskräftig.

    Welche Rolle spielt das Wetter beim Zuschnitt?

    Im März oder April hat die Brutsaison der Vögel noch nicht ihren vollen Lauf genommen. Wann genau Sie die Heckenschere rausholen, hängt zum Teil auch von den Wetterbedingungen ab: Anfang März friert es noch vielerorts, so dass von einem Formschnitt eher abzuraten ist. Warten Sie mindestens eine Außentemperatur von plus zehn Grad Celsius ab. Umgekehrt ist starke Hitze gerade bei der Schnittpflege im Spätsommer unbedingt zu vermeiden – andernfalls könnten die frisch beschnittenen Triebe schnell austrocknen.

    Gibt es Ausnahmen beim Heckenschnitt?

    Naturnahe Hecken wie die Hagebutte oder der Schwarze Holunder stellen beim Zuschneiden eine Ausnahme dar: Hier hängt der richtige Zeitpunkt stark vom Zustand der Hecke ab. Oftmals sprießt eine solche in alle Himmelsrichtungen, wodurch der Eingangszuschnitt im Frühjahr für eine ansprechende Optik im Garten nicht ausreicht.

    Wer eine Hecke radikal abschneiden oder gar entfernen will, darf das ab dem 1. Oktober wieder tun.

    Verwendete Quellen:

    • dpa



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  • Sensible Pflanze ----

    Orchideen umtopfen in sechs einfachen Schritten



    Damit die zarte Blume immer schön blüht, muss schon mal ein größerer Topf her. Allerdings gilt es einiges zu beachten, damit sie die rabiate Prozedur unbeschadet übersteht.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen?

    Topfen Sie Ihre Orchidee ein Jahr nach dem Kauf um und dann alle zwei bis drei Jahre. Die Zeit zum Umtopfen ist spätestens reif, wenn Sie die Orchidee leicht aus dem Topf herauslösen können. Dann benötigen die Wurzeln mehr Platz und frisches Substrat.

    Verwenden Sie spezielle Orchideenerde. Dieses Substrat kann aus groben Rindenstücken bestehen oder eine feinere Zusammensetzung aus Torf und Rindenmulch sein.

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    Der Frühling eignet sich dazu gut, denn dann bilden Orchideen verstärkt Wurzeln aus. Aber auch im Herbst können Sie die Pflanzen umtopfen.

    Orchidee umtopfen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Orchideen sind empfindliche Blumen. Gehen Sie daher beim Umtopfen besonders behutsam vor, um kleine Verletzungen am Wurzelwerk zu vermeiden, die die Pflanze schwächen könnten.

    Orchideen umtopfen: Halten Sie die Pflanze beim Austopfen zwischen Wurzelhals und Blattschopf. Dort ist sie am wenigsten empfindlich. (Quelle: Getty Images/luaeva)Orchideen umtopfen: Halten Sie die Pflanze beim Austopfen zwischen Wurzelhals und Blattschopf. Dort ist sie am wenigsten empfindlich. (Quelle: luaeva/Getty Images)


    So gehen Sie vor:

