• Dan Brown

    Lebenslauf von Dan Brown

    Fesselnde Geschichten über geheime Verschwörungen, Wissenschaft und Religion:
    Spanischlehrer, Sänger und Liedermacher – Dan Brown probierte vieles aus, bevor er zum internationalen Bestsellerautor wurde. Der 1964 in New Hampshire geborene US-Amerikaner studierte Englisch und Spanisch und unternahm während seines Studiums zahlreiche Reisen nach Europa und Asien. Nach dem Ende seiner Studienzeit versuchte er sich mit mäßigem Erfolg als Musiker, was er mit einer Lehrtätigkeit in Englisch und Spanisch finanzierte.
    Sein großer internationaler Durchbruch gelang Dan Brown im Jahr 2000 mit dem Thriller „Angels and Demons“ („Illuminati“, 2003). Der spannungsgeladene Plot um den Geheimbund des Illuminatenordens zog seine Leserschaft sofort in seinen Bann und ließ sie bis zur letzten Seite nicht mehr los. Zu den Themen dieses Romans zählen Verschwörung und Verrat, Wissenschaft und Religion, was sich im gesamten Werk von Dan Brown fortsetzt. Der Thriller verkaufte sich weltweit millionenfach und ist in unzählige Sprachen übersetzt worden.
    In den folgenden Jahren schrieb Dan Brown dem Anschein nach ununterbrochen, da er in beeindruckend kurzer Zeit weitere Thriller veröffentlichte - „Meteor“ (2003), „Sakrileg“ (2004), „Das verlorene Symbol“ (2009), „Inferno“ (2013) und „Origin“ (2017). Zum absoluten Mega-Bestseller wurde der Roman „Sakrileg“ (Originaltitel „The Da Vinci Code“). Zu einem ähnlichen Erfolg entwickelte sich die Verfilmung mit Tom Hanks in der Hauptrolle aus dem Jahr 2006.
    Dan Brown lebt mit seiner Frau, der Kunsthistorikern Blyth Brown, in Neuengland.

    Dan Brown - Der Mann hinter dem Da Vinci Code

    Wie ein braver Englischlehrer aus dem amerikanischen Suburbia am Strand von Tahiti die Formel für den Weltbestseller findet, damit superreich wird und dennoch so rätselhaft bleibt wie seine Romanhelden.

    Der Mann ist faszinierend: Charmant, gut aussehend, gebildet, ein Frauenschwarm par excellence. Die ersten grauen Strähnen im dichten schwarzen Haar, die strahlend blauen Augen, dazu ein samtener Bariton: einfach unwiderstehlich. Ein bisschen sieht er aus wie Tom Hanks in "Schlaflos in Seattle", nur viel intellektueller natürlich, denn er ist Dozent für Symbologie an der Harvard Universität. Sein Wissen reicht von den Tempelrittern bis zur Teilchenphysik, vom Heiligen Gral bis zu den Geheimnissen der Heiligen Römischen Kirche. Er klärt Verschwörungen im Handumdrehen auf, neigt zu halsbrecherischen STunts und schönen Frauen, besitzt Sexappeal und gute Manieren. Robert Langdon ist gescheit, gewitzt und genial, kurz: "Er ist der Mann, der ich gern wäre", sagt Dan Brown.

    Ein adretter Junge

    Dan Brown sieht nicht aus wie Robert Langdon - und auch nicht wie Tom Hanks. Er erinnert eher an Robin Williams im "Club der toten Dichter" Typ smarter College-Lehrer in Rolli und Tweed. Die Haare blond und sauber gescheitelt. Ein freundliches Strahlelächeln auf den Lippen, die Hände in den Hosentaschen versteckt. ER gilt als schüchtern und ausgesprochen nett, sein amerikanischer Verleger nennt ihn einen "adretten Jungen" und behauptet, es sei "unmöglich, ihn nicht zu mögen". Klingt nicht gerade nach unwiderstehlichem Frauenschwarm, muss es aber auch nicht. Denn Dan Brown ist mindestens so berühmt wie Tom Hanks. Und mindestens so reich. Denn er ist der Erfinder von Robert Langdon - und damit der zurzeit meistgelesene Autor der Welt.

