Umwelt Tipps !!!!

  • Was darf alles rein? ---- Teebeutel dürfen in die Biotonne


    Wer richtig Müll trennt, tut damit etwas für die Umwelt. Aus Bioabfällen zum Beispiel kann Erdgas gewonnen werden. Verbraucher sollten aber wissen, was in die Biotonne darf – und was nicht.


    Was darf in die Biotonne?

    Nicht nur Reste von Obst und Gemüse, sondern auch Teebeutel und Kaffeesatz im Filter kommen in die Biotonne. Auch andere Küchenabfälle wie Eierschalen und Essensreste sowie alte Lebensmittel dürfen so entsorgt werden, erläutert die Berliner Stadtreinigung BSR.

    In den Biomüll dürfen Sie werfen:

    • Milchprodukte wie die Reste von Joghurt und Quark dürfen in die Biotonne. Milch dürfen Sie hingegen nicht in die Biotonne werfen. Käse einschließlich der Naturrinde ist hingegen kein Problem – die Plastikrinde muss entfernt werden.
    • Fischgräten und Tierknochen wandern in haushaltsüblichen Mengen in die Biotonne. Wickeln Sie Fischgräten aber immer erst in Zeitungspapier ein, welches nicht bunt bedruckt ist.
    • Schalen von Zitrusfrüchten, auch die von Äpfeln, Birnen und Kartoffeln gelten als Grünabfälle. Eierschalen dürfen Sie in die Biotonne werfen.
    • Mit Speiseresten sollten Sie es nicht übertreiben. Nur haushaltsübliche Mengen von rohen, gekochten oder verdorbenen Nahrungsmitteln dürfen Sie in die Biotonne werfen. Wickeln Sie diese möglichst in Zeitungspapier ein, welches nicht bunt bedruckt ist. Das gilt auch für Fleisch- und Wurstwaren. Reste von Brot und sonstigen Backwaren sind ebenfalls erlaubt.
    • Teebeutel, Teereste sowie Kaffeesatz und Kaffeefilter gelten als Bioabfall.
    • Küchenpapier, Papierhandtücher und Taschentücher sowie Servietten sind erlaubt sowie Sammeltüten für Bioabfall aus Papier und aus gekennzeichneten biologisch abbaubaren Kunststoffen. Grundsätzlich sollten Sie nicht zu viel Papier und möglichst keine Pappe in dieser Tonne entsorgen.
    • Haare und Federn sind abbaubare Produkte und dürfen in die Biotonne. Das gilt auch für Holzwolle und Sägespäne von unbehandeltem Holz sowie Kleintierstreu, wenn es aus biologisch abbaubarem Material ist. Häufchen müssen Tierhalter extra entsorgen.
    • Alle Grünabfälle von Beeten, Bäumen und Büschen sowie Blumenerde, Heu und Stroh, Laub, Reisig und Rasenschnitt werden in der Biotonne entsorgt. Entfernen Sie aber vorab Bindedrähte. Auch Blumentöpfe dürfen wegen der Glasur nicht hier entsorgt werden.

    Warum ist die Trennung so streng?

    Bioabfälle können für die Gas-Produktion verwendet werden. So wandeln zum Beispiel in einer Biogasanlagen der BSR in Berlin-Spandau Mikroorganismen organische Abfälle in Bioerdgas um, das ins Gasnetz eingespeist wird. Diese Anlage wurde von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet.

    Der Nabu hat kritisiert, dass es auch zwei Jahre nach der verpflichtenden Einführung der Biotonne noch Kommunen gibt, wo Essensreste und Grünschnitt nicht getrennt gesammelt werden. "Nach NABU-Recherchen weigern sich immer noch 35 aller 402 Landkreise und kreisfreien Städte, eine Biotonne einzuführen", erklärte der Naturschutzverband am Mittwoch in Berlin. Die Gründe der Verweigerer seien vielfältig: Einmal heiße es, man müsse sicherstellen, dass die örtliche Verbrennungsanlage genug Brennstoff habe. Andernorts werde die Getrenntsammlung als zu großer Aufwand in dünn besiedelten Regionen dargestellt oder es werde behauptet, die Bürger seien schuld, weil sie den Abfall nicht richtig trennten.

    Wie Sie den Gestank Ihres Mülleimers unterbinden oder verringern können, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

    Was darf in den Restmüll?

    In die Tonne für den Restmüll gehören hingegen volle Staubsaugerbeutel und Asche aus dem Kamin sowie Tierstreu, Erde, Sand und Kies. Auch Textilien – selbst wenn sie aus Baumwolle sind – werden in diese Tonne geworfen.

    Was soll in den Gelben Sack?

    Abfälle wie Verpackungen aus Plastik, Alu oder Weißblech sind in der Gelben Tonne beziehungsweise im Gelben Sack richtig aufgehoben. In einigen Städten gibt es inzwischen außerdem eine spezielle Wertstofftonne, in die zum Beispiel auch Töpfe kommen können.

    Wie Sie am besten Ihren Müll korrekt entsorgen, erfahren Sie auf unserer speziellen Übersichtsseite.

    Quelle:T-online

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Sicher und schonend ------

    Das sind die umweltfreundlichen Alternativen zu Streusalz



    Streusalz ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es greift auch Autoteile an und ist schädlich für Haustiere. Welche salzfreien Alternativen Sie unbesorgt nutzen können.

    Streusalz sorgt für Sicherheit auf den Straßen – allerdings auf Kosten der Umwelt. Es kann am Rand wachsende Pflanzen schädigen, bei direktem Kontakt sogar verätzen. Darauf weist das Umweltbundesamt hin.

    Ton, Kalk und Sand statt Salz

    Es empfiehlt deshalb, auf das übliche Salz zu verzichten. Folgende Alternativen gibt es:


    • Den Schnee wegschaufeln oder salzfreie Streumittel zu verwenden.
    • Mit dem Blauen-Engel-Label für Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet sind Granulate aus Sand oder Kalkstein.
    • Erhältlich sind zudem Streumittel aus Ton. Zu kaufen gibt es diese zum Beispiel im Landhandel oder Baumarkt.

    Salz reichert sich im Boden an. Das führt zu einer erschwerten Nährstoffaufnahme von Pflanzen, was diese auf Dauer schädigt.




    Tiere entzünden sich zudem schnell die Pfoten an dem Granulat. Auch die Substanz von Häusern und Automaterialien leiden unter dem Natriumchlorid.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Recycling ---- Was in den Altglascontainer gehört und was nicht


    Altglas ist der wichtigste Rohstoff für die Produktion neuer Glasverpackungen. Damit es dafür eingesetzt werden kann, bedarf es eines ausgeklügelten Rücknahmesystems. Jeder Verbraucher sollte deshalb wissen, was in den Container gehört und was nicht. Wir klären außerdem, ob die Glasbehälter ausgespült sein müssen und welche Regeln für die Farbsortierung gelten.



    Mehr zum Thema


    Mit Sand, Soda und Kalk wird Glas ausschließlich aus natürlichen Ressourcen hergestellt. Es ist außerdem zu 100 Prozent recyclebar, lässt sich beliebig oft einschmelzen und ohne Qualitätsverlust immer wieder für neue Produkte verwenden. Um sicherzustellen, dass dieser Kreislauf funktioniert, gibt es in Deutschland über 250.000 Altglascontainer, die laut einer Umfrage von Statista 83 Prozent der Haushalte nutzen.

    Das gehört in den Altglascontainer

    Ob alle Bürger die Sammelcontainer auch stets korrekt befüllen, geht aus den Zahlen nicht hervor. Dafür gilt generell: Glas, das als Verpackung diente, gehört in den Altglascontainer.

    Recycling Was in den Altglascontainer gehört und was nicht


    Altglas ist der wichtigste Rohstoff für die Produktion neuer Glasverpackungen. Damit es dafür eingesetzt werden kann, bedarf es eines ausgeklügelten Rücknahmesystems. Jeder Verbraucher sollte deshalb wissen, was in den Container gehört und was nicht. Wir klären außerdem, ob die Glasbehälter ausgespült sein müssen und welche Regeln für die Farbsortierung gelten.

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    Das gehört in den Altglascontainer

    Ob alle Bürger die Sammelcontainer auch stets korrekt befüllen, geht aus den Zahlen nicht hervor. Dafür gilt generell: Glas, das als Verpackung diente, gehört in den Altglascontainer.

    Altglas richtig entsorgen: Was in den Container gehört und was nicht

    Konkret bedeutet das:


    Gehört ins Altglas
    Getränkeflaschen

    Konservengläser

    sonstiges Verpackungsglas

    pharmazeutische Glasbehälter

    Flakons aus Glas


    Gehört nicht ins Altglas

    Porzellan, Keramik und Steingut

    Glasgeschirr und Trinkgläser

    Blumentöpfe und Vasen

    andere Behälter aus Bleikristall wie Aschenbecher

    Glüh- und Energiesparlampen

    Leuchtstoffröhren

    Fensterglas

    Spiegel

    Glasdekoration wie Weihnachtsbaumkugeln

    Autoscheiben und -lampen

    Monitor- und Fernseherglas

    Glaskochfelder (Ceran)

    Kaminglas

    Lichterketten

    Warum dürfen Lichterketten und Trinkgläser nicht in den Container?

    Kaputte Lichterketten, Trinkgläser und Glasbehältnisse von Kerzen dürfen nicht im Container fürs Altglas landen. Sie gelten nicht als Verpackung und müssen daher über den Restmüll entsorgt oder direkt auf Wertstoffhöfen abgegeben werden. Darauf weist die Initiative der Glasrecycler hin. Das gilt auch für andere Leuchtmittel mit Glas-Elementen wie Energiesparlampen und LEDs.

    Das Glas dieser Gegenstände setzt sich anders zusammen als das Verpackungsglas, außerdem bestehen sie zusätzlich aus nicht recycelbaren Teilen. Beim Recycling und der Produktion von neuen Glasverpackungen können sie zu Störungen führen.

