Auto --- Alltagswissen Auto 2.Teil

  • Alle Regeln und Bußgelder Kreisverkehr: Wissen Sie, wann Sie blinken müssen?


    vgzm.1704981-72056842 Kreisverkehr: Welche Regeln gelten, welche Bußgelder drohen. Kreisverkehr: Er ist übersichtlicher als eine Ampelkreuzung und hält den Verkehr besser im Fluss. (Quelle: imago images/Reinhard Kurzendörfer)

    Kreisverkehr: Er ist übersichtlicher als eine Ampelkreuzung und hält den Verkehr besser im Fluss. (Quelle: Reinhard Kurzendörfer/imago images)


    Wer hat Vorfahrt, wann muss ich blinken? Viele Autofahrer fühlen sich im Kreisverkehr unwohl. Dabei ist er deutlich sicherer als eine Ampelkreuzung – wenn man alle Regeln kennt.

    Viele Autofahrer meiden den Kreisverkehr, weil er ihnen unübersichtlich erscheint und sie sich beim Befahren unsicher fühlen. Dabei hat der Kreisverkehr einige Vorteile gegenüber der Kreuzung:

    • Hier fließt der Verkehr besser, da kein Autofahrer grundlos stehenbleiben muss – anders als manchmal an einer Ampel.
    • Dadurch können sehr viele Autos einfahren, ohne dass zwangsläufig ein Stau entsteht.
    • Es entstehen weniger Abgase und weniger Wartungskosten.


    Außerdem ist der Kreisverkehr sicherer als eine Ampelkreuzung. Denn Autofahrer können hier besser die Übersicht bewahren. Und falls doch ein Unfall geschieht, dann endet er in aller Regel glimpflicher, weil die Autos hier langsamer fahren als an Kreuzungen.

    Es gibt zwar auch einige Nachteile, zum Beispiel wird für einen Kreisverkehr mehr Platz benötigt. Dennoch: Der Kreisel ist auf dem Vormarsch. Und es gibt keinen Grund, ihn zu meiden – sofern man die Regeln des Kreisverkehrs beherrscht.

    Wie funktioniert der Kreisverkehr?

    Der Kreisverkehr ist ein so genannter Verkehrsknotenpunkt zwischen mindestens zwei Straßen mit einer Mittelinsel. Ohne dass Ampeln den Verkehr stoppen (Ausnahme: sehr große Kreisverkehre), fließt er pausenlos in die Kreisfahrbahn hinein und wieder heraus. Diese Fahrbahn ist eine Einbahnstraße. Eingefahren wird immer nach rechts – außer in Ländern mit Linksverkehr (etwa Großbritannien oder Irland).

    Wer hat im Kreisverkehr Vorfahrt?

    Wer im Kreisverkehr ist, hat Vorfahrt und wer einfährt, muss die Vorfahrt gewähren.

    Wann muss beim Kreisverkehr geblinkt werden?

    Beim Einfahren dürfen Sie nicht blinken, da Sie nicht abbiegen. Außerdem könnte der Blinker durch das eingeschlagene Lenkrad angeschaltet bleiben. Dadurch droht ein Unfall, wenn andere Autofahrer irrtümlich glauben, dass Sie die nächste Ausfahrt nehmen.

    Wer den Kreisverkehr verlässt, muss hingegen blinken. Dadurch zeigen Sie wartenden Autofahrern an, dass diese in den Kreisverkehr hineinfahren können. Außerdem sehen kreuzende Fußgänger und Radfahrer dadurch, dass Sie Ihre Richtung ändern.

    Welche Regeln gelten im mehrspurigen Kreisverkehr?

    Wenn der Kreisel mehrere Spuren hat, bleiben Sie am besten auf der rechten Spur, wenn Sie bereits die nächste oder übernächste Ausfahrt nehmen wollen. Nur wenn Sie den Kreisverkehr später verlassen wollen, sollten Sie sich auf der linken Spur einordnen oder im Kreisverkehr die Spur wechseln. Wichtig: Wer außen fährt, hat Vorrang. Wer nicht rechtzeitig nach außen kommt, muss also eine Extrarunde drehen.

    Im mehrspurigen Kreisverkehr dürfen Sie auch rechts überholen.

    Wie ist der Kreisverkehr beschildert?

    Kreisverkehr: Zwei Schilder zeigen die wichtigsten Regeln im Kreisel an. (Quelle: imago images/Horst Rudel)

    Kreisverkehr: Zwei Schilder zeigen die wichtigsten Regeln im Kreisel an. (Quelle: Horst Rudel/imago images)

    Wer in den Kreisverkehr einfährt, sieht in aller Regel zwei Verkehrsschilder: oben "Vorfahrt gewähren" (nämlich den Autos im Kreisverkehr) und darunter das blaue Schild, das die Fahrtrichtung im Kreisel anzeigt.

    Wann gilt im Kreisverkehr rechts vor links?

    Wichtig: Es gibt auch eine Variante ohne das Vorfahrtsschild. Genau genommen, ist das aber kein Kreisverkehr, sondern ein "kreisförmiger Knotenpunkt." Und hier gilt die Regel: Rechts vor links. Diese Knotenpunkte sind aber sehr selten. Wer sich unsicher fühlt, sollte sich langsam annähern und im Zweifelsfall dem Auto im Kreisel die Vorfahrt gewähren.

    Auf Radfahrer und Fußgänger achten

    Wer aus dem Kreisverkehr herausfährt, muss beachten: Fußgänger haben Vorrang. Beim Einfahren in den Kreisverkehr hingegen gilt das nicht. Anders ist es bei Radfahrern: Auf Radwegen haben sie Vorrang vor ein- und ausfahrenden Fahrzeugen. Dies gilt nicht, wenn Radfahrer durch Verkehrszeichen untergeordnet werden.

    Bußgelder im Kreisverkehr

    Wer im Kreisverkehr einen Fehler macht, riskiert nicht nur einen Unfall, sondern auch ein Bußgeld. Hier finden Sie die Verstöße und wie sie geahndet werden:

    Blinken bei Einfahrt, nicht blinken bei Ausfahrt 10 Euro
    Mittelinsel unerlaubt überfahren 10 Euro
    Beim berechtigten Überfahren der Mittelinsel (Lkw und Busse) einen anderen gefährden 35 Euro
    Im Kreisverkehr halten 10 Euro
    ... und dabei andere behindern 15 Euro
    Im Kreisverkehr parken 15 Euro
    ... und dabei andere behindern 25 Euro
    ... länger als eine Stunde 25 Euro
    ... länger als eine Stunde und dabei andere behindern 35 Euro
    In falscher Richtung fahren 25 Euro
    ... auf dem Fahrrad 20 Euro
    ... und dabei andere behindern 25 Euro
    ... und dabei andere gefährden 30 Euro
    ... und dabei etwas beschädigen 35 Euro

    Kreisverkehr: Das Wichtigste auf einen Blick

    Welche Schilder zeigen den Kreisverkehr an? Wann müssen Sie blinken? Hier finden Sie die wichtigsten Hinweise des ADAC im Überbick.

    Klassischer Kreisverkehr: Ihn zeigt die Kombination der Schilder

    Klassischer Kreisverkehr: Ihn zeigt die Kombination der Schilder "Vorfahrt gewähren" und "Kreisverkehr" an. Wer im Kreisel ist, hat Vorfahrt. Geblinkt wird nur beim Verlassen, aber nicht beim Einfahren in den Kreisverkehr. (Quelle: t-online.de)

    Zweispuriger Kreisverkehr: Häufig sind die Spuren durch eine Mittellinie markiert, aber nicht immer. Wenn auch die Zufahrt zweispurig ist, muss der links Einfahrende die innere Kreisbahn wählen. Wer die innere Bahn verlassen will, muss den Vorrang der Fahrzeuge auf der äußeren Bahn beachten. (Quelle: t-online.de)

    Zweispuriger Kreisverkehr: Häufig sind die Spuren durch eine Mittellinie markiert, aber nicht immer. Wenn auch die Zufahrt zweispurig ist, muss der links Einfahrende die innere Kreisbahn wählen. Wer die innere Bahn verlassen will, muss den Vorrang der Fahrzeuge auf der äußeren Bahn beachten. (Quelle: t-online.de)

    Doppelspurige Zufahrt: Wer im Kreisverkehr bereits die nächste oder übernächste Ausfahrt wählen möchte, sollte sich rechts einordnen. Die Innenspur bietet sich nur an, wenn man den Kreisel erst später wieder verlassen will. Dann ist der Vorrang auf der Außenbahn zu beachten. (Quelle: t-online.de)

    Doppelspurige Zufahrt: Wer im Kreisverkehr bereits die nächste oder übernächste Ausfahrt wählen möchte, sollte sich rechts einordnen. Die Innenspur bietet sich nur an, wenn man den Kreisel erst später wieder verlassen will. Dann ist der Vorrang auf der Außenbahn zu beachten. (Quelle: t-online.de)

    Kreisförmiger Knotenpunkt: Der Einfahrende hat hier die Vorfahrt, es gilt Rechts vor Links. Geblinkt wird beim Ein- und Ausfahren.

    Kreisförmiger Knotenpunkt: Der Einfahrende hat hier die Vorfahrt, es gilt Rechts vor Links. Geblinkt wird beim Ein- und Ausfahren.

    Kreisverkehrs-Regeln im Ausland

    Die Regeln für den Kreisverkehr sind im Ausland teilweise unterschiedlich. Hier ein Überblick über unsere wichtigsten Nachbarn:

    Wer die Vorfahrt hat, ist ausgeschildert. Sehr häufig steht an Einfahrten in größere Kreisverkehre ein "Vorfahrt gewähren"-Schild ("Vous n’avez pas la priorité" – Sie haben keine Vorfahrt). Dann haben die Autos im Kreisverkehr die Vorfahrt. Wer im Kreisel auf einer Innenspur fährt, hat Vorrang. ------- Frankreich
    Es gilt: Rechts vor Links. Der Einfahrende hat Vorfahrt. ------ Griechenland
    Auch hier gilt: Rechts vor Links, Ausnahmen sind entsprechend beschildert. Da diese Regelung nicht immer beachtet wird, sollten Sie sich sehr defensiv und aufmerksam dem Kreisverkehr nähern. ------ Italien
    Auch in Österreich gilt im Kreisel rechts vor links. Geblinkt wird beim Ausfahren. ----- Österreich
    Man fädelt sich links in den Kreisel ein. Autos im Kreisverkehr haben Vorfahrt, sofern nicht Schilder etwas anderes aussagen. Man befährt den Kreisel im Uhrzeigersinn. ---- Großbritannien
    Es gelten dieselben Regeln wie in Deutschland. ---- Schweiz
    Es gelten dieselben Regeln wie in Deutschland. ---- Portugal
    Es gelten dieselben Regeln wie in Deutschland. --- Polen
    Es gelten dieselben Regeln wie in Deutschland. ---- Spanien

    Verwendete Quellen:

    • ADAC
    • anwalt.de
    • Nachrichtenagentur SP-X
    • Badische Versicherungen
    • bussgeldkatalog.org

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Bußgelder drohen Bei diesen Ausnahmen gilt nicht rechts vor links


    Rechts vor links – diese Regel kennt jeder, der einen Führerschein besitzt. Doch es gibt Ausnahmen, von denen nicht jeder Autofahrer weiß.



    Wann gilt rechts vor links?

    Rechts vor links gilt an Kreuzungen, an denen weder Ampel noch Verkehrszeichen oder Polizist die Vorfahrt regeln. Wer eine solche Kreuzung überqueren möchte, muss hier von rechts kommenden Fahrzeugen die Vorfahrt gewähren. Das gilt für Autos, Fahrräder und andere Verkehrsteilnehmer.


