Lebensmittel --- Infos !!!!!! 2.Teil

  • Pollenallergie ---

    Diese Lebensmittel können Heuschnupfen lindern

    Pollenallergiker sollten viele grüne Gemüsesorten wie Broccoli, Spinat und Mangold auf ihren Speiseplan setzen.  (Quelle: Getty Images/Oksana_S)

    Pollenallergiker sollten viele grüne Gemüsesorten wie Broccoli, Spinat und Mangold auf ihren Speiseplan setzen. (Quelle: Oksana_S/Getty Images)


    Tränende Augen, Niesattacken und erschwerte Atmung – jeder Heuschnupfengeplagte kennt das. Ob Gräser- oder Getreidepollen, meist sind dafür unterschiedliche Allergene ausschlaggebend. Die richtige Ernährung kann jedoch helfen, die unangenehmen Reaktionen abzumildern.


    Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Öle

    Die bislang größte Studie zum Thema Ernährung und Häufigkeit von Allergien wurde 2012 von der ISAAC (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) durchgeführt und im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht.


    Laut der Studie leiden Kinder und Jugendliche, die mindestens dreimal die Woche Fast Food essen, häufiger an Asthma, Heuschnupfen und allergiebedingten Hautausschlägen als Kinder, die sich gesund ernähren. Der Grund: Ein hoher Anteil an Transfettsäuren und Salzen in Kombination mit Vitaminmangel beeinflusst die Gesundheit negativ und erhöht das Allergierisiko.


    Eine schützende Wirkung wird dagegen folgenden Lebensmitteln nachgesagt:

    • Kurkuma wirkt entzündungshemmend und verhindert ein Festsetzen der Allergene in den Atemwegen. Auf diese Weise mindert Kurkuma das Risiko einer chronischen Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung oder von Asthma bronchiale.
    • Die in Kohl, aber auch in Rettich und Kapuzinerkresse enthaltenen Senfölglycoside und das Vitamin C können ebenfalls einer Entzündung der Atemwege vorbeugen.
    • Grüne Gemüsesorten, zum Beispiel Spinat, Brokkoli und Mangold, sind reich an Antioxidantien und Carotinoiden. So können sie die Immunabwehr unterstützen und die Entzündungsprozesse im Körper hemmen.
    • In Hirse steckt das Spurenelement Mangan, das Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen kann. Magnesium und Silizium sorgen für eine Stärkung der Abwehrkräfte und für ein verfeinertes Hautbild.
    • Wertvolle Omega-3-Fettsäuren aus Lachs wirken ebenfalls entzündungshemmend und sind somit für Pollenallergiker geeignet. Als sehr gute pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren können auch Leinsamen oder Leinöl verwendet werden und bieten so eine Alternative zu Fisch.

    Frühe Behandlung von Heuschnupfen ist wichtig

    Heuschnupfengeplagte, die verstärkt auf die genannten Lebensmittel setzen, können ihre Pollenallergie zwar nicht heilen, doch deren Symptome deutlich lindern. Grundsätzlich sollte Heuschnupfen stets ärztlich behandelt werden. Die Symptome beginnen zwar in den oberen Atemwegen, können aber zu einer chronischen Bronchitis oder Asthma bronchiale werden. Beim ersten Verdacht auf Heuschnupfen sollten Betroffene daher unbedingt einen Termin beim Hausarzt vereinbaren.

    Allergien entstehen, wenn unser Immunsystem auf harmlose Substanzen reagiert, als wenn es sich um Krankheitserreger handeln würde. Lymphozyten, also spezielle Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind, bilden Antikörper. Diese Antikörper sollen Allergene wie Pollen oder Tierhaare unschädlich machen. Dazu werden entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, wie zum Beispiel Histamin. Das Histamin ist mitverantwortlich für die typischen Heuschnupfensymptome.

    Histamin kommt im menschlichen Körper, aber auch in Pflanzen und Bakterien vor. Bei einer Allergie wird es vermehrt vom Körper gebildet und löst die Heuschnupfen-Symptome aus. Histamine sind in unserem Organismus eigentlich körpereigene Abwehrstoffe. Da das Allergen aber fälschlicherweise vom Organismus als schädlich identifiziert wird, reagiert er mit der Ausschüttung von Histamin. Heuschnupfenmittel sind deshalb auch als Antihistaminika bekannt.

    Vorsicht bei histaminreichen Lebensmitteln

    Histamin existiert in vielen Nahrungsmitteln wie reifem Käse, Wein oder Fischsorten wie Thunfisch, Makrele und Hering. Aber auch Nüsse, gepökeltes Fleisch sowie einige Gemüsesorten wie Avocados, Auberginen und Tomaten enthalten Histamine. Wer dagegen intolerant ist, dem mangelt es an dem für den Histaminabbau verantwortlichen Enzym Diaminooxidase. Daher verbleibt mit der Nahrung aufgenommenes Histamin länger im Blut und verursacht Beschwerden wie Quaddelbildung, Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme. Ob eine Unverträglichkeit vorliegt, wird durch eine diagnostische Diät nachgewiesen. Ist es der Fall, empfiehlt es sich, vorwiegend frische, wenig gereifte Produkte zu verzehren, da sie histaminärmer sind.

    Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

    Verwendete Quellen:

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  • Auf die Technik kommt es an --

    Ananas richtig schneiden: So geht es einfach und effizient

    Lecker, saftig und ein Hauch von Exotik: die Ananas. Aber wie schneidet man die Frucht eigentlich am besten? Mit den richtigen Handgriffen geht das ganz einfach und sieht dazu auch noch gut aus.

    Der Geschmack einer reifen Ananas ist mit nichts zu vergleichen. Das Fruchtfleisch ist aber von einer festen, wabenförmigen Schale umgeben. Darüber hinaus stören noch kleine, braune Stellen – die sogenannten Augen.


    Ananas richtig schneiden und schälen

    Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zerlegen Sie eine Ananas möglichst effizient.

    Ananas richtig aufschneiden: Schritt-für-Schritt-Anleitung


    Ananas richtig aufschneiden: Schritt 1 – Ananas quer vor sich aufs Brett legen und mit einem mittelgroßen Messer den Blütenansatz abschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 2 – Das untere Ende der Ananas ebenfalls abschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 3 – Die Frucht aufrecht auf das Brett stellen. Dann mit einem Messer der Wölbung folgend die Schale von oben nach unten abschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 4 – Rundherum die nächsten Streifen der Schale herunterschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 5 – Mit einem kleinen Küchenmesser die Augen rundherum herausschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 6 – Die Ananas hinlegen und Scheiben in der gewünschten Breite herunterschneiden. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 7 – Den Strunk entfernt man am besten, indem man ihn mit einem Backförmchen aussticht. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) ananas-richtig-aufschneiden-schritt-8-um-die-ananas-zu-wuerfeln-stellt-man-sie-aufrecht-hin-und-schneidet-am-strunk-vorbei-grosse-bloecke-ab-.jpg Ananas richtig aufschneiden: Schritt 8 – Um die Ananas zu würfeln, stellt man sie aufrecht hin und schneidet am Strunk vorbei große Blöcke ab. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn) Ananas richtig aufschneiden: Schritt 9 – Die abgeschnittenen Blöcke Fruchtfleisch einfach würfeln. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn)

    Foto-Serie mit 9 Bildern

    1. Legen Sie die Ananas quer vor sich auf das Schneidebrett. Schneiden Sie mit einem mittelgroßen Messer den grünen Blütenansatz der Frucht weg.

    2. Wiederholen Sie das Gleiche am unteren Ende der Ananas und schneiden Sie so den Boden ab.

    3. Die Frucht hat nun oben und unten zwei gerade Schnittflächen. So lässt sie sich gut aufrecht auf das Schneidebrett stellen, ohne umzukippen. Die Schale der Ananas ist nach außen leicht gewölbt. Um sie abzuschneiden, sollten Sie das Messer oben schräg ansetzen. Schneiden Sie die Schale der Wölbung folgend nach unten ab.

    4. Mit dem schräg angesetzten Messer schneiden Sie nun den nächsten Streifen Schale herunter. Drehen Sie die Frucht, schneiden Sie wieder Schale herunter bis die Ananas geschält ist.

    5. Mit einem kleinen Küchenmesser entfernen Sie nun rundherum die kleinen Augen der Ananas. Das sind die bräunlichen harten Stellen, die man nicht mitessen kann.


    Ananas in Scheiben schneiden

    Schälen Sie die Ananas wie oben beschrieben.

    1. Wenn Sie die Ananas in Scheiben schneiden möchten, legen Sie die fertig geschälte Ananas hin und schneiden Sie Scheiben in der gewünschten Breite herunter.

    2. Um den Strunk in der Mitte zu entfernen, eignet sich ein rundes Ausstechförmchen, das Sie sonst fürs Backen verwenden. Damit können Sie den Strunk aus dem Fruchtfleisch herausstechen.

    Ananas in Würfel oder Spalten schneiden

    Schälen Sie die Ananas wie oben beschrieben.

    1. Stellen Sie die geschälte Ananas mit Strunk aufrecht hin und schneiden Sie an ihm entlang einen großen Block ab, drehen Sie die Frucht und schneiden Sie den nächsten Block ab. Am Ende sollten Sie so vier große Blöcke Fruchtfleisch haben. Der Strunk bleibt als letztes Teil übrig.

    2. Würfeln Sie die Blöcke nun einzeln – und fertig.

    Ananas dekorativ schneiden: Ananas-Schiffchen

    Ananas-Schiffchen: Sie können den Blütenansatz und den Boden nach Belieben entfernen oder als Dekoration an der Frucht lassen. (Quelle: Getty Images/utah778)

    Ananas-Schiffchen: Sie können den Blütenansatz und den Boden nach Belieben entfernen oder als Dekoration an der Frucht lassen. (Quelle: utah778/Getty Images)


    Wenn Sie die Frucht als kleine Schiffchen servieren, wird das Obst zum echten Hingucker. Vierteln Sie dafür die komplette ungeschälte Ananas samt Blütenansatz und Boden. Schneiden Sie dann vorsichtig den Strunk aus allen vier Teilen heraus.



    Lösen Sie das Fruchtfleisch danach mit einem Schnitt nahe der Schale ab und schneiden Sie es anschließend in Spalten. Die Schale der Ananas sollte dabei intakt bleiben. Jetzt können Sie die Spalten leicht versetzen – und fertig sind die Ananas-Schiffchen.

    Tipp: So schmeckt auch der harte Strunk richtig lecker

    Den übrig gebliebenen Strunk können Sie wegwerfen – oder weiterverwerten. Der Kern ist voller Geschmack. Kochen Sie den Strunk kurz in Wasser weich und geben Sie ihn gemeinsam mit etwas Ananassaft in einen leistungsstarken Mixer. Das fertige Fruchtmus passieren Sie dann durch ein Sieb. Das selbst gemachte Püree lässt sich prima für Sorbets oder Cocktails verwenden.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Billige Bananen -- Was steckt hinter den Preiskämpfen der Supermärkte?

    In Supermärkten und Discountern ist ein regelrechter Kampf um die billigsten Bananen entbrannt. Kunden freuen sich, doch den Preis zahlen andere.


    Preise

    Der Discounter Lidl bietet ausschließlich Bananen mit Fairtrade-Siegel an. Auf dem Plakat steht "Handeln statt reden". Mit Bananen ist eine Hand geformt, die den Daumen nach oben streckt.

    Der Discounter Lidl bietet ausschließlich Bananen mit Fairtrade-Siegel an.

    Der Discounter Lidl bietet derzeit ausschließlich Fairtrade-Bananen an. Die anderen Supermärkte reagieren darauf offenbar mit einem Preiskampf: Bananen sind in Deutschland derzeit so günstig wie seit langem nicht mehr. Vor 25 Jahren kostete ein Kilogramm Bananen rund zwei Mark. Wir haben Bananen für 69 Cent das Kilogramm gefunden. Ein Kilogramm Bananen ist damit deutlich günstiger als ein Kilogramm deutsche Äpfel, diese kosten oftmals um die 2,50 Euro pro Kilogramm. Dabei haben Bananen einen deutlich längeren Lieferweg. Die meisten Bananen auf dem deutschen Markt kommen aus den etwa 10.000 Kilometer entfernten Ländern Ecuador, Costa Rica und Kolumbien. Den Preis für die günstigen Bananen zahlen die Menschen in den Anbauländern.

    Fairtrade und Bio

    "Zu dem Preis kann man Bananen dann zum Schluss nicht mehr wirklich produzieren. Das heißt, wenn Sie diese Billig-Bananen kaufen, können Sie sicher sein, dass die Rechte der Beschäftigten oder die kleinen Produzenten, meist mit Füßen getreten werden", sagt Frank Braßel von der Hilfsorganisation Oxfam Deutschland. Er rät dazu, nur Bio- und Fairtrade-Bananen zu kaufen, denn bei diesen beiden Siegeln könne sich der Verbraucher darauf verlassen, dass es den Plantagenarbeitern auch besser gehe.


    Pestizidbelastung

    Auf einer Tabelle sind die Bananenpreise verschiedener Supermärkte angegeben. Bei Kaufland kosten sie 0,69 Euro pro Kilogramm, bei Edeka und Penny 0,99 Euro und bei Rewe 1,99 Euro.

    Bananen sind derzeit so günstig wie lange nicht mehr.

    In einem Labor lassen wir die Pestizidbelastung der Bananen überprüfen. Wir kaufen dazu konventionelle Bananen von Kaufland, Edeka, Penny und Rewe sowie Bio-Bananen von Lidl (1,69 Euro) und Edeka (1,99 Euro). Die Banen werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben mit Schale zerkleinert und auf über 600 verschiedene Pestizide getestet.

    Das Ergebnis: Alle vier konventionelle Bananen waren pestizidbelastet. Die meisten Rückstände waren auf den Bananen von Penny und Rewe. Hier konnten vier verschiedene Pestizide nachgewiesen werden, darunter auch Bifenthrin, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

    Verbotene Pestizide Bifenthrin und Buprofezin

    "Rein theoretisch ist es so, wenn sie Hautkontakt zu bestimmten Pflanzenschutzmitteln haben, dass sie die durchaus aufnehmen können", sagt die Toxikoligen Marike Kolossa. Die Mengen, die wir auf den Bananen gefunden haben, sieht sie unkritisch. "Es sei denn, es gibt eben noch andere Quellen, weil wir stellen auch immer wieder fest, dass sich die Gesamtbelastung des Körpers aus vielen verschiedenen Quellen speist. Gerade importierte Produkte haben auch immer das Risiko, dass da Stoffe drauf sind, die wir in Europa gar nicht erwarten würden." In unseren Proben haben wir zwei Stoffe gefunden, die in Europa verboten sind: Bifenthrin (Rewe und Penny) und Buprofezin (Rewe). Die untersuchten Bio-Bananen waren frei von Pestiziden.

    Bei allen Pestiziden wurden die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten. Für die Arbeiter auf den Plantagen bedeuten die Pestizidfunde allerdings Gesundheitsrisiken, da die Pflanzenschutzmittel auch mit dem Flugzeug versprüht werden. Dies geschehe, während die Arbeit auf der Plantage arbeiten oder essen, so Frank Braßel.

    Hände waschen

    Verbraucherschützer empfehlen, sich nach dem Bananenschälen die Hände zu waschen und Kindern nur geschälte Bananen zu servieren.

    Banane löst Apfel ab

    Erstmals haben die Bananen in Deutschland Äpfel als beliebtestes Frischobst abgelöst. 2018 kaufte jeder Deutsche durchschnittlich 16,3 Kilogramm Bananen und 15,6 Kilogramm Äpfel.

    Der Text gibt den Stand zum Sendungsdatum wieder


    Quelle:

    Filmautor: Moritz Hartnagel | Online: Thomas Oberfranz

    © SWR Marktcheck

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  • Unbedingt Tropf-Test durchführen ---

    Perfektes Omelett zubereiten: Diese Fehler dürfen Sie nicht machen


    Für viele gehört es zum perfekten Frühstück einfach dazu: das Omelett. Bei der Zubereitung gibt es jedoch einiges zu beachten. Hier erfahren Sie, worauf es besonders ankommt.


