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  • Entfällt die Reifendruckkontrolle durch technische Systeme?

    Moderne Autos nehmen ihren Fahrern viele Aufgaben ab. Sollten Sie den Reifendruck noch kontrollieren, oder können Sie sich auf das Reifendruckkontrollsystem ihres Autos verlassen?

    Kontroll-Leuchten im Auto


    Kontroll-Leuchten im Auto: Bei diesem Symbol gibt es Probleme mit der Bremse. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Bei diesem Symbol gibt es Probleme mit dem Motoröldruck. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Bei diesem Symbol gibt es Probleme mit dem Kühlwasser. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Dieses Symbol weist darauf hin, dass mindestens ein Fahrgast nicht angeschnallt ist. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Leuchtet dieses Symbol auf, sollten Sie den Ölstand kontrollieren. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Die Warnleuchte der Batterie kann verschiedene Ursachen haben. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Wenn die Bremsbeläge abgefahren sind, wird dieses gelbe Symbol angezeigt. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Wird das schlingernde Auto angezeigt, sollten Sie Ihr ESP überprüfen lassen. (Quelle: ADAC) Kontroll-Leuchten im Auto: Probleme mit der Motorsteuerung bestehen, wenn diese Warnleuchte erscheint. (Quelle: ADAC)

    Foto-Serie mit 12 Bildern

    Den Reifendruck ihres Autos sollten Sie regelmäßig selber kontrollieren, rät Christian Heinz vom TÜV Thüringen. Der Reifenexperte warnt vor zu großem Technikvertrauen und rät zu regelmäßigen Sichtkontrollen der Reifen und Überprüfung des Luftdrucks.

    Regelmäßige Sichtkontrollen sind wichtig

    Heinz rät, den Druck einmal im Monat zu prüfen. Genau wie bei Autos ohne Reifendruckkontrollsystem (RDKS) sollten die Reifen regelmäßig auf Beschädigungen wie Risse, Schnitte, Beulen oder Fremdkörper kontrolliert werden – am besten vor jeder Fahrt und in jedem Fall nach Kontakt mit hohen Bordsteinkanten oder tiefen Schlaglöchern.

    Der Reifen ist der einzige Kontakt, den das Auto mit der Fahrbahn hat: "Er überträgt die Beschleunigungs- und Bremskräfte und sorgt für die nötige Seitenführung des Fahrzeugs", sagt Heinz. "Ein korrekter Reifendruck hat dabei nicht nur einen unmittelbaren Einfluss auf das Fahrverhalten, auch Kraftstoffverbrauch und Reifenverschleiß sind davon abhängig."


    Technik stößt an ihre Grenzen

    Die RDKS überwachen während der Fahrt permanent den Reifeninnendruck. Sie warnen zwar rechtzeitig vor einem schleichenden Plattfuß im Fahrzeugdisplay, doch eine Reifenpanne durch mechanische Einwirkung können sie nicht verhindern. "Die meisten Systeme schlagen erst bei einer Druckminderung um 20 Prozent Alarm. Im Zweifel ist der Autofahrer über einen längeren Zeitraum mit einem viel zu niedrigen Reifendruck unterwegs", erklärt Heinz.

    Direkte und indirekte Systeme

    Unterschieden werden direkte, die über einen Drucksensor den aktuellen Luftdruck jedes Reifens über Funk an das Fahrzeug senden, und indirekte RDKS. Bei letzteren funktioniert die Messung über vorhandene Sensoren des ESP. Unterschiede beim Reifeninnendruck werden dabei durch einen Abgleich der vier einzelnen Raddrehzahlen ermittelt. Beide Systeme müssen nach dem Räderwechsel zurückgesetzt werden. Beim indirekten System reicht ein Reset, bei den aufwendigeren, aber genaueren direkten Systemen müssen alle Sensoren an das System angelernt werden.


    Vom Gesetzgeber vorgesehen ist ein RDKS für Pkw und Wohnmobile, die nach dem 01.11.2012 eine europäische Typgenehmigung erlangt haben und nach dem 01.11.2014 erstmals zugelassen worden sind.

    Verwendete Quellen:Nachrichtenagentur dpa


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  • Beschlagene Scheiben im Auto: Das hilft sofort

    Das hilft gegen Nebel im Auto


    Vier Schritte für freien Durchblick

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    Beschlagene Autoscheiben nerven und erhöhen das Unfallrisiko. AUTO BILD erklärt, wie Sie Ihr Auto gründlich trocken legen und welche Pflegemittel am wirksamsten sind.

    Die Ursache für beschlagene Scheiben ist Feuchtigkeit. Das Problem verstärkt sich im Herbst und Winter, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit speichern kann. An den kalten Autoscheiben kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft – die Fenster beschlagen von Innen. Wir sagen, was wirklich gegen die schlechte Sicht hilft!

    Raus mit der Nässe: Feuchtigkeit im Auto Das hilft sofort gegen beschlagene Scheiben Scheiben-Schwamm: Beschlagenen Scheiben mit einem geeigneten Schwamm abwischen, der besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Klimaanlage einschalten: Die Luft strömt so durch den Trockner der Klimaanlage (bei jeder Temperaturstufe) und gelangt trockener in den Innenraum. Abläufe sauber halten: Im Wasserkasten unter der Motorhaube sammelt sich Laub und damit Feuchtigkeit. Über die Lüftung gelangt die Feuchtigkeit in den Innenraum. Sauberer Innenraumfilter (Pollenfilter): sorgt für genügend Luftdurchsatz. Können Sie nicht selbst tauschen? Macht die Werkstatt – schon ab 30 Euro. Keine Feuchtigkeit ins Auto tragen: Schuhe vor dem Einsteigen abklopfen, nasse Klamotten von der gröbsten Nässe befreien oder in eine Plastiktüte legen. Dichtungen checken: Meist dringt Feuchtigkeit über das Schiebedach oder die Heckscheibe ein. Dichtung tauschen, Auto mit Zeitungen und Lufttrockner trockenlegen.

    Innenraumfilter etwa alle 15.000 Kilometer wechseln



    Aktivkohlefilter


    Das Material des Filters sollte Aktivkohle enthalten. Diese filtert neben Pollen auch Schadstoffe aus der Luft.

    Einer der Hauptverdächtigen bei beschlagenen Scheiben im Auto ist der Innenraumfilter. Etwa alle 15.000 Kilometer sollte der Filter getauscht werden. Ein verschmutzter Filter reduziert den Luftdurchsatz von Lüftung und Klimaanlage. Die Folge: Die Feuchtigkeit kommt nicht aus dem Auto. Wichtig beim Wechsel: Filter mit Aktivkohle wählen. Damit werden neben Pollen auch Schadstoffe neutralisiert. Es gibt im Fahrzeug verschiedene Einbauorte für den Filter. Eine allgemeine Anleitung zum Wechseln gibt es hier.


    Das Filter-ABC: Filter selber wechseln

    Richtig lüften und heizen



    Temperaturschalter


    Stellt den Gebläse- und Temperaturschalter auf die höchste Stufe und direkt auf die Scheibe.

    Um beschlagene Windschutzscheiben schnell freizubekommen, müssen Gebläse- und Temperaturschalter auf die höchste Stufe eingestellt werden und der Luftstrom voll auf die Windschutzscheibe gerichtet sein – kalte Füße müssen sich hinten anstellen. Werden die Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole zusätzlich verschlossen, landet die Luft fast komplett zum Trocknen auf der Scheibe. Eine aktivierte Klimaanlage beschleunigt die Sache erheblich, dann wird die einströmende Luft zusätzlich getrocknet.


    Klimaanlage im Auto: Desinfektion und Reinigung


    Auto "trockenlegen"



    Staubsauger


    Gerade im Herbst landet viel Laub und Dreck im Bereich zwischen Motorhaube und Scheibe. Diesen Bereich immer von grobem Schmutz befreien!

    Vor allem im Herbst und Winter sucht sich die Feuchtigkeit ihren Weg ins Auto. Zum Beispiel über den Wasserkasten, der vorne unterhalb der Windschutzscheibe liegt. Die Gefahr: Im Herbst landet in diesem Bereich Laub von den Bäumen und kann die Ablauflöcher verstopfen. Regenwasser sammelt sich, dringt über Filter und Kabeldurchführungen in den Fahrzeuginnenraum. Nächster Grund: kaputte Dichtungen. Besteht hier ein Verdacht, sollte die Werkstatt übernehmen und eventuell defekte Dichtungen austauschen. Hat sich Feuchtigkeit im Auto gesammelt, zum Beispiel im Bodenbereich, helfen zusätzlich Luftentfeuchter beim Trockenlegen. Allerdings muss die Ursache für das Eindringen der Feuchtigkeit unbedingt behoben werden.

    Ordentliche Schwämme und Tücher



    Schwamm


    Nur Spezialschwämme und Tücher aus Microfaser oder Leder hinterlassen beim Wischen der Autoscheibe keine Schlieren!

    Wem Lüftung und Klimaanlage nicht schnell genug sind, der tut sich keinen Gefallen, mit irgendwelchen Textilien nachzuhelfen, denn die hinterlassen vor allem Schlieren auf der Scheibe und erschweren die Sicht, anstatt sie zu verbessern. Deshalb unbedingt spezielle Fensterschwämme oder Microfasertücher an Bord haben. Damit bekommt man den schlimmsten Beschlag weg. Wichtig: Nicht kreuz und quer wischen, sondern immer schön in eine Richtung. Und: Spätestens nach der dritten feuchtkalten Nacht hat sich so ein Wischgerät eine Trocknungs-Auszeit an der Leine verdient. Feuchtigkeit und Gammel rauben auch Hightech-Materialien die reinigende Wirkung. Generell hilfreich ist es, die Scheibe von innen gründlich mit einem wirksamen Scheibenreiniger zu behandeln. Das kann dem Beschlagen der Scheiben vorbeugen.


    Quelle:https://www.autobild.de/

    Luftentfeuchter fürs Auto

    Feuchtigkeit im Auto? Ganz recht. Nicht nur in der Wohnung kann es zu überhöhter Luftfeuchtigkeit kommen. Das Auto ist ebenfalls oft von diesem Problem betroffen. Besonders während feuchten oder kalten Jahreszeiten ist der Innenraum des Autos nur schwer trocken zu bekommen. Ausgestoßene Atemluft und kurze Fahrtstrecken, in denen sich der Innenraum kaum erwärmen kann, verstärken den Feuchtigkeitseffekt zusätzlich. Unweigerlich kommt es immer wieder zu beschlagenen Scheiben. Bei eisigen Temperaturen im Winter ist die Luftfeuchtigkeit im PKW besonders ärgerlich. Dann kommt es schon mal dazu, dass die Scheiben nicht nur von außen, sondern auch von innen gefrieren.

    Spezielle Luftentfeuchter für das Auto auf Granulatbasis können Abhilfe schaffen. Prinzipiell gibt es die Art der Luftentfeuchter, die auf hygroskopischen (wasseranziehenden) Salzen und Gelen beruhen, auch für den häuslichen Gebrauch.

    Entfeuchtungskissen einfach im Auto verstauen

    Geeignet sind deshalb die speziell auf das Auto zugeschnittenen Luftentfeuchterkissen. Das darin befindliche Silica-Gel zieht die Feuchtigkeit im Innenraum des Autos an. Das Kissen des ThoMar Airdry hat eine Füllung von 1 kg. Darin kann bis zu 600 ml Wasser gespeichert werden. Durch das Silica-Gel ist der Luftentfeuchter außerdem abtropfsicher und verursacht so keine Pfützen im Auto. Die Kissen sind beliebig oft wiederverwendbar. Für die Regeneration reicht es die Kissen auf der Heizung, in der Sonne oder sogar im Backofen (nicht jedoch in der Mikrowelle) zu trocknen.

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  • Tipps & Tricks ---

    Mit diesen Hausmitteln beseitigen Sie Gerüche aus Ihrem Auto


    Beim Einsteigen kommt einem schon ein fieser Geruch entgegen? Zeit für frische Luft im Auto zu sorgen – mit einfachen Hausmitteln. Wir verraten, was wirklich hilft.

    Sie haben Ihr Auto gründlich geputzt, aber der Gestank im Inneren will einfach nicht verschwinden? Bevor Sie zur Chemiekeule greifen, probieren Sie doch etwas aus, was Sie schon im Küchenregal stehen haben.

    Kaffee als Lufterfrischer im Auto

    Was morgens am Frühstückstisch wunderbaren Duft verbreitet, ist genau das richtige Hausmittel gegen Gestank im Auto: der gute alte Kaffee bzw. Kaffeepulver. Füllen Sie eine Schale mit frisch gemahlenem Kaffee und stellen Sie diese über Nacht in Ihr Auto. In der Regel sollte der Gestank am nächsten Morgen weg sein.

    Mit Waschmittel den Gestank im Auto beseitigen

    Allerdings kann sich der Geruch nach einiger Zeit wieder verändern, denn die Öle im Kaffee können anfangen ranzig zu riechen. Dann empfehlen einige Experten den Griff zu einem anderen Hausmittel: Waschpulver. Auch dieses können Sie in eine Schale geben und im Auto platzieren. Wenn das Waschpulver beginnt zu flocken, können Sie es austauschen.


    Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Autositze mit Hausmitteln reinigen.

    Essig gegen den Mief im Auto

    Kaffee und Waschpulver helfen nicht gegen den Gestank im Auto? Dann bleibt noch der Griff zum Essig. Je nach Stärke des Gestanks können Sie eine kleine Schale mit Essig füllen oder Handtücher in Essig einlegen und im Auto positionieren. Nach einer Nacht sollte der Gestank verflogen sein.

    Problem: Jetzt riecht das Auto nach Essig. Deshalb sollten Sie diese Maßnahme nicht direkt vor einer Urlaubsfahrt durchführen. Planen Sie genügend Zeit ein, um Ihr Auto durchzulüften.

    Duftbäume sind keine Lösung auf Dauer

    Den Wunderbaum kennt jeder, aber beliebt ist er nicht unbedingt. Der Duftbaum überdeckt nämlichen den schlechten Geruch im Auto nur mit einem anderen Geruch. Zudem können die chemischen Aromen auch Kopfschmerzen verursachen.


    Erfahren Sie hier, wie Sie Zigarettengeruch im Auto loswerden.

    Regelmäßiges Saubermachen gegen den Gestank im Auto

    Wirklich effektiv ist eigentlich nur eine Methode: regelmäßig putzen. Lassen Sie keine Lebensmittel oder Unrat im Auto liegen. Verschütten Sie beispielsweise eine Limo, beseitigen Sie sofort alles, damit sich erst gar kein Gestank entwickeln kann.

    Desinfizieren Sie auch Ihre Klimaanlage. Denn verstopfte Abflüsse können dazu führen, dass sich zu viel Feuchtigkeit bildet und es muffig riecht. Sie können zusätzlich eine Schale mit Salz über Nacht ins Auto stellen. Das Salz zieht dabei die Feuchtigkeit aus der Luft.


    Auch interessant: Das sollten Sie in der Autowäsche beachten.


    Quelle: https://www.tz.de/

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  • Alufelgen reinigen: Diese Hausmittel führen zum Erfolg

    Alufelgen lassen sich mit ganz einfachen und kostengünstigen Hausmitteln reinigen. Verzichten Sie daher getrost auf teure Reinigungsmittel aus dem Fachhandel - denn die Reinigungskraft gewöhnlicher Hausmittel ist bereits vollkommen ausreichend.


    Alufelgen sind zwar sehr schön anzusehen, doch im Laufe der Zeit treten mitunter recht hartnäckige Verschmutzungen auf. Das ärgert natürlich jeden Autobesitzer. Reinigungsmittel aus dem Fachhandel gibt es zuhauf, in der Regel sind diese aber recht teuer. Günstiger wird es, wenn Sie Ihre Alufelgen mit ganz einfachen Hausmitteln auf Hochglanz bringen.

    So reinigen Sie Alufelgen mit Backofenspray

    Insbesondere der Abrieb der Bremsbeläge setzt sich auf den Alufelgen ab. Dieser Abrieb lässt sich weder mit Wasser noch mit herkömmlichen Autoshampoos oder ähnlichen Mitteln entfernen.

    1. Waschen Sie die Felgen zuerst mit Wasser vor oder reinigen Siedas Fahrzeug in einer Autowaschanlage. Der gröbste Schmutz sollte dadurch entfernt werden.
    2. Lassen Sie die Felgen danach trocknen oder reiben Sie sie mit einem Tuch ab. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit das Backofenspray später wirken kann.
    3. Nun sprühen Sie die Felgen von der Außen- und der Innenseite mit Backofenspray ein. Lassen Sie das Spray danach eine viertel Stunde lang einwirken. Das Backofenspray hat bekanntermaßen die Eigenschaft, auch hartnäckige Verschmutzungen zu lösen.
    4. Zum Schluss spritzen Sie Ihre Felgen mit einem Wasserschlauch ab. Verwenden Sie alternativ einen Eimer Wasser und einen Schwamm, um die Rückstände des Reinigers sowie restliche Verschmutzungen von den Felgen zu entfernen.

    Ein weiteres Hausmittel zur Felgenreinigung: der Putzstein

    Bringt die Reinigung der Alufelgen mithilfe des Backofensprays nicht den gewünschten Erfolg, greifen Sie zu einem stärkeren Hausmittel: dem Putzstein. Diesen bekommen Sie in jedem Supermarkt zum Preis von circa drei Euro. Hierbei handelt es sich um einen festen Reiniger, der in Verbindung mit einem angefeuchteten Schwamm verwendet wird.

    1. Feuchten Sie den Schwamm mit Wasser an und reiben ihn dann über den Putzstein. Wenn Sie den Schwamm dann auswringen, tritt Schaum aus.
    2. Damit die Alufelgen reinigen. Obwohl das Reinigungsmittel sehr intensiv ist, hinterlässt es keine bleibenden Schäden.
    3. Spülen Sie nach der Reinigung mit dem Putzstein die Felgen mit klarem Wasser ab. Das Ergebnis kann verblüffend sein.

    Alufelgen mit Zahncreme reinigen

    Ein gängiges und überaus wirksames Hausmittel zur Reinigung von Alufelgen ist Zahncreme.

    1. Feuchten Sie zunächst ein sauberes Tuch leicht an und geben Sie dann einen Streifen Zahnpastavon etwa fünf cm Länge hinzu.
    2. Nun reiben Sie die Alufelgen damit kräftig ein. Sie werden sofort sehen, wie sich der Schmutz löst und sich mit der Zahncreme vermischt.
    3. Reinigen Sie das Tuch von Zeit zu Zeit in einem Eimer mit klarem Wasser und wringen Sie das Tuch gut aus. Es sollte nicht nass, sondern lediglich feucht sein.
    4. Spülen sie die Alufelgen abschließend mit klarem Wasser ab.

    Quelle:https://www.autoscout24.de/

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  • Autositze reinigen: Flecken richtig entfernen

    Flecken im Autositz sehen nicht nur unschön aus. Flüssigkeiten wie verschütteter Milchkaffee können in das Polster einziehen, zu einem säuerlichen Geruch im Fahrzeug führen und sogar Schimmel verursachen. Viele Flecken lassen sich mit Hausmitteln, speziellen Sprays oder einem Dampfreiniger entfernen.

    Autositze vor Flecken schützen

    Flecken im Autositz lassen sich in einigen Fällen vermeiden, ohne dass Mitfahrer auf Essen und Trinken verzichten müssen. Vor langen Fahrten mit Kindern auf der Rückbank kann man Decken auf die Sitze legen, um einen Teil der verschütteten Flüssigkeit aufzufangen. Auch Schutzüberzüge sind hilfreich. Sie sehen aber oft nicht so schick aus wie der eigentliche Autositz.

    Autositze aus Leder reinigen

    Autositze aus Leder oder Kunstleder sind besonders pflegeleicht. Sie verschmutzen weniger schnell als Autositze mit Stoffbezug. Die Reinigung erfordert jedoch besondere Sorgfalt:


    • Bei säurehaltigen Reinigern oder zu starkem Druck auf das Material kann sich die Farbe lösen, die Oberfläche des Autositzes wird rau.
    • Für eine schonende Reinigung sind Wasser, eine kleine Menge Spülmittel und ein fusselfreier Lappen in der Regel ausreichend.
    • Nach der Reinigung ist eine gründliche Lederpflege nötig, damit das Leder nicht brüchig wird. Dafür gibt es im Fachhandel spezielle Pflegeprodukte. Alternativ kann farblose Schuhreme das Leder wieder geschmeidig machen.

    Autositze aus Alcantara bestehen aus synthetischem Material (nicht aus Wildleder) und können daher mit normalen Polsterreinigern behandelt werden.

    Reiniger für Autositze aus Stoff

    • Schaum-Sprays lassen sich punktgenau auftragen. So lassen sich Flecken entfernen, ohne dass der Autositz durchnässt. Der Schaum sollte den Schmutz zur Reinigung anlösen und nicht in das Polster einziehen. Die chemischen Wirkstoffe in Sprays können die Haut reizen und Allergien auslösen. Für Menschen mit empfindlicher Haut können einige Produkte wegen ihres hohen pH-Werts problematisch sein.
    • Dampfreiniger sollen ohne Chemie gründlich reinigen. Vor jedem Einsatz müssen sie mit Wasser befüllt werden, das im Gerät erhitzt wird. Dann kann man Autositze fünf bis zehn Minuten mit heißem Dampf reinigen. Hersteller Clatronic schreibt auf Anfrage von Markt, Dampfreiniger könnten Fettflecken zwar verflüssigen, aber nur mit chemischen Zusätzen komplett entfernen.
    • Rasierschaum gilt als günstiges Hausmittel für die Reinigung von Autositzen. Der Schaum soll für verschiedene Arten von Flecken geeignet sein, zum Beispiel Wasserflecken und Fettflecken. Rasierschaum ist relativ günstig, lässt sich leicht auftragen und hinterlässt keinen störenden Geruch. Es kann sich also lohnen, das Hausmittel auszuprobieren.
    • Essig soll bei der Reinigung von Autositzen helfen. Dazu ein paar Esslöffel Essig in lauwarmes Wasser gegeben und die Flüssigkeit mit einem Schwamm auf die Flecken tupfen. Ein paar Minuten einwirken lassen und die behandelte Stelle mit einem feuchten Lappen abwischen. Auch gegen hartnäckige Gerüche soll Essig helfen.

    Autositze reinigen: Tipps und Tricks

    • Reiniger testen: Bevor man ein Mittel anwendet, sollte man an einer unauffälligen Stelle testen, ob es den Stoff oder das Leder verfärbt.
    • Flecken schnell entfernen: Verschmutzung am besten vorsichtig mit einem Tuch aufnehmen. Niemals reiben, dadurch gelangt der Schmutz noch tiefer in den Sitz.
    • Innenraum saugen - und zwar vor dem Entfernen der Flecken.
    • Keine "scharfen" Reiniger verwenden - am besten auf pH-neutrale Mittel zurückgreifen.
    • Wenig Wasser verwenden: Feuchte Innenscheiben und ein moderiger Geruch sind ein Hinweis darauf, dass mit zu viel Wasser gearbeitet wurde.
    • Nass saugen: Nachdem das Polster mit einem Fleckenmittel bearbeitet wurde, den gelösten Schmutz mit einem sogenannten Nasssauger entfernen.
    • Regelmäßig reinigen - mindestens zwei Mal pro Jahr.

    Autositze professionell reinigen lassen

    Wenn sich Flecken nicht mit Hausmitteln oder speziellen Reinigern entfernen lassen, kann man einen professionellen Dienstleister mit der Reinigung beauftragen. Die Kosten für die Reinigung von Autositzen, Innenraum und Teppichen können jedoch relativ hoch sein. Anschließend sollte das Auto jedoch wie neu riechen - ideal vor einem Verkauf des Fahrzeugs.

    Reiniger und Hausmittel im Test

    In einer Stichprobe hat Markt vier Reinigungsmittel für Autositze verglichen (Preis pro 100 Milliliter):


    • A1 Polster-Schaum-Reiniger von Dr. Wack für 3 Euro
    • Autopolster Reiniger von Astat für 0,50 Euro
    • Rasierschaum für 0,50 Euro
    • Essig für 0,07 Euro

    Den besten Eindruck hinterließ der teuerste Reiniger im Test von Dr. Wack. Passable Ergebnisse lieferte der Rasierschaum. Das Essigwasser und der günstige Reiniger von Astat blieben hinter den Erwartungen zurück.


    Quelle: https://www.ndr.de/index.html

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  • Aufkleber innen und außen am Auto entfernen (Karrosserie und Scheiben)

    Aufkleber entfernen? Beim Auto gar nicht so schwer, sollte man denken. Doch halt: Es gibt ein paar Tipps, die Sie beachten sollten. Egal, ob Sie die Aufkleber außen von der Karosserie oder innen von Scheiben entfernen wollen.

    Aufkleber von Scheiben entfernen

    Wenn Sie aus dem Urlaub zurück kommen, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Mautaufkleber im Auto haben. Die lassen sich nur schwer wieder entfernen, da sich immer nur kleine Stücke abziehen lassen.

    Aufkleber mit Föhn entfernen

    Das beste Mittel, um einen Aufkleber zu entfernen ist Wärme. Halten Sie einen Föhn bei mittlerer Hitze etwa 10 Zentimeter über den Aufkleber und wärmen Sie ihn gleichmäßig an.

    Lösen Sie dann die rechte obere Ecke des Aufklebers. Wärmen Sie die Klebefolie weiter mit dem Föhn und ziehen Sie den Aufkleber langsam ab.

    Mit Hilfe eines Föhns erwärmen Sie den Klebstoff unter einem Aufkleber und können ihn dann abziehen.

    Mit Hilfe eines Föhns erwärmen Sie den Klebstoff unter einem Aufkleber und können ihn dann abziehen.