    Rechts vor links: In dieser Situation muss der Fahrer des grünen Autos, dem blauen Auto Vorrang gewähren, weil das blaue Auto von rechts kommt. (Quelle: Getty Images/macrovector)

    Rechts vor links: In dieser Situation muss der Fahrer des grünen Autos, dem blauen Auto Vorrang gewähren, weil das blaue Auto von rechts kommt. (Quelle: macrovector/Getty Images)


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    Auf einer Vorfahrtsstraße entfällt die Regel rechts vor links. Denn hier regeln entsprechende Schilder, wer zuerst fahren darf. Wer das gelbe, rautenförmige Verkehrszeichen 306 sieht, hat Vorfahrt.

    Übrigens: Im englischen Linksverkehr gilt weder rechts vor links noch links vor rechts. Hier wird an Kreuzungen meistens mit einem Schild oder einer Fahrbahnmarkierung angezeigt, wer Vorfahrt hat.

    Vier Autos an einer Kreuzung – wer hat Vorfahrt?

    Kommen bei einer Kreuzung gleichzeitig Autos aus allen vier Richtungen, kann es zu einer schwierigen Situation kommen. Denn jeder der Fahrer hat einen rechten Nachbarn, muss Vorfahrt gewähren und warten.

    Vier Autos an einer Kreuzung: Wer darf jetzt zuerst fahren? (Quelle: Getty Images/macrovector)

    Vier Autos an einer Kreuzung: Wer darf jetzt zuerst fahren? (Quelle: macrovector/Getty Images)


    Wie können Verkehrsteilnehmer diese Pattsituation auflösen? Die Fahrer müssen sich mit Handzeichen verständigen und darauf einigen, wer zuerst fahren darf. In einer solchen Situation haben Sie die Möglichkeit, Ihren linken Nachbarn durchzuwinken. Wenn Sie das tun, dann signalisieren Sie, dass Sie auf Ihre Vorfahrt verzichten und warten möchten.

    Rechts vor links: Der Fahrer des roten Autos hat signalisiert, dass er warten möchte – das weiße Auto konnte somit losfahren. Nun ist der gelbe Pkw an der Reihe. Er hat keinen rechten Nachbarn mehr und darf die Kreuzung überqueren. (Quelle: Getty Images/macrovector)

    Rechts vor links: Der Fahrer des roten Autos hat signalisiert, dass er warten möchte – das weiße Auto konnte somit losfahren. Nun ist der gelbe Pkw an der Reihe. Er hat keinen rechten Nachbarn mehr und darf die Kreuzung überqueren. (Quelle: macrovector/Getty Images)


    Fährt das Auto links von Ihnen dann weg, stehen an der Kreuzung nur noch drei Autos und die Situation kann mit den gängigen Vorfahrtsregeln aufgelöst werden.

    Rechts vor links: Ausnahmen

    Grundsätzlich gilt an einer Kreuzung die Vorfahrtsregel rechts vor links. Allerdings gibt es einige Ausnahmen:

    • Ein Verkehrszeichen, eine Ampel oder ein Polizist regelt die Vorfahrt
    • Die rechts einmündende Straße ist ein Feld- oder Waldweg
    • Die rechts einmündende Straße ist ein verkehrsberuhigter Bereich
    • Wer über einen abgesenkten Bordstein in eine Straße fährt, muss Vorfahrt gewähren
    • Wer aus einer Grundstückseinfahrt kommt, muss Vorfahrt gewähren


    Rechts vor links im Kreisverkehr

    index.jpgWenn ein Kreisverkehr mit dem Schild "Vorfahrt gewähren" gekennzeichnet ist, dann haben Verkehrsteilnehmer, die im Kreis fahren, Vorfahrt. Beim Einfahren in einen solchen Kreisverkehr darf nicht geblinkt werden, beim Ausfahren hingegen müssen Fahrer den Blinker setzen.



    Kreisverkehr: Die Fahrtrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn. (Quelle: Getty Images/ONYXprj)

    Kreisverkehr: Die Fahrtrichtung ist gegen den Uhrzeigersinn. (Quelle: ONYXprj/Getty Images)


    Bei einem kreisförmigen Verkehr, der wie ein Kreisverkehr aussieht, aber nicht durch Schilder als solcher gekennzeichnet ist, gilt rechts vor links. Der Einfahrende hat dadurch immer Vorrang, Blinker müssen beim Ein- und Ausfahren gesetzt werden.

    Kreisförmiger Verkehr: Ist er nicht mit Schildern gekennzeichnet, dann gilt rechts vor links. (Quelle: Getty Images/ONYXprj)

    Kreisförmiger Verkehr: Ist er nicht mit Schildern gekennzeichnet, dann gilt rechts vor links. (Quelle: ONYXprj/Getty Images)


    Abgesenkter Bordstein: Wer hat Vorfahrt?

    Fahrer, die über einen abgesenkten Bordstein fahren, müssen Vorfahrt gewähren. Sie müssen warten, bis die Bahn frei ist, rechts vor links gilt hier nicht. Ausnahmen kann es geben, wenn der Bordstein über eine längere Strecke abgesenkt ist. In solchen Fällen haben Gerichte die Vorfahrtsregel unterschiedlich beurteilt.

    Wer bei einem abgesenkten Bordstein grundsätzlich besondere Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nimmt, ist in der Regel auf der sicheren Seite.

    Rechts vor links auf dem Parkplatz

    Sowohl auf öffentlichen Parkplätzen als auch auf Privat- oder Firmenparkplätzen gilt die Straßenverkehrsordnung (StVo) und damit auch die Regel rechts vor links. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: Die Fahrspuren müssen durch Markierungen als Straßen erkennbar sein.

    Sind auf dem Parkplatz nur Parkbuchten markiert, dann können sich Fahrer bei einem Unfall nicht auf die Regel rechts vor links berufen. Meist urteilen Gerichte, dass beide Seiten die Schuld zu gleichen Teilen tragen müssen (Detmold, AZ 10 S 1/12). Wer auf einem Parkplatz fährt, muss grundsätzlich besonders wachsam und rücksichtsvoll sein.

    Gilt rechts vor links für Straßenbahnen?

    Viele Autofahrer sind der Meinung, dass Straßenbahnen laut den Verkehrsregeln immer Vorfahrt haben. Das ist jedoch nicht der Fall. Straßenbahnen nehmen am Straßenverkehr gleichberechtigt teil wie Autos, Busse und andere Fahrzeuge und müssen sich auch an rechts vor links halten.

    Achtung: Befindet sich unter dem Verkehrsschild "Vorfahrt gewähren" ein weiteres Schild, auf dem eine Straßenbahn abgebildet ist, hat diese hier Vorfahrt.



    Rechts vor links: Strafen bei Missachtung

    Wer die Vorfahrtsregel rechts vor links nicht beachtet, muss mit einem Bußgeld oder sogar einem Punkt in Flensburg rechnen. Die Tabelle zeigt, wann welche Strafe fällig wird.


    25 Euro
    100 Euro
    120 Euro
    mit mit Behinderung
    mit Gefährdung
    mit Sachbeschädigung


    1
                                                                   


    Verwendete Quellen:

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  • Änderung der StVO

    Kennen Sie schon diese neuen Verkehrsschilder?


    vgzm.1704981-87498318 Novelle der StVO: Kennen Sie diese neuen Verkehrsschilder?. Zweiräder zu überholen ist hier verboten: Neue Verkehrsregeln sollen das Radfahren sicherer machen. (Quelle: BASt)

    Zweiräder zu überholen ist hier verboten: Neue Verkehrsregeln sollen das Radfahren sicherer machen. (Quelle: BASt)

    Höhere Bußgelder, strengere Punkteregelung: Demnächst tritt eine ganze Reihe geänderter Verkehrsregeln in Kraft. Außerdem gibt es dann auch neue Verkehrsschilder, die Sie unbedingt beachten sollten.

    Härteres Vorgehen gegen Auto-Angeber, empfindliche Strafen für Blockierer der Rettungsgasse und mehr Sicherheit für Radfahrer: Eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) macht viele Vergehen deutlich teurer als bisher. Sie soll den Verkehr sicherer machen und mehr Autofahrer zum Umsteigen aufs Fahrrad motivieren. Dazu werden auch neue Verkehrsschilder eingeführt. Hier sind die Änderungen im Überblick.

    Radverkehr

    Das Radfahren soll attraktiver werden. Unter anderem wird die Grünpfeil-Regelung geändert: Sie gilt künftig auch für Radfahrer, die von einem Radfahrstreifen oder Radweg rechts abbiegen möchten. Dafür ist ein spezielles Grünpfeilschild geplant.

    Richtiges Verhalten auf der Autobahn


    Richtgeschwindigkeit (Foto: imago) Autobahn im Ausland (Foto: dpa) Benzin (Foto: dpa) Lichthupe (Foto: imago) Stau (Foto: dpa) Autounfall (Foto: imago) Richtgeschwindigkeit (Foto: imago) Autobahn im Ausland (Foto: dpa) Benzin (Foto: dpa) Lichthupe (Foto: imago) Stau (Foto: dpa) Autounfall (Foto: imago)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt)

    Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt)


    Wer Radfahrer überholen will, muss künftig vorsichtiger sein: Innerorts gilt dann ein Mindestüberholabstand von 1,5 Metern, außerorts sind es zwei Meter Abstand. Bisher schreibt die StVO lediglich einen "ausreichenden Seitenabstand" vor. Künftig kann außerdem ein neues Schild darauf hinweisen, wenn das Überholen von Zweirädern komplett verboten ist.

    Einen Fahrrad- oder Gehweg zu blockieren, wird deutlich teurer: Das Bußgeld steigt von 15 auf 100 Euro. Das gilt auch für unerlaubtes Halten auf Schutzstreifen oder in zweiter Reihe.

    Bei schwereren Verstößen kommt ein Punkt in Flensburg hinzu – etwa wenn Sie andere Verkehrsteilnehmer behindern oder gefährden oder wenn Sie länger als eine Stunde auf dem Geh- oder Radweg parken.

    Wenn es möglich ist, sollen Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer geöffnet werden. Außerdem könnte es künftig mehr spezielle Fahrradzonen geben.

    Auto-Poser

    Endstation: Ein goldfarbenes SUV wird nahe der Düsseldorfer Königsallee beschlagnahmt und abgeschleppt. (Quelle: dpa/Gerhard Berger)

    Endstation: Ein goldfarbenes SUV wird nahe der Düsseldorfer Königsallee beschlagnahmt und abgeschleppt.

    Blendende Folierung, ohrenbetäubende Abgasanlagen: Angeber-Fahrten, die unnötigen Lärm und Abgase verursachen, und das unnütze Hin- und Herfahren können ein Bußgeld von bis zu 100 Euro nach sich ziehen.

    Wenn die Polizei am Auto unerlaubte Umbauten findet, kann es noch deutlich unangenehmer werden (Beschlagnahmung, Anzeige). Das ist aber schon heute der Fall.

    Rettungsgassen

    Bundesweites Kopfschütteln über diesen Autofahrer: Im Stau nach einem Unfall verliert ein Mann die Geduld. Er wendet und befährt die Rettungsgasse – in falscher Richtung.