    Blaues Glas gehört in den Grünglascontainer

    Die Glasverpackungen, die in den Container dürfen, sollten farblich sortiert werden. Kein Problem, wenn es sich um grünes, braunes oder weißes Glas handelt. Wohin aber mit der blauen Prosecco-Flasche oder einem roten Verpackungsglas? Ist das Altglas den Standardcontainern nicht eindeutig zuzuordnen, sind viele Verbraucher ratlos.

    Das Umweltbundesamt (UBA) erklärt dazu: "Altglas, das nicht eindeutig in die Farben Weiß, Grün oder Braun einzusortieren ist, muss in den Container für Grünglas geworfen werden, denn diese Fraktion verträgt beim Wiedereinschmelzen den größten Anteil an sogenannten Fehlfarben."

    Dass sich das getrennt gesammelte Glas in den Transportfahrzeugen ohnehin wieder vermische, verweist das UBA in das Reich der Mythen. Die Sammelfahrzeuge verfügten über mehrere Kammern mit Trennwänden, sodass die Glasfraktionen voneinander getrennt blieben.

    Muss der Deckel ab?

    Nach Angaben von "Der Grüne Punkt", Symbol und Betreiber des wichtigsten deutschen Mülltrennungssystems, muss das Altglas zudem vor der Entsorgung "restentleert" sein. Das heißt nicht, dass Konservengläser ausgespült werden müssen, bevor man sie wegschmeißt. Glasverpackungen sollten aber "löffelrein" sein, wenn sie entsorgt werden.

    Für die spätere Aufbereitung des Glases müssen auch Deckel und Verschlüsse nicht zwingend entfernt werden. Wünschenswert wäre es aber: "Grundsätzlich gehören die Verschlüsse aus Plastik oder Metall sowie Korken in den gelben Sack oder in die gelbe Tonne", sagt Norbert Völl von "Der Grüne Punkt". Die modernen Glasaufbereitungsanlagen sortierten sie aber aus, wenn sie doch auf der Glasverpackung bleiben. Auch dann werden die Verschlüsse verwertet.


    Die schlechteste Variante ist es jedenfalls, den Deckel abzuschrauben und einfach auf den Container zu legen: Das ist Umweltverschmutzung.

    Wann darf Glas in den Glascontainer geworfen werden?

    Das Einwerfen von Altglas macht viel Lärm. Deshalb gelten bestimmte Einwurfzeiten. Schilder an den Containern weisen darauf hin. In der Regel dürfen Flaschen und Co. werktags nicht vor 7 Uhr und nicht nach 20 Uhr eingeworfen werden.

    Was bei der Aufbereitung geschieht

    Nach dem Transport wird das Glas in der Aufbereitungsanlage vorsortiert und zerkleinert, informiert "Der Grüne Punkt". Papiersauger und Magnet- oder Wirbelstromscheider trennen dann andere Stoffe wie Papier oder Metall von den Glasscherben, bevor sie im nächsten Schritt gesiebt und Fehlfarben sowie sonstige Fremdstoffe aussortiert werden.

    Schließlich werden die Glasgranulate mit Soda, Kalk und Sand eingeschmolzen – also mit den Bestandteilen, aus denen das Glas ursprünglich hergestellt wurde. Eine Blasmaschine formt daraufhin die erhitzte Rohmasse zu neuen Glasflaschen und Behältergläsern.

    Altglasrecycling spart Energie

    Die Wiederverarbeitung von Glasscherben schont die natürlichen Rohstoffressourcen. Daneben reduziert es aber auch den Energieverbrauch. Dem Bundesverband der Glasindustrie (BV Glas) zufolge verringert sich die für den Schmelzprozess aufgebrachte Energie pro zehn Prozent Scherbeneinsatz um drei Prozent.

    Laut dem Verband recycelt Deutschland jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Altglas. Damit werden knapp 90 Prozent der verkauften Glasverpackungen wiederverwertet.

    Quelle: T-Online

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  • Einigen schadet es ----

    Welche Tiere Sie bei Frost füttern sollten – und welche nicht


    Vor allem Vögel sind bei langen Frostperioden auf Hilfe angewiesen, während andere Wildtiere in der kalten Jahreszeit kein zusätzliches Futter brauchen. Wann das Füttern Sinn macht und was Vögel zusätzlich zu Futter benötigen.


    Singvögel

    Der Wildtierstiftung zufolge verliert ein kleiner Vogel wie die Meise in einer einzigen Frostnacht bis zu 20 Prozent seines Körpergewichts, weswegen das Füttern sinnvoll ist. Für Vögel ist die Kältewelle lebensbedrohlich.

    Körnerfresser wie Buch- und Bergfink, Grünling, Kernbeißer, Haus- und Feldsperling oder Zeisig sind mit Sonnenblumenkernen, Hanf, kleingehackten Hasel- und Walnüssen, Bucheckern und Fruchtständen von Hirse und Mohn gut versorgt. Werden die Kerne mit Weizen- und Haferflocken gemischt, lockt dies auch Ammern und Kleiber an.

    Mehr zum Thema

    Amseln, Singdrosseln und Rotkehlchen picken gern aufgeschnittene Früchte und Beeren. Damit sich Körner- und Weichfutterfresser nicht ins Gehege kommen, sollten mehrere katzensichere Futterstellen eingerichtet werden. Dem Artenschutz hilft die Vogelfütterung den Experten zufolge nicht. Immerhin kommt das Füttern in Städten und Dörfern aber etwa zehn bis 15 Arten zugute.


    Angesichts der eisigen Temperaturen in Deutschland brauchen Vögel nach Angaben von Experten neben Futter auch Wasser. Da natürliche Wasserquellen wie Pfützen zugefroren sind, sollte Vögeln nicht nur Futter, sondern auch eine Tränke zum Beispiel in einem Blumenuntersetzer bereit gestellt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Wasserstand etwa zwei bis drei Zentimeter hoch ist und nicht gefriert. Das Wasser sollte täglich gewechselt und die Futterstelle mit einer Bürste gereinigt werden.

    Wasservögel

    Brot und andere Essensreste sind für Enten, Gänse und Schwäne ungesund. Das Füttern von Wasservögeln ist deshalb vielerorts verboten. Dem Nabu zufolge kann bei Wasservögeln eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln dann Sinn machen, wenn Seen und Teiche zufrieren. Das Futter sollte aber nur am Ufer angeboten werden, um einen übermäßigen Nährstoffeintrag in die Gewässer durch faulende Essensreste zu verhindern.

    Eichhörnchen

    Eichhörnchen kommen ganz gut allein zurecht. Sie sind das ganze Jahr über auf Nahrungssuche und futtern sich bereits ab Sommer Winterspeck an. Im Herbst beginnen die Nager, die nur Winterruhe halten, mit dem Anlegen ihrer Vorräte. Sie vergraben Nüsse, Kastanien oder Bucheckern an geheimen Orten, etwa unter Baumwurzeln und in Baumhöhlen.

    Rehe und Hirsche

    Rehe und Hirsche reduzieren im Winter ihre Körpertemperatur, um Energie zu sparen. Sie stehen häufig bewegungslos in der Landschaft. Der Herzschlag verringert sich – statt 60 bis 70 Mal in der Minute schlägt das Herz dann nur 30 bis 40 Mal.

    Gleichzeitig verkleinert sich im Winter der Verdauungstrakt, denn die Tiere finden dann oft nur faserreiche Nahrung wie dürre Gräser und Brombeerblätter. Ist die Schneedecke über einen längeren Zeitraum geschlossen und vereist, braucht auch das Wild Extrafutter. Dafür sorgt in Notzeiten allerdings ausschließlich der Förster.

    Igel

    Gesunde Igel brauchen kein Extrafutter. Liegt in Gärten und Parks genügend heruntergefallenes Laub, finden sie meist ausreichend zu fressen wie Insekten und Schnecken. Komposthaufen, aber auch Reisig- oder Blätterhaufen bieten ein ideales Quartier für den Winterschlaf. Für junge Igel kann eine Zufütterung dem Tierschutzbund zufolge sinnvoll sein.

    Geeignet ist Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Zudem sollte den Tieren Wasser angeboten werden. Milch und Essensreste sind dagegen nicht artgerecht und können den Igeln sogar ernsthaft schaden. Nur Igel, die wirklich krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten.

    Wildschweine

    Die Tiere sollten auf keinen Fall gefüttert werden. Dies ist etwa in Städten wie Berlin, wo sie sich stark vermehren, sogar streng verboten. Angesichts eines mögliches Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ergingen dazu neue Warnungen. Denn Wildschweine lernen sehr schnell, wo fütterwillige Menschen sind.

    Die Tiere verlieren dadurch die Distanz zum Menschen und lernen nicht zu unterscheiden. So passiert es auch immer wieder, dass Waldspaziergänger als vermeintliche Futterlieferanten von Wildschweinen rüde angerempelt werden und dabei durchaus verletzt werden können.


    Verwendete Quellen:


    • AFP

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  • Hätten Sie’s gewusst?

    Vier Gründe, feuchtes Toilettenpapier nicht zu verwenden

    Feuchte Toilettentücher, auch feuchtes Toilettenpapier genannt, bestehen aus einem Vliesstoff, der mit einer Lotion versehen ist. Jeder Vierte benutzt sie. Aus vier Gründen sollten Sie lieber darauf verzichten.

    Feuchttücher sind zwar praktisch, schließlich reinigen sie nach dem Stuhlgang alles gut. Doch da denken die meisten falsch.


    1. Feuchtes Toilettenpapier löst sich nicht auf

    Auf vielen Verpackungen von Einwegtextilien war und ist noch immer vermerkt, dass sie spülbar sind. Fälschlicherweise gehen die Verbraucher davon aus, dass sie die Produkte in der Toilette herunterspülen dürfen und sich diese innerhalb kurzer Zeit auflösen. Dies ist allerdings nicht der Fall. Feuchtes Toilettenpapier besteht häufig aus robusten Textilfasern, die sich nicht im Wasser zersetzen. Stattdessen verketten sich die Tücher zu dicken Zöpfen, wie beispielsweise in London.