    Klebereste entfernen

    Zum Klebereste entfernen haben wir diese Werkzeuge:

    • Plastik-Spachtel zum Abschaben der Reste. Von Metallspachteln raten wir ab, denn diese zerkratzen die Windschutzscheibe.
    • Putzschwamm (rauhe Seite) mit etwas Glasreiniger oder Spiritus.
    • Lappen mit etwas Speiseöl.
    • Radiergummi zum Entfernen hartnäckiger Reste.
    • Waschbenzin oder Terpentin. Allerdings sollten Sie je nach Oberfläche damit sehr vorsichtig sein. Denn Waschbenzin oder Terpentin können schlimmstenfalls den Kunststoff mit anlösen und die Oberfläche beschädigen.

    Aufkleber von Karosserie entfernen

    Der erste Schritt

    Versuchen Sie, Aufkleber und Zierleisten vorsichtig grob zu entfernen. Mit dem Fingernagel lassen sich kleinere Kanten meist problemlos lösen und vom Auto abziehen. Zu den Feinarbeiten kommen Sie erst, wenn es mit dem einfachen Ablösen nicht mehr weiter geht.

    Keine Metallspachtel verwenden

    Verwenden Sie bloß keine Metallspachtel oder andere scharfe Gegenstände zum Entfernen von Autoaufklebern. Der empfindliche Lack wird so schneller zerstört, als es Ihnen lieb ist. Dabei sollten Sie nicht nur an die auffälligen Kratzer im Lack denken, sondern auch an die Spätfolgen. Defekte Lackschichten können Wasser nicht mehr ausreichend abweisen. Im schlimmsten Fall müssen Sie folglich mit Rost rechnen.

    Föhn meiden

    Gerade, wenn sich Ihr Auto in einem recht guten Zustand befindet, sollten Sie den Heißluftfön möglichst meiden. Zwar lassen sich mit diesem auch große Aufkleber mühelos empfehlen, doch kann sich durch die enorme Hitze auch der Lack lösen. Und das soll nun nicht Ziel Ihres Handelns sein, nicht wahr?

    Geeignete Lösemittel finden

    Zumindest der Lack wird sich über Ihren ersten Schritt ganz sicher freuen. Wenn Sie nach dem Aufkleber entfernen Klebe- und womöglich Zierleistenreste sehen, wollen Sie diese selbstverständlich auch entfernen. Im Kaufhaus finden Sie Kleber-Lösungsmittel, die für die Verwendung am Fahrzeug geeignet sind.

    Alte Papieraufkleber lassen sich sogar noch schonender entfernen. Nutzen Sie einfach warmes Wasser mit einem Spritzer Geschirrspülmittel. Das größere Problem sind hingegen Zierleisten, da diese meist mit speziellem Kleber befestigt wurden. Das Resultat des Entfernens sind hässliche schwarze Überreste. Denen können Sie mit den bereits genannten Klebelösern zuleibe rücken.

    Auch Teerentferner hat sich im Praxistest etabliert, ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Alle scharfen und stark ätzenden Mittel sollten Sie tunlichst von Ihrem Auto fernhalten.

    Zum Schluss abwaschen

    Wenn Sie alle Klebereste entfernt haben, heißt es Waschen. Mit dem bereits erwähnten Spüli-Wasser können Sie auch die kleinsten Reste mühelos wegwischen. Benutzen Sie bestenfalls ein sehr weiches Tuch dazu. Meist fallen die Stellen, an denen sich alte Aufkleber befanden, im Nachhinein auf. Dies liegt am Verblassen des Autolacks außerhalb der beklebten Stellen. Eine Politur schafft Abhilfe und auch bei näherem Hinsehen ist im Anschluss nichts mehr von den Aufklebern zu erkennen.

    Der Föhn hilft beim Aufkleber ablösen


    Quelle: https://www.tippscout.de/

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  • Luftfilter wechseln und Pollenfilter austauschen

    Während der Luftfilter dem Motor saubere Luft für die Verbrennung zuführt, sorgt der Pollenfilter für saubere Luft zum Atmen bei den Fahrzeuginsassen. Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Beide können Sie bei Bedarf selbst austauschen - wenn Sie wissen, worauf es dabei ankommt.


    Wozu der Luftfilter dient

    Der Luftfilter sitzt im Motorraum eines jeden Verbrennungsmotors. Er versorgt Ihren Motor über einen Ansaugschlauch mit Luft. Dabei befreit er die angesaugte Luft von feinsten Partikelchen, bevor Sie über die Einspritzanlage in den Brennraum gelangen. Somit ist der Filter ein wichtiges Bauteil, das die Funktion Ihres Motors erheblich beeinträchtigen kann. Daher ist es notwendig, das Sie dieses Bauteil regelmäßig wechseln. Handeln Sie nicht rechtzeitig, kann das unangenehme Folgen haben:

    • Durch einen zugesetzten Filter verringert sich die Luftzufuhr und der Motor leistet spürbar weniger. Gleichzeitig steigt Ihr Spritverbrauch deutlich an.
    • Weil der Verbrennungsvorgang nicht optimal abläuft, kann selbst bei kleinen Abweichungen der Katalysator Schaden nehmen.
    • Bei völliger Verstopfung riskieren Sie, dass es zu einem Motorversagen kommen kann.

    Ja nach Fahrzeughersteller kann der Filtereinsatz verschiedene - runde oder eckige - Formen haben. Haben Sie einen Trockenfilter, besteht er aus porösem Papier, ähnlich einem Kaffeefilter. Seine Lebensdauer hält bis zu 40.000 Kilometer, danach ist es ratsam, ihn auszutauschen. Als Ersatz zum Serienfilter bieten einige Hersteller sogenannte "Dauerfilter" mit speziellem Filteröl getränkter Baumwolle an.

    Grundsätzlich finden Sie den Luftfilter in einem verschlossenen Gehäuse im Motorraum, dem sogenannten Luftfilterkasten. Seine Position variiert Bauart bedingt und ist fahrzeugspezifisch. Sollten Sie unsicher sein, welchen Luftfilterkasten und Filtereinsatz Sie benötigen, sehen Sie im Handbuch Ihres Wagens nach. Hier sollten sich alle relevanten Informationen rund um den Gebläsekasten und den Einbau des passenden Austauschfilters finden lassen.

    Das Wechseln des Luftfilters

    Wollen Sie den Luftfilter wechseln, haben Sie die Arbeit schnell erledigt. Dafür brauchen Sie nur wenige Utensilien: Neben einem neuen passenden Austauchfilter brauchen Sie einen Schraubendreher, um das Gehäuse zu öffnen. Legen Sie sich zusätzlich einen Lappen bereit, da sich in diesem Bereich oftmals viel Schmutz befindet.

    • Öffnen Sie die Motorhaube und sichern Sie diese.
    • Hebeln Sie mit dem Schraubenzieher die angebrachten Heftklammern nach oben. Möglicherweise sind bei älteren Fahrzeugen mehrere Schrauben zu lösen.
    • Anschließend nehmen Sie den Deckel ab und tauschen den alten Filter gegen einen neuen aus.

    Verwenden Sie einen Dauerfilter, lässt sich dieser reinigen und kann bis zu 100.000 Kilometer halten. Sein Vorteil ist seine Langlebigkeit, sein Nachteil der hohe Anschaffungspreis. Als Alternative bietet sich noch ein offener Sportluftfilter an. Dafür demontieren Sie das Filtergehäuse und montieren den Luftfilter direkt an den Ansaugschlauch des Motors.

    Wann und warum den Pollenfilter tauschen

    Der Pollenfilter schützt Sie vor sämtlichen Luftverunreinigungen, die Ihnen als Autofahrer das Atmen schwer machen. Schon einfache Filter verhindern, dass Pollen, Pilzstaub, Ruß und Abgase ins Fahrzeug gelangen. Besonders Allergiker profitieren von der Funktion eines Filters, da er ihnen das Leben sicherer und leichter macht. Bekannte Hersteller wie Audi empfehlen einen Wechsel nach rund 30.000 Kilometer.

    Spätestens, wenn Sie bei angestellter Lüftung einen muffigen Geruch im Innenraum wahrnehmen, ist es für einen Austausch höchste Zeit. Denn:

    • Das Beschlagen der Scheiben im Herbst ist dabei noch das kleinste Übel.
    • Bei einem verstopften Filter laufen Sie Gefahr, dass sich Pollen, Bakterien und Pilze in den Kanälen hinter dem Armaturen festsetzten.

    Dies kann nicht nur Ihre Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch die Klimaanlage schädigen. Sind Sie Allergiker, kann ein Niesanfall wie beim Heuschnupfen zu gefährlichen Unfällen führen. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Innenraumfilter alle 15.000 Kilometer zu wechseln oder gegen einen Kombifilter zu tauschen. Diese kombinieren den gewöhnlichen Vliesfilter mit einer Aktivkohleschicht.

    Der Austausch des Pollenfilters

    Wenn Sie den Innenraumfilter tauschen wollen, brauchen Sie dafür keine Werkstatt aufzusuchen. Selbst wenn Sie kein erfahrener Autoschrauber sind, ist der Ausbau des alten und Einbau des neuen Filters innerhalb von 15 Minuten erledigt. Je nach Fahrzeugmodell finden Sie den Filter entweder äußerlich unter der Windschutzscheibe verbaut oder im Fußraum auf der Beifahrerseite.

    • Klappen Sie zuerst das Handschuhfach auf, in dem Sie es an den Seiten zusammendrücken. Schon ist die Abdeckung gut zu erkennen.
    • Falls Sie eine Schraube sehen, lösen Sie diese und drücken anschließend die Halteclips hoch.
    • Jetzt ist der Innenfilter freigelegt und lässt sich mühelos herausziehen. Den neuen Filter legen Sie entsprechend dem Air-Flow-Pfeil - dieser muss nach unten zeigen - ein.
    • Sitzt der Filter bei Ihnen unter der Windschutzscheibe, demontieren Sie die Verkleidung. Der Filter selbst geclipsten Einbaurahmen - meist abgesichert durch einen Verriegelungsgriff - und lässt sich schnell tauschen.

    Das Frühjahr ist die beste Jahreszeit, um die Fahrzeug-Filter auszuwechseln: Denn jetzt stehen Luftfilter und Pollenfilter vor der größten Belastung des Jahres. Verwenden Sie grundsätzlich keine Billigfilter, da diese aus minderwertigem Vlies bestehen, schnell verschmutzen und nicht ausreichend filtern. Die beste Wahl sind Filter, welche zusätzlich über eine Schicht Aktivkohle verfügen. So werden Sie und Ihre Insassen gleichzeitig vor schädlichen Gasen wie Ozon oder Benzol geschützt.


    Quelle:https://www.autoscout24.de/

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  • Auto steckt im Schnee fest – so kommen Sie wieder heraus

    Es passiert schneller als man meint: Sie wollen mit Ihrem Auto im Winter losfahren, aber ein Rad dreht durch, das andere bleibt wegen der Wirkung des Differentials still stehen.Je nachdem, ob das zuhause oder unterwegs passiert, haben Sie verschiedene Möglichkeiten zu reagieren, wenn das Auto im Schnee feststeckt.

    So kommen Sie wieder frei

    • Wichtigster Grundsatz dabei: Keine hektischen Aktionen starten. Wenn das Rad durchdreht hilft es überhaupt nichts, mehr Gas zu geben. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie im Schnee stecken, gräbt sich damit der Reifen nur noch tiefer ein.
    • Haben Sie ein SUV oder einen anderen Geländewagen, ist der vielleicht mit einer Differentialsperre oder Vierradantrieb ausgestattet. Schalten Sie diese Optionen auf jeden Fall ein, falls vorhanden.
    • Wenn es der Raum vor Ihnen zulässt, stellen Sie die Räder geradeaus. So ist die Gefahr des Durchdrehens am geringsten.
    • Versuchen Sie zuerst, ohne Hilfestellung loszukommen: Geben Sie vorsichtig Gas und lassen die Kupplung langsam kommen. Oft reicht diese sanfte Anfahrmethode schon, um wieder frei zu kommen.
    Autoreifen im Schnee - (Foto: iStockphoto/imagedepotpro)

    Autoreifen im Schnee – (Foto: iStockphoto/imagedepotpro)

    Wenn die einfachen Maßnahmen nicht helfen

    • Falls das nicht reicht, kommt es darauf an, welche Hilfsmittel Sie zur Verfügung haben:
    • Mit einer Schaufel oder einem anderen Werkzeug können Sie die Schneehügel entfernen, über den die Reifen beim losfahren drüberrollen müssen.
    • Grober Sand oder Split in die Fahrrinne und nahe an die Reifen gestreut, verbessern die Traktion. Eventuell können Sie auch etwas unter den durchdrehenden Reifen legen, das den Grip verbessert, wie eine Fußmatte.
    • Ein Helfer kann durch sein Gewicht die Haftung des durchdrehenden Reifens verbessern, wenn er sich zum Beispiel auf den Kotflügel setzt. Alternativ lassen Sie sich Mitfahrern oder Passanten Anschubhilfe geben. Auch hier nur vorsichtig Gas geben, um die Wirkung zu maximieren.