    Die schönsten Orchideenarten und wie man sie pflegt

    Die genügsame Phalaenopsis ist eine gute Wahl für Einsteiger. (Quelle: imago) vanda-orchideen-moegen-viel-licht-waerme-und-luftfeuchtigkeit-.jpg Vanda-Orchideen mögen viel Licht, Wärme und Luftfeuchtigkeit. (Quelle: imago) cambria-orchideen-moegen-eine-hohe-luftfeuchtigkeit-sollten-dafuer-weniger-oft-gegossen-werden-.jpg Cambria-Orchideen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit, sollten dafür weniger oft gegossen werden. (Quelle: imago) die-cattleya-ist-eine-der-beliebtesten-orchideen-arten-.jpg Die Cattleya ist eine der beliebtesten Orchideen-Arten. (Quelle: imago) dendrobium-nobile-hybriden-brauchen-starke-temperaturschwankungen-.jpg Dendrobium-nobile-Hybriden brauchen starke Temperaturschwankungen. (Quelle: imago) die-miltonia-orchidee-kann-gut-bei-zimmertemperatur-kultiviert-werden-.jpg Die Miltonia-Orchidee kann gut bei Zimmertemperatur kultiviert werden. (Quelle: imago) Die genügsame Phalaenopsis ist eine gute Wahl für Einsteiger. (Quelle: imago) vanda-orchideen-moegen-viel-licht-waerme-und-luftfeuchtigkeit-.jpg Vanda-Orchideen mögen viel Licht, Wärme und Luftfeuchtigkeit. (Quelle: imago) cambria-orchideen-moegen-eine-hohe-luftfeuchtigkeit-sollten-dafuer-weniger-oft-gegossen-werden-.jpg Cambria-Orchideen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit, sollten dafür weniger oft gegossen werden. (Quelle: imago) die-cattleya-ist-eine-der-beliebtesten-orchideen-arten-.jpg Die Cattleya ist eine der beliebtesten Orchideen-Arten. (Quelle: imago) dendrobium-nobile-hybriden-brauchen-starke-temperaturschwankungen-.jpg Dendrobium-nobile-Hybriden brauchen starke Temperaturschwankungen. (Quelle: imago) die-miltonia-orchidee-kann-gut-bei-zimmertemperatur-kultiviert-werden-.jpg Die Miltonia-Orchidee kann gut bei Zimmertemperatur kultiviert werden. (Quelle: imago)

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    1. Topfen Sie die Orchidee aus: Lösen Sie dafür die Wurzeln schonend vom Topfrand und ziehen die Pflanze heraus. Achten Sie darauf, Wurzeln nicht zu beschädigen, die durch Löcher am Topfboden gewachsen sind.

    2. Entfernen Sie behutsam altes Substrat aus den Wurzeln.

    Orchideen umtopfen: Entfernen Sie sorgsam altes Substrat aus dem Wurzelwerk. (Quelle: Getty Images/luaeva)

    Orchideen umtopfen: Entfernen Sie sorgsam altes Substrat aus dem Wurzelwerk. (Quelle: luaeva/Getty Images)


    3. Schneiden Sie vertrocknete und matschige Wurzeln heraus. Worauf Sie beim Beschneiden besonders achten müssen, erfahren Sie hier.

    4. Füllen Sie Substrat in den neuen Topf: Geben Sie so viel hinein, dass gerade genug Platz für die Wurzeln bleibt.

    Setzen Sie Orchideen am besten in einen durchsichtigen Topf. Denn ihre Wurzeln können unter Sonneneinstrahlung ebenfalls Blattgrün bilden und so die Pflanze mit Energie versorgen.

    Wichtig: Wählen Sie für Ihre Orchideen besser Töpfe, die etwas zu eng sind, als welche, die zu weit sind. Denn bei großen Töpfen kann das Substrat nicht schnell genug trocknen und die Wurzeln können faulen.

    5. Setzen Sie die Orchidee in den neuen Topf: Der Wurzelhals sollte sich etwa auf Höhe des Topfrands befinden.

    Orchideen umtopfen: Geben Sie Substrat nach, bis der Topf gefüllt ist. (Quelle: Getty Images/luaeva)


    Orchideen umtopfen: Geben Sie Substrat nach, bis der Topf gefüllt ist. (Quelle: luaeva/Getty Images)


    6. Füllen Sie frisches Substrat ein: Geben Sie das Substrat von allen Seiten gleichmäßig in den Topf. Klopfen Sie leicht auf die Unterlage, damit das Substrat in die Zwischenräume rieselt und füllen Sie nach, bis der Topf voll ist.

    Was nach dem Umtopfen zu beachten ist

    Stellen Sie die Orchidee nach dem Umtopfen an einen hellen Ort, der nicht zu warm ist. So hat die Pflanze gute Bedingungen, um neue Wurzeln auszubilden.

    Gönnen Sie ihr ein paar ruhige Tage, damit kleine Verletzungen an den Wurzeln heilen können. Verzichten Sie in der Zeit auch auf das Gießen. Wie Sie Orchideen am besten gießen, erfahren Sie hier.

    Entsorgen Sie das alte Substrat, da es sich nicht mehr als Nährboden für Orchideen eignet.