    Ein Omelett ist eine beliebte Eierspeise. Der Unterschied zum Rührei besteht darin, dass das Omelett in der Pfanne nicht zerkleinert, sondern als Ganzes zubereitet wird.

    Rezept: Omelett zubereiten

    Das klassische Omelett braucht nur drei Zutaten – und ist mit der richtigen Technik schnell gebraten.


    Zutaten:

    • 2 bis 3 Eier
    • Salz zum Würzen
    • Butter zum Braten

    Zubereitung:

    1. Geben Sie die Eier zunächst in eine Schüssel und würzen Sie sie mit dem Salz.

    2. Schlagen Sie die Eier mit einem Schneebesen schaumig.

    3. Erhitzen Sie anschließend etwas Butter in der Pfanne und geben Sie die Eiermasse hinzu.

    4. Bewegen Sie die Eierspeise mit dem Rücken einer Gabel so lange in der Pfanne, bis sie langsam fest wird, aber trotzdem noch cremig ist. Dann ist das Omelett fertig.

    100 Gramm Omelett haben rund 160 Kilokalorien (kcal).

    Die richtige Pfanne für das Omelett

    Profiköche nutzen spezielle Omelett-Pfannen. Diese werden nur für die Zubereitung von Omeletts verwendet, denn eventuelle Reste anderer Speisen lassen die Eier anhängen und Sie können das Omelett nicht so leicht formen.


    Außerdem ist der Übergang vom Boden zu dem etwas steileren und höheren Rand bei diesen Pfannen gerundet. Das erleichtert das Zusammenrollen der Speise.

    Noch leichter können Sie ein Omelett in einem Omelett-Maker zubereiten.

    Omelett: Diese Fehler dürfen Sie nicht machen

    Wichtig ist, dass Sie das Omelett nicht zu lange in der Pfanne lassen und es nicht braun wird. Darunter leidet neben dem Geschmack auch das cremige Mundgefühl.


    Auch die richtige Temperatur der Pfanne ist von großer Bedeutung. Ist sie zu heiß, stockt das Omelette komplett. Ist sie zu kalt, bleibt es in der Mitte zu flüssig.

    Trick: Tropf-Test zeigt die richtige Pfannentemperatur

    Omelett in der Pfanne: Wenn es langsam fest wird, aber trotzdem noch cremig ist, ist es fertig. (Quelle: Getty Images/Howard Shooter)

    Omelett in der Pfanne: Wenn es langsam fest wird, aber trotzdem noch cremig ist, ist es fertig. (Quelle: Howard Shooter/Getty Images)


    Der ausgebildete Koch kann die richtige Temperatur erfühlen, indem er die Hand ein Stück weit über den Pfannenboden hält.


    Der Hobbykoch hingegen kann einen einfachen Trick anwenden: Geben Sie einen Tropfen der aufgeschlagenen Eiermasse in die Pfanne. Zieht er sich sofort zusammen, ist die Pfanne zu heiß. Passiert nichts, ist die Pfanne zu kalt. Wenn der Tropfen anfängt, leicht zu stocken, hat die Pfanne die richtige Temperatur.

    So wird das Omelett schön locker

    Wenn Sie die Eierspeise noch etwas lockerer haben möchten, können Sie zu den Zutaten noch einen Schuss Mineralwasser geben. Die im Mineralwasser enthaltene Kohlensäure sorgt dafür, dass das Omelett schön luftig wird. Pfeffer sorgt für eine leichte Schärfe. Wer mag, gibt etwas Chilipulver hinzu.




    Welche Füllungen eignen sich für Omeletts?

    Statt mit Gewürzen kann das Omelett auch mit Schinken, Speck, Käse, Kräutern, Tomaten, Pilzen, Spargel, Geflügelragout oder -leber, Nieren sowie gerösteten Brot- oder Kartoffelwürfeln ergänzt werden.


    Die Zutaten werden entweder neben dem Omelett angerichtet, mit der Eiermasse übergossen und gegart oder vor dem Falten als Füllung in die Mitte gegeben.


    Ein Rezept für ein Schaumomelett mit Papaya und Mango finden Sie hier.

    Reibekäse können Sie schon unter die rohe Eiermasse geben, das sorgt für Extrawürze. Süßmäulchen greifen zu Marmelade und bestreuen die Speise anschließend mit etwas Puderzucker.

    Omelett im Urlaub bestellen

    Viele Hotels bieten ihren Gästen einen besonderen Service an und bereiten ihnen auf Wunsch zum Frühstück ein Omelett zu. Fragen Sie einfach das Servicepersonal freundlich danach.


    Englisch omelet
    Spanisch tortilla
    Italienisch frittata
    Türkisch omlet
    Französisch omelette
    Norwegisch omelett

    Verwendete Quellen:

    T-Online.de

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  • Wichtige Hinweise auf Lebensmitteln ---

    Was bedeutet das kleine "℮" auf Etiketten?

    vgzm.1704981-83795504 Was bedeutet das kleine

    Nährwerttabelle auf einer Flasche Ketchup: Hersteller müssen das "℮" nicht verwenden. (Quelle: imago/STPP/t-online.de)



    Verpackungen aus dem Supermarktregal enthalten oft schwer verständliche Angaben wie das kleine "℮" oder "nach der Ernte behandelt". Was das genau bedeutet, versteht kaum jemand. Dabei sind es wichtige Hinweise, die jeder kennen sollte.

    Was bedeutet das kleine "℮" auf Etiketten?

    Beim Abfüllen von Lebensmitteln kann es aus technischen Gründen dazu kommen, dass nicht immer exakt dieselbe Menge in den Verpackungen landet. Damit die Schwankungen nicht zu groß ausfallen, hat die Europäische Union (EU) die Fertigverpackungsrichtlinie erstellt (76/211/EWG). Sie regelt, wie sehr der Inhalt einer Verpackung von der auf dem Etikett angegebenen Menge abweichen darf: Nur kleine Unterschiede von wenigen Prozent sind erlaubt.

    Zu den EWG-Zeichen gehört auch das "℮" auf Etiketten von Flaschen, Gläsern und Dosen. Hersteller drucken es vor oder hinter eine Mengenangabe, wenn die angegebene Füllmenge im Durchschnitt eingehalten wird und die Waren nach den Vorgaben der EU-Richtlinie befüllt werden. Behörden überprüfen in Stichproben, ob alle Anforderungen erfüllt sind.

    Das "℮" bezeichnet also die Nettofüllmenge. Wer eine Ein-Liter-Packung Milch mit einem "℮" darauf kauft, der kann getrost davon ausgehen, dass in der Packung auch ein Liter Milch enthalten ist.

    Info: Das "℮" steht für quantité estimée. Der französische Ausdruck bedeutet "geschätzte" oder "veranschlagte Menge."

    "Unter Schutzatmosphäre verpackt"

    Der Hinweis "unter Schutzatmosphäre verpackt" steht auf manchen Fleischverpackungen. Das bedeutet dann, dass die Luft in der Verpackung durch Gase wie Sauerstoff oder Stickstoff ersetzt worden ist. Dadurch werden Lebensmittel länger haltbar und die Ware sieht frischer aus.

    Aber nicht nur bei Fleisch, auch bei abgepacktem Obst, Aufbackbrötchen, Pasta aus dem Kühlregal, abgepacktem Käse oder Wurst kommt diese Methode zum Einsatz.

    "Ohne Konservierungsstoffe laut Gesetz"

    Konservierungsstoffe verlängern die Haltbarkeit von verarbeiteten Lebensmitteln. Die Angabe "Ohne Konservierungsstoffe laut Gesetz" bedeutet übersetzt, dass ein Produkt, das ohnehin keine Konservierungsstoffe enthalten darf, tatsächlich keine enthält – zum Beispiel Dosensuppen.

    Das ist für die Werbung relevant, da die einfache Beschriftung "ohne Konservierungsstoffe" bei einem Produkt, das gar keine Konservierungsstoffe enthalten darf, unzulässiges Werben mit Selbstverständlichkeiten darstellt. Steht der Zusatz "laut Gesetz" dabei, darf der Hinweis dagegen aufs Etikett.

    "Nach der Ernte behandelt"

    Der Vermerk "nach der Ernte behandelt" weist darauf hin, dass ein Obst- oder Gemüseprodukt mit Chemikalien behandelt wurde, um es lagerfähig und besser haltbar zu machen. Dieser Hinweis ist wichtig für Verbraucher – denn behandelte Ware sollte nur geschält verzehrt werden.


    Kartoffeln:

    Kartoffeln: "Nach der Ernte behandelt" ist ein wichtiger Hinweis auf Kartoffelverpackungen – was das geanu bedeutet, wissen nur wenige. (Quelle: Screenshot shop.rewe.de)


    Kartoffeln müssen die Kennzeichnung "nach der Ernte behandelt" beispielsweise auf dem Beutel tragen. Bei losen Kartoffeln muss ein Schild neben der Ware darauf hinweisen.

    Verwendete Quellen:

    • dpa

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  • Einfache Zubereitung --

    Spargel richtig kochen: Fünf verschiedene Garmethoden

    Spargel kocht liegend oder stehend im Topf – aber nicht immer. Sie können Spargelstangen auch im Backofen zubereiten. Wie das funktioniert? Tipps und Tricks für fünf verschiedene Garmethoden.


    1. Spargel kochen

    Fürs Spargelkochen gibt es verschiedene Methoden: Sie können die frischen Stangen mithilfe von Küchengarn zu Päckchen binden und sie dann in einen mit leicht gesalzenem Wasser oder Spargelsud gefüllten Topf legen. Verwenden Sie nur so viel Wasser, dass die Stangen bedeckt sind. Bei leicht geöffnetem Topfdeckel wird das Gemüse etwa 15 bis 20 Minuten gekocht. Danach lassen sich die Bündel bequem aus dem Topf holen.

    Oft wird Spargel aber auch in einem speziellen Spargeltopf gekocht. Er ist schmal und hoch, sodass sich die Stangen stehend garen lassen. Nur die untere Hälfte des Gemüses steht im Wasser und wird gekocht, die obere Hälfte wird im Dampf gar. Der Vorteil hier: Die empfindlichen Köpfchen sind nicht im Wasser und werden nicht matschig.

    So erkennen Sie frischen Spargel



    Spargelstangen: Frischer Spargel duftet angenehm. (Quelle: imago/Karina Hessland) Frischer Spargel: Ein weiteres Merkmal von frischen Spargelstangen – sie haben keine Risse. (Quelle: imago/Westend61) Weißer Spargel: Testen Sie die Festigkeit der Spargelstangen, denn frische Stangen sind nicht biegsam. (Quelle: Getty Images/barmalini) Spargelstangen: Auch die Spargelenden geben wichtige Hinweise auf die Frische. Die Schnittstellen sollten hell und saftig sein, nicht bräunlich oder trocken. (Quelle: Getty Images/Arijuhani) Weißer Spargel: Bei frischem Spargel sind die Köpfe der Spargelstangen fest geschlossen. (Quelle: imago/Panthermedia) Weißer Spargel: Frische Stangen glänzen leicht. (Quelle: imago/PhotoAlto)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Mithilfe eines dazugehörigen Einsatzes können Sie den Spargel, wenn er fertig ist, aus dem Spargeltopf herausnehmen. Diese Methode ist allerdings nicht so gut für kleine Portionen geeignet, weil die Stangen keinen Halt haben und einknicken. Sie benötigen etwa 500 Gramm oder mehr.

    Tipp: Wie lange muss Spargel kochen?

    Die Garzeit des Spargels richtet sich nach der Dicke der Stangen, im Schnitt beträgt sie bei weißem Spargel etwa 15 bis 20 Minuten. Grüner Spargel ist sogar schon nach etwa acht Minuten gar. Wenn sich der Spargel beim Herausheben biegt, ist er fertig.


    Für ein besonders intensives Aroma garen Sie das Gemüse in einem Sud aus den Spargelschalen sowie etwas Zitrone. Eine Prise Zucker entzieht leichte Bitterstoffe.

    Spargelcremesuppe: Schritt-für-Schritt-Anleitung


    spargelcremesuppe-fuer-vier-portionen-benoetigen-sie-folgende-zutaten-1-kilogramm-spargel-50-gramm-butter-zucker-1-liter-gemuesebruehe-oder-spargelsud-mehl-eine-halbe-zwiebel-200-milliliter-sahne-oder.jpg  Spargel schälen. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Spargel schneiden. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Spargelsuppe zubereiten: Gießen Sie Brühe dazu und fügen Sie 25 Gramm Butter und Zucker bei. Bringen Sie das Ganze zum Kochen und garen Sie die Spargelstücke auf kleiner Flamme 15 bis 20 Minuten lang bissfest. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Spargel beiseite stellen. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Spargelsuppe zubereiten: Pürieren Sie die restlichen Spargelstücke mit einem Pürierstab und streichen Sie das Ganze dann durch ein feines Sieb. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Mehlschwitze herstellen. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Suppe ablöschen. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio) Spargelstücke zufügen. (Quelle: NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio)

    Foto-Serie mit 13 Bildern

    2. Spargel dämpfen

    Das Prinzip des Dampfgarens oder auch Dämpfens ist schnell erklärt: Spargel gart in Wasserdampf bei etwa 97 bis 100 Grad. Er steht dabei über der Flüssigkeit, statt darin zu schwimmen. Der Vorteil: Der Geschmack bleibt intensiver, Vitamine und Mineralstoffe werden nicht ins Wasser ausgeschwemmt, das nach dem Kochen meist weggegossen wird.

    Füllen Sie für das Dämpfen einen Topf mit Wasser – etwa zwei Zentimeter hoch. Geben Sie den vorbereiteten Spargel in einen Dämpfeinsatz und den Einsatz in den Topf. Verschließen Sie diesen mit einem Deckel und lassen Sie den Spargel etwa 30 Minuten dämpfen. Öffnen Sie den Deckel dabei nicht, sonst entweicht der Wasserdampf.

    Sie können Spargel auch in einem Dampfbeutel im Backofen garen. Geben Sie dazu den vorbereiteten Spargel mit einer Prise Zucker, etwas Salz und Brühe in den Beutel, legen Sie diesen auf ein Backblech und dämpfen Sie den Spargel für etwa 30 Minuten bei 200 Grad.

    Tipp: So schmeckt Spargel nicht bitter

    Ab und zu kann es vorkommen, dass der Spargel bitter schmeckt. Gefährlich sind diese Bitterstoffe nicht. Meist sind die Stangen dann zu dicht am Wurzelstock gestochen worden, oder es gab einen plötzlichen Kälteeinbruch mit darauffolgender Hitze.



    Durch Zugabe von Zucker im Kochwasser können Sie dem Spargel geringe Mengen an Bitterstoffen entziehen. Ganz neutralisieren lässt sich der Geschmack dadurch aber nicht.

    3. Spargel im Backofen zubereiten

    Spargel im Backofen: Diese Garmethode ist eine besonders schonende Variante. (Quelle: Getty Images/lenakorzh)

    Spargel im Backofen: Diese Garmethode ist eine besonders schonende Variante. (Quelle: lenakorzh/Getty Images)


    Möchten Sie das Königsgemüse für viele Gäste zubereiten, bietet sich das Garen im Backofen an. Sie benötigen nur eine normale Fettpfanne, also ein tiefes Backblech. Breiten Sie den vorbereiteten Spargel auf der Fettpfanne aus. Gießen Sie einen Liter Wasser – nach Geschmack mit Salz, Zucker und Zitronensaft gewürzt – über die Stangen.

    Geben Sie einige Butterflöckchen darüber und bedecken Sie die Fettpfanne mit Alufolie. Garen Sie den Spargel bei 200 Grad etwa 40 Minuten. Wer mag, kann auch einen Dampfbeutel verwenden, das reduziert die Garzeit um etwa zehn Minuten.