    Auto aus Schneekuhle befreien

    Stecken die Reifen das Fahrzeug richtig in einer Kuhle fest, dann müssen Sie das Auto in einer Schaukelbewegung befreien: Die Kraft der Helfer und des Motors wird dabei synchron eingesetzt, so dass das Auto in der Kuhle immer stärker hin und her schwingt, bis der Schwung reicht, über den Rand des Lochs zu gelangen. Am besten sagt dann einer der Helfer immer wieder den den Moment an, wo Mensch und Motor gemeinsam schieben sollen.

    Hier finden Sie noch weitere Tipps zum Fahren in der kalten Jahreszeit: Mit diesen Tipps fahren Sie sicher durch den Auto-Winter.

    Quelle: https://www.tippscout.de/

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Unfallratgeber – richtiges Verhalten nach einem Autounfall


    Kleinere Autounfälle mit Blechschaden sind im Berufsverkehr schnell passiert. Einmal nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen oder nicht richtig hingeschaut beim Ausweichmanöver – schon hat es gekracht. Zwar wird bei solchen Unfällen meist niemand verletzt. Ein Blechschaden am Auto kann aber schnell teuer werden. Voraussetzung für Schadensersatz durch die Kfz-Versicherung ist die sorgfältige Unfalldokumentation. Was es nach einem Autounfall zu tun gibt, erfahren Sie hier.

    Die Unfallstelle absichern

    Um Folgeunfälle zu vermeiden, hat das Absichern der Unfallstelle höchste Priorität. Machen Sie andere Verkehrsteilnehmer auf die Unfallstelle aufmerksam, indem Sie den Warnblinker einschalten und ein Warndreieck aufstellen. Im Stadtgebiet ist ein Abstand von mindestens 50 Metern angebracht. Auf Landstraßen empfehlen sich etwa 100 Meter und auf Autobahnen ca. 150 bis 400 Meter.

    Stellen Sie das Warndreieck auch an unübersichtlichen Stellen so auf, dass es gut sichtbar ist, z. B. vor Kurven und Kuppen. Das Dreieck sollte stets am Fahrbahnrand bzw. am Rand des Standstreifens stehen. Falls Sie die Unfallstelle nicht sichern und deshalb Folgeunfälle entstehen, droht Ihnen ein Verwarnungsgeld. Kommen Personen zu Schaden, machen Sie sich der fahrlässigen Körperverletzung schuldig.

    Alle Unfallbeteiligten sollten zu ihrer eigenen Sicherheit eine Warnweste tragen. Denn so fallen sie dem Folgeverkehr besser auf. Übrigens: Seit dem 01.07.2014 ist es gesetzlich vorgeschrieben, eine Warnweste im Auto zu haben. Haben Sie keine Warnweste dabei, kann ein Bußgeld auf Sie zukommen.

    Bei Unfällen mit Personenschäden: Erste Hilfe leisten

    Selbst bei auf den ersten Blick harmlosen Unfällen sollten Sie klären, ob sich Personen verletzt haben. Wenn ja, müssen Sie Erste Hilfe leisten. Das ist in Deutschland gesetzlich Pflicht. Unterlassene Hilfeleistung zählt nach §323 c StGB als Straftat und kann zu einer Geld- und sogar Freiheitsstrafe führen. Keine Angst: Ersthelfer müssen nicht befürchten, für mögliche Fehler oder Folgeschäden haftbar gemacht zu werden.


    Zur Ersten Hilfe zählt bereits, den Notruf (112) zu verständigen. Auch eigenständig Erste-Hilfe-Maßnahmen auszuführen gehört dazu.

    Wann muss die Polizei verständigt werden?

    Gibt es beim Verkehrsunfall Verletzte oder entstehen sehr hohe Sachschäden, müssen Sie die Polizei verständigen. Übrigens auch dann, wenn

    • der Unfallgegner Fahrerflucht begeht.
    • der Unfallgegner den Eindruck erweckt, unter Drogen oder Alkoholeinfluss zu stehen.
    • die Unfallparteien sich nicht einigen können.
    • ein ausländisches Fahrzeug keinen Versicherungsnachweis erbringen kann.
    • Sie einen Unfall mit einem Mietwagen verursachen.
    • Sie beim Ausparken ein Fahrzeug beschädigen und der Besitzer nicht auffindbar ist. Achtung: Benachrichtigen Sie die Polizei in diesem Fall nicht, begehen Sie Fahrerflucht.

    Anders sieht es bei harmloseren Unfällen aus, sogenannten Bagatellunfällen. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, die Polizei zu rufen. Beim entstandenen Sachschaden handelt es sich meist nur um Kratzer oder Schrammen im Autoblech. Die Polizei ist in solchen Fällen nicht verpflichtet, den Schaden aufzunehmen. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie den Schaden eigenständig dokumentieren. Nur dann können Sie später Schadensansprüche an die Versicherung stellen.

    So dokumentieren Sie den Autounfall richtig

    Zur vollständigen Dokumentation des Autounfalls zählen einerseits aussagekräftige Fotos. Andererseits ist ein ausgefüllter Unfallbericht erforderlich. Bei größeren Unfällen mit Sach- und Personenschäden nimmt die Polizei zusätzlich Zeugenaussagen auf.

    Den Unfallort fotografieren

    Wichtig: Machen Sie unbedingt eigene Fotos vom Unfallort. Denn der Unfallgegner ist nicht verpflichtet, Ihnen seine Fotos zu überlassen. Aufnahmen mit dem Smartphone reichen dafür aus. Wenn Sie kein Handy mit geeigneter Kamera besitzen, sollten Sie stets eine kleine Digitalkamera im Handschuhfach haben. Achten Sie darauf, sowohl den Schaden am eigenen Auto als auch den des gegnerischen Unfallfahrzeugs zu fotografieren. Falls vorhanden, hilft ein Zollstock als Maßstab für den entstandenen Schaden.

    Blechschaden am Auto

    Machen Sie Bilder vom gesamten Unfallort aus verschiedenen Perspektiven. Dazu zählen sowohl Verkehrsschilder als auch Fotos von Brems-, Schnee- und Schleuderspuren sowie Glassplittern. Darüber hinaus kann auch die Endstellung der Fahrzeuge für die spätere Rekonstruktion des Unfalls entscheidend sein.

    Einen Unfallbericht schreiben

    Der Unfallbericht ist ein wichtiges Beweismittel bei der Aufklärung des Unfallhergangs. Er dient dazu, die Abfolge des Autounfalls zu rekonstruieren. Auch wenn der Gegner keinen Unfallbericht erstellen möchte, sollten Sie auf keinen Fall darauf verzichten. Denn der Bericht gilt als Basis für die Schadensregulierung nach dem Unfall. Vor allem, wenn die Polizei nicht verständigt wurde.


    Diese Daten dürfen in einem Unfallbericht nicht fehlen:

    • Namen und Anschriften aller Beteiligten
    • Ort, Datum und Uhrzeit des Unfalls
    • Daten zu den Unfallfahrzeugen
    • Beschreibung des Unfallhergangs
    • Angabe der sichtbaren Schäden
    • Skizze der Unfallstelle
    • Versicherungsdaten der Beteiligten
    • Namen und Anschriften von Zeugen
    • Unterschriften der Unfallparteien

    Nach einem Autounfall sind die Beteiligten gesetzlich verpflichtet, ihre Personalien auszutauschen. Wer die Unfallstelle verlässt, ohne seine Personalien angegeben zu haben, begeht Fahrerflucht. Gleiches gilt, wenn er falsche Angaben macht. Bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort hilft im Übrigen ein Anruf beim Zentralruf der Autoversicherer unter der Telefonnummer 0800 25 026 00. Haben Sie sich das Kfz-Kennzeichen Ihres Unfallgegners notiert, können Sie so seine Haftpflichtversicherung feststellen lassen.


    Übrigens: Die Unterschriften auf dem Unfallbericht bestätigen lediglich, dass die angegebenen Daten richtig sind. Sie sind kein Schuldanerkenntnis. Solange der Unfallhergang nicht vollständig rekonstruiert ist, sollten Sie am Unfallort weder vor der Polizei noch vor dem Unfallgegner ein Schuldgeständnis abgeben.


    Jede Unfallpartei erhält eine unterschriebene Ausfertigung des Unfallberichts. Zusammen mit den Fotos können Sie den Bericht bei Ihrer Versicherung einreichen, damit diese den Schaden reguliert. Für den Versicherer ist ein vollständiger und nachvollziehbarer Bericht wichtig. Subjektive Wertungen oder Mutmaßungen über die Schuldfrage gehören nicht in einen Unfallbericht.

    Sobald der Unfall des Autos vollständig dokumentiert wurde, sollten Sie ihn umgehend Ihrer Versicherung melden. Das gilt auch dann, wenn nur ein kleiner Schaden entstanden ist.

    Wann Sie die Unfallstelle räumen sollten

    Bei Bagatellschäden sollten Sie die Unfallstelle zügig räumen. Am besten, sobald der Unfallhergang dokumentiert ist und die Personalien ausgetauscht wurden. Wer den Folgeverkehr unnötig lange aufhält, riskiert ein Bußgeld. Sind hohe Sach- oder Personenschäden entstanden, sollten Sie die Unfallstelle nicht verändern, bis die Polizei vor Ort ist.


    Fazit:

    Die wichtigsten Schritte nach einem Autounfall sind:

    • Absichern der Unfallstelle
    • Feststellen von Personenschäden
    • Ausführliche Dokumentation des Unfalls

    Letztere ist Voraussetzung, um von der Kfz-Versicherung Schadensersatz zu erhalten. Bei Bagatellunfällen ist es meist nicht nötig, die Polizei zu verständigen.

    Im ersten Schockmoment ist es schwierig, an alle Punkte zu denken.



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  • Machen Sie Ihr Auto frühlingsfit

    Während der Wintermonate ist Ihr Auto Regen, Schnee, Eis, Wind und Nebel und damit einhergehend auch Salz und Rollsplitt ausgesetzt.

    Darunter leidet nicht nur die Optik Ihres Wagens, sondern auch die Mechanik und Elektronik. Sobald blauer Himmel und steigende Temperaturen das Ende der kalten Jahreszeit erahnen lassen, sollten Sie Ihr Fahrzeug gründlich untersuchen, um auf Dauer ernsthafte Schäden zu vermeiden. Für den Frühjahrscheck haben wir die ultimative Zehn-Punkte-Liste zusammengestellt.

    1. Frühjahrsputz

    Befreien Sie Ihren Wagen von Winterschmutz: Schlamm, Streusalz, Split und Wasserflecken ziehen Ihren Wagen über die kalten Monate in Mitleidenschaft. Zeit diesen mal gründlich zu reinigen! Bevor Sie Ihr Auto in die Waschanlage fahren, sollten Sie unbedingt mit einem Hochdruckreiniger hartnäckig Schmutzpartikel entfernen — Salz und Split wirken andernfalls wie Schmirgelpapier auf dem Lack und hinterlassen unschöne Kratzer.

    Kontrollieren Sie das Auto nach der Wäsche auf Lackschäden — insbesondere die Stellen um die Wagenfront und im Bereich der Radausschnitte. Steinschäden und andere kleinere Beschädigungen des Lacks sollten Sie unmittelbar mithilfe eines Lackstifts behandeln - sonst führen diese schnell zu Rostpickeln. Präventiv können Sie an dieser Stelle auch den Lack gegen Sonne und Pollen konservieren. Vergessen Sie bei dieser Reinigung die Radkästen nicht — hier setzt sich der Schmutz besonders fest. Am einfachsten lässt sich dieser Bereich beim Reifenwechsel reinigen.

    Auch den Unterboden des Wagens zu säubern, macht nach dem Winter unbedingt Sinn: Die in Streusalzen enthaltenen Chloride bringen den Unterboden mit der Zeit zum korrodieren. Bereits vorhandene Korrosion kann bei dieser Gelegenheit direkt ausgebessert bzw. behoben werden. Dies ist zwar nicht ganz ohne Aufwand und zeitintensiv; lohnt sich aber. Reinigen Sie die Scheiben schließlich auch von innen. Ein gut in Stand gehaltenes Auto macht nicht nur optisch einiges her, sondern es lohnt sich auch finanziell: Regelmäßige Pflege erhält den Wagenwert – und das bringt dann spätestens beim Wiederverkauf bares Geld.


    2. Beleuchtung prüfen

    Die Beleuchtungseinrichtungen an Fahrzeugen müssen nach § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) funktionsfähig sein. Vor allem nach dem Winter empfiehlt sich eine Kontrolle der Leuchtmittel: Feuchtigkeit und Rollsplitt können leicht zu Beschädigungen an den Scheinwerfern Ihres Autos führen. Sie sollten also sämtliche Außenlichter - Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer sowie die Beleuchtung der Nummernschilder - auf ihre Funktionalität überprüfen.

    Übrigens: Viele Werkstätten bieten einen kostenlosen Lichtservice an. Hier werden auch der Lichtpegel, die Lichtintensität und die Reichweite der Scheinwerfer überprüft.