    Auto wendet in Rettungsgasse: Nach einem Unfall in Dortmund wurde ein Autofahrer offenbar zu ungeduldig.  (Quelle: dpa/Feuerwehr Dortmund)

    Auto wendet in Rettungsgasse: Nach einem Unfall in Dortmund wurde ein Autofahrer offenbar zu ungeduldig. (Quelle: Feuerwehr Dortmund/dpa)

    Zuletzt waren immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen für die Helfer nach Unfällen wertvolle Zeit verloren ging, etwa weil Autofahrer die Rettungsgasse blockierten oder Schaulustige das Durchkommen behinderten und die Retter teils sogar beschimpften. Deshalb wird nun härter durchgegriffen.

    Wenn Sie die Rettungsgasse befahren oder gar nicht erst eine Gasse bilden, drohen ein Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Wie Sie die Rettungsgasse richtig bilden, erfahren Sie hier.

    Tempoverstöße

    Mit Bleifuß hinein ins Fahrverbot: Ein ganzer Monat ohne Führerschein – künftig genügt dafür innerorts eine Tempoüberschreitung von 21 km/h. Hinzu kommen 80 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg (außerorts: ab 26 km/h, 95 Euro Geldbuße).

    Abbiegen

    Wenn Ihr Fahrzeug mindestens 3,5 Tonnen wiegt, dürfen Sie künftig nur noch in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen.

    Parken

    Einen Schwerbehinderten-Parkplatz unerlaubt zu nutzen, kostet künftig 55 Euro (bisher 35 Euro). Das gilt auch, wenn Sie unerlaubt einen Parkplatz für Elektroautos nutzen.

    Blitzer-Apps

    Bislang waren sie eine rechtliche Grauzone: Blitzer-Warner auf dem Smartphone oder im Navigationssystem. Künftig werden sie ausdrücklich verboten. Wer dennoch während der Fahrt die App nutzt, riskiert eine Geldbuße von 75 Euro und einen Punkt in Flensburg.

    Wann die neuen Regeln gelten

    Die Bundesregierung will die beschlossenen Änderungen schnellstmöglich umsetzen und den Text dann im Bundesgesetzblatt verkünden. Am Tag nach der Verkündung treten die Änderungen in Kraft.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur AFP
    • Nachrichtenagentur SP-X
    • Bundesanstalt für Straßenwesen

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  • Bußgelder drohen Das sollten Autofahrer immer im Wagen haben


    vgzm.1704981-87536076 Das sollten Autofahrer immer im Wagen haben. Regeln für Autofahrer: Wer der Polizei Führerschein und den Fahrzeugschein auf Verlangen nicht im Original vorzeigen kann, muss mit einem Verwarngeld rechnen. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

    Regeln für Autofahrer: Wer der Polizei Führerschein und den Fahrzeugschein auf Verlangen nicht im Original vorzeigen kann, muss mit einem Verwarngeld rechnen. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)


    Im Auto kann sich schnell einiges ansammeln. Doch bei einer Aufräumaktion sollten Autofahrer nicht zu voreilig handeln und womöglich Bußgelder riskieren. Diese Dinge dürfen laut Verkehrsordnung nicht fehlen.

    Wer Platz im Auto schaffen oder sein Fahrzeug zum Spritsparen einige Kilogramm leichter machen möchte, hat viele Möglichkeiten – von der Demontage des Dachgepäckträgers oder der Dachbox bis hin zum radikalen Entrümpeln von Handschuhfach, Ablagen, Fächern, Innenraum und Kofferraum.

    Das darf im Auto nicht fehlen

    Drei Dinge gibt es allerdings, die einer Aufräumaktion keinesfalls zum Opfer fallen sollten – so will es die Straßenverkehrsordnung. Dabei handelt es sich um den Verbandskasten, das Warndreieck und die Warnweste. Letztere ist zwar hierzulande nur in einfacher Ausführung Pflicht, aber es empfiehlt sich, für alle Fälle so viele Westen dabei zu haben, wie das Auto Sitzplätze hat.

    Verwarngeld droht

    Wer bei einer Polizeikontrolle ohne Verbandskasten angetroffen wird, riskiert ein Verwarngeld in Höhe von fünf Euro. Ohne Warnweste und Warndreieck an Bord können jeweils 15 Euro fällig werden.

    Wer der Polizei übrigens Führerschein und die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) auf Verlangen nicht im Original vorzeigen kann, muss mit einem Verwarngeld von zehn Euro rechnen.

    Flüssige Reifendichtmittel als Alternative

    Ersatzrad oder Reifenpannensets muss man dagegen nicht an Bord haben. Wer aber ohne Ersatzreifen eine längere Fahrt antritt, nimmt das Risiko in Kauf, unterwegs wegen einer nicht gleich behebbaren Reifenpanne liegenzubleiben, warnt der ADAC.

    Eine Alternative könnten flüssige Reifendichtmittel sein, die mit einem 12-Volt-Kompressor in den Reifen eingeblasen werden. Wer auf sie setzt, muss laut ADAC aber wissen, dass sie nicht alle möglichen auftretenden Schäden beheben können, sondern nur Stichschäden in der Lauffläche oder kleine Risse.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Damit Corona draußen bleibt - So desinfizieren Sie Ihr Auto richtig

    Hygiene und Sauberkeit sind derzeit wichtiger denn je. Ans eigene Auto denken viele Fahrer dabei nicht. Sollten Sie aber! Was Sie dabei nicht vergessen dürfen und welche Reiniger sich für den Innenraum eignen, erfahren Sie hier.

    Bus und Bahn nur in Notfällen – so mancher fühlt sich derzeit im eigenen Auto wohler. Allerdings: Beim Einsteigen können wir auch Spuren des Coronavirus in den Innenraum tragen. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, den Innenraum regelmäßig zu reinigen. Das gilt vor allem, wenn Sie das Auto nicht alleine nutzen.

    Welche Reiniger sich eignen

    Dazu können Sie spezielle Cockpitreiniger nutzen, die Sie im Zubehörhandel finden. Sie beseitigen Viren und Keime, schonen aber Leder, Plastikteile und den Stoff der Sitzbezüge.

    Vorsicht bei aggressiven Reinigern: Wenn überhaupt, tragen Sie Bleiche oder Desinfektionsmitteln erstmal an einer unauffälligen Stelle auf und beobachten, wie das Material auf den Reiniger reagiert.

    Wenn Sie es sich einfach machen wollen, können Sie auch dieselbe Seife verwenden, die Sie zum Händewaschen nutzen.

    In jedem Fall sollten Sie den Reiniger einige Zeit lang einwirken lassen, so dass er den Viren wirklich den Garaus machen kann. Danach sollten Sie das Mittel aber gründlich abwischen. Sonst kann es Schäden am Material verursachen.

    Woran Sie beim Reinigen denken sollten

    Wirklich wirksam ist die Reinigung natürlich nur dann, wenn Sie dabei an alle Teile denken, die man während einer Fahrt berühren könnte:

    • Lenkrad
    • Schalthebel
    • Innenspiegel
    • Türgriffe
    • Navi-Bildschirm
    • Handschuhfach
    • Schalter
    • Schlüssel

    Denken Sie ruhig auch ab und zu daran, den Tankdeckel zu reinigen Und wenn Sie tanken, ziehen Sie sich vorsichtshalber ein Paar der Gummihandschuhe über, die meistens an der Zapfsäule bereitliegen. Andernfalls könnten Sie Viren und Keime ins Auto tragen, die sich in Unmengen an der Zapfpistole befinden.

    Verwendete Quellen:

    Nachrichtenagentur SP-X

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  • Reifenwechsel in Corona-Zeiten

    Wie kommen nun die Sommerreifen ans Auto?

    Corona stellt jede unserer Gewohnheiten auf den Prüfstand. Bis hin zum Radwechsel. So mancher Autofahrer fragt sich in diesen Tagen etwa, ob er dazu wie gewohnt die Werkstatt ansteuern kann. Hier finden Sie alle Antworten.

    Die Zeit des Reifenwechsels rückt näher: In den kommenden Wochen sollten Sie das Auto auf Sommerreifen umrüsten. Aber wie, in Zeiten von Corona? t-online.de beantwortet alle wichtigen Fragen.

    Mit dem beginnenden Frühling bleibt es weitgehend so warm, dass die Winterreifen zunächst ausgedient haben. Denn sie sind darauf optimiert, bei Kälte ausreichend Sicherheit zu bieten. Sobald die Temperatur auf sieben Grad oder höher steigt, können sie mit Sommerreifen nicht mithalten. Außerdem verschleißen sie dann schneller und sie erhöhen den Spritverbrauch.

    So machen Sie Ihr Auto fit für den Frühling


    Beginn der Autokur: Vor dem Waschgang raten Experten zu einer gründlichen Vorreinigung des Autos durch einen Hochdruckreiniger. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn) Wechselrat fürs Winterrad: Wenn sich die Temperaturen dauerhaft bei mindestens sieben Grad eingependelt habten, raten Experten dazu, die Sommerreifen aufzuziehen. (Quelle: Alexander Heinl/dpa-tmn) Für den Fachmann: Das Fahrwerk lassen Autofahrer nach dem Winter besser in einer Werkstatt kontrollieren. (Quelle: Henning Kaiser/dpa-tmn) Beim Blick unter die Motorhaube gilt es, die Füllstände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser zu prüfen und bei Bedarf nachzufüllen. (Quelle: Inga Kjer/dpa-tmn) gummi-pruefen-nach-dem-winter-kann-ein-wechsel-der-wischerblaetter-fuer-einen-besseren-durchblick-ratsam-sein-.jpg Gummi prüfen: Nach dem Winter kann ein Wechsel der Wischerblätter für einen besseren Durchblick ratsam sein. (Quelle: Markus Scholz/dpa-tmn) Penibler Frühjahrsputz: Auch innen entrümpeln die Autobesitzer jetzt ihr Fahrzeug und reinigen es vom Wintermuff. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn) Innenraum pflegen (Quelle: imago images) Auto saugen (Quelle: imago images) Politur (Quelle: imago images)

    Wo kann man nun die Reifen wechseln lassen?

    Macht meine Werkstatt wegen Corona dicht? Diese Sorge ist unbegründet, erklärt Ulrich Köster. Der Sprecher des Verbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sagt t-online.de: "Bei den zurzeit geltenden Verbotsregelungen sind die Kfz-Werkstätten ausgenommen." In der Regel hätten die Werkstätten weiterhin geöffnet. Das gelte auch für Werkstätten, die von Autohäusern betrieben werden.

    Köster empfiehlt, sich vorab telefonisch an die Werkstatt zu wenden und einen Termin zu vereinbaren.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel?

    Eine Regel besagt, dass um Ostern herum die Zeit der Sommerreifen beginnt. Wichtiger aber ist, dass die Straßen dauerhaft frei von Eis und Schnee sind. Außerdem sollte es kontinuierlich mindestens sieben Grad warm sein. Wenn es kälter ist, kann der Sommerreifen nicht mehr seine Stärken ausspielen: Es kann zu unkontrolliertem Rutschen kommen. Außerdem verlängert sich sein Bremsweg teils erheblich.

    Werkstatt aufsuchen oder selbst wechseln?

    Kompletträder lassen sich ohne große Probleme selbst wechseln. Wer seine Sommer- und Winterreifen auf spezielle Felgen aufziehen will, sollte sich hingegen an einen Fachmann wenden. Der Reifenwechsel kostet in der Regel zwischen 15 und 20 Euro, inklusive Auswuchten etwa 35 Euro (jeweils für vier Räder).

