Garten, Balkon und Terasse ( Infos und Tipps ) !!!!! 2.Teil

  • Natürlicher und dennoch robuster Sichtschutz ---

    Gabionen: Steinkörbe als Deko und Sichtschutz

    Gabione (Quelle: Getty Images/emer1940)

    Gabione: Der Zaun mit Steinen ist ein idealer Sichtschutz. (Symbolbild) (Quelle: emer1940/Getty Images)


    Gabionen sind praktisch und schön. Mit Drahtkörben zur Stabilisierung liegt Stein auf Stein, so dass eine ansehnliche Mauer entsteht. Sie wertet die Optik des Gartens auf und hält neugierige Blicke von Nachbarn und Spaziergängern fern.

    Ein Steinzaun bietet nicht nur Sichtschutz, er kann zusätzlich die Geräuschpegel senken, da er Schall absorbiert. Wie Sie Gabionen selbst bauen und was beim Material und Standort zu beachten ist, erfahren Sie hier.

    Welche Arten von Gabionen gibt es?

    Gabionen gibt es in verschiedenen Farben, Formen, Größen und aus unterschiedlichem Material. Wählen Sie die Modelle nach Ihren eigenen Bedürfnissen aus. Denken Sie auch daran, dass der Steinzaun sich optisch in die Umgebung eingliedern sollte.

    Häufig werden im Fachhandel verschiedene Farben für die Gabionen angeboten. Gängig sind schwarze, verzinkte oder anthrazitfarbene Modelle. Die Farbe ist unter anderem vom Material abhängig.


    Unser Tipp

    Pflegeleicht sind Modelle, die nicht farbig lackiert oder pulverbeschichtet sind. Diese müssen Sie, da keine Farbe abblättern kann, nicht neu lackieren.

    Da sich Gabionen nicht nur als Sichtschutz, sondern auch als Zwischenelement, Bank oder Hocker eignen, gibt es sie in verschiedenen Formen und Größen. Wichtig ist, dass Sie die richtige Größe kaufen. Je größer der Steinkorb ist, desto höher muss die Drahtstärke sein. Aber Achtung: Die Steinkörbe dürfen nicht übereinander gebaut werden.

    Mögliche Formen sind:

    • klassisch rechteckig
    • rund
    • gebogen
    • s-förmig

    Unser Tipp

    Sie können sich von einem Fachmann Gabionen nach Maß anfertigen lassen.

    Im Baumarkt oder Fachhandel gibt es Gabionen, die bereits vormontiert sind, und Sets zum Selbstaufbau. Die fertige Variante kann leichter und schneller im Garten aufgestellt werden, verursacht allerdings höhere Transportkosten. Bei den Gabionen zum Selbstmontieren benötigen Sie etwas Zeit, Geschick und das entsprechende Werkzeug. Es gibt zwar bereits befüllte Gabionen, diese haben jedoch ein sehr hohes Gewicht und sind daher schwer zu transportieren.

    Welches Material eignet sich für Steinkörbe?

    Qualitative und robuste Gabionen haben einen Zinkanteil von mindestens 90 Prozent. Der übrige Bestandteil sollte Aluminium sein. Je höher der Zinkanteil, desto robuster ist das Gestell.

    Doch nicht nur das verwendete Material ist ausschlaggebend für die Qualität. Es kommt obendrein auf die Verarbeitung an. Hier wird unter anderem unterschieden zwischen:

    • Feuerverzinkung: Durchgängige Schutzschicht, die vor Korrosion schützt. Oberfläche ist nicht gleichmäßig silbrig.
    • Galvanische Verzinkung: Gleichmäßige, sehr dünne Beschichtung. Gilt zwar als robust, sollte jedoch nicht mit eisenhaltigen Steinen in Kontakt kommen.

    Die einzelnen Drähte sollten eine Stärke von mindestens sechs Millimetern haben. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Kreuzungsstellen gut miteinander verschweißt sind.

    Wie werden Gabionen aufgebaut und befüllt?

    Gabionen sind eine schöne Alternative zu herkömmlichen Zäunen oder Mauern. Der Aufbau ist simpel: Ein Drahtkorb bildet die äußere Hülle der Gabionen. Damit die Steinmauer aufgrund des Gewichts nicht absinkt, ist ein Fundament sinnvoll. Positionieren Sie diese an der gewünschten Stelle – mehr Standsicherheit erhalten Sie durch das Einbetonieren der Elemente. Verbinden Sie die einzelnen Körbe mithilfe von Draht miteinander. Achten Sie darauf, dass die Verbindungen stabil sind.


    Unser Tipp

    Wenn Sie mit einer Gabionenmauer Ihren Hang befestigen wollen, sollten Sie an eine Hangsicherung denken. Sie stützt und kann verhindern, dass der Steinzaun durch das Gewicht des Hangs umkippt.

    Umhüllen Sie die leeren Steinkörbe vor dem Befüllen mit einer Plane. Sie verhindert, dass kleine Steinsplitter oder unnötig Dreck beim Befüllen außerhalb der Gabionen gelangt. Befüllen Sie das Gestell aus einer geringen Höhe mit Steinen – haben diese eine unterschiedliche Größe, rutschen die kleineren nach unten durch und können so Lücken füllen. So entsteht ein Sichtschutz, der wie eine Mauer wirkt und doch viel schöner aussieht. Gegebenenfalls müssen Sie hierbei etwas mit einer Schaufel nachhelfen.


    Unser Tipp

    Wenn Sie teures Füllmaterial verwenden, sichern Sie dieses mit einer Gabionenabdeckung ab. So verhindern Sie, dass Steine geklaut werden.

    Welche Steine eignen sich?

    Bei der Wahl der Steine haben Bauherren und Gartenbesitzer freie Auswahl. Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich für den Bau von Gabionen eignen. Am besten sind pflegeleichte und witterungsbeständige Steine, die einen hohen Härtegrad aufweisen. Dieser wird nach der Mohsschen Härteskala definiert.

    • Kalkschotter ist günstig und einfach zu erhalten. Achten Sie darauf, gewaschenen Kalkschotter zu verwenden. Dieser ist frostbeständig.
    • Granit ist im hohen Maß kratzbeständig (Grad 6 nach Mohs Härteskala) und weist eine interessante Textur auf. Zudem ist es beständig gegen UV-Licht. Bei anhaltender Sonneneinstrahlung verändert Granit seine Farbe nicht. Wählen Sie als Füllung feinkörniges Granit. Dieses nimmt weniger Flüssigkeit auf, als mittel- oder grobkörniges.
    • Basalt ist druckfest, verschleißarm und wetterbeständig. Er verwittert aufgrund seiner hohen Dichte nur langsam. Seine Farbgebung ist eher dunkel.
    • Dolomit, oder auch Perlspat genannt, zählt zu den Carbonarten. Es scheint leicht transparent und fällt vor allem durch seinen Glanz auf. Seine Farbe ist weiß – farblose oder gelbliche Varianten gibt es ebenfalls. Dolomit ist robust sowie feuer- und säurebeständig teilweise jedoch sehr empfindlich (Grad 3,5 bis 4 nach Mohs Härteskala). Dolomit ist spröder als Kalkschotter.
    • Sandstein ist im Gegensatz zu Basalt und Granit eher weich und daher nicht besonders witterungsbeständig. Dennoch wird es von vielen Gartenbesitzer weiterhin gerne als Material für Wege und Mauern genutzt, da es eine warme Optik hat.
    • Quarzit weist einen hohen Quarzgehalt und hohen Härtegrad auf (Grad 7 nach Mohs Härteskala). Seine Farbspektrum reich von Weiß bis Gelb und Rot. Quarzit ist witterungs- sowie frostbeständig.

    Zwar sind größere Steine preiswerter, jedoch können hierdurch Lücken im Steinzaun entstehen, was eine gleichmäßige Befüllung schwieriger macht. Außerdem sollte die Korngröße der Steine größer als die Maschenweite sein. Andernfalls fallen zu viele Steine durch den Zaun.

    Die Steine für die Gabionen sollten in etwa die gleiche Größe haben, damit der Aufbau nicht unruhig wirkt. Zwar können durchaus kleinere Steine, zum Schließen der Lücken, dabei sein; zu starke Größenunterschiede können jedoch die Ästhetik stören.

    Wer möchte, kann Füllmaterial mit zwei unterschiedlichen Farben verwenden. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, mit etwas Geschick Muster aus den Steinen gestalten.

    Wo sind Steine für Gabione erhältlich?

    Gabionen und die Steine dafür sind im Gartencenter oder im Baumarkt erhältlich. Auch Garten- und Landschaftsbauer informieren Sie gerne. Alternativ können Sie Steine im Steinbruch erwerben.

    Wie wird der Sichtschutz gestaltet?

    Gabionen können Sie nach Ihren Vorstellungen platzieren und ausrichten. Der Sichtschutz wird aus einzelnen Elementen zusammengesetzt, die nebeneinander gestellt werden können. Dadurch können Sie Steinmauern in nahezu beliebiger Breite und Ausmaß errichten. Achten Sie allerdings immer auf die Vorschriften im jeweils gültigen Bebauungsplan und fragen Sie im Zweifel bei der Baubehörde nach. Insbesondere, wenn Sie die Gabionen nahe der Grundstücksgrenze errichten wollen, müssen Sie bestimmte Abstände einhalten.

    Welche Abstände gelten zum Nachbarn?

    Wenn Sie einen Sichtschutz aus Steinen bauen, müssen Sie die rechtlichen Anforderungen einhalten. Diese sind in der Nachbarrechtsregelung oder in den Bebauungsplänen notiert.

    Am besten informieren Sie Ihren Nachbarn, bevor Sie einen Zaun aufstellen, über Ihr Vorhaben. Mauern, die eine symbolische Grenze darstellen, haben eine Höhe von 40 bis 90 Zentimetern. Ein Sichtschutz darf die Höhe von 190 Zentimetern nicht überschreiten. Der Abstand der Mauer zum Nachbarn beträgt mindestens 50 Zentimeter, wenn es keine anderen Regelungen gibt. Erkundigen Sie sich bei dem Bauamt Ihrer Region nach den entsprechenden Werten.

    Eignen sich Gabione für ein Hochbeet?

    Sie können Ihr Hochbeet mit Gabionen umranden. Das Hochbeet sollte bereits mit Erde gefüllt werden, ehe Sie die Steine einfüllen. Das verhindert, dass das Gewicht der Steine die Holzumrandung Ihres Hochbeets verformt. Wichtig ist, dass die Steinumrandung nicht zu tief ist. Andernfalls kann es problematisch werden, alle Stellen des Hochbeets problemlos zu erreichen.

    Alternativ können Sie eine Sitzbank oder eine Topfumrandung mit Gabionen verzieren.

    Verwendete Quellen:

    • hausgarten.net
    • handwerkerratgeber

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Wichtige Tipps zur roten Frucht ---

    Warum fließendes Wasser Gift für Erdbeeren ist

    Sie sind süß, aromatisch und einfach nur lecker – Fans von Erdbeeren können meist gar nicht genug von der roten Frucht bekommen. Doch bei Kauf, Lagerung und sogar beim Waschen kann man einiges falsch machen.

    So erkennen Sie frische Erdbeeren

    "Achten Sie beim Kauf von Erdbeeren auf eine schöne, rote Farbe und einen angenehmen Geruch", empfiehlt Erdbeer-Experte Thomas Schaffer. Die Erdbeeren sollten keine Druckstellen haben und in der Verpackung darf kein Saft sein.

    Auch der Glanz der Früchte und die Blättchen geben Auskunft über die Frische. Sie müssen frisch und grün aussehen und sich leicht entfernen lassen. Wer Erdbeeren in einem Hofladen oder direkt vom Hof kauft, könne davon ausgehen, dass die Erdbeeren am selben Tag gepflückt wurden, also ganz frisch sind, so Schaffer.

    Erdbeeren selbst pflücken: Finger weg von Erdbeeren mit grünen Stellen

    Kaufen oder pflücken Sie nur ganz rote Früchte. Schaffer empfiehlt: "Lassen Sie besser die Finger von Erdbeeren mit weißen oder grünlichen Stellen. Erdbeeren reifen zwar noch etwas nach, der Zuckergehalt wird aber nicht mehr höher."


    Erdbeeren pflücken: Erdbeeren sind bereit zur Ernte, wenn die Färbung voll ausgeprägt ist und kein weißgelber Rand mehr zu sehen ist. (Quelle: Getty Images/Hakase_)

    Erdbeeren pflücken: Erdbeeren sind bereit zur Ernte, wenn die Färbung voll ausgeprägt ist und kein weißgelber Rand mehr zu sehen ist. (Quelle: Hakase_/Getty Images)


    Wollen Sie Erdbeeren selbst pflücken, sollten Sie sie ernten, wenn es trocken ist. Nass gepflückte Erdbeeren verlieren schnell an Aroma. Außerdem sollten Sie die bereits geernteten Früchte nicht zu lange großer Hitze aussetzen, weshalb die Morgenstunden die beste Zeit fürs Pflücken sind. Wichtig: Erdbeeren werden immer samt ihrer grünen Kelchblätter und einem Stück vom Stiel gepflückt. Das verhindert das Auslaufen des Safts.

    Erdbeerzeit und der richtige Zeitpunkt zum Anpflanzen

    Die Erdbeerzeit ist jedes Jahr abhängig vom Wetter, meist liegt die Hauptsaison für die Ernte in Deutschland zwischen Anfang Mai und Ende Juli. Obwohl es Erdbeeren bei uns schon ab Januar aus Spanien oder Marokko zu kaufen gibt, sollten Sie im Frühjahr lieber auf die Früchte verzichten, da meist besonders bedenkliche Pestizide eingesetzt werden.

    Erdbeeren pflanzen: In Erdbeerbeeten sollten die Pflanzenreihen in einem Abstand von 60 bis 90 Zentimetern angeordnet werden. (Quelle: Getty Images/AlexRaths)

    Erdbeeren pflanzen: In Erdbeerbeeten sollten die Pflanzenreihen in einem Abstand von 60 bis 90 Zentimetern angeordnet werden. (Quelle: AlexRaths/Getty Images)


    Die perfekte Pflanzzeit für Erdbeeren liegt zwischen Ende Juli und Ende August, es ist aber auch möglich, sie schon im Frühling zu pflanzen. Wie Sie Erdbeeren selbst anpflanzen können, welche Erdbeersorten im Garten besonders gut gedeihen und was Sie gegen typische Erdbeerkrankheiten und -schädlinge unternehmen können, lesen Sie hier.

    So kalorienarm sind Erdbeeren

    Erdbeeren strotzen vor Vitaminen. Sie haben einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Orangen und Zitronen, und zwar 60 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Eine kleine Schale, also etwa 150 bis 200 Gramm, deckt bereits den Tagesbedarf.

    Sie enthalten auch viel Vitamin B, Folsäure und wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen. Darüber hinaus sind die Früchte mit 35 Kilokalorien pro 100 Gramm keine Dickmacher, wenn Sie sie nicht gerade mit einem großen Berg Schlagsahne genießen.

    Wie lange kann man Erdbeeren lagern?

    Erdbeeren essen Sie am besten noch am Kauftag, rät Schaffer. Alternativ können sie etwa einen, allerhöchstens zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, am besten ungewaschen und abgedeckt in einer Schale.

    Wie lange die Früchte frisch bleiben, sei auch von der Sorte abhängig, so Schaffer. Es gibt sehr weiche Sorten, die sind am nächsten Tag schon nicht mehr lecker.

    Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser waschen

    Waschen Sie Erdbeeren immer erst vor dem Verzehr und mit den Blättchen und Stielen. Am besten geben Sie sie in eine Schale mit Wasser und waschen sie so kurz ab. Sie können die Früchte aber auch vorsichtig in der Pappschale unter sanft laufendem Wasser waschen. Ein harter Strahl ist allerdings Gift für die empfindlichen Erdbeeren, es schadet ihnen und sie verlieren ihren leckeren Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe.

    Erdbeeren mit dunklen Druckstellen nicht mehr essen

    Erdbeeren sind sehr druckempfindlich und werden in der Verpackung leicht matschig oder sogar schimmlig. Sind Druckstellen vorhanden, schneiden Sie diese am besten direkt nach dem Einkaufen weg und decken die Schnittstellen mit einer Folie ab.

    Faule Erdbeere: Dunkle Druckstellen sind ein Zeichen dafür, dass die Frucht nicht mehr genießbar ist. (Quelle: Getty Images/alexkich)

    Faule Erdbeere: Dunkle Druckstellen sind ein Zeichen dafür, dass die Frucht nicht mehr genießbar ist. (Quelle: alexkich/Getty Images)


    Haben die Früchte jedoch dunkle, weiche Stellen, sollten Sie sie besser wegwerfen. Sie können von Mikroorganismen befallen sein, die Krankheiten hervorrufen, warnt die Initiative "Zu gut für die Tonne". Schutz vor Druckstellen bietet eine flache Box, in der die Erdbeeren locker nebeneinander liegen können. So verpackt, halten sie sich im Gemüsefach bis zu zwei Tage lang.

    Wie friert man Erdbeeren am besten ein?

    Wer auch nach der Saison noch Erdbeeren genießen möchte, kann die roten Früchte einfrieren. Am einfachsten ist es, die gewaschenen Erdbeeren dafür in Dosen oder Gefriertüten zu geben. Wer daraus später Marmelade kochen möchte, kann auch Püree einfrieren. Sind die Erdbeeren für Eis oder Obstsalat, können Sie sie auch schon klein schneiden. Im Gefrierschrank halten sie sich etwa zehn Monate. "Der Geschmack leidet dabei nicht, eher das Aussehen", sagt Schaffer.

    Sind Erdbeeren Früchte oder Nüsse?

