Haushalt Tipps !!! 2. Teil

  • Unschöne Ränder ----

    Mit diesem Trick einfach Flecken auf Holz entfernen


    Die meisten Tische aus Echtholz machen zwar einen sehr robusten Eindruck, doch wenn ein Missgeschick passiert, kann das zum dauerhaften Schaden werden. Wie Sie Flecken von Tomatensoße, Wasser oder durch Hitze entfernen

    Wie man welche Flecken im Holz beseitigt, hängt davon ab, wie die Oberfläche behandelt ist: geölt, gewachst oder lackiert. Für alle Flächen gilt allerdings gleichermaßen, dass sich Flecken umso leichter entfernen lassen, je schneller man sie behandelt.


    Föhn lässt Flecken im Holz verschwinden

    Ein wichtiges Hilfsmittel bei Fleckenpannen auf Holz ist der Föhn. Der Haartrockner ist beispielsweise unentbehrlich, wenn ein zu heißer Topf einen weißen Fleck auf dem dunklen Tisch hinterlassen hat – sofern die Oberfläche gewachst oder lasiert ist. Halten Sie den Föhn für wenige Minuten in sehr kurzer Entfernung auf die betroffene Stelle. Anschließend ist der Fleck verschwunden.

    Möbelpolitur ist meist keine gute Lösung – doch Flecken, Dellen und sogar Kratzer lassen sich mit den richtigen Tricks ganz einfach entfernen.


    Auch bei einem Kerzenwachsunfall auf unbehandelten oder geölten Oberflächen kommt der Föhn zum Einsatz. Nachdem Sie den Großteil des Wachses vorsichtig abgekratzt haben, legen Sie ein Löschblatt auf den Fleck und halten den Föhn auf die Stelle. Das Löschblatt saugt die erwärmten Wachsreste auf.


    Wasserflecken im Holz beseitigen

    Selbst Wasserflecken lassen sich mit dem Haartrockner beseitigen. Dazu tragen Sie Bienenwachs auf den Fleck auf, föhnen es ein und polieren die Stelle anschließend nach.


    Viele schwören zum Beseitigen von Wasserflecken allerdings auf eine Kombination aus Sonnenblumenöl und Salz. Dazu geben Sie wenige Tropfen Öl und eine Prise Salz auf einen weichen Lappen und reiben den Wasserfleck damit gründlich ein. Selbst alte Flecken lassen sich mit etwas Geduld auf diese Weise entfernen. Wem das Salz zu aggressiv ist, der kann auch auf Zahnpasta zum Polieren der empfindlichen Oberfläche setzen.

    Dellen mit dem Bügeleisen beheben Auf den ersten Blick besonders tragisch scheinen Dellen im Holz zu sein. Dabei genügt oft ein nasser Lappen und ein Bügeleisen, um die Oberfläche wieder zu glätten. Dazu legen Sie ein feuchtes Leinentuch auf die beschädigte Stelle und gehen mit einem wollwarmen Bügeleisen darüber. Durch die Kombination aus Hitze und Wasser quellen die Holzfasern wieder etwas auf und die Oberfläche wird angeglichen. Kratzer in Holzoberfläche loswerden Kleinere Kratzer im Holz lassen sich mit Nüssen behandeln. Dazu reiben Sie die Stelle mit einer halben Nuss ein. Die Walnuss ist gut für Kratzer im Nussbaum geeignet. Für hellere Hölzer nehmen Sie eine Haselnuss.

    Flecken im Holz entfernen

    Auch wenn Öl oder Wachs die Holzoberfläche gegen das Eindringen von Flüssigkeit schützen soll, hält diese Barriere nur eine Zeit lang. Umso wichtiger ist es, umgefallene Getränke oder Soßen sofort aufzuwischen. Hat beispielsweise die Soße dennoch einen Fettfleck hinterlassen, können Sie versuchen, ihn mit steifem Seifenschaum zu entfernen. Dazu geben Sie Spülmittel in Wasser und schlagen es mit einem Schneebesen zu einem steifen Schaum. Bingen Sie diesen auf den Fleck auf und lassen ihn dort einige Zeit einziehen. Anschließend tupfen Sie ihn mit einem Lappen ab. Diese Methode wirkt auch bei Kaffeeflecken.

    Größeren Verschmutzungen auf Massivholz können Sie auch mit Neutralseife auf einem weichen Schwamm und wenig Wasser zu Leibe rücken. Nach dem Einreiben wird die Seife abgewischt und das Holz trocken gerieben.

    Viele Polituren schaden dem Massivholz

    Möbelpolituren sind zum Auffrischen von Holzmöbel hingegen nur bedingt zu empfehlen. Auch wenn sie bei der Möbelpflege wegen ihres schnellen Auffrischungseffekts sehr beliebt sind, enthalten sie häufig Silikonöle oder chemische Verbindungen mit Mineralölen. Diese dringen in das Holz ein und lassen sich nicht mehr entfernen. Ein Restaurieren der Oberfläche sei dann nicht mehr möglich und wertvolle Stücke, gerade Antiquitäten, könnten an Wert verlieren. Die kostbaren, alten Möbel sollten daher nur mit einem auf sie abgestimmten Pflegemittel gesäubert werden.



    Weiterhin bilden Polituren einen Film auf der Oberfläche, der schmierig werden und Staub anziehen kann.

    Verwendete Quellen:

    T-online

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  • Fenster, Küche, Bad ---

    Diese Tipps helfen beim Frühjahrsputz

    Keiner macht den Frühjahrsputz gerne. Doch einmal im Jahr ist bei vielen traditionell Großreinemachen angesagt. Mit dieser Checkliste für den Frühjahrsputz geht das immerhin leichter. Wie Sie vorgehen sollten.


    Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit, um wieder Frische und Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen. Schmutz und Dreck schmälern das Wohlfühlen und wirken sich dementsprechend auf die Seele aus. Eine blitzblanke Wohnung verschafft hingegen ein gutes Gefühl. Wichtig ist, dabei strukturiert und sorgfältig vorzugehen. Putzen Sie nur halbherzig und unordentlich, werden Sie schnell wieder die Lust verlieren und sich womöglich später ärgern. Schließlich entfernen Sie nicht alle Keime und Ungeziefer.


    Erstellen Sie eine Checkliste

    Erstellen Sie sich vorab eine Checkliste – eine Vorlagen haben wir hier für Sie kostenlos zum herunterladen und ausdrucken. Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Aktion ein. Am besten multiplizieren Sie die eingeplante Zeit mal 1,5. Wer mag, kann die Aktion auch auf mehrere Tage verteilen und sich Unterstützung durch die Familie holen. Am besten eignen sich Tage, an denen die Sonne scheint und an denen es draußen nicht mehr ganz so eisig ist – dann können Sie während Ihrer Aktion die Fenster öffnen, sodass der Staub raus und frische Luft hinein kommt.

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    Denken Sie auch daran, ausreichend zu trinken und zu essen und sich Pausen zu gönnen. Wenn Sie keine Lust haben, können Sie mit guter Musik Ihre Laune etwas heben.

    Teurer Reiniger müssen nicht sein

    Spezielle und teurere Reiniger sind selten effektiv. Häufig reichen Handspülmittel, Allzweckreiniger, Scheuermilch und ein saurer Reiniger auf Zitronensäurebasis aus. Verzichten Sie auf Chemiekeulen. Bei Reinigern gilt: Weniger ist mehr. Zu viel an Tensiden, also an waschaktiven Substanzen, lösen sich nur schwer auf, bilden einen Film und verschmieren nur dadurch die Flächen. Dadurch ziehen diese sogar den Schmutz an.

    Alternativ können Sie sich Ihre Reiniger selbst herstellen. Das spart Geld und schont die Umwelt: Essig, Zitronensäure (in Pulverform), Natron und Waschsoda reichen für das Reinigen des gesamten Haushalts. Wenn Sie diese natürlichen Mittel für bestimmte Flecke kombinieren, sind sie teilweise echte Wunderwaffen.

