Mauritius

  • Mauritius

    Mit einer Fläche von 1.900 km² hat Mauritius etwa das Ausmaß einer deutschen Großstadt wie München oder Hamburg. Unser Nachbar ist die Insel La Réunion, die zu Frankreich gehört und nur 160 km entfernt ist. Bis zu der großen, vor Afrika liegenden Insel Madagaskar sind es knapp 800 km, bis zur afrikanischen Ostküste hingegen schon über 2.000 km. Heute fliegt man von Europa in 10-12 Stunden hierher und kann sich kaum vorstellen, wie abgelegen Mauritius wirklich im Indischen Ozean liegt.

    Politisch gehört auch noch die 650 km entfernte Insel Rodrigues zu Mauritius. Diese ist nur 18 km lang und 8 km breit und von moderner Zivilisation noch weitgehend unberührt.

    Wegen seiner zentralen Lage inmitten des Indischen Ozeans hat Mauritius direkte Luft- und Seeverbindungen zu allen an den Indischen Ozean angrenzenden Kontinente. So kann man in wenigen Stunden nach Indien, Singapur, Australien, Südafrika oder Kenia fliegen.

    Mauritius Entstehung:

    Die Inseln der Maskarenen, zu denen neben Mauritius auch La Réunion und Rodrigues zählen, liegen auf einem Hochplateau in den Tiefen des indischen Ozeans. Auf diesem Plateau ereigneten sich vor Jahrtausenden gewaltige Vulkanausbrüche. Kleine Inseln entstanden und verschwanden wieder. Eine der ältesten dieser vulkanischen Inseln ist das heutige Mauritius. Es muss einst ähnlich, wie heute noch La Réunion, mehrere tausend Meter über die Meeresoberfläche geragt haben. Im Laufe der Jahrmillionen hat die Erosion das weiche Lavagestein in die Ebene gespült, und es blieben nur die bizarren Spitzen, die über das ansonsten Flache Plateau von Mauritius herausragen.

    Laut Charles Darwin entstand das zuvor schon erwähnte Hochplateau, nachdem vor 200 Millionen Jahren der riesige Urkontinent, der die heutigen Kontinente Amerika, Afrika, Australien, Asien und Europa umfasste, auseinander gebrochen sein soll. Entlang der Bruchstelle entstand der heutige riesige Indische Ozean und übrig das unterseeische Hochplateau.


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    Bis auf eine lange Strecke an der Südostküste und einigen kurzen Abschnitten an der Westküste und vor Port Louis ist die gesamte Insel von Korallenstöcken umgeben. Dadurch wird die Brandung bereits vor der Küste gebrochen und verwandelt die Strände in sanfte Lagunen. Die Korallen wachsen knapp unter der Meeresoberfläche an den Abhängen der Vulkane. Wenn nun entweder das Meer sich hebt oder die Vulkane wieder in tiefere Regionen absinken, wächst der Korallenstock gleichmäßig nach und bleibt so immer knapp unter der Wasseroberfläche. Der Ring zwischen dem Korallenstock und dem zentralen Vulkankegel füllt sich mit Sand auf. Auf diese Weise ist auch das Korallenriff entstanden, welches Mauritius umgibt. Dort, wo das Meer nicht tiefer als 40 Meter ist und die Sonne noch genügend Energie für das Leben der Korallen spendet, haben sich Korallen auf dem Untergrund festgesetzt.