    So kommen die Sommerreifen ans Auto

    • Parken Sie auf einer ebenen Fläche und legen Sie den ersten Gang (bei Automatik-Getriebe: Einstellung "P") ein und ziehen Sie die Handbremse.
    • Lockern Sie die Radschrauben (am besten kreuzweise).
    • Heben Sie mit dem Wagenheber das Auto an. Das zu wechselnde Rad muss komplett vom Boden abheben.
    • Entfernen Sie die Schrauben vom Rad (ebenfalls kreuzweise), nehmen Sie das Rad ab.
    • Bringen Sie das Rad mit dem Sommerreifen an.
    • Drehen die Schrauben ein wenig fest.
    • Lassen Sie das Auto herunter.
    • Ziehen Sie nun die Radschrauben komplett fest. Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Anzugsdrehmoment der Schrauben. Drehen Sie also die Schraube mit dem Drehmomentschlüssel, bis das vorgegebene Drehmoment erreicht ist.
    • Nachdem Sie 50 bis 100 Kilometer gefahren sind, prüfen Sie das Anzugsdrehmoment erneut.

    Luftdruck prüfen

    Sobald Sie die Sommerreifen angebracht haben, sollten Sie an der Tankstelle den Luftdruck an allen Reifen prüfen und gegebenenfalls korrigieren. Denken Sie dabei auch ans Reserverad.

    Profiltiefe beachten

    Prüfen Sie vor dem Wechsel der Räder, ob das Profil der Sommerreifen noch tief genug ist. Das Gesetz schreibt eine Tiefe von mindestens 1,6 Millimetern vor. Als sicher gilt jedoch eine Tiefe von mindestens vier Millimetern.

    Winterreifen richtig einlagern

    Prüfen Sie zunächst: Ist das Profil noch tief genug? Auch hier wird eine Tiefe von mindestens vier Millimetern empfohlen. Markieren Sie dann die Reifen mit Kreide oder einem Klebeband, indem Sie ihnen Kürzel geben: "VL" kann für den linken Vorderreifen stehen und so weiter. Das ist wichtig, denn die Reifen einer Achse ergeben ein Paar, das nicht getrennt werden darf. Die gereinigten Reifen werden dann liegend oder hängend an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort eingelagert. Beim Wechsel in der Werkstatt kann der Fachbetrieb auch das Einlagern übernehmen.


    Sind Ganzjahresreifen die bessere Wahl?

    Guter Grip auf Schnee, kurze Bremswege bei Wärme: Ganzjahresreifen sollen die Vorteile von Winter- und Sommerreifen kombinieren. Das gelingt ihnen aber nur bedingt. Eine Überlegung wert sind sie nur, wenn das Auto selten bewegt wird und auch eher in einer Stadt als auf einer kurvigen Bergstraße. Dann bieten sie den Vorteil, dass der Wechsel der Räder im Frühjahr und Herbst entfällt.

    Verwendete Quellen:

    • Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Zwölf Mythen im Check Wer darf auf Frauenparkplätzen eigentlich parken?

    vgzm.1704981-85836892 Frauenparkplätze: Dürfen Männer dort parken? Auto-Mythen im Check. Frauenparkplatz: Wer hier parken darf, ist nicht jedem Autofahrer klar. (Quelle: imago images/Christian Ohde)

    Frauenparkplatz: Wer hier parken darf, ist nicht jedem Autofahrer klar. (Quelle: Christian Ohde/imago images)


    Darf man sich einen Parkplatz reservieren? Was gilt, wenn man parkt und dann in den Urlaub fährt? Und dürfen nur Frauen ihr Auto auf einem Frauenparkplatz abstellen? Der ADAC liefert die Antworten.

    Regelungen und Verkehrszeichen ohne Ende: Wohl nichts ist im Straßenverkehr so verwirrend wie die Vorschriften zum Parken. Der Verkehrsclub ADAC hat weitverbreitete Mythen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.

    "Über den Urlaub kann ich mein Auto bedenkenlos auf einem freien Parkplatz abstellen."

    Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts besagt: Ursprünglich regulär geparkte Fahrzeuge dürfen aus einer nachträglich eingerichteten Halteverbotszone nach vollen drei Tagen Vorlaufzeit abgeschleppt werden. Der Fahrzeughalter hat die entsprechenden Kosten der Abschleppmaßnahme zu tragen.

    "Bei Umzügen kann ich mir einen Parkplatz reservieren."

    Korrekt ist: Parkplätze zu reservieren und diese durch Gegenstände für andere zu blockieren, ist grundsätzlich nicht erlaubt und gilt als Ordnungswidrigkeit. Beim Straßenverkehrsamt kann aber ein Parkverbot für den Umzugstag beantragt werden.

    Das bedeuten die verschiedenen Halteverbotsschilder


    Absolutes Halteverbot mit zwei Pfeilen: Hier ist die Mitte des Haltverbots gekennzeichnet; weder Parken noch Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Eingeschränktes Halteverbot: Das Halteverbot gilt im ganzen Bereich, kurzes Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Eingeschränktes Halteverbot mit Pfeil, der nach links zur Fahrbahn zeigt: Hier beginnt der Anfang des verbotenen Bereichs; das kurze Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Eingeschränktes Halteverbot mit Pfeil nach rechts von der Fahrbahn weisen: Ende des verbotenen Bereichs; kurzes Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Absolutes Halteverbot: Hier ist weder Parken noch kurzes Halten erlaubt, gilt für gesamten Bereich. (Quelle: t-online.de) Absolutes Halteverbot mit einem Pfeil zur Fahrbahn weisend: Anfang des verbotenen Bereichs; Weder Parken noch Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Absolutes Halteverbot mit einem Pfeil von der Fahrbahn weisend: Ende des verbotenen Bereichs; weder Parken noch Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Eingeschränktes Halteverbot mit zwei Pfeilen: Hier ist die Mitte des Haltverbots gekennzeichnet; kurzes Halten ist erlaubt. (Quelle: t-online.de) Beginn eines eingeschränkten Halteverbotes für eine Zone: Hier gilt ein eingeschränktes Halteverbot in einer bestimmten Zone. Sofern keine Zusatzschilder vorhanden sind, gilt das eingeschränkte Halteverbot im ganzen Bereich. (Quelle: t-online.de)

    "Auf Frauen-Parkplätzen dürfen nur Frauen parken."

    Korrekt ist: In der Straßenverkehrsordnung gibt es keine Frauen-Parkplätze und entsprechend keine verbindlichen Verkehrszeichen. Eine Geldbuße für dort parkende Männer kommt daher nicht infrage. Allerdings können Besitzer von Parkflächen, etwa Parkhäuser, eigene Regeln erlassen. Der Betreiber kann dort parkende Männer anweisen, den Parkplatz zu verlassen, und eventuell ein Hausverbot aussprechen.



    "Auf Eltern-Kind-Parkplätzen darf man auch mit älteren Kindern parken."

    Korrekt ist: Auch solche Parkplätze sind nicht Bestandteil der Straßenverkehrsordnung. Sie können nur auf Privatgrundstücken ausgewiesen werden. Der Betreiber des Parkplatzes kann jedoch darauf bestehen, dass die Plätze gemäß seiner Nutzungsbedingungen verwendet werden. Diese besagen oftmals, dass nah am Eingang gelegene und extra breite Stellplätze für Eltern von Babys oder Kleinkindern freigehalten werden sollen, um ihnen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.


    "Wenn ich die Warnblinkanlage einschalte, signalisiere ich, dass ich gleich zurückkomme und nicht parke."

    Korrekt ist: Die Warnblinkanlage darf nur in Gefahrensituationen benutzt werden. Ansonsten kann die Polizei ein Bußgeld von fünf Euro verhängen.



    "Kurzzeitiges Halten oder Parken in zweiter Reihe ist erlaubt."

    Korrekt ist: Parken in zweiter Reihe ist grundsätzlich verboten. Parken beginnt schon ab drei Minuten. Halten (bis drei Minuten) ist in speziellen Fällen erlaubt, etwa zum Ausladen schwerer Güter oder zum Blick auf einen Stadtplan. Unberechtigtes Halten in zweiter Reihe kostet 15 Euro Bußgeld, mit Behinderung 20 Euro. Parken wird je nach Dauer noch teurer. Taxis dürfen, wenn die Verkehrslage es zulässt, neben anderen Fahrzeugen auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand halten oder parken, um Fahrgäste ein- oder aussteigen zu lassen. Lieferfahrzeuge brauchen dazu eine Ausnahmegenehmigung.


    "Wenn ich für fünf Minuten in ein Geschäft gehe, ist das Halten und nicht Parken."

    Korrekt ist: Wer sein Auto verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.


    "Wenn ich einen Schaden an einem parkenden Auto verursacht habe, genügt es, einen Zettel mit meiner Anschrift hinter den Scheibenwischer zu klemmen."

    Korrekt ist: Der Zettel kann durch den Wind davonfliegen oder von jemandem entfernt werden. Deswegen sollte man auf den Besitzer warten oder die Polizei verständigen. Andernfalls handelt es sich um unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Das ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern ein Straftatbestand. Auch Bagatellschäden müssen dem Besitzer oder der Polizei gemeldet werden, um den Vorwurf der Fahrerflucht zu vermeiden. Typische Folgen von Fahrerflucht sind Geldstrafen, mindestens zwei Punkte in Flensburg sowie ein eventuelles Fahrverbot von mindestens einem Monat.



    "Die Parkscheibe kann ich bei Bedarf nachstellen und so die Parkzeit verlängern."

    Korrekt ist: Das ist verboten und wird wie Parken ohne Parkscheibe gewertet. Erlaubt ist jedoch, einmal um den Block zu fahren und dann das Auto erneut abzustellen – mit der dann gültigen Ankunftszeit.



    "Wie Parkscheiben aussehen, ist nicht wichtig."

    Korrekt ist: Die Parkscheibe muss nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung blau-weiß sowie 11 Zentimeter breit und 15 Zentimeter hoch sein. Parkscheiben in anderen Farben und Größen sind nicht zulässig. Das Bußgeld für Parken ohne Parkscheibe liegt zwischen 10 Euro (bis 30 Minuten) und 30 Euro (über drei Stunden).



    "Die Parkscheibe muss ich möglichst genau auf meine Ankunftszeit einstellen."

    Korrekt ist: Die Parkscheibe muss auf die nächste halbe Stunde nach der Ankunftszeit eingestellt werden. Beispiel: Bei Ankunft um 9.10 Uhr ist die richtige Einstellung 9.30 Uhr. Den Zeiger zwischen die Striche zu stellen, ist nicht erlaubt und zählt als Parken ohne Parkscheibe.



    "Man kann auch elektronische Parkscheiben nutzen."

    Korrekt ist: Seit 2005 dürfen auch elektronische Parkscheiben verwendet werden, wenn sie folgende Kriterien erfüllen: Die Typengenehmigung muss erteilt sein, nach dem Abstellen des Fahrzeugmotors darf sie die Einstellung nicht ändern und die Parkscheibe muss gegen jegliche Eingriffe gesichert sein. Auf der Vorderseite trägt sie eine Abbildung des Verkehrszeichens 314 (weißes P auf blauem Grund), über dem Display steht das Wort „Ankunftszeit“, im Display befindet sich eine 24-Stunden-Zeitangabe mit einer Zahlenhöhe von mindestens zwei Zentimetern und die elektronische Parkscheibe muss von außen gut und zweifelsfrei lesbar sein.