    Wichtig ist auch, dass Sie regelmäßig Ihre Leitungen durchspülen. Dies gelingt beispielsweise, wenn Sie bei Ihrer Toilette nicht ausschließlich die Wasserspartaste nutzen oder die Wassersparfunktion Ihrer Geräte kurzzeitig ausstellen, rät Stephan Natz, Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe, t-online.de. Hiermit unterstützen Sie, dass die Reste in der Kanalisation leichter und schneller zum Klärwerk gespült werden.

    Achtung

    Nicht nur feuchtes Toilettenpapier ist ein Problem für die Kanalisation. Alle Einwegtextilien beziehungsweise Vliesstoffe wie beispielsweise Kosmetiktücher, Babytücher oder Staubtücher lösen sich nicht auf ihrem Weg zur Kläranlage auf.

    2. Feuchttücher kosten doppelt

    Verbraucher werden nicht nur für den Kauf des Produktes zur Kasse gebeten. Da sich die Feuchttücher nicht im Abwasser auflösen, verstopfen sie die Kanalrohre und Pumpen. Die Fachkräfte müssen dann entsprechende Reinigungen und Reparaturen der Maschinen und Bestandteile des Kanalsystems händisch durchführen. Dies verursacht Kosten, die früher oder später auf die Abwassergebühr für Verbraucher umgelegt werden.

    3. Feuchtes Toilettenpapier ist ungesund

    Damit feuchtes Toilettenpapier seine reinigende Wirkung erhält, ist es mit einer Lotion benetzt, die angenehm riecht und nach der Verwendung ein Gefühl von Sauberkeit hinterlässt. Um das zu erreichen, haben Feuchttücher eine intensivere Reinigungswirkung als normale Seife. Einige Hersteller verwenden teilweise bedenkliche Inhaltsstoffe:

    Parabene: Viele Feuchttücher enthalten Parabene. Sie erhöhen die Haltbarkeit der Tücher, können sich allerdings auch negativ auf den menschlichen Hormonhaushalt, die Nerven oder die Drüsen auswirken.

    Tenside: Die Lotion auf den Feuchttüchern besteht aus verschiedenen Substanzen, die mithilfe von Tenside durchmischt bleiben. Tenside helfen bei der Reinigung, können jedoch auch den gesunden pH-Wert der Haut verändern, und so den natürlichen Schutzmantel der Haut und die Schleimhäute schädigen. Die Folge: Die behandelten Körperstellen werden anfälliger für Bakterien und Pilze – Infektionen und Ekzeme drohen.

    Alkohol: Auch der desinfizierend wirkende Alkohol, der Bestandteil einiger Intimreinigungstücher ist, kann der Haut schaden – vor allem, wenn mehr als drei Prozent enthalten sind. Dann wirkt Alkohol zellschädigend.


    Duftstoffe: Die enthaltenen Duftstoffe können Allergien auslösen oder die Haut stark reizen, anstatt sie zu pflegen – dies gilt übrigens auch für mit Duftstoffen versetztes, normales Toilettenpapier.

    Prof. Dr. Alexander Herold, Viszeralchirurg und Proktologe am End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim, empfiehlt für die Reinigung nach dem Stuhlgang normales Toilettenpapier oder Wasser. Bei Bedarf können Sie auch beides kombinieren, so Prof. Herold. Dass durch industriell hergestelltes, feuchtes Toilettenpapier potenziellen Erkrankungen vorgebeugt werden könnte, ist ihm nicht bekannt, sagt er t-online.de.

    Unser Tipp

    Möchten Sie weiterhin feuchtes Toilettenpapier benutzen, entsorgen Sie die benutzten Tücher im Restmüll. Alternativ können Sie auch auf selbst hergestellte Sprays und Lotionen zurückgreifen, die auf das Papier gesprüht werden.

    4. Feuchtes Toilettenpapier ist zu teuer

    Industriell hergestellte, feuchte Toilettentücher sind, angesichts der Zusammensetzung und der Nutzungsdauer, sehr kostenintensiv. Mit wenigen Mitteln und geringem Aufwand können Sie dieses Papier selbst herstellen. Sie benötigen:


    • hochwertiges Toilettenpapier
    • Babyöl
    • Babyseife oder pH-neutrale Seife
    • destilliertes Wasser
    • Box mit Deckel zur Aufbewahrung

    Legen Sie die Tücher einzeln in die Box. Vermengen Sie die Flüssigkeiten miteinander und geben Sie sie anschließend über die Tücher.

    Die selbst gemachten Feuchttücher sind etwa eine Woche haltbar. Anschließend kann es sein, dass die Inhaltsstoffe umkippen und anfangen, unangenehm zu riechen. Anstatt Babyöl und -seife können Sie auch Kokosöl verwenden.

    "Hygienischer als Toilettenpapier ist Wasser. Optimal für die Reinigung ist die Verwendung eines Sitzwaschbeckens", rät Andreas Braun, Referat Sanitärtechnik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima, t-online.de.


    Was viele bei Klopapier falsch machen, erfahren Sie hier.


    Verwendete Quellen:

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  • "Frei von"-Werbung --- Gefährliche Ersatzstoffe in Kosmetikartikeln

    Marktcheck klärt auf

    Immer mehr Produkte in Drogerien werben mit "Frei-von"-Versprechen, zum Beispiel mit "0% Parabene". Doch häufig werden stattdessen bedenkliche Ersatzstoffe eingesetzt.


    Viele Produkte in Drogerien werden mit dem Schriftzug "Ohne Parfüm, Parabene, Farbstoffe" oder Ähnlichem beworben. Wir stellen in Stuttgart das Standardprodukt neben jenes mit der "ohne"-Werbung. Tatsächlich würden sich die meisten Passanten für die Kosmetikartikel entscheiden, die damit werben, auf bestimmte Inhaltsstoffe zu verzichten. Viele Menschen vertrauen den Labels auf den Produkten - ohne sie zu hinterfragen.

    Auf einem grünen Tisch stehen mehrere Cremes und Duschgele verschiedener Marken. Im Vordergrund stehen Dove und head & shoulders.

    Verbraucher greifen lieber zu Produkten, die damit werben, parabenfrei zu sein.

    Auffällig ist, dass viele Hersteller mit dem Label "0% Parabene" werben. Parabene sind Konservierungsstoffe und hormonell wirksam, manche stehen im Verdacht Brustkrebs zu fördern. Deswegen wundert es nicht, dass sich die Hersteller von den umstrittenen Inhaltsstoffen distanzieren wollen.

    Clean-Label

    Entstehung von Kosmetikartikel

    Clean-Label ist ein Marketingschachzug der Hersteller, findet Professor Andreas Kaapke.

    Ein Marketingschachzug, findet Professor Andreas Kaapke von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: "Man nennt das Clean-Label. Clean Label bedeutet in einer Verdichtungsfunktion wird gezeigt, es ist frei von etwas. Lieber Verbraucher, du musst den Text nicht mehr lesen, dieses Label zeigt dir: so ist die Welt. Insgesamt geht es immer um Vertrauen."

    Doch "Ohne Parabene" bedeutet nicht ohne andere bedenkliche Konservierungsstoffe. Wir zeigen unsere Produkte einer Toxikologin. "Ohne Parabene ist irreführend", sagt Marika Kolossa vom Umweltbundesamt, "weil es gibt aus meiner Sicht gute und schlechte Parabene - und alle Produkte enthalten Konservierungsmittel. Alle diese Konservierungsmittel sollen letztlich Leben abtöten, in dem Fall eben Bakterien, und sie haben alle auch eine Wirkung auf den Menschen."

    Bedenklicher Konservierungsstoff Hydantoin

    Auf der Vorderseite einer Kosmetikflasche steht 0% Parabene, Phosphate und Farbstoffe.

    Die Ersatzstoffe sind oftmals genauso gesundheitsbedenklich wie Parabene selbst.

    Auch wenn Hersteller mit "Ohne Parabene" werben, stecken noch immer Konservierungsstoffe im Produkt. Diese sind nicht unbedingt besser als Parabene. Dove etwa wirbt auf seiner Pflegedusche großflächig mit "0% Parabene". Das stimmt zwar, doch dafür enthält das Produkt den Konservierungsstoff DMDM Hydantoin. "DMDM ist ein Stoff, der Formaldehyd abspaltet. Formaldehyd ist ein im Prinzip krebserregender Stoff," sagt Kolossa. Formaldehyd entstehe auf der Haut zwar nicht nicht in kritischen Mengen, dennoch sei er reizend und irritierend. Die Expertin hält den Konservierungsstoff für noch bedenklicher als manches Paraben. Auf Nachfrage wollte sich Hersteller Unilever nicht zu diesem Vorwurf äußern.

    Methylisothiazolinon kann zu Hautausschlägen führen

    Auch Head and Shoulders bewirbt ein Haarshampoo mit "0 % Parabene", setzt dafür aber Methylisothiazolinon ein. Der Konservierungsstoff kann starke allergische Reaktionen auslösen wie beispielsweise Hautausschlag. Deswegen ist dieser Stoff nur in Produkten erlaubt, die direkt wieder abwaschen werden, zum Beispiel Shampoos. Diese Produkte werden Rinse-off-Produkte genannt.

    Auf der Rückseite einer Kosmetikflasche steht 0% Parabene, Silikone.

    Clean-Label: Hersteller geben an, was in ihren Produkten nicht enthalten ist.

    Doch auch bei Rinse-off-Produkten kommt es zum Hautkontakt, auch wenn er kürzer ist als bei Cremes. "Kontakt ist Kontakt, und wenn man sensibilisiert ist, kann man da auch reagieren", sagt Kolossa. Das Produkt von Head and Shoulders soll laut Hersteller speziell für empfindliche Kopfhaut sein. Genau das hat Marktcheck bereits im vergangenen Jahr bemängelt und den Hersteller Procter & Gamble auf den kritischen Stoff hingewiesen. Doch statt ihn zu ersetzen, wird neuerdings damit geworben, keine Parabene zu verwenden.