    Sein Thriller "Sakrileg", mit dem genialen Harvard-Professor Robert Langdon in der Rolle des Ermittlers, erreicht allein Deutschland eine Gesamtauflage von 3,5 Millionen. Weltweit ging der Bestseller über 47 Millionen Mal über den Ladentisch, ein Ende ist nicht abzusehen. Denn für geschätzte zehn Millionen US-Dollar hat Dan Brown die Filmrechte an den Langdon-Büchern an Sony Pictures verkauft. Unter dem Titel "Da Vinci Code" eröffnet der Blockbuster am 17. Mai die Filmfestspiele in Cannes, einen Tag später startet er weltweit. Als Regisseur zeichnet Oscar-Preisträger Ron Howard ("A Beautiful Mind"). Audrey Tautou, Jean Reno und Ian McKellen sind in Nebenrollen zu sehen. Ach ja, die Hauptrolle spielt - natürlich - Tom Hanks.

    Der Liebling der Massen sitzt unterdessen in einer kargen Dichterklause in New Hampshire in Neuengland, ohne E-Mail, Telefon, Fernseher und Fax - und schreibt an seinem neuen Buch. Für die Medien ist er nicht zu sprechen, er gibt schon lange keine Interviews mehr. Der Bestsellerautor Dan Brown ist verschwunden und hinterlässt nur eine aufgeräumte Homepage mit Videoaufzeichnungen, Bildern und Zitaten zu Leben und Werk.

    Doch wer ist dieser harmlos wirkende Mann, der in seinen Büchern Priester, Wissenschaftler und Museumsdirektoren aufs Heimtückischste meuchelte und mal eben das Leben Jesu Christi neu arrangiert? Wer schafft es, die Geheimformel zu finden, um Millionen Leser zu bannen? Wer rüttelt da an den Grundfesten der katholischen Kirche?

    Der Mensch Dan Brown

    Dan Brown kommt am 22. Juni 1964 in Exeter, New Hampshire zur Welt, als Sohn eines preisgekrönten Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Religion liegt ihm im Blut - die Leidenschaft für mystische Geschichten, für Symbole, Zeichen und Rätsel bekommt er von den Eltern noch obendrein: Zu Weihnachten finden Dan und seine Geschwister statt Päckchenbergen ein Gedicht unter dem Weihnachtsbaum, das sie auf eine Schnitzeljagd durch alle Räume der gutbürgerlichen Villa schickt. Bei jeder Station entdecken sie neue Buchstaben, die, richtig zusammengesetzt, das Lösungswort und damit das Geschenk verraten. Dan liebt diese Jagd nach Codes, die er später auch in seinen Büchern einsetzt. Die Atmosphäre in Neuengland, mit seiner Tradition von exklusiven Clubs, Bruderschaften und Geheimbünden, tut ihr übriges, um ihn zu inspirieren.

    Während seiner Zeit am elitären Amherst-College studiert er für kurze Zeit Kunstgeschichte im spanischen Sevilla und beschäftigt sich zum ersten Mal mit Leonardo da Vincis "Abendmahl". Der Grundstock für seinen Megaseller "Sakrileg" (im Original: "The Da Vinci Code") scheint gelegt. Doch Dan Brown aus New Hampshire will nicht als Schriftsteller Karriere machen, sondern als eigenwilliger Sänger und Musikproduzent in Hollywood - zunächst mit Synthesizer-Songs für Kinder: Er imitiert Tierstimmen auf dem Computer, lässt Frösche quaken und Elefanten tröten. Dann kommt sein Debüt mit melancholischen Love-Songs. Titel "Dan Brown". Doch zum Durchbruch reicht es nicht: "Seh' ich wirklich aus wie jemand, den MTV mit offenen Armen empfängt?", äußerte er sich später resigniert. "Ich glaube nicht. Ich gehöre in ein Klassenzimmer. Die Welt wartet nicht auf einen blassen Typen mit beginnender Glatzenbildung, der im Fernsehen zur besten Sendezeit mit dem Hintern wackelt."

