Eishockey-WM 2019

  • Vom 10. bis 26. Mai 2019 findet die Eishockey-Weltmeisterschaft in den slowakischen Städten Bratislava und Kosice statt.


    Der sensationelle Gewinn der Silbermedaille der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vor über einem Jahr in Pyeongchang ist längst Geschichte - ebenso die Zeit des erfolgreichen Bundestrainers Marco Sturm. Seit Januar 2019 ist sein Nachfolger Toni Söderholm im Amt.

    Die erste Gelegenheit des Finnen, auf sich und seine Arbeit beim DEB-Team aufmerksam zu machen, ist die Eishockey-Weltmeisterschaft 2019.
    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft trägt ihre Gruppenspiele in Kosice aus.

    Der Spielmodus

    Gespielt wird in zwei Gruppen zu je acht Mannschaften, von denen sich die vier besten Mannschaften für das Viertelfinale qualifizieren. Die Weltrangliste bestimmt die Einteilung der Gruppen: Der Weltranglistenerste Kanada spielt in Gruppe A, der Zweite Schweden in Gruppe B. In der Vorrunde spielt jeder gegen jeden.

    Ein Sieg in der Vorrunde bedeutet drei Punkte. Ein Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen gibt zwei Punkte, das unterlegene Team erhält noch einen Punkt. Die vier besten Teams aus Gruppe A spielen im Viertelfinale im K.o.-Modus über Kreuz gegen die vier besten Teams aus Gruppe B.

    In der Vorrunde dauert die Verlängerung fünf Minuten, ab dem Viertelfinale zehn Minuten, im Finale 20. Verlängerung wird im Modus "Sudden Death" gespielt: Das Team, das das erste Tor schießt, gewinnt.

    Wann finden die Spiele des DEB-Teams statt?

    Deutschland ist in Gruppe A und startet am Samstag, 11. Mai, mit dem Spiel gegen Außenseiter Großbritannien in das Turnier. Die Vorrunde endet am 21. Mai. Die Viertelfinalspiele finden am 23. Mai statt, die Halbfinalpartien am 25. Mai. Am letzten Turniertag, dem 26. Mai, finden das Spiel um Platz 3 (ab 15:45 Uhr) sowie das Finale (ab 20:15 Uhr) statt.

    Spielplan

    Gruppe A

    (Deutschland, Kanada, USA, Finnland, Slowakei, Dänemark, Frankreich, Großbritannien)