    Mauritius Geschichte:

    • 1512: Der portugiesische Seefahrer Pedro de Mascarenas entdeckt Mauritius und Réunion. Nach ihm werden die beiden Inseln auch die “Maskarenen” genannt.
    • 1598: Die Holländer übernehmen die Insel und nennen sie nach ihrem Statthalter Prinz Moritz (Maurice) von Nassau. In den kommenden einhundert Jahren versuchen sie vergebens die Insel zu besiedeln.
    • 1710: Die Holländer verlassen die Insel und Piraten lassen sich nieder.
    • 1715: Guillaume Dufresne nimmt Mauritius für Frankreich in Besitz.
    • 1721: Der erste Gouverneur Frankreichs (de Parat) gibt der Insel den Namen “Ile de France”
    • 1735: Mahe de Labourdonnais, der berühmteste aller französischen Gouverneure, übernimmt die Geschäfte.
    • 1748: Die Engländer versuchen, die Insel zu erobern.
    • 1791: Die Kolonie erhält eine neue Verfassung.
    • 1794: Offizielle Abschaffung der Sklaverei, wird auf der Insel allerdings nicht umgesetzt.
    • 1808: Der “Code Napoleon” (französisches Zivilgesetzbuch) wird auf Mauritius eingeführt und behält bis heute Gültigkeit.
    • 1810: Eroberung der Insel durch die Engländer unter General Abercrombie. Sie geben der Insel wieder den alten, niederländischen Namen Mauritius.
    • 1835: Die Sklaverei wird endgültig abgeschafft und billige Arbeitskräfte werden aus China und Indien (“Kulis”) geholt.
    • 1847: Erscheinen der ersten Briefmarke, der blauen Mauritius, mit der Aufschrift “Post Office” (statt “Post Paid”).
    • 1891-1899: Epidemien und Naturkatastrophen zerstören die Insel so sehr, dass sich durch Krankheiten und Auswanderungen die Zahl der Einwohner fast halbiert.
    • 1958: Das uneingeschränkte Wahlrecht wird eingeführt.
    • 1968: Mauritius wird souveräner Staat im britischen Commonwealth, Sir Seewoosagur Ramgoolam der erste Premierminister (Unabhängigkeitserklärung).
    • 1976: Erste Wahlen nach der Unabhängigkeit.
    • 1992: Mauritius wird zur Republik ernannt.

    Über Jahrzehnte hinweg wurde die Insel nach ihrer Entdeckung zu Beginn des 16. Jahrhunderts nur als Stützpunkt auf der langen Seereise zwischen Europa und Indien genutzt, um hier frisches Wasser und Vorräte zu laden. Entdeckt wurde die Insel zwischen 1505 und 1510 vom portugiesischen Seefahrer Pedro Mascarenhas, nach dem die Inselgruppe der Mascaren benannt wurde. Dazu gehören neben Mauritius auch Réunion und Rodrigues. Doch erst 1598 meldete die damalige Kolonialmacht Holland ihren Gebietsanspruch auf die Insel an. Die ersten Siedler trafen allerdings erst 1638 auf der Insel ein.


    Der erste Versuch, die Insel dauerhaft zu besiedeln, scheiterte jedoch. Die Niederländer beanspruchten die Insel Mauritius 1598 und besiedelten sie anno 1638. Die Siedler kämpften jedoch gegen Krankheiten und verschiedene Umweltplagen wie Zylone und Schädlinge, so dass die Kolonie 171ß aufgegeben wurde. In den folgenden Jahren machten Seeräuber die Insel zu ihrem Stützpunkt und fügten den Großmächten der damaligen Zeit durch ihre immer dreisteren Überfälle einen erheblichen Schaden zu. Das war Grund genug für Frankreich, das unter anderem das benachbarte Réunion zu seinen Besitzungen zählte, einzugreifen und den Piraten den Kampf anzusagen.

    1715 gelang es den Franzosen, das organisierte Piratentum zu zerschlagen und die Insel zu erobern. Die Insel blieb fortan von den politischen Wirren der Kolonialherren nicht verschont, französische Korsaren fügten von der Operationsbasis auf Mauritius der Handelsflotte des Erzfeindes Großbritannien erheblichen Schaden zu.

    Schließlich besetzten die Briten 1810 die tropische Insel und blieben die Herren bis zur Unabhängigkeit des Staates Mauritius 1968. Die französischen Herrscher hatten im Mauritiuskrieg eigentlich eine Seeschlacht erwartet und nicht damit gerechnet, dass ein starkes britisches Heer im Norden der Insel landen und einmarschieren würde.