    Auch dieses Spargelrezept wird im Ofen zubereitet: Gebackener grüner Spargel mit einer Mandel-Thymian-Fetakruste. Dafür einfach das gewaschene Gemüse mit etwas Öl in eine Backofenform geben. Anschließend gehackte Mandeln, Feta und frischen Thymian darüber streuen. Das Ganze im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für zehn bis 20 Minuten garen und im Anschluss mit Pfeffer und Salz verfeinern.

    Tipp: So bleibt weißer Spargel weiß – und grüner grün

    Weißer Spargel kann beim Kochen etwas von seiner Farbe verlieren. Durch ein bisschen Zitronensaft im Sud können Sie das vermeiden.


    Grüner Spargel bleibt dagegen grün, wenn er nach dem Kochen schnell in Eiswasser abgeschreckt wird.



    4. Spargel braten

    Kräftige eigenständige Aromen ergeben sich hingegen, wenn Sie Spargel braten. Weißen Spargel in Öl scharf anzubraten, ist ein echter Geheimtipp. Durch den Zuckeranteil im weißen Spargel entstehen spannende Karamellnoten. Zudem behalten die Stangen ihren Biss. Sie können ganze Spargelstangen braten, schneller geht es, wenn Sie diese halbieren oder in Stücke schneiden.

    Geben Sie etwas Öl in die Pfanne und braten Sie das Gemüse bei mittlerer Hitze etwa zehn Minuten an. Kleinere Stücke brauchen nur sechs bis acht Minuten. Wenden Sie den Spargel mehrmals, sodass er rundherum gebräunt wird. Würzen Sie eher sparsam mit etwas Salz und Pfeffer. Auch mit Muskat sollten Sie aufpassen, der Geschmack kann schnell intensiv werden.


    Spargel in der Pfanne: Mit etwas Öl lässt sich Spargel auch schnell in der Pfanne anbraten. (Quelle: Getty Images/Eduardo1961)

    Spargel in der Pfanne: Mit etwas Öl lässt sich Spargel auch schnell in der Pfanne anbraten. (Quelle: Eduardo1961/Getty Images)


    Gebratener Spargel ist sehr vielseitig. Er macht sich prima im Salat. Dazu werden die Stangen mit etwas Vinaigrette gemischt und nach Geschmack mit anderen Zutaten wie Cocktailtomaten, Erdbeeren oder Garnelen kombiniert. Das Gemüse passt auch gut zu gebratenem Fleisch, Fisch oder Pasta und asiatischen oder mediterranen Gerichten. Sie können den Spargel eher klassisch mit Sahne ablöschen, mit frischen Kräutern, zum Beispiel Bärlauch, würzen oder mit anderen Gemüsesorten kombinieren.

    5. Spargel grillen

    Meist wird zum Grillen grüner Spargel verwendet. Er ist dünner und schon nach zehn bis zwölf Minuten gar. Weißer Spargel kommt entweder vorgegart auf den Grill oder Sie grillen ihn einfach etwas länger.

    Spargel vom Grill schmeckt pur mit etwas Öl, Salz und Pfeffer. Er kann aber auch vorher mariniert werden. Legen Sie ihn zum Grillen auf eine Grillschale oder etwas Alufolie, sonst verbrennt er leicht. Sie können Spargel auch im Backofen oder einer Grillpfanne grillen, auch hier wird er wunderbar aromatisch.

    Weißen oder grünen Spargel schälen

    Spargelschälen: Am besten funktioniert das Schälen von Spargel mit einem Sparschäler. (Quelle: dpa/Matthias Balk)

    Spargelschälen: Am besten funktioniert das Schälen von Spargel mit einem Sparschäler. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

    Wenn Sie weißen Spargel zubereiten, müssen Sie ihn zunächst schälen. Halten Sie den Spargel dazu mit den Fingerspitzen oben fest, setzen Sie unter dem Kopf mit einem Sparschäler oder Spargelschäler an und ziehen Sie ihn Bahn für Bahn nach unten. Die Schichten direkt unter der Schale sind meist sehr holzig, schälen Sie deshalb großzügig. Schneiden Sie bei weißem Spargel das Ende der Stange mit einem scharfen Messer ab.

    Tipp: Wenn Sie Spargel nicht sofort verarbeiten wollen, schälen Sie ihn erst direkt vor der Zubereitung. Wickeln Sie den ungeschälten Spargel in ein feuchtes Geschirrtuch, so bleibt er im Kühlschrank bis zu drei Tage haltbar. Geschälter Spargel sollte möglichst zeitnah verarbeitet werden. Sie können ihn allerdings notfalls auch in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln und maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahren.

    Bereiten Sie grünen Spargel zu, müssen Sie ihn vorher nicht schälen. Allerdings sollten Sie ihn vor der Verarbeitung gründlich waschen und ebenfalls die Schnittstellen abschneiden.

    So erkennen Sie frischen Spargel

    Spargel: Die Köpfe von frischem Spargel sind fest und geschlossen. (Quelle: Getty Images/barmalini)

    Spargel: Die Köpfe von frischem Spargel sind fest und geschlossen. (Quelle: barmalini/Getty Images)

    Spargel ist ein relativ teures Gemüse, entsprechend genau sollten Sie beim Kauf auf die Qualität achten. Um die Frische des Produktes zu testen, können Sie den "Quietschtest" durchführen: Reiben Sie die Stangen aneinander. Wenn sie quietschen, sind sie frisch. Allerdings lässt sich bei quietschendem Spargel nicht feststellen, ob dieser nun einen oder schon drei Tage alt ist.



    Achten Sie auch darauf, dass die Stangen gerade, fest, glatt und glänzend sind und möglichst keine verfärbten Stellen aufweisen. Die Köpfe sollten fest und geschlossen sein, die Schnittstellen nicht zu trocken oder hölzern.


    Vom Kauf absehen sollten Sie, wenn die Stangen nach unten schmaler werden und biegsam sind, daran erkennen Sie, dass das Gemüse an Feuchtigkeit verloren hat. Ist der Spargel eher dünn und nicht ganz gerade, ansonsten jedoch einwandfrei, können Sie damit eine Suppe kochen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa


    Worauf Sie achten müssen

    Mit diesen Tipps kaufen Sie nie wieder schlechten Spargel

    Die Spargelzeit – für Fans des Frühlingsgemüses ein Höhepunkt des Jahres. Damit der Spargel, der auf dem Teller landet, auch schmeckt, gilt es beim Kauf einiges zu beachten.


    Viele freuen sich auf die Wochen zwischen April und Mitte Juni, wenn in Deutschland wieder Spargelsaison ist. Das Gemüse gilt nicht zuletzt aufgrund seiner kurzen Erntezeit als Delikatesse.

    Daran erkennen Sie frischen Spargel

    Setzen Sie beim Spargelkauf all Ihre Sinne ein. An diesen Merkmalen erkennen Sie frischen Spargel:


    • Er duftet angenehm.
    • Die Köpfe der Spargelstangen sind fest geschlossen.
    • Die Stangen glänzen leicht.
    • Die Stangen haben keine Risse.
    • Die Stangen sind nicht biegsam.




    Testen Sie die Festigkeit der Spargelstangen allerdings nur vorsichtig – denn frischer Spargel bricht leicht.

    Auch die Spargelenden geben wichtige Hinweise auf die Frische. Doch gerade sie werden beim Verkauf oft von Hüllen verdeckt. Wenn möglich, sollten Sie einen Blick darunter werfen, um möglichen Schimmel zu erkennen. Die Schnittstellen sollten laut Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hell und saftig sein, nicht bräunlich oder trocken.

    Wie zuverlässig ist der Quietschtest?

    Dass frischer Spargel quietscht, wenn die Stangen aneinander gerieben werden, kann tatsächlich ein Zeichen für Frische sein. Allerdings quietscht auch Spargel, der feucht gelagert wurde.


    Welcher Spargel ist am besten?

    Spargelstangen: Spargel genießen – aber richtig. Es fängt schon beim Einkauf an. (Quelle: Getty Images/Federico Barone)

    Spargelstangen: Spargel genießen – aber richtig. Es fängt schon beim Einkauf an. (Quelle: Federico Barone/Getty Images)


    Kaufen Sie regionalen, frisch gestochenen Spargel. Die Stangen sollten am besten lose angeboten werden. Denn bei abgepacktem Spargel ist es oft nicht möglich, die Frische des Gemüses richtig zu beurteilen.

    Spargelstangen aus beheizten Gewächshäusern oder Ware aus Übersee sind laut vzbv aus Umweltgesichtspunkten kritisch zu betrachten. Aber auch geschmacklich bietet erntefrischer, regionaler Spargel Vorteile. Denn die empfindlichen Stangen verlieren nach dem Stechen schnell an Aroma und Zartheit – je länger der Transportweg, desto mehr.

    Unterschied: weißer, violetter und grüner Spargel

    Spargelstangen: Spargel gibt es in drei Farben.  (Quelle: Getty Images/MmeEmil)

    Spargelstangen: Spargel gibt es in drei Farben. (Quelle: MmeEmil/Getty Images)


    In Deutschland ist der weiße Spargel am beliebtesten. Er wird gestochen, bevor die Spitzen die aufgeschütteten Erdwälle durchbrechen und lagert deshalb kein Chlorophyll ein. So entsteht Experten zufolge sein weicher Geschmack.

    Violetter Spargel durchbricht die Erde und schmeckt deshalb etwas kräftiger als weißer, wird aber genauso zubereitet.

    Grüner Spargel wächst nicht in Erdwällen, sondern über der Erde. So bekommt er seine Farbe und sein kräftiges Aroma.

    Was hat es mit den Handelsklassen auf sich?

    Bei Spargel ist die Einteilung in Handelsklassen zwar nicht mehr vorgeschrieben, aber noch üblich. Viele Händler orientieren sich an der international gültigen UNECE-Norm (Wirtschaftskommission für Europa) mit den drei Qualitätsklassen Extra, I und II. Die sagen aber nichts über den Geschmack oder die Frische der Ware aus, sondern bewerten nur nach äußerlichen Merkmalen.

    • Extra-Klasse: Die Stangen müssen praktisch gerade sein und einen Durchmesser von mindestens zwölf Millimetern haben. Die Köpfe sollten fest geschlossen sein.
    • Klasse I: Die Stangen müssen zwar eine gute Form und mindestens zehn Millimeter Durchmesser haben, dürfen aber leicht gekrümmt sein. Die Köpfe sollten fest geschlossen sein.
    • Klasse II: Die Stangen sind stärker gebogen und weniger gut geformt. Bei ihnen dürfen auch die Köpfe etwas geöffnet und die Stangenenden leicht verholzt sein.

    Spargelstangen: 500 Gramm Spargel decken etwa 80 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C und E. (Quelle: Getty Images/barmalini)

    Spargelstangen: 500 Gramm Spargel decken etwa 80 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C und E. (Quelle: barmalini/Getty Images)


    Unsortierte Ware ist oft günstiger, die Qualität ist in der Regel aber nicht schlechter. Verpflichtend sind bei Spargelverkauf nur die Angabe des Herkunftslandes und des Kilogrammpreises. Bei geschältem Spargel muss die Herkunft nicht angegeben werden.

    Wie gesund ist Spargel?

    Eine Portion (500 Gramm) deckt laut Bundeszentrum für Ernährung etwa 80 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C und E. Dabei sind der Vitamin-C- und der Folsäuregehalt bei grünem Spargel höher als bei weißem.

    Spargel enthält auch viel Kalium, das mit Natrium und Chlorid den Wasserhaushalt des Körpers regelt und wichtig für die Arbeit des Herzens ist. Außerdem liefert Spargel verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe und schwefelhaltige Sulfide. Diesen Stoffen wird unter anderem eine antibakterielle und eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben.

    Frischer Spargel enthält vor allem eins: Wasser. Das ist gut für die Kalorienbilanz. Ohne Butter, Soßen oder Beilagen hat das Gemüse gegart nur 19 Kalorien pro 100 Gramm.

    Spargel kann zudem mit einem geringen Fettgehalt und seiner guten Sättigungseigenschaft punkten. Die in ihm enthaltenen Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmfunktion und der Eiweißbaustein Asparagin regt die Nierentätigkeit an.

    Frischen Spargel richtig lagern

    Schlagen Sie frischen, ungeschälten Spargel nach dem Einkauf in ein feuchtes Geschirrtuch, am besten aus Baumwolle, ein. So können Sie ihn im Kühlschrank zwei bis drei Tage aufbewahren.


    Geschälter Spargel bleibt so immerhin noch einen Tag im Kühlschrank frisch. Generell gilt aber: Je frischer desto besser – also bereiten Sie den Spargel am besten noch am selben Tag nach dem Einkauf zu.

    Kann man Spargel einfrieren?

    Spargel lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten schälen Sie den Spargel zuerst und verpacken ihn dann portionsweise in Gefrierbeuteln. Sie können den Spargel so konserviert bis zu sechs Monate aufbewahren und ihn wie frischen Spargel in kochendem Salzwasser garen. Es gilt: nicht auftauen, sondern direkt ins Kochwasser geben.

    Das Gemüse sollte grundsätzlich mit Zucker und Salz garen. Ein hoher Salzgehalt verhindert, dass die spargeleigenen Nährstoffe an das Kochwasser abgegeben werden. So lässt sich die Spargelsaison auch mit einheimischem Spargel noch ein ganzes Stück verlängern.

    Worauf kommt es bei der Zubereitung an?

    Da Spargel viele wertvolle Nährstoffe enthält, ist eine schonende Zubereitung wichtig. Weißer Spargel kann im Dampfgarer oder innerhalb von 50 Minuten zugedeckt bei 120 Grad im Ofen gegart werden.

    Wer Spargel lieber im Topf kochen möchte, sollte darauf achten, immer unter dem Siedepunkt zu bleiben. Spargel darf nicht wie alte Wäsche durchgekocht werden. Das Wasser einmal aufzukochen und den Spargel darin ziehen zu lassen, reicht meist aus. Grüner Spargel ist pflegeleichter, da er nur kurz angebraten oder mit heißem Wasser abgeschreckt werden muss.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur AFP

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Dieser Käse ist doch Käse ---

    Die Gefahr im Burger: So ungesund ist Scheiblettenkäse


    Zusammengepresst und in eine Plastikfolie eingeschweißt: Scheiblettenkäse sieht schon nicht allzu gesund aus. Und tatsächlich kann zu viel Schmelzkäse krank machen.


    Käse punktet eigentlich mit vielen positiven Bestandteilen wie Kalzium, Eiweiß oder Mineralstoffen. Doch Schmelzkäse in Scheibenform ist ungesund: In der beliebten Zutat für Hamburger sind künstliche Phosphate enthalten.


    Künstliche Phosphate sorgen dafür, dass der Käse weich und haltbar ist, überschwemmen den Körper aber mit Salzen, die fast vollständig aufgenommen werden und ins Blut gelangen. Verwerten kann der Körper sie jedoch nicht.

    Risiko: Herzinfarkt

    Bei erhöhtem Konsum schafft es die Niere nicht mehr, das Salz auszuschwemmen. Das Phosphat setzt sich in den Innenwänden der Gefäße ab. Durch diese Verkalkungen wird das Risiko eines Herzinfarkts und Schlaganfalls erhöht. Bereits eine kleine Erhöhung des Phosphatwertes im Blut schädigt die Blutgefäße am Herzen. Wenn die Niere den Überschuss nicht mehr durch das Urin ausscheiden kann, droht Harnstein.

    Phosphate machen Falten

    Künstliche Phosphate lösen zudem Kalzium aus den Knochen und können sie brüchig machen: Osteoporose droht. Die Salze lassen sogar Haut und Muskeln schneller altern. Nicht zu vergessen: Der Gehalt an Fett, Salz und sogar Zucker im Schmelzkäse ist hoch.

    Hersteller geben Phosphate auf Verpackungen oft nicht an

    Das Salz findet sich beispielsweise in verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food. Auf Verpackungen verstecken sich Phosphate oft hinter E-Nummern – oder werden schlichtweg nicht aufgeführt, berichtet "ndr.de".