    Mit seiner Frau Blythe, einer Kunsthistorikerin, zwölf Jahre älter als er, zieht er also nach New Hampshire zurück und beginnt ein braves Vorort-Leben als Englischlehrer. Die Inspiration überrollt ihn 1994 wie eine Welle am Strand von Tahiti. Dort findet Dan Brown ein altes Exemplar von Sidney Sheldons "Die letzte Verschwörung" im Sand. "Ich habe die erste Seite gelesen, dann die zweite. Ein paar Stunden später hatte ich das ganze Buch verschlungen und dachte: 'Hey, das kannst du auch'". Der Bestseller Dan Brown war geboren.

    Der Meister

    Sein erster Thriller "Diabolus" (im Original: "The Digital Fortress") erscheint als E-Book und erst 1998 auf Papier. Obwohl das Buch in den USA zunächst kein großer Erfolg wird, enthält es doch schon einige Zutaten zu Browns künftigen Bestsellern: Weltverschwörungen, Geheimnisse der Forschung und rätselhafte Organisationen gemixt mit Action-Szenen, Cliffhangern, die das Ende der Kapitel offen lassen, um den Leser bei der Stange zu halten, und eine Tour de Force durch die touristischen Sehenswürdigkeiten eines Landes. In diesem Fall jagt Brown seinen Protagonisten, Sprachwissenschaftler David Becker, auf der Suche nach dem Schlüssel zu einem der "gefährlichsten Computerprogramme der Welt" quer durch Sevilla. Und erinnert sich so noch einmal an die eigene schöne Studienzeit in Spanien. Kurz darauf schreibt Brown mit "Illuminati" (im Original "Angels and Demons") den ersten Roman mit Robert Landon in der Hauptrolle. Der amerikanische Symbologe darf in Rom nach vier ermordeten Kardinälen und einer zerstörerischen Bombe aus „Antimaterie“ fahnden, die droht, den gesamten Vatikan in Schutt und Asche zu legen. Natürlich kommt er dabei dem sagenumwobenen Geheimbund der Illuminaten auf die Spur, löst einige der letzten Rätsel der katholischen Kirche - und verliebt sich in die schöne Physikerin Vittoria Vetra. Zum Weltbestseller "Sakrileg" ist es nur ein kleiner Schritt.

    Ich halte das Blut im Fluss.

    Dan Brown hat inzwischen seinen Lehrerberuf aufgegeben, sitzt jeden Morgen ab vier Uhr am Schreibtisch und dreht sein antikes Stundenglas um. Ist der Sand durchgerieselt, gönnt er sich ein paar Dehn- und Streckübungen. Oder hängt sich in "Gravity Boots" kopfüber von der Klimmzugstange. "Ich finde, das hält das Blut und die Ideen im Fluss", sagt er. Und mordet lautlos weiter.

    Umfangreiche Reisen und Recherchen gehen dem Schreiben voraus. Für seinen dritten Thriller "Meteor" (im Original: "Deception Point"), der in der Arktis spielt, recherchiert Brown im World Wide Web, chattet mit Experten. Und schickt seine Romanfigur, Geheimdienstmitarbeiterin Rachel Sexton, schließlich ins ewige Eis, um einen Gesteinsblock zu untersuchen, der angeblich außerirdisches Leben birgt.

