Mauritius --- Port Louis 2. Tag !!

  • Mauritius --- Port Louis 2. Tag !!


    An diesem Tag sind wir zuerst zur Festungsanlage Fort Adelaide mit einem wahnsinns Ausblick über die gesammte Stadt.


    Die kleine Festung (auch La Citadelle genannt) liegt auf einem Hügel mitten in der Stadt. 1834 wurde sie von den Briten errichtet um Angriffen der Franzosen stand zu halten. Von oben hat man einen wundervollen Blick über Port Louis mit seinen Hochhäusern und dem riesigen Freihafen, die Pferderennbahn Champ de Mars, die Moka-Berge und den Signal Hill, von dem einst die Ankunft von Schiffen gemeldet wurde. Im Inneren gibt es eine Freiluftbühne, auf der kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

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    Nun ging es in den Ort selber zu einem Stadtbummel

    Port Louis

    Die Inselhauptstadt mit ihren rund 170.000 Einwohnern ist zum Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen geworden, die hier alle friedlich miteinander leben - eine Vielfalt an Hautfarben drängt sich durch die engen Gassen. Malerisch zwischen den größten Bergen direkt am Meer gelegen, ist der Ort mit den vielen Kirchen, Tempeln und Moscheen unbedingt sehenswert. Ob Chinatown, Villen aus der Kolonialzeit, herrschaftliche Regierungsgebäude, Company Gardens oder Hafen - Port Louis hat Flair.


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    Danach ging es endlich in den Botanischen Garten Pamplemosses mit Rundgang durch die beeindruckende Sammlung exotischer Pflanzen.

    Botanischer Garten

    Der Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden, wie er offiziell heißt, befindet sich in Pamplemousses.

    Kurz nach der Autobahnabfahrt sieht man bereits Schilder, die den Weg zum Besucherparkplatz weisen.

    Direkt nach dem Eingang kann, wer möchte, sich einen Führer nehmen, der die botanische Vielfalt des Gartens erläutert. Es werden sogar Führungen auf Deutsch angeboten. (Führung: 50 Rs/Person) Falls man den Garten zum ersten Mal besucht, ist eine geführte Tour sicherlich empfehlenswert, da man sich auf dem 37 ha großen Gelände leicht verlaufen kann. Des Weiteren sind kaum Hinweisschilder vorhanden, somit übersieht man möglicherweise die ein oder andere botanische Besonderheit.

    Geschichte:

    Mahé de Labourdonnais legte in der Nähe seines Privatsitzes einen Gemüsegarten an, den er aus dem Rivière des Pamplemousses bewässerte. Bald schon wurde hier soviel Gemüse angebaut, dass der Bedarf der Bevölkerung von Port Louis gedeckt werden konnte. Später kamen Heil- und Nutzpflanzen hinzu.

    Nachdem 1767 Pierre Poivre den Garten übernahm, wurden hier auch Gewürze und tropische Pflanzen angebaut. Schon bald wurden diese exportiert und hatten einen sehr guten Ruf. Somit stellte Mauritius für die Holländer im Gewürzhandel ernsthafte Konkurrenz dar. Doch nicht nur der Gewürzhandel blühte, denn mit der Zeit wurden auch Zierpflanzen exportiert und hauptsächlich an die europäischen Königshöfe geliefert, wo sie sich größter Beliebtheit erfreuten.

    Somit wurde der botanische Garten über die Jahre hinweg der artenreichste botanische Garten weltweit (gemessen an seiner Größe). Und selbst heutzutage werden noch Samen und Pflanzen in Gärten überall auf dem Globus exportiert.

    Schlendert man durch diesen geschichtsträchtigen Garten, so wird man begeistert sein von dieser unglaublichen Vielfalt. Jedoch sieht man kaum farbenfrohe Blumen, außer man erwischt die Blütezeit, den mauritischen Frühling im Oktober/November. Allerdings sind die 80 verschiedenen Palmenarten auch sehr beeindruckend. Insgesamt gedeihen hier 800 verschiedene Pflanzen.

    Das Markenzeichen des Gartens sind wohl die Amazonas-Wasserlilien (Victoria regia). Auf die riesigen Blätter kann man angeblich sogar ein Kleinkind setzen, ohne dass es untergeht. Die Blüte der Wasserlilie lebt nur einen Tag und verändert ihre Farbe von weiß (am Morgen) zu lila (am Abend), bevor sie stirbt.


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    Einen Abstecher und geführten Rundgang durch das Anwesen Chateau de Labourdonnais mit Kostprobe lokaler Produkte gab es auch noch bevor es zurück zum Schiff ging.


    Informationen zu Château de Labourdonnais

    Im kleinen Ort Mapou liegt das Château inmitten eines Parks. Das 1859 erbaute und sich bis heute in Familienbesitz befindende Gebäude ist seit einer umfassenden Renovierung der Öffentlichkeit zugänglich. Beim Gang durch die Zimmer fühlt man sich ins 19. Jh. zurückversetzt. Nach der Besichtigung der Villa ist man eingeladen, durch den Garten mit seinem herrlichen Baumbestand zu schlendern, darunter 100 Jahre alte Mango-, Muskatnuss- und Gewürznelkenbäume. Auf dem Gelände befinden sich zudem eine Rumdestillerie, eine Bar, in der der Zuckerrohrschnaps probiert werden kann, und ein Restaurant, das Menüs nach alten Rezepten aus der Kolonialzeit anbietet.




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    Das war wieder ein Hammer Tag !!!! <3<3<3



    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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