    Blühende Orchideen umtopfen?

    Topfen Sie Orchideen nicht in der Blütezeit um. Denn Blüten auszubilden und gleichzeitig im neuen Substrat zu wurzeln, ist für die Pflanzen sehr kräftezehrend.


    Phalaenopsis-Orchidee: Wer beim Umtopfen sorgsam vorgeht, wird schon bald mit prächtigen Blüten belohnt. (Quelle: Getty Images/kobkik)

    Phalaenopsis-Orchidee: Wer beim Umtopfen sorgsam vorgeht, wird schon bald mit prächtigen Blüten belohnt. (Quelle: kobkik/Getty Images)


    Einige Arten blühen nahezu ganzjährig wie die beliebten Phalaenopsis-Orchideen. Wenn Sie die Pflanzen umtopfen möchten, dann schneiden Sie die Blütenstiele ab, damit die Orchidee ihre Kraft auf das Bilden von Wurzeln konzentrieren kann.

    Kurzübersicht: Orchideen-Pflege

    Gießen: Die meisten Arten mögen eher wenig Wasser, das zudem kalkarm sein sollte. Zweimal pro Woche genügt im Sommer, im Winter einmal. Das Wasser sollte in etwa Umgebungstemperatur haben.

    Düngen: Nur sparsam mit speziellem Dünger; alle zwei, spätestens drei Wochen genügt. Ruhezeiten der Orchideen unbedingt beachten.

    Umtopfen: In der Regel alle zwei Jahre mit Vorsicht; Orchideen sind empfindlich. Geeignete Zeiträume sind Frühling und Herbst.

    Schneiden: Abgestorbene Teile kann man abschneiden. Dafür immer ein scharfes Schnittwerkzeug verwenden.

    Teil 1: Gesunde Orchideen erkennen
    Teil 2: Orchideen pflegen

    Quelle: T-Online

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  • Gesund und lecker ---

    Vier essbare Balkonpflanzen, die nicht jeder hat


    Liebevoll gepflegte Balkone mit essbaren Pflanzen sind angesagt. In den Blumenkästen sprießen Tomaten, Schnittlauch und Koriander. Möchten Sie etwas Neues ausprobieren und den nächsten Trend setzen? Wir stellen Ihnen vier Pflanzen vor, die auf Ihrem Balkon gedeihen und dazu auch noch lecker sind.


    1. Stevia – gesunder Süßstoff

    Wegen ihrer Süße wurde die kalorienarme Stevia (Stevia rabaudiana) lange als Wunderpflanze und Zuckerersatz gehandelt. Die Natursüße verursacht weniger Karies und ist für Diabetiker geeignet. Obwohl die Pflanze als Zusatzstoff erlaubt ist, gibt es bislang nur wenige Lebensmittel mit Stevia. Das liegt am lakritzartigen Eigengeschmack.


    Stevia gilt als natürlicher Zuckerersatz und versüßt Limonaden und Nachspeisen. (Quelle: dpa)

    Stevia gilt als natürlicher Zuckerersatz und versüßt Limonaden und Nachspeisen. (Quelle: dpa)


    Anbau und Pflege: Die mehrjährige Pflanze gedeiht neben den Küchenkräutern in der Fensterbank oder in einem Kübel auf dem Balkon. Bringen Sie Stevia zum Überwintern in einen frostfreien Raum, wenn die Temperaturen sinken und die sichtbaren Pflanzenteile absterben.


    Kochen und genießen: Knipsen Sie die frischen Blätter von Stevia ab. Sie eignen sich für Tees, können aber auch getrocknet Desserts oder Getränke versüßen.

    2. Gänseblümchen – unscheinbar und lecker

    Das Gänseblümchen (Bellis perennis) steht nicht nur hübsch auf der Wiese, sondern ist auch essbar und nussig im Geschmack. Die Heilpflanze des Jahres 2017 hat also einiges zu bieten.