    An seinem Megaseller "Sakrileg" schreibt Brown jahrelang. Er diskutiert mit Bibliothekswissenschaftlern und Kunsthistorikern und fährt mit seiner Frau nach Paris, um Leonardo da Vincis Bilder im Original zu studieren. Auf dem kostbaren Parkett der Grande Galerie im Louvre drapiert er dann auch den ersten Toten des Thrillers: Jacques Saunière, Musuemsdirektor, liegt nackt und ausgestreckt als lebensgroßer Fünfstern auf dem Boden, ein blutiges Pentagramm auf der Brust. Ermittler Robert Langdon entdeckt sogleich allerlei Symbolisches, das ihn zur geheimen Bruderschaft der "Prieuré de Sion" führt. Und damit zu einem der größten Geheimnisse der Menschheit: dem heiligen Gral. Dumm nur, dass die Pariser Polizei Langdon für den Hauptverdächtigen im Mordfall Saunière hält. Zusammen mit der Kryptologin Sophie Neveu flieht Langdon nach London, dreht wie gewohnt seine Runde bei den touristischen Sehenswürdigkeiten von Westminster Abbey bis zur Rosslyn Chapel in Schottland. Und überrascht die staunende Sophie schließlich mit der Enthüllung des "Da Vinci Code": Der Heilige Gral, eigentlich der Kelch, das Gefäß für das "Blut Christi", sei in Wahrheit ein Symbol für Maria Magdalena, die Frau und Gefährtin, mit der Christus eine Tochter gezeugt habe. Da Vinci, einst eines der prominentesten Mitglieder der "Prieuré de Sion", habe sein Wissen verschlüsselt weitergegeben. Denn in seinem berühmten "Abendmahl" sitze nicht der Jünger Johannes, sondern Maria Magdalena links neben dem Gottessohn. Der Vatikan - so Langdons Verdacht - bemühe sich, dieses Geheimnis unter allen Umständen zu vertuschen. Und schrecke selbst vor Mord nicht zurück.

    Die katholische Kirche rief ihre Schäfchen umgehend zum Boykott des Thrillers auf - eine bessere Publicity ließ sich kaum denken. Einige Autoren klagten vor Gericht, Brown habe teilweise wörtlich aus ihren Büchern zitiert und abgeschrieben. Diese Behauptungen ließen sich nicht halten. Das "Sakrileg" blieb unantastbar, und das Magazin Forbes errechnete, dass das Gesamtgeschäft inklusive Verfilmung, Video, DVD, Audiobooks, Taschenbüchern und den Einnahmen aus dem nächsten Buch in etwa eine Milliarde US-Dollar abwerfen wird.

    Der Mythos.

    "Das haut mich um und macht mir fast ein bisschen Angst", sagt Dan Brown über den Erfolg von "Sakrileg". "Ich habe sehr hart an diesem Roman gearbeitet und gehofft, dass er den Lesern gefallen wird, aber mir nicht vorstellen können, dass er ein so breites Publikum findet." Intuition oder cleveres Marketing? Der amerikanische Verlag "Doubleday" war von Browns "Sakrileg" so überzeugt, dass er schon vor Erscheinen des Buches ganzseitige Anzeigen schaltete und einen Internet-Wettbewerb organisierte. Der Thriller startete im März 2003 mit der enormen Erstauflage von 215.000 Hardcovern. In den ersten zwei Tagen gingen angeblich so viele Exemplare über den Ladentisch, wie bis dato von Dan Browns ersten drei Büchern zusammen verkauft worden waren. Die Mischung aus Fakt und Fiction, Mystik und Krimi traf mitten hinein ins Leserherz.

    Marco Schneiders, Programmleiter bei Browns deutschem Verlag Lübbe, erklärt sich die Faszination der Bücher mit der Machart, der "genialen Verwendung von Cliffhangern", und "einer geschickten Mischung aus Thriller und religionsgeschichtlichem Hintergrund". Zum anderen findet Schneiders, haben "die meisten Leser den Eindruck, sie wären nach der Lektüre schlauer. Da wird nicht die Bildungskeule geschwungen, sondern einfach spannend erzählt".

    Dass vieles in Dan Browns Schmökern nicht den historischen Tatsachen entspricht, dass es, anders als im Buch beschrieben, in der katholischen Kirche niemals Zweifel an der Göttlichkeit Jesu gegeben hat und dass nichts in Leonardos Schriften auf einen heimlichen Magdalenenkult hindeutet, bringt allenfalls Kirchengeschichtler und Kunsthistoriker auf den Plan. Dan Brown selbst bekennt: "Ich begann die Recherche zum 'Da Vinci Code' als Skeptiker. Ich erwartete, die Theorie (von Christus Frau und Kind) zu widerlegen. Und nach einigen Reisen nach Europa und über zwei Jahre Recherche, wurde ich zum Gläubigen." Nichts in seinen Schriften sei antichristlich, betont der Autor. Wichtig sei doch, dass man über diese Theorien diskutiere. "Und das ist gut für die Religion."