    • Verkehrsclub ADAC

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  • Einfache Merksprüche

    Diese Handzeichen der Verkehrspolizisten kennt nicht jeder

    vgzm.1704981-60727874 Kennen Sie die Handzeichen der Verkehrspolizisten?. Verkehrsposten im Dienst: Wer den Anweisungen nicht Folge leistet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. (Quelle: imago images/Andreas Gora)

    Verkehrsposten im Dienst: Wer den Anweisungen nicht Folge leistet, begeht eine Ordnungswidrigkeit. (Quelle: Andreas Gora/imago images)


    In Notsituationen regelt oft ein Polizist den Verkehr. Kennen die Fahrer die Signale nicht, kann Chaos auf der Kreuzung ausbrechen. Wir erklären, was die Gesten bedeuten.

    Die Handzeichen der Verkehrspolizei

    Streckt der Verkehrspolizist beide Arme quer zu Ihrer Fahrtrichtung aus, dann heißt das "Halt vor der Kreuzung". Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihnen der Polizist das Gesicht oder den Rücken zuwendet.

    Verkehrspolizist mit Armen quer zur Fahrtrichtung: Bei diesem Zeichen müssen Sie anhalten. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)

    Verkehrspolizist mit Armen quer zur Fahrtrichtung: Bei diesem Zeichen müssen Sie anhalten. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)

    Währenddessen hat der Querverkehr freie Fahrt. Das Zeichen ist mit einer roten Ampel vergleichbar.

    Merkspruch: "Siehst du Brust oder Rücken, musst du auf die Bremse drücken."

    Wenn Sie den Verkehrspolizisten mit ausgestreckten Armen von der Seite sehen, dann haben Sie freie Fahrt. Das Zeichen entspricht dem grünen Ampelsignal. Der Querverkehr muss dann warten.

    Verkehrspolizist mit ausgestreckten Armen von der Seite: Bei diesem Zeichen haben Sie freie Fahrt. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)

    Verkehrspolizist mit ausgestreckten Armen von der Seite: Bei diesem Zeichen haben Sie freie Fahrt. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)


    Wenn die Straße auf diese Weise für Sie freigegeben ist, dürfen Sie an der Kreuzung auch ganz normal abbiegen, sofern die Straße frei und nicht etwa durch einen Unfall blockiert ist. Achten Sie beim Linksabbiegen darauf, ausreichenden Abstand zum Verkehrspolizisten zu wahren.

    Merkspruch: "Siehst du des Schutzmanns Hosennaht, dann hast du freie Fahrt."

    Ein weiteres wichtiges Handzeichen ist das Hochheben des Arms, denn es entspricht dem gelben Ampelsignal. Es bedeutet: "Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten."


    Polizist mit erhobenem Arm: Das Handzeichen ist vergleichbar mit dem gelben Ampelsignal. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)

    Polizist mit erhobenem Arm: Das Handzeichen ist vergleichbar mit dem gelben Ampelsignal. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)


    Verkehrsteilnehmer dürfen dann nicht mehr auf die Kreuzung fahren. Alle Fahrer, die sich schon auf der Kreuzung befinden, müssen sie räumen.

    Polizist mit erhobenem Arm: Alle Verkehrsteilnehmer müssen auf das nächste Handzeichen warten. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)

    Polizist mit erhobenem Arm: Alle Verkehrsteilnehmer müssen auf das nächste Handzeichen warten. (Quelle: t-online.de/Nour Alnader)



    Sehen Sie dabei den Polizisten von vorne, dann wissen Sie, dass er sich gleich drehen wird und Sie sich auf die Weiterfahrt vorbereiten können. Sehen Sie ihn bei dem Zeichen von der Seite, dann werden Sie warten müssen, nachdem er sich gedreht hat.

    Handzeichen der Polizei haben Vorrang

    Bei diesen Ausnahmen gilt nicht rechts vor links.

    Wenn Verkehrspolizisten den Verkehr regeln, dann haben ihre Handzeichen Vorrang vor Ampeln und Schildern. Auch die Regel rechts vor links gilt dann nicht. Autofahrer müssen den Weisungen der Polizeibeamten immer Folge leisten.

    Ein sogenannter Verkehrsposten kann in verschiedenen Situationen eingesetzt werden:

    • Nach einem Unfall
    • An einer Baustelle
    • Bei defekten Ampeln
    • Bei besonders dichtem Verkehr beispielsweise bei Großveranstaltungen

    Die Polizisten handeln dabei stets nach dem aktuellen Fahrzeugaufkommen und gemäß der konkreten Situation vor Ort, während Verkehrssignalanlagen in festen Intervallen geschaltet sind.


    Handzeichen nicht beachtet: Bußgeld droht

    Wann Punkte in Flensburg wieder verfallen,

    Befolgen Sie die Handzeichen nicht, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Dann kann ein Bußgeld von 70 Euro gegen Sie verhängt werden. Außerdem kommt ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg hinzu.


    Verwendete Quellen:

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  • Bloß nicht Scheibenwischer nutzen - So werden Sie Blütenpollen auf dem Auto los


    Einmal ungünstig geparkt – und schon ist das Auto voller Pollen. Viele Autofahrer fürchten, der Blütenstaub könnte den Lack angreifen. Stimmt das? Und was kann man gegen Pollen auf dem Auto tun?

    Blütenstaub macht nicht nur Allergikern das Leben schwer, wenn er beispielsweise in den Innenraum ihrer Autos gelangt. Auch viele andere Autofahrer sind vom Pollenflug genervt. Sie fürchten, dass die Sonne den Blütenstaub irreparabel in den Lack einbrennen könnte. Zu Recht?

    Wachskonservierung ist ratsam

    Die Sorge ist unbegründet, sag der ADAC. Dem Verkehrsclub sind keine bleibenden Fahrzeugschäden bekannt. Dennoch könne eine vorgezogene Fahrt durch die Waschstraße oder eine beherzte Handwäsche nicht schaden.

    Pflegen wie die Profis: So waschen Sie Ihr Auto richtig

    Richtige Richtung: Waschen Sie Ihr Auto immer von oben nach unten. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose) Die Zwei-Eimer-Methode: In dem einen ist ein mildes Autowasch-Shampoo und im anderen klares Wasser. Dort spülen Sie Ihre Autowasch-Werkzeuge aus, wringen sie danach aus, um frisches Shampoo-Wasser aufzunehmen. Sonst bleibt der Dreck im Schaum und im Schwamm, so dass er später Kratzer auf dem Lack erzeugt. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose) Aggressive Vogelfracht: Alle außergewöhnlichen Verschmutzungen wie Vogelkot, Baumharze oder Industrieablagerung sollten Autofahrer schnellstmöglich entfernen. Um Schäden zu vermeiden, zählt jede Stunde. (Quelle: Christin Klose)

    Hinzu kommt: Wenn Sie den Lack mit Wachs konservieren und polieren, haftet künftig neuer Blütenstaub weniger gut am Auto. Außerdem lässt er sich nach der Konservierung leichter vom Lack entfernen.

    Wer das Auto selbst waschen will, sollte aber gut aufpassen: Die Wäsche mit Schwamm und Eimer ist längst nicht überall erlaubt. Und die Bußgelder für Verstöße können je nach Bundesland bis zu 100.000 Euro betragen.

    Bloß nicht Scheibenreinigungsanlage benutzen

    Eine Fahrt in die Waschanlage ist auch noch aus einem weiteren Grund ratsam. Benutzt man die Scheibenreinigungsanlage, ergibt sich in Verbindung mit dem Wischwasser in Sekundenschnelle ein hartnäckiger, safrangelber Schmierfilm auf der Windschutzscheibe. Da fällt es schwer, den Durchblick zu behalten.

    Auf speziellen Sommerscheibenreiniger achten

    Wer im Frühjahr das Wischwasser für die Windschutzscheibe nachfüllt, sollte bei der Wahl des Reinigungskonzentrats unbedingt auf speziellen Sommerscheibenreiniger achten. Denn: Viele Winterprodukte verschmieren eher die Scheiben, als dass sie gegen Pollen und Insekten helfen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur mid



    Tipps für Allergiker In fünf einfachen Schritten wird das Auto pollenfrei


    Niesattacken und tränende Augen sind lästig – aber hinterm Steuer sind sie lebensgefährlich. Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte gerade im Frühjahr gegen Pollen im Auto vorgehen. Dazu gibt es ganz einfache Möglichkeiten.

    Schon im Januar beginnt die Zeit des Pollenflugs. Und wen es ganz schlimm erwischt, der kann erst im Oktober wieder frei durchatmen. Schnell findet der Blütenstaub seinen Weg ins Auto – und macht gerade längere Fahrten zum Belastungstest. Und außerdem zum Risiko, denn ein Niesreiz auf der Autobahn beispielsweise kann schnell zum Unfall führen. Aber dagegen lässt sich etwas tun.

    Auto nicht unter Bäumen parken

    Manchen Autos sieht man es gerade im Frühjahr an: Der Blütenstaub regnet regelrecht von den Bäumen herab – und gelangt beim Einsteigen mit in den Innenraum des Autos. Das lässt sich weitgehend vermeiden, indem Sie das Auto möglichst nicht unter einem blühenden Baum abstellen.

    Innenraumfilter wechseln

    Der Innenraumfilter siebt Schadstoffe wie Ruß und Staub aus der Luft und sorgt dafür, dass nur saubere Luft in den Innenraum des Autos gelangt. Ein intakter Filter kann außerdem nahezu sämtliche Pollen aus der Luft filtern – so bleibt der Innenraum pollenfrei. Dazu sollte er einmal pro Jahr oder alle 15.000 bis 30.000 Kilometer ausgetauscht werden. Ein alter Filter kann die Luft nicht mehr reinigen und wird außerdem zum Nährboden für Schimmel und Bakterien.

    Fenster geschlossen halten

    Auch der neueste Filter nützt wenig, wenn die Pollen durchs Fenster ins Auto kommen. Bei Pollenbelastung bleiben die Scheiben deshalb oben. Gepäck und Jacken verstauen Sie am besten im Kofferraum und klopfen – wenn nötig – Pollen von Ihrer Kleidung ab.

    Regelmäßig putzen

    Saugen Sie Polster und Fußraum regelmäßig ab und wischen Sie die Oberflächen des Innenraums mit einem feuchten Lappen ab.

    Sonnenbrille und Taschentücher

    Gerade im Frühjahr steht die Sonne morgens und abends sehr tief. Ihre Strahlen können einen Niesanfall auslösen und die Augen zusätzlich reizen. Eine Sonnenbrille schützt die empfindlichen Augen von Allergikern. Außerdem sollten Sie Taschentücher griffbereit haben.

    Achtung bei Medikamenten

    Im schlimmsten Fall versprechen Medikamente schnelle Linderung. Häufig haben sie aber eine Nebenwirkung, die insbesondere am Steuer gefährlich werden kann: Sie machen müde. Und damit sinken die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Lesen Sie deshalb gründlich den Beipackzettel und fragen Sie Ihren Arzt bei Bedarf nach einem anderen Medikament.

    Und generell gilt: Wen die Pollen dennoch zu stark belasten, der sollte das Steuer lieber anderen überlassen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur SP-X

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Schutz für Radler Neue Verkehrsregeln für Autofahrer treten in Kraft

    In der kommenden Woche müssen Autofahrer mit Neuerungen im Straßenverkehr rechnen. Besonders Fahrradfahrer sollen dadurch besser geschützt werden. Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Strafen.

    Für Autofahrer gelten ab dem 28. April 2020 strengere Regeln vor allem zum Schutz von Fahrradfahrern – und es drohen höhere Strafen für viele Verkehrsvergehen. Denn dann tritt die Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft, wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagt.


    "Ich freue mich, denn damit machen wir unsere Mobilität sicherer, klimafreundlicher und gerechter", sagte der CSU-Politiker. "Die neuen Regeln stärken insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer." Neben dem Schutz für Radfahrer gebe es auch Vorteile für Carsharing – also gemeinsam benutzte Autos – und Autos mit Elektro-Antrieb.