    • Streifenreife Fenster: Ein paar Tropfen haushaltsübliches Handspülmittel, etwas Spiritus in fünf Litern Wasser aufgelöst, genügen fürs Fensterputzen.
    • Kalkflecke und -ränder loswerden: Essig wirkt gegen Kalk. Ähnlich ist auch Zitronensäure einsetzbar – sie ist aber geruchsneutraler.
    • Glänzende Oberflächen: Wasser gemischt mit Natron in einer Sprühflasche sorgt für saubere Fenster oder Kühlschränke.
    • Sauberer Boden: Mit Natron und Zitronensäure (1:1) im Wischwasser lassen sich säurebeständigen Böden und Arbeitsflächen reinigen.
    • Fettflecke entfernen: Waschsoda in Kombination mit Wasser ist ein sehr guter Fettlöser. Hartnäckige Flecken werden mit einer Sodalösung eingeweicht.
    • Gepflegte Möbel: Möbel können Sie mit selbsthergestellter Politur aus Essig und Öl pflegen.

    Achtung

    Tragen Sie beim Einsatz dieser Mittel Handschuhe, denn Essig, Zitronensäure und Co. können die Haut reizen. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie auch bei einer Hausstauballergie oder einer Atemwegserkrankung einhalten. 

    So können Sie Platz schaffen

    Damit Sie für Ihren Frühjahrsputz genügend Platz haben, räumen Sie zuerst den Teil der Wohnung auf, den Sie sich vorgenommen haben. Sortieren Sie herumliegende Gegenstände weg oder aus. Kaputtes und Ungenutztes wird entsorgt – das gilt ebenso für Dekorationen, wie für Kleidung und Möbel.


    Beim Ausmisten kann folgendes Prinzip helfen: Was ein Jahr lang ungetragen im Kleiderschrank lag, wird eh nicht mehr angezogen. Also ab damit zur gemeinnützigen Kleiderkammer.

    Feste Reihenfolgen können helfen

    Bevor Sie die Sachen wieder an ihren Platz räumen, wird dieser gründlich von Schmutz befreit:


    1. Saugen Sie die Polstermöbel mit der Polsterdüse des Staubsaugers ab. Waschen Sie abnehmbare Polster oder lassen Sie sie bei Bedarf reinigen. Generell sollten Sie dabei auf die Herstelleranweisung achten.
    2. Auch die Regale, Schränke und Kommoden müssen ausgeräumt und gereinigt werden – wischen Sie die Innen- und Außenseiten sowie die Türen mit einem Lappen ab. Das Innere der Schubladen dabei nicht vergessen. Das vertreibt muffige Gerüche und eventuell abgelegte Eier von Schädlingen werden so auch aus den Zwischenräumen entfernt. Löcher werden am besten zugeklebt. Legen Sie zum Schutz Ihrer Textilien Zedernholz oder Lavendel in den Schrank.
      Eine abschließende Außenpolitur sorgt für Glanz und schützt zugleich die Möbel.
    3. Ihre Zimmerpflanzen bekommen nun ebenfalls Aufmerksamkeit: Entfernen Sie vertrocknete oder abgestorbene Teile – auch ein Rückschnitt macht teilweise Sinn. Brausen Sie die Pflanzen unter der Dusche ab, um sie so zu entstauben. Ein Müllsack über dem Topf am Stamm zusammengebunden verhindert, dass dabei Erde herausgespült wird. Bei großen Pflanzen können Sie die Blätter auch vorsichtig mit einem Baumwolltuch abwischen.
    4. Beim Bodenwischen sollten Sie sich an die Herstelleranweisungen halten. Um hartnäckige Verkrustungen zu lösen, gibt es Scheuermilch. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn Scheuermilch kann bestimmte Oberflächen aufrauen oder verkratzen.

    Fenster streifenfrei putzen

    Spätestens wenn die Sonne nicht mehr richtig durch die Scheiben dringt, wird es Zeit, die Fenster zu putzen. So geht es am besten: Zunächst werden die Scheiben innen und außen ordentlich mit einem gewöhnlichen Viskose- oder Mikrofasertuch eingeseift. Ein sogenannter Einwascher mit einer Querstange mit Lammfellbezug erleichtert diese Arbeit. Danach wird das Reinigungsmittel mit einem Abzieher, einem Handgerät mit Gummileiste, streifenfrei abgenommen. Ziehen Sie diesen in schlangenförmigen Linien von links nach rechts die Scheibe herunter. Zeitungspapier zum Nachwischen, Omas liebstes Hausmittel, ist da nicht mehr nötig. Danach die Rahmen innen und außen abputzen. Bei der Gelegenheit bietet es sich auch an, die Gardinen zu waschen.

    Küche und Bad reinigen

    Wenn Sie die Wohnräume soweit fertig haben, sind die Nutzräume wie das Badezimmer und die Küche dran. Die Reihenfolge ist sinnvoll, da Sie hier während Ihrer Putzaktion Wasser holen und andere Gegenstände abspülen. Putzen Sie die Nutzräume also am Ende Ihres Frühjahrsputz. So verhindern Sie, dass diese Räume später wieder dreckig sind und Sie noch einmal putzen müssen.

    Unser Tipp

    Wenn Sie keinen ganzen Tag für einen Frühjahrsputz aufwenden möchten, können Sie die Reinigungsarbeiten auch über mehrere Tage hinweg verteilen und sich immer einen Raum oder eine einzelne Arbeit wie Fensterputzen, wischen usw. vornehmen.


    Neues Wohngefühl ohne großen Aufwand

    Auch frischer Pepp und mehr Ordnung schadet der Wohnung nicht. Neue Deko verleiht Räumen einen frischen Look. Überflüssiges wird in Boxen oder großen Schachteln weggeräumt. Die Wohnung wirkt so gleich aufgeräumter! Wer alte Vasen aussortiert, muss sie nicht unbedingt wegschmeißen. Im Bastelladen gibt es flüssiges Gummi zu kaufen. Die Vase wird stellenweise darin getaucht und erhält so eine neue Optik.

    Wie Sie am besten beim Frühjahrsputz entrümpeln, erfahren Sie bei uns.


    Quelle:T-Online.de

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  • So können Sie Schimmel im Haus dauerhaft entfernen


    Wo Feuchtigkeit in der Wohnung ist, gedeiht Schimmel besonders gut. Es ist wichtig, die Schimmelflecken möglichst schnell zu entfernen. Manchmal genügt dafür ein Schwamm und etwas Alkohol, in anderen Fällen muss der gesamte Putz runter. Wie Sie am besten vorgehen und wann welche Maßnahme sinnvoll ist, lesen Sie hier.


    Besonders an Außenecken oder an Fenstern, wo Kondenswasser für die nötige Feuchtigkeit sorgt, siedeln sich Schimmelpilze gern an. Aber auch kühle Außenwände sind gefährdet – vor allem Stellen, an denen wenig Luft zirkuliert, etwa hinter Schränken und Regalen. Im Winter gedeiht Schimmel besonders gut im Haus. Aber auch im Sommer, wenn es warm und feucht zugleich ist, finden Schimmelpilze perfekte Gegebenheiten, um zu Gedeihen.

    Schimmel entfernen

    • Entfernen Sie kleine Schimmelstellen mithilfe von Alkohol.
    • Größere Stellen sollte ein Fachmann entfernen, da die Ursache entfernt werden muss.
    • Anti-Schimmel-Farbe hilft nur bedingt gegen Schimmel.

    Nur kleine Schimmelflecken selbst entfernen

    Sind die Schimmelflecken klein, können Sie sie selbst von den Wänden entfernen, beispielsweise mit Spiritus. Ist mehr als ein halber Quadratmeter schwarz, ziehen Sie lieber einen Fachmann hinzu. Denn wird der Schimmel nur oberflächlich entfernt, die Ursache aber nicht beseitigt, kommen die Pilze immer wieder.


    Kleinere oberflächliche Schäden können noch mit Schimmelentfernern bekämpft werden. Aber meist reicht das nicht aus. Sind Tapeten und Mauern von Schimmel befallen, lässt er sich mit einfachen Mitteln kaum entfernen. Die Pilze setzen sich in die Oberschicht des porösen mineralischen Wandputzes – zu tief für Hausmittel oder chemische Stoffe.