    10. Mai 2019 (16.15 Uhr): Finnland - Kanada 3:1

    10. Mai 2019 (20.15 Uhr): USA - Slowakei 1:4

    11. Mai 2019 (12.15 Uhr): Dänemark - Frankreich 5:4 n.P.

    11. Mai 2019 (16.15 Uhr): Deutschland - Großbritannien 3:1

    11. Mai 2019 (20.15 Uhr): Slowakei - Finnland 2:4

    12. Mai 2019 (12.15 Uhr): USA - Frankreich 7:1

    12. Mai 2019 (16.15 Uhr): Dänemark - Deutschland 1:2

    12. Mai 2019 (20.15 Uhr): Großbritannien - Kanada 0:8

    13. Mai 2019 (16.15 Uhr): USA - Finnland 3:2 n.V.

    13. Mai 2019 (20.15 Uhr): Slowakei - Kanada 5:6

    14. Mai 2019 (16.15 Uhr): Großbritannien - Dänemark 0:9

    14. Mai 2019 (20.15 Uhr): Deutschland - Frankreich 4:1

    15. Mai 2019 (16.15 Uhr): USA - Großbritannien 6:3

    15. Mai 2019 (20.15 Uhr): Deutschland - Slowakei 3:2

    16. Mai 2019 (16.15 Uhr): Kanada - Frankreich 5:2

    16. Mai 2019 (20.15 Uhr): Finnland - Dänemark 3:1

    17. Mai 2019 (16.15 Uhr): Frankreich - Slowakei 3:6

    17. Mai 2019 (20.15 Uhr): Finnland - Großbritannien 5:0

    18. Mai 2019 (12.15 Uhr): Dänemark - USA 1:7

    18. Mai 2019 (16.15 Uhr): Kanada - Deutschland 8:1

    18. Mai 2019 (20.15 Uhr): Großbritannien - Slowakei 1:7

    19. Mai 2019 (16.15 Uhr): Deutschland - USA 1:3

    19. Mai 2019 (20.15 Uhr): Frankreich - Finnland 0:3

    20. Mai 2019 (16.15 Uhr): Frankreich - Großbritannien 3:4

    20. Mai 2019 (20.15 Uhr): Kanada - Dänemark 5:0

    21. Mai 2019 (12.15 Uhr): Finnland - Deutschland 2:4

    21. Mai 2019 (16.15 Uhr): Slowakei - Dänemark 2:1

    21. Mai 2019 (20.15 Uhr): Kanada - USA 3:0



    Gruppe B

    (Russland, Tschechien, Schweden, Schweiz, Italien, Norwegen, Lettland, Österreich)


    10. Mai 2019 (16.15 Uhr): Russland - Norwegen 5:2

    10. Mai 2019 (20.15 Uhr): Tschechien - Schweden 5:2

    11. Mai 2019 (12.15 Uhr): Schweiz - Italien 9:0

    11. Mai 2019 (16.15 Uhr): Lettland - Österreich 5:2

    11. Mai 2019 (20.15 Uhr): Norwegen - Tschechien 2:7

    12. Mai 2019 (12.15 Uhr): Russland - Österreich 5:0

    12. Mai 2019 (16.15 Uhr): Italien - Schweden 0:8

    12. Mai 2019 (20.15 Uhr): Lettland - Schweiz 1:3

    13. Mai 2019 (16.15 Uhr): Russland - Tschechien 3:0

    13. Mai 2019 (20.15 Uhr): Norwegen - Schweden 1:9

    14. Mai 2019 (16.15 Uhr): Italien - Lettland 0:3

    14. Mai 2019 (20.15 Uhr): Schweiz - Österreich 4:0

    15. Mai 2019 (16.15 Uhr): Schweiz - Norwegen 4:1

    15. Mai 2019 (20.15 Uhr): Russland - Italien 10:0

    16. Mai 2019 (16.15 Uhr): Schweden - Österreich 9:1

    16. Mai 2019 (20.15 Uhr): Tschechien - Lettland 5:2

    17. Mai 2019 (16.15 Uhr): Österreich - Norwegen 3:5

    17. Mai 2019 (20.15 Uhr): Tschechien - Italien 8:0

    18. Mai 2019 (12.15 Uhr): Lettland - Russland 1:3

    18. Mai 2019 (16.15 Uhr): Italien - Norwegen 1:7

    18. Mai 2019 (20.15 Uhr): Schweden - Schweiz 4:3

    19. Mai 2019 (16.15 Uhr): Österreich - Tschechien 0:8

    19. Mai 2019 (20.15 Uhr): Schweiz - Russland 0:3

    20. Mai 2019 (16.15 Uhr): Schweden - Lettland 5:4

    20. Mai 2019 (20.15 Uhr): Österreich - Italien 3:4

    21. Mai 2019 (12.15 Uhr): Tschechien - Schweiz 5:4

    21. Mai 2019 (16.15 Uhr): Norwegen - Lettland 1:4

    21. Mai 2019 (20.15 Uhr): Schweden - Russland 4:7


    Modus: Die ersten vier Mannschaften einer Vorrunden-Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Der jeweils Letzte steigt in die Division IA ab.