    Auf eine abermalige Anfrage antwortet Procter & Gamble, man halte sich an alle gesetzlichen Vorgaben. "Die Entscheidung, explizit zu kommunizieren, dass unser Produkt keine Parabene enthält, basiert auf unseren Erkenntnissen aus umfangreichen Verbraucherstudien. Eine steigende Zahl […] möchte im Detail wissen, was in den von ihnen verwendeten Produkten enthalten ist."

    Apps können Verbrauchern helfen

    Die genauen Inhaltsstoffe erfährt der Verbraucher im Kleingedruckten, doch genau darauf achten nur wenige. Viele lassen sich von den "Ohne Parabene"-Schriftzügen leiten. Apps - wie die App Codecheck, Cosmile oder ToxFox - können Verbrauchern dabei helfen, die Inhaltsstoffe von Produkten besser einordnen zu können. Diese Apps können sowohl im Apple App Store als auch in Google Play downgeloaded werden. Verbraucher können den Barcode mit ihrem Smartphone scannen und die Apps gegen dann Auskunft über die Inhaltsstoffe. Sind beispielsweise Stoffe im Produkt enthalten, die Allergien hervorrufen können oder im Verdacht stehen, krebserregend zu sein, wird der Verbraucher darauf hingewiesen.


    Der Text gibt den Stand zum Sendungsdatum wieder.

    Quelle:

    Filmautorin: Nina Rathfelder | Online: Thomas Oberfranz

    © SWR Marktcheck

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  • Ökotest prüft 400 Zahncremes ---

    Diese 199 Zahnpasten fallen im Check durch


    Ob beim Discounter, der Drogerie oder dem Biomarkt – die Auswahl an Zahncremes ist riesig. Die Experten von Ökotest untersuchten jetzt 400 Produkte hinsichtlich Inhaltsstoffe und Herstellerangaben. Die Ergebnisse sind schockierend!


    Nahezu jede zweite Zahnpasta fiel im Test durch. 199 Produkte wurden mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet. Mit „sehr gut“ schnitten 116 Produkte ab, mit „gut“ 27. Diese Zahncremes enthalten Fluorid und keine umstrittenen Inhaltsstoffe.

    In 85 der getesteten Zahnpasten wiesen die Tester hingegen kein oder nur sehr wenig Fluorid nach, darunter waren 51 Naturkosmetik-Produkte. Diese Cremes wurden von Ökotest nur mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet.

    Inhaltsstoffe sind schädlich für die Schleimhäute

    Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung empfiehlt Erwachsenen, ihre Zähne immer mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen. Bei Kinderzahnpasten gibt es hingegen keine klare Empfehlung, sodass diese nicht grundsätzlich abgewertet wurden.

    In jeder vierten Zahnpasta ist Natriumlaurylsulfat enthalten - ein Schäumungsmittel, dass dabei helfen soll, Essensreste und Zahnbelag wegzuspülen. Das Mittel ist sehr aggressiv und kann die Schleimhäute reizen. In 91 Cremes fanden die Tester Polyethylenglykole und chemisch verwandte Stoffe. Diese machen die Schleimhäute durchlässiger für Fremdstoffe. Diese Zahnpasten wurden ebenfalls mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet.

    Unter anderem Zahnpastasorten von Colgate fielen durch

    In vier Zahnpasten konnte der Bakterienkiller Triclosan nachgewiesen werden. Laut Ökotest könnte dieser Bakterien resistenter gegen Antibiotika machen. Daher wurden die Colgate Total Original (Anzeige) Zahnpasta, die Colgate Total plus gesunde Frische (Anzeige) Zahnpasta, die Colgate Total plus Interdentalreinigung (Anzeige) Zahnpasta sowie die Fuchs Dent-A-Xyl (Anzeige) Zahncreme alle mit der Note „ungenügend“ bewertet.

    Die Natuvell Dental Zahncreme Kräuter hätte laut Ökotest gar nicht erst verkauft werden dürfen. Sie enthalte das giftige Lösungsmittel Ethoxydiglycol, dessen Verwendung gesetzlich nicht zulässig sei.

    Diese Produkte fallen bei Ökotest durch (alphabetisch sortiert):

    Gesamturteil „mangelhaft“:

    Allcura Teebaumöl Zahncreme mit Mint und Salz

    Alviana Zahncreme Bio-Kräuter

    Alviana Zahngel Sensitiv homöopathieverträglich

    Apeiron Auromère Kräuter-Zahncreme

    Apeiron Auromère Kräuter-Zahncreme homöopathieverträglich

    Argital Salbei-Zahnpaste

    Ayurdent Classic Kräuterzahncreme

    Ayurdent Mild Kräuterzahncreme

    Ayurvenat Ayurvedische Zahnpasta Kräuter & Miswak

    Bakanasan Aagaard Propolis Zahncreme

    Beo Vita Zahnpasta mit Schwarzkümmel-Öl

    Bergland Teebaum Zahncreme

    Bombastus Salbeiblüten-Zahncreme

    Cattier Zahncreme mit Heilerde Bio-Minzöl ohne Fluorid

    Cattier Zahncreme mit Heilerde Bio-Zitronenöl ohne Fluorid

    Cattier Zahncreme mit Heilerde Propolis ohne Fluorid

    Clinomint Fluorid-Zahncreme Minzfrisch, Raucher

    CMD Teebaumöl Classic Zahncreme ohne Fluoride

    CMD Zahngel mit Bio Grüntee-Extrakt und feinem Pfirsicharoma

    Colgate Kariesschutz-Zahnpasta, Minions, Minzgeschmack

    Colgate Komplett Extra Frisch Zahnpasta

    Colgate Komplett Natürliche Kräuter Zahnpasta

    Colgate Max Fresh Cooling Crystals Cool Mint

    Colgate Zahnpasta Komplett 8 Ultra Weiss

    Cruzylan Parodontitis-Schutz-Zahncreme

    Curaprox Be You Whithening Toothpaste Rising Star

    Curaprox Enzycal 950 Zahnpasta

    Dentagard Frisches Weiß

    Dentagard Original

    Dr. Hauschka Med Forte Zahncreme Minze

    Dr. Hauschka Med Sensitiv Zahncreme Sole mentholfrei

    Eco Cosmetics Zahncreme mit Schwarzkümmel

    Elmex Intensivreinigung Weiß & glatt Spezial-Zahnpasta

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    Theramed Fluorid-Zahncreme Complete Plus

    Urtekram Children's Toothpaste Original

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    Urtekram Toothpaste Mint & Green Tea ohne Fluor

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    Weleda Calendula-Zahncreme

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    Weleda Ratanhia-Zahncreme

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    Logodent Sensitiv Kamille-Zahncreme

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    Odol-Med 3 Night Repair + Whitening Zahnpasta

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    Oral-B Professional Pro-Repair Original

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    PS Whitening Toothpaste

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    Quelle: https://www.focus.de/

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  • Grüne Gefahr

    Diese Wohnungspflanzen sind für Haustiere giftig

    vgzm.1704981-85546596 Diese Wohnungspflanzen sind für Haustiere giftig. Katze frisst Katzengras: Achten Sie darauf, dass es sich bei den verzehrten Pflanzen um Sorten handelt, die von Ihrem Tier gefressen werden dürfen. (Quelle: imago images/Frank Sorge)

    Katze frisst Katzengras: Achten Sie darauf, dass es sich bei den verzehrten Pflanzen um Sorten handelt, die von Ihrem Tier gefressen werden dürfen. (Quelle: Frank Sorge/imago images)


    Für Menschen sind sie kleine grüne Oasen, doch für Haustiere kann das Knabbern an Aloe Vera, Azalee und andere Pflanzen tödlich enden. Was Tierhalter über Zimmerpflanzen wissen müssen.

    Ihre Blüten sind fröhliche Farbtupfer, ihr Grün erfreut das Auge der Menschen und sie sorgen für ein gutes Raumklima. Für Haustiere haben Zimmerpflanzen allerdings weniger positive Eigenschaften. Knabbern Hund, Katze oder Wellensittich an Blättern, kann das üble gesundheitliche Folgen haben – von tränenden Augen über Durchfall bis hin zu Apathie oder Krämpfen.

    Viele der in Deutschland üblichen Zimmerpflanzen stammen ursprünglich aus den Tropen. "In ihrer heißen, feuchten Heimat benötigen sie giftige Wirkstoffe, um sich gegen natürliche Fressfeinde zu wehren", erläutert Heike Boomgaarden. Die Gartenbauingenieurin und Pflanzenexpertin hat ein Buch über giftige Pflanzen verfasst. Trauriger Anlass war, dass in ihrem Umfeld ein junger Hund verstarb, weil der Halter mit zuvor frisch geschnittenen Oleanderzweigen Stöckchen geworfen hatte. Der Hund apportierte brav – und bezahlte mit seinem Leben.

    Diese Tiere sind besonders gefährdet

    Boomgaarden sieht Aufklärungsbedarf: "Tierbesitzer sind manchmal verunsichert und fragen sich, ob sie ihr Zuhause mit toxischen Zimmerpflanzen schmücken." Dabei müssen nicht nur Hunde- und Katzenhalter vorsichtig sein, sondern auch Menschen, die Kanarienvögel oder Wellensittiche im Zimmer fliegen lassen. "Knabbern die Vögel am Benjamini, kann das schwere Lebergeschwüre verursachen", warnt Heike Boomgaarden. Geht es dem Haustier schlecht, seien Besitzer oft ratlos und kämen nicht auf die Idee, Pflanzen als Verursacher in Betracht zu ziehen.

    Je nach Temperament und Charakter des Haustiers locken Grünpflanzen zum Knabbern oder Kauen. "Hunde nagen tendenziell eher seltener an Pflanzen als Katzen", erklärt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte. Allerdings sollte man Welpen gut im Auge behalten. Mit ihnen sei es wie bei kleinen Kindern: "Die sind neugierig, entdecken die Welt und sammeln Erfahrungen. Da passiert es, dass etwas ins Maul wandert, was dort nicht hingehört."