    Achtung

    Wenn Sie den Schimmel selbst entfernen, sollten Sie entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Hierzu gehören das Tragen von Schutzhandschuhen sowie einer Atemschutzmaske. Der Raum sollte zudem gut belüftet sein, damit Sie die schädlichen Dämpfe und durch die Luft getragenen Schimmelsporen nicht weiter einatmen. Säubern Sie den Raum anschließend, um eine Ausbreitung des Pilz zu verhindern.


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    Hausmittel oft besser als Fungizide

    Auf die chemische Keule ganz verzichten können Sie, sobald der Auslöser gründlich entfernt wurde. Dann reichen bereits Hausmittel wie beispielsweise Alkohol aus.

    Anders als Fungizide, die nach der Behandlung der Flecken längere Zeit in den Räumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohner gefährden können, verflüchtigt sich Alkohol nach dem Lüften schnell. Kleine Flecken lassen sich gut mit 70- bis 80-prozentigem Ethylalkohol entfernen.

    Mit Alkohol Schimmel entfernen

    Tränken Sie einen alten Baumwolllappen in mindestens 70-prozentigem Alkohol (Isopropylalkohol). Betupfen Sie mit leichtem Druck die schimmelnde Fläche. Achten Sie aber darauf, dass der Untergrund dabei nicht durchweicht. Warten Sie, bis die Stelle getrocknet ist und wiederholen Sie den Vorgang gegebenenfalls mehrfach. Achten Sie darauf, die Schimmelsporen bei der Anwendung nicht zu verreiben. So könnten Sporen an noch nicht betroffene Stellen gelangen.

    Wichtig

    Entsorgen Sie den Lappen nach der Anwendung. Andernfalls könnten sich die Sporen auf andere Flächen ausbreiten.


    Schimmel mit Brennspiritus entfernen

    Für unempfindliche Flächen können Sie die befallene Stelle auch mit Wasserstoffperoxid oder Brennspiritus behandeln. Beide Mittel reizen allerdings die Schleimhäute sehr stark. Wenden Sie diese Chemikalien daher nur in gut belüfteten Räumen an und tragen Sie beim Verwenden Handschuhe und eine Atemschutzmaske.


    Tipp

    Einmalhandschuhe reichen hierfür nicht aus. Verwenden Sie am besten dicke Spülhandschuhe.


    Benetzen Sie die befallene Stelle mit einem in Brennspiritus oder Wasserstoffperoxid getränkten Putzlappen. Ist die Stelle getrocknet, wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf mehrmals. Tupfen Sie dabei mit leichtem Druck auf gesamte die Fläche – vergessen Sie die Ränder dabei nicht.


    Essig zur Schimmelbekämpfung ungeeignet

    Das vielerorts angepriesene Hausmittel Essig oder Essigessenz ist ungeeignet zur Bekämpfung von Schimmel. Viele Baustoffe und insbesondere Kalk neutralisieren den Essig. Hinzu kommt, dass mit dem Essig organische Nährstoffe auf das Material gelangen. Dieses kann das Pilzwachstum sogar fördern. Auch Backpulver gilt als Hausmittel gegen Schimmel. Dies beseitigt den Befall jedoch nur kurzfristig und verstärkt das Problem ebenso wie Essig auf lange Sicht.


    Schimmel auf Keramik und Metall

    Eine Ausnahme gilt für Metall und Keramik. Auf diesen Materialien können Sie mit Essig den Schimmel leicht entfernen. Tränken Sie dazu einen alten Baumwolllappen in Essigessenz (mindestens 25 Prozent) und betupfen Sie damit die befallene Stelle. Wiederholen Sie den Vorgang mehrfach sobald die Stelle getrocknet ist, wenn der Schimmel noch nicht verschwunden ist.

    Von Schimmelpilzen befallene Materialien müssen gründlich gereinigt werden. Ist das nicht möglich, zum Beispiel wenn die Sporen in Polstermöbel eingedrungen sind, müssen die Möbel sicherheitshalber entsorgt werden.



    Wichtigste Maßnahme: Ursache beseitigen

    Neben den Symptomen muss die Ursache des Schimmels behandelt werden, um diesen zu entfernen. Oft muss sogar der Putz an den betroffenen Stellen entfernt werden. So können, wenn keine Nässe mehr an den befallenen Stellen auftritt, bereits handelsübliche Schimmelbeseitigungsmittel eingesetzt werden. Wird die Ursache des Schimmelbefalls nicht beseitigt, müssen notgedrungen schwere Geschütze aufgefahren werden.

    Müssen Sie Tapete und Putz entfernen und eine Schimmelsanierung durchführen, sollten Sie hier Vorsichtsmaßnahmen treffen. Eine Atemmaske, Schutzkleidung und Handschuhe sind Pflicht. Zudem sollten alle Gegenstände aus dem Raum geräumt werden. Bevor die befallene Tapete entfernt werden kann, müssen die Pilze mit den Anti-Schimmelmitteln abgetötet werden. Zu vermeiden ist hierfür der Einsatz von hypochlorithaltigen Mitteln. Sie entfernen nicht nur den Schimmel, sondern belasten auch die Atemwege der Anwender.

    Anti-Schimmel-Farben sind oft gesundheitsschädlich

    Wo neuer Befall droht, zum Beispiel wegen Baumängeln wie Wärmebrücken, können Anti-Schimmel-Farben oder -Farbzusätze helfen. Mittel mit der Substanz Octylisothiazolinon, zum Teil kombiniert mit anderen Bioziden, haben sich dabei als sehr wirksam erwiesen. Allerdings sei mit diesen Chemikalien nicht zu spaßen. Bei der Arbeit muss der Raum gut belüftet werden. Gummihandschuhe und Atemschutzmaske sind Pflicht.

    80 Prozent des Schimmels versteckt

    Schwarze Flecken an den Wänden und Decken können ein Anzeichen dafür sein, dass sich der Schimmel hinter der Wandverkleidungen und Tapeten, unter dem Laminat oder in Dämmstoffen verbirgt. Ein modriger Geruch, klamme Wäsche in den Schränken oder auch gesundheitliche Probleme der Bewohner sind Indizien, dass sich irgendwo Pilze und Bakterien verstecken. Diese können sich etwa in einer Allergie äußern. Ein Alarmsignal, dass sich Schimmel im Haus bilden könnte, ist auch Kondenswasser an den Fensterrahmen. Die Wassertröpfchen zeigen an, dass zu viel Feuchtigkeit im Raum ist.

    Laut Experten sind rund 80 Prozent der Schimmelschäden versteckt. Ursachen können alte Wasserschäden sein oder die sogenannte anhaltende Neubaufeuchte, die grundsätzlich in neuen Häusern erst einmal ein Problem ist. Denn beim Bau wird zum Beispiel für Beton Wasser verwendet, und die Feuchtigkeit muss sich über Monate aus dem Gemäuer verflüchtigen. Geht diese nicht weg, kann sich Schimmel bilden.

    Tipps zur Schimmelvermeidung: richtig lüften und heizen

    Ein richtiges Lüftungs- und Heizverhalten ist besonders wichtig, um Schimmel zu vermeiden. Hinweise, ob Sie mehr oder weniger lüften beziehungsweise heizen müssen, geben die Richtwerte für die Temperatur und die Raumluftfeuchtigkeit:

    Eine normale Luftfeuchtigkeit ist von Raum zu Raum verschieden:


    • Wohnräume: 40 bis 60 Prozent
    • Schlafräume: 40 bis 60 Prozent
    • Küche: 50 bis 60 Prozent
    • Badezimmer: 50 bis 70 Prozent

    Zusätzlich sollten Sie auch auf die Raumtemperatur achten. Ihr optimaler Wert ist ebenfalls von dem jeweiligen Nutzungsraum abhängen:

    • Wohnräume: 20 bis 23 Grad Celsius
    • Schlafräume: 17 bis 20 Grad Celsius
    • Küche: 18 bis 20 Grad Celsius
    • Badezimmer: 20 bis 23 Grad Celsius

    Weiterhin sollten Sie Möbel nie direkt an die Wand stellen, sondern wenige Zentimeter davon entfernt aufstellen. So kann zwischen Wand und Möbelstück noch ausreichend Luft zirkulieren.