    Bußgelder drohen bei Nichteinhaltung

    Ein paar Beispiele zu den neuen Regeln: Wer im Stau unerlaubt durch eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge fährt, kann dann mit bis zu 320 Euro Strafe, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister, also in "Flensburg", bestraft werden. Auf Schutzstreifen für Fahrradfahrer am Straßenrand darf nicht mehr gehalten werden – sonst drohen bis zu 100 Euro Strafe und ein Punkt. Auch die unerlaubte Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen wird – statt bis mit 25 Euro – mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.

    Wer Fahrräder überholt, muss im Ort künftig mindestens 1,5 Meter Abstand halten, außerorts zwei Meter – bisher war lediglich ein "ausreichender Seitenabstand" vorgeschrieben. Dazu kommen strengere Regeln fürs Parken an unübersichtlichen Kreuzungen. Parkplätze für E-Autos und Carsharing-Autos können einfacher ausgewiesen werden.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Andere Schilder, neue Bußgelder Neue Verkehrsregeln: Diese Verstöße werden teurer


    Am 28. April tritt die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. Mit ihrer Hilfe sollen Verkehrsrüpel härter bestraft werden, die Rettungsgassen und Radwege blockieren. Auch bei Tempoverstößen gibt es eine Verschärfung. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

    Neue Regelungen fürs Halten und Parken auf Geh- und Radwegen, deutlich härtere Härtere Strafen für Rettungsgassen-Verstöße, neue Straßenschilder – das bringt die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 28. April 2020 in Kraft tritt.

    Was wird härter bestraft?

    Mit den neuen Regelungen sollen folgenden Verkehrssünden härter bestraft werden.

    Die neuen Verkehrsschilder und was sie bedeuten


    Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt) Verkehrszeichen für Radschnellwege: Das neue Schild kennzeichnet Radschnellwege auch unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit. (Quelle: BASt) Sinnbild Sinnbild Plakette zur Kennzeichnung von Carsharing-Fahrzeugen. (Quelle: BASt) Sinnbild Carsharing: Um Carsharing zu fördern, werden Vorteile für Carsharing-Fahrzeuge geschaffen. Das neue Sinnbild soll künftig Parkplätze kennzeichnen. (Quelle: BASt) Zweiräder zu überholen ist hier verboten: Neue Verkehrsregeln sollen das Radfahren sicherer machen. (Quelle: BASt) Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt) Verkehrszeichen für Radschnellwege: Das neue Schild kennzeichnet Radschnellwege auch unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit. (Quelle: BASt) Sinnbild Sinnbild Plakette zur Kennzeichnung von Carsharing-Fahrzeugen. (Quelle: BASt) Sinnbild Carsharing: Um Carsharing zu fördern, werden Vorteile für Carsharing-Fahrzeuge geschaffen. Das neue Sinnbild soll künftig Parkplätze kennzeichnen. (Quelle: BASt) Zweiräder zu überholen ist hier verboten: Neue Verkehrsregeln sollen das Radfahren sicherer machen. (Quelle: BASt)

    Foto-Serie mit 7 Bildern
    • Durchfahren der Rettungsgasse
    • Halten in zweiter Reihe
    • Parken auf Geh- auf Fahrradwegen
    • Tempoverstöße

    (Quelle: BASt) (Quelle: BASt)


    Wie wird das Durchfahren der Rettungsgasse künftig bestraft?

    Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt bisher 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Neu ab dem 28. April: Zusätzlich gibt es einen Monat Fahrverbot.

    Fahrer, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen, müssen ebenfalls mit deutlich härteren Strafen rechnen: Sie kassieren ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.


    Was kostet Halten in zweiter Reihe?

    In zweiter Reihe zu halten, um jemanden aussteigen zu lassen oder etwas ein- oder auszuladen war bislang nicht erlaubt – wurde aber oft geduldet. Das Halten in zweiter Reihe kostete bislang 15 Euro, das Parken 20 Euro.

    Künftig wird dies deutlich härter bestraft. Die neue StVO sieht vor, dass Halten in zweiter Reihe mit 55 Euro geahndet wird; bei Behinderung des Straßenverkehrs werden sogar 70 Euro fällig und es gibt einen Punkt in Flensburg.

    Was droht Fuß- und Radwegparkern?

    Die Novelle der Straßenverkehrsordnung sieht ein "generelles Haltverbot auf Schutzstreifen" vor. Bislang durften Autos noch bis zu drei Minuten auf den Schutzstreifen für Radfahrer halten, diese Regelung wird aufgehoben.


    Für das Halten auf dem Schutzstreifen werden 50 Euro fällig, für das Halten mit Behinderung gibt es ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie einen Punkt in Flensburg.


    Ab 21 km/h zuviel ist jetzt der Führerschein weg

    Autofahrer, die Tempovorgaben nicht beachten, zahlen künftig viel höhere Strafen und verlieren auch schneller den Führerschein:

    • Wer inner- und außerorts mit 16 km/h zu schnell unterwegs ist, muss jetzt mit einem Punkt rechnen.
    • Dazu gibt es ein Bußgeld von 70 Euro (innerorts) sowie 60 Euro für Überschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften.

    Außerdem hat eine innerörtliche Überschreitung des Tempolimits um 21 km/h weitreichendere Konsequenzen als bisher. Zu einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie zwei Punkten in Flensburg erwartet den Temposünder nun ein einmonatiges Fahrverbot. Außerorts greifen diese Strafen (95 Euro, Fahrverbot für einen Monat) ab einer Limitübertretung von 26 km/h. Damit wird auch die bisherige Regel hinfällig, nach der Temposünder, die zweimal innerhalb von 12 Monaten mindestens 26 km/h zu schnell unterwegs waren, mit einem Fahrverbot belegt werden können.



    Welche neuen Schilder kommen?

    Die bestehende Regelung zum Grünen Pfeil wird erweitert. Das Schild an Ampeln wird auch für Radfahrer gelten, wenn sie von einem Radfahrstreifen oder Radweg aus rechts abbiegen wollen. Zusätzlich soll ein eigenes Grünpfeilschild nur für Radler geplant. Weitere neue Schilder sehen Sie in unserer Fotoshow.


    Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt)

    Grüner Pfeil nur für Radler: Er erlaubt das Abbiegen vom Radweg oder Radfahrstreifen, wenn die Ampel Rot zeigt. (Quelle: BASt)


    Darf man Blitzer-Apps auf Smartphones benutzen?

    Nein, die Novelle bringt ein ausdrückliches Verbot von Blitzer-Apps. Fahrzeugführende Blitzer-Apps, z. B. auf Smartphones oder in Navigationssystemen, dürfen während der Fahrt nicht verwendet werden. Dies galt zwar auch vorher schon, wird nun jedoch nochmals deutlich klargestellt. Wer dennoch während der Fahrt die App nutzt, riskiert eine Geldbuße von 75 Euro und einen Punkt in Flensburg.

    Neue Regeln beim Abbiegen

    Wenn Ihr Fahrzeug mindestens 3,5 Tonnen wiegt, dürfen Sie aus Gründen der Sicherheit künftig nur noch in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen.Bei Verstößen können Bußgelder in Höhe von 70 Euro erhoben werden. Außerdem wird ein Punkt im Fahreignungsregister eingetragen. Falsches Parken

    Einen Schwerbehinderten-Parkplatz unerlaubt zu nutzen, kostet künftig 55 Euro (bisher 35 Euro). Auch wenn Sie unerlaubt einen Parkplatz für Elektroautos nutzen, kostet das künftig.

    Verwendete Quellen:

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  • Tüv trotz Corona – ist das möglich?

    Der Termin für die neue Hauptuntersuchung rückt an – mitten in der Corona-Krise. Können Autofahrer nun dennoch eine neue Tüv-Plakette erhalten? Und was gilt jetzt, wenn man die Frist überzieht?

    Längere Schonfristen für die Hauptuntersuchung (HU): Wegen der Corona-Krise bekommen Autofahrer vorübergehend mehr Zeit, um ihre TÜV-Plakette zu erneuern.

    Normalerweise gilt: Spätestens zum Zeitpunkt, den die aktuelle Plakette angibt, muss das Auto zur Hauptuntersuchung. Wer diesen Termin um bis zu zwei Monate überzieht, muss noch keine Strafe befürchten. Diese Frist wird nun – für die Zeit der Corona-Krise – für Privat- und Nutzfahrzeuge auf vier Monate ausgedehnt. So empfiehlt es das Verkehrsministerium den Bundesländern. Wie sie diese Empfehlung umsetzen, ist die Sache der Länder. Die Empfehlung gilt, sobald sie im Verkehrsblatt veröffentlicht wurde.



    Generell hat es keine Folgen, wenn Sie die Frist zur nächsten HU um bis zu zwei Monate überziehen. Danach droht aber ein Bußgeld von 15 Euro. Ist die Frist seit mindestens vier Monaten verstrichen, liegt der Betrag bei 25 Euro. Nach acht Monaten werden daraus 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Die straffreie Überziehungs-Frist wird vorübergehend wegen der Corona-Krise auf vier Monate verlängert.

    Grundsätzlich sollten Autofahrer die Frist für die HU aber nicht überziehen, mahnt der ADAC.

    • Denn zum einen dürfen sicherheitsrelevante Reparaturen nicht aufgeschoben werden.
    • Und zum anderen könnte es nach einem Unfall zu Problemen wegen der abgelaufenen Plakette kommen, wenn ein technischer Defekt zu dem Unfall führte, den ein Prüfer bei der HU entdeckt hätte.

    HU ist trotz Corona weiterhin möglich

    Zum Überziehen gibt es auch keinen Grund, erklärt Ulrich Köster. Der Sprecher des Verbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sagt t-online.de: "Bei den zurzeit geltenden Verbotsregelungen sind die Kfz-Werkstätten ausgenommen." In der Regel hätten die Werkstätten weiterhin geöffnet. Das gelte auch für Werkstätten, die von Autohäusern betrieben werden. Prüforganisationen wie Tüv Süd (ausgewählte Prüfstellen, informieren Sie sich vorab telefonisch), Tüv Rheinland, Tüv Nord oder Dekra führen die HU ebenfalls weiterhin durch.

    Teils ist die Zahl der geöffneten Prüfstellen allerdings sehr unterschiedlich, da in den einzelnen Bundesländern verschiedene Bestimmungen gelten. Informieren Sie sich am besten vorab telefonisch und vereinbaren Sie einen Termin.

    Frist für neue HU beachten

    Wann wieder eine HU ansteht, verrät ein Blick auf die Prüfplakette. Der Aufkleber am Nummernschild wird bei der Hauptuntersuchung vergeben. Die Zahlen auf der Plakette und zwei schwarze Markierungen verraten auf den ersten Blick den Monat, an dem die nächste Hauptuntersuchung fällig ist – wenn man weiß, wie die Plakette gelesen wird.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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  • Üblen Dreck entfernen - Die besten Tipps: So wird das Auto wieder richtig sauber

    Manche Flecken oder Rückstände im Auto sehen nicht nur unschön aus, sondern beleidigen auch die Nase. Mit ein paar Tricks wird der Innenraum aber wieder sauber.

    Bei starken Verschmutzungen im Innenraum müssen Autobesitzer nicht gleich in Panik verfallen. Aber manchmal ist etwas Eile geboten.