    Katzen kauen gerne an Zimmerpflanzen

    Dass hingegen eine Katze an Pflanzen knabbert, entspricht ihrem natürlichen Verhalten. Der Genuss von Gras erleichtert das Hervorwürgen von Haarballen, die beim Putzen des Fells in ihren Magen gelangen. Deshalb sollte ihr Besitzer immer auch Katzengras anbieten. "Steht das nicht zur Verfügung, kauen Katzen an anderen Pflanzen", weiß Behr.


    Vor allem Katzen, die nicht nach draußen kommen, langweilen sich schnell in der Wohnung. "Da kommt es leider vor, dass sie auf der Suche nach Abwechslung die Zimmerpflanzen probieren." Falls man nicht auf die Pflanzen verzichten möchte, sollte ein für das Haustier unerreichbarer Platz gefunden werden.

    Welche Pflanzen sind gefährlich?

    Je nachdem, welche Pflanze angeknabbert wird, drohen böse Folgen: Kauen Haustiere zum Beispiel an Aloe Vera, kann das Durchfall auslösen. Auch Amaryllis lässt den Darm rebellieren – Durchfall, Erbrechen und Krämpfe können folgen.

    Azaleen enthalten Acetylandromedol, das Herz-Kreislauf-Probleme auslösen kann. Das Gift führt zu rauschartigen Zuständen mit vermehrtem Speichelfluss, Taumeln, Apathie und Erbrechen. "In besonders schweren Fällen können Krämpfe, Koma und Herzversagen die Folge sein", warnt Jana Hoger, Fachreferentin bei der Tierrechtsorganisation PETA.


    Auch Alpenveilchen bescheren Tieren Magenbeschwerden und Brechdurchfälle. Die Calla ist ebenso schön wie gefährlich: Ihr Verzehr führt zu Bauchbeschwerden, Reizungen der Mundhöhle, Gleichgewichtsverlust, Zittern, Krampfanfällen und Atemstillstand – im schlimmsten Fall endet der Verzehr tödlich.

    Wunderbaum (Rizinus) ist toxisch

    Rizinusöl ist vielen Menschen als Brechmittel ein Begriff. Im Gegensatz zum ungiftigen Öl, das aus den Samen gewonnen wird, ist die Pflanze hoch toxisch. Nach sofortiger Schleimhautreizung werden Magen, Darm, Leber und Nieren der Tiere geschädigt, was mit Erbrechen und Krämpfen einhergeht. Da zusätzlich das Blut gerinnt, tritt schließlich nach etwa zwei Tagen der Tod ein.

    Wer Lilien mag und eine Katze hält, sollte sicherstellen, dass die Tiere nicht damit in Berührung kommen. PETA zufolge sind nahezu alle Arten von Lilien für Katzen giftig. Erbrechen und Apathie sind mögliche Folgen des Knabberns. "Die Vergiftung kann akutes Nierenversagen verursachen, das sich allerdings erst nach ein bis drei Tagen bemerkbar macht", erklärt Hoger. Sind Symptome wie vermehrter Durst und Urinabsatz, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Dehydration sichtbar, befindet sich die Katze in akuter Lebensgefahr.

    Was Tierhalter bei einer Vergiftungen tun sollten

    Stellen Tierhalter fest, dass etwas Ungesundes gefressen wurde, heißt die Devise "Ruhe bewahren" und "so schnell wie möglich ab in eine Tierarztpraxis", so Behr. "Für den behandelnden Tierarzt ist es hilfreich, wenn es Hinweise auf den Auslöser der Symptome gibt." Wer einen kühlen Kopf bewahrt, bringt am besten die Pflanze, an der das Tier gekaut hat, mit in die Praxis.

    Als Ersthilfe sollten Besitzer die Atemwege ihres Tieres freilegen:


    1. Maul öffnen
    2. Zunge nach vorn ziehen
    3. Schleim oder Erbrochenes entfernen
    4. Kreislauf durch Herzmassage wieder in Schwung bringen

    Noch ein Tipp: Vorsorglich die Telefonnummer des behandelnden Tierarztes im Handy speichern. Tierhalter sind meist aufgeregt und fahrig, wenn ihren Lieblingen etwas passiert ist.



    Behr rät davon ab, im Internet kursierenden Listen mit vermeintlich ungefährlichen Pflanzen zu vertrauen. Dort wird etwa der Elefantenfuß als ungefährlich eingeschätzt, was nicht den Tatsachen entspricht. "Der ist giftig", warnt die Tierärztin. "Beim Bambus, der ebenfalls als risikolos aufgeführt wird, muss man differenzieren. Die jungen Blätter können schädlich sein. Wenn man so will, sind nur die erwachsenen Blätter unbedenklich." Zudem besteht bei den scharfkantigen Blättern Verletzungsgefahr im Maul.

    Tierhalter sollten sich frühzeitig darüber informieren, ob ihre Pflanzen die Tiere krank machen können.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Schneller Test

    Dieser Trick zeigt Schadstoffe in Flip-Flops


    Flip-Flops und Badelatschen aus Kunststoff können gesundheitlich bedenkliche Schadstoffe enthalten. Warum das gerade bei diesen Schuhen besonders bedenklich ist und wie Sie die Stoffe erkennen.

    Wer Sommerschlappen kauft, sollte vorher einmal daran schnuppern. Riechen neue Plastikschuhe süßlich-beißend und ist der Geruch stärker als bei Kunststoff üblich, kann das ein Anzeichen für Schadstoffe sein.

    Viele Sommerschuhe mit Kunststoff – wie etwa Flip-Flops oder die typischen Badelatschen – können gesundheitlich bedenkliche Schadstoffe enthalten. Das ist insbesondere bei Modellen problematisch, die man ohne Socken trägt. Das Material gelangt somit direkt und über längere Zeit an die Haut, erklärt Ralf Diekmann vom Tüv Rheinland.

    Schweiß und Creme lassen Schadstoffe entweichen

    Schwitzt der Fuß dann noch oder wurde er frisch eingecremt, entweichen die fettlöslichen Schadstoffe aus dem Material eher, und die Schadstoffe dringen über die offenen Poren besser in den Körper ein, als dies etwa bei Alltagschuhen der Fall ist, in denen man Socken trägt.

    Tüv-Tests weisen regelmäßig Schadstoffe in Sommer-Schuhen nach, berichtet Diekmann. Dazu zählen Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die reizend wirken können und teils als krebserregend gelten.

    Wo Sie keine Flip-Flops kaufen sollten

    Erkennen kann man diese Stoffe manchmal selbst: Die Produkte damit riechen prägnant und unangenehm, manchmal süßlich, beschreibt Diekmann. Aber das treffe nicht auf alle PAK zu. Daher empfiehlt der Tüv-Experte, auf den Kauf von Schlappen und Flipflops aus zweifelhaften Quellen zu verzichten – insbesondere Strandbuden, Wochenmärkte oder unseriöse Internetshops.

    Bekannte Händler, Handelsorganisationen und Marken-Hersteller haben strenge Sicherheitsauflagen für Zulieferer, um zweifelhafte Inhaltsstoffe zu vermeiden, erklärt Diekmann. Hier gehe es um den guten Ruf der Marke. Viele Firmen arbeiteten zudem mit Prüfinstitutionen zusammen. "Deren Produkte sind in der Regel deutlich sicherer als zum Beispiel Schuhe vom Strand oder dem Wochenmarkt", so der Tüv-Experte.

    Der Preis ist kein Kriterium

    Darüber hinaus sei es für Verbraucher schwierig, verlässlich schadstofffreie Produkte auszumachen. Bekannte Label und Gütesiegel seien bei solchen Schuhen nicht großflächig verbreitet. Auch sei der Preis kein verlässliches Kriterium, betont Diekmann. Selbst bekannte Schnäppchen-Ketten hätten nach Tüv-Ansicht interne Qualitätssicherungen. Zumal es sich bei solchen Schuhen häufig um günstige Saisonware handelt.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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  • Wer zuständig ist

    Entfernt die Feuerwehr Wespennester?

    vgzm.1704981-86071918 Entfernt die Feuerwehr Wespennester?. Ein Wespennest mit Wespen: Der Bekämpfung störender Nester sind Grenzen gesetzt, denn Wespen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. (Quelle: Getty Images/bririemoments)


    Ein Wespennest mit Wespen: Der Bekämpfung störender Nester sind Grenzen gesetzt, denn Wespen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. (Quelle: bririemoments/Getty Images)

    Nicht alle Wespenarten sind gefährlich. Dennoch werden ihre Nester oft als bedrohlich wahrgenommen. Wann die Feuerwehr einschreitet.

    Im Rollladen, auf dem Dachboden oder in der Erde: Ein Wespennest empfinden viele Menschen als störend oder bedrohlich. Manche rufen die Feuerwehr, damit diese die Wespen- oder Hornissennester entfernt. Doch die Feuerwehr schreitet nur in Ausnahmefällen ein. Wespen und Hornissen stehen unter Schutz. Fragen und Antworten zu Wespen und ihren Nestern:

    Kann die Feuerwehr Wespennester entfernen?

    Grundsätzlich sind die Feuerwehren dafür nicht zuständig. Ein Einsatz ist nur im Ausnahmefall möglich, wenn eine ausdrückliche Gefahr für Leib und Leben oder die öffentliche Sicherheit besteht. Das betrifft zum Beispiel Krankenhäuser, Kindergärten und Altenheime.

    Der Bekämpfung störender Nester sind zudem Grenzen gesetzt, denn Wespen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Ihr Nest darf nicht zerstört werden. Außerdem stehen bestimmte Wespenarten wie die Hornisse unter einem besonderen Schutz.

    Wer siedelt ein Nest um?

    Betroffene wenden sich am besten an Umweltämter, die Naturschutzbehörden der Städte und Landkreise, an örtliche Naturschutzorganisationen oder professionelle Schädlingsbekämpfer. Für eine giftfreie Umsiedlung werden die Tiere in einem Fangkasten eingesaugt, das Nest wird abgeschnitten und beides weit entfernt wieder zusammengeführt. Das Beseitigen eines Wespennests kostet nach Angaben des Verbands deutscher Schädlingsbekämpfer im Schnitt rund 150 Euro mit Anfahrt.

    Sind alle Wespenarten gefährlich?