    Viertelfinale

    23. Mai 2019 (16.15 Uhr): Russland - USA 4:3

    23. Mai 2019 (20.15 Uhr): Tschechien - Deutschland 5:1

    23. Mai 2019 (16.15 Uhr): Kanada - Schweiz 3:2

    23. Mai 2019 (20.15 Uhr): Finnland - Schweden 5:4


    Halbfinale

    25. Mai 2019 (15.15 Uhr): Finnland - Russland 1:0

    25. Mai 2019 (19.15 Uhr): Kanada - Tschechien 5:1


    Spiel um Platz 3

    26. Mai 2019 (15.15 Uhr): Russland- Tschechien 3:2


    Finale

    26. Mai 2019 (20.15 Uhr): Finnland - Kanada 3:1



    Welche Teams gehören zu den Favoriten?

    Zu den Favoriten zählen neben dem Weltranglistenersten Kanada auch Russland und Schweden. Der Rekordweltmeister Russland reist mit seinen Superstars Alex Ovechkin und dem besten Scorer der NHL-Hauptrunde (National Hockey League), Nikita Kucherov, an.

    Der Weltmeister von 2018, Schweden, reist voraussichtlich mit 14 NHL-Stars an - darunter ist der starke Torhüter Henrik Lundqvist. Auch das Team der USA ist nicht zu unterschätzen - sie gehen mit einigen Topstars in die WM, unter anderem mit Kapitän Patrick Kane. Da einige hoch gehandelte Teams in den noch laufenden Playoffs der NHL bereits ausgeschieden sind, werden einige ihrer Spieler bei der WM mitwirken.

    Top-Stars und Chancen: Was ist für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft drin?

    Trotz der hochkarätig besetzten Gruppe mit den Top-Teams Kanada, USA und Finnland ist für das deutsche Team der Einzug ins Viertelfinale ein realistisches Ziel. Unter dem neuen Trainer Toni Söderholm hat die Mannschaft allerdings noch kein Turnier gespielt.


    Söderholm sorgte bei der Kader-Nominierung gleich für eine Überraschung: Die beiden Olympia-Zweiten Dennis Endras und Danny aus den Birken - Stammtorhüter der DEL-Finalisten Adler Mannheim und Red Bull München - sind nicht dabei. Stattdessen nominierte Söderholm Niklas Treutle, Mathias Niederberger und Dustin Strahlmeier.


    Der Top-Star im deutschen Team ist Leon Draisaitl, der beim NHL-Team Edmonton Oilers eine starke Saison spielte. Auch Dominik Kahun (Chicago Blackhawks) und Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) sind aus der NHL dabei, Torwart Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) könnte noch zum Team stoßen.

    Vier Spieler des aktuellen Meisters Adler Mannheim stehen im Team (Matthias Plachta, Markus Eisenschmid, Moritz Seider und Denis Reul). Dessen Kapitän ist Moritz Müller (Kölner Haie).




    Quelle: WEB.DE


    Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft

    11. Mai 2019 (16:15 Uhr): Deutschland - Großbritannien 3:1

    12. Mai 2019 (16:15 Uhr): Dänemark - Deutschland 1:2

    14. Mai 2019 (20:15 Uhr): Deutschland - Frankreich 4:1

    15. Mai 2019 (20:15 Uhr): Deutschland - Slowakei 3:2

    18. Mai 2019 (16:15 Uhr): Kanada - Deutschland 8:1

    19. Mai 2019 (16:15 Uhr): Deutschland - USA 1:3

    21. Mai 2019 (12:15 Uhr): Finnland - Deutschland 2:4

  • Russland und Finnland feiern Auftaktsiege


    Zum Auftakt der Eishockey-WM hat Russland einen Sieg gegen Norwegen eingefahren
    Die Nationalmannschaft Russlands ist zum Auftakt der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Das Team um Superstar Alexander Owetschkin besiegte Norwegen am Freitag mit 5:2 (2:0, 2:0, 1:2).

    NHL-Stürmer Jewgeni Dadonow von den Florida Panthers traf doppelt für den Olympiasieger, der mit nahezu allen Topstars bei der WM angetreten ist und erstmals seit fünf Jahren wieder Weltmeister werden will.