    Erdbeeren: Die gelben

    Erdbeeren: Die gelben "Punkte" sind die einsamigen Nüsse oder Samen der Scheinfrucht. (Quelle: anna1311/Getty Images)


    Wer hätte das gedacht: Aus botanischer Sicht gehören Erdbeeren zu den Sammelnussfrüchten. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen Nüsse, also die Samen, an der Außenseite der Erdbeere. Das sind die gelb-grünen Punkte, die auf dem roten Fruchtfleisch sitzen, dem sogenannten Blütenboden der Erdbeere. Erdbeeren werden daher auch als Scheinfrucht bezeichnet.

    Rezepte: Erdbeeren schmecken auch pikant

    Etwas Pfeffer auf der Erdbeere hebt den fruchtigen Geschmack hervor. Auch mariniert mit etwas Aceto Balsamico werden die Erdbeeren köstlich. Schaffer kombiniert die Früchte gerne mit Basilikum und Mozzarella. Auch andere frische Kräuter wie Minze und Zitronenmelisse passen. Zudem machen sich die Früchte auch gut im Salat, speziell Rucola passt perfekt ebenso wie weißer oder grüner Spargel.

    Quelle: T-Online

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  • Tipps für das Küchenkraut ---

    Rosmarin pflegen und vermehren

    Rosmarin pflegen, vermehren und überwintern. Die richtige Pflege für Rosmarin. (Quelle: imago/Westend61)

    Die richtige Pflege für Rosmarin. (Quelle: Westend61/imago)


    Rosmarin schmeckt frisch am besten. Die Pflanze wächst auch hier gut, Anbau und Pflege sind unkompliziert. Teilweise kann Rosmarin sogar draußen überwintern. Im Frühling bietet die Pflanze mit ihren kleinen blauen Blüten einen schönen Blickfang für die Gartengestaltung.

    Kann man Rosmarin in den Garten auspflanzen?

    Rosmarinpflanzen (Rosmarinus officinalis) mögen sandig-trockene Standorte beispielsweise in einem Stein- oder Kiesgarten. Als Mittelmeerpflanze braucht der Rosmarin reichlich Sonne. Der Boden darf nicht zu viel Humus enthalten. Bei Bedarf können Sie etwas Kalk unter die Erde mischen. Solange die Pflanze keine Mangelerscheinungen zeigt, ist sogar Düngen überflüssig. Ältere Pflanzen sollten allerdings regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden.


    Beim Gießen ist Zurückhaltung angesagt: Die Pflanze mag es eher trocken als feucht. Wächst der Rosmarin im Topf, muss Wasser aus dem Untersetzer gleich weggeschüttet werden, falls zu viel gegossen wurde.

    Ist Rosmarin im Garten winterhart?

    Steht Rosmarin an der richtigen Stelle, können viele Sorten sogar draußen überwintern. Dennoch sollten Sie an einen gewissen Schutz vor Frost, etwa durch Schilfrohrmatten, Laub oder Reisig, denken

    Rosmarinpflanzen im Topf sollten Sie lieber frostfrei überwintern, an einem hellen, kühlen Ort. Da die Winterphase auch eine Ruhephase bei dem Gewächs ist, sollten Sie in der Zeit weniger gießen als im Sommer.

    Braucht Rosmarin Pflege und einen Schnitt?

    Wichtig ist, die Pflanze einmal im Jahr nach der Blüte so zurückzuschneiden, dass sie ganz neu austreiben muss. Der ideale Zeitpunkt ist im August oder September. Vor dem Winter treibt die Pflanze dann neu aus. Dieser Verjüngungsschnitt sorgt unter anderem dafür, dass die Gewürzpflanze aromatisch bleibt.

    Wie lässt sich Rosmarin vermehren?

    Die Pflanze lässt sich am einfachsten über Stecklinge vermehren. Dafür schneiden Sie einfach einen Trieb ab. Für die Bewurzelung gibt es zwei Varianten:


    1. Der Trieb wird in ein Glas mit Wasser gestellt und zieht dort Wurzeln.
    2. Sie pflanzen den Zweig in einen kleinen Topf mit Anzuchterde, wo er mit der Zeit ebenfalls Wurzeln schlägt.

    Regelmäßiges Gießen nicht vergessen.

    Was ist bei der Ernte von Rosmarin zu beachten?

    Vor und nach der Blüte werden die jungen Triebspitzen regelmäßig abgeschnitten. Das kommt auch den Pflanzen zugute. Durch das regelmäßige Schneiden vermeiden Sie Holzbildung und verjüngen die Pflanze damit immer wieder.

    Wie wird Rosmarin in Öl konserviert?

    Wer im Sommer genügend Rosmarin erntet, kann das Kraut gut in Öl haltbar machen. Hacken Sie dazu das Kraut fein und füllen es in Marmeladengläser. Mit Öl, beispielsweise Olivenöl, gut bedecken. So bleibt der Rosmarin bis zu sechs Monate im Kühlschrank frisch.

    Was ist beim Trocknen von Rosmarin zu beachten?

    Sie können den Rosmarin auch trocken. Dafür binden Sie einfach ein paar Zweige zusammen und hängen sie an einer Schnur auf.


    Pralle Sonne sollten Sie aber vermeiden, das zerstört die ätherischen Öle nur. Ein warmes, luftiges, schattiges Plätzchen eignet sich am besten. Ist alles getrocknet, werden die Nadeln in ein Schraubglas abgestreift.


    Welche Gerichte lassen sich mit Rosmarin würzen?

    Mit dem typisch mediterranen Gewürz können Sie unter anderem Speisen wie


    zubereiten.

    Am bekanntesten sind jedoch Rosmarinkartoffeln. Für das Gericht gehen Sie wie folgt vor:

    1. Waschen Sie die Kartoffeln und Rosmarinzweige gründlich.
    2. Geben Sie die Kartoffeln in eine große Schüssel.
    3. Heizen Sie den Ofen auf 185 Grad Celsius (Umluft) vor.
    4. Zupfen Sie die Nadeln von den Zweigen und hacken Sie diese klein.
    5. Mischen Sie Olivenöl, Salz und Pfeffer zusammen mit dem Rosmarin in einem Gefäß.
    6. Geben Sie die Mischung zu den Kartoffeln in die Schüssel und verteilen Sie alles gut.
    7. Legen Sie die Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
    8. Lassen Sie alles etwa 20 bis 30 Minuten im Ofen goldbraun backen. Überprüfen Sie zwischendurch, ob die Kartoffeln bereits gar sind.

    Tipp

    Wer mag, kann die Kartoffeln auch halbieren. Dann verringert sich die Backzeit entsprechend.


    Welche Wirkung hat der Rosmarin?

    Dem in den Rosmarinblättern enthaltenem Öl wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Es enthält unter anderem:


    • ätherische Öle
    • Bitterstoffe
    • Gerbstoffe
    • Flavonoide.

    Das Gewürz soll


    • die Durchblutung der Haut fördern,
    • den Kreislauf anregen,
    • bei Völlegefühl helfen,
    • Blähungen mindern,
    • die Wundheilung anregen.

    Als Badezusatz oder Massageöl kann es bei Muskelkater Linderung verschaffen. Auch bei Erkältungen sowie Bronchitis wird das Gewürz, beispielsweise als Tee, eingesetzt.

    Eine Tinktur aus Rosmarin soll Haarausfall reduzieren.

    Was ist Rosmarin?

    Rosmarin ist eine immergrüne Pflanze und gehört zu den Lippenblütlern. Der Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden. Die länglichen Blätter haben eine glänzende Oberfläche.



    Blütezeit ist zwischen Mai und September. Die Blüten sind blau bis violett.

    Da das Gewürz vorwiegend in Griechenland vorkommt, ein sonniger und trockener Standort am besten geeignet.


    Pflegesteckbrief Rosmarin

    Standort Vollsonnig, hell.
    Erde Sandig, lehmiger Boden, humusreich
    Düngen Selten, nur ältere Pflanzen.
    Gießen Mäßig
    zu viel Feuchtigkeit vermeiden
    Blütezeit Mai bis September, blau bis violett
    Überwintern Winterhart (am richtigen Standort)


    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn
    • Gartenjournal

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  • Eigenanbau ---

    Tomaten selbst ziehen: So gedeihen die Pflanzen

    vgzm.1704981-68216742 Tomaten selbst ziehen: Tipps zur Aufzucht und Pflege der Pflanzen. Tomaten am Strauch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/fotokostic)

    Eine üppige Ernte für Hobbygärtner (Quelle: fotokostic/Thinkstock by Getty-Images)

    Wer seine Tomaten selbst zieht, hat nicht nur immer kostengünstiges Gemüse frisch zur Hand. Man kann auch sicher sein, dass die Pflanzen nicht mit Schadstoffen belastet sind. Tomaten selbst anzubauen ist nicht schwer.


    Mehr zum Thema

    Unter den richtigen Bedingungen zieht der Gärtner mindestens genauso schöne Tomaten heran, wie es im Handel zu kaufen gibt. Und wer diese Tipps für den Tomatenanbau beachtet, kann auch fast nichts mehr falsch machen.

    "Wer die Pflanzen für sein kleines Gewächshaus vorzieht, beginnt etwa Mitte März mit der Anzucht", sagt Eva Schumann, Gartenbau-Ingenieurin und Buchautorin aus Freising. Bei Freilandtomaten oder Pflanzen für den Frühbeetkasten kann man mit der Vorkultur auf der Fensterbank bis Ende März warten. Wie Sie mit einem Frühbeet  mit Vorsprung ins Gartenjahr starten, erfahren Sie hier. 

    Tomaten-Samen brauchen Temperaturen um 24 Grad

    "Gutes Saatgut, ein hochwertiges Substrat und Aussaatkisten braucht man", erläutert Marianne Scheu-Helgert von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim. Sie rät, die Samen in faseriges, lockeres und nährstoffarmes Substrat zu geben. Eine gute Aussaatkiste hat eine Höhe zwischen drei und fünf Zentimetern. "Ganz wichtig sind Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann", sagt Scheu-Helgert. Zum Keimen benötigen die Tomatensamen Temperaturen um 24 Grad.

    "Sowie die Keimblätter sichtbar sind, stellt man die Jungpflanzen sehr hell auf und reduziert die Temperatur auf 21 Grad", erläutert die Gartenbau-Ingenieurin. An einem hellen, etwas kühleren Standort wachsen die Keimlinge kompakter heran. Aber Scheu-Helgert weist darauf hin, dass selbst gezogene Pflanzen immer recht schnell zu lang werden, wenn sie bei warmen Temperaturen zu wenig Licht bekommen. Dem können Hobbygärtner vorbeugen, indem sie möglichst lange mit der Anzucht warten. Sind die Tage länger, gelingt dies besser.

    Tomaten-Pflanzen muss man pikieren

    Außerdem müssen die Sämlinge frühzeitig pikiert, also auseinandergesetzt werden, wenn sie zu dicht stehen. Den richtigen Zeitpunkt erkennt man, wenn sich nach den Keimblättern das erste Blätterpaar ausgebildet hat. Einige Stunden vor dem Umsetzen sollte man die Pflänzchen gut wässern.


    Beim Pikieren muss man unbedingt darauf achten, die kleinen Wurzeln nicht zu verletzen. Im Handel gibt es dafür spezielle Hilfen wie den Pikierstab. Es eignet sich aber auch ein Teelöffel oder ein alter Kugelschreiber.

    Gemüse - Wasser macht Tomaten krank und ungenießbar

    Gemüse
    Wasser macht Tomaten krank und ungenießbar

    Leckere Tomaten aus eigener Ernte: Doch Vorsicht bei Regen. (Quelle: imago/Niehoff)

    Junge Tomaten-Pflänzchen muss man pikieren. (Quelle: dpa)

    Junge Tomaten-Pflänzchen muss man pikieren. (Quelle: dpa)


    Tomaten-Sämlinge in Kräuter-Erde topfen

    In den nächsten Tagen sollten die Pflänzchen nicht in der vollen Sonne stehen. Scheu-Helgert empfiehlt, die Pflanzen in ein Substrat für Topfkräuter in Bioqualität zu setzen. "Es enthält nicht so viele Nährstoffe, so dass das Wachstum nicht übermäßig angekurbelt wird." Einen Sack mit solchem Substrat sollten Hobbygärtner unbedingt innerhalb eines Jahres aufbrauchen.

    Die neun besten Gemüsesorten für Balkon und Terrasse


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    Foto-Serie mit 8 Bildern

    Pflanzen lieber etwas trocken halten

    Während der sogenannten Anwuchsphase werden die Jungpflanzen nicht nur mäßig mit Nährstoffen versorgt, sondern auch eher etwas zu trocken gehalten. Die Pflanzen wachsen dann gedrungen – und das legt den Grundstein für einen frühen Blütenansatz.

    Tomaten erst nach den Eisheilgen auspflanzen

    Die kleinen Pflanzen kommen erst um den 15. Mai ins Freie, sagt Schumann, also erst nach den Eisheiligen. "Wer die Tomaten in Kübel beziehungsweise Töpfe pflanzt, kann die Pflanzen bereits früher ins Freie stellen." Wird es noch mal kalt, kommen die Gefäße nah an die Hauswand oder werden mit Vlieshauben geschützt.

    Tomaten-Samen selbst ernten

    Mit der Ernte der Tomaten sorgt der Hobbygärtner auch gleich wieder für die nächste Generation im kommenden Jahr. "Wenn es sich um eine samenfeste Sorte – also keine F1-Hybridsorte – handelt, kann man die Samen selber ernten und erhält daraus die gleiche Sorte", erläutert Schumann. "Tomatensamen halten zwischen zwei und sechs Jahren." Die Gartenbau-Ingenieurin rät zu einer Lagerung an einem dunklen Ort bei niedrigen Temperaturen.

    Veredelung für Experimentierfreudige

    Hobbygärtnern, die Freude am Experimentieren haben, empfiehlt Schumann die Veredelung von Tomaten. Solche Pflanzen seien grundsätzlich gesünder, ertragreicher und sie wachsen besser. Im Handel gibt es dafür fertige Sets. Zur Veredelung werden zwei verschiedene Tomaten ausgesät. Die eine ist die Unterlage, und die andere bildet die Veredelung. Die Unterlagensorte muss vor allem eine kräftige Wurzel ausbilden, die Edelsorte dagegen sollte in erster Linie hochwertige Früchte bringen.

    Zunächst wird die Unterlage ausgesät. "Meist ist die Keimfähigkeit etwas schlechter, deshalb gibt man diesen Pflanzen einen kleinen Vorsprung", erklärt Scheu-Helgert. Bei der Aussaat der Edelsorte achten Hobbygärtner am besten auf einen weiten Abstand zwischen den einzelnen Samen, um die Pflanzen später nicht vereinzeln zu müssen.

    Hat die Unterlage vier Blätter ausgebildet, wird sie unterhalb der Keimblätter waagerecht geköpft. Nun steckt der Hobbygärtner einen Keramikstift zur Stabilisierung in den Trieb. Darauf kommt der abgeschnittene Kopf des Sämlings der Edelsorte. Nach fünf Tagen sind die beiden Teile zusammengewachsen. Bis dahin müssen die Pflanzen mit Wasser besprüht werden, damit sie nicht welk werden. "Ideal ist ein heller Standort ohne pralle Mittagssonne", erklärt Scheu-Helgert.

    Balkontomaten sind perfekt für Anfänger

    Die Sorten sollten Hobbygärtner auch danach aussuchen, wie sie die Früchte verwenden möchten. "Balkontomaten sind die perfekten Sorten für Anfänger", erklärt Schumann. Sie sind pflegeleicht, und die Seitentriebe müssen nicht regelmäßig ausgebrochen werden. Die Pflanzen werden so groß wie Geranien.

    Verwendete Quellen:

    Nachrichtenagentur dpa-tmn

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Reinigen und schützen --

    Gartenmöbel – auf die Pflege kommt es an

    vgzm.1704981-45876002 Reinigung & Pflege: Gartenmöbel fit machen für die neue Saison. Gartenmöbel aus Holz mit Kernseife reinigen. (Quelle: dpa)

    Gartenmöbel aus Holz mit Kernseife reinigen. (Quelle: dpa)


    Wenn die Sonne im Frühjahr scheint, ist endlich wieder Zeit, die Sitzgarnitur aufzustellen und die Gartensaison zu eröffnen. Aber die Möbel sind schmutzig, matt und unansehnlich geworden – was also tun?


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    Das schadet den Möbeln

    Regen, Frost, direkte Sonne und zu viel Hitze machen jedem Material zu schaffen. Und insbesondere auch der Sitzgarnitur auf der Terrasse. Denn nicht nur das Klappen, Schieben und Draufsitzen beeinträchtigt den Zustand der Möbel. Auch UV-Strahlung, Spritzwasser und extreme Temperaturen lassen das Material ermüden und unansehnlich werden.

    Regelmäßige Pflege ist das Beste

    Wenn Sie Ihren Gartenmöbeln wenigstens ein Mal im Jahr ein wenig Aufmerksamkeit schenken, haben Sie schon sehr viel dafür getan, dass Sie an ihnen noch lange Freude haben werden. Denn gut gepflegtes Material ist nicht so anfällig gegenüber Umwelteinflüssen und macht längst nicht so viel Arbeit.

    Einfache Reinigung bringt oft schon viel

    Nachdem Sie Ihre Garnitur wieder aus dem Schuppen oder der Garage geholt haben, fegen Sie sie am besten mit einem Handbesen ab, um losen Schmutz zu entfernen. Anschließend ist eine Reinigung mit einer einfachen Seifenlauge erst einmal das einfachste Mittel, um die Möbel von Belägen und Schmutzfilmen zu befreien.

    Gartenmöbel aus Kunststoff nicht mit Scheuermittel reinigen

    Gartenmöbel aus Kunststoff bekommen besonders schnell einen Grauschleier. Schuld ist Staub, der sich darauf ablagert, festsetzt und die Oberfläche einfärbt. Die Verschmutzung ist hartnäckig. Auf keinen Fall dürfe man sie mit Scheuermittel bekämpfen, warnt die Stiftung Warentest in Berlin. Denn diese Reiniger säubern den Kunststoff zwar zunächst wieder, aber die relativ weiche Oberfläche der Möbel bekomme durch die aggressive Behandlung kleine Kratzer. Darin setze sich Schmutz dann noch schneller und hartnäckiger fest.