    Nein. Allerdings wird der Nestbereich von den Insekten verteidigt, notfalls durch Stechen. Für den Menschen problematisch sind in Deutschland dem Umweltverband Nabu zufolge eigentlich nur zwei Arten – die Deutsche und die Gemeine Wespe. Sie brachten den Wespen den schlechten Ruf überhaupt erst ein. Denn sie tummeln sich gern dort, wo es Leckerbissen gibt wie Grillfleisch und Wurst sowie Eis oder andere zuckersüße Sachen.

    Weil die Wespen aufdringlich sind und den Menschen meist hektisch umfliegen, werden sie als aggressiv empfunden. Dabei wollen sie eigentlich nur scharf sehen: Die Tiere sehen auf kurze Entfernungen schlecht und kompensieren das durch hohe Fluggeschwindigkeit.

    Wie unterscheiden sich die Nester?

    Die Nester der harmloseren Wespen sind dem Umweltverband BUND zufolge meistens grau, frei hängend, bis fußballgroß oder im Fall der Feldwespen offen gebaut. Ab Mitte August sind die Behausungen zumeist verlassen. Die Nester der beiden aggressiveren Arten bestehen aus muschelförmig aufgebauten Lufttaschen und sind hellbraun oder grau. Sie können bis in den Winter besiedelt sein.




    Bleiben die Wespen über den Winter im Nest?

    Nein. Im Herbst hat sich das Problem meist von selbst erledigt. Wespen überwintern als Einzeltiere und geben ihr altes Nest auf, um im Frühjahr ein neues zu gründen. Wespen besiedeln übrigens keine verlassenen Nester und bauen auch keine neuen in unmittelbarer Nachbarschaft eines alten. Deshalb rät der BUND, verlassene Wespennester hängen zu lassen.



    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur AFP

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  • Wann besteht Lebensgefahr?

    Im Freien bei Gewitter – Wo Sie sicher sind

    vgzm.1704981-81799766 Wo bin ich bei Gewitter sicher?. Blitze: Auf keinen Fall darf man sich während eines Gewitters unter Pfeiler, Masten, Bäumen und Antennen stellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/klagyivik)

    Blitze: Auf keinen Fall darf man sich während eines Gewitters unter Pfeiler, Masten, Bäumen und Antennen stellen. (Quelle: klagyivik/Thinkstock by Getty-Images)


    Auf heiße Temperaturen folgen im Sommer oft Gewitter. Doch wie sollte man reagieren, wenn Blitz und Donner plötzlich während eines Ausflugs aufkommen? Experten geben Tipps zum richtigen Verhalten bei Unwettern.

    Heftige Unwetter ziehen im Sommer oft über das Land. Was sollte man beachten, um sich im Freien bei Gewittern nicht in Gefahr zu begeben? Fünf Szenarien mit Verhaltenstipps.

    Wir zelten gerade. Wie verhalte ich mich nun bei Blitz und Donner?

    Normale Zelte sind bei Blitzeinschlägen nicht sicher, betont der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE). Gewittert es, sollte man das Zelt verlassen und einen geschützten Ort aufsuchen – ein festes Gebäude auf dem Zeltplatz oder ein Fahrzeug zum Beispiel. Im Zelt zu bleiben, wäre unter anderem deshalb gefährlich, weil ein ins Gestänge einschlagender Blitz meist ungleichmäßig verteilt über die Zeltstangen in die Erde abfließt, wie der ADAC erläutert. Um die Zeltstangen herum bilden sich dann in der Erde sogenannte Spannungstrichter. Ist der menschliche Körper besser geerdet als die benachbarte Zeltstange, kann es außerdem zu einem Funkenüberschlag und damit zu einem Stromfluss in den Körper kommen.

    Ich stehe im Wald. Bin ich hier sicher?

    Blitze schlagen am höchsten Punkt einer Umgebung ein. Daher gelten einzelne Bäume, Baumgruppen und Waldränder als potenzielle Ziele. Im Inneren eines Waldes ist die Gefahr nach VDE-Angaben zwar geringer. Trotzdem lautet der Rat: Idealerweise sollte man zu allen Bäumen und Ästen mindestens zehn Meter Abstand halten.

    Das Gewitter erwischt mich auf freiem Feld. Wohin flüchte ich?

    Wenn kein sicherer Unterschlupf in Sicht ist, sollte man sich eine flache Stelle oder eine Mulde im Gelände suchen, erklärt die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder". Am besten lagert man sich tiefer als das umgebende Gelände – sehr enge Mulden sollte man allerdings meiden. In der Senke geht man in die Hocke, stellt die Füße eng nebeneinander und legt die Arme um die Knie. Auf keinen Fall darf man sich während eines Gewitters unter Pfeiler, Masten und Antennen stellen. Zu Überlandleitungen hält man idealerweise einen Abstand von 50 Metern. Der VDE rät außerdem zu einem Abstand zu anderen Menschen von am besten drei Metern.

    Kann ich nicht noch schnell mit dem Fahrrad nach Hause fahren?

    Hier gibt es zwei Probleme: Die Nähe zu einem Metallgegenstand wie dem Rad oder einem Regenschirm ist gefährlich. Und wie lange dauert es noch, bis Gefahr unmittelbar wird? Beobachtungen zufolge kann ein Blitz fünf Kilometer und mehr entfernt von seiner Ursprungswolke einschlagen. Die Entfernung eines Unwetters lässt sich allerdings abschätzen: einfach die Sekunden zwischen Blitzschlag und Donnerhall zählen und das Ergebnis durch drei teilen. Das ergibt die Entfernung in Kilometern. Faustregel: Liegen zwischen Blitz und Donner zehn Sekunden und weniger, besteht Lebensgefahr, betonen die VDE-Experten.




    Ist das Auto ein sicherer Unterschlupf?

    Sicher sind Passagiere in Autos mit Ganzmetallkarosserie, erklärt der VDE. Denn dort schützt sie der sogenannte Faradaysche Käfig: Schlägt der Blitz ein, leitet die Außenhaut aus Metall den Strom zur Erde ab.



    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn



    Blitz, Donner, Regen

    Sommergewitter: Warum es knallt und was beim Blitzeinschlag passiert


    Nach Hitze und Dürre nun Gewitter. Es riecht nach Regen. Warum ist das so? Und warum ist es lebensgefährlich, wenn ein Blitz in der Nähe einschlägt?


    Temperaturen von bis zu 50.000 Grad und ein Schalldruck von bis zu 130 Dezibel: Sommergewitter sind eine beeindruckende Naturgewalt. Gerade deshalb sollte man sie sich aber nur aus der Ferne anschauen.

    Warum riecht es im Sommer nach Regen?

    Den typischen Duft, wenn es nach langer Trockenheit wieder regnet, nennen Forscher "Petrichor". Zwei Australier, die den Begriff 1964 von den altgriechischen Wörtern "petros" (Stein) und "Ichor" (mythologisch die Flüssigkeit in den Adern der Götter) ableiteten, fanden vereinfacht gesprochen heraus: Das geruchlose Wasser wirbelt Staubpartikel auf, die unter anderem das Aroma eines Öls in sich tragen, das Pflanzen bei Dürre produzieren.

    Wie kommt der Duft in die Nase?

    Das haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology im Jahr 2015 genauer beschrieben: Ein Regentropfen schließt auf der Erde winzige Luftbläschen unter sich ein. Diese nehmen den Geruch des staubigen Bodens auf, blubbern dann ähnlich wie Kohlensäure im Sprudelwasser nach oben und spritzen aus der Tropfenoberfläche an die Luft. Wind verteilt die mitgezogenen Duftstoffe. Unter anderem daher können manche schon Regen riechen, bevor er überhaupt an ihrem Standpunkt fällt. Die Forscher fanden heraus, dass bei leichterem Niederschlag der Geruch intensiver ist als bei Starkregen.

    Wie kommt es zu Blitz und Gewitter?

    Gewitter entstehen, wenn warme, feuchte Luftmassen aufsteigen und dabei sehr schnell abkühlen. Es bilden sich Eiskristalle und Wassertropfen, aus denen sich schließlich eine Gewitterwolke bildet. Die aufsteigenden Wassertröpfchen stoßen dabei mit den schon vorhandenen aneinander. So entsteht eine elektrische Spannung. Überschreitet sie eine bestimmte Schwelle, kommt es zu einem gigantischen Kurzschluss. Der Blitz entlädt sich innerhalb der Wolke oder zwischen Wolke und Boden. Übrigens: Heißer als in einem Blitz wird es auf der Erdoberfläche zumindest aus natürlichen Gründen nie.

    Warum knallt es?

    Die Luft um den Blitz wird sehr schnell sehr stark erhitzt. Dadurch dehnt sie sich wie bei einer Explosion aus. Diesen Schalldruck nimmt unser Ohr als lauten Knall wahr.

    Was passiert, wenn man vom Blitz getroffen wird?

    Die Spannung am Körper steigt auf mehrere 100.000 Volt an. Es kommt zu Verbrennungen und Lähmungen, möglicherweise auch zum Herzstillstand. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, in denen Menschen das überleben. Spätfolgen wie Gedächtnisstörungen oder Augenschäden können aber zum Teil noch Jahre später auftreten.


    Wie kann man sich vor einem Blitzschlag schützen?

    Gewitter übersteht man am besten im Auto oder in festen Gebäuden. Wer im Freien überrascht wird, sollte Bäume, Masten, Zäune oder Gewässer meiden und sich möglichst klein machen – am besten auf den Fußballen hockend in einer Bodenmulde. Die Füße sollten nahe beieinander stehen.

    Verwendete Quellen:

    • dpa

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  • Komfort vs. Klimaschutz

    Ist Toilettenpapier eine Umweltsünde?


    vgzm.1704981-86331878 Komfort vs. Klimaschutz: So umweltschädlich ist Toilettenpapier. Eine Frau hält Toilettenpapier in der Hand: Die Tücher können umweltschädliche Stoffe enthalten. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images/mapichai)

    Eine Frau hält Toilettenpapier in der Hand: Die Tücher können umweltschädliche Stoffe enthalten. (Symbolbild) (Quelle: mapichai/Getty Images)

    Weiß, weich und reißfest – so soll für viele Verbraucher in Deutschland Toilettenpapier sein. Dieser Komfort geht jedoch stark zulasten der Umwelt. Dabei steht die ökologische der konventionellen Alternative in puncto Wohlfühlfaktor in nichts mehr nach.