    Beschädigte Leuchten sollten Sie unverzüglich austauschen lassen.

    3. Reifen, Fußmatten und Winterzubehör

    Ab Anfang April — sobald man davon ausgehen kann, dass Schnee, Eis und Frost nicht zurück kommen — beginnt die Zeit für Sommerreifen. Diese bieten aufgrund ihrer speziellen Gummimischung und ihres Profils mehr Grip bei trockener wie nasser Fahrbahn - das sorgt für mehr Fahrstabilität und einen kürzeren Bremsweg. Beim Wechsel von Winter- auf Sommerräder muss auf die Profiltiefe geachtet werden. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 mm, die an den Verschleißanzeigern abgelesen werden können. Es empfiehlt sich allerdings aus Gründen der Verkehrssicherheit für Sommerreifen eine Restprofiltiefe von mindestens 3 mm.

    Weiter geht’s: Ihre Gummifußmatten können Sie jetzt gründlich reinigen und gegen die Sommerfußmatten eintauschen. Den Fußraum sollten Sie vorher auf Restfeuchtigkeit überprüfen und in jedem Fall vollständig trocknen lassen. Schneebesen und Eiskratzer haben auch Sommerpause — genauso wie anderer unnötiger Ballast: Schneeketten und Streusalz können über die nächste Zeit verbannt werden. Sollten Sie eine Dachbox und Skigepäckträger montiert haben, sollten Sie mit diesen ebenfalls nach der Skisaison keinen Meter zu viel zurück legen, denn sie erhöhen den Verbrauch: Jedes Kilo an Bord kostet Kraftstoff, pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer.

    4. Scheibenwischer prüfen

    Auch die Scheibenwischer haben über den Winter gelitten — häufig beschädigen Raureif und Eiskrusten die Wischblätter; das Gummi wird porös. Überprüfen Sie diese und tauschen sie, wenn nötig, mindestens jedoch ein mal im Jahr aus. Eindeutige Zeichen für Schäden und verminderte Tauglichkeit sind quietschende Geräusche und unsaubere Bewegungen und nicht entfernte Rückstände auf der Scheibe bei eingeschalteten Scheibenwischern.

    Filter verhindern, dass Pollen, Pilzstaub, Ruß und Abgase ins Fahrzeug gelangen. Besonders Allergiker profitieren im der Pollensaison von der Funktion eines Filters. Vor dem Frühling empfiehlt sich eine Kontrolle und der eventuelle Wechsel der Filter.

    5. Luft- und Innenraumfilter, Pollenfilter

    Der Luftfilter sollte gesäubert bzw. wenn nötig erneuert werden, damit sich die Motorleistung nicht verringert. Spätestens nach 15.000 Kilometern sollte zusätzlich der Innenraumfilter ausgetauscht werden, denn hier sammeln sich Staub, Abgase und Pollen an. Ebenfalls verschlissen ist womöglich der Pollenfilter. Ist dies der Fall, sollten Mängel behoben werden — im Frühling werden Sie so gegen Insekten, Pollen und Blütenreste geschützt.

    6. Batterie

    Im Winter wird die Batterie Ihres Wagens enorm beansprucht: Aufgrund von niedrigeren Temperaturen läuft sie kontinuierlich auf Hochtouren. Das kann unter Umständen die Leistung erheblich beeinflussen — ab 0°C sinkt die Leistung einer Autobatterie um rund 20 Prozent. Kontrollieren Sie diese deshalb nach der kalten Jahreszeit gründlich: Lassen Sie die Batterie von möglichen Korrosionen befreien und die Leistung und Säuredichte überprüfen.

    7. Bremsen prüfen

    Während dem Reifenwechsel bietet sich eine Inspektion der Bremsen an. Hierbei sollte ein Fachmann überprüfen, ob und in wie weit die Bremsen verschlissen sind. Zudem sollte der Zustand der Bremsflüssigkeit und der Dichtungen und Gummiteile kontrolliert und eventuelle Mängel behoben werden.

    8. Motorpflege und Flüssigkeiten

    Wenn nötig, das heißt, falls Ihr Motor ebenfalls durch Salz und anderen rostfördernden Schmutz in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollten Sie auch diesen säubern lassen. Die Betonung liegt hierbei auf „säubern lassen“ — die Motorwäsche sollten Sie dem Fachmann überlassen, denn hier kann einiges schief gehen, beispielsweise, wenn Sie den Dampfstrahler falsch einsetzen. Bei dieser Gelegenheit können Sie den Motor auch konservieren lassen.

    Zudem sollten sämtliche Flüssigkeitsstände wie Motoröl, Kühlflüssigkeit und Scheibenreiniger überprüft und aufgefüllt werden.

    9. Türscharniere

    Nach viel Feuchtigkeit in Kombination mit klirrender Kälte und Vereisungen im Winter tendiert so manches Tür- oder Haubenscharnier zum Quietschen. Etwas Öl oder Sprühfett schaffen hier Abhilfe und begünstigen eine längere Lebensdauer der Scharniere. Reinigen Sie auch diese wenn möglich vorher. Gummidichtungen von Türen und Fenstern sollten Sie mit Gummipfleger bearbeiten. So bleiben sie geschmeidig und werden nicht porös oder brüchig.

    10. Abgasanlage prüfen

    Zu guter Letzt sollten Sie noch die Abgasanlage Ihres Wagens inspizieren — kalte und nasse Witterungsbedingungen könnte auch hier zu Beschädigungen wie kleinen Löchern geführt haben. Sollte das der Fall sein, lassen Sie den beschädigten Teil unbedingt von einem Profi austauschen.


    Achtung: Achten Sie im Frühling auch vermehrt auf Kinder, Tiere, Motorrad- und Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Wir wünschen Ihnen für die schönen Monate des Jahres eine gute Fahrt!

    Quelle; https://www.mein-autolexikon.de/

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  • Die Rettungsgasse

    Sie ist nach wie vor in aller Munde - die Rettungsgasse. Zu Recht: Der von den Verkehrsteilnehmern zu schaffende freie Fahrweg für Rettungskräfte bei einem Stau kann bei schweren Unfällen lebensrettend sein. Je schneller die Rettungskräfte die Unfallstelle erreiche, desto größer sind die Überlebenschancen von lebensbedrohlich Verletzten. Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es? Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung? Und wie verhält man sich richtig?


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    Und schon wieder Stau - Sie kennen es zur Genüge: Der Verkehr stockt, vor einem tut sich ein Meer aus Blech auf; die Ursache dafür ist nicht klar, man entscheidet sich spontan und je nach Laune entweder für Wut oder Resignation. Gänzlich entnervt kommt man dann zum völligen Stillstand.

    Neben den üblichen Gedanken, die sich dann breit machen - meistens dreht es sich um den geschäftlichen Termin oder das Abendessen mit der Familie, zu dem man zu spät kommt - sollten im Stau stehende Autofahrer noch eine ganz andere Sache im Kopf haben: Es ist immer, unverzüglich und ohne Aufforderung eine Rettungsgasse zu bilden. Das Nichteinhaltung dieses obersten Gebots Verkehrsstaus jeglicher Art kostet im Zweifelsfall Menschenleben. Das jüngste Negativbeispiel: Bei einem schweren Autounfall Anfang Februar diesen Jahres auf der A3 bei Königswinter konnte ein Verletzter erst nach Stunden versorgt werden - durch das Nichtvorhandensein einer Rettungsgasse mussten die Einsatzkräfte einen halben Kilometer mit ihrer Ausrüstung im Schlepptau zu Fuß über die Autobahn zur Unfallstelle laufen. Das ist kein Einzelfall. Aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes, an welcher sich 96 Rettungsteams aus verschiedenen Bundesländern beteiligt haben, geht hervor, dass in 80 Prozent aller Fälle, die es erfordern, dass Kraftfahrer eine Rettungsgasse bilden, Helfer wertvolle Zeit verlieren, weil die Rettungsgasse blockiert wird oder von vornherein nicht existent ist. (Quelle: drk.de)

    Verweigerern drohen Bußgelder und Fahrverbot

    Bereits seit Inkrafttreten der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) am 1. März 1971 ist die Rettungsgasse oder „freie Gasse“ gesetzlich festgelegt: „Stockt der Verkehr auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen, so müssen die Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Fahrbahn eine freie Gasse bilden.“ Dies galt anfangs nur auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen. Seit Dezember 2016 ist die Rettungsgasse ist in § 11 Abs. 2 StVO folgendermaßen vorgeschrieben: „Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußersten linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.“ Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift müssen Kraftfahrer mit bis zu 320 Euro Strafe rechnen. Dazu kommen in jedem Fall zwei Punkte in Flensburg und gegebenenfalls ein Monat Fahrverbot. Im Ausland fallen die Bußgelder deutlich höher aus: In Österreich beispielsweise ist mit einer Strafe von bis zu 726 Euro zu rechnen; bei Behinderung von Einsatzfahrzeugen kann die Geldstrafe dort sogar bis zu 2180 Euro betragen.

    Eine Rettungsgasse bilden: So geht’s

    Der oben zitierte Artikel impliziert es bereits: schon bei den ersten Anzeichen von Stau, das heißt, bereits bei stockendem Verkehr muss die Bildung einer Rettungsgasse initiiert werden. - nicht erst bei Blaulicht im Rückspiegel. Auf Autobahnen und mit mehreren Fahrstreifen je Richtung gilt: Wenn sie auf dem linken Fahrstreifen unterwegs sind, weichen Sie nach links hin aus. Befahren Sie einen anderen Fahrstreifen als den linken, fahren Sie nach rechts. Die so zustande gekommene freie Spur ist so lange freizuhalten, bis sich der Stau wieder auflöst. Die Gasse auf eigene Faust für freie Fahrt nach vorn zu nutzen ist selbstverständlich nicht gestattet, auch wenn es manchmal zu schön wäre. In der praktischen Umsetzung des Gesetzen scheitert es nicht nur an dem Desinteresse ignoranter Verkehrsteilnehmer. Zu dicht auffahrende LKWs haben Schwierigkeiten damit, nach rechts bzw. links auszuscheren. Ausländische LKW-Fahrer wissen häufig nicht, was los ist, wenn die anderen Anstalten machen, auszuscheren und bleiben beharrlich stehen. Hier ist es mit einer schriftlichen Forderung nicht getan - es fehlt nach wie vor an der nötigen Aufklärung.

    Quelle: mein-autolexikon.de

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  • Marder vom Auto weghalten

    Nanu, was macht denn der zerfetzte Maisenknödel unter der Kühlerhaube? Und warum finde ich dort Kot und Tierhaare? Alles schon vorgekommen: hier hat sich ein Marder verewigt und gleich seine Beute mitgebracht. Marder haben längst die Innenstädte erobert, wo sie Dachstühle und Autos mit ihren kurzen Gliedmaßen geschickt erkunden. Dabei hinterlassen die Tiere teils gravierende Schäden am Motor und die Autoversicherungen sehen sich meist nicht in der Pflicht zu zahlen. Wie sie ihren Wagen vor den aggressiven Nagern schützen oder sie dauerhaft loswerden, erfahren Sie hier.


    Marder

    Was fressen Marder gerne?

    Am liebsten frisst der Marder lebende Beute, aber eigentlich ist er ein Allesfresser, er knabbert auch an Schläuchen und Kabeln. Wenn es kalt draußen ist, macht sich das nachtaktive Tier gerne unter Kühlerhauben ans Werk, die von der Fahrt noch erwärmt sind.

    Merke also: der Nachbar, der sein Auto abends als letztes abstellt, trägt ein erhöhtes Risiko, dass dieses als Marder-Imbiss missbraucht wird.

    Und hier leistet der Marder dann mit seinen äußerst scharfen Zähnen ganze Arbeit: Zündkabel, Stromleitungen, Scheibenwisch- und Kühlwasserschläuche, Gummi an Lenkung, Isoliermatten und Antriebswellen - er ist sich vor nichts fies. Im Gegenteil, er kommt auch gerne immer wieder zurück zum Fressen. Entgegen der landläufigen Meinung sind Bremsschläuche, Benzinleitungen sowie Keilriemen und Reifen übrigens kein attraktives Fressen für den Marder.

    Marderschaden kann zur Gefahr werden

    Für Autofahrer ist der Marderbefall nicht nur lästig, er kostet auch Geld und kann sogar gefährlich werden. Nämlich dann, wenn angeknabberte Gummimanschetten die Achsen und den Antrieb schädigen und die Lenkung nicht mehr gut funktioniert. Oder der Motor überhitzt, weil der Marder die Kühlwasserschläuche zerbissen hat. Angebissene Zündkabel können ein Anspringen des Motors verhindern und sogar zu Schäden am Katalysator führen.

    Warum markiert der Marder das Auto?

    Marder sind Einzelgänger und verteidigen ihr Revier äußerst aggressiv. Dazu markieren sie es mit ihren Ausscheidungen und Duftstoffen. Letztere verteilen sie auf und unter der Kühlerhaube mit Duftdrüsen an ihren Fußballen. Wenn der Marder also nur einmal über das Auto spaziert, ist sein Revier damit schon markiert.