    Browns Jünger treffen sich einstweilen nicht in der Kirche, sondern in den Chatforen des Internets und Diskutieren über den wahren Heiligen Gral, den neuen Fodors-Reiseführer zu den "Sakrileg"-Schauplätzen, und stimmen ab, ob nicht doch George Clooney der bessere Robert Langdon als Tom Hanks gewesen wäre. Auch über Dan Browns nächstes Buch, das angeblich "The Solomon Key" heißen soll, wird eifrig spekuliert. Der Mythos hat sich längst selbständig gemacht und benötigt weder den Menschen noch den Meister Dan Brown. Der heiß erwartete Thriller, in dem es um Freimaurerlogen in Amerika gehen soll, ist noch nicht einmal geschrieben, da liest man schon die ersten Rezensionen (!).

    Natürlich wird es ein Buch zum Film geben und ein neues, erweitertes Hörbuch. Es erscheint außerdem eine unautorisierte Biografie unter dem verheißungsvollen Titel: "Dan Brown. Der Mann hinter dem Da Vinci Code". Tausende Fans besuchen schon jetzt Kurse und lesen Enthüllungsbücher über den Wahrheitsgehalt des "Da Vinci Code". Sie reisen auf den Spuren der Thriller nach Paris und London und fragen vor Leonardos Mona Lisa im Louvre verdutzte Museumswärter, ob denn "hier im Saal Direktor Saunière ermordet wurde". Demnächst wird es Robert Langdon als Telespiel und Plastikfigur, als Comic-Held und Schlafanzugaufdruck geben. Die "Danbrownisierung" der Welt ist nicht mehr aufzuhalten.

    Der Meister schweigt dazu und schreibt - allein in seinem Dichterloft im Süden Neuenglands. Die wenigen Porträtaufnahmen aus seinem Haus in New Hampshire zeigen einen jungenhaften Hochschullehrer vor allerlei Drachenköpfen, gekreuzten Schwertern und schmiedeeisernen Kamingittern. Jason Kaufman, sein langjähriger amerikanischer Verleger und Freund bescheinigt ihm, er sei, trotz des Ruhms, ganz der alte geblieben. "Er ist sich sehr bewusst über sein Leben", auch wenn es für ihn schwieriger geworden sei, hinaus auf die Straße zu gehen.

    Das dürfte leicht untertrieben sein, denn Dan Brown joggt schon lange nicht mehr durch seinen luxuriösen Vorort. Und seit er nicht mehr unerkannt ins Flugzeug stiegen kann, bevorzugt er seinen Privatjet. "Ich habe keine Ahnung, wie wirkliche Berühmtheiten ihren Ruhm managen. Ich bin nur ein Junge, der ein Buch geschrieben hat", sagte er, betont bescheiden. Vielleicht ist das ja auch schon das ganze Geheimnis des Herrn Brown.

    Quelle: https://www.stern.de/

    "The Lost Symbol"Dan Brown bricht alle Verkaufsrekorde

    Das neue Buch des amerikanischen Autors Dan Brown hat gleich am ersten Verkaufstag alle Erwartungen übertroffen

    Bestseller-Autor Dan Brown ("Sakrileg") hat mit seinem neuen Thriller "The Lost Symbol" am ersten Verkaufstag alle Erwartungen übertroffen. Innerhalb von 24 Stunden wurden in den USA, Kanada und Großbritannien mehr als eine Million Exemplare des Romans abgesetzt. In den USA ist dies nach Auskunft des Verlegers Knopf Doubleday ein neuer Rekord. Auch beim Internet-Versandhaus Amazon erreichten die Verkäufe Spitzenwerte: Niemals zuvor seien an einem Tag so viele Kopien eines Erwachsenenromans losgeschlagen worden. Was soviel heißt wie: Von "Harry Potter" wurden bei Amazon offenbar noch mehr Exemplare innerhalb eines Tages verkauft.