    Gänseblümchen sind nicht nur hübsch, sondern auch noch lecker. (Quelle: imago/Science Photo Library)

    Gänseblümchen sind nicht nur hübsch, sondern auch noch lecker. (Quelle: Science Photo Library/imago)


    Anbau und Pflege: Gänseblümchen sind recht anspruchslos und wachsen auch im Balkonkasten. Bedecken Sie die Samen nicht mit Erde, da Gänseblümchen Lichtkeimer sind und sich ohne Sonnenlicht nur schlecht entwickeln. Schützen Sie die mehrjährigen Blumen vor spätem Frost.

    Sonne bis Halbschatten leicht feucht, Staunässe vermeiden Juni, Juli

    Kochen und genießen: Gänseblümchen können als Salat mit einem Dressing aus Joghurtsoße, Essig und Senf gereicht werden. Sie dienen als Dekoration und werten jeden Grillteller optisch auf. Als leichte Beilage oder in Tees sind sie magenfreundlich.

    3. Artischocke – feinherbes Fingerfood

    Der Anbau der distelartigen Artischocken (Cynara cardunculus) ist arbeitsintensiv. Doch wer sich die Mühe macht, wird von der robusten Pflanze mit schmackhaften Blütenständen belohnt. Und auch die lilafarbene Blüte der Artischocke ist ein echter Hingucker.


    Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. (Quelle: imago/westend61)

    Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. (Quelle: westend61/imago)


    Anbau und Pflege: Pflanzen Sie Artischocken auf einem sonnigen Balkon in einem tiefen Kübel an. Ernten Sie die geschlossenen Knospen, wenn die Spitzen beginnen, sich braun zu verfärben. Bringen Sie die Artischocke zum Überwintern in einen frostfreien Raum und schneiden Sie die Pflanze kurz über dem Boden ab.

    Sonne regelmäßig wässern, aber Staunässe vermeiden April

    Kochen und genießen: Artischocken sind mehr als der Pizzabelag aus der Konservendose. Gekochte Artischockenherzen ergeben mit Dips aus Zitronensaft oder Joghurt eine schmackhafte Vorspeise. Kombiniert mit anderem Gemüse oder Fleisch eignen sie sich als Beilage für Nudelgerichte.

    4. Malve – wilder Kapernersatz

    Die Malve (Malva) ist nicht nur hübsch, sondern auch robust und stellt wenige Ansprüche. Aufgrund ihrer Früchte, die an einen Laib Käse erinnern, wird sie auch „Käsepappel“ genannt. Die Blätter der Malve enthalten Schleimstoffe und werden in der Medizin eingesetzt: Malventee lindert Hustenreiz und hilft bei kleinen Entzündungen der Mundschleimhaut.


    Malventee schmeckt leicht säuerlich und hat eine rosa bis rote Färbung. (Quelle: imago)Malventee schmeckt leicht säuerlich und hat eine rosa bis rote Färbung. (Quelle: imago)


    Anbau und Pflege: Schützen Sie die Blumen vor Wind und heftigem Regen. Wenn Sie die Blüten der Malve schon in diesem Jahr bewundern möchten, dann beginnen Sie im Februar an einem warmen Ort mit der Anzucht. Der beste Monat zur Aussaat ist der April.

    sonnig bis schattig trocken bis leicht feucht, Staunässe und ausgetrockneten Boden vermeiden April

    Kochen und genießen: Die Malve eignet sich als Kapernersatz vom Balkon. Legen Sie dafür die Blütenknospen in Essigwasser oder Öl zusammen mit Senfkörnern, Dill oder Salz ein und Sie erhalten eine würzige Kochzutat.


    Achtung: Einige Malvenarten können für Kinder oder Haustiere schädlich sein. Diese Malvensorten sind essbar und besonders schmackhaft:

    • Wilde Malve
    • Mauretanische Malve
    • Bechermalve

    Verwendete Quellen:

    T-Online

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  • Das braucht Ihre Pflanze zum Leben ---

    Was Palmen zum Leben brauchen


    Sommer, Palmen und Strand – mit einer Palme in der Wohnung holen Sie sich das Urlaubsfeeling nach hause. Damit die exotischen Pflanzen, die im Volksmund auch "Fürsten des Pflanzenreichs" genannt werden, bei Ihnen zuhause überleben, sollten Sie einige Pflegetipps beachten.