    Kaugummi und Schokolade entfernen

    "Je geringer die Einwirkzeit ist, desto einfacher lässt sich die Verunreinigung entfernen", sagt Fahrzeugpflege-Profi Christian Petzoldt aus Hagen. Hartnäckigen Dreck wie Kaugummi, Schokolade oder andere klebrige Speisen lassen sich am einfachsten mit Kältespray aus der Apotheke entfernen. "Einfach aufsprühen bis der Schmutz bröckelt, ausbürsten, dann absaugen", erklärt Petzoldt.

    Milch, Urin, Blut, Erbrochenes und Tierhaare

    Gegen Milch, Urin, Blut oder Erbrochenes helfen biologische Reiniger mit Mikroorganismen. "Die werden auf die Stelle gesprüht und fressen alles Organische rückstandslos auf. Nach ein bis zwei Tagen ist die entsprechende Stelle sauber sowie geruchsfrei und die Mikroorganismen sterben ab", sagt Petzoldt. Gegen Tierhaare helfen spezielle Gummibürsten, Handschuhe und ein starker Sauger.

    Fehler bei der Innenreinigung vermeiden

    Wer generell den Innenraum auf Vordermann bringen will, setzt am besten zunächst den Staubsauger ein und saugt lose grobe Verschmutzungen und Sandpartikel ab. Bei der Reinigung sollten Autofahrer generell auf harte Bürsten und Tücher verzichten, weil sonst feine Kratzer oder Schrammen entstehen. Besser seien weiche Werkzeuge, auch wenn die Arbeit dann länger dauert.

    Petzoldt rät, die Reiniger oder Pflegemittel zuerst auf einen Lappen aufzutragen und nicht direkt auf die Fahrzeugteile zu sprühen. Andernfalls könne Nässe in Ritzen dringen und elektrische Schalter sowie elektrische Bauteile schädigen. Bei Leder verursacht zu viel Wasser irreparable Schrumpfungen.

    Beim Saubermachen von Sitzen gilt zudem, das Reinigungsmittel wieder aus dem Polster oder Leder zu entfernen, und zwar möglichst vollständig. "Es ist wie beim Haare waschen. Wenn das Shampoo nicht vollständig ausgespült wird, greift es die Kopfhaut und Haarwurzeln an", erklärt Petzoldt.

    Haushaltsreiniger können aggressiv sein

    Generell empfiehlt der Fachmann milde Seifen oder Reiniger mit milden Tensiden. "Grundreiniger aus dem Haushalt sind meist zu aggressiv. Die reinigen zwar vordergründlich, schädigen aber später die Substanz", sagt er. Und im Gegensatz zu Haushaltsmitteln bieten spezielle Kfz-Reiniger für Kunststoffteile einen UV-Schutz. "Der ist wichtig, da die meisten Fahrzeuge draußen oft in der Sonne stehen. Ohne UV-Schutz kann der Kunststoff schneller altern, ausbleichen und dadurch grau und unansehnlich werden", sagt er.

    Sattelseife aus dem Reitsport für den Autositz

    Philipp Ballas, Sattler-Meister der Autosattlerei Ballas in Köln, rät bei normaler Verschmutzung auf Sitzen zu einem feuchten Schwamm und wenig oder mildem Reiniger. "Autofahrer sollen auf keinen Fall zu chemischen Produkten oder Alkohol greifen. Bei verschmutzten Ledersitzen reicht häufig ein bisschen Sattelseife, um den ersten Schmutz zu entfernen", sagt Ballas.

    Das Reinigen erfolgt einfach mit einem Schwamm oder einer Lederbürste. Mit starken Reinigern wird häufig neben den Schmutz auch die Farbe abgerieben. "Schadhafte Stellen lassen sich häufig ausbessern und nachlackieren, bei großen Schäden können wir Einzelteile austauschen oder komplett neu beziehen", sagt Ballas. Schwierig sei bei historischen Fahrzeugen nur, dass ein Farbunterschied selten zu vermeiden ist. Viele Bezugsstoffe werden dafür mittlerweile in originaler Optik wieder nachproduziert.

    Essig ist nicht ganz tabu

    Markus Herrmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung rät zu einer Reinigung von oben nach unten. Also zuerst bei den Sitzen anfangen und anschließend die Fußmatten und den Fahrzeugteppich bearbeiten. Bei besonders hartnäckigem Schmutz kann man mit Nasssauger und Essig arbeiten. Der Nasssauger nimmt viel Schmutz auf und reinigt den Teppich leicht. Dann lässt sich mit einem in warmem Essigwasser getränkten Handtuch die Stelle abtupfen, damit die letzten Bakterien zerstört werden.

    "Das verhindert üblen Geruch, ganz ohne chemische Keule im Auto", erklärt Herrmann. Wasserverdünnter Essig in kleinen Schalen dient anschließend über zwei Tage als Geruchskiller, da er die letzten Bakterien im Fahrzeug tötet.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Richttempo bedeutet nichts? Diese fünf Irrtümer sollten Autofahrer kennen


    Muss ich die Richtgeschwindigkeit beachten? Darf man nach einem Crash das Auto bewegen? Und was gilt samstags beim Parken? Fünf verbreitete Irrtümer und was dahinter steckt.

    Regeln über Regeln: Allein mehr als 500 verschiedene Verkehrszeichen sollen auf Deutschlands Straßen für Ordnung sorgen. Hinzu kommen unzählige Gesetze. Sie alle zu kennen, ist eigentlich die Pflicht jedes Autofahrers. Aber Hand aufs Herz: In mancher Situation wissen wir dann doch nicht so genau, was richtig ist und was falsch.

    Fünf Irrtümer sind besonders weit verbreitet. t-online.de erklärt, was tatsächlich gilt.

    1. Halteverbote mit Zusatz "werktags" gelten nicht am Samstag

    Falsch! Halteverbote gelten immer – also 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche. Es gibt jedoch Zusatzschilder, die das Halteverbot auf Werktage beschränken. Die Frage ist nun: Gehört der Samstag zu diesen Werktagen?

    Ja, der Samstag ist ein Werktag. Und ein entsprechendes Knöllchen hat vor Gericht in der Regel Bestand. Verkehrsschilder, die am gesamten Wochenende nicht gelten, tragen das Zusatzschild "Mo - Fr". Sie gelten wiederum auch an gesetzlichen Feiertagen, die auf einem Wochentag liegen.

    2. Die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen hat keine Bedeutung

    Falsch! Auf deutschen Autobahnen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wer auf freigegebenen Abschnitten schneller fährt, darf zwar nicht geblitzt werden – Probleme kann es trotzdem geben. Juristen sagen nämlich: Wer über 130 km/h fährt, vergrößert in haftungsrelevanter Weise die vom Auto per se ausgehende Gefahr.

    Auf gut Deutsch bedeutet das: Geschieht ein Unfall, dann ist eine Mithaftung des Schnellfahrers sehr wahrscheinlich. Selbst wer gar keine Schuld trägt, kann also eine Teilhaftung zugesprochen bekommen. Schließlich hat sich der Fahrer nicht wie ein Idealfahrer – der sich an der Richtgeschwindigkeit orientiert – verhalten.

    Etwas anderes gilt, wenn bewiesen ist, dass der Unfall auch bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h oder weniger passiert wäre.

    3. Nach einem Unfall darf man die Autos nicht bewegen

    Falsch! Für die Beweisaufnahme der Polizei ist es ideal, wenn die Autos nach dem Zusammenstoß unverändert stehen bleiben. Allerdings könnte dadurch der Verkehrsfluss gefährdet und behindert werden. Deshalb sollten Beteiligte nach Möglichkeit die Straße räumen. Am besten nimmt man vorher Fotos von der Unfallsituation auf.

    4. Blockiert jemand meinen privaten Parkplatz, darf ich ihn zuparken

    Falsch! Zuparken ist Nötigung. Rufen Sie in solchen Fällen die Polizei. Sie wird versuchen, den Halter ausfindig zu machen. Wer eigenmächtig ein Abschleppunternehmen beauftragt, muss es auch bezahlen. Die Kosten lassen sich später vom Halter des Autos zurückfordern. Ob das gelingt, hängt in jedem Einzelfall von vielen Aspekten ab. Kurz gesagt: Empfehlenswert ist dieser Radikalschritt ganz und gar nicht.

    5. Wer bei einer Fahrbahnverengung bis vorn durchfährt, ist ein Drängler

    Falsch! Damit der Verkehr reibungslos fließt, gilt das Reißverschlusssystem bei Fahrspuren, die enden oder wegen Hindernissen nicht nutzbar sind. Dabei fädelt man sich abwechselnd in die weiterführende Spur ein. Wer sich zu früh einordnet, nutzt die Fahrbahn nicht bestmöglich aus und verursacht oder verlängert damit eher einen Stau. Ordnen Sie sich also erst unmittelbar vor Ende des Fahrstreifens ein: So mogeln Sie sich nicht durch, sondern Sie machen alles richtig.

    Verwendete Quellen:

    • SP-X

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  • Achtung, Bußgeld! Grüne Ampel bedeutet nicht immer freie Fahrt

    Zeigt die Ampel grünes Licht, senkt sich der Gasfuß. Schließlich haben wir dann freie Fahrt. Das stimmt aber nicht immer. Und deshalb kann Ihnen ein Fehler schnell eine Geldbuße einbringen.

    Wer eine rote Ampel überfährt, muss mit einer saftigen Strafe rechnen: Bis zu 320 Euro werden dann unter Umständen fällig. Hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

    Kreuzung zustellen kann Bußgeld kosten

    Aber auch wenn Sie bei Grün einfach losfahren, sind Sie vor einer Geldbuße nicht sicher. Denn selbst dann dürfen Sie nicht sofort in die Kreuzung oder Einmündung einfahren, wenn es absehbar ist, dass Sie wegen des stockenden Verkehrs warten müssen. Dann würden Sie nämlich das Vorankommen auf anderen Spuren behindern, sobald dort die Lampe auf Grün springt. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit und kann Ihnen eine Geldbuße von 20 Euro einbringen.

    Wenn es an einer größeren Kreuzung aber nicht absehbar ist, dass der Verkehr plötzlich ins Stocken kommt, haben Sie keine Strafe zu befürchten.

    Ampel springt auf Rot was tun?

    Auch das ist eine alltägliche Situation: Sie wollen links abbiegen und fahren bei grüner Ampel über die Haltelinie. Dort warten Sie, bis die vorausfahrenden Autos abbiegen – und in der Zwischenzeit zeigt die Ampel Rot. Was tun?

    Der beste Rat in dieser Situation: Wenn Sie es nicht mehr über die Kreuzung schaffen, bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie einfach stehen. Wenn Sie nun nämlich das Auto hastig zurücksetzen, gefährden Sie Fußgänger und Radfahrer.

    Falls Sie aber zu weit vorgefahren sind, sollten Sie versuchen, noch abzubiegen, ohne den Querverkehr zu behindern. Ein Bußgeld müssen Sie übrigens nicht befürchten, wenn die Ampel nach Ihrer Einfahrt in die Kreuzung auf Rot springt.

    "Bei Rot hier halten" aber wo genau?

    An einigen Kreuzungen gibt es neben der Ampel außerdem ein Schild "Bei Rot hier halten" und eine vorgezogene Haltelinie. Dann sollen Sie also nicht direkt an der Ampel stoppen, sondern einige Meter davor. Die Markierung zu ignorieren, ist in diesem Fall keine Ordnungswidrigkeit, sagt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Sie diene nämlich lediglich als Empfehlung.