    Nachdem 1835 die Sklaverei auf Mauritius verboten wurde, fehlten billige Arbeitskräfte, um die Plantagenwirtschaft rentabel aufrecht zu erhalten. Deshalb wurden in Indien massenhaft Vertragsarbeiter angeworben, so dass deren Nachfahren mittlerweile den größten Anteil an der Bevölkerung haben.

    Auf der zweitgrößten Insel des heutigen Staates Mauritius, Rodriguez, landeten die Niederländer erstmals 1601. Die ersten Versuche, sich dauerhaft niederzulassen, scheiterten aber schon nach kurzer Zeit. Deshalb nutzten sie die Schiffe auf dem Weg in die Kolonien lange Zeit nur als Landmarke und Möglichkeit, ihre Vorräte aufzufrischen.

    Erst 1691 wollten Hugenotten, die vor der Verfolgung in Frankreich geflohen waren, auf Rodriguez eine protestantische Republik namens Eden errichten. Aber nur acht Männer erreichten unter der Führung von Francois Leguat überhaupt die Insel. Nach zwei Jahren gaben sie jedoch auf und gingen nach Mauritius, wo sie von den herrschenden Niederländern wegen des Verdachts auf Spionage inhaftiert wurden.

    Ab 1725 starteten die Franzosen einen weiteren Versuch, die Insel zu besiedeln und zehn Jahre später wurde die erste feste Siedlung, Prot Mathurin, gegründet. Die entlegene Insel war auch in die ständigen Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und Frankreich verwickelt. So wurde Rodriguez am 27. Dezember 1808 von einer Flotte mit 16.000 Mann besetzt und diente zwei Jahre später als militärische Basis zur Eroberung von Mauritius.

    Rodriguez blieb, anders als Réunion, das ebenfalls kurzzeitig britisch war, im Empire und formte nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit der größeren Nachbarinsel den neuen Staat Mauritius.


    Mauritius heute

    Die lebendige tolerante Demokratie, das Miteinander und das Pflegen der Traditionen machen Mauritius so einzigartig. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen leben gemeinschaftlich zusammen, sie haben in wenigen Jahrzehnten eine Gleichberechtigung erschaffen, die vor 100 Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Hindus, Muslime, Christen und Buddhisten leben friedlich nebeneinander, kommunizieren in der Volkssprache kreolisch miteinander, auch wenn die Amtssprachen Englisch und Französisch sind. Grundschulen, weiterführende Schulen, privatorganisierte Kindergärten und die Möglichkeit des Studiums – Mauritius achtet auf Bildung und damit eine gut organisierte Zukunft.

    Beste Reisezeit Mauritius

    Einheimische sowie Touristen erwartet ganzjährig ein nahezu tropisches Klima. Man könnte fast sagen, dass es dort nur zwei Jahreszeiten gibt, die das Land zu einem Ganzjahresziel machen: Während es im Zeitraum von November bis April der mauritische Sommer mit über 30°C auf euch sind, sind die Monate Mai bis Oktober vor allem für alle Aktiven ideal, denn dann herrschen um die 26°C. Aufgrund der Passatwinde ist es günstig, von November bis April eher die Ostküste zu besuchen und von Mai bis Oktober die Westküste.


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    Ganz besonders überzeugt Mauritius mit einer Gesamtlänge von sage und schreibe 160 Kilometern Sandstrand und kristallklarem Wasser, das mit seinen unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen einen traumhaften Kontrast zu den weißen Stränden bildet. Die Insel eignet sich perfekt für abwechslungsreiche Tagesausflüge, die auf traumhafte Inseln und in dichte, sattgrüne Wälder führen.


    Straßen auf Mauritius



    Leben und urlauben auf Mauritius

    Wer eine Reise nach Mauritius plant, der sollte sich im Vorfeld die wichtigsten Informationen einholen. Andere Länder, andere Sitten. Was man unbedingt beachten sollte und wissen muss, ist hier kurz zusammengefasst.