    Weitere Tipps, wie Sie Schimmel vorbeugen und vermeiden, finden Sie hier.

    Raumluftfeuchtigkeit messen

    Ein weiterer Grund für immer wiederkehrenden Schimmel ist eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Diese sollten Sie mit einem Hygrometer messen.

    Eine Änderung des Lüftverhaltens oder die Installation einer Lüftungsanlage, beugt Schimmel ebenfalls vor. In anderen Fällen kann aber auch eine unzureichende Wärmedämmung die Ursache für hartnäckigen Schimmelbefall sein.

    Als Sofortmaßnahme können Sie auch einen Luftentfeuchter im Raum aufstellen. Achten Sie dabei darauf, dass sie diesen in der richtige Größe kaufen. Wie viel Kubikmeter er entfeuchten kann, ist auf der Verpackung vermerkt.

    Schimmel im Badezimmer vermeiden

    Besonders im Badezimmer bildet sich schnell Schimmel. Der Raum ist häufig warm und feucht und bietet daher die besten Voraussetzung für Schimmel. Es ist daher wichtig, das Badezimmer stets gut zu lüften, möglichst trocken zu halten und ausreichend zu heizen. Zusätzlich sollten Sie nach dem Duschen das Wasser mithilfe eines Abziehers von den Fliesen entfernen. Badewanne und Ablagen können mit einem Handtuch trockengewischt werde


    Gesundheitsgefahr durch Schimmel

    Pilzsporen verursachen zum einen Atemwegsleiden, wie Reizhusten oder Asthma, aber auch Hautreizungen und grippeähnliche Beschwerden. Selbst Schwindelanfälle und Gedächtnis- oder Sprachstörungen können von den Sporen ausgelöst werden. Besonders tückisch ist, dass die Gefahr nicht nur direkt von den Schimmelflecken an der Wand ausgeht. Die unsichtbaren Schimmelsporen fliegen wie feine Staubpartikel durch die Luft und werden eingeatmet. Wenn Sie Schimmel entfernen, sollten Sie Sich daher immer mit Atemschutz, Handschuhen und Schutzbrille schützen.

    Wohnung auf Schimmel prüfen lassen

    Kommen Ärzte und Patienten den Ursachen der oft langwierigen Beschwerden der Bewohner nicht auf die Spur kommen, kann ein Sachverständiger helfen. Schimmel kann die Atemwege reizen sowie chronische Müdigkeit oder Rheuma auslösen. Durch die Analyse der Raumluft werden Schimmelsporen in der Luft schneller erkannt.

    Mit Alkohol und Desinfektionsmitteln ist solchen verdeckten Schäden nicht beizukommen. Sie bleichen die Flecken nur oberflächlich, erreichen aber nicht die tiefen Schichten. Das muss der Fachmann erledigen.

    Haftet Mieter oder Vermieter bei Schimmelbefall?

    Neben der gesundheitlichen Belastung stellt sich die Frage, was den Befall verursacht hat und wer demnach für die Kosten der Beseitigung aufkommt. Oft kann nur ein Gutachter weiterhelfen.


    Um Schimmel in der Wohnung zu vermeiden, ist das regelmäßige Lüften und richtige Heizen durch den Mieter nötig. Andernfalls wird es für den Mieter schwieriger, bei Schimmelschäden ihren Vermieter zur Verantwortung ziehen. Eine Mietminderung kann hierdurch nach hinten losgehen.

    Ob die Mietminderung, die Klage oder die Verlagerung der Verantwortung wirklich Bestand haben, ist jedoch von Fall zu Fall verschieden. Pauschal lässt sich dies nicht sagen, da neben dem Lüft- und Heizverhalten zusätzlich noch andere Ursachen betrachtet werden müssen: Mangelhafte Bausubstanz (beispielsweise falsche Isolierung oder undichte, rissige Stellen), Fehler bei Sanierungsarbeiten oder ein Wasserschaden. Sind diese durch den Vermieter verursacht, muss in den meisten Fällen der Vermieter haften. Für die Absicherung ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen, der die Sachlage untersucht.


    Verwendete Quellen:

    • dpa-tmn

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  • Preiswert, nützlich, gut? -- Waschen günstige Waschmaschinen wirklich schlechter?

    Die Preisspanne bei Waschmaschinen ist enorm: Sie reicht von wenigen hundert Euro bis zu einigen tausend. Doch wo liegen die Unterschiede, und waschen teure Geräte wirklich besser?

    Auf dem Markt gibt es ein breites Sortiment an Waschmaschinen. Die fünfköpfige Familie Wagner aus Heilbronn sucht eine neue Maschine. Dabei ist ihnen wichtig, dass das neue Gerät eine Schontrommel hat sowie energiesparsam und umweltfreundlich ist. Zudem soll die Waschmaschine acht Kilogramm Wäsche waschen können.

    Reporterin Eva Röder geht mit dem Paar in einen Elektromarkt und lässt sich beraten. Drei Maschinen kommen dabei in die engere Auswahl: Eine Waschmaschine von Miele für 1.049 Euro, ein mittelpreisiges Modell von Siemens für 699 Euro und ein günstiges Gerät von Beko aus dem Internet für 365 Euro Euro. Alle Geräte sind in der Energieeffizienzklasse A+++ gelabelt und verfügen über eine Schontrommel mit acht Kilogramm Fassungsvermögen sowie über eine Nachlegefunktion. Die drei Waschmaschinen werden im Labor auf Energieverbrauch und Waschtemperatur getestet.

    Schontrommel

    Oben sind drei Schontrommeln mit unterschiedlich großen Noppen und Löchern abgebildet. Zum Vergleich ist unten eine alte Waschtrommel, mit gleichmäßiger Lochanordnung.

    Heutige Waschtrommeln (oben) haben unterschiedlich große Löcher und Noppen.

    Schontrommeln haben mehr Noppen als alte, herkömmliche Waschtrommeln. Zudem sind die Noppen und Löcher unterschiedlich groß. Die Wäsche gleitet dabei auf der Trommel, was die Textilien wiederum schont. Der Hersteller Samsung wirbt in einem Produktvideo mit einem Wasserfilm, der sich zwischen Schontrommel und Wäsche bildet, und dadurch die Textilien schonen soll.

    Im Produktportfolio des Elektrofachhandels findet sich noch eine neuartige Trommel, die sich gleichzeitig in gegensätzliche Richtungen dreht. Das soll, laut Hersteller Samsung, die Waschzeit um etwa die Hälfte reduzieren.

    Nachlegefunktion

    Mittlerweile verfügen fast alle Waschmaschinen über Nachlegefunktionen. So können vergessene Wäschestücke noch nach dem Start des Waschprogramms nachgelegt werden. Es empfiehlt sich allerdings, die Wäsche kurz nach dem Start reinzulegen, da sie ansonsten möglicherweise nicht mehr richtig sauber wird.

    Qualität der Bauteile

    Die Lebensdauer einer Waschmaschine hängt auch vom Material der verbauten Teile ab. Manche Maschinen verfügen über mehr Metallteile als andere. Solche Waschmaschinen halten dann in der Regel länger, da Metallteile oftmals nicht so schnell verschleißen wie Kunststoffbauteile. Der Hersteller Miele verspricht bei einem seiner Modelle sogar eine Lebenszeit von 20 Jahren.

    In höherpreisigen Modellen sind häufig Stoßdämpfer verbaut. Diese sollen zum einen die Schleuderumdrehungen dämpfen und zum anderen die Maschine insgesamt leiser machen. Zudem sollen die Geräte dann nicht mehr so leicht "wandern".

    Waschmaschinen dosieren Waschmittel selbst

    Zwei Hände zieht ziehen Tank, in dem sich ein blaues Waschmittel befindet, aus einer Waschmaschine. An der Arminnenseite befindet sich ein Stern als Tattoo.