    Wird das markierte Auto im Revier eines anderen Marders abgestellt, wittert dieser den Rivalen und verteidigt sein Gebiet, indem er das Auto mit seinem eigenen Geruch markiert. Zum Leidwesen des Fahrzeughalters gerne im Motorraum. Hier geraten die pelzigen Angreifer oft in einen regelrechten Beißwahn, bei dem vieles kaputtgeht.

    Merke: Marder markiert Auto = Gefahr des Marderschadens steigt

    Wie kann ich Marder vom Auto weghalten?

    • Kabelschutz
      Als besonders effektiv gegen Marderbisse hat sich ein ausreichender Kabelschutz erwiesen. Hierbei werden alle relevanten Kabel und Leitungen im Motorraum mit Wellrohr ummantelt, das im KFZ-Zubehör-Handel erhältlich ist. Die Verlegung des Wellrohrs erfordert ein wenig Geschick, da es zu keinen scheuernden Stellen an Kabeln kommen darf und weder heiße noch bewegliche Teile damit in Berührung kommen dürfen.
    • Ultraschallgerät
      Der aggressive Nager lässt sich auch mit einem Ultraschallgerät fernhalten. Dieses sendet ein für den Marder äußerst unangenehmes akustisches Signal aus, das vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen wird. Auch dies ist im KFZ-Handel erhältlich und lässt sich leicht einbauen.

    • Elektroschocker
      Wer die harte Tour nicht scheut, kann mit einem Elektroschocker arbeiten. Das Gerät muss vom Fachhändler eingebaut werden und hat seinen Preis mit etwa 180 Euro.
    • Anti-Marder-Sprays
      Wer den Marder kostengünstiger und mit Duft in die Flucht schlagen will, der findet im Handel effektive Anti-Marder-Sprays. Der Geruch kann jedoch auch in den Innenraum des Wagens dringen und von den Insassen als unangenehm empfunden werden.

    Auch Hausmittel können helfen!

    Es lohnt sich, auch Hausmittel zur Marder-Abwehr auszuprobieren. Diese können durchaus wirken, haben jedoch keine Garantie auf langfristige Wirksamkeit. Wer Katze oder Hund besitzt, kann dessen Haar in Säckchen aus Nylonstrümpfen sammeln und in den Motorraum hängen. Der Marder könnte sich durch die Reviermarkierung dieser fremden Tiere entmutigt fühlen. Auch Mottenkugeln und Toilettensteine gehören nicht zu den Lieblingsdüften von Mardern.

    Wenn der Marder schon am Auto war…was hilft?

    • Gründliche Autoreinigung
      Bekommt das Auto regelmäßig Besuch von Mardern, hilft nur eine gründliche Autoreinigung, am besten mit Unterwäsche. Vor allem die Duftstoffe auf und unter der Kühlerhaube gilt es zu beseitigen.

    • Motorwäsche
      Um eine Motorwäsche kommt man nicht herum, wenn man das Revier für den Marder duftmäßig endgültig neutralisieren will. Die Motorwäsche muss unbedingt vom Fachmann durchgeführt werden, da Öl und andere Stoffe sonst zu leicht ins Grundwasser geraten können.
    • Versiegelung mit Borstenvorhängen
      Wer schwer genervt ist vom Marder und die Kosten nicht scheut, kann den Motor seines Wagens mit Borstenvorhängen in einer KFZ-Werkstatt professionell versiegeln lassen. Kostenpunkt: je nach Fahrzeugtyp ab etwa 200 Euro. Den richtigen Ansprechpartner finden Sie über unserer Werkstattsuche!
    • Anti-Marder-Matten nur als kurzfristige Lösung
      Sogenannte Anti-Marder-Matten aus Maschendraht, die unter dem Motor angebracht, das Eindringen in den Motorraum verhindern sollen, wirken nicht langfristig. Der Marder wird kurzfristig von dem unbekannten Objekt abgeschreckt sein, sich daran aber schnell gewöhnen und mit seinen scharfen Zähnen ein Loch hineinbeißen.

    Fazit

    Am effektivsten ist immer noch die Ummantelung der Kabel mit beißfestem Wellrohr oder die teurere Variante, eine Versiegelung des Motors. Hausmittelchen helfen nur bedingt und kurzfristig. Gute Resultate erzielt man mit Marder-Abwehrspray sowie einem Ultraschallgerät, das unangenehme Signale aussendet.

    Und wenn es während der Fahrt anfängt zu stinken, lieber schnell unter der Haube nachsehen. Denn auch das hat es schon gegeben: auf dem heißen Motor verendete Marder!

    Quelle: mein-autolexikon.de


    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Das sagt das Gesetz ---

    Dürfen Sie Winterreifen auch im Sommer fahren?

    Der Frühling kommt und viele Autofahrer wechseln die Reifen. Aber was ist, wenn die Winterreifen noch viel Profil haben – müssen sie dann zwingend ausgetauscht werden?

    Es gibt in Deutschland die situative Winterreifenpflicht. Demnach müssen Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen Winter- oder Ganzjahresreifen aufgezogen haben. Es gibt keine rechtliche Vorgabe, welche Art von Reifen Autofahrer im Sommer nutzen müssen. Der ADAC warnt jedoch vor Einschränkungen bei der Fahrt.


    Bremsweg kann sich verlängern

    Im Sommer mit Winterreifen weiterzufahren und das Restprofil "aufzufahren", ist nicht sinnvoll. Von der Gummimischung her sind Winterreifen vergleichsweise weich. Sie könnten bei höheren Temperaturen "einknicken". Dadurch verschlechtert sich nicht nur die Fahrstabilität, das Fahrzeug hat außerdem einen längeren Bremsweg. Je nach Temperatur und Verschleißzustand der Reifen, kann sich der Bremsweg aus Tempo 100 um bis zu 16 Meter verlängern, gibt der ADAC als Beispiel.




    Ganzjahresreifen sind ein Mittelweg zwischen Sommer- und Winterreifen.

    Lesen Sie hier, für wen die Reifen die richtige Wahl sind.Winterreifen verschleißen im Sommer zudem viel schneller und sorgen durch ihren höheren Rollwiderstand für höheren Kraftstoffverbrauch, Geld sparen kann man damit also nicht.



    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Dachgepäckträger im Test --

    Die richtige Dachbox für Ihr Auto kaufen

    Familienurlaub oder Skiurlaub – wer nicht gerade mit einem großen Kombi oder Bus unterwegs ist, wird mit seinem Pkw immer zusätzlichen Stauraum für Gepack benötigen. Die Dachbox als erweiterter Kofferraum ist die perfekte Lösung. Doch welche Box ist die richtige für Ihr Auto an?


    Erfahren Sie hier, wie Sie die passende Dachbox für Ihr Gepäck finden und welche Modelle im Test gut abgeschnitten haben.


    Die richtige Dachbox: Dachlast, Stauraum, Befestigung

    Wer seine Transportkapazitäten mit einer Dachbox (auch Dachkoffer genannt) erweitern möchte, sollte zunächst in die Bedienungsanleitung seines Pkw schauen. Dort erfahren Sie, welche Dachlast bei Ihrem Autodach zugelassen ist. Fahren Sie ein gängiges Modell, einen Kombi oder eine Limousine von Audi, BMW, Mercedes oder VW, dürfte die zulässige Dachlast in der Regel zwischen 50 und 100 Kilogramm liegen. So viel darf dann Ihre Dachbox inklusive Beladung und Träger wiegen.


    Neben der Zulässigkeit spielt auch die Länge der Dachbox eine Rolle. Sie sollte weder über das Heck noch über die Windschutzscheibe hinausreichen. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf die Länge Ihrer Dachfläche kennen. Im Optimalfall „verlängert“ die Dachbox die Neigung Ihrer Windschutzscheibe und schließt diese Linie aerodynamisch ab. Gerade bei längeren Fahrten mit Box lässt sich so spritsparender Fahren.


    Grundsätzlich kann jeder Pkw mit einer Dachbox ausgestattet werden, sofern er eine Dachlast tragen kann. Nicht für Dachboxen geeignet sind Cabrios, sehr flache Sportwagen oder Convertibles.


    Kurzer Check vor dem Kauf einer Dachbox:

    • Ist Ihr Auto für eine Dachlast ausgelegt?
    • Wie lang ist die Dachfläche?
    • Kann der Kofferraum mit der gewünschten Dachbox noch geöffnet werden?
    • Ragt die Dachbox über die Windschutzscheibe hinaus?
    • Wofür brauchen Sie eine Dachbox? Skier, Surfbretter, Koffer?
    • Wie viel Gepäck möchten Sie auf dem Autodach verstauen?

    Ohne Dachträger keine Dachbox

    Haben Sie geklärt, ob Ihr Pkw Lasten auf dem Dach tragen kann, benötigen Sie einen Dachträger, an dem die Dachbox befestigt wird. Doch nicht jeder Grundträger kann auf jedem Auto sicher montiert werden. Für die Befestigung von Dachträgern gibt es verschiedene Befestigungssysteme:

    • Dachträger für Autos mit Dachreling: Eine solche Dachreling gibt es bei vielen Kombis und SUVs. Wichtig ist, dass der Dachgepäckträger zur Reling passt, denn es gibt offene und geschlossene Relings.
    • Dachträger für Autos mit Regenrinne
    • Dachträger für Autos mit T-Nut: Dabei handelt es sich um zwei Profile, die rechts und links auf dem Autodach eingelassen sind. In diesen Schienen wird der Dachgepäckträger befestigt.
    • Dachträger für Autos ohne alles: Es gibt auch für solche Autos entsprechende Dachträger, beispielsweise Modelle, die in den Türen befestigt werden. Fragen Sie bei Ihrem Händler nach.

    Einige Hersteller bieten sogenannte Universaldachträger, die für verschiedene Automarken und -modelle geeignet sind. Um einen optimalen Halt der Dachträger sicherzustellen, sind fahrzeugspezifische Modelle empfehlenswert. Hersteller wie Thule bieten hier eine entsprechende Auswahl.


    Passende Dachboxen für Ihre Automarke

    Grundsätzlich sind Dachboxen für verschiedene Automarken geeignet. Wichtiger als die Kompatibilität mit der Automarke ist die Kompatibilität mit dem Dachträger-System. Empfehlenswert ist es hier, für die Dachbox den gleichen Hersteller wie für den Dachträger zu wählen. So ist sichergestellt, dass beide Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.


    Thule Touring Dachbox

    Der deutsche Hersteller Thule bietet seine Gepäckbox Touring in fünf Varianten an. Die Dachbox lässt sich mit dem FastClick-Schnellbefestigungssystem im Handumdrehen auf dem Dachträger montieren. Um bequem an die Ladung zu kommen, kann die Box von beiden Seiten be- und entladen werden. Für die nötige Sicherheit sorgt die innovative Zentralverriegelung. So kann der Schlüssel nur dann abgezogen werden, wenn alle Schließpunkte verschlossen sind. Mit einer Zuladung von bis zu 50 Kilogramm bietet die Box ausreichend Platz für Skier, Sknowboards oder zusätzliches Gepäck, das nicht mehr in den Kofferraum passt.


    In der Größe S ist die Dachbox eher für kleinere Fahrzeuge wie die Mercedes B-Klasse, die BMW 1er-Serie oder Audi A2 und A3 geeignet. Mit einem Gewicht von zehn Kilogramm ist das kleinste Modell für geringere Dachlasten ausgelegt. Große SUV wie der Audi Q7, BMX X5 oder die G-Klasse von Mercedes können auch mit der 15 Kilogramm schweren XL- oder Alpine-/Sport-Version bestückt werden. Limousinen oder Kombis der BMW 3er-Reihe, Audi A6 oder die C- und E-Klasse von Mercedes lassen sich eher mit der Dachbox in der Größe M ausstatten.

    Die Gepäckboxen L, Alpine und Sport sind lang genug, dass sich darin auch Skier und Snowboards verstauen lassen. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass Sie im Vorfeld prüfen, ob die Dachlast und Dachlänge für Ihre Dachbox ausreichen. Die entsprechenden Maße finden Sie direkt beim Produktangebot.


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    Thule Touring Dachbox

    • in fünf Größen erhältlich
    • Zuladung: 50 Kg
    • Schnellbefestigungssystem mit Drehmomentindikator
    • beidseitige Öffnung für komfortables Be- und Entladen
    • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit


    Cartrend G3 Dachbox

    Diese robuste Dachbox besteht aus stoßfestem Kunststoff und bietet hohe Sicherheit. Dank ihrer kompakten Form können darin auch Koffer oder Taschen auf dem Dach des Fahrzeugs transportiert werden. Zugleich sorgt die aerodynamische Form für einen geringeren Luftwiderstand. Bei einer maximalen Traglast von 50 Kilogramm lässt sich die Gepäckbox auf alle gängigen Trägersysteme montieren und ist somit universell auf PKW montierbar, sofern die nötige Dachlast vorhanden ist und es sich nicht um einen PKW mit Verdeck handelt. Ausgelegt ist die Box für eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/h. Einziger Wermutstropfen: Die Dachbox lässt sich nur von einer Seite öffnen.

