Spucke ist die erste Wahl --- Das hilft gegen den Juckreiz bei Mückenstichen

  • Spucke ist die erste Wahl

    Das hilft gegen den Juckreiz bei Mückenstichen


    Mit den steigenden Temperaturen schlagen die Blutsauger wieder zu. Simple Mückenstiche können Sie durch den Juckreiz fast in den Wahnsinn treiben. Es gibt jedoch zahlreiche Tricks, mit denen Sie für Linderung sorgen können. Wir verraten Ihnen, welche Behandlung sinnvoll ist und welche Hausmittel helfen.

    Mückenstiche bekämpfen: Speichel und Wasser

    Wenn Sie eine Mücke gestochen hat, gelangen über dessen Speichel Proteine in die Haut, die die Blutgerinnung verhindern. Der Körper aktiviert nun Abwehrmechanismen, indem er das Hormon Histamin ausschüttet. Dieses löst als Nebeneffekt unangenehmen Juckreiz, Schwellungen und Rötungen aus.

    Erste Hilfe: Die besten Hausmittel


    Honig hilft bei kleinen Kratzern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Essig kann auch gegen Mückenstiche helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Teebaumöl gegen Juckreiz (Quelle: imago images) Zitronenscheibe: Erste Hilfe bei einem Mückenstich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Eiswürfel (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Aloe-Vera-Gel (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Fließendes Wasser (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Brandsalbe (Quelle: imago images) Franzbranntwein bei Prellungen und Zerrungen (Quelle: imago images)

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    Der wichtigste Tipp nach einem Mückenstich lautet: Kühlen Sie die Stelle, um den Juckreiz zu lindern. Wenn Sie sich kratzen, verteilen Sie den Speichel der Mücke, der den juckenden Gerinnungshemmer enthält, noch mehr. So wird der Mückenstich noch größer und juckt immer stärker. Außerdem können Bakterien leichter eindringen, die mitunter eine Infektion hervorrufen. Kaltes Wasser oder sogar Ihr eigener Speichel sind eine Erste-Hilfe-Maßnahme.

    Ist der Mückenbiss aufgekratzt, sollten Sie diesen am besten mit einem Pflaster abkleben. Das verhindert das Weiterkratzen.

    Einfache Hausmittel gegen Mückenstiche

    Ein altes Hausmittel gegen juckende Mückenstiche ist eine halbierte Zwiebel, die mit der Schnittstelle auf den Mückenstich gedrückt wird. Auch eine halbe Kartoffel oder eine Scheibe Zitrone eignen sich. Der Saft einer Aloe-Vera-Pflanze kann den Juckreiz ebenfalls reduzieren. Hilfe aus dem Garten bieten die frischen Blätter des Spitzwegerich – diese werden auf den Stich gelegt und mit einem Stoffband fixiert für etwa zwei Stunden auf der Haut belassen.

    Ist der Juckreiz gar nicht mehr zu ertragen, hilft ein Eiswürfel oder eine kalte Kompresse. Achten Sie aber darauf, diese nicht direkt auf die Haut zu drücken, da sonst das Hautgewebe unter der Kälte leiden könnte. Wickeln Sie das Kühlelement stattdessen in ein Geschirrtuch, um die Haut zu schonen. Auch ein feuchtes Tuch schafft Linderung. Zudem raten Experten zur Anwendung von Umschlägen mit Essigwasser. Der Essig lindert den Juckreiz, sein strenger Geruch verflüchtigt sich dabei schnell.

    Mittel gegen den Juckreiz aus der Apotheke

    In der Apotheke sind Gels zur Behandlung von Mückenstichen erhältlich, die ebenfalls kühlen und den Juckreiz sowie die Schwellung zusätzlich durch ein leichtes Antihistaminikum lindern. Dieses hemmt das für die allergische Reaktion verantwortliche Histamin. Ein solches Gel gehört gerade für den Urlaub in jede Reiseapotheke. Menschen, die sehr empfindlich auf die Stiche reagieren, sollten zudem eine niedrig dosierte Kortisoncreme dabei haben. Diese Behandlung ist allerdings nur eine kurzfristige Lösung und sollte stets mit einem Arzt abgesprochen werden.

    In diesem Fall zum Arzt gehen

    Wenn der Mückenstich sehr groß ist und sich heiß anfühlt, sollten Sie zum Arzt gehen, denn das könnte auf eine ernste allergische Reaktion oder eine Entzündung hindeuten. Bei Stichen von Bienen, Wespen oder Hummeln kann es bei Allergikern zu einem gefährlichen anaphylaktischen Schock kommen, hier ist sofortige medizinische Hilfe notwendig.

    In ärztliche Behandlung gehört auch ein Mückenstich an einer sehr sensiblen Stelle wie dem Augenlid oder der Lippe. Der Arzt wird Ihnen dann ein Antibiotikum oder ein Antihistaminikum verordnen. Dauerhaft abschalten können Sie den Juckreiz leider nicht, doch bei regelmäßiger Behandlung, am besten mehrmals täglich, sollte bald eine Linderung eintreten.

    Damit es gar nicht erst zu Mückenstiche kommt, erfahren Sie hier, wie Sie einer Mückenplage effektiv vorbeugen.


    Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


    Quelle: https://www.t-online.de/

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