    Neuer Glanz mit Backpulver und Autopolitur

    Besser seien Allzweckreiniger sowie Essigreiniger geeignet, rät die Warentest-Expertin Doris Distler. Helle Möbel lassen sich danach gut mit Backpulver aufpeppen: Einfach das Pulver mit einem feuchten Lappen einreiben, kurz einwirken lassen und anschließend gründlich abspülen. Das Natron im Backpulver löst Schmutz und hellt dunkle Stellen auf. Matten und rauen Oberflächen verhilft Autopolitur zu neuem Glanz.

    Um all zu schnellem Altern der Gartenmöbel vorzubeugen, sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Kunststoffmöbel eine Oberflächenlackierung haben, rät Distler. Die Versiegelung sorgt dafür, dass sich der Schmutz leichter entfernen lasse – und die Gartenmöbel behalten ihre schöne Optik.


    Gartenmöbel aus Holz reinigen

    Gartenmöbel aus Holz reinigt in Wasser aufgelöste Kernseife gut. Am besten mit einer Bürste in Richtung der Maserung schrubben und anschließend gut abspülen sowie trocken wischen. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Bei geöltem Harzholz wie Teak oder Robinie kann es sein, dass sich beim Waschen die Holzfasern aufstellen. Dann wird die Oberfläche am besten mit einem feinen Schmirgelpapier geglättet. Diese so behandelten Holzarten nach dem Waschen beziehungsweise Abschleifen am besten immer nachölen. Dies darf nicht bei schmutzigen Möbeln geschehen, denn das Ölen führt dazu, dass Schmutzpartikel das Holz dunkelgrau einfärben.

    Gartenmöbel aus Holz werden lasiert (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Wojciech Kozielczyk)

    Gartenmöbel aus Holz müssen gepflegt werden (Quelle: Wojciech Kozielczyk/Thinkstock by Getty-Images)

    Pflege für Rattan-Möbel

    Stücke mit unbehandelten Naturgeflechten wie Peddigrohr und Rattan am besten mit einer trockenen Bürste reinigen und dann feucht, aber nicht nass abwischen. Lasierte, geölte und lackierte Naturgeflechte sowie Kunststoffgeflechte lassen sich am besten mit einer Reinigungslösung mit Kernseife säubern.

    Gartenmöbel aus Guss- oder Schmiedeeisen brauchen viel Pflege

    Gartenmöbel aus Guss- oder Schmiedeeisen rosten schnell. Zudem müssen sie regelmäßig mit Rostschutzmittel oder Farbe bearbeitet werden, und sie brauchen im Winter einen Unterstellplatz im Haus. Wer pflegeleichtere Möbel sucht, sollte daher Aluminium oder Edelstahl wählen, rät der Tüv Süd. Sie sind weniger von Rostbildung betroffen. Aber es müssen alle Übergangsstellen sauber verarbeitet sein, denn eine schlechte Nietverbindung ist ebenfalls rostanfällig.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Raus aus dem Winterquartier --

    Kübelpflanzen umtopfen: So machen Sie es richtig

    vgzm.1704981-85480550 Kübelpflanzen umtopfen: So machen Sie es richtig. Pflanzen umtopfen: Eine gute Zeit dafür ist der Beginn der Wachstumsperiode – meistens jedenfalls. (Quelle: Getty Images/hedgehog94)

    Pflanzen umtopfen: Eine gute Zeit dafür ist der Beginn der Wachstumsperiode – meistens jedenfalls. (Quelle: hedgehog94/Getty Images)


    Im Frühjahr kommen viele Garten- und Zimmerpflanzen idealerweise in einen neuen, größeren Topf. Was können Hobbygärtner tun, um den Pflanzen das Eingewöhnen nach dem Umtopfen zu erleichtern?

    Das erste Grün guckt aus der Erde, an Stauden und Gehölzen sind schon vereinzelt erste Blüten und Blätter zu erkennen. Mit warmen Sonnenstrahlen weckt der Frühling die Natur wach. Und die dankt es mit eifrigem Wachstum. So eifrig, dass manche Pflanze bald einen größeren Topf braucht.

    Wann sollten Pflanzen umgetopft werden?

    Generell gilt: Alle Zimmerpflanzen, die gerade nicht blühen, können im Frühling umgetopft werden. Bei den Topf- und Kübelpflanzen wartet man, bis sie ihren Platz im Freien wieder einnehmen können – also bis Ende April, Anfang Mai –, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.

    Je größer eine Pflanze wird, desto mehr Raum braucht sie für ihre Wurzeln. Das Volumen des Topfes sollte also immer zur Größe der Pflanze passen. Schauen die Wurzeln schon unten aus dem Topf hervor, wird die Pflanze aus dem Gefäß gedrückt oder ist vor lauter Wurzelwerk kein Krümel Erde mehr zu sehen, ist auf jeden Fall Zeit zu handeln.


    Können die Wurzeln nicht mehr weiterwachsen, gerate auch das Wachstum der Pflanze ins Stocken, meint der Bundesverband Einzelhandelsgärtner. Ein weiterer Grund, eine Pflanze regelmäßig umzutopfen: Sie bekommt frische Erde.

    So groß ist der ideale, neue Topf

    Bei zu großen Töpfen können Pflanzen das Wachstum einstellen. Gerade bei Plastiktöpfen kann es passieren, dass die Wurzeln nicht mehr genug Sauerstoff bekommen. Es wird daher empfohlen, die Gefäße schrittweise zu vergrößern.

    Als Faustregel gilt: Zu allen Seiten hin sollte zwei Finger breit Platz sein.


    Bei Töpfen mit einem Durchmesser ab zwölf Zentimetern sollte der Nachfolger also maximal vier Zentimeter breiter sein. Bei einem Kübel mit einem Durchmesser von mehr als 25 Zentimetern kann das nächste Gefäß hingegen auch bis zu acht Zentimeter größer sein.

    Die besten Tipps zum Umtopfen

    Ein größeres Gefäß und frische, zur Pflanze passende Erde – mehr braucht es in der Regel nicht zum Umtopfen. Gelegentlich kann aber ein scharfes Messer hilfreich sein. Sind nämlich die Wurzeln zu hart, verdreht oder so lang, dass sie sich sogar schon um den Ballen gewickelt haben, sollte man sie ein Stück kappen.


    Ansonsten genüge es, den Wurzelballen auseinanderzuziehen sowie abgestorbene Teile und altes Substrat zu entfernen, sagt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Dass die Wurzeln durch den Schnitt verletzt werden, mache den Pflanzen nichts aus. Im Gegenteil: Die Wurzeln können sich nun noch besser verzweigen.

    Bei Gehölzen wird empfohlen, die Äste zurückzuschneiden – und zwar entsprechend der eingekürzten Wurzelmasse. So wird sichergestellt, dass die Pflanze genügend Wasser für ihre Blattmasse aufnimmt. Staudenartige Gewächse wie Grünlilien, Zyperngras und Funkien kann man beim Umtopfen teilen, indem man den Wurzelballen entwirrt und die Pflanze an geeigneten Stellen auseinanderbricht oder -schneidet.



    Darum benötigen Sie vorerst keinen Dünger

    Da Pflanzerden in der Regel bereits Dünger enthalten, müssen die frisch umgetopften Gewächse nicht gedüngt werden. Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner warnt sogar davor, zu früh weitere Nährstoffe hinzuzugeben, da zu viel Dünger das Wurzelwachstum störe. Die Pflanzen müssen sich den Dünger in der Erde erst einmal suchen und bilden dabei neue Wurzeln aus. Haben die Pflanzen den Dünger gleich bei Fuß, tun sie das nicht. Das Substrat versalzt und die Pflanze stirbt im schlimmsten Fall.

    Tipp: Frühestens sechs Wochen nach dem Umtopfen zum ersten Mal düngen. Bei Substrat mit höherem Nährstoffgehalt sogar noch länger warten.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Besondere Hortensie --

    Die "Endless Summer" übersteht auch den Winter

    Wer die Blüten der Hortensie so lange wie möglich genieße möchte, hat Glück. Die Sorte "Endless Summer" blüht mehrmals – und übersteht sogar den Winter.

    Die Hortensie "Endless Summer" ist ein echtes Ausnahmetalent unter den Hortensien. Gemäß ihrem Namen blüht sie den ganzen Sommer über – mehrmals. Was Sie beachten müssen, damit die Hortensie gut gedeiht.

    Hortensie Endless Summer: Winterfeste Hortensie

    Dem amerikanischen Professor Michael Dirr kreierte die Hortensie "Endless Summer". Der Name der Pflanze verrät auch einen ihrer Vorteile: Sie blüht den ganzen Sommer über, bildet Blüten sowohl an alten wie an jungen Trieben.

    Hortensien: Wissenswertes zu Arten, Pflege und Schnitt


    Der Klassiker: Die Gartenhortensie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Dezente Blüte: Tellerhortensie (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Weiße Blüte: Rispenhortensie (Quelle: imago/Petra Schneider) Schneeballhortensie (Quelle: imago/blickwinkel) Resistente Züchtung: Endless Summer (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Hortensien im Topf (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Überdies macht Kälte der Hortensie "Endless Summer" kaum etwas aus. Das Überwintern der Hortensie ist also denkbar einfach. Die Pflanze übersteht Temperaturen von bis zu minus 29 Grad. Sie wird deshalb sogar in Skandinavien angepflanzt und verträgt auch deutsche Winter.


    Tipps zur Pflege der Pflanzen

    Die widerstandsfähige Hortensie "Endless Summer" benötigt wenig Pflege und blüht zumeist im ersten Sommer nach der Pflanzung. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pflanze genug Wasser hat. Handelt es sich um eine Topf- oder Kübelpflanze ist dennoch wichtig, dass keine Staunässe entsteht.

    Wo der richtige Standort für die "Endless Summer" ist

    Der perfekte Standort für diese Sorte Hortensien ist halbschattig. Pflanzen Sie Ihre "Endless Summer" ins Freie, ist nahe am Haus ein guter Ort für die Hortensie.

    Doch die Hortensie gedeiht auch als Kübel- oder Topfpflanze. Achten Sie aber darauf, dass die "Endless Summer" nicht in der prallen Sonne oder ständig im Schatten steht.

    "Endless Summer": So vermehren Sie die Hortensie

    Die Sorte "Endless Summer" lässt sich wie andere Hortensien über Stecklinge vermehren. Dafür schneiden Sie zu Beginn des Sommers junge Triebe ohne Knospen ab. Teilen Sie die abgeschnittenen Stücke so ab, dass je ein Blattpaar oben und unten bleibt. Dann entfernen Sie die unteren Blätter und stecken dieses Ende in Anzuchterde. Mehr Details zur Pflege und Vermehrung von Hortensien erfahren Sie hier.

    "Endless Summer" schneiden

    Obwohl die Sorte "Endless Summer" mit der Bauernhortensie verwandt ist, können Sie sie sowohl im Frühjahr als auch Herbst kräftig zurückschneiden. Zu Beginn des Jahrs entfernen Sie erfrorene Triebe großzügig. Danach lohnt es sich, verblühte Pflanzenteile abzuschneiden. Die "Endless Summer" lässt noch einmal Blüten nachwachsen.



    Wenn "Endless Summer" nicht blüht

    Sollte die Hortensie nicht blühen, können mehrere Ursachen dahinter stecken. So braucht die "Endless Summer" wie alle Hortensien speziellen Dünger. Sie können diesen im Baumarkt kaufen oder sogar selbst herstellen.

    Außerdem kann der Standort zu sonnig oder zu schattig für die Hortensie sein. Da auch die "Endless Summer" ein Flachwurzler ist, ist es im Normallfall relativ einfach, sie umzupflanzen.

    Standort Hell bis Halbschatten.
    Erde Sandig, lehmiger Boden, humusreich
    Düngen Im Frühjahr und im Spätsommer
    Rhododendron-Dünger.
    pH-Wert schwach sauer
    Gießen Regelmäßig, im Sommer häufiger
    Staunässe meiden
    Blütezeit Mai bis Oktober, rosa, weiß, blau

    Überwintern winterhart

    Verwendete Quellen:

    https://www.t-online.de/

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  • Blüten bis in den Herbst ---

    Die besten Pflanzen für sonnige und schattige Balkone


    Pralle Sonne, wenig Sonne, keine Sonne – Hobbygärtner sind mit ganz verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Welche Blumen wo gut gedeihen, erfahren Sie hier.

    Eine üppige Blütenpracht ist der ganze Stolz eines jeden Balkonbesitzers. Wählen Sie die passenden Blumen für Ihren Minigarten aus, damit die Pflanzen nicht die Blätter hängen lassen, sondern tapfer wachsen. Welche gedeihen in der Sonne? Welche im Schatten?


    Balkonpflanze Sonne Halbschatten Schatten

    Geranie ja ja -

    Petunie ja ja -

    Bougainvillea ja ja -

    Oleander ja ja -

    Kapkörpchen ja ja -

    Strauchmageriten ja ja -

    Kapmageriten ja ja -

    Zauberglöckchen ja ja -

    Husarenkopf ja ja -

    Dhalie ja ja -

    Begonie - ja -

    Vanilleblume - ja -

    Edellischen - ja -

    Fuchsie - ja ja

    Feißiges Lischen - ja ja

    Elfenspiegel - ja ja

    Schneeflockenblume - ja ja


    Südbalkon: Welche Pflanzen vertragen Sonne?

    Sonnenanbeter freuen sich über einen Balkon mit südlicher Ausrichtung, brauchen dann aber auch Pflanzen, die pralle Sonne aushalten können. Sofern die Wasserversorgung ausreichend ist, gedeihen auf der Südseite ganz verschiedene Blumen:

    • Geranie
    • Petunie
    • Bougainvillea
    • Oleander
    • Kapkörbchen
    • Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens)
    • Kapmargerite (Osteospermum ecklonis)
    • Zauberglöckchen (Petunia 'Million Bells')
    • Husarenkopf
    • Dahlie

    Fotoshow: Die besten Pflanzen für sonnige Balkone


    Gießen Sie am besten morgens. Der Grund: Wenn es noch kühler ist, verdunstet nicht so viel Gießwasser und die Pflanzen sind den Tag über gut versorgt. Wer abends gießt, riskiert, dass die Wurzeln nachts zu feucht sind und faulen. Viele Balkonpflanzen stammen ursprünglich aus den Tropen, Subtropen oder den Mittelmeerländern und benötigen für eine gute Entwicklung viel Licht. Allerdings brauchen die Pflanzen auf der Südseite meist auch besonders viel Wasser. Daher sind Balkonkästen und Kübel mit Wasserspeicher sinnvoll. Damit das Wasser nach dem Gießen nicht gleich wieder verdunstet, können Sie in Kübeln Kiesel auf die Erde legen. Das sieht zudem hübsch aus.


    Geranien auf einem Balkon: Die roten Blüher gehören zu den beliebtesten Pflanzen der Deutschen. (Quelle: imago images/imagebroker)

    Geranien auf einem Balkon: Die roten Blüher gehören zu den beliebtesten Pflanzen der Deutschen. (Quelle: imagebroker/imago images)


    Geranien brauchen Platz. Sie sollten in einem Balkonkasten mindestens 20 Zentimeter Raum zum Nachbarn haben. Das Gefäß sollte möglichst tief sein, damit sich die Wurzeln der Pflanze ausbreiten können. Alles Wichtige zu Geranien gibt es hier.

    Petunien gedeihen an windgeschützten Standorten. Schneiden Sie welke Blüten und Blätter am Stiel ab. Die Pflanzen blühen dann den ganzen Sommer hindurch bis zum ersten Frost. Schützen Sie Petunien vor Regen und Gießwasser von oben. Düngen ist oft nicht notwendig.

    Bougainvilleen bringen tropisches Flair auf den Balkon. Ihre zarten Blüten setzen außergewöhnliche Farbakzente. Eine gute Wasserversorgung ist entscheidend: Ist die Pflanze zu trocken, lässt sie ihre Blätter fallen und wächst nicht mehr weiter.


    Bougainvilleen auf Balkonen: Sie können die Exotin an Rankhilfen als Kletterpflanze ziehen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Bougainvilleen auf Balkonen: Sie können die Exotin an Rankhilfen als Kletterpflanze ziehen. (Quelle: blickwinkel/imago images)


    Oleander blüht erst im Herbst und verlängert die Farbenpracht auf dem Balkon. Er benötigt ebenfalls viel Wasser. An heißen und windigen Tagen können Sie ihn bis zu dreimal wässern. Gießen Sie bodennah, da das Wasser die Blüten beschädigen kann. Nasse Wurzeln verträgt der Oleander gut.

    Ost- und Westbalkone: Welche Blumen gedeihen hier?

    Besitzer von Balkonen mit Ost- oder Westausrichtung können sich glücklich schätzen. Hier herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sonne und Schatten. Gleichzeitig ist die brennende Mittagssonne kein Thema. Auf solchen Balkonen wachsen alle Blumen gut.


    Wichtige Hinweise: Die schlimmsten Fehler bei der Balkonbepflanzung vermeiden.

    Ist der Balkon sehr windig, dann können bei hängenden Blumen wie Hängepetunien oder -fuchsien leicht Triebe abbrechen. Pflanzen Sie besser Blumen, die aufrecht und stabiler wachsen.

    Nordausrichtung: Balkonpflanzen für schattige Standorte

    Wer auf dem Balkon viel Schatten hat, muss auf bunte Farbtupfer nicht verzichten. Es gibt zahlreiche Pflanzen, die auch ohne direkte Sonneneinstrahlung in intensiven Farben blühen. Für Töpfe und Kästen in Schatten und Halbschatten eignen sich:

    • Fuchsie
    • Fleißiges Lieschen
    • Elfenspiegel
    • Schneeflockenblume

    Fotoshow: Die besten Pflanzen für schattige Balkone

    Fuchsien sind pflegeleicht und kommen fast ganz ohne Sonne aus. Sie blühen und fühlen sich wohl, wo andere Balkonpflanzen längst die Blätter hängen lassen. Pflanzen Sie Fuchsien nicht in schwarze Plastiktöpfe. Denn werden sie von der Sonne beschienen, können die Wurzeln darin zu heiß werden. Übertöpfe aus Ton sind besser geeignet. Weitere Informationen zum Schneiden und Überwintern von Fuchsien, finden Sie hier.