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    Cartrend G3 Dachbox

    • in zwei Größen erhältlich
    • Zuladung: 50 Kg
    • passend auf allen gängigen Trägersystemen
    • einseitige Öffnung
    • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit

    Atera Certo Dachboxen

    Auch Hersteller Atera bietet Dachboxen an. Das Modell Atera Certo 460 landete im Test von "auto, motor, sport" auf dem erste Platz von acht getesteten Dachboxen. Schnelle Montage und sichere Fahr- und Crasheigenschaften wurden als Stärken herausgestellt. Schwächen sind laute Fahrgeräusche und keine Drehmomentbegrenzung bei der Montage. Die Box hat eine Schnellbefestigung, Gepäckgurte und Zurr-Ösen. Der Boxendeckel schließt mit Zentralverriegelung; die Deckelöffnung hat eine federgestützte Hubmechanik. Bei der Atera Certo 460 beträgt die Zuladung 75 Kilogramm, das Leergewicht 17,5 Kilogramm.


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    Atera Certo 460 Dachbox

    • Volumen: 440 Liter
    • Zuladung: 75 kg
    • Leergewicht: 17,5 kg
    • Schnellbefestigungssystem
    • beidseitige Öffnung für komfortables Be- und Entladen
    • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit


    Insgesamt ist die Atera Certo Dachbox in vier Größen erhältlich, die Zuladung beträgt jeweils 75 Kilogramm.

    Das sollten Sie beim Fahren nicht vergessen

    Wenn Sie mit montierter Dachbox fahren, verändert sich Aerodynamik und Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie starken Seitenwinden ausgesetzt sind oder schneller fahren. Allgemein empfehlen die Hersteller von Dachboxen, nicht schneller als 130 km/h zu fahren.


    Ist Ihre Dachbox außerdem beladen, verändert sich möglicherweise der Schwerpunkt beim Lenken oder Abbremsen. Empfehlenswert ist es hier, vor einer längeren Autofahrt erst einmal zu prüfen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Auto mit voll beladener Box reagiert.

    Immer die Herstellerangaben beachten

    Unabhängig davon, für welchen Hersteller – empfehlenswert sind grundsätzlich Atera, Thule, Hapro oder Kamei – Sie sich entscheiden: Sie sollten immer genau die Herstellerangaben für die Montage befolgen und sich für das Einrichten der Dachbox Zeit lassen. Schlecht befestigte oder zu voll beladende Boxen wirken sich auf das Fahrverhalten aus und stellen ein Sicherheitsrisiko für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer dar. Manche Boxen verfügen über Zurrgurte, mit welchen sich die Ladung zusätzlich sichern lässt.


    Fazit Dachboxen für Pkw

    Jedes Fahrzeug (außer Cabrios, Sportwagen oder Convertibles) lässt sich mit einer Dachbox ausstatten, sofern ein Dachträger vorhanden ist und das Fahrzeug eine bestimmte Dachlast tragen darf. Wichtig ist beim Kauf, dass die Maße der Gepäckbox die Dachlänge und -breite Ihres Pkw nicht überschreiten und die zulässige Dachlast inklusive Gewicht der Box und Beiladung eingehalten wird. Dann steht einem entspannten Urlaub mit zusätzlichem Stauraum auf dem Dach nichts im Wege, ganz gleich, ob Sie mit einem BMW, Audi, Mercedes, Volkswagen oder einer anderen Fahrzeugmarke unterwegs sind.


    Quelle:https://www.t-online.de/

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  • Fünf wichtige Tipps ---

    Achtung Zeitumstellung: Was Autofahrer jetzt beachten müssen


    Auf einmal ist es morgens wieder dunkel: Die Umstellung der Uhr auf die Sommerzeit bringt gerade für Autofahrer einige wichtige Veränderungen mit sich. Fünf Dinge, die jetzt besonders wichtig sind.

    Wird die Uhr vorgestellt oder zurück? Um sich das zu merken, hilft eine einfache Eselsbrücke, die Sie hier erfahren. Aber das ist nicht die größte Hürde, die mit der Zeitumstellung einhergeht – zumindest nicht für Autofahrer. In den Tagen nach Beginn der Sommerzeit sollten Sie auf folgende Aspekte besonders achten.

    Biorhythmus

    Es dauert eine Weile, bis sich der Körper an die Zeitumstellung gewöhnt hat. Der Schlafrhythmus kann über mehrere Tage gestört sein. In dieser Zeit sind wir müde und unkonzentriert. Dadurch ist die Gefahr eines Verkehrsunfalls besonders hoch. Wenn Ihnen die Zeitumstellung besonders stark zusetzt, sollten Sie auf längeren Fahrten mehrere Pausen einlegen – oder große Touren zunächst ganz vermeiden.

    Schulkinder

    Da wir die Uhren um eine Stunde vordrehen, ist es zunächst morgens wieder dunkler als bisher gewohnt. Das setzt nicht nur uns Autofahrern zu, sondern natürlich auch allen anderen. Deshalb ist es nun ganz besonders wichtig, darauf zu achten, wie sich die anderen Verkehrsteilnehmer verhalten. Insbesondere Kinder könnten morgens noch müde sein und aus Versehen bei Rot die Straße betreten.

    Wildunfälle

    Im Frühjahr und Herbst besonders groß: Unfallgefahr durch Wildwechsel. (Quelle: dpa)

    Im Frühjahr und Herbst besonders groß: Unfallgefahr durch Wildwechsel. (Quelle: dpa)


    Rehe und Hirsche kennen keine Zeitumstellung. Sie folgen nur ihrer inneren Uhr. Mit Beginn der Sommerzeit fällt aber ein großer Teil des Berufsverkehrs zunächst wieder in die Zeit der Dämmerung – genau dann, wenn auch im Wald und auf Wiesen die Rush hour tobt. Gerade wer morgens viel auf Landstraßen unterwegs ist, sollte deshalb nun besonders achtsam fahren.

    Das Wild folgt häufig denselben Routen. Deshalb mahnen in diesen Bereichen die bekannten Wildwechsel-Schilder zu besonderer Vorsicht. Aber: Die Tiere halten sich natürlich nicht an Straßenschilder. Deshalb sollten Sie generell aufmerksam sein – auch dort, wo kein Schild vor Wildwechsel warnt.

    Wildwechsel: So reagieren Sie richtig

    Wer Wild am Straßenrand wahrnimmt, fährt zunächst besonders vorsichtig und langsam weiter. Denn: Ein Reh oder Wildschwein taucht selten allein auf. Häufig folgen weitere Tiere eines Rudels.


    Aus Hirsch wird Elefant: Eine Grafik zeigt das Aufprallgewicht von heimischen Wildtieren bei Tempo 60. (Quelle: ADAC)

    Aus Hirsch wird Elefant: Die Grafik zeigt, wie hoch das Aufprallgewicht von heimischen Wildtieren bei Tempo 60 ist. (Quelle: ADAC)


    Wenn ein Tier auf der Straße auftaucht, bremsen Sie ab, sofern nicht direkt hinter Ihnen ein anderes Auto folgt. Blenden Sie das Fernlicht ab und drücken Sie die Hupe.

    Falls Sie blitzschnell reagieren müssen: Bremspedal durchdrücken und das Lenkrad gut festhalten. Vermeiden Sie unbedingt ein Ausweichmanöver! Sie riskieren sonst einen Zusammenprall mit einem anderen Auto oder mit einem Baum – beides könnte schlimmer enden als der Wildunfall.

    Wie Sie Wildunfälle am besten vermeiden und was zu tun ist, wenn es doch geknallt hat, erfahren Sie hier.




    Uhrzeit im Auto umstellen

    Viele Autos zeigen die Hälfte eines Jahres lang die falsche Uhrzeit an. Der Grund: Ihr Besitzer weiß nicht, wie er die Uhr verstellen kann. Immer mehr Autos erledigen das zwar allein. Meistens wird die Uhr aber gestellt, indem Sie mit Knöpfen im Bordmenü die passende Einstellung wählen. Dazu haben die Hersteller aber teilweise sehr unterschiedliche Wege gewählt. Ein Blick ins Betriebshandbuch verrät, wie Sie die Uhr auf Sommerzeit stellen.

    Andernfalls bleibt Ihnen zumindest ein kleiner Trost: Ab dem 27. Oktober geht Ihre Uhr wieder richtig.

    Verwendete Quellen:

    • Verkehrsclub ADAC
    • Nachrichtenagentur SP-X

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  • Knöllchen an der Scheibe ---

    Strafzettel bezahlen: Wann ist er verjährt?


    Falsch geparkt, Knöllchen kassiert: Sie überweisen das Verwarngeld, und die Sache ist vom Tisch. Aber was geschieht, wenn Sie das Bezahlen vergessen? Oder wenn Sie es nicht einsehen?


    Wer falsch parkt oder ohne einen gültigen Parkschein, muss mit einem Strafzettel rechnen. Die Kosten richten sich nach dem Verstoß. Aber nicht immer ist das Ordnungsamt im Recht. Gegen das Verwarngeld können Sie zwar keinen Einspruch einlegen – dafür aber gegen einen Bußgeldbescheid. Was der Unterschied zwischen Verwarngeld und Bußgeldbescheid ist und vieles mehr erklären wir hier.

    Ab wann genau parkt ein Auto und wann hält es nur? Das erfahren Sie hier.

    Strafzettel verloren oder nicht bezahlt: Was passiert dann?

    Wenn Sie ein Knöllchen am Auto vorfinden, können Sie das darauf geforderte Verwarngeld innerhalb einer Woche überweisen. Und damit ist die Sache vom Tisch. Wer das Knöllchen nicht bezahlt, erhält mit der Post daraufhin einen Bußgeldbescheid der Bußgeldstelle, häufig mit einer Gebühr von 28,50 Euro. Dadurch wird die Angelegenheit für Sie also noch teurer.

    Kann ich Einspruch gegen einen Strafzettel einlegen?

    Ja. Beim Strafzettel geht es zunächst um ein Verwarnungsgeld, zum entsprechenden Vorwurf können Sie in einer Anhörung Stellung beziehen. Außerdem können Sie die Zahlung verweigern. Falls Sie aber das Verwarngeld bereits bezahlt haben, können Sie den Strafzettel später nicht mehr anfechten.

    Falls Sie den Vorwurf nicht ausräumen konnten, werden Sie daraufhin einen Bußgeldbescheid erhalten. Auch dieser Bescheid bietet die Möglichkeit, dass der Empfänger sich zum Vorfall äußert und durch einen Einspruch begründet, weshalb er das Bußgeld nicht bezahlen will. Nachdem dieser Einspruch geprüft wurde, gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Die Zahlungsaufforderung entfällt.
    • Die Forderung bleibt bestehen. Im Falle von Mahnungen oder gar einer Gerichtsverhandlung kann es dann zu weiteren Kosten für Sie kommen.

    Wann ist ein Strafzettel verjährt?

    Der Strafzettel bedeutet für den Falschparker ein Verwarnungsgeld, das binnen einer Woche zu bezahlen ist. Andernfalls wird aus dem Knöllchen ein Bußgeldbescheid, der Ihnen schriftlich zugestellt werden muss – und zwar innerhalb von drei Monaten nach dem Falschparken. Wer nach dieser Frist einen Zahlungsbescheid erhält, muss ihm nicht Folge leisten.

    Wie bezahle ich den Strafzettel?

    Sie überweisen den genannten Betrag an die Bankverbindung, die auf dem Strafzettel angegeben ist. Wichtig ist, dass Sie auch den dort genannten Verwendungszweck angeben. Andernfalls kann Ihnen die Zahlung nicht problemlos zugeordnet werden. In einigen Bundesländern können Sie das Verwarnungsgeld auch in bar bezahlen.

    Strafzettel auf dem Supermarktparkplatz?

    Auf privaten Parkplätzen können Strafzettel erteilt werden, wenn die Autofahrer darüber auf einem gut sichtbaren Schild informiert werden. Dort wird häufig angegeben, wie lange ein Auto dort geparkt werden darf und dass eine Parkscheibe verwendet werden muss.

    Wer dagegen verstößt oder die erlaubte Parkdauer überschreitet, riskiert auch hier ein Knöllchen. Das ist allerdings kein öffentliches Verwarngeld, sondern eine Vertragsstrafe. Und die ist zu bezahlen, urteilen Gerichte häufig.

    Zwar muss der Fahrer bezahlen und nicht der Halter, denn eine Halterhaftung gilt auf privaten Parkplätzen nicht. Gegebenenfalls muss der Halter vor Gericht bei Zweifeln aber glaubhaft machen können, dass er zum betreffenden Zeitpunkt nicht der Fahrer seines Autos war. Dabei muss er den Fahrer nicht benennen.

    Strafzettel trotz Anwohnerparkausweis

    Wer einen Bewohnerparkausweis (häufig auch Anwohnerparkausweis genannt) besitzt, darf in der entsprechenden Zone auf den vorgesehenen Flächen parken.