    Finnland ringt Kanada nieder

    In der deutschen Vorrundengruppe der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei in Kosice gab es derweil eine kleine Überraschung. Finnland gewann gegen Kanada mit 3:1 (1:1, 0:0, 2:0). Matchwinner war Kaapo Kakko von TPS Turku, der zwei Treffer zum Sieg der Finnen beisteuerte.



    Quelle: augsburger-allgemeine.de/sport

  • Deutschland siegt mit 3:1 gegen Großbritannien


    Am 11. Mai bestritt das deutsche Team unter Coach Toni Söderholm sein erstes Spiel der 85. Weltmeisterschaft im Eishockey. Mit einem verdienten 3:1 siegte die Nationalmannschaft gegen den Underdog aus Großbritannien.

    Ein Doppelschlag von Yasin Ehliz (51. Minute) und NHL-Topstürmer Leon Draisaitl (53.) bewahrte die die Auswahl des neuen Bundestrainers Toni Söderholm beim 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) gegen den großen Außenseiter vor einem Fehlstart bei dessen WM-Debüt.
    In seinem ersten WM-Spiel hatte der erst 18 Jahre alte Mannheimer Moritz Seider (40. Minute) Deutschland in Kosice in Führung geschossen. Diese wurde aber von Mike Hammond im Schlussdrittel zunächst noch ausgeglichen.


    Quelle: augsburger-allgemeine.de/sport

  • Deutschland gewinnt auch gegen Dänemark


    Deutschland ist weiter auf dem Weg ins Viertelfinale der Eishockey-WM. Gegen Dänemark revanchierte sich die DEB-Auswahl für Niederlagen bei den vergangenen Turnieren.


    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel bei der WM in der Slowakei gewonnen. 2:1 besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm Dänemark und bleibt damit auf dem zweiten Platz der Gruppe A. Matthias Plachta (31. Minute) brachte die DEB-Auswahl im Powerplay in Führung, zum Ende des zweiten Drittels erhöhte Frederik Tiffels (40.) auf 2:0. Dänemark gelang dank Mathias Bau (51.) noch der Anschluss, der Ausgleich fiel aber nicht mehr.

    Deutschland begann das Spiel kontrollierter als beim 3:1-Auftaktsieg gegen Großbritannien am Vortag. Schon früh im Spiel erzielte Lean Bergmann (8.) aus der Distanz die vermeintliche Führung. Doch die Referees nahmen das Tor zurück, da Yasin Ehliz Dänemarks Goalie Sebastian Dahm behindert hatte.

    Mit guten Chancen kamen die Dänen besser ins zweite Drittel, leisteten sich aber zu viele Zeitstrafen. Vier deutsche Feldspieler attackierten gegen drei Dänen und den Goalie, als Plachta die Führung nach Vorlage von NHL-Star Leon Draisaitl erzielte. Das 2:0 schoss Tiffels, indem er Dahm aussteigen ließ und den Puck aus kurzer Distanz ins Tor schob.

    Vor dem letzten Drittel kamen beide Mannschaften auf je 20 Schüsse, Deutschland lag aufgrund der gefährlicheren Chancen aber verdient in Führung. Neun Minuten vor Schluss traf Dänemarks Bau aus spitzem Winkel, bis zur Schlusssirene blieb es aber beim 2:1 für Deutschland. Damit revanchierte sich die deutsche Mannschaft für die WM-Niederlagen gegen Dänemark bei den Turnieren 2017 und 2018.

    Durch den zweiten Sieg ist Deutschland nach wie vor Zweiter der Gruppe A. Um das Viertelfinale zu erreichen, muss das DEB-Team mindestens Vierter der Achtergruppe werden. Dänemark bleibt Fünfter.



    Quelle: spiegel.de

  • Deutschlands Siegserie geht weiter - DEB-Team kommt Viertelfinale näher


    Deutschland nimmt bei der Eishockey-WM weiter Kurs aufs Viertelfinale. Gegen Frankreich feiert das Team von Toni Söderholm seinen bisher souveränsten Turniersieg.