    Allzweckmittel, aber keine Wunderwaffe

    Wie die die Lebensmittelprüfer von "codecheck.info" berichten, sind Natriumphosphate Abkömmlinge der Phosphorsäure (E 338). "Wegen ihrer besonderen chemischen Eigenschaften werden Phosphate in der Lebensmittelindustrie in sehr verschiedenen Funktionen eingesetzt: Sie stabilisieren den Säuregrad von Lebensmitteln und unterstützen die Wirkung von Gelier- und Verdickungsmitteln in dem sie Calcium-, Magnesium-, Eisen- und Schwermetallionen in festen Komplexen binden", lautet die Erläuterung zu den Inhaltsstoffen eines Toast-Schmelzkäses vom Discounter. Phosphate machen den Käse weich, den Schaum auf dem Kaffee fest und sämtliche Lebensmittel sehr viel länger haltbar, aber es normal wäre.

    Zurück zur Natur

    Natürliches Phosphat dagegen ist gesund: Der Körper benötigt es für viele Stoffwechselvorgänge. Außerdem bildet es die mineralische Grundsubstanz von Zähnen und Knochen. Daher müssen Sie nicht auf leckeren Käsebelag für Ihren Burger verzichten: Eine Alternative zu Scheibletten bietet etwa Cheddar, Ofenkäse oder Kochkäse, zum Beispiel Glundner Käse aus Kärnten, am besten in Bio-Qualität.

    Verwendete Quellen:

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  • Mehr Nährstoffe, keine Pestizide ---

    Sind Bioprodukte wirklich gesünder?

    vgzm.1704981-84476392 Mehr gute Nährstoffe: Sind Bioprodukte wirklich gesünder?. Bananen mit Biosiegel: Bioware ist in der Regel gekennzeichnet. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

    Bananen mit Biosiegel: Bioware ist in der Regel gekennzeichnet. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)


    Bio-Äpfel, Bio-Milch, Bio-Getreide, Bio-Salat, Bio-Avocado, Bio-Eier, Bio-Fleisch – In den Supermärkten ist ein regelrechter Bio-Boom ausgebrochen. Sämtliche Lebensmittel sind konventionell und in der Biovariante erhältlich.

    Manch einer kauft grundsätzlich Lebensmittel in Bioqualität – aus Nachhaltigkeits-, Umwelt- oder Tierschutzgründen. Doch manchmal ergibt es auch aus gesundheitlicher Sicht Sinn, zu Bioprodukten zu greifen.

    Ist Bio immer die bessere Wahl?

    Die ökologische Landwirtschaft steht für einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Und biologisch erzeugte Lebensmittel haben den Ruf, gesünder zu sein als konventionelle Produkte. Aber stimmt das?

    Pauschal könne man das nicht sagen, meint Brigitte Ahrens von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. "Ob ein Lebensmittel gesünder ist als ein anderes, hängt von vielen Faktoren ab." Dazu zählen bei Obst und Gemüse zum Beispiel die Sorte, die Sonneneinstrahlung, der Anbauort und die Belastung mit Pestiziden.

    Große Nährstoffunterschiede erkennbar

    In mancher Hinsicht punkten Biolebensmittel aber im Vergleich zu konventionellen Produkten. Zum Beispiel können Lebensmittel in Bioqualität mehr gesunde Nährstoffe enthalten. So gibt es bei Milch einen Unterschied zwischen Bio und anderer Ware: "In Biomilch ist deutlich mehr Omega-3-Fettsäure enthalten", sagt Ahrens. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind unter anderem wichtig für ein gesundes Herz.

    Der Grund für diesen Unterschied liegt in der Fütterung der Tiere: Konventionell gehaltene Kühe erhalten mehr Kraftfutter als Tiere in biozertifizierten Betrieben mit Weidefütterung.

    In Bioäpfeln und -kartoffeln stecken ebenfalls mehr Nährstoffe als in herkömmlich Angebautem. Das liegt daran, dass sie weniger Wasser enthalten, erklärt Britta Klein vom Bundeszentrum für Ernährung. Sie liefern beispielsweise etwas mehr Vitamin C und sind deutlich reicher an sekundären Pflanzenstoffen, die vor Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen sollen.

    Biolebensmittel meist ohne Pestizidrückstände

    Die Frage ist jedoch: Sind diese Nährstoffunterschiede für den Menschen überhaupt relevant? "Darüber gibt es noch keine ausreichenden Kenntnisse", sagt Nicole Merbach von der Stiftung Warentest. Denn es fehlen Langzeitstudien, die den Gesundheitszustand von Menschen, die sich mit Biolebensmitteln ernähren, und denen, die sich konventionell ernähren, vergleichen. "Ein riesiger Vorteil von Obst und Gemüse aus Bioanbau ist jedoch die geringe Belastung mit Pestiziden", sagt Merbach.

    Konventionelle Produkte sind dagegen fast immer mit Rückständen belastet: So wurden bei der jährlichen Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart für das Jahr 2017 bei 96 Prozent der Frischobst-Proben aus konventionellem Anbau Rückstände von Pestiziden festgestellt. Die gesetzlich festgesetzten Höchstgrenzen überschritten sieben Prozent der Proben. In Biobetrieben ist die Nutzung von Pflanzenschutzmitteln dagegen stark reglementiert, sodass die Erzeugnisse – wenn überhaupt – nur sehr gering belastet sind.


    Vor der Verunreinigung durch Schadstoffe sind allerdings auch Bioprodukte nicht gefeit. Kritische Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schimmelpilzgifte oder Mineralölrückstände fand die Stiftung Warentest auch in Ökoprodukten. Bei einem aktuellen Test von Sojadrinks trugen sogar alle stark mit Nickel belasteten Getränke ein Biosiegel.

    Es muss nicht immer Bio sein

    Ob man Bioprodukte kaufen möchte oder nicht, hängt auch ein bisschen davon ab, was man mit den Lebensmitteln machen möchte. Wer von der Zitrone nur den Saft braucht, ist mit einer herkömmlichen Frucht gut bedient. Wer dagegen die Schale verwenden will, sollte aus Gesundheitsgründen auf Bioprodukte zurückgreifen. Denn bei konventionellen Zitrusfrüchten kommen neben Pestiziden auch Schalenbehandlungsmittel zum Einsatz.

    Da sie während der Zubereitung von der Schale auf die Frucht übertragen werden können, gilt: Auch wer die Schale einer konventionellen Frucht nicht verwenden möchte, sollte sie vor dem Aufschneiden gründlich waschen.

    Verwendete Quellen:

    • dpa-tmn

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  • "Öko-Test" hat untersucht ---

    In diesen Bio-Eiern stecken Dioxine


    Ostern steht vor der Tür. Grund genug für die Redaktion von "Öko-Test", sich einmal Eier genauer anzuschauen. Findet das Labor in ihnen noch das Insektengift Fipronil oder andere Schadstoffe? Wie werden die Hühner gehalten? Wir verraten es Ihnen.


    Für die April-Ausgabe haben die Redakteure der Zeitschrift "Öko-Test" Eier genauer unter die Lupe genommen. Sie schickten insgesamt 20 verschiedene Produkte aus Bio-, konventioneller Boden- und aus Freilandhaltung ins Labor. Nur vier überzeugten die Tester und erhielten die Note "sehr gut" oder "gut".


    Bis auf eine Ausnahme waren die anderen Eier zwar ebenfalls frei von bedenklichen Schadstoffen wie etwa dem Insektengift Fipronil und ihre Qualität stimmte größtenteils auch. Zu bemängeln hatten die Tester aber, dass das Wohl der Tiere bei vielen Produkten wenig beachtet wird.

    ier: Das bemängelt "Öko-Test" bei der Haltung der Hennen

    Probleme bei der Haltung sind etwa wenig Platz für die Hennen, fehlende Sandbäder für die Gefiederpflege, kein strukturiertes Futter und fehlende Auslaufmöglichkeiten (kein Kaltscharrraum, kein Grünauslauf). Aus diesem Grund wurden


    • "10 Frische Eier aus Bodenhaltung" von Lidl,
    • "Hofland 10 frische Eier aus Bodenhaltung" von Aldi Nord und
    • "Landvogt 10 frische Eier aus Bodenhaltung" von Aldi Süd

    mit dem Gesamtergebnis "mangelhaft" bewertet.

    Auch zwei Bio-Produkte fielen mit dieser Note durch den Test:


    • "GutBio 6 frische Bio-Eier" von Aldi Nord und
    • "Real Bio Frische Deutsche Bio-Eier" von Real.

    Bei diesen waren die Mängel im Bereich Tierwohl zwar deutlich geringer. Die Eier der Marke GutBio schöpften allerdings die gesetzlichen Grenzwerte für Dioxine zu mehr als 50 Prozent aus. Das wertete "Öko-Test" ab, da die Stoffe im menschlichen Fettgewebe gespeichert werden und sich dort anreichern können. In Tierversuchen haben sie eine fortpflanzungsschädigende Wirkung gezeigt. Zudem können sie Hautschädigungen und Störungen des Immun- und Nervensystems hervorrufen und einige Dioxine stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Neben dem Dioxin-Problem wiesen die genannten Eier auch einige Mängel in der Qualität auf und hatten ein zu geringes Gewicht. Die Bio-Eier von Real schnitten schlecht ab, weil sie den Testern zufolge deutliche Mängel in der Qualität zeigten.

    Die mit "sehr gut" oder "gut" bewerteten Eier überzeugten auch bei der Tierhaltung. Im Produktionsablauf werden bei ihnen die männlichen Küken nicht geschreddert. Sie kommen stattdessen als Bruderhähne in die Aufzucht, später werden sie geschlachtet. "Auch das bedeutet, dass die Tier sterben, aber sie haben immerhin ein Leben und ihr Fleisch hat einen Nutzen", schreibt "Öko-Test".




    So testete "Öko-Test"

    Testkriterien waren Tierhaltung, Nachweis von Salmonellen, Nachweis des Insektizids Fipronil und von Dioxinen sowie Qualitätsmerkmale wie Gewicht oder die Unversehrtheit der Eierschale. Das Gesamturteil beruht jeweils auf dem Testergebnis "Tierhaltung und Transparenz". In dem Fall, dass männliche Küken für die Eier sterben mussten, konnten die Produkte keine bessere Note als "befriedigend" erlangen. Ein mittleres oder schlechtes Testergebnis bei den Inhaltsstoffen verschlechterte das Gesamturteil um eine beziehungsweise zwei Noten.

    Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der April-Ausgabe von "Öko-Test".


    Verwendete Quellen:

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  • Frische Zutaten ---

    Pesto im Eiswürfelbehälter portionsweise einfrieren


    Bonn (dpa/tmn) - Selbst gemachtes Pesto hält sich im Kühlschrank mit einem Deckel verschlossen bis zu drei Wochen. Wer länger etwas davon haben möchte, sollte es einfrieren. Das funktioniert am besten in kleinen Portionen in einem Eiswürfelbehälter, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE.)

    Für ein Pesto werden frische Zutaten wie Kräuter, Käse und Nüsse mit Öl zu einer sämigen Paste verarbeitet. Für den Klassiker "Pesto alla genovese" werden zunächst Pinienkerne ohne Fett in einer beschichteten Pfanne geröstet.

    Anschließend werden sie mit Basilikum, gehackten Knoblauchzehen, geriebenem Parmesan oder Pecorino und einer Prise Salz mit einem Pürierstab püriert oder in einem Mixer zerkleinert. Ein Spritzer Zitronensaft erhält die grüne Farbe.

    Nach und nach kommt dann Olivenöl hinzu, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Die fertige Paste wird in ein Glas gefüllt. Auf die Oberfläche gibt man noch einmal etwas Olivenöl, um das Aroma zu bewahren.

    https://www.t-online.de/


    Stachelige Riesenfrucht

    Wird die Jackfruit zum neuen Trend?


    Berlin (dpa) - Bei der Avocado ist der Hype schon passiert. Beim Grünkohl auch, der klingt auf Englisch hipper: Da heißt er "kale" und landet im Smoothie. Jetzt könnte es noch einen Trendkandidaten aus der Obst- und Gemüseabteilung geben: die Jackfruit.

    Sie ist im Fernsehen bereits in der Gründershow "Die Höhle der Löwen" zu sehen. Die stachelige Riesenfrucht mit gelbem Fleisch schmeckt ein bisschen wie eine herbe Ananas und taugt zum Fleischersatz.

    Diese Idee nutzt auch die Unternehmerin Verena Bahlsen (26), die Urenkelin des Gründers der Keks-Fabrik Bahlsen und Tochter von Werner Bahlsen. Sie hat mit einer Kollegin in Berlin ein Restaurant gegründet und nach ihrem Urgroßvater benannt, das "Hermann's" in der Torstraße. Es ist eine Art Zukunftslabor für Essen. Dort werden Jackfruit-Burger serviert.

    Verena Bahlsen hält es für eine Aufgabe ihrer Generation, "wie wir uns als Bevölkerung in Zukunft besser ernähren können". Sie wisse bestimmt nicht, was die Lösung sei. Aber es lohne sich, es zusammen auszuprobieren. Von der Faserlänge ähnele die Jackfruit rotem Fleisch, erklärt sie. Und die Ökobilanz der eingeflogenen Frucht? Bahlsen verweist auf Berechnungen aus ihrem Team: Der CO-Ausstoß sei besser als beim Steak.

    Ist das alles nicht ein Widerspruch dazu, wenn man aus einer für Kekse bekannten Familie kommt? "Überhaupt nicht", findet Bahlsen. Ihr Urgroßvater sei einer der Gründungsväter der industriellen Herstellung von Essen gewesen. Jetzt gehe es darum, die Massenindustrie effizienter, nachhaltiger und gesünder zu machen. "Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, noch mal alles in Frage zu stellen." Jackfruit-Kekse hält sie allerdings für eher unwahrscheinlich.

    Ob die Frucht massentauglich werden könnte, wird sich noch zeigen. Zwei Gründe sprechen dagegen: Sie ist innen klebrig und etwa so groß wie eine Melone. Und sie ist richtig schwer - nichts für den Singlehaushalt, wie es beim Deutschen Fruchthandelsverband heißt.

    https://www.t-online.de/

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  • Die knusprigsten Pommes ---

    10 geheime Kochtricks, die Sie bestimmt noch nicht kennen


    Essen und Kochen mit Freunden oder der Familie ist für Viele das Schönste. Wie Sie einfachen Gerichten das gewisse Etwas verleihen oder sich die Arbeit beim Zubereiten erleichtern können, verraten wir Ihnen hier.


    1. So werden Pommes richtig knusprig

    Im Restaurant oder Schnellimbiss sind die frittierten Kartoffelstifte immer knusprig, aber zu Hause ist die leckere Knabberei immer labbrig? Garen Sie vor dem Frittieren Ihre Pommes etwa sechs Minuten lang in kochendem Essigwasser. Anschließend sollten die Fritten weich sein, allerdings nicht auseinanderfallen.

    Der Essig sorgt bei den Pommes für eine festere Struktur, sodass sie beim Frittieren in Form bleiben und gleichmäßig bräunen.

    2. Eier pellen leicht gemacht

    Egal ob Eiersalat oder Frühstücksei: Das Pellen der Proteinbombe ist stets mühsam. Mit diesem Trick gelingt das Entfernen der dünnen Schale jedoch ganz leicht: Legen Sie das hart gekochte Ei in ein Glas mit Wasser und schütteln Sie es anschließend kräftig. Danach können Sie mit einem Handgriff die Eierschale komplett und einfach abziehen.

    Halb gepelltes, hart gekochtes Ei (Quelle: Getty Images/ThamKC)

    Ei: Die hartgekochte Proteinbombe lässt sich häufig nur mühsam pellen. (Quelle: ThamKC/Getty Images)


    3. Das perfekte Rührei

    Milch, Mineralwasser oder die richtige Rührtechnik – für das perfekte Rührei gibt es viele Geheimtricks. Doch diesen kennen Sie sicherlich noch nicht: Orangensaft! Allerdings kommt es auf die Dosierung an. Für zwei Portionen geben Sie fünf Eier sowie zwei Esslöffel Orangensaft in eine Schüssel und vermengen alles gründlich. Anschließend können Sie das Rührei wie gewohnt verfeinern und zubereiten.