    Fleißiges Lieschen: Bei guter Pflege bildet die Pflanze regelrechte Blütenkissen, die in großen Schalen besonders gut zur Geltung kommen. (Quelle: imago images/Manfred Ruckszio)

    Fleißiges Lieschen: Bei guter Pflege bildet die Pflanze regelrechte Blütenkissen, die in großen Schalen besonders gut zur Geltung kommen. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago images)


    Fleißige Lieschen verbrennen bei direkter Sonne. Schatten oder Halbschatten sind für sie ideal. Achten Sie darauf, dass die Blumen nicht austrocknen und gießen Sie sie regelmäßig. Vermeiden Sie Staunässe.

    Für Balkone mit Halbschatten eignen sich auch diese Blumen:

    • Begonie
    • Vanilleblume
    • Edellieschen


    Begonien mögen lieber etwas weniger Wasser als zu viel davon. Schützen Sie die Blumen daher vor ständiger Nässe und anhaltendem Regen. Um Staunässe im Topf zu vermeiden, empfiehlt sich eine Drainageschicht in einem Gefäß mit Abzugsloch. Die Schicht aus Blähton oder Kies sollte etwa fünf Zentimeter hoch sein. Darüber kommt nährstoffreiche Topferde.

    Vanilleblumen blühen von Mai bis September und verströmen in den Abendstunden einen intensiven Duft. Pflanzen Sie die Blumen windgeschützt in nährstoffreiches Substrat. Düngen Sie etwa einmal im Monat und wässern Sie moderat aber regelmäßig.



    Pflanztipps für den Balkon im Herbst

    Es fehlt auf dem Balkon etwas Farbe für den Herbst? Kein Problem. Diese Pflanzen verleihen Ihrem Balkon rote Akzente:


    • Karminrot blühende Garten-Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum)
    • Rosafarbene Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium)
    • Japanisches Blutgras (Imperata cylindrica) mit leuchtend roten Spitzen

    Setzen Sie die Pflanzen gemeinsam in den Balkonkasten. Pflanzen Sie dazu strukturgebende Pflanzen:

    • Pfennigkraut mit gelbgrünen Blättern (Lysimachia nummularia)
    • Silbrigweißer Stacheldraht (Calocephalus)
    • Hellgrüne Purpurglöckchen (Heuchera)
    • Dunkler Drahtstrauch (Muehlenbeckia complexa)

    Alternativ lassen sich auch Kräuter mit farbigen Blättern dazusetzen wie Thymian und Salbei.

    Verwendete Quellen:


    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Romatomaten, Snacktomaten, oder Strauchtomaten ----

    Welche Tomatensorte am besten schmeckt


    Tomaten sind ein sehr beliebtes Gemüse, das fast allen Menschen schmeckt. Doch auch frisch aus dem eigenen Garten sind die Beeren, wie die Früchte bezeichnet werden, ein allseits beliebter Snack. Aber welche Sorte schmeckt am besten?

    Weltweit gibt es etwa 3.000 Tomatensorten. Die vier in Deutschland bekanntesten sind Romatomaten, Snacktomaten, Minirispentomaten und Strauchtomaten. Sie werden am häufigsten im Supermarkt verkauft.

    So erkennen Sie leckere Tomaten

    • Farbe: Wichtig bei der Auswahl sind die Farbe sowie die Festigkeit. Die Beeren sollten beim Kauf bereits eine kräftige Farbe haben. Das gilt sowohl für rote, als auch für gelbe, grüne und schwarze Tomaten.
    • Härte: Die Beeren sollten nicht zu weich, allerdings auch nicht hart und fest sein. Bei letzteren kann es sich um eine spezielle Zucht handeln: Die Longlife-Tomaten. Diese Sorten, die für eine lange Haltbarkeit gezüchtet wurden, enthalten viel Wasser – haben daher wenig Geschmack. Da Tomaten mit diesen Eigenschaften problemlos über einen längeren Zeitraum gelagert werden können, landen sie häufig im Winter in den Supermarktregalen. Tomatensorten mit einer Longlife-Eigenschaft sind optisch kaum von anderen Tomaten zu unterscheiden. Sie sind allerdings härter und haben meist sogar eine festere Schale. Beim Kauf sollten die Früchte daher nicht zu hart sein sondern minimal nachgeben. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass es sich nicht um eine Longlife-Zucht handelt.
    • Anbaugebiet: Auch das Anbaugebiet bestimmt die Geschmacksintensität. Demnach können Tomaten aus der Region länger an der Rispe reifen, ehe sie geerntet werden. Ihr Geschmack ist folglich intensiver und aromatischer. Verbraucher können erkennen, wie lange die Ernte her ist, indem sie auf den Zustand der Rispe achten. Liegt die Ernte bereits etwas zurück, ist dieser Pflanzenteil bereits leicht getrocknet.
    • Geruch: Der Geruch gibt keinen Hinweis zum Geschmack. Häufig riechen Tomaten, die inklusive Rispe verkauft werden, am intensivsten. Der Geruch wird allerdings über die Rispen verströmt und nicht über die Beeren.

    Das sollten Sie über die Sorten wissen

    Da Tomaten für verschiedene Zwecke genutzt werden, gibt es zahlreiche, unterschiedliche Sorten, die sich nicht nur durch ihre Farbe und Größe unterscheiden, sondern auch durch ihre Konsistenz, Haltbarkeit und ihren Geschmack. Das beste Tomatenaroma haben allerdings die kleineren Sorten.

    • Die Rispentomate: Rispentomaten werden häufig für einen Salat und Tomatensalat verwendet oder zu Mozzarella gereicht.
    • Die Fleischtomate: Diese Sorte ist am aromatischsten und überzeugt durch ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure. Sie ist daher ideal zum Kochen geeignet. Wichtig ist, dass vor der Zubereitung der Grünkragen abgeschnitten wird, da dieser ein unappetitliches Aroma entfaltet.
    • Die Romatomaten: Die Früchte dieser Tomatenpflanzensorte sind meist länglich geformt und innen häufig dunkler als außen. Sie sind ideal für Suppen und Saucen geeignet.
    • Die Minirispentomate oder Cherrytomate: Diese Sorte ist am süßesten und der ideale Snack. Sie hat einen intensiveren Geschmack und das beste Tomatenaroma.
    Tomaten richtig ausgeizen – so geht's.

    seitentriebe-von-tomatenpflanzen-sollte-man-regelmaessig-ausgeizen-.jpg  Geiztriebe ein bis zweimal pro Woche entfernen. (Quelle: imago images) Eine Rankhilfe stützt den Haupttrieb der Tomate. (Quelle: imago images)

    Foto-Serie mit 3 Bildern

    Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Sorten. Wir haben hier die bekanntesten und beliebtesten zusammengefasst (weitere Sorten finden Sie hier). Und auch beim Geschmack hat jeder seine eigenen Vorlieben. Es kommt aber auch auf den Verwendungszweck an, welche Tomate am besten geeignet ist.

    Alte und historische Sorten

    Hobbygärtner sind besonders von ursprünglichen Tomatensorten begeistert, da sie einen intensiven Geschmack haben und wenig Wasser beinhalten. Wichtig ist hier ein samenfestes Saatgut. Hybrid-Saatgut ist zu vermeiden, da bei dieser die Genetik verändert wurde.

    Mehr zum Thema

    Damit die Tomate aromatisch schmeckt, brauchen die Pflanzen den richtigen Boden – am besten ist Kokosfaser geeignet – und die richtige Pflege: Beispielsweise entfernen viele Hobby- und Profigärtner einige Knospen ihrer Tomatenpflanze. Dies verhindert, dass zu viele Tomaten an einem Strauch hängen. Die übrig gebliebenen Früchte enthalten dadurch mehr Nährstoffe und sind somit aromatischer. Mehr zum Anbau von Tomaten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.


    Quelle:

    https://www.t-online.de/





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  • Außenflächen sollen begrünt werden ---

    Städte sagen "Gärten des Grauens" Kampf an

    Städte sagen


    Bremen will jetzt die Begrünung oder Bepflanzung von Freiflächen vorschreiben – nicht nur aus ästhetischen Gründen. Welche Gärten vom neuen Gesetz betroffen wären.

    In einem Schotter-Vorgarten steht ein rosa Plastik-Flamingo, in einem anderen sind zwischen Unmengen von Steinen vereinzelte gelbliche Grasbüschel und dunkle Kiefernbüsche zu sehen.


    Was der Gesetzesentwurf vorsieht

    Auf der satirischen Facebook-Seite "Gärten des Grauens" werden beinahe täglich skurrile Fotos deutscher Gärten hochgeladen. Verwandeln sich tatsächlich immer mehr private Grundstücke in öde Kies- und Steinwüsten – sei es aus Bequemlichkeit oder Zeitnot der Eigentümer? Möglicherweise finden einige Hausbesitzer die Außengestaltung mit Beton-Blöcken und Gabionen – das sind mit Steinen gefüllte Drahtkörbe – auch schöner als blühende Blumen.


    Die besten Pflanzen für den Schatten



    die-besten-schattenblueher-.jpg Die besten Schattenblüher. (Quelle: imago images/Redeleit) Rhododendron blüht auch im Schatten (Quelle: imago images/blickwinkel) Herbsteisenhut: Diese Schattenpflanzen hat schöne Blüten ist aber giftig. (Quelle: imago images/Peter Widmann)



    19.1157

    Nach dem Einlegen der (Kräuter-)Spirale können Beschwerden im Unterleib, wie bei Regelschmerzen auftreten, die aber nach einiger Zeit abklingen. Halten sie an, müssen sie ärztlich abgeklärt werden.


    Förderprogramme zur Bepflanzung von Dächern, Fassaden und Hinterhöfen gibt es in so gut wie allen deutschen Metropolen von München bis Hamburg. Die Stadt Bremen will mit einem "Ortsgesetz über die Begrünung von Freiflächen und Flachdachflächen" noch einen Schritt weiter gehen. Der Gesetzentwurf des rot-grünen Senats soll in der zweiten Maiwoche in der Bremischen Bürgerschaft verabschiedet werden. Er sieht vor, dass Außenflächen "zu begrünen oder zu bepflanzen sind", sollte dies nicht einer anderen zulässigen Verwendung entgegenstehen. Im Klartext: Hütten, Terrassen oder gepflasterte Fahrrad-Stellplätze sind erlaubt, große Steinbeete nicht.

    Bestehende Gärten nicht von neuer Regelung betroffen

    "Es ist das Bestreben, der schleichenden Verschotterung der Vorgärten einen Riegel vorzuschieben und dort eine Bepflanzung sicherzustellen", sagt Bremens Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne). Vor allem gehe es um die Verbesserung des kleinräumigen Stadtklimas angesichts künftiger Hitzesommer und Starkregen-Ereignisse.


    Das neue Gesetz, das nicht für Bremerhaven gilt, entstand auf Initiative der Grünen. Eine Liste insektenfreundlicher Pflanzen soll den Grundstücksbesitzern an die Hand gegeben werden. Bestehende Gärten und Bauanträge sind von der neuen Regelung, die noch im Mai in Kraft treten soll, nicht betroffen. "Es gibt keine Eingriffe in Besitzstände von Menschen", betont Lohse.

    Verbote oder Empfehlungen?

    Auch der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GaLaBau) bedauert den Trend zu leblosen grauen Gärten. "Viele glauben leider, es sei pflegeleichter als bepflanzte Flächen", sagt Sprecher Andreas Stump. Hinzu komme das Angebot an verpackten Kieseln oder Schotter in handlicher Größe in Baumärkten. Der Verband plädiert jedoch für Empfehlungen und Beratungen statt Verbote und hat eine Initiative unter dem Motto "Rettet den Vorgarten" gestartet.

    Der Naturschutzbund (Nabu) sieht dagegen die Kommunen stärker in der Pflicht. Einige Städte seien schon sehr aktiv, sagt Nabu-Gartenexpertin Marja Rottleb. So gebe es in Heilbronn ein Stein- und Schottergartenverbot für Neubaugebiete. Vielerorts wird in Kommunalparlamenten heftig diskutiert, wie weit Behörden in die Privatsphäre eingreifen und Bürgern die Gartengestaltung vorschreiben dürfen.

    Ältere scheuen Aufwand der Gartenarbeit

    Die Steine stammten meist nicht aus dem heimischen Steinbruch, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit überwiegend aus China oder Indien, kritisiert der Nabu. Andreas Meinberg, Inhaber des Betriebs SteinGitterWand in Storkow bei Berlin, betont, seine Steine stammten aus Deutschland und Europa. Er plädiert für mehr Gelassenheit in der Diskussion. Seinen älteren Kunden gehe es um weniger Arbeit auf dem Grundstück. "Sie müssen nicht mehr den Zaun streichen oder die Hecke schneiden."


    Grünen-Politiker Lohse betont, ein Garten mit heimischen Pflanzen sei nicht automatisch pflegeintensiver oder teurer. Vielmehr steige die Lebensqualität, sagt der Umweltsenator: "Die Insektenwelt kann sich hier entfalten, auch Bodenorganismen bis hin zu Singvögeln. Wenn im Garten die Vögel singen, tut das auch den Menschen gut."

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Verzicht auf Chemie ---

    Natürliche Pflanzenschutzmittel und Dünger selbst herstellen

    Nicht nur Menschen können mit natürlichen Mitteln ihre Abwehrkräfte stärken. Das gilt auch für Pflanzen. Viele Dünge- und Pflanzenstärkungsmittel lassen sich einfach selbst herstellen. Wir erklären, wie das funktioniert.

    Natürliche Pflanzenstärkungsmittel, wie Tees, Brühen, Auszüge oder Jauchen, bieten mehrere Vorteile: Pflanzen vertragen sie gut, man kann sie sicher anwenden und nicht überdosieren. Außerdem gelten sie als absolut unbedenklich für den Erhalt der Artenvielfalt. Schließlich geht es nicht darum, die Schädlinge komplett abzutöten, sondern gezielt einzudämmen.

    Diese natürlichen Mittel helfen Pflanzen

    Pflanzenschutzmittel folgen einem einfachen Prinzip: Man nutzt dafür Pflanzen, die bestimmte Stoffe enthalten, um sich gegen Angreifer wie Blattläuse, Milben, Pilze und Bakterien zu wehren. Sie werden also aus Pflanzen gewonnen, um sie anderen schwachen oder empfindlichen Pflanzen zu verabreichen.

    Natürliche Mittel als Dünger und Medizin für Pflanzen

    Kalk (Quelle: imago images/Redeleit) Rainfarn hilft in einer Brühe gekocht gegen Kartoffelkäfer und Läuse. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke) Auch andere natürliche Mittel haben Heilkräfte für Pflanzen: Milch wirkt gegen Mehltau. (Quelle: dpa/Christin Klose)

    Foto-Serie mit 5 Bildern

    Ein Beispiel dafür ist der Rainfarn: Getrocknet hilft er als Bestandteil einer Brühe gegen Kartoffelkäfer und Läuse. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Blattläusen, Spinnmilben und Pilzerkrankungen lässt sich durch Jauchen aus Brennnessel und Beinwell erhöhen. Ein Tee oder eine Jauche aus Zwiebel beugt wiederum Pilzen, Bakterien und einem Befall durch die Möhrenfliege vor. Ebenfalls gegen Pilze, aber auch saugende Insekten hilft ein Kaltwasserauszug mit Schafgarbe.

    Viele andere Stoffe haben eine ähnliche Wirkung: Gegen den Buchsbaumzünsler hilft es, mit einem Pulverzerstäuber Algenkalk zu versprühen. Sogar Milch ist ein probates Sprühmittel – und zwar gegen Mehltau. Es wird verdünnt im Verhältnis 1:6 mit Wasser gemischt.

    So gelingt eine Jauche als Dünger und als Schädlingsmittel

    Die Anwendungsweisen sind zwar vielfältig, sie folgen aber einem Grundprinzip: Die Helferpflanzen werden immer mit Wasser vermengt und ziehen eine bestimmte Zeit darin. Am aufwendigsten sind die Jauchen. Für sie benötigt man pro Liter Wasser, am besten sauberes Regenwasser, 100 Gramm frische, klein geschnittene Pflanzen. Beides kommt in ein Gefäß aus Glas, Steingut, Holz oder Plastik mit Deckel. "Metall ist eher ungeeignet, weil es darin zu chemischen Reaktionen kommen kann", erklärt Marja Rottleb, Garten-Referentin beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

    Die Mischung muss rund zwei Wochen an einem warmen Ort gären. Das kann man fördern, indem man zwischendurch umrührt. Wenn sich keine Blasen mehr bilden, ist die Jauche fertig.


    Vorsicht: Die Jauche riecht streng und sollte nicht direkt an der Terrasse oder am Fenster lagern.

    "Zum Gießen sollte die Jauche im Verhältnis 1:10 und zum Sprühen 1:50 mit Wasser verdünnt werden", empfiehlt Rottleb. Gegossen dient sie als Dünger oder Stärkung, gesprüht als Blattdünger und als Schädlingsmittel. Alternativ kann man eine Jauche auch nur zwei bis drei Tage ziehen lassen, führt der Nabu aus. Dann dient eine Mischung mit Wasser im Verhältnis 1:50 zur Schädlingsabwehr.

    Tees und Brühen einfach selbst herstellen

    Tees und Brühen ziehen kürzer als Jauchen und werden häufig zur Düngung direkt auf das Blatt gegeben. Laut Nabu können sie auf Pilze oder Läuse vorbeugend wirken.