    In Deutschland werden jährlich rund 12 Kilogramm Toilettenpapier pro Person verbraucht – das sind etwa 134 Rollen. Nur in den USA ist der Klopapierverbrauch höher: Hier sind es rund 141 Rollen pro Person im Jahr. Die Marke des Hygieneartikels ist den meisten dabei egal. Wichtig sind neben der Farbe, der Reißfestigkeit und einem weichen Gefühl auf der Haut vor allem der Preis. Allerdings machen all diese Faktoren Toilettenpapier zu einem großen Umweltsünder. Wie kann das sein?

    Hoher Chemikalieneinsatz bei der Produktion

    Insgesamt ist die Ökobilanz des konventionellen Hygieneartikels eher schlecht:

    Viele Hersteller verwenden bei der Produktion von Toilettenpapier kein recyceltes Altpapier. Um die hohen Komfortansprüche der Verbraucher zu erfüllen, setzen sie auf frischen Zellstoff unter anderem aus Eukalyptusfasern. Die Fasern machen das Papier weich und ermöglichen, dass es aus mehreren Lagen bestehen kann.

    Für diese Produkteigenschaften werden allerdings Fichten, Birken und Eukalyptusbäume benötigt und große Waldgebiete unter anderem in Brasilien, Chile, Kanada, Russland oder Uruguay abgeholzt.


    Aus diesen neuen, "frischen" Rohstoffen werden Primärfasern gewonnen. Sie sind einer der Hauptbestandteile von konventionellem Toilettenpapier. Ihre Herstellung verbraucht laut Umweltbundesamt deutlich mehr Energie und Ressourcen als die Produktion der ökologischen Alternative:


    • etwa 33 Prozent mehr Wasser,
    • rund 50 Prozent mehr Energie und
    • ein bis zu 50 Prozent höherer CO2-Ausstoß.

    Zudem wird für das Aufhellen der Primärfaser mehr Bleichmittel benötigt, als für recycelte Fasern.

    Darüber hinaus werden einigen Toilettenpapiervarianten bestimmte Chemikalien zugesetzt, damit es besonders weich ist, gut riecht oder Motive auf der Oberfläche aufgedruckt werden können. Die Stoffe belasten nach der Entsorgung das Wasser und können durch die giftigen Zusätze, im Gegensatz zu den umweltfreundlichen Produkten, schwerer recycelt werden. Enthält konventionelles Papier beispielsweise Aufheller, kann es nicht als Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" weiterverarbeitet werden.

    Nicht jedes Öko-Papier ist wirklich gut für die Umwelt

    Trotz der vielen Vorteile, vor allem für die Umwelt, greifen nur wenige Verbraucher zu umweltfreundlichen Alternativen: Grau, dünn und von geringer Qualität – das ist umweltfreundliches Toilettenpapier allerdings nicht mehr. Dennoch haben viele Verbraucher weiterhin dieses Bild im Kopf, wenn sie an die ökologische Alternative zum konventionellen Hygieneartikel denken.


    Blauer Engel: Das Umweltsiegel kennzeichnet ökologische Produkte. (Quelle: imago/epd)

    Blauer Engel: Das Umweltsiegel kennzeichnet ökologische Produkte. (Quelle: imago/epd)


    Die Vorurteile sind unbegründet: In mehreren Blindtests hat sich gezeigt, dass viele Verbraucher bei der Benutzung keinen wirklichen Unterschied zwischen konventionellem und recyceltem Toilettenpapier feststellen können. Denn die Herstellungsverfahren sind inzwischen so ausgereift, dass auch das Öko-Produkt weiß, weich und mehrlagig ist. Durch entsprechende Trocknungsverfahren wird ebenfalls der hohe Hygienestandard eingehalten.

    Tipp

    Umweltfreundliches Toilettenpapier erkennen Sie an dem "Blauen Engel" und dem "EU-Ecolabel".

    Umweltfreundliches Toilettenpapier, das das Siegel "Blauer Engel" trägt, besteht zu hundert Prozent aus Altpapier, wie beispielsweise alten Akten. Zudem verspricht das Gütesiegel, dass bei der Herstellung keine Hilfsstoffe verwendet werden, die Allergien auslösen können, wie Glyoxal. Auch Schadstoffe wie Quecksilber, Kadmium oder optische Aufheller werden nicht eingesetzt.

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    Beim "EU Ecolabel" wird eine hohe Umweltverträglichkeit des Produkts versprochen. Das gilt sowohl für die Herstellung als auch für die Entsorgung. Zusätzlich soll das Produkt verträglicher sein, da bei der Produktion nur wenige Chemikalien eingesetzt werden dürfen. Allerdings muss Toilettenpapier mit diesem Label keine Mindestmenge an Altpapier enthalten.

    Weitere Siegel sind beispielsweise FSC und PEFC. Sie stehen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Auch diese Produkte können Frischfasern beziehungsweise Primärfasern enthalten und garantieren keine Mindestmenge an verwendetem Altpapier.

    Achtung bei "holzfreiem" Toilettenpapier

    Auch wenn die Kennzeichnung "holzfrei" auf der Verpackung suggeriert, dass dieses Toilettenpapier ökologischer ist als konventionelles und hierfür keine Bäume gefällt wurden, sind diese Produkte nicht nachhaltig. Denn die Aufschrift "holzfrei" sagt lediglich etwas über den Holzstoffgehalt aus. Es können für die Herstellung also durchaus Wälder gerodet worden sein. Anstatt Holz wird zur Papierherstellung allerdings gebleichte Zellstofffaser verwendet. Das sind Reststoffe, die mithilfe von Chemikalien aus dem Holz herausgefiltert werden. Holzfreie Produkte bestehen bis zu fünf Prozent aus Holzstoffen.

    Eine weitere Variante ist "holzfreies, ungestrichenes Toilettenpapier". Die Kennzeichnung "ungestrichen" bedeutet unter anderem, dass es, im Gegensatz zu dem holzfreien Produkt, keine Bindemittel enthält.



    Eine wirklich umweltfreundliche Alternative zu konventionellem Toilettenpapier ist daher lediglich das Öko-Produkt mit den entsprechenden Umweltsiegeln.

    Verwendete Quellen:

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Hinweis auf Kosmetikprodukten

    Wissen Sie, was dieses Symbol bedeutet?


    vgzm.1704981-46743928 Haltbarkeit: Wann Sie Kosmetikprodukte nicht mehr benutzen sollten. Rückseite einer Handcreme: Das kryptische Symbol auf Kosmetikprodukten liefert Ihnen nützliche Informationen. (Quelle: t-online.de)

    Rückseite einer Handcreme: Das kryptische Symbol auf Kosmetikprodukten liefert Ihnen nützliche Informationen. (Quelle: t-online.de)

    Kosmetikprodukte werden überwiegend auf sensiblen Hautbereichen aufgetragen. Deshalb ist es wichtig, der Haltbarkeit ein besonderes Augenmerk zu schenken und Kosmetika nicht länger zu benutzen, als auf der Verpackung angegeben ist.


    Wie ist die Haltbarkeit auf Kosemtikprodukten ausgewiesen?

    Die Haltbarkeit aller Kosmetikprodukte ist durch das Abbild eines Tiegels auf dem Produkt angegeben. Auf dem Tiegel sind eine Ziffer sowie der Buchstabe "M" zu sehen. Die Ziffer in Kombination mit dem Buchstaben weist drauf hin, wie lange die Produkte nach dem Öffnen noch zu benutzen sind. Ein Pflegeprodukt, in dessen aufgedrucktem Tiegelsymbol "12M" steht, ist nach dem Öffnen zwölf Monate haltbar.

    Tiegel: In dem Symboltiegel ist abgebildet, wie viele Monate das Produkt nach dem Öffnen noch haltbar ist. (Quelle: dguv)Tiegel: In dem Symboltiegel ist abgebildet, wie viele Monate das Produkt nach dem Öffnen noch haltbar ist. (Quelle: dguv)

    Da die Haltbarkeitsangabe nicht ab dem Kaufdatum sondern ab dem Öffnen des Produkts zählt, sollten Sie auf der Unterseite des Produkts mit einem wasserfesten Stift notieren, wann es angebrochen wurde. Es ist daher ratsam, das Produkt erst zu öffnen, wenn Sie es tatsächlich auch benutzen wollen.

    Achtung

    Die Haltbarkeitsangaben beziehen sich auf eine fachgerechte Lagerung. Das bedeutet häufig, dass das Produkt an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort aufbewahrt wird. Starke Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen verringern die Haltbarkeit. Denn dadurch können sich Bakterien schnell vermehren und der Zustand des Produkts verändert sich, Cremes werden ranzig.

    Kosmetik, auf deren Verpackung der Tiegel mit der entsprechenden Monatsangabe fehlt, muss ein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen. In einigen Fällen ist auch lediglich eine Sanduhr oder die Worte "Mindestens haltbar bis" mit einem Datum aufgedruckt. Das ist häufig bei Produkten, die auch im ungeöffnetem Zustand kürzer als 30 Monate haltbar sind oder bei Einmalpackungen der Fall. Bei dem angegebenen Datum handelt es sich um kein Verfallsdatum, sondern einen Zeitpunkt, bis zu dem der Inhalt mindestens noch seine vorgesehene Wirkung hat und gesundheitlich nicht bedenklich ist.

    Sanduhr: Haben Produkte ein Mindesthaltbarkeitsdatum, steht dieses in der Falz oder neben einer Sanduhr. (Quelle: dguv)Sanduhr: Haben Produkte ein Mindesthaltbarkeitsdatum, steht dieses in der Falz oder neben einer Sanduhr. (Quelle: dguv)


    Wie lange sind die Produkte wirklich haltbar?