    Deftiges Frühstück mit Speck und Rührei (Quelle: Getty Images/rez-art)

    Deftiges Frühstück: Rührei gelingt ganz leicht, wenn man weiß, wie. (Quelle: rez-art/Getty Images)

    4. Bacon knusprig braten

    Krosser Speck gehört für Sie zum ausgiebigen Sonntagsbrunch dazu? Damit der Bacon schön knusprig wird und bleibt, sollten Sie die Streifen bei mittlerer Hitze drei Minuten von beiden Seiten anbraten und anschließend das Fett mit einem Küchenpapier abtupfen.

    Nur wenn das ausgetretene Fett vom Speck entfernt wird, kann er richtig aushärten. Das Gleiche gilt auch für knusprige Baconstreifen aus dem Ofen.

    Knusprig gebratener Bacon macht jedes Essen zum Geschmackserlebnis (Quelle: imago/CTK Photo)

    Knusprig gebratener Bacon: Die Speckstücke können als Topping für Salate und Burger, aber auch zum Frühstück gereicht werden. (Quelle: CTK Photo/imago)


    5. Feste Gelatine bei sauren Früchten

    Häufig wird Gelatine bei der Zubereitung von Süßspeisen mit Ananas, Kiwis oder Erdbeeren nicht hart. Die Säure und die Enzyme in den Früchten verhindern, dass sich das Gallert verfestigen kann. Dieses Problem lässt sich allerdings leicht umgehen: Kochen Sie vorab das Obst in Zuckerwasser oder legen Sie es kurz in lauwarmes Zuckerwasser ein. Anschließend können Sie die Süßspeise wie gewohnt zubereiten.

    6. Zwiebeln schneiden ohne Tränen

    Es gibt bereits zahlreiche Tricks, die eher schlecht als recht sind: Beim Schneiden eine Melodie zu pfeifen oder sich mit einer Taucherbrille vor den Zwiebeldämpfen zu schützen, sind nur zwei davon. Praktischer und wirklich anwendbar sind allerdings folgende Tricks:

    Die Klinge des Schneidemessers mit einem in Olivenöl getränkten Küchenpapier vor jedem Schnitt abwischen. Der Zwiebelsaft spritzt dadurch nicht umher sondern bleibt durch das Öl träge und an der Zwiebel und dem Messer haften.

    Wer kein Olivenöl zur Hand aber etwas Zeit hat, kann die Knolle auch für etwa 20 Minuten in die Tiefkühltruhe legen. Der Effekt ist der Gleiche. Der Zwiebelsaft spritzt beim Schneiden nicht und verursacht keine tränenden Augen.

    Ein Messer und frisch gehackte Zwiebeln (Quelle: Getty Images/jatrax)

    Gehackte Zwiebeln: Das Schälen von Zwiebeln ist für viele ein Graus. (Quelle: jatrax/Getty Images)


    7. Saure Gurken und Senfgurken als Würzmittel

    Eingelegte Gurken sind ideal als Würzmittel für Mayonnaisen oder Kartoffelpürees geeignet. Nachdem die Senfgurken oder sauren Gurken richtig abgetropft sind, werden sie im Mixer fein püriert. Anschließend den überschüssigen Saft mithilfe eines Tuchs aus der Masse drücken. Nun können Sie die Masse unter Ihre Speisen mischen und ihnen damit einen würzig-pikanten Schliff verleihen. Auch für Rindfleischgerichte ist diese Zutat ideal.

    8. Erfrischender rote Bete Salat

    Der Sommer steht vor der Tür und eröffnet auch die Salat- und Grillsaison. Als Beilage eignet sich ein rote Bete Salat. Veredeln Sie diesen Gemüsesalat einfach mit ein paar dünnen Streifen frisch geschnittener Ananas. Auch Sauerkraut können Sie mit diesem Trick das gewisse Etwas verleihen.

    Rote Bete Salat (Quelle: Getty Images/peredniankina)

    Rote Bete Salat: Die Speise lässt sich mit Ananas oder Orangen verfeinern. (Quelle: peredniankina/Getty Images)

    9. Feiner Schliff fürs Gulasch

    Für Gulasch hat wahrscheinlich jeder sein eigenes Rezept von Oma. Dieses lässt sich dennoch mit ein paar Handgriffen verfeinern und veredeln: Geben Sie etwas Kümmel, eine Prise unbehandelte Zitronenschalen sowie fein gehackten, frischen Knoblauch in die Soße und schmecken anschließend alles ab.

    10. Kohlgeruch ade

    Kohl ist als Lieferant für lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe bekannt. Da sich beim Kochen allerdings unangenehme Gerüche bilden, meiden viele Hobbyköche die Zubereitung. Dabei lässt sich der Geruch einfach verhindern beziehungsweise mindern:

    Wenn Sie Kohl kochen, geben Sie eine große, trockene Brotkruste in den Topf. Dieser reduziert den unangenehmen und stechenden Kohlgeruch deutlich.

    Rosenkohl, Broccoli und Blumenkohl (Quelle: imago/Jupiterimages)

    Gemüse: Kohl ist sehr gesund, verbreitet aber bei der Zubereitung unangenehme Gerüche (Quelle: Jupiterimages/imago)

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Isotopenanalyse von Spargel "Deutscher Spargel" nicht immer aus Deutschland

    Verbraucher zahlen vor allem zu Beginn der Spargelsaison für deutschen Spargel viel Geld. Wir haben Proben bei verschiedenen Ständen genommen und ins Labor geschickt.

    Traditionell dauert die Spargelsaison von April bis zum 24. Juni. Doch aufgrund der milden Temperaturen hat laut Deutschem Bauernverband in diesem Jahr die Spargelsaison so früh wie selten begonnen. Viele Landwirte setzen auf den Anbau unter Folie, da gedeihen die Pflanzen schneller. So konnten schon im März Spargel in Deutschland geerntet werden.

    Deutscher Spargel ist beliebter als ausländischer Spargel

    Je früher der Erntezeitpunkt, desto besser für die Spargelbauern, denn die Kunden wollen vor allem Spargel aus Deutschland. Spargel ist besonders lecker, wenn er frisch ist und die Verbraucher nehmen an, dass deutscher Spargel frischer ist als ausländischer, weil die Transportwege kürzer sind.

    Deutscher Spargel ist meist teurer

    Spargelanbau ist sehr aufwändig und auch heute noch mit viel Handarbeit verbunden. Deshalb ist deutscher im Durchschnitt teurer als ausländischer Spargel, da hier die Lohnkosten höher sind als etwa in Anbauländern wie Griechenland, Peru oder Polen. Außerdem wissen die Großhändler im Ausland: ist erstmal deutscher Spargel auf dem Markt, kaufen die Verbraucher in Deutschland ausländischen Spargel nur noch, wenn er erheblich günstiger ist. Deshalb fällt mit dem Saisonstart des deutschen Spargels der Preis für den ausländischen Spargel erheblich. Doch gerade zu Beginn der Saison sind die deutschen Stangen noch teuer: Zwischen 16 und 20 Euro kostet das Kilogramm in der Handelsklasse I. Je länger die Saison dauert, desto günstiger wird der Spargel, denn dann stechen immer mehr Betriebe das "weiße Gold" und das Angebot wird größer.

    Miese Masche: Umpacken

    Skrupellose Händler nutzen gerade zu Beginn der Saisondiese erheblichen Preisunterschiede zwischen ausländischem und deutschem Spargel aus: sie packen um. Sie kaufen billigen, ausländischen Spargel und packen ihn in Kisten von deutschen Spargelbauern.

    Andreas Eberhardt betreibt in Weisenheim am Sand in der Vorderpfalz einen Spargelhof. Auf 150 Hektar baut er die weißen Stangen an. Er kennt den Trick mit der "Umpackerei": "Wir haben schon mitbekommen, dass unsere Kunden, die bei uns groß einkaufen, gesehen haben, dass andere Händler ausländische Ware in unsere Kisten eingepackt haben", erzählt er.

    Kontrolle durch die Behörden

    Viele geschichtete Spargelstangen liegen zum Verkauf aus mit neongelben Preisschildern ausgezeichnet.

    Bei Spargel wird mit der Herkunft manchmal geschwindelt, um einen höheren Preis zu erzielen.

    Den Spargelstangen sieht man nicht an, ob sie aus Deutschland oder aus dem Ausland kommen. Deshalb muss man unter die weiße Schale schauen und zwar mittels einer Isotopenanalyse. Dabei werden kleinste Teile des Spargels chemisch untersucht. Man kann so feststellen, aus welchem Land der Spargel stammt. In Rheinland-Pfalz untersuchen die Behörden die Herkunft des Spargels gar nicht. In Baden-Württemberg ist das Untersuchungsamt für Lebensmittelüberwachung in Freiburg dafür zuständig. Das Amt deckt immer wieder Betrügereien auf: "Wir nehmen pro Jahr etwa 40-60 Proben und wir achten dabei sehr darauf, diese risiokoorientiert zu entnehmen. Das heißt für uns, zu Beginn der Spargelsaison. Denn da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein ausländischer Spargel als deutscher Spargel ausgeben, wird am höchsten", erklärt Laborleiterin Dr. Eva Annweiler.

    Doch für die Saison 2019 liegen noch keine Ergebnisse vor. Deshalb macht das Marktcheck-Team auf den Wochenmärkten in Mainz, Mannheim und Stuttgart den Test. Wir kaufen bei insgesamt acht Händlern Spargel ein, der angeblich aus Deutschland kommen soll.

    Isotopenanalyse im Labor

    Die acht Proben werden im Labor auf die Herkunft der Isotopen hin untersucht. In einer Datenbank sind die Isotopen-Werte etlicher Anbaugebiete weltweit gespeichert. Die Proben werden mit den Werten in der Datenbank verglichen. Dr. Andreas Boner sagt: "Wir haben verschiedene Spargelproben untersucht und tatsächlich war eine Spargelprobe dabei, die keine Isotopenwerte aus Deutschland aufwies." Der Test ist so fein, dass Boner tatsächlich sogar das genaue Herkunftsland der einen Spargelprobe ermitteln konnte: „Diese Verdachtsprobe passt gut zu den Spargelmustern, die wir aus Griechenland kennen."

    Händler streitet Schuld ab

    Stangen aus Griechenland, statt heimischem Spargel aus Deutschland. Gekauft haben wir den Spargel bei einem Händler auf dem Mainzer Wochenmarkt. Konfrontiert mit dem Vorwurf, schiebt er alle Schuld auf den Großhändler. Doch auch dieser er streitet alle Anschuldigungen ab. Für die ehrlichen Spargelbauern aus der Region ist das ärgerlich. Sie fürchten, dass ein paar schwarze Schafe die Branche in Verruf bringen und die Kunden das Vertrauen verlieren können.

    Wie sich Kunden vor Betrügern schützen können

    Man sieht dem Spargel nicht an, wo er herkommt. Doch man erkennt leicht, ob er frisch ist und das ist für den Genuss ausschlaggebend. Die Spargelstangen sollten festgeschlossene Köpfchen haben. Außerdem: Frischer Spargel quietscht, wenn man die Stangen aneinander reibt und lässt sich leicht brechen. Die Schnittenden sollten saftig sein, doch auch hier wird getrickst: manche Händler schneiden die trocknen Enden ab, um Frische vorzugaukeln.

    Fazit

    Gerade zu Beginn der Spargelsaison, kann der Kunde sich nicht immer auf die Herkunftsangabe verlassen. Trotzdem: wer auf frische Ware achtet und wenn es lecker schmeckt, hat vermutlich in die Stangen aus Deutschland investiert.



    Der Text gibt den Stand zum Sendungsdatum wieder

    Filmautorin: Barbara Hirl | Online: Heike Scherbel

    © SWR Marktcheck

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  • Low-Carb-Nudeln: Geht so Pasta-Essen ohne Reue?

    Kohlenhydratarme Pasta im Überblick

    Pasta la vista überflüssige Pfunde. Nudeln sind aus den meisten Küchen nicht wegzudenken. Die Kalorienbombe passt aber meist nicht ganz zum Diätplan. Damit die Pfunde auch mit Nudelgerichten purzeln, gibt es Low-Carb-Nudeln. Die kohlenhydratarme Alternative ist total im Trend. Im Video sehen Sie Low-Carb-Nudeln aus Konjakmehl im Geschmackstest.

    Wer die Pfunde purzeln lassen möchte, der greift auf Diäten und Sport zurück. Eine in den vergangenen Jahren sehr beliebt gewordene Methode ist es, die Kohlenhydratezufuhr zu reduzieren. Diese Low-Carb-Ernährung zeichnet sich durch wenige Kohlenhydrate und dafür fett- und proteinreiche Lebensmittel aus. Das bedeutet, dass die ein oder andere Gaumenfreude vom Speiseplan verschwindet.

    Brot, Zucker, Kartoffeln, Zucker, Alkohol und auch Nudeln mit ihren 400 Kilokalorien pro 100 Gramm, haben dann auf dem Einkaufszettel nichts mehr verloren. Oder doch? Es geht auch mit Pasta durch die Diät. Low-Carb-Nudeln, die es in einer breiten Vielfalt gibt, sind die Lösung.

    In diesem Artikel stellen wir die kohlenhydratarmen Nudeln vor. Traditionell bestehen Nudeln aus Wasser, Mehl und wahlweise Ei. Hersteller haben sich einiges einfallen lassen, um Kohlenhydrate zu umgehen und das Pastafeeling beizubehalten. Doch nicht nur fertige Low-Carb-Pasta bietet eine Alternative, auch Selbstmachen ist möglich.

    So schlecht sind Kohlenhydrate wirklich: Dickmacher oder Energielieferant

    Kohlenhydrate spielen bei unserer Ernährung, neben Fett, eine wichtige Rolle als Energielieferant. Die aus Zucker bestehenden Moleküle sind der Treibstoff für Gehirn und Muskeln. Man spricht zwar von Zuckermolekülen, das bedeutet aber nicht, dass kohlenhydratreiche Lebensmittel auch süß schmecken.

    Bei der kohlenhydratarmen beziehungsweise Low-Carb-Ernährung soll der Körper seine Energie nicht aus Kohlenhydraten, sondern aus Eiweiß und Fett ziehen. Wer weniger als 100 Gramm Kohlenhydrate am Tag zu sich nimmt, der ernährt sich Low-Carb. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schlägt dagegen ein Wert vor, der personanabhängig rund 200 bis 300 Gramm Kohlenhydrate pro Tag vorschlägt. Wer abnehmen will, nimmt - verkürzt gesagt - weniger Energie (zum Beispiel eben Kohlenhydrate) zu sich als der Körper verbraucht, sodass dieser auf die Fettreserven zurückgreift, um sich Energie zu besorgen.


    Welche Methode die richtige ist, muss jeder selbst herausfinden. Wer eine Low-Carb-Diät macht, stellt sich automatisch vor die Herausförderung, Änderungen bei der Ernährung vorzunehmen. Denn dann stehen bevorzugt eiweiß- und fetthaltige Lebensmittel auf dem Einkaufszettel. Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Nudeln, Brot oder Kartoffeln bleiben außen vor. Pastaliebhaber können sich heutzutage aber freuen, denn die Low-Carb-Pasta-Alternativen mit mehr Eiweiß als Kohlenhydraten sind zahlreich.


    Zoodles und andere Gemüsenudeln

    Mit gerade mal 3,1 Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm Gewicht sind Zucchinis die perfekte Grundlage, um aus ihnen Nudelersatz zu zaubern. Mit einem günstigen Spiralschneider bringen Sie die Zucchini in Spaghettiform. Das funktioniert mit einigen Gemüsesorten wie Karotten, Süßkartoffeln, Kohlrabi und auch Pastinaken. Natürlich ist auch ein Mix verschiedener Gemüsenudeln als Pasta möglich.

    Nach dem Spiralschneiden sollten Sie das Gemüse kurz in der Pfanne anbraten und mit der gewünschten Soße servieren. Auch für Lasagne-Liebhaber gibt es eine Alternative: Einfach das Gemüse in dünne Streifen schneiden in der Pfanne kurz anbraten und dann als Lasagneplatten verwenden.