    Eine Waschmaschine von Miele dosiert ihr Waschmittel selbst.

    Einige moderne Waschmaschinen verfügen über eigene Waschmitteltanks, aus denen sie das Flüssigwaschmittel selbst richtig dosieren. Der Nachteil besteht darin, dass nur das Waschmittel des Maschinenherstellers verwendet werden kann. Dieses ist oftmals deutlich teurer als handelsübliche Pulver oder Flüssigkeiten. Die automatische Dosierung funktioniert bei Weiß- und Buntwäsche, bei besonderen Textilien müssen Spezialwaschmittel händisch hinzugegeben werden.

    Reinigung mit Sauerstoff

    Der Hersteller Bosch hat eine Waschmaschine im Angebot, die Wäsche mit Sauerstoff reinigt, die nicht mit Wasser gewaschen werden darf - wie beispielsweise Sakkos. Der Sauerstoffnebel soll fast 100 Prozent aller Bakterien und Keime entfernen.

    Überraschende Laborergebnisse

    Drei Waschmaschinen von Miele, Siemens und Beko stehen nebeneinander. Unter den Geräten stehen die Preise sowie die Funktionen A+++, 8Kg Schontrommel und Ökoprogramme.

    Alle drei Waschmaschinen haben eine 8Kg Schontrommel, Energieeffizienz A+++ und Ökoprogramme.

    Die drei Waschmaschinen, die Familie Wagner in die engere Auswahl genommen hat, werden im Labor des Verbands für Elektrotechnik in Offenbach auf Waschleistung und Energieverbrauch getestet. Die Maschinen werden mit der gleichen Wäsche beladen und benutzten genormtes Waschmittel und Waschwasser. Zwischen der Wäsche werden Teststreifen mit Fett, Ruß, Mineralöl, Blut, Kakao und Rotwein mitgewaschen. Es werde jeweils das 40-Grad-Baumwoll- und das 40-Grad-Ecoprogramm getestet. Dabei überprüft das Labor nicht nur die Waschleistung, sondern auch den Stromverbrauch und die Waschtemperatur.

    In Kreis ist in Viertel geteilt. Im roten oben links steht Chemie, im blauen oben rechts Mechanik, im gelben unten links Chemie und im grünen unten rechts Temperatur.

    Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur entscheiden über saubere Wäsche. Reduziert man einen Teil, müssen die anderen erhöht werden.

    Das Ergebnis überrascht: Die Waschleistung ist bei allen drei Maschinen nahezu identisch. "Die Siemens und die Miele waschen nominell ein ganz kleines bisschen besser als die Beko", sagt Hendrik Schäfer, Sprecher des VDE Prüfinstituts, wobei kein Anwender den Unterschied zu Hause bemerken würde. "Eigentlich kann man sagen, alle drei waschen gleich gut". Das Labor habe aber keinen Langzeittest gemacht und könne deswegen keine Aussagen zur Langlebigkeit und zu den verbauten Materialien treffen. So wiegt die Miele-Waschmaschine deutlich mehr als das Gerät von Beko, woraus der Experte schlussfolgert, dass in der teuren Maschine mehr verbaut worden ist.

    Stromverbrauch

    Drei Waschmaschinen stehen nebeneinander. Darunter befindet sich eine Tabelle, die den Energieverbrauch, die maximale Waschtemperatur sowie die Laufzeit angibt.

    Die Waschmaschine von Beko verbraucht am wenigsten Energie.

    "Der Stromverbrauch ist bei dem Siemens und Miele-Gerät tendenziell etwas höher", woraus auch die etwas höhere Waschleistung resultiere, sagt Schäfer. Allerdings erreichte die Beko-Waschmaschine beim 40-Grad-Baumwollprogramm eine Waschtemperatur von nur 38 Grad Celsius. Die geringere Waschtemperatur wird durch eine längere Waschzeit ausgeglichen.

    Beim 40-Grad-Ecoprogramm erhitzen die Waschmaschinen das Wasser nur auf Temperaturen zwischen 32 und 36 Grad Celsius, dafür verlängert sich die Waschzeit. Dadurch wird Energie gespart, denn das Erhitzen des Wassers verbraucht beim Waschen die meiste Energie. "Bei der Miele und der Siemens kann man sagen, dass sie rund ein Drittel an Energie- und Wassereinsatz sparen", sagt Schäfer. "Beim Beko-Gerät sind die Einsparverhältnisse nicht ganz so groß", das liege aber auch daran, dass die Beko-Maschine im normalen Betrieb den niedrigsten Energieverbrauch hatte.

    Familie Wagner entscheidet sich, nachdem sie die Testergebnisse kennt, für die Waschmaschine von Siemens. Von ihr erhofft sie sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, auch im Blick auf die Langlebigkeit.


    Der Text gibt den Stand zum Sendedatum wieder.

    Quelle:

    Filmautoren: Isabel Bublitz, Christine Kämper und Sebastian Schiller | Online: Thomas Oberfranz

    © SWR Preiswert, nützlich, gut?

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  • Diese Hausmittel helfen ---

    Was tun bei Deoflecken?


    Ein gutes Deo soll vor allem eines verhindern: unschöne und unangenehme Schweißflecken. Doch beim Einsprühen mit dem Deodorant entstehen häufig ganz neue Schmutzstellen – und diese sind deutlich hartnäckiger als ein Schweißfleck.

    Weiße T-Shirts verfärben sich gelb, auf schwarzer Kleidung sind helle Spuren zu sehen – Deoflecken sind ärgerlich und schwer zu entfernen. Wir erklären, wie Sie die unschönen Verfärbungen vermeiden und die Deoflecken einfach wieder verschwinden lassen.


    Deoflecken entfernen

    Behandeln Sie Deoflecken umgehend mit Zitronensäure oder Essigessenz – je nachdem, ob es gelbe oder weiße Deoflecke sind und um welche Textilien es sich handelt.

    Erst nach der Fleckbehandlung sollten Sie das Kleidungsstück in die Wäsche geben.

    So entstehen Deoflecken

    Verursacher der hellen Flecke auf der Kleidung sind unter anderem Aluminiumsalze, die in vielen Deodorants enthalten sind. Treffen Deorückstände und Körperschweiß in der Kleidung aufeinander, werden chemische Reaktionen ausgelöst, die die Textilien verfärben können. Zurück bleiben dann auffällig weiße Rückstände auf bunter Kleidung.


    Um das zu verhindern, sollten Sie nicht zu viel Deo auftragen und das Produkt etwas auf der Haut antrocknen lassen, bevor Sie die Kleidung überstreifen. Vor allem bei Deosprays, die die Aluminiumsalze in Puderform enthalten, sollten Sie vor dem Anziehen warten, bis keine Rückstände mehr auf der Haut sichtbar sind.


    Haben sich bereits helle Flecken gebildet, so ist die Kleidung noch nicht ruiniert. Meist lassen sich die Flecken noch mühelos auswaschen.

    Gelbe Flecken sind hartnäckiger

    Ganz anders sieht es bei gelben Flecken auf heller Kleidung aus. Sie bauen sich zeitverzögert auf – und zwar mit jeder Wäsche. Denn Schweiß, Körperfett und Anti-Transpirant-Wirkstoffe, die sich in den Kleidern abgelagert haben, reagieren mit den Waschmitteltensiden. Dabei entstehen gelbliche Ablagerungen, die an den Textilfasern haften bleiben. Der Prozess verstärkt sich bei jedem Waschgang. Darüber hinaus wird das Gewebe unflexibler.


    Bei Baumwolle ist diese Fleckenbildung besonders deutlich zu sehen. Ihre Fasern sind offen und saugfähig. Bei synthetischen Textilien gibt es hingegen selten Probleme, da die Fasern weniger aufnahmefähig sind.

    Zitronensäure beseitigt fiese gelbe Flecke

    Waschen hilft demnach nicht gegen gelbe Flecken – im Gegenteil, es verschlimmert das Problem nur noch. Doch es gibt einige Hausmittelchen, die die gelben Verfärbungen wieder entfernen können. So hat sich etwa fünfprozentige Zitronensäure bei weißer Kleidung bewährt. In Drogerien ist sie in Pulverform erhältlich.