    • Währung: Die Mauritier zahlen mit der Rupie. Obwohl die internationale Abkürzung MUR lautet, findet man in verschiedenen Regionen auch das Kürzel RS oder MRS vor.
    • Küche: Kulinarische Köstlichkeiten findet man auf allen Inseln. Vor allem die französische und die indische Küche sowie die der Kreolen hat großen Einfluss auf die Landesküche ausgeübt.
    • Einreisebestimmungen: Plant man einen touristischen Aufenthalt, habt man mit einem Reisepass alle notwendigen Dokumente zusammen. Lediglich für andere Aufenthalte, wie zum Beispiel für ein Studium, benötigt man ein Visum.
    • Impfungen: Impfungen braucht man für einen Urlaub auf Mauritius so gut wie keine. Die einzige Reiseimpfung, die von einigen Ärzten empfohlen wird, ist die Impfung gegen Gelbfieber.
    • Sprachkenntnisse: Um sich auf Mauritius verständigen zu können, ist es von Vorteil, wenn man Englisch und/oder Französisch sprechen kann. Wer mag, eignet sich vorher ein paar Brocken Mauritius-Kreol an, um mit den Einheimischen sprechen zu können. Es ist überraschend , wie gastfreundlich man euch dann gegenüber tritt. So bekommt man mit Sicherheit den ein oder anderen Insidertipp, der weit über die touristischen Hotspots hinaus geht.
    • Kriminalität: Bummelt man über die traditionellen Märkte, solltet man auf Wertgegenstände aufpassen – Taschendiebe wittern hier nämlich schnell ihre Beute. Besondere Vorsicht gilt dabei in den Städten Port Louis, Grand Baie und Flic en Flac. Vermeiden sollte man zudem einsame Strände sowie Wohngebiete, die durch Armut gekennzeichnet sind. Das Auswärtige Amt stuft diese Bereiche als kritisch ein.
    • Vorschriften: Verbringt man einen Tag am Strand, sollte man unbedingt die Markierungen und Hinweise befolgen. Je nachdem, wo man sich aufhält, kann das Barfußlaufen zur Gefahr werden – in der Nähe von Steinen und Felsen verstecken sich nämlich gerne giftige Steinfische.

    Sehenswürdigkeiten und Hotspots

    Hauptstadt Port Louis

    An der Westküste von Mauritius liegt Port Louis, die Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes. Mit rund 170.000 Einwohnern spielt sich hier alles rund um Wirtschaft und Kultur ab, weshalb der Zentralmarkt für große Beliebtheit sorgt. Von Obst und Gemüse, über Kunsthandwerk und Textilien gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Das Besondere an diesem Markt ist aber vor allem das multikulturelle Miteinander: Die unterschiedlichsten Kulturen, Regionen und Sitten treffen hier aufeinander und verstehen sich prächtig.

    Nicht nur auf dem Markt, sondern generell lässt es sich in Port Louis wunderbar shoppen. Unzählige Boutiquen und Geschäfte reihen sich hier aneinander und laden zum fröhlichen Bummeln ein. Natürlich hat die Hauptstadt aber auch traditionelle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wenn man Lust auf ein bisschen Sightseeing hat, dann steht vor Ort die Jummah-Moschee, das Natural History Museum und der Park Marie Reine de la Paix zur Verfügung.


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    Kulinarisches in Grand Baie

    Warum Grand Baie der bekannteste Ort der Region ist? Wahrscheinlich, weil das Angebot für Touristen hier am größten ist. An keinem anderen Ort auf der Insel gibt es mehr Restaurants, Cafés und Boutiquen – nicht zu vergessen sind natürlich auch die Diskotheken und Bars. Will man typisch kreolisch speisen, empfiehlt sich das La Rougaille Creole: Da das landestypische Restaurant aber sehr beliebt ist, sollte man unbedingt vorab einen Tisch reservieren. Hier kann man den Magen mit Meeresfrüchten, Poulet und Curry verwöhnen. Unbedingt sollte man auch das einheimische Bier probieren! Etwas günstiger kann man im Dalon Grand Baie typische Grillspezialitäten, Currygerichte und frische Salate schlemmen. Das Restaurant liegt direkt am Grand Baie Beach – perfekt für den hungrigen Magen nach einem langen Strandtag!