    Mit geballter NHL-Power hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre Siegesserie bei der WM (täglich LIVE im TV auf SPORT1) fortgesetzt und kann bereits für Olympia 2022 planen.

    Mit Torwart Philipp Grubauer sowie den Stürmern Leon Draisaitl und Dominik Kahun erstmals in einer Reihe bezwang das Team von Bundestrainer Toni Söderholm Frankreich mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) und kletterte an die Tabellenspitze der Gruppe A.
    Allerdings musste Grubauer dabei nach einer halben Stunde mit muskulären Problemen ausgewechselt werden.
    Seider macht sein zweites Tor

    Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) ist nicht nur auf dem besten Weg ins WM-Viertelfinale, sondern hat das Ticket für die Winterspiele in Peking praktisch schon in der Tasche. "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Reihen finden sich, die Chemie stimmt", sagte der Münchner Patrick Hager, der aber auch warnte: "Die großen Herausforderungen kommen erst noch."

    Der künftige NHL-Verteidiger Moritz Seider mit seinem zweiten WM-Tor (18.), sein Mannheimer Klubkollege Matthias Plachta (34.), Draisaitl nach Kahun-Pass (38.) sowie NHL-Abwehrspieler Korbinian Holzer (60.) ins leere Tor sicherten dem deutschen Team vor 4000 Zuschauern in Kosice den dritten Sieg im dritten Spiel - erstmals seit acht Jahren. Nur Damien Fleury (25.) überwand den am Sonntag eingeflogenen Grubauer, dessen Auswechslung laut DEB-Sportdirektor "eine Vorsichtsmaßnahme" war. "Hoffen wir, dass es nur eine Zerrung ist", sagte Kapitän Moritz Müller.



    Quelle: sport1.de

  • Draisaitl schießt Deutschland in letzter Minute zum Sieg gegen die Slowakei


    Die deutsche Nationalmannschaft hat auch das vierte Spiel bei der Eishockey-WM gewonnen. Zwei späte Tore drehten die Partie gegen die Gastgeber. Die Entscheidung brachte NHL-Star Leon Draisaitl.


    Vierter Sieg im vierten Spiel - die makellose Bilanz der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM bleibt bestehen. NHL-Star Leon Draisaitl schoss beim 3:2 (0:0, 1:2) gegen Gastgeber Slowakei in der letzten Spielminute das Siegtor. In der Tabelle steht Deutschland mit zwölf Punkten an der Spitze der Gruppe A und hat damit große Chancen auf das Erreichen das Viertelfinals und die damit verbundene Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking.

    Deutschland war zu Beginn unterlegen: Im ersten Drittel gaben die Slowaken zwölf Schüsse ab, die Deutschen nur drei. Das erste Tor der Begegnung fiel aber erst im zweiten Durchgang - und zwar für Deutschland.

    Zunächst vergaben die Slowaken zwei Torchancen hintereinander - bei der zweiten verhinderte der Pfosten einen Treffer. Direkt im Anschluss ging die DEB-Auswahl in Führung. Nach einem Bully führte Markus Eisenschmid den Puck hinter dem Tor entlang, um für Marc Michaelis abzulegen, der das 1:0 erzielte (24. Minute).

    Comeback in letzter Minute

    Die Führung hatte nur kurzen Bestand, denn die Slowakei machte weiterhin Druck. Erst traf Richard Pánik den Pfosten (28.), dann kassierte das deutsche Team zwei Zeitstrafen auf einmal: Moritz Seider und Moritz Müller mussten für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Die WM-Gastgeber nutzten dies aus und glichen durch einen Distanzschuss von Andrej Sekera aus (29.). Noch bevor Deutschland wieder zu fünft war, legte Julius Hudacek nach und brachte die Slowakei in Führung (30.).