    1. Rühren Sie einige Teelöffel von dem Pulver in einem Liter Wasser an.
    2. Lassen Sie die Kleidung in der Flüssigkeit etwa 24 Stunden einweichen.
    3. Spülen Sie die Kleidung mit klarem Wasser aus. Erst danach dürfen die Textilien bei erlaubter Höchsttemperatur in der Waschmaschine gewaschen werden.

    Bei bunten Stoffen und Verzierungen mit Perlen und Pailietten sollten Sie behutsamer vorgehen. Die Säure kann diese entfärben.


    Tipp

    Tragen Sie beim Waschen Spülhandschuhe oder Einweghandschuhe, um die Haut vor der ätzenden Säure zu schützen.

    Gelbe Deoflecken (Quelle: Getty Images/Mukhina1)

    Gelbe Deoflecken: Die Aluminiumsalze gehen zusammen mit dem Talk und dem Waschmittel eine starke Verbindung ein, die mit jeder Wäsche dunkler und hartnäckiger wird. (Quelle: Mukhina1/Getty Images)


    Essigessenz für Flecke auf bunter Kleidung geeignet

    Weniger aggressiv und daher farbschonender als Zitronensäure ist Fleckenbehandlung mit Wasser verdünnte Essigessenz. Das Hausmittel ist besonders für bunte Kleidung ideal. Testen Sie jedoch zuerst an einer Stoffecke, wie das Kleidungsstück mit der Essenz reagiert. Bei empfindlichen Stoffen können Verfärbungen auftreten, auch kann die Säure der Essigessenz feine Textilien beschädigen.


    1. Weichen Sie die Flecken einige Stunden in der stark verdünnten Essigessenz ein.
    2. Lassen Sie das behandelte Kleidungsstück anschließend in die Waschmaschine gründlich auswaschen. Der normale Waschgang reicht hier aus.
    3. Mit dem Essiggeruch verschwinden auch die Deoflecken.

    Deofleck auf T-Shirt (Quelle: Getty Images/yokeetod)

    Deofleck: Rückstände von Roll-ons sollten Sie umgehend entfernen, da besonders auf bunten Stoffen die Fleckenbehandlung aufwendig ist. (Quelle: yokeetod/Getty Images)


    Backpulver kann Stoffe entfärben

    Auch Backpulver soll die Flecken beseitigen. Die Methode ist allerdings nicht für alle Textilien geeignet, da hierdurch die Farbe verblassen kann. Das Backmittel bietet sich daher als Fleckenentferner vor allem für weiße Wäsche an.


    1. Feuchten Sie die Flecken an und bestreuen Sie sie mit Backpulver.
    2. Reiben Sie die Masse anschließend gründlich in die Fasern ein.
    3. Spülen Sie nach einigen Stunden Einwirkzeit das Pulver aus.
    4. Waschen Sie das Kleidungsstück wie gewohnt.

    Schnell handeln bei frischen Deoflecken

    Bleibt Deo oder auch Make-up beim Anziehen an Ihrem Oberteil hängen, müssen Sie das Kleidungsstück nicht sofort wechseln. Die Rückstände können Sie einfach mit einem Make-up-Schwämmchen entfernen. Reiben Sie dazu mit dem Schwamm vorsichtig in eine Richtung über den Fleck.

    Bei neuen, gelben Deoflecken hilft die Behandlung mit Gallseife. Diese wird wie gewohnt in die betroffene Stelle eingearbeitet. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird das Wäschestück im Pflegeleichtprogramm gewaschen.


    Chemische Fleckenentfernung

    Auch handelsübliche Deoflecken- oder Rostentferner helfen gegen fiese Deoflecke. Hier gilt es ebenfalls, die Wirkung vorab an einer kleinen Stoffecke zu testen.

    Deoflecken vorbeugen können Sie am einfachsten, wenn Sie zu den entsprechenden Anti-Transpiranten ohne Aluminiumsalze greifen.

    Verwendete Quellen:

    dpa-tmn

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  • Krankheitserreger im Haushalt

    Wie sauber sind Küchengeräte, Spüllappen und Toiletten im Haushalt wirklich? Welche Hygienemaßnahmen sind unnötig oder sogar schädlich? Antworten im WISO-Tipp.


    In Haus und Wohnung gibt es viele unsichtbare Mitbewohner, die selten erwünscht sind: Bakterien, Viren und Pilze. Viele davon sind auch auf unserer Haut zu finden, ungefährlich und sogar wichtig für die Immunabwehr.

    Immunsystem braucht Training

    Das Immunsystem braucht Einflüsse aus der Umwelt, um stimuliert zu werden und im Bedarfsfall zu funktionieren. Bakterien und Keime gehören dazu und stellen in einer normalen Konzentration keine Probleme für die körpereigenen Abwehrkräfte dar. Werden sie aber nicht trainiert, kann es sich nicht ausreichend entfalten. So entwickeln vor allem Kinder Allergien.

    Krank machende Haushaltskeime

    In einigen Fällen können die Haushaltskeime aber auch krank machen. So verursachen zum Beispiel Salmonellen oder Colibakterien Durchfall und Erbrechen, ebenso wie der hochansteckende Norovirus. Andere wie Schimmelpilze lösen Atemwegserkrankungen aus.

    Wo tummeln sich die meisten Krankheitserreger?

    Dort, wo sie die wenigsten vermuten würden: beispielsweise auf Türgriffen oder dem Fernseher, Fernbedienungen oder Lichtschaltern. Die werden häufig benutzt und selten gereinigt. So haben Haushaltskeime Zeit, sich dort anzusiedeln.

    Bakterienherd Küche

    Auch die Küche, in der wir täglich mit Lebensmitteln hantieren, bietet jede Menge Nahrung für Bakterien. Eine ideale Lebensgrundlage sind feuchtwarme Küchenschwämme oder Spüllappen, wo sich Erreger schnell vermehren. Ebenso betroffen sind Dunstabzugshaube, Holzschneidebretter, die Spüle oder der Kühlschrank.

    Optimale Bedingungen im Bad

    Im Bad finden Keime optimale Bedingungen: an Toilettenbrille oder -bürste, in Wasserhähnen, an feuchten Duschvorhängen und Duschköpfen. Gleiches gilt für Utensilien zur Körperpflege wie zum Beispiel Zahn- oder Haarbürsten sowie Kämme. Auch die Waschmaschine kann schnell zur Keimschleuder werden, wenn in ihr nur bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird.

    Einfache Hygienemaßnahmen

    Damit Krankheitserreger im Haushalt keine Chance haben, reichen einfache Hygienemaßnahmen aus:

    Hände richtig waschen

    • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und normaler Seife für etwa 30 Sekunden.
    • Besonders nach dem Toilettengang
    • Griff an den Einkaufswagen
    • Vor und während der Essenszubereitung.

    Getrennte Putzlappen verwenden

    Nutzen Sie getrennte Putzlappen für Waschbecken, Böden und Toilette, um Keime nicht weiter zu verteilen.

    • Außerdem: Lappen und Handtücher nach Gebrauch gut trocknen lassen
    • häufig auswechseln
    • und bei mindestens 60 Grad waschen.
    • Gleiches gilt für Bettwäsche, Unterwäsche und Handtücher.
    • Ein heißer Spülgang sorgt auch für mehr Hygiene in der Waschmaschine.

    Wird schnell vergessen

    • Nicht vergessen: auch Kühlschrank
    • Abfalleimer
    • Türklinken
    • Lichtschalter regelmäßig putzen.

    Zahnbürsten, Bürsten und Kämme

    • Verwenden Sie in der Familie immer getrennte Zahnbürsten
    • und tauschen Sie diese alle acht Wochen aus.
    • Bürsten und Kämme sollten regelmäßig mit Haarshampoo gereinigt werden.

    Widerstandsfähige Keime

    Die Verwendung aggressiver Reiniger und Desinfektionsmittel sorgt dafür, dass Keime widerstandsfähig werden und erst recht Krankheiten verursachen. Sauberkeit und Hygiene sind wichtig – ein normales, regelmäßiges Reinigungsverhalten mit herkömmlichen Putzmitteln reicht jedoch aus.