    Eine gemüsige Alternative, die auch ohne Spiralschneider funktioniert, sind Nudeln aus dem Spaghettikürbis (der heißt wirklich so). Dafür einfach den Kürbis gar kochen, halbieren und das Spaghetti-förmige Inneleben mit einer Gabel aus den Kürbishälften ziehen. Auch verschiedenste Kohlköpfe wie, Wirsing, Weißkohl und Rotkohl lassen sich mittels einer Raspel zu feinen Streifen verarbeiten, die ebenfalls als Nudelersatz dienen können.

    Der Kohlenhydratgehalt von Kohl ist sehr gering und liegt bei Wirsing gerade mal bei 2,9 Gramm, bei Rotkohl bei 3,5 Gramm und bei Weißkohl bei 4,2 Gramm. Wer keine Lust auf schnippeln und hobeln hat, kann auch auf Sojasprossen zurückgreifen. Die erinnern optisch schon an Nudeln und bieten sich besonders als Einlage-Alternative für Suppen an. Der Vorteil bei Sojasprossen ist, dass sie neben einem niedrigen Kohlenhydratgehalt auch eine niedrige Kalorienzahl aufweisen.

    Low-Carb mit Nudeln aus Hülsenfrüchten

    Im Supermarkt, Biomarkt, online und auch in einigen Drogeriemärkten gibt es mittlerweile auch Nudeln aus Kichererbsen, gelben und roten Linsen oder Mungbohnen. Diese liefern ähnliche Nährwerte wie Sojapasta, sind dabei aber einen guten Euro günstiger. Die Zubereitung entspricht der von Vollkornpasta: Wasser zum Kochen bringen, salzen und circa 8 Minuten garen.

    Geschmackliche Unterschiede zur traditionellen Nudel lassen sich nicht leugnen. Wen der Linsen- und Erbsengeschmack nicht stört, der hat mit den glutenfreien, veganen Nudeln eine gesunde Eiweißquelle, die sättigt und den Blutzuckerspiegel nicht auf eine Achterbahnfahrt schickt. Die Alternative eignet sich vor allem für all jene, die eine moderate Low-Carb-Ernährung betreiben. Für strenge Low-Carb-Anhänger ist die Alternative mit ihren 35 bis 60 Kohlenhydraten pro 100 Gramm Nudeln nichts.

    Noch eher unbekannt ist die Schwarze-Bohnen-Pasta, die zwar nicht ganz frei von Kohlenhydraten ist, jedoch deutlich weniger davon vorzuweisen hat. Sie bieten eine gute Alternative zu herkömmlichen Nudeln und liefern dabei noch viele Proteine.


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    Foto: Daniel Karmann/dpa

    Die Auswahl ist groß: Eiweißnudeln

    Zahlreiche Anbieter tummeln sich im Internet und vertreiben Eiweißnudeln. Je nach Hersteller bestehen die Nudeln aus Weizeneiweiß, Sojaeiweiß, Reiseiweiß und Erbsen-, Linsen- oder Sojamehl, die eine Eiweißmischung ergeben. Manchmal wird auch Proteinpulver beigemischt, um den Eiweißgehalt zu erhöhen. Geschmacklich erinnern die Eiweißnudeln an Vollkornnudeln und sind - mit rund 16 Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm - eine gute Alternative zur herkömmlichen Nudel. Die genaue Kohlenhydratzahl können Sie den einzelnen Verpackungen beziehungsweise Produkt-Beschreibungen im Netz entnehmen.


    Soja- oder Konjaknudeln

    Das als Fleischerstazprodukt bekannte Tofu gibt es auch als Nudelvariante und wird auch Sojanudel genannt. Im Asia-Laden finden Sie die Nudeln bereits vorgekocht, sodass man sie einfach nur unter heißem Wasser abspülen und mit den Händen etwas entwirren muss. Mit ihrem leicht nussigen Geschmack eignen sie sich sowohl für asiatische Gerichte als auch für herkömmliche Pasta-Gerichte und haben dabei 32 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm Nudel.

    Ebenfalls bereits vorgekocht und in Asia-Läden und im Netz erhältlich sind Shirataki-Nudeln. Sie sind aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt und bestechen mir nur rund 10 Kalorien pro 100 Gramm. Die Kohlenhydrate beschränken sich rund 1 oder 2 Gramm auf 100 Gramm Nudeln. Negativ fällt hier einigen Essern allerdings der vom Einlegen kommende Fischgeruch der Nudeln vor . Wie dieser verfliegt und was es sonst noch zu Shirataki-Nudeln zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

    Hanf-Nudeln

    Für eine geschmackliche Abwechslung sorgen Nudeln aus Hanfmehl. Diese bieten neben einem hohen Gehalt an Eiweiß und Ballaststoffen auch wenige Kohlenhydrate. Insbesondere für Vegetarier und Veganer können die Hanfnudeln eine willkommene Proteinquelle sein. Die Zubereitung erfolgt genau wie bei herkömmlichen Nudeln in kochendem, gesalzenem Wasser.

    Hanf stellt schon eine besonders hochwertige Nahrungsquelle dar, da die Hanfnüsse reich an Nährstoffen sind. Hoch verdauliches Protein, Vitamine und Mineralstoffe machen Hanf zu einem wahren Superfood. Wer Nudeln gerne selber macht, kann auch bei gängigen Nudelrezepten das Mehl durch Hanfmehl ersetzen. Spiralförmig oder als Spaghetti gibt es die Hanf-Variante oft in Biomärkten oder online.


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    Foto: Alvise Armellini/dpa

    Vollkornnudeln: günstig und gesund

    Wem es nicht unbedingt um die Kohlenhydrate geht, sondern wer einfach gesund essen möchte, der kann beim Einkauf auch zu Vollkornpasta greifen. Die hat zwar pro 100 Gramm immer noch circa 60 Gramm Kohlenhydrate, diese gehören aber zu den sogenannten komplexen Kohlenhydraten. Damit haben sie nur einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel aber einen hohen Sättigungsgrad. Für gerade mal einen Euro gibt es sie in fast jedem Supermarkt zu kaufen.


    Quelle: http://www.chip.de/

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  • Vorschlag der Lebensmittelindustrie ---

    Fünf Kreise: Neues Nährwert-Logo auf Lebensmitteln

    Auf Joghurts, Tiefkühlpizzen und Co. sollen Verbraucher leichter sehen können, wie gut das Produkt für eine gesunde Ernährung ist. Doch wie genau? In die Debatte kommt wieder Bewegung.

    Im Streit um klarere Kennzeichnungen von Zucker, Fett und Salz in vielen Lebensmitteln schlägt nun auch die Branche ein eigenes Modell vor. Es soll auf der Packungs-Vorderseite den Gehalt an Nährstoffen und die Kalorienzahl veranschaulichen – aber nicht über die umstrittenen Ampelfarben, sondern eine Darstellung mit fünf Kreisen. Von Verbraucherschützern und einigen Herstellern, die schon auf ein anderes Farb-Logo setzen, kam Kritik. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hält erst noch Klärungen für nötig, da laut einer Analyse alle bestehenden Systeme Vor- und Nachteile hätten.

    Spitzenverband BLL: Kennzeichnung ohne Bewertung

    Der "Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V." (BLL) teilte mit, sein nun vorgeschlagenes Modell arbeite visuell, erleichtere den Verbrauchern die Wahl und werde vom "überwiegenden Teil" der deutschen Lebensmittelwirtschaft getragen. Es gebe weltweit 80 Kennzeichnungen mit Nährwertbezug, sagte BLL-Präsident Stephan Nießner. Allein die Zahl zeige, dass kein Modell dabei sei, das flächendeckend akzeptiert werde. Eine Vergleichbarkeit für Kunden sei daher nicht gegeben. Das eigene Modell solle auf einen Blick Bedeutung und Beitrag des Produkts zur täglichen Ernährung darstellen, aber nicht bewerten, wie Ampelfarben es machen würden.

    Tortengrafik: Fünf Kreise mit Nährwertangaben

    Konkret sieht das Modell fünf Kreise vor, in denen die Kalorienzahl sowie der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz pro 100 Gramm steht. Ähnlich wie etwa bei einer Tortengrafik zeigt eine hervorgehobene Fläche in jedem Kreis an, wie viel Prozent der täglichen Zufuhr der Verzehr von 100 Gramm bedeutet – je mehr, desto größer die Fläche. Basis ist eine EU-weit festgelegte Referenzmenge von insgesamt 2.000 Kalorien pro Tag für einen durchschnittlichen Erwachsenen. Dabei soll diese farbliche Fläche im – etwas größeren – Kreis zur Kalorienzahl hellblau sein, in den anderen Kreisen lila.


    Nährwertangaben: Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft entwickelt neues Kennzeichnungsmodell. (Quelle: BLL/BLL - Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V./obs)

    Nährwertangaben: Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft entwickelt neues Kennzeichnungsmodell. (Quelle: BLL/BLL - Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V./obs)


    Verbraucherzentrale: Flickenteppich an Lösungen droht

    Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, kritisierte, der Vorschlag greife zu kurz und sei "nicht intuitiv und sofort verständlich". Da einzelne Anbieter schon andere Modelle nutzten, drohe ein Flickenteppich an Lösungen. Die Organisation Foodwatch nannte das Branchenmodell irreführend und deutlich weniger verständlich als eine Ampelfarben-Kennzeichnung. Es sei der dreiste Versuch, eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung zu verhindern. Grünen-Expertin Renate Künast sagte: "Auch hier werden Verbraucher mit einem Zahlenwirrwarr konfrontiert und müssen erst mal rechnen."

    Hersteller: Bereits mit anderen Kennzeichnungen am Markt

    Reserviert reagierten auch die Anbieter Danone, Iglo, Bofrost und Mestemacher, die auf das aus Frankreich kommende System Nutri-Score setzen und erste Produkte in Deutschland damit kennzeichnen. Das vom BLL vorgelegte Modell sei für Verbraucher zu kompliziert, die sich schnell orientieren möchten, hieß es vonseiten der Firmen. Es sei nicht in der Praxis erprobt und nicht wissenschaftlich unabhängig. Es solle im europäischen Markt zudem keinen deutschen Alleingang geben.

    Nutri-Score: auch positive Bestandteile gekennzeichnet

    Das Nutri-Score-System bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz auch empfehlenswerte Bestandteile wie Ballaststoffe oder Proteine in eine Bewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an – auf einer fünfstufigen Skala von dunkelgrün bis rot. Auch die SPD wirbt dafür. Die Koalition will bis Sommer ein Modell erarbeiten, das den Nährwertgehalt "gegebenenfalls vereinfacht visualisiert".

    Bundesministerium: bisher keine überzeugende Kennzeichnung

    Auch das Bundesernährungsministerium äußerte sich zurückhaltend zum neuen Branchen-Modell. Es sei "sehr deskriptiv" und wiederhole nur bestimmte Nährwertangaben auf der Schauseite. Die verpflichtende Nährwerttabelle ist meistens kleingedruckt auf der Produktrückseite.



    Ressortchefin Klöckner betonte, sie wolle die gesunde Wahl zur einfachen Wahl machen. "Dabei kann eine optisch klare und einfache Kennzeichnung auf der Vorderseite helfen." Erste Ergebnisse einer Bewertung des bundeseigenen Max-Rubner-Instituts zeigten aber, dass es unter bestehenden Kennzeichnungen bisher "kein absolut optimales System" gebe. Laut Ministerium ergab eine Bewertung von Nutri-Score, dass ein Menü aus Pommes frites, Schnitzel und Cola Light mit hellgrün recht positiv gekennzeichnet würde – da die Berechnung unterstelle, dass Pommes und Schnitzel nicht frittiert oder gebraten, sondern im Backofen erhitzt würden. Dies sei aber nicht realitätsnah.

    Klöckner stellte in Aussicht, dass auch Verbraucher einbezogen werden sollen, was im Alltag am meisten Orientierung geben könne. Vzbv-Chef Müller sagte, nötig sei ein wissenschaftlich basiertes Modell, das in Testmärkten geprüft werde. Nutri-Score könne ein Vorbild sein.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Schritt-für-Schritt-Anleitung ---

    Lauch richtig schneiden: So viel Grün müssen Sie entfernen


    Lauch gibt vielen Gerichten die nötige Würze. Die langen Stangen sind aber etwas unhandlich. Außerdem weiß kaum einer, wie viel er von dem Grün verwenden darf.

    Lauch, auch Porree genannt, ist eines der wenigen Gemüse, das ganzjährig bei uns Saison hat. Es lässt sich vielseitig zubereiten, liefert zum Beispiel Suppen die würzige Grundlage und ist ein guter Vitamin- und Mineralstoffspender.

    Das Aroma von Lauch ist deutlich milder als das anderer Zwiebelgemüse. Die Schärfe von Lauch ist sehr angenehm und treibt selbst bei rohem Verzehr höchst selten Tränen in die Augen. Gekocht schmeckt er sogar leicht süßlich.

    Anleitung: Lauch richtig schneiden und waschen

    Die Wurzel vom Lauch nicht als erstes abscheiden. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke) Lauch mit dem Wurzelende nach oben unter fließendes Wasser halten, um Sand abzuspülen. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke) Den sauberen Lauch aufs Brett legen und dann erst die Wurzel abschneiden. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

    Foto-Serie mit 5 Bildern

    Lauch richtig schneiden

    Lauch schneiden: Wenn Sie ein sehr scharfes Messer zum Schneiden verwenden, treten weniger schleimhautreizende Säfte aus. (Quelle: dpa/Kai Remmers)

    Lauch schneiden: Wenn Sie ein sehr scharfes Messer zum Schneiden verwenden, treten weniger schleimhautreizende Säfte aus. (Quelle: Kai Remmers/dpa)


    Damit es beim Essen nicht unangenehm zwischen den Zähnen knirscht, muss Porree sorgfältig gesäubert und richtig geschnitten werden. Die Schnitttechnik, mit der Sie Lauch am besten verarbeiten können, erklären wir Schritt für Schritt:

    1. Legen Sie den Lauch auf das Schneidebrett. Auch wenn Sie im ersten Impuls gerne die Wurzel mit ihren langen Fäden abschneiden möchten, sollten Sie sie dranlassen. So verhindern Sie, dass die inneren Blätter gleich herausfallen. Stattdessen halbieren Sie die Stange einmal der Länge nach.
    2. Sand und Dreck sitzen beim Lauch zwischen den einzelnen Lamellen. Um beides loszuwerden, halten Sie den Lauch unter fließendes Wasser. Dabei sollten Sie das Wurzelende mit Daumen und Zeigefinger so festhalten, dass es nach oben zeigt. Mit dem Wasserstrahl können Sie die Blätter dann nach unten hin ausspülen.
    3. Ist alles sauber, legen Sie den Lauch aufs Brett und schneiden Sie die Wurzel ab.
    4. Auch die grünen Spitzen müssen ab. Schneiden Sie am besten die obersten sieben bis acht Zentimeter ab.
    5. Schneiden Sie danach die weißen und hellgrünen Teile der Lauchstange in Halbringe.

    So gesund ist Lauch: Nährstoffe und Kalorien

    Lauchstange: Das Aroma von Lauch ist deutlich milder als das anderer Zwiebelgemüse. (Quelle: Getty Images/ArtCookStudio)

    Lauchstange: Das Aroma von Lauch ist deutlich milder als das anderer Zwiebelgemüse. (Quelle: ArtCookStudio/Getty Images)


    100 Gramm Lauch enthalten nur 29 Kilokalorien. Außerdem versorgt das scharfe Liliengewächs den Körper


    • mit Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt,
    • mit Kalium für einen gesunden Blutdruck und
    • mit Kalzium für starke Knochen.

    Wichtig für Schwangere: Lauch enthält rund 100 Mikrogramm Folsäure pro 100 Gramm. Dieses Vitamin ist wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys im Bauch.


    Ursache für den intensiven Geruch und Geschmack des Porrees ist das sogenannte Allicin. Diese Schwefelverbindung wirkt antibakteriell und antioxidativ, sie schützt die Körperzellen also vor freien Radikalen.