    Kurz vor Spielende traf Eisenschmied per Direktabnahme nach Pass von Dominik Kahun in den Winkel (59.). In der Schlussphase kam Deutschland dann zum Konter. Draisaitl hatte auf der rechten Seite viel Platz und hätte noch einmal in die Mitte passen können. Der Profi von den Edmonton Oilers zog aber selbst ab und der Puck flog unhaltbar in das kurze Eck zum Endstand (60.).



    Quelle: Spiegel

  • Deutschland verliert gegen Kanada


    Gegen den Titelkandidaten Kanada gab es für Deutschland die erste Niederlage bei der WM in der Slowakei. Schon vor der Partie hatte die DEB-Auswahl aber bereits die nächste Runde erreicht.


    Aus den ersten vier Vorrundenspielen bei der WM in der Slowakei hatte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft vier Siege geholt. Im fünften Spiel gegen Kanada setzte es nun einen Dämpfer: Der Weltranglistenerste fertigte Deutschland 8:1 (2:0, 4:1) ab. Die Qualifikation für das Viertelfinale haben beide Mannschaften aber schon sicher.


    Schon früh in der Partie machte sich die große Erfahrung und vor allem die Klasse der Kanadier bemerkbar. Erst nach und nach fanden die Deutschen in die Partie, kamen selbst aber zu keinem Torerfolg. Auf der anderen Seite traf Kanada zweimal, durch Thomas Chabot (3. Minute) und Mark Stone (17.). Als es in die erste Pause ging, stand es nach Schüssen 13 zu 6 für Kanada.

    Gegen Ende des zweiten Drittels fiel das einzige Tor für Deutschland: Im Konter hatte Markus Eisenschmid auf der rechten Seite Glück, dass sein Gegenspieler seinen Schläger verlor und spielte in die Mitte zu Yasin Ehliz, der aus fünf Metern auf 3:1 verkürzte (39.). Zwischenzeitlich hatte Mark Stone zum zweiten Mal getroffen (27.) - und legte direkt nach Deutschlands Tor seinen dritten Treffer nach (39.).

    Im letzten Durchgang trafen die Kanadier im Minutentakt. Erst erhöhte Anthony Mantha mit einem schnellen Doppelschlag auf 6:1 (44., 45.), dann nutzte Sam Reinhart einen Puckverlust von Benedikt Schopper hinter dem deutschen Tor zum siebten Tor für Kanada. In Unterzahl schoss Anthony Cirelli sogar noch das 8:1.


    Quelle: Spiegel

  • Deutschland schlägt Finnland und hofft auf Platz drei

    Deutschlands Eishockey-Auswahl macht weiter Spaß - und hat nun auch den Weltmeister von 2011 besiegt: Nach dem Erfolg gegen Finnland darf das deutsche Team auf einen leichteren Viertelfinalgegner hoffen.


    Deutschland hat sich im abschließenden Gruppenspiel 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gegen Finnland durchgesetzt. Es war ein packendes Duell und für die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm bereits der fünfte Sieg bei der Endrunde in der Slowakei - das war dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) zuletzt bei der Heim-WM 1983 gelungen.

    In Kosice schossen Marc Michaelis (18. Minute), Dominik Kahun (34.) und Leon Draisaitl mit zwei Treffern (45./59.) das deutsche Team zum Erfolg. Finnlands zwischenzeitliche Führungstreffer erzielten Harri Pesonen (16.) und Juhani Tyrväinen (25.). Der bisherige Tabellenführer Finnland könnte nun noch vom ersten Platz abrutschen.

    Quelle: Spiegel

  • Deutschland scheitert im Viertelfinale an Tschechien

    Gegen Finnland hatte Deutschland noch die große Überraschung geschafft. Im Viertelfinale war Tschechien aber eine Nummer zu groß


    Deutschland ist bei der Eishockey-WM in der Slowakei im Viertelfinale gescheitert. Gegen Tschechien unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm etwas zu deutlich 1:5 (0:0, 1:1, 0:4). Dabei konnte Frank Mauer (38. Minute) die Führung von Jan Kovar (34.) zunächst ausgleichen.