    "Palmen sind für uns der Inbegriff einer tropischen Bepflanzung", sagt Hilke Steinecke, wissenschaftliche Betreuerin des Palmengartens in Frankfurt am Main. Es gibt die verschiedensten Formen: kleinbleibende Arten wie die Bergpalme, Arten mit gefiedertem Laub wie die Goldfruchtpalme und solche mit gefächertem Laub wie die Steckenpalme. Einige besonders schöne Palmen für Zuhause haben wir für Sie zusammengestellt.

    Die meisten Palmen lieben es warm

    Alle Palmen brauchen gute Lebensbedingungen im Wohnraum: "Die Temperaturen im Zimmer sollten nicht dauerhaft unter 15 Grad sinken, sondern in einem Schwankungsbereich von etwa 15 bis 22 Grad liegen", rät Wolfgang Kawollek, Technischer Leiter der botanischen Lehr- und Versuchsanlagen der Universität Kassel. Die meisten Palmen vertragen es nicht, wenn nachts regelmäßig die Raumtemperatur abgesenkt wird. Ein Standort im Wohnzimmer ist somit unproblematisch. "Wenige Arten, die in den Subtropen oder höheren Gebirgslagen heimisch sind, vertragen kühle Standorte", erläutert Steinecke. Zu ihnen zählen etwa die Chinesische Hanfpalme, die aus dem Himalaya stammt, und die Europäische Zwergpalme, die auf den Balearen und in Italien vorkommt.

    Keine pralle Sonne für Bergpalmen

    "Grundsätzlich wachsen Palmen in offenen Bereichen", sagt Till Hägele, Abteilungsleiter für die Gewächshäuser im Botanischen Garten München. Daher sind sie lichthungrig. Hägele rät zu einem Standort am West-, Ost- oder Südfenster. Nordfenster sind nur für Palmen aus Gebirgsregionen wie die Bergpalme geeignet, da diese keine pralle Sonne vertragen, sagt Botanikerin Hilke Steinecke. Es könne sonst zu Verbrennungen kommen.

    Zum Überleben brauchen die Palmen laut Kawollek grundsätzlich eine Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, zum Wachsen die doppelte Beleuchtungsstärke. Berücksichtigen Sie dabei, dass Fensterglas und Vorhänge eine Menge Licht schlucken. Bei kleinen Fenstern oder im Winter empfiehlt sich eine Zusatzbelichtung. Geeignet sind spezielle Pflanzenleuchten oder handelsübliche Neonröhren.


    Tipp

    Je wärmer der Raum, in dem die Palme steht, desto mehr Licht braucht sie.

    Auf gute Luftfeuchtigkeit achten

    Ein gewisses Maß an Luftfeuchtigkeit fördert die Gesundheit und das Wachstum der Palmen. Ideal ist eine Feuchte von über 40 Prozent. Einige Sorten, wie die Fischschwanzpalme benötigen mehr als 50 Prozent Luftfeuchtigkeit, damit sie gut gedeiht. Mit einem Luftbefeuchter oder einem Zimmerbrunnen können Sie diese Raumwerte verbessern. Zu trockene Luft erkennen Sie daran, dass die Spitzen der Palmwedel braun werden.

    Bei einer Fußbodenheizung werden Palmen am besten in größere Übergefäße gestellt, in die Sie ganz unten Ziegelsteine legen. Hierauf wird die Palmentöpfe gestellt. So kann Wasser in den Töpfen stehen, ohne dass die Wurzeln darin hängen. Das verdunstende Wasser zieht an den Palmenblättern vorbei und verbessert das Mikroklima.

    Zimmerpalme beschneiden? – Palmen brauchen keinen Rückschnitt

    Ihr Standort im Raum wird am besten so gewählt, dass die Palmen mit ihren Wedeln gut zur Geltung kommen. Denn Palmen können nicht zurückgeschnitten werden. Wächst die Palme zu hoch, sollte sie an einen Ort mit höheren Decken gestellt werden.


    Da Palmen in Wohnungen jedoch nur wenig wachsen, sollten Sie Ihr Exemplar gleich in der Wunschgröße kaufen. Die Beleuchtung in der Wohnung fördert nämlich eher kaum das Wachstum.