    Quelle:

    Verbraucher | WISO

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  • Gefährlich oder nur ekelig? ---

    Silberfische wirksam bekämpfen


    Sie sind etwa einen Zentimeter groß, haben eine silbrig schimmernde Haut und gehören zu den unerwünschten Untermietern in vielen Haushalten: Silberfische. In unseren Tipps erklären wir, wie Sie Silberfische wirksam loswerden können – ohne Gift und Chemie.


    Silberfische mögen es warm (25 bis 30 Grad Celsius) und feucht und leben daher häufig in Rohr- und Wasserleitungen. Bietet das Badezimmer, die Küche oder der Keller ähnliche Bedingungen, kommen sie aus ihren Verstecken und machen sich in der Wohnung breit.

    Wo halten sich Silberfische auf?

    Silberfische fühlen sich in Räumen mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 Prozent am wohlsten. Deshalb finden sie sich häufig im Badezimmer. Auch in Küchen, Kellern und Waschküchen sind die lichtscheuen Tierchen gelegentlich anzutreffen.


    Tagsüber verstecken sie sich hinter losen Tapeten und Fußleisten oder suchen in dunklen Spalten und im Abfluss Unterschlupf. Zu Gesicht bekommt man sie meist nur, wenn man sie überrascht – zum Beispiel beim abendlichen Betreten des Badezimmers, wenn man plötzlich das Licht einschaltet.

    Sind Silberfische gefährlich für die Gesundheit?

    Auch wenn sich viele Menschen vor ihnen ekeln: Wirklich gesundheitsgefährdend sind Silberfische nicht. Sie beißen und stechen nicht. In einer geringen Anzahl übertragen sie in der Regel auch keine Krankheiten.

    Nur bei sehr starkem Befall könnten Silberfische Lebensmittel verunreinigen oder zum Beispiel Tapeten, Fotos und Bücher beschädigen. In gewisser Hinsicht sind sie sogar nützlich. "Sie fressen Hausstaubmilben, deren Kot beim Menschen bekannterweise Allergien auslösen kann, sowie gesundheitsgefährdende Schimmelpilze", informiert das Hamburger Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN). Ebenso ernähren sich die Fischchen von Haaren, Baumwolle, Schimmelpilzen und toten Insekten.

    Was hilft gegen Silberfische?

    "Der als ekelig und lästig empfundene Befall ist kein Zeichen für Unsauberkeit, sondern ein Alarmzeichen für zu hohe Feuchtigkeit in der Wohnung", erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. Weil zu hohe Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung begünstigt, sollte man ihre Grundursache beseitigen.


    Das PAN empfiehlt als einfache Sofortmaßnahme, betroffene Räume zwei- bis dreimal täglich gut durchzulüften. Dabei sollten die Fenster nicht in Kippstellung gelassen, sondern für etwa zehn Minuten komplett geöffnet werden.

    Noch wirkungsvoller sei das so genannte Querlüften, bei dem in gegenüberliegenden Räumen gleichzeitig für einige Minuten die Fenster geöffnet werden. "Durchzug durch Querlüften sorgt am schnellsten und effektivsten dafür, dass die warme und feuchte gegen trockene Raumluft ausgetauscht wird", so das PAN.

    Wie kann der Befall eingedämmt werden?

    Bei einem Befall ist schnelles Handeln wichtig, da sich Silberfische rasant vermehren. Ein Weibchen legt etwa 20 Eier, die innerhalb weniger Tage schlüpfen. So kann innerhalb weniger Tage die Population stark ansteigen.


    In einem Bad mit Ritzen, offenen Fugen und Rissen in Wand oder Tapete fühlen sich die kleinen Krabbeltiere besonders wohl. Es ist daher ratsam, die schadhaften Stellen möglichst schnell zu verschließen und den Tieren keinen unnötigen Anreiz zum Bleiben anzubieten.

    Klebefallen helfen gegen das Ungeziefer

    Klebefallen auf Leimbasis funktionieren gut gegen Silberfische. Bestimmte Duftstoffe (Pheromone oder Fraßlockstoffe) locken die Silberfische in die Falle. Das PAN rät dazu, beim Kauf auf insektizidfreie und feuchtigkeitsbeständige Fallen zu achten. Geeignete Klebefallen gibt es in Drogerien und Baumärkten zu kaufen.


    Silberfischchen (Quelle: imago/blickwinkel)

    Silberfischchen: Ctenolepisma (Ctenolepisma lineata) zeigen sich selten, wenn es hell ist. (Quelle: blickwinkel/imago)


    Silberfische mit Hausmitteln bekämpfen

    Die flügellosen Kerbtiere lieben Süßes. Sie lassen sich daher mit feuchten Tüchern fangen, auf die Zucker oder auch Mehl gestäubt wird. Pappsteifen mit Honig sind ebenfalls ein gutes Lockmittel. Auch Kartoffeln in einer Schale locken die Tiere an.


    Das Pestizid Aktions-Netzwerk rät, die Fressfallen abends aufzustellen und morgens einzusammeln und auf dem Kompost zu entsorgen. Weitere Maßnahmen, mit denen Sie Silberfische wirksam bekämpfen und einem Befall von vornherein vorbeugen können, haben wir in unseren Tipps zur Bekämpfung von Silberfischen für Sie zusammengestellt.

    Weiterhin sind Silberfischchen sehr geruchsempfindlich. Stellen Sie zum Verjagen an den betroffenen Stellen eine Schale mit

    • Lavendel
    • Essig
    • Zitrone oder
    • Essig

    auf. Jedoch verscheuchen diese Maßnahmen die Tiere nur und bekämpfen sie nicht. Unter Umständen sammeln sich die Silberfische dann in anderen Räumen an.

    Weiterhin wird auch Backpulver, mit Zucker vermengt, gegen die Tierchen eingesetzt. Es hat bei ihnen die gleiche Wirkung, wie auch bei Ameisen: Das Backpulver quält in den Mägen der Insekten auf, die dadurch qualvoll verenden.

    Wäsche nicht in geschlossenen Räumen trocknen

    Wenn Sie Ihre Wäsche an der Luft trocknen, sollten Sie das in Räumen tun, die Sie gut durchlüften können. In fensterlosen Bädern oder einem Kellerraum ohne Fenster sammelt sich sonst zu viel Luftfeuchtigkeit – ein Paradies für Silberfische. Am besten ist es, die Wäsche ins Freie zu hängen, so gelangt die Feuchtigkeit gar nicht erst in die Wohnräume.

    Was hilft gegen Silberfische im Bad?

    Wer ein fensterloses Bad im Inneren der Wohnung hat, ist besonders gefährdet. Da die Feuchtigkeit hier nicht direkt entweichen kann, finden sich hier ideale Bedingungen für den Befall durch Silberfische oder auch Schimmel. Daher sollten Sie nach dem Duschen feuchte Handtücher und die Badematte besser an einem anderen Ort trocknen und die Tür zum Flur möglichst häufig offen stehen lassen.

    Woher kommen Silberfische?

    Eigentlich lautet der korrekte Name der silbrig-grau schimmernden Insekten Lepisma saccharina, denn mit Fischen haben die ungeliebten Eindringlinge nichts zu tun. Sie gehören zur Insektenordnung der Fischchen. Gerade zum Winter hin entdeckt man die Tierchen häufiger im Haus. Dort finden sie Nahrung und haben es wohlig warm mit einer guter Luftfeuchtigkeit.

    Weil sie von Kohlenhydraten und insbesondere Zucker angezogen werden, nennt man die Tierchen auch Zuckergast. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird allerdings meist von Silberfischen gesprochen.

    Mietminderung wegen Silberfischen möglich?

    Sind Silberfische in der Wohnung, besteht kein Recht auf eine Mietminderung. Das geht aus mehreren Gerichtsurteilen hervor. Auch ist der Mieter selbst dafür verantwortlich, den Befall einzudämmen und zu bekämpfen.