    Trotz eines wieder starken Torhüters Philipp Grubauer kassierte die deutsche Mannschaft im Schlussdrittel den nächsten Rückstand durch Jakub Voracek (45.) und schaffte es nicht mehr, zurückzukommen. Dominik Kubalik (52.) und Ondrej Palat (54.) trafen zur Vorentscheidung, wieder Kovar zum Endstand (60.)

    Durch einen überraschenden Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Finnland war die deutsche Mannschaft noch dem Turnierfavoriten Russland aus dem Weg gegangen. Aber auch Tschechien erwies sich als eine Nummer zu groß.

    Bereits im ersten Drittel hatte Deutschland gegen Tschechien in der Defensive Probleme, weil sie wie bereits in den vorhergehenden Partien zunächst zurückhaltend agierte. Dass nach den ersten 20 Minuten dennoch die Null stand, lag vor allem am NHL-Torhüter Grubauer, der gleich elf tschechische Versuche parierte.

    In der zweiten Hälfte des zweiten Drittels war Grubauer dann doch geschlagen. Der deutsche NHL-Star Leon Draisaitl spielte den Puck unter großem Druck zu Kovar. Der Tscheche lief aus der eigenen Hälfte in Richtung des deutschen Tores und ließ Grubauer im linken Eck keine Abwehrchance.

    Torwartfehler bringt Deutschland zurück

    Die Führung der Tschechen hielt aber nur vier Minuten. Weil Tschechiens Goalie Patrik Bartosak den Puck hinter seinem Tor annahm und ihn dann direkt in den Schläger des spekulierenden Frederik Tiffels passte. Der Flügelstürmer spielte direkt vor das Tor zu Mauer, der am zurückgeeilten Bartosak vorbei ins Tor traf.

    Dass Deutschland nicht bereits mit einem Rückstand in das letzte Drittel ging, lag vor allem an Voracek, der nach einem erneut von Draisaitl verursachten Gegenstoß frei vor Grubauer zum Abschluss kam, den Puck wenige Sekunden vor Ende des Drittels aber über die Latte schoss (40.).

    Nur knapp vier Spielminuten später traf der NHL-Star der Philadelphia Flyers dann doch: Wieder konterte Tschechien die angreifende deutsche Mannschaft aus. Den ersten Versuch von Voracek konnte Grubauer noch halten, gegen den Zweiten war er aber machtlos.

    Deutschland agierte in der Folge offensiver - und ließ Tschechien Platz für Umschaltsituationen. Die konnte erst Kubalik nutzen, als er den Puck sehenswert in den rechten Winkel schoss. Als auch noch Grubauer von einem Bandenabpraller überrascht wurde, nicht mehr schnell genug an den Puck kam und Palat einschieben lassen musste, war die Partie endgültig entschieden. Weil Deutschland in der Schlussminute für Grubauer einen weiteren Feldspieler brachte, konnte Kovar zum Endstand ins leere Tor einschieben.

  • Finnland schockt Topfavorit Russland und trifft im Finale auf Kanada


    Acht Spiele, acht Siege - Russland präsentierte sich bei der Eishockey-WM in der Slowakei bislang als haushoher Favorit auf den Titel.

    Doch Finnlands Torhüter und ein Routinier sorgten für die große Überraschung.


    Im Halbfinale der Eishockey-WM 2019 hat sich Finnland überraschend 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) gegen Russland durchgesetzt. Den Treffer des Tages erzielte Marko Anttila in der 51. Minute. Im Finale am Sonntag (20.15 Uhr; TV: Sport1) treffen die Finnen in Bratislava auf die Kanadier, die Tschechien deutlich 5:1 (1:0,2:0,2:1) bezwangen.