    Für einen Tee werden die Pflanzenbestandteile mit kochendem Wasser übergossen und ziehen darin 15 bis 20 Minuten lang. Abgekühlt kommt der Tee unverdünnt zum Einsatz. In einer Brühe werden die Pflanzenteile erst für 24 Stunden eingeweicht, dann für 15 bis 30 Minuten aufgekocht und anschließend gefiltert. Nach dem Abkühlen werden Brühen im Verhältnis 1:10 zur Abwehr und Vorbeugung und 1:20 als Blattdüngung mit Wasser gemischt und auf die Blätter gesprüht.

    Manche Pflanzen eignen sich als Kaltwasserauszug, bei dem die Pflanzenteile für 24 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. So bleiben die ätherischen Öle erhalten. Anschließend abseihen und 1:1 verdünnt oder unverdünnt zur Schädlingsabwehr und zur Bodenpflege nutzen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Im Garten oder auf dem Balkon ---

    Kletterpflanzen: Tipps für den natürlichen Sichtschutz


    Farbenfrohe Kletterpflanzen helfen nicht nur gegen allzu neugierige Blicke: Sie wachsen schnell und verwandeln den Rückzugsort mit ihren dichten Blättern bald in ein grünes Paradies. Mit diesen Tipps für Kletterpflanzen haben Sie in wenigen Wochen einen natürlichen Sichtschutz.

    Bei schönem Wetter werden Balkon und Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Doch häufig ist der lauschige Sitzplatz unter freiem Himmel direkt einsehbar. Für einen Sonnen- und Sichtschutz braucht es aber nicht viel: Natürliche Hilfsmittel sind Kletterpflanzen. Mit ihren Blättern und Blüten bieten sie eine gute Barriere vor Sonne, Wind und neugierigen Blicken der Nachbarn. Kaufen Sie die Pflanzen bereits vorgezogen, ist der Sichtschutz in wenigen Wochen perfekt.

    Winterharte Kletterpflanzen

    Clematis: Waldreben fühlen sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten am wohlsten. (Quelle: imago images/blickwinkel)


    Clematis: Waldreben fühlen sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten am wohlsten. (Quelle: blickwinkel/imago images)

    Mehr zum Thema

    Winterharte Kletterpflanzen können ganzjährig im Außenbereich eingesetzt werden. Viele sind jedoch nicht immergrün und werfen im Herbst ihre Blätter ab.

    Überblick

    Bei schönem Wetter werden Balkon und Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Doch häufig ist der lauschige Sitzplatz unter freiem Himmel direkt einsehbar. Für einen Sonnen- und Sichtschutz braucht es aber nicht viel: Natürliche Hilfsmittel sind Kletterpflanzen. Mit ihren Blättern und Blüten bieten sie eine gute Barriere vor Sonne, Wind und neugierigen Blicken der Nachbarn. Kaufen Sie die Pflanzen bereits vorgezogen, ist der Sichtschutz in wenigen Wochen perfekt.


    Folgende Kletterpflanzen sind winterhart:

    • Schlingknöterich: Er wächst schnell an Rankgerüsten, ist frosthart und anspruchslos.
    • Pfeifenwinde: Sie sorgt mit ihren großen Blättern für kühlenden Schatten, ist frosthart und anspruchslos.
    • Kletternde Trompetenblume: Sie hat farbstarke Blüten und wächst an einem Rankgerüst.
    • Blauregen: Er hat auffällige Blütentrauben, benötigt allerdings intensive Pflege und eine Rankhilfe.
    • Efeu: Die mehrjährige Pflanze ist immergrün, frosthart und braucht so gut wie keine Pflege.
    • Clematis (Waldrebe): Die verschiedenen Sorten blühen in den vielfältigsten Farben und Formen. Der beste Standort ist eine nach Süden oder Westen gelegene Mauer. Die Pflanze braucht eine Kletterhilfe.
    • Geißblatt: Es trägt in seiner Blühphase besonders schöne Blüten, die stark duften und ist immergrün.

    Weitere Kletterpflanzen sehen Sie in unserer Fotoshow.

    Zehn schöne Kletterpflanzen für Ihre grüne Oase


    Feuerbohne (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Rankende Kapuzinerkresse (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) kletterhortensie.jpg   Schwarzäugige Susanne (Quelle: imago images) sternwinde.jpg  clematis.jpg   Geißblatt (Quelle: imago images) Prunkwinde (Quelle: imago images) Edelwicke (Quelle: imago images)

    Foto-Serie mit 10 Bildern

    Trompetenblumen: Sie benötigen einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz. (Quelle: Getty Images/Jillypops)

    Trompetenblumen: Sie benötigen einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Platz. (Quelle: Jillypops/Getty Images)

    Immergrüne Kletterpflanzen

    Es gibt nur wenige Kletterpflanzen, die immergrün sind. Der Vorteil dieser Pflanzen besteht darin, dass sie kein Laub abwerfen und ganzjährig einen farbenfrohen Sichtschutz bieten. Zu den immergrünen Kletterpflanzen gehören: Efeu, Geißblatt und Kriechspindel.

    Efeu und Kriechspindel können an schattigen Standorten wachsen, während das Geißblatt einen halbschattigen Standort bevorzugt. Schneiden Sie immergrüne Kletterpflanzen regelmäßig zurück, da sie schnell und stark wachsen können.

    Kletterpflanzen für schattige Balkone

    Wer einen grünen Akrobaten für den vollen Schatten sucht, greift zum Japanhopfen. Er hat nur eine unscheinbare Blüte, entwickelt aber rasch eine dichte Blätterwand. Sie können ihn ohne Bedenken im Garten anpflanzen, da er im Gegensatz zum Heimischen Hopfen keine Ausläufer bildet, die andere Pflanzen verdrängen könnten.

    Prunkwinden haben große herzförmige Blätter und riesengroße, himmelblaue Blüten. Zwar sind die Blüten nur einen einzigen Tag lang geöffnet, das fällt durch die große Anzahl an Knospen aber kaum auf. Es gibt sie in blau, weiß, pink und dunkelviolett. Die Pflanzen sollten möglichst sonnig und vor allem windgeschützt stehen. Staunässe und dichten Böden mögen sie nicht. Ideal ist ein lehmhaltiger, eher basischer als saurer Boden.


    Sternwinde: Diese Kletterpflanze ist ein sehr farbenfroher Sichtschutz für den Balkon. (Quelle: imago images/Chromorange)

    Sternwinde: Diese Kletterpflanze ist ein sehr farbenfroher Sichtschutz für den Balkon. (Quelle: Chromorange/imago images)

    Andere Kletterpflanzen, die sich für die Bepflanzung von Balkonen eignen, sind Duftwicke oder Sternwinde.

    Schnellwachsende Kletterpflanzen

    Die Glockenrebe bildet schnell eine dichte Blätterwand. Sie kann in nur zwei Monaten bis zu drei Meter in die Höhe wachsen. Und das nicht an dünnen, spiraligen Trieben, sondern mit einem dichten Blätterkleid. Die Blüten sind zunächst weiß und färben sich dann rasch violett. In der mexikanischen Heimat wächst die Glockenrebe als mehrjährige Pflanze, wobei Höhen von zehn Metern keine Seltenheit sind. Für die Anzucht eignet sich ein warmer, heller Standort. Unbedingt nötig ist ein ausreichend feuchter und nährstoffreicher Boden.

    Zu den Klassikern zählt auch die Feuerbohne. Die Pflanze wächst schnell, mag halbschattige Plätze und blüht rot. Ein weiterer Nutzen bei dieser Kletterpflanze sind die essbaren Bohnen, die Sie nach der Blüte ernten können.


    Feuerbohne: Sie zählt zu den schnellwachsenden Kletterpflanzen. (Quelle: Getty Images/brandtbolding)

    Feuerbohne: Sie zählt zu den schnellwachsenden Kletterpflanzen. (Quelle: brandtbolding/Getty Images)

    Die Schwarzäugige Susanne zählt zu den leicht kultivierbaren Kletterpflanzen mit schönen Blüten in orange, zitronengelb und weiß. Charakteristisch ist das schwarze Auge in der Blütenmitte. Die Pflanze wächst schnell in die Höhe und bedeckt eine Wand dicht mit großen Blattflächen. Die Schwarzäugige Susanne gedeiht, ähnlich wie die Feuerbohne, gut an halbschattigen Plätzen.

    Selbstklimmer

    Das besondere an Selbstklimmern: Sie bilden Haftwurzeln und benötigen dadurch keine Kletterhilfen. Selbstklimmer wie Efeu und Wilder Wein bilden sogenannte lichtfliehende Triebe, die aktiv ins Dunkle wachsen. Wer mit ihnen eine Hauswand begrünen möchte, muss aufpassen: Ihre Haftwurzeln können in Fugen hineinwachsen und die Fassade beschädigen. Selbstklimmer eignen sich daher nur für fugenlose, massive Wände.


    Efeu: Mit dieser Kletterpflanze lassen sich ganze Hauswände bedecken. (Quelle: dpa/Ole Spata)

    Efeu: Mit dieser Kletterpflanze lassen sich ganze Hauswände bedecken. (Quelle: Ole Spata/dpa)

    Die richtige Rankhilfe für Kletterpflanzen

    Manche Kletterpflanzen brauchen starke Rankhilfen, die ihre zahreichen Blätter und Blüten sicher tragen. Dazu können Sie etwa ein Spalier aus Holz an der Terrasse aufstellen. Und auch im Balkonkasten oder im Pflanzkübel benötigen die Rankpflanzen Unterstützung. Sie brauchen aber nur Schnüre oder Spanndrähte.

    Für Terrasse und Balkon sollten die Stützen möglichst bis zum Boden des Kübels oder des Kastens reichen. Sie werden auch mit Steinen fixiert, damit sie bei Regen und Wind sicher verankert bleiben. Außerdem müssen Sie die Triebspitzen regelmäßig an die Kletterhilfen heranleiten, damit kein Wildwuchs entsteht. Holz- oder Bambusstäbe sind ebenso geeignet wie einfache Baustahlgitter oder Schnüre aus verrottbaren Materialien wie Jute, Kokos- und Hanffasern. Schnüre, Seile und Spanndrähte werden senkrecht, quer oder diagonal befestigt , um den Kletterern eine stabile Angriffsfläche zu bieten.

    Edel und ausgefallen wirken Ruten oder Stämme von Gehölzen wie beispielsweise von Birken, Hartriegel oder Weiden, die Sie recht einfach selbst herstellen können. Für Neupflanzungen bieten sich Pyramiden aus Weidenruten oder Rankgitterkörbe sowie Klettertürme aus verzinktem Stahl an: Diese Flechtwerke wirken auch schon dekorativ, wenn die Kletterpflanzen noch kein dichtes Blätternetz gebildet haben. Für das Heranführen der Triebe eignen sich kleine Kunststoffklammern aus dem Fachhandel oder einfach einige Stücke Schnur, mit denen Sie das Geflecht lose an die Rankvorrichtung anbinden können.

    Rankhilfen im Überblick

    RankhilfeAusführungGeeignet fürHolzspalier oder PergolaSpaliere oder Pergolen eignen sich als Abschluss an der Terrasse, als Sichtschutz und Kletterhilfe. Gleichzeitig wirken sie als Windschutz und spenden bei Bedarf auch Schatten.

    • Knöterich,
    • Blauregen,
    • Goldregen,
    • Kiwi
    • auch Rosen

    Geflecht aus Schnüren / DrahtSpannen Sie senkrechte Schnüre aus verrottbarem Material wie Jute, Kokos- oder Hanffasern. Diagonal eingeflochtene Fäden verstärken das System, sind aber nicht zwingend notwendig. Die rankenden Triebe winden sich rechstdrehend um das bereitgestellte Geflecht. Alternativ zu Schnüren können Sie auch einen leichten Blumendraht oder dünne Stahlseile verwenden.

    leichte Kletterpflanzen wie

    • Schwarzäugige Susanne
    • Ackerwinde
    • Edelwicke
    • Clematis
    • Glockenrebe
    • Feuerbohne
    • rankende Kapuzinerkresse

    Holz- oder BambusstäbeAls Rankhilfe im Kübel eignen sich in der Regel drei dünne Holz- oder Bambusstäbe, die in der Form eines Dreiecks so weit wie möglich auseinander in die Erde gesteckt werden. Am oberen Ende der rund einen Meter langen Stäbe lassen Sie diese kreuzweise zusammenlaufen und binden sie zusammen. Alternativ können Sie schöne Äste und Ruten aus dem Wald als Rankhilfe verwenden.

    • Schwarzäugige Susanne
    • Edelwicke
    • Winde
    • Clematis
    • Glockenrebe
    • Feuerbohne
    • rankende Kapuzinerkresse

    StahlgerüstKaufen Sie verzinkte Stahlgerüste, beispielsweise in Zylinderform. Sie lassen sich einfach in die Erde einsetzen. Durch die Verzinkung rosten sie nicht.

    • Rosen
    • Clematis oder
    • andere hoch schießende Gewächse

    Geflecht aus BaustahlWenn Sie ein außergewöhnliches Rankgerüst haben möchten, können Sie sich ein eigenes Geflecht aus Baustahl anfertigen. Die einzelnen Gitterstäbe können ebenfalls einfach in den Boden gesteckt und das Geflecht mit kräftigem Stahldraht verbunden werden.Knöterich, Blauregen, Goldregen, Kiwi, auch RosenHolzkonstruktion für die HauswandFür die Hauswand eignen sich vorgefertigte oder selbst gebaute Holzspaliere gleichermaßen. Sie sollten etwa den Querschnitt einer Dachlatte haben, gehobelt und lackiert oder geölt sein. Mit Hilfe von Dübeln und Abstandshaltern können Sie die Konstruktion sicher am Haus anbringen. Alternativ können Sie Spaliere aber auch vor die Wand in den Boden setzen. Achten Sie dann darauf, das Holz nicht direkt in den Boden einzugraben, sondern vorgefertigte Zinkschuhe aus dem Baumarkt zu verwenden.Kletterhortensie, Wilder Wein, Efeu


    Quelle: https://www.t-online.de/

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  • Hartnäckiger Schädling

    Kirschessigfliegen-Plage bedroht Beeren-Ernte


    vgzm.1704981-74412742 Kirschessigfliege im Garten bekämpfen und vorbeugen. Falle für Kirschessigfliege zur Bekämpfung im Weinbau (Quelle: imago/Horst Rudel)

    Falle für Kirschessigfliege zur Bekämpfung im Weinbau (Quelle: imago/Horst Rudel)


    Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) macht sich über Himbeeren, Brombeeren, Stachel- oder Johannisbeeren her. Neben Beerenobst werden auch Steinobstsorten wie Kirschen, Pfirsiche oder Pflaumen nicht verschont. Gegen den Schädling ist kein Pflanzenschutzmittel zugelassen. Wie Sie sich helfen können.

    Warum ist die Kirschessigfliege ein Schädling?

    Die Kirschessigfliege legt ihre Eier in den Früchten ab, ihre Maden wachsen darin heran – und vernichten damit die Ernte. Die Früchte schmecken dann nach Essig und werden schnell matschig.


    Der ursprünglich aus Asien stammende, nur wenige Millimeter große Schädling vermehrt sich schnell: Es sind 10 bis 15 Generationen pro Jahr möglich. Ein milder Winter und ein feucht-warmes Wetter im Frühling kommen der Kirschessigfliege zusätzlich zugute.

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    Ist die Bekämpfung möglich?

    Es gibt Möglichkeiten zur Bekämpfung, die nur wenig helfen: Zu den natürlichen Feinden der Kirschessigfliege zählen Erz-, Brack-, Gall- und Zehrwespen, die gegen die Larven und Puppen vorgehen. Sie können meist nur weniger als zehn Prozent der Schädlinge angreifen. Selbst Fallen bringen keinen hundertprozentigen Schutz.

    Wie werden Fallen gegen die Kirschessigfliege aufgestellt?

    Wenn Sie dennoch Fallen ausprobieren möchten, mischen Sie Rotwein und Apfelessig im Verhältnis von drei zu zwei. Geben Sie einen Tropfen Spülmittel hinzu. Die Mischung wird zur Hälfte in einen Plastikbecher gefüllt (beispielsweise leere Joghurtbecher). Oben muss noch Luft bleiben. Im oberen Bereich werden auch mehrere Löcher ins Plastik gebohrt, zum Beispiel mit einer heißen Nadel. Befestigen Sie die Fallen mit einem Draht oder Faden an verschiedene Sträucher und Bäume.

    Solange die Früchte noch nicht reif genug sind, ziehen die Fallen die Schädlinge an. Reife Beeren sind für die Fliegen allerdings wesentlich attraktiver.

    Die nervigsten Schädlinge im Garten bekämpfen


    Die nervigsten Garten-Schädlinge loswerden (Quelle: imago images/blickwinkel) Die nervigsten Garten-Schädlinge loswerden (Quelle: imago images/INSADCO) Raupe des Buchsbaumzünslers: Sie ernährt sich von den Blättern und auch der Rinde des Buchsbaums. Wenn Sie nicht rechtzeitig einschreiten, ist der komplette Baum bald kahl. (Quelle: imago images/blickwinkel) Die nervigsten Garten-Schädlinge loswerden (Quelle: imago images) Die nervigsten Garten-Schädlinge loswerden (Quelle: imago images/blickwinkel) Die nervigsten Garten-Schädlinge loswerden (Quelle: imago images/blickwinkel)

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    Was tun mit befallenem Obst?

    Das einzig effektive und natürliche Mittel gegen die Schädlinge ist die Temperatur. Ein heißer Sommer mit Werten über 30 Grad verhindert starken Befall. Und im Winter müssen die Temperaturen anhaltend mindestens minus 15 Grad betragen. Allerdings überleben immer einige Tiere die Kälte, und es bauen sich nach dem Winter rasch wieder große Populationen auf. So hat der Schädling im Beerenobst- und Weinbau in den vergangenen Jahren zu großen Ausfällen geführt.

    Befallenes Obst darf keinesfalls auf dem Kompost entsorgt werden. Besser ist eine Art thermischer Vernichtung: Die Beeren werden in dursichtige Plastiktüten verpackt und in die Sonne gelegt. Durch die Vergärung und die Hitze sterben die Schädlinge ab.