    Daran erkennen Sie frischen Lauch

    Dass das Gemüse frisch ist, erkennen Sie an einem weißen Wurzelansatz und festen Blättern ohne Risse und braune Flecken. Beim Kauf sollten Sie nur zu Stangen greifen, die keine gelblichen Verfärbungen aufweisen.




    Lauch richtig lagern

    Lauch gehört ins Gemüsefach. Doch sein intensiver Geruch überträgt sich schnell auf andere Lebensmittel im Kühlschrank. Darum sollten Sie ihn am besten getrennt aufbewahren. In Küchenpapier eingewickelt ist er bis zu zwei Wochen haltbar.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Rezepte mit der exotischen Knolle ---

    Ist die Süßkartoffel die gesündere Alternative zur Kartoffel?

    Süßkartoffel: Woher sie stammt und wie sie schmeckt. Pommes aus Süßkartoffeln: Sie sind ein idealer Snack für alle, die es etwas süßer mögen. (Quelle: Getty Images/bhofack2)

    Sind Süßkartoffeln die gesündere Alternative zur Kartoffel? Und sind die beiden überhaupt miteinander verwandt? Lesen Sie hier, welche leckeren Gerichte Sie aus der exotischen Knolle zubereiten können.


    Woher stammt die Süßkartoffel?

    Süßkartoffeln stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und sind dort unter dem Namen "Batate" bekannt. Im 16. Jahrhundert wurden sie von Christoph Kolumbus nach Europa gebracht. Die Süßkartoffel bevorzugt tropisches und subtropisches Klima und wächst das ganze Jahr über. Nach Kartoffeln und Maniok gehört sie zu den am meisten angebauten Knollengewächsen der Welt. In Europa wird sie vor allem in Italien, Portugal und Spanien herangezogen. Der Hauptproduzent der Süßkartoffel ist jedoch China.

    Sind Süßkartoffeln mit Kartoffeln verwandt?

    Der Name lässt auf eine nahe Verwandtschaft schließen, aber der Schein trügt. Tatsächlich sind Süßkartoffeln nur entfernt mit unseren heimischen Kartoffeln verwandt. Süßkartoffeln gehören zur Familie der Windengewächse. Bei den Knollen handelt es sich um Speicherwurzeln. Süßkartoffeln kommen vor allem in den Tropen als Kletterpflanze oder Liane vor. Kartoffeln zählen dagegen zu den Nachtschattengewächsen und lassen sich auch in kühleren Breitengraden kultivieren. Gemeinsam ist beiden jedoch ihre südamerikanische Herkunft.

    Wie schmeckt das Gemüse?

    Die Süßkartoffel schmeckt leicht süßlich, ähnlich wie Karotte und Kürbis. Auch das Fruchtfleisch ist wegen des enthaltenen Beta-Carotins orange-gelblich. Es gibt allerdings auch weißliche und rosa bis violettfarbene Sorten. In der Küche lässt sich die Süßkartoffel gut mit scharfen Komponenten kombinieren, beispielsweise in Currys. Das Windengewächs wird auch in Gebäck verwendet, als Ofengemüse zubereitet oder als Süßkartoffel-Pommes verkauft.

    Nährwerte: Sind Süßkartoffeln gesünder als Kartoffeln?

    Süßkartoffeln gelten als sehr gesund und enthalten, wie die Kartoffel, wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Zink, Kalzium und viele Vitamine. Der Anteil von Beta-Carotin und Vitamin A ist bei der Süßkartoffel jedoch höher. Auch weist sie einen höheren Zucker- und Ballaststoffgehalt auf (3,1 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm, die Kartoffel hat hingegen nur 1 Gramm), weshalb die Süßkartoffel ein besserer Sattmacher ist als ihre Namensverwandte. Kartoffeln haben demgegenüber eine höhere Konzentration an Folsäure und Phosphor. Das fördert die Gesundheit des Herzens, ist gut fürs Gehirn und die Knochen.

    In puncto Kalorien, Fett, Kohlenhydrate und Proteine sind sich beide Knollen recht ähnlich. Sie enthalten nur wenig Fett und haben einen Brennwert von etwa 80 Kilokalorien pro 100 Gramm. Der Anteil an Kohlenhydraten beläuft sich auf etwa 20 Gramm, an Proteinen weist die Kartoffel zwei Gramm auf, die Süßkartoffel 1,6 Gramm. Außerdem stecken in beiden Knollen wichtige sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane. Sie haben eine antioxidative Wirkung, das heißt, sie binden im Körper freie Radikale. Zudem sollen sie entzündungshemmend und gefäßschützend wirken.

    Im direkten Vergleich wird deutlich, dass beide Knollen gesund sind. Eine Entweder-Oder-Entscheidung müssen Sie beim Kochen also auf keinen Fall treffen. Ersetzen Sie doch einfach mal ein paar typische Kartoffel-Rezepte mit der Süßkartoffel-Variante, oder bereiten Sie die Gemüsesorten gemeinsam zu, etwa als Bratkartoffeln.

    Wie werden Süßkartoffeln zubereitet?

    Genau wie Kartoffeln lassen sich auch Süßkartoffeln vielfältig zubereiten. Sie schmecken gekocht, gebraten, gegrillt, gebacken, frittiert oder auch als Püree. Die Schale können Sie entfernen, aber auch problemlos mitessen. In den folgenden Rezepten geben wir Ihnen ein paar Anregungen, wie Sie Süßkartoffeln in Ihren Speiseplan integrieren können.

    Können Süßkartoffeln roh gegessen werden?

    Anders als Speisekartoffeln schmecken Süßkartoffeln auch roh als Fingerfood oder im Salat. Allerdings sollten rohe Süßkartoffeln nur in Maßen gegessen werden, denn sie enthalten je nach Sorte viel Oxalsäure. Sie beeinflusst, wie gut der Körper wichtige Mineralstoffe wie Kalzium oder Magnesium aufnehmen kann.


    Der Oxalsäuregehalt wird durch Kochen deutlich reduziert. Das Kochwasser sollte danach wegschüttet werden.

    Rezept: Süßkartoffel-Pommes

    Pommes aus Kartoffeln sind ein altbekannter und beliebter Klassiker. Für ein wenig Abwechslung in Ofen und Fritteuse sorgt die Variante mit Süßkartoffeln. Für ein Blech mit Süßkartoffel-Pommes sollten Sie diese Zutaten parat haben:

    • 3 große Süßkartoffeln
    • 2 EL Speisestärke
    • 3 EL Olivenöl
    • getrockneten Rosmarin
    • Salz, Pfeffer

    Süßkartoffelpommes zubereiten: So klappt es

    Schälen Sie die Süßkartoffel und schneiden Sie sie in Pommesstreifen. Je nach Vorliebe können Sie die Streifen dicker oder dünner schneiden. Legen Sie die Streifen anschließend in eine Schale mit Wasser. Gießen Sie das Wasser nach 30 bis 60 Minuten ab und trocknen Sie die Pommes gründlich ab. Im Anschluss geben Sie alles zurück in die Schüssel. Damit die Pommes schön knusprig werden, vermengen Sie sie im nächsten Schritt mit der Speisestärke und geben dann Öl und Gewürze hinzu.

    Legen Sie die Süßkartoffelstreifen nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Pommes werden bei 250 Grad Celsius für 15 Minuten knusprig gebacken. Alternativ können Sie die Pommes auch in der Fritteuse zubereiten. Geben Sie die Streifen dazu portionsweise für etwa 5 Minuten in die Fritteuse.

    Tipp: Wenn Sie die Süßkartoffeln in feine Scheiben schneiden oder hobeln, können Sie im Backofen oder der Fritteuse ganz einfach leckere Süßkartoffel-Chips herstellen.

    Rezept: Süßkartoffel-Kuchen

    Die Knolle eignet sich wegen ihres hohen Zuckergehalts auch als ideale Zutat für saftiges Gebäck. Für einen glutenfreien Süßkartoffel-Kuchen benötigen Sie:

    • Süßkartoffeln
    • drei Eigelb
    • Buchweizenmehl
    • Mandeln
    • Butter
    • Quark
    • Zucker
    • Zimt
    • Zitronenabrieb
    • eventuell: Himbeeren, Vanilleeis

    So gelingt der Kuchen mit Süßkartoffeln

    Dazu kocht man Süßkartoffelstücke etwa 30 Minuten gar, gießt sie ab und lässt sie ausdampfen. Dann drückt man sie durch eine Kartoffelpresse. Unter die Masse rührt man drei Eigelb, Buchweizenmehl, Mandeln, Butter, Quark, Zucker, Zimt und Zitronenabrieb. Im Ofen wird die Masse dann für 40 Minuten gebacken. Dazu passen frische Himbeeren und Vanilleeis.

    Rezept: Süßkartoffel-Toasties

    Süßkartoffelscheiben in einen Toaster zu schieben, ist so einfach und originell, dass man sich fragt, warum man selbst nicht darauf gekommen ist. Im Handumdrehen zubereitet, sind Süßkartoffel-Toasties ein gesunder Snack für zwischendurch, der allerdings auch problemlos als Frühstück herhalten kann. Der Belag kann je nach Herzenslust variiert werden. Hier sind zwei Vorschläge, für die Sie folgende Zutaten benötigen:

    • 1 große Süßkartoffel
    • für den Belag (süß): 1 Banane, Erdnussmus (ungesüßt), gehackte Erdnüsse, Zimt
    • für den Belag (herzhaft): 1 Avocado, körniger Frischkäse, getriocknete Tpmaten, Pfeffer, Kresse

    So einfach stellen Sie die Toasties her

    Die Süßkartoffel schälen und in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Im Toaster auf höchster Stufe zwei Durchgänge lang rösten. Alternativ nebeneinander mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit etwas Olivenöl besprenkeln und im Backofen bei 175 Grad etwa 20 Minuten weich garen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

    Für die süße Variante eine Banane schälen und in Scheiben schneiden. Einen Esslöffel Erdnussmus auf eine Seite der Süßkartoffelscheibe streichen, Bananenscheiben darauf verteilen und mit gehackten Erdnüssen und einer Prise Zimt bestreuen.

    Für die herzhafte Variante eine reife Avocado schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden. Getrocknete Tomaten fein hacken. Einen Esslöffel körnigen Frischkäse auf die gebackene Süßkartoffelscheibe geben, mit einigen Avocadoscheiben belegen und mit der getrockneten Tomate, frisch gemahlenem Pfeffer und Kresse bestreuen.


    Quelle:https://www.t-online.de/

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  • Mit Tuch-Trick länger frisch ---

    Daran erkennen Sie frischen Salat

    vgzm.1704981-55767144 Mit Tuch-Trick länger frisch: Daran erkennen Sie frischen Salat. Makellose, feste Blätter und ein sattes Grün: So appetitlich sieht frischer Blattsalat aus. (Quelle: imago images)

    Makellose, feste Blätter und ein sattes Grün: So appetitlich sieht frischer Blattsalat aus. (Quelle: imago images)


    Matschig, gammelig oder schlapp – so sieht Salat oft schon nach kurzer Zeit nach dem Einkauf aus. Viele Verbraucher greifen daher zu Eisbergsalat, da dieser festere Blätter hat. Welcher Trick gegen schlaffe Salate hilft und woran Sie frischen Salat erkennen, lesen Sie hier.

    Salat isst man am besten ganz frisch. Das gilt vor allem für Kopfsalate und andere Sorten aus regionalen Gewächshäusern, die ab Frühjahr erhältlich sind: Nicht nur gehen bei der Lagerung wichtige Inhaltsstoffe verloren, diese Salate welken auch etwas schneller als solche aus Freilandanbau. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband hin.


    Daran erkennen Sie frischen Salat

    Frischen Salat erkennen Verbraucher an der hellen Schnittstelle am Strunk und an Blättern, die eng am Kopf anliegen und noch nicht trocken sind.

    Wer Eisbergsalat einige Tage aufheben oder lagern möchte, sollte ihn direkt nach dem Kauf in eine Kunststoffbox packen oder in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, rät die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesverbraucherministeriums. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er so ein paar Tage frisch.

    Ein Schuss Essig wirkt Wunder

    Noch besser funktioniert der Trick, wenn man das feuchte Tuch zusätzlich mit etwas Essig beträufelt. Der Grund: Essig vermindert die Keimbildung. Dadurch bleibt der Salat länger frisch und appetitlich. Übrigens: Wer den Essiggeschmack nicht mag, kann alternativ auch Zitronensaft verwenden.

    Salatblätter richtig im Kühlschrank lagern

    Sind die Salatblätter schon gewaschen, verderben sie schneller. Dann legt man sie am besten noch nass ebenfalls in eine Plastikbox oder in Folienbeutel mit kleinen Löchern, rät "Zu gut für die Tonne". So nämlich halten sie sich noch ein paar Tage im Kühlschrank.

    Aber Vorsicht: Zu fest verschlossene Plastiktüten ersticken den Salat, weil sie die Feuchtigkeit einschließen. So entstehen schnell Mikroorganismen, die das Grün in kürzester Zeit verderben lassen.

    Je fester die Blätter, desto länger sind sie knackig

    Ob Salat frisch ist, erkennt der Verbraucher ganz leicht beim Einkauf. Die Blätter sollten sich fest anfühlen und keine braunen Stellen aufweisen. Grundsätzlich gilt die Regel: Je härter die Salatblätter, desto länger bleiben sie im Kühlschrank knackig.

    Fertigsalate durchgängig kühlen

    Besonders empfindlich und schnell verderblich sind laut der Initiative Fertigsalate. Zudem sollten diese vor dem Verzehr immer gründlich gewaschen werden. Auch eine Kühlung ohne Unterbrechung ist oberstes Gebot, sonst vermehren sich Keime schnell. Ist das aufgedruckte Verbrauchsdatum abgelaufen, sollten Verbraucher den Salat nicht mehr essen.



    Dressing macht Blätter schlapp

    Übrigens: Salatdressing sorgt dafür, dass die empfindlichen Salatblätter schnell verderben. Daher sollten Dressing und andere Soßen immer erst kurz vor dem Essen zugegeben werden.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa/tmn

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  • Stangengemüse ----

    Spargel einfrieren und aufbewahren: Tipps zum Lagern


    Wenn die Spargelzeit zum Johannistag, also dem 24. Juni, endet, müssen Freunde des Gemüses eine lange Zeit auf die gesunden Stangen verzichten. Doch wenn Sie Spargel richtig aufbewahren oder einfrieren, können Sie den Genuss etwas verlängern. Hier erfahren Sie, wie es geht.


    Spargel richtig aufbewahren

    Am meisten haben Sie vom Spargel natürlich, wenn Sie ihn ganz frisch zubereiten und essen. Das ist jedoch nicht immer möglich. Zwei bis drei Tage hält er sich aber auch im Kühlschrank. Befreien Sie die Stangen zu diesem Zweck von ihrer Verpackung – egal ob aus Papier oder Plastik – und schlagen Sie sie in ein feuchtes Geschirrtuch ein. So vorbereitet, kommt der ungeschälte Spargel ins Gemüsefach des Kühlschranks.

    Wer seinen Spargel aufbewahren will, sollte darauf achten, ihn getrennt von anderem Gemüse oder Obst zu lagern. Ansonsten kann es leicht passieren, dass der Spargel das Aroma der Nachbarfrüchte aufnimmt. Nach mehr als drei Tagen verliert der Spargel laut Angaben der Landwirtschaftskammer Niedersachsen deutlich an Qualität. Bereits geschälten oder vakuumierten Spargel sollten Sie gar nicht aufbewahren, sondern kühl lagern und zügig verbrauchen – oder einfrieren.

