Muttertag

  • Woher kommt der Muttertag?


    Weit verbreitet sind die Annahmen, dass er seinen Ursprung in der Nazizeit findet oder von Blumenhändlern erfunden wurde. Doch das stimmt so nicht: Der Muttertag geht auf eine Initiative der amerikanischen Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter.

    1914 erklärte US-Präsident Woodrow Wilson den zweiten Mai-Sonntag zum landesweiten Muttertag. Floristik-Organisationen brachten den Tag dann nach Europa. In
    Deutschland wurde die Idee im Jahr 1923 aufgegriffen. Der Muttertag ist also keine Erfindung der Nationalsozialisten. Die Nazis nutzten den Tag jedoch für ihre Mutter-Propaganda.

    Heute sehen viele Menschen die Wandlung zum reinen Geschenktag kritisch. Psychologen glauben, dass viele Männer am Muttertag auch ein wenig ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen - weil die Frau nach wie vor mehr bei der Hausarbeit und Kindererziehung macht.


    Quelle: WirtschaftsWoche

  • Was Mütter sich wirklich wünschen


    Es gibt für ihn kein festes Datum, und deshalb geraten Kinder und Väter im Mai oft in Stress: Der Muttertag wird am zweiten Sonntag im Mai gefeiert - und leicht vergessen. Doch bevor hektisch gedichtet, gemalt oder ein Kasten Pralinen aus dem Supermarkt besorgt wird, sollte man wissen:
    Das ist gar nicht das, was Mütter wollen.

    Eine Umfrage des Online-Familien-Portals Eltern.de zeigt, dass Blumenstrauß, Süßkram und Co. ganz hinten auf der Beliebtheitsskala rangieren. Viel wichtiger ist den Müttern, gemeinsame Zeit mit ihren Lieben zu verbringen. Das deckt sich auch mit einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit und der Zeitschrift „familie&co“, laut der sich nahezu die Hälfte der Eltern mit minderjährigen Kindern in Deutschland mehr Zeit für die Familie wünscht.

    Ein besonders hoher Wert für ein harmonisches Familienleben wird demnach gemeinsamen Mahlzeiten, Familienausflügen und Spielenachmittagen zugemessen. Grund genug, am Muttertag auf gemeinsame Aktivitäten zu setzen, anstatt Geld zu Floristen und Konditoren zu tragen.


    Quelle: WirtschaftsWoche

  • Muttertags Sprüche

    Mit einem besonderen Gruß an die Mutter denken

    Klassische Gedichte, Zitate und Sprüche zum Muttertag eignen sich daher ganz besonders, um die eigenen Gefühle auf den Punkt zu bringen. Egal, ob auf einer Grußkarte verschickt, als Ergänzung zu einem Geschenk oder Blumenstrauß oder als kleine Aufmerksamkeit per SMS, kurz und bündig – die folgenden Worte gehen jeder Mama ans Herz.

    Allgemeine Sprüche zum Muttertag: kurz und gut

    • Gute Sachen gibt es selten, deshalb gibt es dich nur einmal. Alles Gute zum Muttertag!
      (Verfasser unbekannt)
    • Es gibt so viele Mütter auf der Erde hier, doch eine ist die beste und die gehört mir!
      (Verfasser unbekannt)
    • Liebste Mama, eins ist wahr: Du warst immer für mich da.
      (Verfasser unbekannt)
    • Dafür dank ich dir zum Feste, denn du bist die Allerbeste!
      (Verfasser unbekannt)
    • Die Mütter geben unserem Geist Wärme, die Väter Licht.
      (Jean Paul)
    • Mütter verstehen, was Kinder nicht sagen.
      (Jüdisches Sprichwort)

    Lustige Sprüche zum Muttertag

    • Meine Mutter hatte einen Haufen Ärger mit mir, aber ich glaube, sie hat es genossen.
      (Mark Twain)
    • Weil Gott nicht überall sein konnte, hat er die Mütter erschaffen.
      (Jüdisches Sprichwort)
    • Es ist nicht leicht, eine Mutter zu sein. Wäre es leicht, dann würden es ja die Väter machen.
      (Verfasser unbekannt)
    • Alle Frauen werden wie ihre Mütter, das ist ihre Tragödie. Kein Mann wird es – das ist seine.
      (Oscar Wilde)
    • Hinter jeder erfolgreichen Frau steht… ein Korb schmutziger Wäsche.
      (Verfasser unbekannt)

    Klassische Zitate als Sprüche zum Muttertag

    • Ein Kind ohne Mutter ist wie eine Blume ohne Regen.
      (Indisches Sprichwort)
    • Nur eine Mutter weiß allein, was lieben heißt und glücklich sein.
      (Adelbert von Chamisso, 1781-1838)
    • Eine glückliche Mutter ist für Kinder segensreicher als hundert Lehrbücher über Erziehung.
      (Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
    • Keine Weisheit, die auf Erden gelernt werden kann, vermag uns das zu geben, was ein Wort, ein Blick der Mutter gibt.
      (Wilhelm Raabe, 1831-1910)
    • Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund, in dessen Tiefe man immer eines findet: Bereitschaft zum Verzeihen.
      (Honoré de Balzac, 1799-1850)

    Gedichte zum Muttertag

    Der Strauß, den ich gepflücket,

    Grüße dich vieltausendmal!

    Ich habe mich oft gebücket,

    Ach, wohl eintausendmal,

    Und ihn ans Herz gedrücket

    Wie hunderttausendmal!


    (Johann Wolfgang von Goethe)


    Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos

    in seinem Nest so warm:

    als ich auf meiner Mutter Schoß,

    auf meiner Mutter Arm.

    Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,

    vergeht mir aller Schmerz:

    gibt mir die Mutter einen Kuß

    und drückt mich an ihr Herz.


    (Friedrich Güll)


    So gern hätt' ich ein schönes Lied gemacht

    Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;

    Die Gabe, die für andre immer wacht,

    Hätt' ich so gern geweckt zu deinem Preise.

    Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,

    Und wie ich auch die Reime mochte stellen,

    Des Herzens Fluten wallten darüber her,

    Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.

    So nimm die einfach schlichte Gabe hin,

    Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,

    Und meine ganze Seele nimm darin:

    Wo man am meisten fühlt,

    weiß man nicht viel zu sagen.


    (Annette von Droste-Hülshoff)


    Liebe Mama, freue dich,

    denn zum Glück hast du ja mich.

    Dieser Tag wär' ohne mich

    gar kein Muttertag für dich.


    (Verfasser unbekannt)

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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