    Ältere Wedel sterben regelmäßig ab. Diese können dann einfach abgeschnitten werden, sobald sie gelb und unschön werden.

    Staunässe vermeiden

    Palmen müssen regelmäßig gegossen werden. "Der Wasserbedarf hängt vom Standort ab", sagt Hägele. Grundsätzlich vertragen Palmen keine Staunässe. Erneut gegossen werde, sobald die Erdoberfläche abgetrocknet ist – "und zwar immer von oben, damit sich nicht in der oberen Erdschicht Salze ansammeln", erläutert Kawollek.

    Palmen einmal im Jahr Langzeitdünger geben

    Er empfiehlt außerdem einen Langzeitdünger. "Wenn das gewählte Produkt eine Wirkdauer von sechs bis neun Monaten hat, reicht es aus, einmal im Jahr zu düngen." Wer lieber flüssig düngt, sollte alle zwei Wochen einen Milliliter eines ausgeglichenen Mehrnährstoffdüngers in einen Liter Gießwasser geben, rät Hägele.

    Palmen gegen Schädlinge schützen

    Mitunter befallen auch mal Woll- und Schmierläuse sowie Spinnmilben die Pflanzen – meist als Folge einer zu geringen Luftfeuchtigkeit. Wischen Sie Schädlinge mit einem Lappen ab. Bei starkem Befall können Sie auch auf Pflanzenschutzstäbchen zurückgreifen. Der Wirkstoff wird über die Wurzeln aufgenommen und über die Leitungsbahnen zu den Schädlingen transportiert.

    Standort Hell: Nordfenster ist nicht geeignet.
    Temperatur Zwischen 15 und 22 Grad. Kälter darf es nicht werden.
    Luftfeuchtigkeit Sollte über 40 Prozent liegen.
    Düngen Einmal im Jahr Langzeitdünger.
    Gießen Regelmäßig, sobald die Erdoberfläche angetrocknet ist.
    Schneiden Gelbe, unschöne Wedel können abgeschnitten werden.

    Verwendete Quellen:

    • dpa-tmn

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  • Auf diese Sorten sollten Sie verzichten ----

    Rindenmulch kann Ihren Pflanzen schaden


    Mulch ist eigentlich etwas Gutes: Die Beetböden werden mit pflanzlichen Materialien bedeckt, die Unkraut unterdrücken und die Bodenstruktur verbessern. Und der Hobbygärtner hat einen unschlagbaren Vorteil: Er muss weniger gießen, denn die Mulchdecke verhindert starke Verdunstung.

    Allerdings ist nicht jeder im Handel angebotene Mulch wirklich gut für Pflanzen und Boden. Rindenmulch aus frisch gehäckseltem Holz entzieht dem Boden beim Verrotten wichtigen Stickstoff, erklärt Isabelle Van Groeningen, Dozentin an der Königlichen Gartenakademie in Berlin. Dabei wird ein solcher Mulch im Handel sogar oft mit dem vermeintlichen Vorteil angepriesen, dass er durch seine Gerbsäure das Wachstum von Unkraut verhindere - doch vielleicht auch das Wachstum der Gartenpflanzen selbst.

    So setzen Sie Rindenmulch richtig ein

    Van Groeningen rät Hobbygärtnern, Rindenmulch am besten nicht zum Bedecken der Erde um Rosen und Stauden zu nutzen. "Oder man gibt dem Boden eine extra Portion Hornspäne zur Kompensation." Eine gute Alternative sei Rindenhumus, also schon verrottete Häcksel und Rindenteile. "Oder noch besser, man zweckentfremdet Kompost als Mulch."

    Auf diesen Rindenmulch sollten Sie verzichten

    Auch so manch anderes Mulch-Material kann den Pflanzen Probleme bereiten, Champignonmist zum Beispiel. Die Pilze wachsen etwa auf Stroh-Mist-Mischungen heran. Nach der Ernte kann man diese Mischungen kaufen und auf dem Beet verteilen - laut Werbung als Mulch, Dünger und Bodenverbesserer. "Aber ich muss dafür sorgen, dass das Material sterilisiert wurde", sagt Van Groeningen. Sonst wachsen Pilze im Rosenbeet.