    Was hilft wirklich gegen die Kirschessigfliege?

    Netze mit einer kleinen Maschenweite von nur 0,8 Millimetern halten die Fliegen ab. Aber auch hier gibt es einen Haken: Zum Ernten muss man die Netze öffnen, und die Tiere können hineinschlüpfen.

    Bei Beerensträucher sollten Sie auf eine gute Durchlüftung achten, um einen Befall zu verhindern. Außerdem muss Licht an die Beeren kommen. Schattige Bereiche sind ideale Rückzugsorte für die Kirschessigfliege. Benachbarte Sträucher und Bäume sollten keinen Schatten werfen. Auch am Beerengehölz selbst wird altes Holz großzügig herausgeschnitten, damit sich die Strauchkronen mit dem jungen Astwerk wie ein Trichter zur Sonne ausrichten und der Wind dafür sorgt, dass die Triebe immer wieder rasch abtrocknen.

    So sehen Raupe und Falter aus

    Buchsbaumzünslerfalter: Wenn Sie einen solchen Falter in der Nähe Ihres Buchsbaums entdecken, ist Vorsicht geboten: Der Buchsbaumzünsler legt seine Eier bevorzugt in den äußeren Blättern des Buchsbaum ab. (Quelle: imago images/blickwinkel) Raupe des Buchsbaumzünslers: Sie ernährt sich von den Blättern und auch der Rinde des Buchsbaums. Wenn Sie nicht rechtzeitig einschreiten, ist der komplette Baum bald kahl. (Quelle: imago images/blickwinkel) Puppe des Buchsbaumzünslers: Bis zu drei Generationen bildet der Buchsbaumzünsler pro Jahr. Wenn Sie den ersten Befall bemerken, sollten Sie Raupen und Gespinste sorgfältig absammeln. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Foto-Serie mit 5 Bildern

    Wie lässt sich der Kirschessig-Befall vorbeugen?

    Für Stachel- und Johannisbeeren gibt es einen Extratipp: Die Sträucher werden zum Baum erzogen. Diese Maßnahme dauert etwa zwei Jahre. Dazu schneidet man alle Triebe bis auf einen ab. Dann werden sie an einen dünnen Pflanzpfahl gebunden, damit die Triebspitze stets nach oben zeigen. Im Folgejahr bildet der Mitteltrieb Seitentriebe. Dadurch entsteht ein kleiner Baum.


    Halten Sie in den Folgemonaten die Krone jung, indem Sie alte Triebe, die nur noch wenig tragen, herausschneiden. Gleichzeitig sollten Sie von den Bodentrieben, die sich bei dem strauchigen Wuchs immer wieder entwickeln, einen für eine neue Krone auswählen. Diese Maßnahme hat auch einen positiven Nebeneffekt: Durch die so genannte Spindelerziehung können Früchte bequem im Stehen geerntet werden.

    Schädliche Raupenarten im Garten erkennen


    Raupen im Garten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Kleiner Fuchs (Aglais urticae / Nymphalis urticae) (Quelle: imago images/blickwinkel) Tagpfauenauge (Inachis io / Nymphalis io) (Quelle: imago images/blickwinkel) apfelwickler-cydia-pomonella-.jpg  Pflaumenwickler (Cydia funebrana) (Quelle: imago images/Alimdi) Großer Kohlweissling (Pieris brassicae) (Quelle: imago images/Harald Lange) Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) (Quelle: imago images/blickwinkel) Blausieb / Kastanienbohrer (Zeuzera pyrina) (Quelle: imago images/blickwinkel) Weidenbohrer (Cossus cossus) (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Foto-Serie mit 12 Bildern

    Wann werden reife Kirschen geerntet?

    Die Kirschessigfliege legt ihre Eier in reife Kirschen. Gartenbesitzer sollten daher täglich reife Früchte ernten sowie faulende oder abgefallene Früchte am Baum und am Boden einsammeln.

    Letztere kommen am besten in einen verschlossenen Plastikbeutel, in dem sie für einige Tage in der prallen Sonne liegen sollten. Dadurch sterben vorhandene Eier und Maden eventuell ab. Erst danach dürfen die Früchte auf dem Kompost entsorgt werden.

    Was ist bei Beerenobst zu beachten?

    Beerenobst wächst in unseren Breiten ursprünglich im lichten Wald. Das bedeutet für den Garten, dass dort ein humoser, schwach saurer Boden am besten ist. Strauchbeeren sind Flachwurzler. Sie brauchen eine Bodenabdeckung mit Grasschnitt, Stroh oder anderem organischen Material.


    Durch das Mulchen verringern Sie den Gießaufwand. Die Decke versorgt die Pflanzen darüber hinaus langsam mit Nährstoffen, fördert die Bodenfruchtbarkeit und erhöht den Humusgehalt. Auch Kompost hilft bei der Bodenpflege. Geben Sie hiervon etwa drei bis fünf Litern pro Strauch im Frühjahr dazu und arbeiten Sie den Kompost behutsam in den Boden ein. Achten Sie darauf, mit der Hacke keine flachen Wurzeln zu beschädigen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Tipps zum Anbau ---

    Aronia: Was Sie über die Super-Beere wissen sollten

    vgzm.1704981-85639068 Aronia: Was Sie über die Super-Beere wissen sollten. Aroniabeeren: Gesunde Polyphenole sind für die dunkelblaue Farbe verantwortlich. (Quelle: imago images/Pixsell)

    Aroniabeeren: Gesunde Polyphenole sind für die dunkelblaue Farbe verantwortlich. (Quelle: Pixsell/imago images)


    Mittlerweile gibt es viele Lebensmittel, die mit Aronia angereichert sind. Zugleich finden sich nur wenige Supermärkte, in denen sie frisch angeboten werden. Was die Beeren so besonders macht.

    Sie lassen sich im Garten wie im Kübel für den Balkon anbauen. Aroniabeeren sind reich an Vitaminen. Was Hobbygärtner über die Pflanze und ihren Anbau wissen sollten.

    Warum ist die Aroniabeere so beliebt?

    Die Früchte der Apfelbeere, wie die Aronia auch genannt wird, sind äußerst reich an Vitaminen, Farb- und Mineralstoffen sowie Gerbsäuren. Vor allem aber enthält die Beere Polyphenole, die nicht nur gut für das Immunsystem sind, sondern sich auch regulierend auf Blutdruck und Blutzuckerspiegel auswirken.

    "Diese Inhaltsstoffe sind für die extreme dunkelblaue Färbung verantwortlich", erklärt Jörg Holzmüller vom Verein Aroniabeere in Dresden. Außerdem gelten Polyphenole als antioxidativ, antikanzerogen, antimikrobiell und antithrombotisch. All diese positiven Eigenschaften bleiben auch in den verarbeiteten Produkten enthalten, da Hitze Polyphenole nicht zerstört.

    Was bietet die Pflanze außer den Früchten?

    "Aronia ist absolut pflegeleicht, robust und bietet durch Zierwert der Blüte, Früchte und Herbstfärbung einen erheblichen Mehrfachnutzen – auch im kleinen Garten", sagt Hubert Siegler von der Bayerischen Gartenakademie. Da die Sträucher im Mai blühen und damit meist später als Apfelbäume und Steinobst, sind sie auch eine wichtige Bienenweide.

    Wo kann die Aronia gut wachsen?

    Die Pflanzen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden, er sollte aber nicht zu dicht und lehmig-schwer sein. Die Aronia mag außerdem humosen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden, und sie wächst an einem vollsonnigen Standort oder im leichten Halbschatten.

    Wann werden Aronia-Sträucher gesetzt?

    Im Container können Aronia-Sträucher das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist. Wurzelnackte Ware sollte ausschließlich im Frühling oder Herbst genutzt werden – diese Ware gibt es in der Regel auch nur dann im Handel. Ein Pflanztipp: Wer Wühlmäuse im Garten hat, sollte ein engmaschiges Drahtgitter um den Wurzelballen legen.

    Wie wählt man die geeignete Pflanze aus?

    "Das hängt vom Platz ab", erklärt der Gartenbaumschuler Reinhard Zeitlhöfler. Großfruchtige Sorten wie Aronia prunifolia 'Nero' wachsen bis zu drei Meter hoch. Es gibt aber auch Sorten, die nur etwa 1,5 Meter hoch werden – sie bringen kleinere Früchte hervor. Dazu gehören Aronia melanocarpa 'Viking' und Aronia x prunifolia 'Hugin'.


    Aroniablüten: Die Befruchtung der Pflanzen gelingt besser, wenn ein weiterer Aroniastrauch in der Nähe wächst. (Quelle: dpa/tmn/Christine Schonschek)

    Aroniablüten: Die Befruchtung der Pflanzen gelingt besser, wenn ein weiterer Aroniastrauch in der Nähe wächst. (Quelle: Christine Schonschek/dpa/tmn)


    Dafür hat die Sorte 'Nero' einen Vorteil: Sie sei die beste zugleich ertragreiche und robuste Sorte, sind sich Siegler und Holzmüller einig. Etwas sollten Hobbygärtner noch bedenken: Zwar können sich die Pflanzen selbst befruchten. Aber man kann die Befruchtung verbessern und den Ertrag erhöhen, wenn man eine weitere Sorte der Aronia in den Garten setzt. Siegler rät etwa als Begleiter von Nero zu 'Viking', 'Rubina' oder 'Aron'.

    Wie pflegeleicht ist der Strauch?

    Weil Aronia nur einen geringen Pflegeaufwand braucht, ist die Pflanze ideal für alle, die noch wenig Erfahrung mit dem Gärtnern haben. Die Aronia könne leicht gedüngt werden, zum Beispiel mit einem Beerendünger, erklärt Siegler. Bei längerer Trockenheit sollte der Strauch alle zwei Wochen zehn bis 20 Liter Wasser bekommen, bei sandigen Böden eventuell sogar alle sieben bis zehn Tage. Der Rat gilt grundsätzlich auch für junge Pflanzen.

    Wichtig: Ab Ende Juli brauchen die Sträucher ein Netz zum Schutz vor hungrigen Vögeln. Dieses sollte bis zum Boden gespannt werden, damit die Vögel nicht darunter kriechen und sich verletzen können.

    Woran erkennt man, dass die Beeren reif sind?

    Holzmüller empfiehlt, Anfang August mal eine Beere aufzuschneiden. Ist sie dunkel durchgefärbt, sind die Beeren reif. "Im rohen Zustand schmecken die Früchte trotz hohen Zuckergehaltes sehr herb und adstringierend, im getrockneten Zustand ist der Geschmack etwas milder", erläutert Siegler.


    Reife Aroniabeeren: Der Geschmack der Frucht ist intensiv – abgemildert werden kann die Intensität zum Beispiel in Marmeladen durch die Hinzugabe von Birne oder Himbeere. (Quelle: dpa/tmn/Hauke-Christian Dittrich)

    Reife Aroniabeeren: Der Geschmack der Frucht ist intensiv – abgemildert werden kann die Intensität zum Beispiel in Marmeladen durch die Hinzugabe von Birne oder Himbeere. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/tmn)


    Die Beeren lassen sich auch als Saft und für Fruchtaufstriche nutzen. Der Geschmack lässt sich dafür etwas abmildern, indem man süße Früchte wie Birne oder Himbeere beimischt, rät Holzmüller. Von der Kombination mit Apfel rät er allerdings ab, da die Pektine des Apfels die Pflanzenfarbstoffe der Aronia im Darm binden und diese dadurch schlechter aufgenommen werden können.

    Muss ich den Aronia-Strauch auch mal schneiden?

    Ja, aber es reicht das Auslichten dichter Sträucher. Das ist meist erst ab dem siebten Jahr erforderlich. Dann werden alte, dicke Triebe im Inneren des Strauchs direkt über dem Boden abgeschnitten.




    Muss ich die Aronia im Winter vor der Kälte schützen?

    Die Aronia benötigt eigentlich keinen Winterschutz. Die Sorte 'Nero' etwa sei bis zu Temperaturen von minus 35 Grad winterhart, sagt Holzmüller. Anders sieht das aber bei der Kultur im Topf aus: Da hier der Wurzelballen mehr den kalten Temperaturen ausgesetzt ist als im Gartenboden, sollte man ihn vor dem Durchfrieren schützen

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Gartenarbeit richtig planen ---

    So bedeutend sind die Eisheiligen heute noch

    Für Gartenbesitzer sind die Eisheiligen im Mai ein wichtiger Termin. Denn erst danach soll die Saison für Garten- und Balkonbepflanzung wirklich losgehen. Doch was ist dran an diesem Mythos?

    Bei den Eisheiligen handelt es sich um Gedenktage zu Ehren von Heiliggesprochenen Mitte Mai. In Norddeutschland gelten Mamertus, Pankratius und Servatius (11. bis 13. Mai) als Eisheilige. Im Süden und Südosten des Landes werden neben Pankratius und Servatius auch Bonifatius (14. Mai) und die "Kalte Sofia" (15. Mai) dazu gezählt.

    Rund um ihre Gedenktage gibt es Bauernregeln. Zum Beispiel: "Pankraz, Servaz, Bonifaz machen erst dem Sommer Platz". Und in Süddeutschland heißt es ebenfalls gereimt: "Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi. Und zum Schluss fehlt nie die Kalte Sophie."

    Regeln für Spätfroste im Frühling

    Bauernregeln wie diese liefern tatsächlich Hinweise für Landwirte und Gärtner – auch heute noch. In den Sprichwörtern steckt ein alter Erfahrungsschatz über meteorologische Wahrscheinlichkeiten und wiederkehrende Naturphänomene. Die Bauernregeln zu den Eisheiligen beziehen sich auf Spätfröste im Frühling – im schlimmsten Fall erfrieren dann empfindliche und noch ganz junge Pflanzen im Beet.

    Aber es zeigt sich immer wieder auch: Alte Bauernregeln sind nur eine grobe Orientierungshilfe. Nicht jedes Jahr bringt noch Spätfröste bis Mitte Mai – in den vergangenen Jahren blieben sie oft ganz aus. Zudem gibt es heute wissenschaftlich ausgeklügelte Wettervorhersagen, auf die sich Gartenbesitzer besser verlassen können.

    Zeiträume, in denen sich die Witterung stark verändert

    Trotzdem lässt sich sagen: Ein paar Bauernregel zu kennen und zu beherzigen, schadet nicht. So hilft es sicher, grobe Zeiträume, in denen sich die Witterung häufig stark verändert wie Anfang bis Mitte Mai zu verinnerlichen und den Garten erst danach zu gestalten.




    Hobbygärtner sollten rund um die Eisheiligen wissen: Spätestens jetzt können die kleinen, auf der Fensterbank vorgezogenen Gemüse- und Blühpflanzen ins Beet und in den Balkonkasten kommen. Außerdem können zum Beispiel Gurken und anderes Gemüse direkt ins Beet gesät werden. Alle gekauften, nicht winterharten Kräuter sowie Dahlienknollen und weitere Blühpflanzen werden ausgepflanzt. Und Kübelpflanzen kommen nun endgültig aus dem Winterlager ins Freie. Also: ab in die Beete!

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Gartenarbeit im Mai

    Was ist diesen Monat alles zu tun?

    vgzm.1704981-56119118 Gartenkalender: Im Mai wird im Garten gepflanzt. Dünger (Quelle: Getty Images/michaeljung)

    Dünger: Im Mai sollten Sie Ihre Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen versorgen. (Quelle: michaeljung/Getty Images)


    Das spannende Datum für alle Hobbygärtner sind im Mai die Eisheiligen. In diesem Jahr verspäten sich die kalten Tage in der Monatsmitte allerdings ein wenig. Mit welchen Pflanzen Sie noch vorsichtig sein sollten und was im Mai sonst noch im Garten zu tun ist.


    Wer seine Kübel mit Oleander und Bougainvillea auf die Terrasse stellen oder Tomaten in den Garten setzen möchte, wartet bis Mitte Mai. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nochmals einen Kälteeinbruch. Es sind sogar Nachtfröste möglich, die empfindlichen Pflanzen schaden können. Erst nach der "Kalten Sophie", die letzte der Eisheiligen, droht nach altem Volksglauben den Gewächsen keine Gefahr mehr. Da die Zeit der Eisheiligen nach dem alten Kalender am Ende des Monats lagen, warten manche Gärtner auch noch einige Tage länger mit dem Rausstellen und Setzen der Pflanzen. Was es mit den Eisheiligen auf sich hat.

    Diese Pflanzen vertragen keinen Frost

    Zu den empfindlichen Pflanzen gehören beispielsweise


    Gartenlexikon - Eisheilige: Wann sie sind und wie sie heißen

    Gartenlexikon
    Eisheilige: Wann sie sind und wie sie heißen

    Die Eisheiligen bringen oft noch einmal Spätfrost mit sich. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Damit die gezogenen und eingetopften Pflänzchen nicht doch noch durch die Kälte geschädigt werden, warten Sie mit diesen Pflanzen bis nach den Eisheiligen. Bei zu niedrigen Temperaturen in der Nacht können die zarten Stängel mit einem Vlies geschützt werden.

    Düngen im Mai

    Abseits des Kälteschutzes gibt es im Mai im Garten jede Menge zu tun. Zum Beispiel ist regelmäßiges Düngen angesagt. Verblühte Blumenzwiebel können mit etwas Dünger erneut austreiben. Auch um Nährstoffe für den Winter einlagern zu können, werden Zwiebelblumen wie die Tulpen mit einem kalireichen Dünger gedüngt.

    Wachsen Narzissen, die schon länger an einem Standort stehen, nicht mehr so gut, werden sie geteilt. Bei der Teilung werden die Pflanzen samt Wurzelballen im Erdreich getrennt, so dass aus einem Exemplar ein zweites gewonnen wird, dass Sie wiederum an anderer Stelle pflanzen können.