    Wie lange ein Pflegeprodukt haltbar ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Inhaltsstoffe sich darin befinden. Meist sind Öle und Fette enthalten, die mit dem Sauerstoff der Luft reagieren und schnell ranzig werden. Durch die Beigabe von Antioxidanzien kann die Haltbarkeit zwar verlängert werden, allerdings nur für einen bestimmten Zeitraum.


    Kosmetik mit einem hohen Wasseranteil, zu denen Tagescremes oder Körperlotionen gehören, sind anfällig für die Keimbildung. Konservierungsstoffe können die Vermehrung der Bakterien im Produkt eindämmen und ihr entgegenwirken. Allerdings sind diese Zusätze bei einem kosmetischen Produkt eher unerwünscht. Für sensible Haut sind viele Konservierungsstoffe nicht verträglich.


    Der Trend geht zu naturkosmetischen Produkten. Viele Hersteller verzichten dabei auf den Einsatz von Konservierungsstoffen. Bei Naturkosmetikprodukten ist deshalb auch ein deutlich niedrigeres Haltbarkeitsdatum aufgedruckt. Es liegt bei drei bis vier Monaten.

    Kann man die Haltbarkeit verlängern?

    Durch die richtige Aufbewahrung können Cremes, Shampoos und dekorative Kosmetik durchaus länger als angegeben verwendet werden. Stellen Sie sie an einen kühlen und geschützten Ort. Ein guter Badezimmerschrank, der nicht an einer Heizung steht, kann teilweise ausreichen. Einige Kosmetikprodukte – besonders Puder, Rouge und Lidschatten – sollten zusätzlich in einer luftdichten Box aufbewahrt werden, damit kein Wasserdampf eindringen kann.

    Für viele Pflegeprodukte eignet sich auch die Aufbewahrung im Eierfach des Kühlschranks. Das gilt besonders für Cremes und Lotions. Hier nicht aufbewahrt werden sollte folgende Kosmetika:

    • Lippenstift: Öl löst sich aus den enthaltenen Wachsen und der Lippenstift lässt sich schlechter auftragen.
    • Nagellack: Er kann verklumpen und lässt sich schlechter verteilen. Für das Auftragen sollte der Lack Raumtemperatur haben.
    • Parfüm: Wird es zu kalt, kann es an Duft verlieren.
    • Puder, Rouge, Highlighter: Sie fangen an zu bröckeln.

    Bewahren Sie diese Produkte dennoch an einem dunklen, gut temperierten Raum auf. Es empfiehlt sich beispielsweise der Schlafzimmerschrank.

    Ein weiterer Trick, wie Sie die Vermehrung von Keimen verringern und somit die Haltbarkeit verlängern können, sind Pumpspender. Sie dosieren das Produkt besonders hygienisch. Zur Entnahme müssen Sie nicht mit Ihren Fingern in den Tiegel greifen, wodurch unter Umständen wieder neue Bakterien in das Produkt gelangen. Können Sie die Kosmetik nicht umfüllen, entnehmen Sie Cremes und Co. mit einem Spachtel. Diesen können Sie unter anderem in Apotheken erwerben.



    Darüber hinaus sollten Sie stets nur mit sauberen Fingern die Pflegeprodukte entnehmen. So können Sie ebenfalls die Anzahl neuer Keime in der Kosmetik verringern.

    Abgelaufene Kosmetik erkennen

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Kosmetik noch in Ordnung ist, sollten Sie auf Ihre Instinkte vertrauen:

    • Riechen Sie an dem Produkt. Ein ranziger, säuerlicher oder bitterer Geruch kann auf eine abgelaufene Haltbarkeit hindeuten.
    • Schauen Sie sich das Produkt an. Ist die Konsistenz und die Farbe noch dieselbe? Haben sich die Bestandteile getrennt? Sieht das Produkt stark verändert aus, sollten Sie es lieber nicht mehr benutzen und entsorgen.
    • Achten Sie auf die Reaktion Ihres Körpers. Reagiert Ihre Haut nach dem Auftragen von Pflegeprodukten mit Rötung, Juckreiz oder Ausschlag, sollten Sie das Produkt nicht mehr verwenden, auch wenn es noch angenehm riecht. Teilweise können Cremes so stark parfümiert sein, dass ein unangenehmer Geruch überdeckt wird.

    Gelbe Creme: Vertrauen Sie auf Ihre Instinkte. Riecht das Produkt schlecht oder sieht es anders aus, sollten Sie es nicht mehr verwenden. (Quelle: Getty Images/Mary Smith)

    Gelbe Creme: Vertrauen Sie auf Ihre Instinkte. Riecht das Produkt schlecht oder sieht es anders aus, sollten Sie es nicht mehr verwenden. (Quelle: Mary Smith/Getty Images)


    Wie lange ist dekorative Kosmetik haltbar?

    Abdeckstift, Concealer

    Bei regelmäßiger Reinigung bis zu zwölf Monate.

    Abdeckstifte und Concealer kommen häufig in direkten Hautkontakt. Dadurch kann sich die Anzahl der Keime schnell erhöhen – die Verwendbarkeit wird hingegen reduziert. Um das zu vermeiden, sollten Sie den direkten Hautkontakt vermeiden und die Produkte nur mit entsprechenden Utensilien auftragen – beispielsweise Schwämmchen oder Pinsel. So verlängern Sie die Dauer, in der Sie das Produkt verwenden können.

    Eyeliner

    Je nach Konsistenz bis zu einem Jahr.

    Bei flüssigem Eyeliner können sich aufgrund des hohen Wassergehalts schnell Keime vermehren. Sie sollten das Produkt daher nach etwa acht Monaten austauschen und so eine mögliche Entzündung des Auges verhindern.

    Kajal kann bis zu einem Jahr verwendet werden. Säubern Sie am besten die Spitze regelmäßig um Keime und Bakterien zu entfernen und einer Augenentzündung vorzubeugen.

    Foundation

    Bei guter Lagerung bis zu einem Jahr.

    Kommen Foundations oft mit Schwämmchen oder Pinseln in Kontakt, können sich in dem Produkt schnell Keime bilden. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihre Schwämmchen und Pinsel regelmäßig reinigen und nur mit sauberen Utensilien das Produkt entnehmen.

    Lippenstift

    In der Regel bis zu zwei Jahre.


    Dadurch, dass das Produkt häufig an den Mund geführt ist, kann es auch schnell mit Speiseresten in Kontakt kommen. Lippenstift ist daher besonders anfällig für Keime. Reinigen Sie die Oberfläche am besten mehrmals wöchentlich mit einem Kosmetiktuch.

    Puder, Rouge, Highlighter, Lidschatten

    Je nach Konsistenz zwischen ein und zwei Jahre.


    Puder ist bis zu zwei Jahre haltbar, wenn es mit einem sauberen Pinsel entnommen wird und keine Fremdstoffe hineinfallen. So können Sie loses und kompaktes Puder länger keimfrei halten.

    Puder, Rouge und Highlighter in Cremeform sind anfälliger für Keime, da sie einen höheren Wasseranteil haben. Sie können schnell verunreinigen und sollten ebenfalls nur mit sauberen Utensilien oder sauberen Fingern entnommen werden. Cremeprodukte dieser Art sind etwa ein Jahr verwendbar.

    Wimperntusche

    Teilweise bis zu sechs Monate.


    Da das Produkt im empfindlichen Augenbereich angewendet wird, sind in ihm nur wenige Konservierungsstoffe enthalten. Die Haltbarkeit von Mascara können Sie verlängern, indem Sie das Bürstchen mit einem Mal herausziehen und die teilweise typische Pumpbewegung vermeiden. Durch das Auf und Ab kann Luft in die Packung dringen. Sie fördert die Keimbildung. Zu viele Keime können zu einer Bindehautentzündung führen.

    Wie lange sind Pflegeprodukte haltbar?

    • Cremes und Lotions für Gesicht und Körper: nach dem ersten Öffnen etwa ein Jahr, je nach Wassergehalt. Das gilt auch für getönte Tagescremes. Nicht mehr verwenden sollten Sie das Produkt, wenn sich Öl und Wasser trennen. In diesem Fall setzt sich auf der Oberfläche eine Flüssigkeit ab.
    • Deodorants: teilweise bis zu mehrere Jahre. Enthalten die Antitranspirante Alkohol, sind sie länger verwendbar. Auch wenn sie nicht in direkten Hautkontakt kommen. Bei Deosticks können Sie die Oberfläche auch regelmäßig mit einem Kosmetiktuch reinigen und so Keime entfernen und die Haltbarkeit verlängern.
    • Gesichtsmasken: nach dem Öffnen bis zu einem Jahr. Entsorgen Sie das Produkt, wenn sich auf der Oberfläche eine Flüssigkeit absetzt.
    • Parfum: bei richtiger Lagerung bis zu zwei Jahren. Ideal ist beispielsweise der Kleiderschrank oder die Kommode im Schlafzimmer. Verändert sich der Geruch, sollten Sie den Duft nicht mehr verwenden.
    • Selbstbräuner: in der Regel bis zu sechs Monate. Das Produkt verliert nach einem gewissen Zeitraum seine Wirkung.
    • Sonnencreme, -lotion: ungeöffnet bis zu 36 Monate. Liegt der Sonnenschutz allerdings länger in der Sonne, wie das häufig bei Sommerurlauben der Fall ist, wesentlich kürzer. Zwar verliert das Produkt dadurch nicht an seiner schützenden Wirkung, allerdings können sich die Inhaltsstoffe verändern und zu Hautirritationen führen.
    • Toner, Gesichtswasser: teilweise bis zu zwei Jahre. Enthalten die Produkte Alkohol, können sie länger verwendet werden.
    • Zahnpasta: in der Regel ein Jahr. Zwar beinhalten die Zahnpflegeprodukte antibakterielle Wirkstoffe, da der Inhalt zumindest an der Öffnung mit den Bakterien auf der Zahnbürste in Kontakt kommt. Dennoch sollten Sie sie nicht länger benutzen.


    Verwendete Quellen:

    • Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

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