    Trotzdem ist es ratsam, den Hinweis grundsätzlich zu beachten. Andernfalls könnte Ihr Auto zu weit vorn stehen. Wenn es dann nachweislich andere Verkehrsteilnehmer aus einer Querstraße behindert, verletzen Sie nämlich unter Umständen Ihre Sorgfaltspflicht. Und das könnte Ihnen ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro einbringen. Wenn es dann auch noch zu einem Unfall kommt, könnte man Ihnen eine Teilschuld zusprechen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa
    • Verkehrsclub ADAC

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  • Bei Schmuddelwetter Wie zuverlässig ist die Abblendautomatik beim Fahren?

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    Auto – Wie zuverlässig ist die Abblendautomatik beim Fahren?. Tagsüber trübe Suppe? Das Abblendlicht schalten Autofahrer besser selbst ein und verlassen sich nicht auf die eventuell vorhandene Lichtautomatik. (Quelle: dpa/tmn/Bernd Thissen/dpa)

    Tagsüber trübe Suppe? Das Abblendlicht schalten Autofahrer besser selbst ein und verlassen sich nicht auf die eventuell vorhandene Lichtautomatik. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa/tmn)

    Herbstwetter kann auch tagsüber ungemütlich werden. Für Autofahrer ist bei schlechter Sicht eine ausreichende Beleuchtung wichtig. Viele verlassen sich dabei auf die Lichtautomatik. Zu Recht?

    Wer tagsüber bei herbstlichem Schmuddelwetter mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich nicht auf das automatische Abblendlicht moderner Modelle verlassen. Bei Nebel, Regen oder Schnee sind viele Autofahrer nur mit dem Tagfahrlicht unterwegs und schlecht erkennbar, warnen Unfallforscher der Expertenorganisation Dekra. Der Grund: Die Automatik kann nur zwischen dunkel und hell unterscheiden. Sie erkennt aber nicht, wenn am Tag schlechte Sicht herrscht.

    Auch am Tag Abblendlicht einschalten

    In solchen Fällen gelte jedoch auch am Tag die Pflicht, mit Abblendlicht zu fahren, erklären die Dekra-Experten. Dann dürfen auch die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchten hingegen dürfen nur benutzt werden, wenn die Sichtweite durch Nebel bei unter 50 Metern liegt.

    Die Geschwindigkeit sollte bei widrigen Witterungsverhältnissen reduziert werden. Liegt die Sicht bei unter 50 Metern – so in der Regel dem Abstand der Leitpfosten – dürfen höchstens 50 km/h gefahren werden. Bei dichterem Nebel kann ein Tempo mit 30 km/h schon zu viel sein, warnt die Dekra.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

    Wildwechsel im Herbst Darum sollten Autofahrer nachts das Fernlicht anmachen

    In der Dämmerung sind besonders viele Wildtiere unterwegs. Nicht nur im ländlichen Raum ist nun wieder mit mehr Wildwechsel zu rechnen. Wo ist die Gefahr am größten – und wie reagieren Autofahrer richtig?

    Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer. Autofahrer müssen in der Dämmerung nun verstärkt mit Wildwechseln rechnen, erklärt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Dann gilt besonders hohe Aufmerksamkeit für beide Fahrbahnränder und angepasste Geschwindigkeit. Tauchen Tiere auf, dann bremsen und hupen Sie am besten. Doch auch nach dem ersten Verscheuchen ist immer noch mit Nachzüglern rechnen.

    Der AvD rät, nachts das Fernlicht anzumachen. So lassen sich die Augen der Tiere als Lichtpunkte besser erkennen. Wer solche sieht, sollte sofort abblenden, da die Tiere sonst die Orientierung verlieren können. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, dann gilt: Bremsen und das Lenkrad gerade halten.

    Steigendes Wildwechselrisiko in der Nähe von Feldern und Wiesen

    Je niedriger die Aufprallgeschwindigkeit, desto besser. Schon ein 20 Kilo schwerer Rehbock prallt bei Tempo 60 mit der Wucht von rund 800 Kilo auf. Trotzdem keine unkontrollierten Ausweichmanöver starten – die bringen das eigene und fremde Leben in Gefahr.


    Das Wildwechselrisiko steigt nicht nur in Waldgebieten, sondern auch auf Routen, die in die Nähe von Feldern und Wiesen führen. Besonders gefährdet sind neu angelegte Straßen, da Tiere ihre Wechselgewohnheiten lange beibehalten.

    Auch in manchen Großstädten sind mittlerweile Wildtiere wie Wildschweine beheimatet. Dort können die Tiere in der Nähe von Grünflächen für Gefahr sorgen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Tipps zum Kauf Wie finden Sie die passenden Scheibenwischer?

    Im Herbst und Winter haben Scheibenwischer Hochsaison. Da sie sich schnell abnutzen, müssen ab und zu neue her. Worauf sollten Autofahrer beim Kauf achten? Und muss zum Wechsel immer ein Fachmann ran?

    Schmuddelwetter, Starkregen und Raureif machen das Autofahren im Herbst und Winter nicht gerade zum Vergnügen. Auf vielen Fahrten sind die Scheibenwischer beinahe im Dauereinsatz. Was aber, wenn neue fällig werden. Auf was ist bei der Suche zu achten?

    Fahrzeugangaben vorher prüfen

    Wer selbst wechseln möchte, findet im Fachhandel oder im Internet die passenden Wischer. "Auf gut Glück sollten Scheibenwischer jedoch nicht bestellt werden", rät Achmed Leser vom Tüv Thüringen. Denn nicht jedes sogenannte Universalwischerblatt passe auch wirklich zu jedem Auto. "Viele aktuelle Fahrzeuge haben unterschiedlich lange Wischer auf der Fahrer- und Beifahrerseite", so der Fahrzeugexperte. Zudem gibt es unterschiedliche Befestigungssysteme für die Wischer.

    "Für die Auswahl der richtigen Scheibenwischer benötigt man die entsprechenden Fahrzeugangaben wie Hersteller, Modell und ganz wichtig auch das Baujahr" erklärt Leser. Damit können sowohl im Fachhandel als auch bei der Suche auf speziellen Ersatzteil-Portalen im Internet die richtigen Wischer gefunden werden. In einigen Portalen ist die Suche auch über die Fahrzeugidentifikationsnummer möglich, die man dem Fahrzeugschein entnehmen kann.

    Schlieren können auf verschlissene Wischer hinweisen

    "Scheibenwischer zählen zu den Verschleißteilen eines Autos, die regelmäßig erneuert werden müssen", erklärt Leser. Spätestens wenn der Wischer aufgrund einer porösen oder verschlissenen Gummilippe Schlieren auf der Scheibe hinterlassen oder durch schlechtere Wischwirkung keine klare Sicht mehr möglich ist, sind neue fällig. "Oftmals kündigen sich verschlissene Wischer auch mit einem rumpelnden oder quietschenden Geräusch an", weiß Leser.

    Für den Wechsel ist kein großes handwerkliches Geschick erforderlich, er lässt sich auch in Eigenregie erledigen. Wer jedoch davor zurückschreckt und sich die Suche nach den passenden Scheibenwischern ersparen möchte, der ist in einer Fachwerkstatt am besten aufgehoben.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Reifendruck am Auto messen: Was viele Fahrer falsch machen


    Der richtige Reifendruck am Auto: Er ist überlebenswichtig – und erspart Ihnen außerdem viel Geld. Welcher Druck der richtige ist, wie oft Sie ihn messen sollten und wie Sie dabei vorgehen.

    Die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße sind die Reifen. Ob Vollgasfahrt oder Vollbremsung – Ihre Sicherheit im Auto hängt ganz besonders vom Zustand der Reifen ab. Und dazu gehört auch der richtige Luftdruck. Was dazu wichtig ist, erfahren Sie hier.

    Reifendruck messen: So wird es gemacht

    Den Reifendruck messen Sie am besten an einer Tankstelle, denn hier finden Sie alles, was Sie dazu benötigen. Messen Sie am möglichst kalten Reifen und nicht nach einer langen Fahrt – der Reifen wäre dann warm, und dadurch würden Sie einen verfälschten Druck messen.

    Zunächst schrauben Sie die Ventilkappe ab, dann setzen Sie das Messgerät auf. Dabei entweicht kurz Luft: Es zischt. Das sollte aber schnell vorbei sein, andernfalls müssen Sie das Messgerät noch einmal neu aufsetzen.

    Nun zeigt das Messgerät Ihren Reifendruck an, den Sie damit auch gleich korrigieren können. Drücken Sie auf Plus, um den Druck zu erhöhen und umgekehrt auf Minus. An neueren Geräten kann man direkt den gewünschten Reifendruck einstellen. Nach dem Messen schrauben Sie die Ventilkappen wieder auf.

    Immer an alle Reifen denken

    Wichtig: Kontrollieren Sie den Druck immer an allen vier Reifen, denn der Druck entweicht nicht von allen Reifen gleichmäßig. Der gleiche Druck auf beiden Reifen einer Achse ist jedoch wichtig, damit das Auto sicher fährt und bremst.

    Häufig geben Hersteller für die vordere und für die hintere Achse einen leicht unterschiedlichen Reifendruck an. Der Wert hängt auch davon ab, wie stark die Achsen belastet werden (Teillast oder Volllast) – ob Sie also beispielsweise allein zur Arbeit fahren oder mit der gesamten Familie in den Urlaub.

    Denken Sie dabei auch ans Reserverad. Sonst können Sie im Fall einer Panne nicht sicher weiterfahren.

    Folgen eines falschen Reifendrucks

    Viele Autofahrer messen den Reifendruck nur gelegentlich, etwa vor größeren Urlaubsfahrten. Das ist aber ein Fehler – mit teils drastischen Folgen: Bei Unfällen wegen mangelhafter Reifen sterben jährlich 27 Menschen in Deutschland, so der ADAC. Der Verkehrsclub empfiehlt, den Reifendruck alle zwei Wochen beim Tanken zu messen und bei Bedarf zu korrigieren.

    Neben dem Sicherheitsrisiko hat ein falscher Reifendruck aber weitere negative Folgen:

    • Der Reifen verschleißt schneller, ein zu geringer Luftdruck verkürzt also dessen Lebenszeit.
    • Außerdem erhöht sich der Rollwiderstand. Dadurch steigt der Spritverbrauch um bis zu 0,3 Liter pro 100 km.
    • Der Bremsweg verlängert sich, die Fahreigenschaften des Autos verschlechtern sich – insbesondere in Kurven.
    • Im schlimmsten Fall kann der Reifen sogar platzen.

    Reifendruck: Lieber etwas zu viel als zu wenig

    Generell gilt: Besser etwas mehr Reifendruck als zu wenig. Zwar kann zu viel Reifendruck den Fahrkomfort verringern: Unebenheiten in der Fahrbahn werden spürbarer an die Reisenden weitergegeben. Außerdem nutzen sich die Reifen ungleichmäßiger ab. Dennoch sagen Experten: Ein um 0,2 bis 0,3 bar erhöhter Reifendruck ist unproblematisch – ganz im Gegensatz zu einem zu geringen Reifendruck.

    Angaben zum richtigen Reifendruck am Auto

    Welcher Reifendruck ideal ist, finden Sie an mehreren Stellen Ihres Autos angegeben:

    • An der Innenseite des Tankdeckels
    • An der B-Säule (mittlerer Dachholm, dazu die Fahrertür öffnen)
    • Im Handschuhfach

    Außerdem finden Sie die Angabe im Handbuch Ihres Autos und in Reifendrucktabellen Ihres Herstellers im Internet. Auch in einer Werkstatt oder an der Tankstelle kann man Ihnen weiterhelfen.

    Verwendete Quellen:

    • dpa-tmn
    • Verkehrsclub ADAC

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