    Auch Gießen steht jetzt an

    Eine weitere Hauptaufgabe ist das Gießen. Besonders die Kinderstube im Beet braucht regelmäßig Wasser. Denn junge Gehölze haben noch keine tiefen Wurzeln wie eingewachsene Bäume, die sich aus tiefen Schichten versorgen. Außerdem kann es im Mai bereits die ersten heißen Tage geben.

    Kräftigung für den Rasen

    Im Mai helfen Sie Ihrem Rasen, besonders kräftig, dicht und grün zu werden: Entfernen Sie dafür zuerst das Unkraut. Anschließend kürzen Sie den Rasen auf vier bis fünf Zentimeter und verpassen ihm danach eine Düngerkur. Den entstandenen Rasenschnitt können Sie zum Mulchen verwenden oder gemischt mit anderen Gartenabfällen auf den Kompost geben. Wird der Rasenschnitt nicht vermischt, entsteht ein typischer Silagegeruch bei der Zersetzung. Deshalb ist es besonders wichtig, den Kompost gut zu belüften.

    Frischer Schnitt für Sträucher und Hecken

    Wer formschöne Hecken wie Buchsbaum in seinem Garten hat, kürzt sie jetzt und schneidet sie in Form. Große Sträucher wie Forsythie, Hibiskus, Goldregen und Flieder werden ebenfalls jetzt geschnitten und bei Bedarf geteilt. Dazu müssen alte Zweige direkt am Ansatz der Pflanzen entfernt werden, um jüngeren Trieben Platz zu machen. Die verbleibenden Zweige können Sie in Form schneiden.

    Für einen optimalen Sichtschutz im Garten können Sie im Mai auch noch sommergrüne Blütensträucher wie Sommerflieder und Weigelien oder immergrünes Buschwerk wie Kirschlorbeer und Eibe in den Garten pflanzen. Verwenden Sie dazu aber nur Containerpflanzen. Diese haben bereits einen Wurzelballen, ohne den die Pflanze nicht schnell anwachsen kann und vorzeitig einzugehen droht. Wichtiger Hinweis: Zwischen März und Oktober sind auf Grund brütender Vögel nur Formschnitte erlaubt.

    Das braucht Gemüse jetzt

    Bereits ausgesätes Gemüse und Kräuter sollten Sie jetzt pikieren – das heißt ausdünnen. So wird verhindert, dass sich die Pflanzen gegenseitig Licht und Nährstoffe rauben. Achten Sie auch auf den Wasserhaushalt der Beete. Wer den Boden ein wenig mit der Hacke oder Gartenkralle lockert, hilft, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Durch den Eingriff werden die feinen Kapillargänge zerstört, durch die das gespeicherte Wasser sonst schnell an die Oberfläche tritt und verdunstet.


    Alternativ können Sie aber auch den umliegenden Boden mulchen, zum Beispiel mit Rasenschnitt. Um den jungen Gemüsen ein bestmögliches Wachstum zu ermöglichen, wird jetzt außerdem ein Volldünger – zum Beispiel Kompost – ins Beet eingebracht.


    Pikieren der Sämlinge: Durch diesen Schritt wird verhindert, dass sich die Pflanzen gegenseitig Licht und Nährstoffe rauben. (Quelle: imago/blickwinkel)


    Pikieren der Sämlinge: Durch diesen Schritt wird verhindert, dass sich die Pflanzen gegenseitig Licht und Nährstoffe rauben. (Quelle: imago/blickwinkel)


    Gemüse pflanzen und aussäen

    Frostempfindliche Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten, Salate oder Mangold können Sie nach den Eisheiligen Mitte Mai aussäen oder als Jungpflanzen in die Beete setzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Ende Mai oder schützt die Pflanzen bis dahin mit Zeitung oder Vlies vor spontanem Nachtfrost. Kürbisse und Zuckermais können schon zu Anfang Mai in die Beete, Rosenkohl erst ab Ende des Monats.

    Mischkulturen sehen nicht nur besser aus, sondern verhindern auch Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen an den Pflanzen. Zu Tomate, Gurke und Zucchini passen auch Sommerblumen wie Tagetes, Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Karotten setzen Sie jetzt am besten zwischen Lauch oder Zwiebeln, Kohl wird mit Sellerie und Lauch gepflanzt.

    Im Mai können Sie die Tomaten entgeizen. Hierzu werden die Seitentriebe entfernt. Das ermöglicht ein schönes und kraftvolles Wachstum der Tomatenpflanze und unterstützt eine ertragreiche Ernte.

    Obstgehölze und Beeren stutzen und stärken

    Bei Obstbäumen wie auch Ziergehölzen werden jetzt nach innen wachsende Triebe und Wasserruten zurückgeschnitten. Bei trockenem Wetter geht das am besten, da die Infektionsgefahr durch umherfliegende Pilzsporen sehr gering ist. Bei jungen Obstgehölzen binden Sie die senkrechten Triebe nun nach unten oder beschweren sie mit kleinen Gewichten. So tragen die Äste eher Früchte. Damit sich das Wurzelwerk gut ausbilden kann, sollten Früchte im ersten Jahr am Ausreifen gehindert werden. Neue Obstbäume lassen sich auch jetzt noch in den Garten pflanzen, wenn sie bereits über einen großen Wurzelballen verfügen. Das ist beispielsweise bei Containerpflanzen der Fall. Bei trockener Witterung müssen Obstbäume gut gegossen werden. Andernfalls fühlen sich die Pflanzen gestresst und werfen ihre Früchte ab.


    Baumschnitt für Apfelbaum (Quelle: t-online.de)

    Baumschnitt: Nicht alle Zweige und Äste dürfen bei einem Apfelbaum entfernt werden. (Quelle: t-online.de)


    Unkraut vorbeugen und vermeiden

    Die Sträucher der Johannis- und Stachelbeere haben flache Wurzeln und reagieren empfindlich auf das Jäten. Damit sich kein Unkraut ausbreitet, wird ein lichtdurchlässiges Unkrautvlies unter ihnen ausgebreitet. Das verhindert ungebetene Gewächse, ohne dass gejätet werden muss. Legen Sie dafür das Vlies großflächig auf den Pflanzplatz und graben Sie es einfach an den Rändern ein. Schneiden Sie dann die Stellen kreuzweise ein, in die die Sträucher gesetzt werden. Das Vlies kann auch nachträglich eingebracht werden, erfordert dann aber mehr Geschick beim Einpassen.

    Löwenzahn, Giersch und Co. werden zudem regelmäßig gezupft. Erfahren Sie hier, wie Sie Unkraut am besten entfernen können und welche zehn Tipps gegen den hartnäckigen Löwenzahn helfen.

    Blattläuse frühzeitig bekämpfen

    Die Blattläuse machen sich nun breit, etwa auf den Rosen. Wischen Sie diese einfach von den Knospen, den Rest fressen Vögel und andere Insekten. Wird der Befall stärker, kann mit umweltfreundlichen Produkten gespritzt werden. Besonders nach einem milden Winter sollten Sie frühzeitig mit den Vorbeugemaßnahmen anfangen. Ein trockener Frühling verhindert allerdings eine größere Schneckenplage.

    Blattläuse auf Rosen: Die Aphidoidea gehören zu den Sternorrhyncha. (Quelle: imago images/Oliver Willikonsky)

    Blattläuse auf Rosen: Die Aphidoidea gehören zu den Sternorrhyncha. (Quelle: Oliver Willikonsky/imago images)


    Rückschnitt für Stauden, Blumen und Ziergewächse

    Stauden wie Bergenien, Lungenkraut oder Lenzrose, die bereits abgeblüht sind, müssen jetzt zurück geschnitten und geteilt werden. Ziergehölzen wie Sommerflieder oder Edelrosen werden gelichtet. Neue Zweige treiben rechtzeitig zur Blüte im Sommer wieder aus. Hängekätzchen oder Mandelbäumchen werden nach der Blüte einfach kräftig gestutzt. Auch sie treiben schnell neue Zweige aus, an denen im nächsten Jahr neue Blüten wachsen. Das echte Mandelbäumchen darf nicht beschnitten werden, sonst gehen die befruchteten Blüten verloren.


    Polsterstauden wie Gänsekresse oder Seifen- oder Steinkraut werden ebenfalls nach der Blüte geteilt und auf eine Hand breit gekürzt.


    Knollen für die Sommerblüher wie die Dahlie und Samen für Blumen können Sie jetzt noch in die Erde stecken beziehungsweise säen. Das Umtopfen in größere und kleinere Gefäße sollte bis Mitte Mai erledigt sein, damit die Pflanzen ihre Kräfte für das Wachstum bündeln können.

    Blüten der Pfingstrosen stützen

    Großblühende Pflanzen wie die Pfingstrosen brauchen Stützen. Das gilt besonders an windreichen Standorten. Denn brechen sie unter der Last ihrer Blüten zusammen oder kippen die Zweigen um, können sie nicht mehr in Form gebracht werden.


    Blühendes Blumenbeet: Pfingstrosen(Paeonia) brauchen jetzt eine Stütze. (Quelle: imago images/MiS)

    Blühendes Blumenbeet: Pfingstrosen(Paeonia) brauchen jetzt eine Stütze. (Quelle: MiS/imago images)


    Topfpflanzen langsam an das Licht gewöhnen

    Geranien und Fuchsien, die überwintert haben, werden jetzt zurück geschnitten und umgetopft. Auch die Bougainvillea verträgt einen Rückschnitt bis auf zwei Augenpaare je Seitentrieb. Topfpflanzen wie Oleander, Kamelien und Rosmarin können jetzt wieder ins Freie gestellt werden. Pralle Sonne ist dabei zu vermeiden, sonst verbrennen die Blätter nach der langen Zeit im Dämmerlicht.

    Kletterpflanzen für Terrasse und Balkon

    Für einen begrünten Balkon, die Terrasse oder Pergola werden jetzt Kletterpflanzen wie Knöterich, Geißblatt oder Glyzinen gepflanzt. Sie schießen schnell in die Höhe und tragen bald schöne Blütenstände. Knöterich und Glyzine brauchen zusätzlich eine starke Rankhilfe, da sie zum Teil armdicke Stämme bilden können. Ideal sind Gerüste aus dem Baumarkt – Gebäudeteile wie Regenrinnen als Stütze können die Pflanzen mit ihrem Gewicht beschädigen.

    Bereits gepflanzte Kletterpflanzen wie Klematis, Rosen und Flieder bilden nun neue Triebe. Diese müssen vorsichtig an den gewünschten Ort gebunden oder gelegt werden, da sie sonst wild durcheinander wachsen.

    Frische Kräuter den ganzen Sommer lang

    Kräuter wie Dill, Petersilie oder Basilikum werden bis zu den Eisheiligen in Töpfen vorgezogen und anschließend direkt ins Freie gesetzt. Zwischen Gemüsepflanzen machen die Kräuter eine besonders schöne Figur und peppen die Beete auf. Mehrjährige Kräuter wie Salbei, Lavendel und Thymian werden ausgelichtet und um gut ein Drittel zurück geschnitten. Erfrorene Triebe können bis in das gesunde Holz hinein gekürzt werden.



    Kerbel, Dill, Koriander und Basilikum werden regelmäßig nachgesät, selbst wenn noch Pflänzchen vorhanden sind. So sei immer genügend Blattmasse vorhanden. Das Blühen der Kräuter wird unterbunden, indem Sie die Pflanze gut feucht halten und ihr genügend Platz im Topf geben.


    Kohl & Rüben Rettich, Brokkoli, Kohlrabi
    Kräuter & Zwiebeln Bärlauch, Radieschen, Frühlingszwiebeln
    Blattgewächse & Stauden Salat, Spinat, Mangold
    Bäume Rosskastanie, Blütenhartriegel, Weißdorn, Apfelbaum
    Sträucher Ranunkel, Flieder, Sommerflieder, Rhododendron, Prachtspiere, Weigelie
    Klettergewächse Glyzine, Goldregen
    Blumen & Stauden Tränendes Herz, Klatschmohn, Margerite, Vergissmeinnicht, Maiglöckchen, Löwenzahn, Dichternarzisse

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Fäulnis vermeiden

    Rasen kompostieren: Was Sie beachten sollten

    vgzm.1704981-65910206 Rasen kompostieren: Was Sie beachten sollten. Rasenschnitt: Abgemähte Grashalme dürfen nicht sofort auf dem Kompost entsorgt werden. (Quelle: Getty Images/JFsPic)

    Rasenschnitt: Abgemähte Grashalme dürfen nicht sofort auf dem Kompost entsorgt werden. (Quelle: JFsPic/Getty Images)


    Wenn Sie Ihren Rasen kompostieren möchten, sollten Sie einige Hinweise beachten, damit aus dem Gras auch wirklich nährstoffreiche Komposterde werden kann. Hier erfahren Sie, wie Sie vorgehen sollten.

    Der Weg zu guter Komposterde

    Um Rasen richtig zu kompostieren, gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Möchten Sie den angefallenen Rasenschnitt auf einen bereits bestehenden Komposthaufen geben, sollten Sie ihn nach dem Mähen erst für ein paar Tage trocknen lassen. Mischen Sie zu feuchtes Gras unter Ihren Kompost, kann dieser zu faulen beginnen und damit die gesamte Komposterde unbrauchbar machen.

    Info

    Nasser Rasenschnitt beginnt zu gären und nicht zu verrotten. Es entstehen Mikroorganismen, die die Gartenabfälle nicht zersetzen. Stattdessen bilden sich Zucker- und Eiweisstoffe sowie Methan und Schwefelwasserstoff, die für den üblen Gestank verantwortlich sind.


    So kompostieren Sie richtig


    kompost.jpg  Kompost in den Schatten stellen (Quelle: imago images) Thermokompost (Quelle: imago images) Rotwürmer (Quelle: imago images) Grünschnitt (Quelle: imago images) kompost-sieben.jpg      

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    Lassen Sie den Rasenschnitt daher zunächst direkt auf der gemähten Wiese oder an einer anderen geeigneten Stelle ausgebreitet trocknen. Danach können Sie ihn in kleinen Portionen locker unter die anderen Kompostmaterialien, zu denen beispielsweise Küchenabfälle, Laub oder Kaffeesatz gehören sollten, mischen.


    Alternativ eignet sich Rasenschnitt auch als Abdeckung für den Kompost. Streuen Sie ihn dafür etwa fingerdick als oberste Schicht auf den Komposthaufen.

    Rasenschnitt mit Holz mischen

    Eine andere Möglichkeit, mit der Sie den gemähten Rasen kompostieren können, besteht darin, ihn mit gehäckseltem Holz zu mischen. Bei dieser Methode kann feuchter Rasenschnitt direkt nach dem Mähen verwendet werden. Vermischen Sie dafür Rasen und Holzhäcksel in etwa gleich großen Mengen miteinander und legen Sie dieses Gemisch als eigens dafür vorgesehene Kompostmiete an.

    Eine Komposttonne ist besonders dafür geeignet. Bereits nach einer Woche hat sich der Rasenschnitt abgebaut. Die Holzhäcksel verrotten hingegen nicht so schnell und können daher immer wieder für neue Mischungen mit Rasen verwendet werden. Sie müssen den Kompost nicht extra anfeuchten, wenn Sie regelmäßig feuchten Rasenschnitt zufügen.

    Nicht ausschließlich Rasen kompostieren

    Generell sollten Sie Rasenschnitt nicht als einzige Grundlage verwenden, wenn Sie Rasen kompostieren möchten, sondern immer mit anderen Zutaten mischen.




    Liegt geschnittenes Gras auf einem Haufen kann es sich stark erhitzen und die Bildung von Mikroorganismen fördern. In der Regel verklumpt das Kompostmaterial, ist schlecht durchlüftet und verfault schließlich, statt zu Komposterde zu werden. Dabei bilden sich zudem sehr unangenehme Gerüche.

    Verwendete Quellen:


    • Mein schöner Garten

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  • Prachtvoll große Blüten

    Pfingstrosen im Garten pflanzen und pflegen

    Pfingstrosen läuten mit ihren prachtvollen weißen bis rosa Blüten den Frühsommer ein. Bei uns am häufigsten verbreitet ist die Gemeine Pfingstrose, auch Bauernpfingstrose genannt. Was beim Pflanzen und bei der Pflege zu beachten ist, lesen Sie hier.


    Pfingstrosen gibt es je nach Art als Staude oder als Gehölz. Die Staudenpäonien sollten Sie im Herbst schneiden, die Triebe der Strauchpfingstrosen verholzen und benötigen grundsätzlich keinen Schnitt.

    Pflege von Staudenpfingstrosen

    Pfingstrosen (Paeonia, Päonie) bevorzugen einen windgeschützten Platz und mögen das Sonnenlicht am liebsten ein wenig gefiltert, beispielsweise durch einen Baum mit wenig Laub. Der Standort sollte sorgfältig ausgewählt werden, da Pfingstrosen eine Versetzung gar nicht schätzen und sich gegebenenfalls weigern, zu blühen.

    Pfingstrosen: prachtvolle Blüten für den Frühling


    Pfingstrosen (Quelle: imago images/alimdi) Pfingstrosen (Quelle: imago images/INSADCO) Pfingstrosen (Quelle: imago images/blickwinkel) Pfingstrosen (Quelle: imago images/INSADCO) pfingstrosen.jpg  Pfingstrosen (Quelle: imago images/blickwinkel) Pfingstrosen (Quelle: imago images/blickwinkel) Pfingstrosen (Quelle: imago images/blickwinkel) pfingstrosen.jpg 

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    Als Standort eignet sich ein tiefgründiger Boden, da die Wurzeln der Pfingstrosen tief in die Erde wachsen. Bei einer Neuanpflanzung dürfen die Austriebsknospen des Wurzelstocks jedoch nicht zu tief eingegraben werden, da die Staudenpfingstrose sonst nicht blüht. Ungefähr fünf Zentimeter sollten reichen.


    Werden Pfingstrosen über eine Teilung verpflanzt, sollten Sie in den nächsten Jahren an der alten Stelle keine Päonien mehr pflanzen. Auch ein Erdaustausch nützt hier nichts – die alten Wurzeln halten sich noch in der Tiefe.