    "The Lost Symbol" hätte sich möglicherweise noch besser verkauft, wenn der Roman nicht unmittelbar nach der Veröffentlichung im Internet aufgetaucht wäre. Nach Angaben des britischen Verlages Transworld steht das Buch bei verschiedenen illegalen Tauschbörsen wie Pirate Bay oder Scridb.com zum Download bereit. Offenbar haben schon zahlreiche User zugegriffen.

    In Deutschland erscheint der Roman unter dem Titel "Das verlorene Symbol" am 14. Oktober. Derzeit arbeiten sechs Übersetzer der Verlagsgruppe Lübbe an der deutschen Ausgabe. Auch hier rechnet der Verlag mit Spitzenverkäufen. Der Vorgänger "Sakrileg" verkaufte sich weltweit 80 Millionen Mal. Auch die Verfilmung mit Tom Hanks als Symbol-Forscher Robert Langdon sorgte für volle Kassen: 758 Millionen Dollar spielte der Film ein.

    Quelle: https://www.stern.de/

    Buchreihe: Robert Langdon

    Band eins von Dan Browns international erfolgreichen Buchreihe um den Harvard Professor Robert Langdon ist in den USA im Jahr 2000 unter dem Titel "Angels & Demons" und 2003 als "Illuminati" in Deutschland erschienen. Es folgten "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol", sowie der im Frühjahr 2013 erschienene Band "Inferno". Die Reihe wurde im Oktober 2017 mit "Origin" erweitert. Die Thriller wurden mit Tom Hanks in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt, wobei "Sakrileg" in der Fimversion zu "Da Vinci Code" geändert wurde.

    Inhaltsangabe zu "Illuminati"

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt

    ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der "Illuminati". Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers

    wurde Antimaterie entwendet. amerikanischer Originaltitel: "Angels & Demons"

    Inhaltsangabe zu "Sakrileg - The Da Vinci Code"

    Robert Langdon, Symbolologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt.

    Inhaltsangabe zu "Das verlorene Symbol"

    Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde:

    Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten

    Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine

    andere sein.

    Inhaltsangabe zu "Inferno"

    Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist ... Inferno

    Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss.

    Dan Brown wurde 1964 in New Hampshire geboren und studierte Englisch und Spanisch. Nach dem Studium veröffentlichte er zunächst mehrere Alben als Singer/Songwriter, widmete sich aber Mitte der 90er Jahre ganz dem Schreiben. Sein erster Roman, "Diabolus", erschien 1998. Seinen großen Durchbruch feierte Dan Brown 2000 mit "Illuminati", dem ersten Thriller um den Harvard-Professor Robert Langdon. In seinen Büchern kombiniert er geschickt Elemente des Thrillers mit religions- und kunstgeschichtlichen Fakten und spricht dadurch ein breites Publikum an.

    Mit Inferno hat Bestsellerautor Dan Brown den hochspannenden vierten Thriller um den Symbolologen Robert Langdon vorgelegt.

    Inhaltsangabe zu "Origin"

    Der fünfte Robert-Langdon-Thriller: das neue Buch des Autors der internationalen Bestseller ILLUMINATI, SAKRILEG - THE DA VINCI CODE, DAS VERLORENE SYMBOL, INFERNO.

    Auch in seinem jüngsten Werk wird Dan Brown gemäß seinem Erfolgsrezept geheime Codes, Wissenschaft, Religion, Geschichte, Kunst und Architektur miteinander verknüpfen. In ORIGIN wird der Symbolforscher Robert Langdon - in bisher drei Hollywood-Blockbustern von Tom Hanks verkörpert - mit den beiden ewigen und entscheidenden Fragen der Menschheit konfrontiert und mit einer bahnbrechenden Entdeckung, die diese Fragen beantworten könnte.


    Andere Bücher von Dan Brown:

    Meteor

    Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte - und die bereit ist, dafür zu töten ...

    Diabolus

    Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht.

    In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken - bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern ...

    Mit Diabolus schrieb Bestsellerautor Dan Brown einen spannenden Thriller, der in die Welt der Chiffren und Geheimcodes entführt.


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