    Königliches Edelgemüse: Der Spargel


    Frühling ist Spargelzeit (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Spargelernte: Ein Knochenjob (Quelle: imago images/Horst Rudel) Tipps für den Spargelkauf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Spargel mit Sauce Hollandaise (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Im Unterschied zu weißem wächst grüner Spargel an der Erdoberfläche. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Spargel als Zierpflanze: Chinesischer Spargel (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Einfrieren für langen Spargelgenuss

    Sie können sowohl grünen als auch weißen Spargel einfrieren. Frieren Sie das Stangengemüse möglichst frisch ein, nur so bleiben die Stangen aromatisch. Bevor die Stangen in der Tiefkühltruhe landen, bereiten Sie ihn genauso vor, wie zum Kochen: Waschen Sie die Spargelstangen gründlich unter fließendem Wasser und trocknen Sie sie gut ab. Schneiden Sie die holzigen Enden ab und schälen Sie den Spargel anschließend.

    Grünen Spargel brauchen Sie nur gründlich zu waschen. Schneiden Sie aber auch hier die Enden ab. Je nachdem, wie Sie den Spargel weiter verarbeiten möchten, können Sie ihn auch in Stücke schneiden.

    Tipp

    Den gefrorenen Spargel müssen Sie vor der Zubereitung nicht auftauen, sondern können ihn direkt in kochendem Wasser garen.

    Spargelvorrat anlegen

    Anderes Gemüse wird vor dem Einfrieren oft blanchiert. Das ist bei Spargel allerdings nicht zu empfehlen, da es so zu starkem Geschmacksverlust kommt.



    • Frühlingsgemüse: Warum Spargel beim Kauf quietschen muss
    • Vitamine schützen: Obst und Gemüse richtig lagern
    • Sauce Hollandaise: So gelingt die Spargelsauce


    Die Stangen werden am besten portionsweise in einen luftdichten Behälter gelegt. Das kann eine Kunststoffverpackung, aber auch ein gut verschlossener Gefrierbeutel sein. So verpackt können Sie den Spargel einfrieren. Wollen Sie Spargel aufbewahren, ist er in dieser Form sechs Monate haltbar.


    Quelle: https://www.t-online.de/

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  • Zehn Grill-Fakten

    Mit Bier ablöschen: Gut oder brandgefährlich?

    vgzm.1704981-69101620 Mit Bier ablöschen? Zehn Grill-Fakten, die Sie kennen sollten. Grill ablöschen mit Bier: Was Sie beim Barbecue beachten sollten. (Quelle: imago images/Eibner)

    Grill ablöschen mit Bier: Was Sie beim Barbecue beachten sollten. (Quelle: Eibner/imago images)


    Nicht alles, was beim Grillen mit Steak und Wurst angestellt wird, ist wirklich gut und gesund. Auch bei vermeintlichen Grill-Profis halten sich hartnäckig einige Mythen. Damit nichts schief geht, sollten Sie diese zehn Grill-Fakten kennen.

    Beim Grillen kann mit ein paar einfachen Tricks das Essen noch besser werden. Was Sie beachten sollten und was es zu vermeiden gilt – zehn Fakten zum Grillen.


    Reicht Billigkohle oder muss man etwas mehr ausgeben?

    Am Preis allein lässt sich gute Kohle nicht erkennen. Aber an der Farbe! Hochwertige Kohle hat eine gleichmäßige, tiefschwarze Färbung. Die Stiftung Warentest rät: Achten Sie beim Kauf auf das DINplus Zeichen und das FSC Siegel. Noch besser ist Holzkohle, die aus heimischen Hölzern wie Buche oder Eiche hergestellt wurde.


    Der Anzündkamin: notwendig oder überflüssiges Zubehör?

    Holzkohle und Briketts sind schwer entflammbar und brauchen Zündhilfen. Von Eierkartons oder Zeitungspapier als Anzündhilfe raten Grillprofis ab. Reststückchen und Asche können durch die Luft wirbeln, Nachbarn und Gäste belästigen und sogar ungewollt Feuer entzünden. Ökologische Anzünder, sogenannte "Wollmäuse", Paraffin- oder Flüssig-Anzünder sind besser geeignet. Bei den beiden letzteren kommt es aber unter Umständen zu Geruchsbelästigungen. Sie müssen zudem vollständig verbrannt sein, bevor man mit dem Grillen beginnt.


    Für Profis ist ein Anzündkamin ein absolutes Must-have: Die Kohle kommt in den Kamin, der Anzünder wird entfacht und der Kamin darüber gestellt. Nach kurzer Zeit ist der Anzünder aufgebrannt und die unterste Kohleschicht entzündet. Durch den Kamineffekt werden die oberen Schichten auch entzündet. Nach etwa 30 Minuten sollten alle Kohlen glühen.


    Mariniertes Fleisch kaufen oder selber marinieren?

    Verbraucherschützer raten vom Verzehr von Fertigprodukten ab. Denn unter einer Marinade lässt sich leicht minderwertiges Fleisch verstecken. Zudem weiß man nicht, welche Stoffe – Aromen, Geschmacksverstärker oder färbende Stoffe – in der Marinade stecken. Wer selbst mariniert, weiß was drin ist und spart meist noch Geld. Sowohl bei selbst mariniertem Fleisch als auch Gekauftem gilt: Zu viel Marinade mit Küchenkrepp abtupfen. Fallen Tropfen in die Glut entstehen ungesunder Rauch und Stichflammen.


    Zum selbst marinieren empfiehlt Elmar Hör vom Grillsportverein Suaris den sogenannten „Magic Dust“. Diese Gewürzmischung kann man fertig kaufen oder selber mischen – aus süßem Paprikapulver, braunen Zucker, Meersalz, grobem Pfeffer, granuliertem Knoblauch, Senfpulver und für die, die es schärfer mögen, noch Cayenne- und Chilipulver.


    Vor oder nach dem Braten salzen?

    Sicher haben Sie auch schon mal gehört, dass man Fleisch nur nach dem Braten salzen darf, da es sonst austrocknet. Das stimmt so nicht. Wird das Fleisch vor dem Auflegen gesalzen, bekommt es eine schöne Kruste. Probieren Sie unbedingt mal ein gutes, unbehandeltes Meersalz. Das lohnt sich besonders, wenn das Fleisch erst nach dem Grillen gesalzen wird.


    Müssen Aluschalen beim Grillen sein?

    Aluschalen auf dem Grill: Laut Stiftung Warentest sind sie für ein gutes Grillerlebnis nicht notwendig. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Aluschalen auf dem Grill: Laut Stiftung Warentest sind sie für ein gutes Grillerlebnis nicht notwendig. (Quelle: blickwinkel/imago images)


    Grillschalen sollen verhindern, dass Fett und Saft in die Glut tropfen und dadurch krebserregendes Benzpyren entsteht. Doch Profis grillen ohne Aluschalen. Laut Stiftung Warentest sind sie unnötig und teuer. Besser ist es, mehrere Temperaturzonen einzurichten oder indirekt zu grillen.


    Brennendes Fleisch mit Bier löschen: Richtig oder brandgefährlich?

    Stichflammen auf dem Grill werden häufig spontan mit Bier gelöscht. Doch dies ist in keinem Fall eine gute Idee. Das Bier wirbelt Asche auf, es spült die Gewürze vom Fleisch und die aufsteigenden Rauchwolken enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die als krebserregend gelten. Besser ist es, das "brennende" Grillgut einfach zur Seite zu ziehen. Statt es mit Bier abzulöschen, können Sie das Fleisch darin marinieren.


    Grillgabel oder Grillzange?

    Nur Würstchen vertragen es, wenn man mit einer Grillgabel in sie hinein piekt. Danach platzen sie nicht mehr so leicht. Fleisch hingegen wird trocken, weil der Fleischsaft austritt. Bei Steaks macht man lieber einen Drucktest. Auch empfindliches Grillgut wie Burger oder Fisch zerfallen leicht, wenn man mit einer Grillgabel arbeitet. Eine Grillzange oder ein flacher Wender sind besser geeignet.


    Drehen bis einem schwindlig wird?

    Grillen mit Grillzange: Das häufige Wenden von Grillgut wird nicht empfohlen. (Quelle: imago images/Westend61)

    Grillen mit Grillzange: Das häufige Wenden von Grillgut wird nicht empfohlen. (Quelle: Westend61/imago images)


    Schaut man den Grillprofis zu, stellt man fest, dass sie ihre Steaks nur einmal wenden. Gerade bei Rindersteaks ist es wichtig, dass man erst die eine und dann die andere Seite stark anbrät. So entsteht die schöne Kruste. Der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist gekommen, wenn auf der Oberfläche des Fleisches Saft austritt. Dicke Steaks lässt man nach dem Anbraten dann in einer nicht so heißen Zone des Grills (indirekte Hitze) fertig garen.


    Damit alles gleichmäßig durch ist, muss man drei Temperaturzonen schaffen. Dafür werden Kohle oder Briketts in Treppenform angeordnet. Zum Anbraten von Rind etwa beginnt man über der obersten Stufe, wo es am heißesten ist. Dann wandert das Angegrillte auf die mittlere Stufe. Mit Würstchen ist es umgekehrt.


    Fertig gegartes Fleisch anschneiden?

    Wird Fleisch angeschnitten, passiert das gleiche, wie wenn man mit der Gabel hineinsticht: Der Fleischsaft läuft aus und das Fleisch wird trocken. Am besten lässt sich der Garzustand von Fleisch mit einem Fleischthermometer ermitteln. Haben Sie kein Thermometer, nehmen Sie die Hand und drücken Sie Ihr Steak.




    Vom Rost in den Mund?

    Runter vom Grill, rauf auf den Teller und verspeisen. So besser nicht, denn das verhindert, dass der Fleischsaft sich wieder im Fleisch verteilen kann. Schneiden Sie Ihr Steak nicht direkt nach dem Grillen an, sondern lassen Sie es noch ein paar Minuten ruhen. Am besten in Alufolie gewickelt. Das Fleisch entspannt sich und die Säfte können sich wieder verteilen. Besonders saftig schmeckt ein Steak, wenn man es nach dem Ruhen mit etwas Butter oder Olivenöl beträufelt.


    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Kann man Wurstaufschnitt einfrieren?

    Welche Lebensmittel Minusgrade vertragen – und welche nicht


    Schätzungsweise jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Das müsste nicht sein, würden wir die Tiefkühltruhe häufiger nutzen. Doch welche Lebensmittel vertragen die Minusgrade – und welche nicht?


    Obst konservieren: Marmelade, Kompott, Likör & Co.


    Zu viel Obst kann man nie haben: Konservierung ist die beste Möglichkeit die Früchte lange haltbar zu machen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Eingefrorenes Obst bleibt lange haltbar und lässt sich leicht dosieren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Für einen leckeren Kompott eignet sich so gut wie jede Obstsorte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Bei der Zubereitung von Marmelade kann man die Obstsorten nach Belieben kombinieren oder das Obst mit leckeren Gewürzen verfeinern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Trockenobst lagert man am besten in Plastikbehältern und im Sommer auch gerne im Kühlschrank. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Die süße Erfrischung für den Sommer: Holunderblütensirup. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Foto-Serie mit 8 Bildern

    Wer Lebensmittel richtig einfriert, hat auch noch Monate später etwas davon. Aber nicht alles eignet sich für das Tiefkühlfach: Blattsalate, Gurken, Tomaten oder Weintrauben enthalten viel Wasser. Nach dem Auftauen werden sie welk oder matschig, erläutert das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Auch rohe Kartoffeln lassen sich nicht gut einfrieren, sie schmecken dann süßlich.

    Milchprodukte wie Joghurt, saure Sahne oder Crème fraîche flocken nach dem Auftauen aus oder werden grießig. Auch Quark, Dickmilch und Kefir sollten nicht eingefroren werden. Sie gerinnen und sind dann kein Genuss mehr.

    Fleisch richtig verarbeiten und lagern


    Regeln für die Zubereitung und Lagerung von Fleisch (Quelle: imago images) Bei der Zubereitung von Fleisch auf die Reihenfolge achten (Quelle: imago images) Nach der Verarbeitung alles gründlich säubern (Quelle: imago images) Fleisch richtig anbraten (Quelle: imago images) Fleisch richtig verpacken (Quelle: imago images) Fleisch richtig kühlen (Quelle: imago images)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Vorsicht bei Gewürzen

    Rohes und blanchiertes Gemüse sollten Sie vor dem Einfrieren besser nicht würzen und salzen. Denn Salz entzieht den Pflanzenzellen Wasser. Bei einigen Gewürzen wie Pfeffer, Muskat, Basilikum oder Dill verändert sich der Geschmack.

    Wurstaufschnitt kann man einfrieren

    Was viele nicht wissen: Neben Fleisch wie Steak und Schnitzel lässt sich auch Wurstaufschnitt problemlos einfrieren. Damit sich die einzelnen Scheiben später leicht voneinander lösen lassen, legt man einfach ein Stück Folie dazwischen. In einem geeigneten Gefrierbeutel ist der Aufschnitt bei minus 18 Grad maximal vier Monate haltbar. Beim Einpacken sollte man darauf achten, dass möglichst wenig Luft in der Verpackung ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.

    Auch Würste, Schinken und Pasteten lassen sich einfrieren. Bei Leberwurst kann es allerdings sein, dass die Konsistenz etwas leidet. Wurstprodukte und Fleisch immer im Kühlschrank auftauen lassen, um eine zu starke Keimbildung zu verhindern. Aufgetautes nicht wieder einfrieren. Übrigens: Bakterien werden durch das Einfrieren nicht abgetötet.

    Aufgebackene Brötchen – fast wie vom Bäcker

    Brot und Brötchen lassen sich ebenfalls problemlos einfrieren und sind im Tiefkühlbeutel bis zu drei Monate haltbar. Gefrorene Brötchen, die im Backofen kurz aufgebacken werden, schmecken fast wie frisch vom Bäcker. Wer Brot einfrieren möchte, kann dies in einzelnen Scheiben tun. So taut man immer nur so viel auf, wie man gerade benötigt. Bei Zimmertemperatur taut Brot recht schnell auf, schmeckt aber auch aus dem Toaster lecker. Apropos Toaster: Auch Toastbrot lässt sich einfrieren.

    Käse am besten als ganzes Stück in die Tiefkühltruhe geben

    Käse, darunter Raclettekäse, Gouda, Edamer und Parmesan, ist ebenfalls für die Tiefkühltruhe geeignet und wird am besten als ganzes Stück eingefroren. Das schützt vor dem Austrocknen. Geschmackseinbußen sind allerdings möglich. Wichtig zu wissen – Kälte bekommt den Käsebakterien nicht und sie sterben ab. Ist der Reifeprozess eines Käses noch nicht abgeschlossen, sollte man ihn daher nicht einfrieren.

    Den eingefrorenen Käse in den nächsten zwei Monaten verzehren. Auftauen sollte er immer im Kühlschrank. Bereits geriebener Käse ist für die Tiefkühltruhe weniger gut geeignet, da er austrocknet. Frischkäse flockt bei Minustemperaturen aus. Brie und Camembert werden matschig.

    Butter lässt sich problemlos einfrieren

    Butter wiederum lässt sich gut einfrieren. Bis sie aufgetaut ist, dauert es allerdings etwas. Wer sie morgens zum Frühstück genießen möchte, legt sie am besten schon am Tag vorher in den Kühlschrank.

    Auch Frischmilch sollte man aufgrund des Bakterienrisikos nicht einfrieren. Bei H-Milch ist das möglich, doch der Geschmack leidet. Außerdem ist H-Milch auch so recht lange haltbar. Wird die Milch zu langsam eingefroren, kann es außerdem passieren, dass sie flockig wird. Auch bei Milchprodukten gilt: Einmal aufgetaut, sollten sie nicht noch einmal eingefroren werden. Daher am besten in kleineren Portionen in die Truhe geben.



    Nur rohe Eier einfrieren

    Was viele nicht wissen: Rohe Eier können eingefroren werden – allerdings ohne Schale, da diese bei Minusgraden platzt. Tiefgefrorene Eier sind bei minus 18 Grad bis zu zehn Monate haltbar. Nach dem Auftauen sollten die Eier ausreichend durchgegart werden. Roh sollte man sie keinesfalls verzehren. Hartgekochte Eier eignen sich nicht zum Einfrieren. Das Eiweiß verändert seine Konsistenz und wird labberig. Auch der Geschmack lässt zu wünschen übrig.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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