    Wichtig: Der Ausweis muss gut sichtbar und alle nötigen Angaben ablesbar sein. Idealerweise bringen Sie ihn innen an der Windschutzscheibe an. Falls die Kontrolleure des Ordnungsamts den Ausweis nicht finden oder die Angaben nicht lesen können, droht ein Knöllchen – zu dem Sie aber Stellung nehmen können (siehe oben).

    Strafzettel trotz Parkscheibe

    Sie haben die Parkscheibe korrekt eingestellt und bekommen trotzdem ein Knöllchen. Sofern Sie die erlaubte Zeit nicht überschritten haben, muss der Strafzettel eine andere Ursache haben. Unter Umständen haben Sie einen der folgenden Fehler begangen:

    • Nicht platzsparend geparkt (10 Euro)
    • Parkverbot missachtet (15 Euro)
    • Unzulässig geparkt (20 Euro)
    • Länger als eine Stunde unzulässig geparkt (25 Euro)
    • In Feuerwehrzufahrt geparkt (35 Euro)
    • Unberechtigt auf Behindertenparkplatz geparkt (35 Euro)

    Stellen Sie die Parkscheibe immer auf die volle oder halbe Stunde nach der Ankunftszeit ein. Sie muss gut von außen lesbar sein. Je nachdem, wie lange Sie parken, droht sonst ein Verwarnungsgeld von 10 bis 30 Euro.




    Strafzettel für Falschparken: Wie viel müssen Sie bezahlen?

    Parken an engen und unüber­sichtlichen Straßen­stellen, im Bereich von scharfen Kurven, auf Fuß­gänger­überwegen sowie bis zu fünf Meter davor, bis zu zehn Meter vor Licht­zeichen, im Halteverbot, im einge­schränkten Halteverbot



    25 ...länger als eine Stunde
    35 Parken auf Geh- und Radwegen
    30 ...länger als eine Stunde
    35 Parken an Engstellen und dadurch Behin­derung von Rettungs­fahrzeugen 1
    35 ...mit Behin­derung von Einsatz­fahrzeugen 1
    20 ...mit Behin­derung
    30 ...zusätzlich mit Behin­derung
    25 Unzu­lässiges Parken in verkehrs­beruhigten Zonen
    15 ...länger als 3 Stunden
    30 Parken im 5-Meter-Bereich von Kreu­zungen und Einmün­dungen, vor Grund­stücksein- und -ausfahrten, im Bereich von Halte­stellen und Taxi­ständen, vor und hinter Andreas­kreuzen, über Schacht­deckeln und soweit es durch Verkehrs­zeichen verboten ist
    15 ...länger als 3 Stunden
    30 Parken an einer abge­laufenen Parkuhr, ohne vorge­schriebene Park­scheibe, ohne Parkschein oder unter Über­schreiten der erlaubten Höchst­parkdauer
    10 ...bis zu 1 Stunde
    20 ...bis zu 3 Stunden
    30 Parken auf Schwerbe­hinderten-Parkplatz
    10 Parklücke einem Berech­tigten weggenommen
    30 ...mit Behin­derung
    35 Parken oder Abstellen eines Fahr­zeuges mit Ver­sperren d. Abfahrts­weges eines anderen Fahr­zeuges
    25 Parken in einem geschützten Bereich während nicht zugelassener Zeiten mit einem Kraftfahrzeug über 7,5 Tonnen des zulässigen Gesamt­gewichtes oder einem Anhänger über 2 Tonnen des zulässigen Gesamt­gewichtes
    20 Parken im Fahrraum von Schienen­fahrzeugen
    35 Parken auf Auto­bahnen oder Kraftfahr­tstraßen 1

    Verwendete Quellen:

    • Verkehrsclub ADAC
    • bussgeldkatalog.org

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  • Führerschein nicht mehr unbegrenzt gültig --- Verordnung ist jetzt in Kraft: Bis zu diesem Datum müssen Sie Ihren Führerschein umtauschen



    Jetzt gilt's: Seit Montag sind die Führerscheine in Deutschland nur noch begrenzt gültig. Die EU schreibt das Ablaufdatum für Führerscheine vor. Das bedeutet, Millionen Deutsche müssen ihre "Pappe" umtauschen - gestaffelt nach dem Jahr der Ausstellung. Die Umtauschfristen sind jedoch großzügig. FOCUS Online zeigt, wann Sie an der Reihe sind.

    Trotz der Einschränkung müssen immer noch 43 Millionen Menschen ihren Führerschein umtauschen. Bekannt ist das schon seit 2016 - aber was oft nicht klar war: In Deutschland ist diese Veränderung bisher nicht in Kraft getreten.

    So wollten zum Beispiel Menschen in Leipzig bereits vor Wochen ihre Pappe umtauschen - doch das war nicht möglich. Bis jetzt.

    Wer betroffen ist

    Erst mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 18. März 2019 tritt das Verfahren nun auch in Deutschland offiziell in Kraft. Bund und Länder haben eine zeitliche Staffelung beschlossen. Dies folgt der Idee vom Verkehrsausschusses im Bundesrat.

    Dieser empfahl, bis zu welchem Datum diese Umtauschpflicht gelten soll - gestaffelt nach Ausstellungs- beziehungsweise Geburtsdatum der Führerscheininhaber. Dabei werden zwei Unterscheidungen gemacht:

    • Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden - hier ist für dasUmtauschdatum das Geburtsjahr des Führerscheininhabers maßgeblich
    • Führerscheine, die ab dem 1. Januar 1999 (aber vor dem 19. Januar 2013) ausgestellt wurden - hier ist das Jahr der Ausstellung relevant.
    • Führerscheine, die nach dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Sie sind bereits nur noch 15 Jahre gültig.

    Die Liste: Wann Sie mit dem Führerschein-Umtausch an der Reihe sind

    Schnell handeln müssen Autofahrer nicht. Der früheste Umtauschtermin ist 2021 - hier trifft es vor allem ältere Fahrer. Am meisten Zeit lassen können Sie sich, wenn Sie den Schein im Jahr 2012 bis 2013 erworben haben - der Stichtag liegt dann erst im Jahr 2033. Wann Sie nach den gegenwärtigen Plänen der Behörden an der Reihe sind mit dem Umtausch, sehen Sie in den folgenden Tabellen.

    1. Führerscheine bis 1998

    [Führerschein]

    Bundesrat
    Umtauschpflicht für Führerscheine: Das gilt für ältere Autofahrer



    2. Führerscheine ab 1999

    [Führerschein]

    Bundesrat
    Umtauschpflicht für Führerscheine: Das gilt für neuere Führerscheine


    Entzerrung beim Umtausch dringend nötig

    Der Grund für die eigentümliche Staffelung ist, dass nicht Millionen Autofahrer auf einmal den Zulassungsstellen die Tür einrennen. "Die Aufteilung beruht auf Schätzungen zur Altersverteilung. Bei den circa 30 Millionen ab dem 1. Januar 1999 ausgestellten Kartenführerscheinen wird dann auf das Ausstellungsjahr abgestellt, da dann der Umtausch nach dem Alter der Dokumente erfolgen kann.

    Bis zum Jahr 2028 sollten möglichst viele Alt-Führerscheine umgetauscht worden sein, da ab diesem Zeitpunkt auch die im Jahr 2013 ausgestellten Führerscheine ihre Gültigkeit verlieren und verlängert werden müssen", erklärt der Verkehrsausschuss im Bundesrat.

    Ganz alte Fahrer müssen ihren Führerschein nicht tauschen

    Übrigens: Personen mit Geburtsjahrgang vor 1953 sind vom vorgezogenen Umtausch ausgenommen. "Damit soll ihnen erspart werden, ihren Führerschein umtauschen zu müssen, obwohl altersbedingt nicht sicher ist, ob sie nach dem Stichtag des 19. Januar 2033 von ihrer Fahrerlaubnis Gebrauch machen möchten und dafür einen weiter gültigen Führerschein benötigen", so der Ausschuss.

    FOCUS Online Bußgeldrechner

    Mit diesen Strafen müssen Sie rechnen, wenn Sie zu schnell fahren oder zu dicht auffahren:

    Verstoß Geschwindigkeit

    dichtes Auffahren (in % vom Tachowert)

    dichtes Auffahren (in Metern)

    Geschwindigkeitsübertretung:


    Gemessene Geschwindigkeit km/h

    Erlaubte Höchstgeschwindigkeit km/h

    Ort innerhalb

    außerhalb einer geschlossenen Ortschaft

    Jetzt berechnen



    Welche Papiere Sie zum Führerscheinumtausch benötigen

    Zum Umtausch Ihres Führerscheins benötigen Sie nur wenige Dokumente:

    • biometrisches Lichtbild in der Größe 35 x 45 mm, das den aktuellen Bestimmungen der Passverordnung entspricht
    • den alten Führerschein
    • Personalausweis oder Pass
    • Kosten: zirka 25 Euro

    Wichtig ist: Sollten Sie seit der ersten Führerscheinausstellung umgezogen sein, benötigen Sie eine Abschrift der ursprünglichen Führerscheinstelle.

    Sie behalten Ihre Führerscheinklassen

    Immerhin: Eine neue Prüfung oder ein anderer Eignungstest sind bei Führerscheinen für Auto oder Motorrad nicht nötig. Zudem werden die Klassen auch in den EU-Führerschein übernommen - respektive in die neuen Klassen übersetzt.

    • Das bedeutet für Autofahrer: Klasse 3 wird übersetzt in die Führerscheinklasse B, BE, C1 und C1E(Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen und Züge bis 12 Tonnen). Ist die Klasse 3 vor dem 1. April 1980 ausgestellt, kommt zusätzlich noch die Klasse A1(125er) dazu.
    • Für Motorradfahrer heißt das: Die alte Motorrad-Klasse A (beschränkt) wird zur Führerscheinklasse A2 (Motorleistung bis 35 kW). Für den Aufstieg von Klasse A1 über A2 zu A ist nach Ablauf von mindestens zwei Jahren eine praktische Prüfung nötig.


    Experten-Tipps zum Verkehrsrecht

    Die Experten von FOCUS Online sagen Ihnen, was los ist auf der Straße - betrachtet durch die Brille der Juristen und gestützt durch jahrelange Erfahrung in der Verkehrsrechts-Praxis. Darf ich am Steuer telefonieren? Wie wehre ich mich gegen Blitzer-Tickets? Was sind meine Rechte und Pflichten als Autofahrer? All das lesen Sie hier.

    Soforthilfe für Autofahrer

    So wehren Sie sich gegen Bußgelder

    Geblitzt mit Abstandsmessung? Das müssen Sie jetzt wissen!

    Fahrerfeststellung? Darauf müssen Sie achten

    Verkehrssünden im Ausland - das gilt

    Fahrverbot? So können Sie es vermeiden

    Alles zum Telefonieren am Steuer


    Im Video: Ihnen droht ein Bußgeld, wenn Sie die 01-Angabe auf dem Führerschein missachten


    https://www.focus.de/auto/fueh…ssachten_id_10404857.html


    Quelle: https://www.focus.de/

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  • An der Kreuzung --- Diese Verkehrsregel haben Sie vielleicht falsch gelernt

    Die Straßenverkehrsordnung regelt klar, wie zwei Linksabbieger sich an einer Kreuzung zu verhalten haben. Viele Autofahrer haben diese Abbiegeregel noch anders gelernt.

    Einige Verkehrssituationen bringen so manchen Autofahrer ins Grübeln. Wie war das jetzt noch mal beim Linksabbiegen, wenn der Entgegenkommende auch nach links abbiegen möchte: voreinander vorbei oder einander umfahren?

    Die StVO hat klare Regeln fürs Linksabbiegen

    "Auch wenn es der eine oder andere in der Fahrschule anders gelernt hat, regelt die StVO diese Verkehrssituation im Paragraf 9 ganz klar", sagt Karsten Raspe vom TÜV Thüringen. "Demnach müssen einander entgegenkommende Fahrzeuge, die jeweils nach links abbiegen wollen, voreinander abbiegen."

    Sollte allerdings die Verkehrslage oder die Gestaltung der Kreuzung es erfordern, muss der Fahrer dies situativ entscheiden und erst dann abbiegen, wenn die Fahrzeuge aneinander vorbeigefahren sind, so die Vorschrift.


    Durch Alliierte bekannt geworden

    Gerade ältere Autofahrer haben die Abbiegeregel eventuell in der Fahrschule noch anders gelernt. Das sogenannte tangentiale Abbiegen – also voreinander vorbeifahren, ohne dass sich die Fahrspuren der Abbiegenden kreuzen – hielt erst 1992 Einzug in die gesamtdeutsche Straßenverkehrsordnung (StVO).

    In der alten Bundesrepublik wurde davor noch aneinander vorbeigefahren, wohingegen in der damaligen DDR bereits die heutige Regel Anwendung fand. Sie ist auch als amerikanisches Abbiegen bekannt und wurde durch die alliierten Truppen der US-Streitkräfte auch in Westdeutschland populär, erklärt Raspe. Verwendete

    Quellen: Nachrichtenagentur dpa

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