    Der Rhododendron verträgt Rindenmulch nicht

    Verzichten muss man auf Mulch sogar ganz bei Rhododendren und Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen an den Boden wie Sternmagnolien und Heidelbeeren. Champignonmist hat einen hohen pH-Wert, was diesen Gehölzen und Stauden schaden würde. Hier empfiehlt Van Groeningen Laub und Kiefernnadeln als Mulch.

    Und dann rät die Expertin Hundebesitzern noch von Kakaohülsen als Mulch ab: Diese reichten zwar gute Nährstoffe weiter, und das Material sei recht leicht und daher gut transportierbar. "Aber ich kenne einige Hunde, die total auf den sehr starken Schokoladengeruch stehen und wie wild darauf anspringen", erklärt die Gartenexpertin.

    Aber auch bestimmte Pflanzen unterstützen Ihren Gartenboden.

    Quelle:T-online.de

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  • Auch im Garten ---

    Calla: So giftig ist die beliebte Zimmerpflanze


    Sie ist beliebt in Blumensträußen, aber auch als Zimmerpflanze und in Gärten. Doch die wenigsten wissen: Die Calla ist giftig. Wie gefährlich die Blume wirklich ist.


    Die Calla mit ihren edlen Blättern ist ein eleganter Klassiker unter den Zimmerpflanzen. Die ursprünglich südafrikanische Pflanze mit dem botanischen Namen Zantedeschia und lässt sich ebenfalls gut im Garten pflanzen – winterfest ist sie jedoch nur selten. So pflegen Sie die Calla richtig.


    So sieht die Calla aus

    Charakteristisch für die Calla ist, dass jeder einzelne Trieb in einem Blütenkolben endet. Ein Hochblatt umschließt diesen. Das Hochblatt kann dabei verschiedene Farben aufweisen: von hellem Weiß über Gelb bis Rot.


    Pflegetipps für beliebte blühende Zimmerpflanzen

    Alpenveilchen (Quelle: obs/Blumenbüro) Die Amaryllis ist schön, aber auch giftig. (Quelle: imago/suedraumfoto) Kalanchoe blossfeldiana (Quelle: imago/Arco Images) Die Gerbera lädt zum Kuscheln ein. (Quelle: obs/Blumenbüro) Die Phalaenopsis blüht das ganze Jahr über. (Quelle: imago/blickwinkel) Usambaraveilchen darf nie austrocknen. (Quelle: obs/Blumenbüro) Alpenveilchen (Quelle: obs/Blumenbüro) Die Amaryllis ist schön, aber auch giftig. (Quelle: imago/suedraumfoto) Kalanchoe blossfeldiana (Quelle: imago/Arco Images) Die Gerbera lädt zum Kuscheln ein. (Quelle: obs/Blumenbüro) Die Phalaenopsis blüht das ganze Jahr über. (Quelle: imago/blickwinkel) Usambaraveilchen darf nie austrocknen. (Quelle: obs/Blumenbüro)

    Foto-Serie mit 8 Bildern

    Ihre Blühdauer reicht von drei bis acht Wochen. Umgeben wird die Blüte von pfeilförmigen und dunkelgrünen, teilweise auch gesprenkelten Blättern, die der Zantedeschia Fülle verleihen.

    Pflege-Tipps für die Calla als Zimmerpflanze

    Als Zimmerpflanze beziehungsweise Zimmercalla wird für gewöhnlich die Zantedeschia aethiopica kultiviert. Sie blüht etwa von Januar bis April. Ab Mai hat diese Calla-Art ihre Ruhephase. Halten Sie die Pflanze dann trocken oder stellen Sie sie ins Freie.


    Mit Beginn der nächsten Wachstumsphase ab September können Sie die Pflanze wieder öfter gießen. Zweimal pro Woche ist für die Calla ausreichend.

    Das Substrat darf in der Wachstumsphase bei der eleganten Blume nie vollständig austrocknen. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Düngen Sie die Blume in der Wachstumsphase alle zwei Wochen, am besten mit einem Flüssigdünger, der dem Gießwasser zugemischt wird.