    Während die Finnen in der Vorrunde zwei Niederlagen hinnehmen mussten (unter anderem gegen Deutschland) und auch im Viertelfinale erst durch einen Sieg in der Overtime weiterkamen, waren die mit zahlreichen Stars angetretenen Russen bislang durch dieses Turnier spaziert. Acht Spiele, acht Siege, so die Bilanz der Sbornaja. Doch gegen die defensivstarken Finnen taten sich die russischen Angreifer um den bisherigen Toptorschützen Evgeniy Dadonov (sieben Tore) schwer. Torlos ging es ins letzte Drittel.
    Dort traf der 33-jährige Angreifer vom finnischen Klub Jokerit nach 50:18 Minuten zum 1:0 - es sollte der einzige Treffer der Partie bleiben. Auch weil Torhüter Kevin Lankinen 32 Schüsse des Gegners parieren konnte.

    Während Rekordweltmeister Russland maximal noch Bronze gewinnen kann, greifen die Finnen nach dem ersten Weltmeistertitel seit 2011. Gutes Omen: Auch damals holten sie den Titel in Bratislava - nach einem Halbfinalsieg gegen die Russen.

    Quelle: Spiegel

  • Finnland gewinnt die Eishockey-WM - Überraschender Finalsieg gegen Kanada

    Finnlands Finaleinzug bei der WM in der Slowakei war schon wundersam genug - nun gewannen die Finnen sogar das Endspiel.



    Finnland hat zum dritten Mal die Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Im Finale gegen den Topfavoriten Kanada drehten die Finnen dank zweier Treffer von Kapitän Marko Anttila (23. und 38. Minute) einen Rückstand in ein 3:1 (0:1, 1:1).

    Der Sieg der Finnen ist eine Überraschung, denn sie hatten zum Turnierstart nicht zu den engeren Favoriten gehört. Als stärkste Kandidaten hatten Russland, Kanada und der zweifache Titelverteidiger Schweden gegolten. Alle drei aber schieden in der K.-o.-Phase gegen Finnland aus. Die Finnen hatten zuletzt vor acht Jahren die Weltmeisterschaft gewonnen, ihren ersten Titel holten sie 1995 gegen den damaligen Gastgeber Schweden.

    Das erste Drittel war sehr umkämpft: Fünf Zeitstrafen gab es in den ersten 20 Minuten, außerdem einen Penalty für Finnland. Der Kanadier Thomas Chabot hatte seinen Gegenspieler in der 6. Minute mit seinem Schläger zu Fall gebracht. Oliwer Kaski vergab aber die Chance auf den Führungstreffer - anders als Shea Theodore kurze Zeit später: Vor dem Tor behielt der Verteidiger die Ruhe und erzielte das 1:0 für Kanada (11. Minute).

    Finnland brauchte nach Wiederanpfiff nicht lange für den Ausgleich. Anttila, der bereits beim überraschenden Halbfinalsieg gegen Russland das Siegtor erzielt hatte, kam auf halbrechter Position zum Abschluss und schoss den Puck durch die Beine des kanadischen Goalies (23.). Die Vorarbeit kam von Sakari Manninen und Niko Ojamäki.

    Der Treffer kam inmitten einer starken Druckphase der Finnen. Beinahe jeder Angriff endete mit einem Schuss auf das Tor der Kanadier, die Glück hatten, nicht in Rückstand zu geraten, als Anttila frei vorm Tor stehend am Pfosten scheiterte (28.). Kurz vor der Drittelpause hatte wiederum Finnland Pech, denn Pierre-Luc Dubois traf ebenfalls das Aluminium (38.).

    Anttila war es auch, der Finnland schließlich in Führung brachte. Wieder hatte das Drittel gerade erst begonnen, als Veli-Matti Savinainen von hinter dem Tor für seinen Kapitän ablegte, der die Scheibe mit Wucht unter die Latte schoss (43.). Für die Vorentscheidung sorgte Harri Pesonen (56.) kurz vor Spielende, nach Vorarbeit von Juhani Tyrväinen. Die Kanadier warfen in den Schlussminuten alles nach vorne, zum Anschlusstreffer reichte es aber nicht mehr.

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