    Hybrid-Päonien sind besonders standfest

    Die Staudenpfingstrosen werden in drei Gruppen eingeteilt:


    • Wildarten
      Die wild wachsenden Pfingstrosen (Paeonia officinalis) unterscheiden sich bereits durch ihr Aussehen von anderen Arten wie beispielsweise der Bauernpfingstrose. Die Art zeichnet sich durch ein graugrünes Laub und ungefüllte Schalenblüten aus.
    • Edelpäonien
      Die Staubblätter der Edelpäonien bilden sich häufig in Blütenblätter um. Dadurch entsteht bei einigen Sorten eine Art Blüte in der Blüte.
    • Hybrid-Päonien
      Hybrid-Päonien sind Kreuzungen aus verschiedenen Wildarten oder der Wildarten mit der Chinesischen Pfingstrose (Paeonia lactiflora). Sie gelten als besonders standfest.

    Blüten der Pfingstrosenarten: Die Strauchpfingstrose (Paeonia suffruticosa, links) und die Bauernpfingstrose (Paeonia officinalis, rechts) unterscheiden sich deutlich in ihrer Blütenform. (Quelle: imago images/imagebroker, blickwinkel)

    Blüten der Pfingstrosenarten: Die Strauchpfingstrose (Paeonia suffruticosa, links) und die Bauernpfingstrose (Paeonia officinalis, rechts) unterscheiden sich deutlich in ihrer Blütenform. (Quelle: imagebroker, blickwinkel/imago images)


    Es gibt noch eine häufig von Hobbygärtnern eher selten genutzte Art: Die Strauchpfingstrosen (Baumpäonien). Sie haben seidige, durchscheinende Blüten in verschiedenen, zarten Pastelltönen. Sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern.

    Blütezeit der Strauchpfingstrosen

    Die Strauchpfingstrose zeigt ihre prachtvoll großen Blüten bereits ab Mitte April oder Anfang Mai. Ihre Wurzeln müssen Sie tiefer in die Erde pflanzen als die Staudenpfingstrose, ungefähr fünf bis zehn Zentimeter. Gärtner vermehren Strauchpfingstrosen nämlich durch Veredlung auf Wurzeln der Staudenpfingstrosen. Diese so genannten Ammenwurzeln werden nach einigen Jahren von den Pflanzen abgestoßen. Sitzt die Strauchpäonie zu hoch, hat sie bis dahin keine Gelegenheit bekommen, eigene Wurzeln zu bilden.

    Düngerkur zum richtigen Zeitpunkt

    Pfingstrosen gedeihen auf einem mineralischen, nährstoffreichen und durchlässigen Boden am besten. Hobbygärtner sollten allerdings nicht das Pflanzloch mit Komposterde vorbereiten – dies kann ein schwerwiegender Fehler sein, da so zu viel organische Substanz in die Erde gelangt. Gut ist für die Pflanze ein pH-Wert von über sechs. Die Pflanzen mögen zweimal im Jahr eine Kur mit Kraftstoffen: Geben Sie Anfang März 50 bis 60 Gramm mineralischen Volldünger. Im September verwenden Sie einen Kalidünger: Einmal beim Austrieb, das zweite Mal kurz nach der Blüte. Dann sammelt die Pfingstrose nämlich Kraft für das nächste Jahr.

    Strauchpfingstrosen und Frost

    Ausgewachsene Pflanzen müssen in lehmhaltigem Boden selten gegossen werden, da die Wurzeln ja tief in die Erde reichen. Auch Frost ist wegen der tiefsitzenden Wurzeln kein Problem. Die frischen Knospen überstehen sogar Spätfrost von bis zu minus zehn Grad, Blüten können minus fünf Grad aushalten.

    Nur in einer extremen Trockenperiode kann Wässern der Pflanzen hilfreich sein. Staunässe verträgt keine Pfingstrose, darauf sollten Sie bei der Pflege grundsätzlich achten.

    Staudenpfingstrosen im Herbst schneiden

    Staudenpfingstrosen haben ihre Blütezeit von Anfang beziehungsweise Ende Mai bis in den Juni. Im Herbst können Sie die Pflanzen bis eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden. Dies verringert das Infektionsrisiko der Stauden mit Grauschimmel für das kommende Jahr. Denn der Pilz überwintert an den Blättern. Desinfizieren Sie nach dem Schnitt die Schere. So wird eine weitere Ausbreitung der Sporen verhindert.

    Pfingstrosen vermehren

    Im Gegensatz zu anderen Stauden müssen Pfingstrosen als Pflegemaßnahme nicht verjüngt werden. Sie können sie jedoch teilen und dadurch vermehren. Der ideale Zeitpunkt hierfür ist im Herbst, wenn die Pflanzen in die Ruhephase eintreten. Dabei sollte der Wurzelstock in Stücke mit mindesten drei Augen geteilt werden. Die Wurzeln kürzen Sie auf ungefähr zehn Zentimeter. Zu groß verpflanzte Wurzelstücke führen später genauso zu Blühfaulheit wie zu tief eingegrabene.

    Strauchpfingstrose: Sie zeigt ihre prachtvoll großen Blüten bereits ab Mitte April. (Quelle: Getty Images/ikuyan)

    Strauchpfingstrose: Sie zeigt ihre prachtvoll großen Blüten bereits ab Mitte April. (Quelle: ikuyan/Getty Images)

    Pfingstrosen werden so alt wie ein Mensch

    Unter guten Bedingungen können Strauchpfingstrosen mindestens so alt werden wie ein Mensch – teilweise wurden einige Exemplare sogar fast 300 Jahre alt. So langlebig und stabil wirken die Gewächse in den ersten Jahren oft nicht. Mit der Zeit wachsen die Pflanzen aber zuverlässig und erreichen bald eine Höhe von ein bis zwei Metern, wobei auch der Umfang stetig zunimmt.

    Riesige Blüten und späte Blühzeit

    Die Vielfalt der Strauchpfingstrosen ist groß. Daher werden sie in Gruppen eingeteilt. Die Gruppe der Suffruticosa-Hybriden zählt zu den Klassikern. Doch gerade in den vergangenen Jahren sind die Rockii-Hybriden immer beliebter geworden. Sie stammen von der als sehr robust geltenden Art Paeonia rockii ab, die sich durch einen dunklen Fleck an der Basis der Blütenblätter auszeichnet. Auch in ihren Sorten gibt es derartige Basalflecke. Besonders starkwüchsig ist die Paeonia rockii ssp. linyanshanii mit riesigen Blüten und einer späten Blütezei.

    Rockii-Strauchpfingstrose: Diese Art der Pfingstrose ist an den dunkleren Flecken in der Blüte leicht zu erkennen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Rockii-Strauchpfingstrose: Diese Art der Pfingstrose ist an den dunkleren Flecken in der Blüte leicht zu erkennen. (Quelle: blickwinkel/imago images)


    Pflege der Pfingstrosen bei Krankheiten

    Wenn der Standort stimmt, wachsen Pfingstrosen mit wenig Pflege relativ robust. Gefährlich kann jedoch der Grauschimmel werden. Vor allem in einem feucht-warmen Frühling breitet sich diese Krankheit bevorzugt aus. Bei den Staudenpfingstrosen sind vertrocknete Knospen oder faulende Stiele sichtbar, bei den Sträuchern welken ganze Triebe. In diesem Fall sollten Sie den Trieb bis zum gesunden Holz zurückschneiden. Bei den Stauden entfernen Sie die gesamten Stängel. Als Vorbeugung können Sie im Handel auch spezielle Spritzmittel kaufen.

    Wichtig ist, das Gartenwerkzeug gründlich zu säubern und zu deifizieren, nachdem Sie die erkrankten Stellen entfernt haben. Achten Sie auch darauf, dass die abgeschnittenen, kranken Teile keine Kontakt zu gesunden Pflanzen haben.

    Pfingstrosen in der Vase

    Wer Pfingstrosen in die Vase stellt, sollte die unteren Blätter an den Stängeln entfernen. Sie rauben der Blume viel Kraft. Der Stiel wird rund fünf Zentimeter mit einem scharfen Messer abgeschnitten und alle zwei bis drei Tage erneut gekürzt. Auch das Wasser muss dann jeweils gewechselt werden.




    In handwarmem Wasser halten sich die Päonien dann bis zu zehn Tage in voller Pracht. Die Vase mit dem Strauß steht am besten an einem nicht zu schattigen Ort ohne Zugluft.


    Verwendete Quellen: https://www.t-online.de/

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  • Neue Blütenpracht

    So schneiden Sie Orchideen richtig

    Sie gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen Deutschlands. Doch bei schlechter Pflege entfalten sie ihre Blütenpracht nicht. Häufig sind daran einfache Fehler beim Beschneiden schuld.


    Experten sind sich häufig uneinig, ob eine Orchidee geschnitten werden darf oder nicht. Wenn Sie Ihre Zimmerpflanze beschneiden möchten, sollten Sie auf jeden Fall nur bestimmte Teile abschneiden und hierfür das richtige Werkzeug nutzen. Andernfalls kann es sehr lange dauern, ehe sich die Blume regeneriert hat.

    Verblühte Orchideen beschneiden

    Wie Sie eine verblühte Orchidee beschneiden, hängt von der Art ab.


    Mehr zum Thema

    Mehrtriebige Orchideen


    Bei der sehr beliebten Gattung Phalaenopsis, die zu den mehrtriebigen Orchideen gehört, treiben aus einem abgeblühten Stängel neue Triebe aus, an denen sich wieder Blüten entwickeln können.

    Einfache Regel


    Schneiden Sie bei mehrtriebigen Orchideen den abgeblühten und noch grünen Trieb kurz über dem dritten Knoten von unten ab. Als Knoten werden die Verdickungen im Stängel bezeichnet.

    Die schönsten Orchideen für draußen.


    Phalaenopsis (Quelle: imago images) Der Frauenschau gehört zu den bekanntesten Orchideen. (Quelle: imago images) Das Knabenkraut zeichnet sich durch das schöne Lila aus (Quelle: imago images) Von der Stendelwurz werden nur wenige für die Gartenkultur angeboten (Quelle: imago images) Pleionen haben unangefochten die schönste Blütenvielfalt (Quelle: imago images) Die Blüten der Orchis simia sehen aus wie kleine Affen. (Quelle: imago images)

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    Mit etwas Glück entstehen aus dem Knoten neue Seitentriebe, an dem sich Knospen bilden. Bringt der Stängel keine neuen Triebe hervor und wird trocken und braun, dann schneiden Sie ihn möglichst weit unten am Ansatz ab. Bei guter Pflege sprießt dann ein neuer Stängel hervor.

    Phalaenopsis: Orchideen dieser Gattung werden auch

    Phalaenopsis: Orchideen dieser Gattung werden auch "Schmetterlingsorchidee" genannt. (Quelle: BirdShutterB/Getty Images)

    Eintriebige Orchideen


    Zu der Gattung der eintriebigen Orchideen zählt beispielsweise der Frauenschuh (Paphiopedilum). Hier entwickeln sich nur an einem Trieb neue Blüten.

    Einfache Regel


    Ist der Stängel einer eintriebigen Orchidee abgeblüht, dann schneiden Sie ihn direkt am Ansatz ab, wenn die letzte Blüte abgefallen ist.

    Paphiopedilum: Orchideen dieser Gattung werden auch

    Paphiopedilum: Orchideen dieser Gattung werden auch "Frauenschuh" oder "Venusschuh" genannt. (Quelle: M0M0Tar0/Getty Images)

    Alle Orchideenarten


    Verfärbt sich ein Stängel braun, dann schneiden Sie ihn am Ansatz ab. Vertrocknet nur ein einzelner Zweig, dann schneiden Sie diesen zurück und lassen den grünen Stängel stehen.

    Trockene Blüten entfernen

    Manche Pflanzen werfen vertrocknete Blüten innerhalb einiger Tage selbst ab. In diesem Fall müssen Sie nur nacharbeiten und die Reste der vertrockneten Blüten entfernen.

    Blüten sollten erst entfernt werden, wenn sie vollständig vertrocknet sind. Denn nur so kann sich die Orchidee alle Stoffe wie Chlorophyll aus der Blüte zurückholen.

    Welke Blätter entfernen

    Entfernen Sie verwelkte Blätter nur dann, wenn sie schon bei einer leichten Berührung abfallen

    Schneiden Sie grüne Blätter nur ab, wenn diese krank sind. Entfernen Sie in einem solchen Fall das gesamte Blatt am Ansatz und nicht nur einzelne Teile. Denn an der großen Schnittfläche können sonst Schädlinge die Pflanze befallen.

    Wurzeln der Orchidee beschneiden

    Orchideen bilden auch Luftwurzeln aus, um Wasser und Nährstoffe aus der Luft aufzunehmen. Auch wenn Ihnen die Luftwurzeln nicht gefallen, sollten Sie sie nicht abschneiden, weil das die Pflanze schwächen würde.

    Entfernen Sie Wurzeln der Orchidee nur, wenn sie vertrocknet oder faulig sind. Achten Sie dabei darauf, intakte Wurzeln nicht zu beschädigen.

    Luftwurzeln einer Orchidee: An ihnen können sich keine Blüten entwickeln. Sie sind dennoch wichtig für die Pflanze. (Quelle: Getty Images/krblokhin)

    Luftwurzeln einer Orchidee: An ihnen können sich keine Blüten entwickeln. Sie sind dennoch wichtig für die Pflanze. (Quelle: krblokhin/Getty Images)


    Das richtige Werkzeug benutzen und Fäulnis vermeiden

    Nutzen Sie zum Beschneiden eine scharfe Schere wie etwa eine Gartenschere. Messer eignen sich nicht so gut, denn oft reißen Stiele beim Schneiden mit dem Messer ab.

    Wichtig ist es, das Schnittwerkzeug gründlich zu säubern und zu desinfizieren. Dies gelingt unter anderem mit kochendem Wasser oder Brennspiritus. So verhindern Sie, dass Erreger an die Schnittwunde gelangen und die Pflanze anfängt zu faulen.

    Verwendete Quellen: https://www.t-online.de/

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  • Gefährliche, invasive Pflanze

    Götterbaum gefährdet heimische Arten

    vgzm.1704981-69108430 Götterbaum bedroht heimische Arten: Tipps zur Bekämpfung. Ailanthus altissima (Quelle: Getty Images/seven75)

    Ailanthus altissima: Der Götterbaum breitet sich hartnäckig aus. (Quelle: seven75/Getty Images)

    Der Götterbaum gilt als sehr dekorativ, schnell wachsend und anspruchslos – eigentlich ideal für Hobbygärtner. Dennoch sollte man den Götterbaum aus dem Garten verbannen: Das Gehölz breitet sich über seine Samen stark aus und bildet große Wurzelgeflechte, so dass heimische Arten verdrängt werden.

    Ambrosia - das aggressive Unkraut sicher erkennen


    das-unkraut-ambrosia-erkennen-und-bekaempfen-.jpg  Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: imago images/Waldemar Boegel) Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: Zoonar) Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: imago images/Waldemar Boegel) Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: Zoonar) Ambrosia erkennen und bekämpfen (Quelle: imago images) Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: Zoonar)    Das Unkraut Ambrosia erkennen und bekämpfen. (Quelle: imago images/Waldemar Boegel)

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    Um das Ausbreiten von Ailanthus altissima, so der lateinische Name des Götterbaums, zu verhindern, sollten Hobbygärtner die Fruchtstände und Jungtriebe von bestehenden Bäumen entfernen. Unterirdische Wurzelausläufer können bis zu 15 Meter vom Stamm entfernt austreiben. Auch die geflügelten Samen werden über größere Distanzen verbreitet. Wer die Schößlinge nicht konsequent entfernt, wird ihnen irgendwann schon wegen der großen Anzahl nur noch schwer Herr.

    Beseitigen des Götterbaums schwierig

    Um die Verbreitung einzudämmen, müssen auch die Fruchtstände entfernt werden. Die entfernten Triebe und Fruchtstände sollte man daher auch besser nicht in den Kompost geben, sondern im Restmüll entsorgen. Den Baum einfach abzusägen löst das Problem nur vorübergehend, da er noch jahrelang weiter austreibt. Man müsste schon den kompletten Stumpf entfernen.

    Götterbaum wächst besonders schnell

    Den Baum zieren im Juni und Juli gelblich-grüne Blüten, die reich an Nektar sind und daher viele Insekten anlocken. Das Gehölz bildet im Anschluss geflügelte Nüsschen, deren Farbe zwischen Sommer und Herbst von Grün über Gelb ins Rot wechselt. Ausgereift sind sie braun und schmücken das Gehölz den Winter über. Bis zu 30 Meter wird der Götterbaum hoch, zwischen 80 und 300 Zentimeter gewinnt er pro Jahr und wächst damit besonders schnell. Dabei ist er sehr genügsam.

    Der Götterbaum zählt wie der Riesen-Bärenklau oder Ambrosia zu den gefährlichen invasiven Pflanzen. Als invasiv bezeichnet man gebietsfremde Arten, die unerwünschte Auswirkungen haben. Nicht zuletzt kann der Baum bei Kontakt schwere allergische Reaktionen hervorrufen.

    Kontakt mit Götterbaum ist gefährlich

    Da er so schnell wächst, wird das eigentlich aus China stammende Ziergehölz gerne als Straßenbaum gesetzt. Er kommt auch mit Streusalz, Trockenheit, Abgasen und Nährstoffmangel zurecht.




    Man kann ihn leicht mit dem Essigbaum verwechseln, der allerdings gezahnte Teilblätter hat. Für den Menschen ist der Kontakt aber gesundheitsschädlich: Die Blätter und das Holz enthalten Stoffe, die allergische Reaktionen auslösen. Deshalb sollten Gärtner auch bei Vernichtungsaktionen immer Handschuhe tragen.

    Es muss nicht immer ein Götterbaum sein

    Dekorative Alternativen sind zum Beispiel


    • Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
    • Esche (Fraxinus excelsior) oder
    • Spitzahorn (Acer platanoides).

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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