    Diese Calla-Arten eignen sich für den Garten

    Im Unterschied zur aethiopica blühen Zantedeschia elliottiana und rehmannii im Sommer. Sie eignen sich gut als Garten- oder Kübelpflanzen. Die Calla bevorzugt generell einen hellen Standort mit Temperaturen von 12 bis 25 Grad Celsius.

    Verwelkte Blüten und gelbe Blätter der Calla abschneiden

    Nach der Blüte der sommerblühenden Calla werden im Herbst alle verwelkten Pflanzenteile und auch gelbe Blätter entfernt. So schneiden Sie die Blüten der Calla ab: Am besten setzen Sie das Messer kurz über der Wurzel an und schneiden dann den ganzen Stängel des verwelkten Pflanzenteils ab. Fahren Sie so fort, bis alle verblühten Triebe entfernt sind. So vermindern Sie auch die Fäulnisgefahr der Blume.


    Gelbe Blätter können bei der Calla auch auf Pflegefehler hinweisen. Das können sein:


    • Falscher Standort
    • Zu wenig Wasser
    • Zu wenig Substrat

    Calla überwintern und umtopfen

    Vor dem Winter befreien Sie die Knollen der Calla von Erde und lagern sie separat an einem kühlen und trockenen Ort wie dem Keller – auf diese Weise überwintern beispielsweise auch Dahlien.


    Im Frühling stellen Sie die Calla-Zwiebel dann wieder in normaler Blumenerde und zum Vortreiben an einen warmen Ort. Wollen Sie die Calla im Garten pflanzen, darf sie ab Mai ins Freie, wenn die Witterung mild genug ist.

    Tipp: Die Calla als Kübel- oder Zimmerpflanze kann auch im Topf mit Erde überwintern. Dann sollte man die Pflanze im Frühling am besten umtopfen und die Knollen von abgestorbenen Wurzeln befreien.

    Winterharte Sorte der Calla

    Neue Züchtungen der Calla vertragen sogar Frost und können daher im Garten überwintern. Dies gilt für die Sorte Crowsborough von Zantedeschia aethiopica, die bis minus 20 Grad winterfest sein soll. Sie kann von März bis Mai gepflanzt werden und blüht von Juni bis August.

    Zimmercalla ist giftig

    Die Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW stuft die Zimmercalla als gering giftig ein. Blätter und Blüten können bei Aufnahme die Schleimhäute reizen. Werden große Mengen verschluckt, drohen sogar massive Schäden an der Magenschleimhaut. Auch eine Blasenbildung auf den Haut wird als mögliches Symptom genannt.

    Bedeutung des Namens Calla

    Der Name Calla wird mit "wunderschön" übersetzt und geht auf die griechische Göttin Kalliope zurück, die der Sage nach sehr schön gewesen sein soll. Ihren wissenschaftlichen Namen Zantedeschia erhielt die Zwiebelpflanze von ihrem Entdecker, dem italienischen Botaniker Giovanni Zantedeschi. Ursprünglich stammt die Calla aus Südafrika und fand im 18. Jahrhundert ihren Weg nach Europa und wird hier seither als beliebte Topfpflanze kultiviert.


    Pflege-Steckbrief Calla (Zantedeschia elliottiana und rehmannii)Standort

    Die Calla gedeiht an einem sehr hellen und windgeschützten Ort.

    Temperatur

    Bei 12 bis 25 Grad Celsius gedeiht die Calla bestens, kälter sollte es für die empfindlichen Blüten nicht werden

    .Gießen

    Mit Wassergaben ein bis zweimal pro Woche ist die Calla ausreichend versorgt. Das Substrat sollte nie vollständig austrocknen, überschüssiges Wasser sollte jedoch zum Schutz vor Fäule regelmäßig abgegossen werden

    .Düngen

    Während der Wachstumsphase ab Mitte Februar können Sie alle zwei Wochen einen Flüssigdünger verwenden. Blüht die Calla, verlängert eine wöchentliche Düngergabe die Blühdauer.


    Verwendete Quellen:Informationszentrale gegen Vergiftungen

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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