    Trauminsel Île aux Cerfs

    Traumstrände gibt es auf Mauritius mehr als genug, doch einer hat es wirklich in sich. Was zu Deutsch Hirschinsel bedeutet, hat wenig mit dem Tier an sich zu tun, sondern gilt als das Paradies an der Ostküste von Mauritius. Unbewohnt aber dennoch mehr als bekannt und äußerst beliebt bei Einheimischen und Touristen, ist dieser Strandabschnitt nur mit dem Boot zu erreichen. Einmal dort, traut man seinen Augen kaum: Puderzuckerweiße Sandstrände sind von einem türkisblau schimmernden Meer umgeben.


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    Siebenfarbige Erde Chamarel

    Für Sprachlosigkeit auf eine andere Art und Weise sorgt auch der kleine Ort Chamarel. Aufgrund seines vulkanischen Ursprungs ist der gesamte Boden durch Hügel und Wellen geprägt. Liebevoll spricht man von der siebenfarbigen Erde, denn das bunte Farbspiel ist hier nicht zu übersehen. Die Farbpalette einmal rauf und wieder runter, schillert die Erde in Grün-, Rot-, Gelb-, und Violetttönen und gibt ein magisches Bild ab. Doch mit Magie hat dieses Spektakel recht wenig zu tun. Vielmehr kommt dieses Phänomen durch das Umwandeln der Basaltlava in Tonminerale zustande. Genauer gesagt, bleibt nach einem Regenguss ein Gemisch aus Eisen- und Aluminiumoxid übrig, das den Farbeffekt hervorruft.


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    Tamarin Wasserfall

    Dort werden geführte Touren angeboten, um diesen imposanten Wasserfall hinabzusteigen. Sieben Stufen gilt es hier zu bezwingen, um dem atemberaubenden Anblick des herabstürzenden Wassers und der wunderschönen Pflanzenpracht, bestehend aus Guaven, Eukalyptusbäumen und Palmen, anzusehen.


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    Black River Gorges Nationalpark

    Es der einzige Nationalpark auf Mauritius, hier haben Flora und Fauna in ihrem Ursprung.

    Auf rund 6.500 Hektar kann man durch den natürlichen Wald der Insel spazieren und typisch mauritische Pflanzen, wie den Dodobaum, die chinesische Guave oder das Eisenkraut bewundern. Am besten hält man sich an die angelegten Wanderwege, damit Reh, Wildschwein und Co. nicht in ihrem Lebensraum überrascht werden.


    Botanischer Garten Pamplemousses


    Ebenfalls wunderschön anzusehen ist der Botanische Garten von Mauritius in Port Louis. Er wird zu den drei schönsten und zugleich artenreichsten Botanischen Gärten auf der ganzen Welt gezählt und gilt zudem als Herzstück von Mauritius. Das besondere ist die Wasserlilie Victoria Regia, die mit ihrer unglaubliche Größe und Stabilität, durchaus ermöglicht, ein Kind übers Wasser zu tragen. Rund 90 Hektar verzeichnet der Garten, in dem man sich mit der Artenvielfalt tropischer Pflanzen vertraut machen kann.


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    La Maison Créole Euréka

    Wie die frühen Kolonialherren gelebt haben, sieht man auf Mauritius in einer Ausstellung in der Maison Créole Euréka. Eine unglaubliche Architektur ziert dieses Herrenhaus , das Haus liegt mitten in einem tropischen Garten.



    Maison Créole Euréka in Mauritius


    "Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius" - diese Worte schrieb Mark Twain schon vor gut 100 Jahren. Und wer die Bilderbuchinsel im Indischen Ozean einmal erlebt, weiß auch genau, warum!


    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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