    Ist die Wohnung allerdings erheblich von Silberfischen befallen, ist unter Umständen eine Mietminderung möglich. So entschied das Amtsgericht Lahnstein (AZ 2 C 675/87).

    Verwendete Quellen: T- Online

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  • Dürfen die Messer in die Spülmaschine? ---

    Tipps vom Profi: So bleiben Küchenmesser scharf


    Stumpf, fleckig, verformt: Küchenmesser können unter falscher Pflege ganz schön leiden. Wer die Messer etwa falsch abwäscht und aufbewahrt, handelt sich Ärger ein. So behandeln Sie Ihre Messer richtig.



    Messer müssen vor allem eins sein: scharf. Doch Unwissenheit oder Bequemlichkeit machen die wichtigsten Helfer in der Küche oft stumpf. Der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) hat Antworten auf die wichtigsten Fragen.

    Dürfen die Messer in die Spülmaschine?

    Hochwertige Küchenmesser gehören allerdings nicht in die Spülmaschine. Nach einem Spülgang ist der Schaden zwar nicht sichtbar – aber wer ein Jahr lang das Messer stets von der Maschine abwaschen lässt, merkt es: Es wird stumpf. Außerdem kann sich der Griff verformen, und Spalten zwischen Klinge und Griff können entstehen.

    Wie geht es dann richtig?

    Beckmann rät, die Messer per Hand zu spülen – mit etwas Spüli und warmem Wasser. Wichtig ist, direkt nach getaner Schneidearbeit tätig zu werden: Denn besonders säurehaltige Lebensmittel wie Zwiebeln und Tomaten können der Klinge zusetzen. Damit keine Kalkflecken entstehen, wird das Messer mit einem normalen Geschirrtuch abgetrocknet, anstatt es lufttrocknen zu lassen.

    Wie bewahre ich Küchenmesser am besten auf?

    Am besten bewahren Sie gute Messer nicht in der Schublade auf. Denn zum einen ist die Verletzungsgefahr höher, muss man dort hineingreifen. Zum anderen kann das scharfe Messer auch Schäden in der Schublade beziehungsweise dem Besteckkasten hinterlassen. Die beste Lösung ist für Beckmann die Magnetleiste, dann der Messerblock. Der Vorteil der Leiste sei, dass man gleich alle Messer im Blick hat – beim Messerblock muss man die Messer am Griff erkennen.

    Darüber stumpfen die Klingen durch das Aneinanderreiben in der Schublade ab.

    Wie oft und wie sollte ich die Messer schärfen?

    Ein Profi-Koch schärft seine Messer jeden Tag, erzählt Beckmann. Der Privatmann müsse das aber nicht. Bei ihm reicht es, die Messer einmal in der Woche oder alle 14 Tage zu schärfen. Die Schneide wird dann etwa fünf- bis zehnmal in einem Winkel von 20 bis 30 Grad am Wetzstahl entlang gezogen. Wichtig ist, wirklich immer nur die Schneide daran entlang zu ziehen. Nicht die Fläche. Andernfalls könne sie stark zerkratzen.



    Damit die Messer nicht zu schnell abstumpfen, sollten Sie auch eine geeignete Unterlage zum Schneiden verwenden. Empfehlenswert sind weiche Bretter aus Holz oder Kunststoff. Glas und Stein sind tabu.

    Kann ich auch einen automatischen Messerschleifer nehmen?

    Verkehrt macht man damit nichts. Aber er vergleicht es mit dem Autofokus bei Kameras: Ein Profi macht die Einstellung lieber selbst. Je teurer das Küchenmesser ist, desto weniger sollte es mit einem automatischen Messerschleifer geschärft werden. Wer sich erst nicht an den Wetzstahl herantraut, dem rät Beckmann, sich in einem Fachgeschäft die richtige Handhabung zeigen zu lassen.

    Verwendete Quellen:


    • dpa

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  • Klarer Durchblick ---

    Fenster putzen ohne Schlieren und Streifen



    Fenster putzen gehört zu den unbeliebtesten Hausarbeiten. Und sind die Scheiben dann sauber, ist schon der nächste Wolkenbruch im Anmarsch und macht die mühevolle Arbeit zunichte. Genau so ärgerlich ist es, wenn sich beim ersten Sonnenstrahl ein wildes Streifenmuster auf den Scheiben offenbart. Doch wie bekommt man Fenster streifenfrei sauber?

    Scheibenreiniger mit besonderen Zusätzen oder innovativer Dampfstrahler: Die Werbung präsentiert uns immer neue Wundermittel, die das Fensterputzen revolutionieren sollen. Dabei schwören viele Experten auf die althergebrachte Methode mit Spülwasser und Gummiabzieher. Die ist schnell, einfach und günstig. Allerdings sollte man bei der Wahl des Abziehers darauf achten, dass die Gummilippe gerade und stabil ist. So lassen sich Streifen vermeiden.

    Fenster ohne Kratzer putzen

    Sind die Fenster mit Staub oder Pollen verschmiert, empfiehlt es sich, die Scheiben zunächst mit einem weichen Besen abzubürsten, bevor man mit dem Wasser loslegt. Anschließend entfernt man den hartnäckigen Schmutz mit einem Schwamm. Vorsicht: Die raue Seite des Spülschwamms hinterlässt feine Kratzer auf der Scheibe und ist daher nicht zum Fensterputzen geeignet.

    Fest sitzende Schmutzpartikel lösen sich durch Einweichen. Es genügt, wenn dem dafür verwendeten warmen Wasser etwas herkömmliches Spülmittel zugegeben wird. Gegen Kalkflecken kann man zusätzlich ein wenig Essig beimischen.

    Nachdem die Scheibe von oben nach unten eingeseift wurde, kommt der Abzieher zum Einsatz. Mit dem Schieber wird Bahn für Bahn waagerecht das überschüssige Wasser von der Scheibe geholt. Die Gummilippe gleitet dabei möglichst in einem Zug über die Scheibe. Nach jedem Wischvorgang sollte man die Gummilippe kurz mit einem Tuch abstreifen. Zum Schluss ist es sinnvoll, mit einem Microfasertuch oder Fensterleder die Restfeuchte von den Rändern entfernen.

    Fensterleder besser als Zeitungspapier

    Sollte der Abzieher trotz aller Vorsicht ein paar Streifen hinterlassen haben, lassen die sich ebenfalls mit einem Microfasertuch oder Fensterleder wegpolieren. Als altes Hausmittel wird zu diesem Zweck gerne Zeitungspapier eingesetzt. Allerdings besteht dabei die Gefahr, dass die Druckerschwärze dunkle Ränder auf dem Rahmen oder der Fensterbank hinterlässt.

    Fenster nicht bei Sonnenschein reinigen

    Damit erst gar keine Schlieren entstehen, sollte man darauf verzichten, bei Sonnenschein zu putzen. Auch wenn die schmutzigen Fenster am meisten stören, wenn die Sonne darauf scheint: Die Fenster trocknen zu schnell und es bleiben hässliche Streifen zurück. Wichtig für ein streifenfreies Fenster ist auch ein zügiges Arbeiten mit dem Abzieher. Arbeitet man zu langsam oder setzt das Gerät ab, sind Schlieren unausweichlich.


    Öl bringt Fenster wieder zum Strahlen

    Sind die Fenster mit der Zeit ein wenig matt geworden, hilft etwas Leinöl. Das Öl muss kurz einwirken und anschließend gut abgewaschen werden.

    Nie wieder Fenster putzen?

    Wer das leidige Fensterputzen ein für alle Mal hinter sich lassen will, sorgt schon beim Bauen vor und setzt Fenster aus "selbstreinigendem" Glas ein. Die Scheiben sind mit Nanopartikeln aus Titandioxid beschichtet. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass sich Verschmutzungen nicht so leicht festsetzen können und spätestens beim nächsten Regen weggewaschen werden.

    Für die High-Tech-Fenster muss man gar nicht so tief in die Tasche greifen. Sie kosten rund 15 bis 20 Prozent mehr, als herkömmliches Wärmedämmglas. Auch Fenstersauger sollen die leidige Scheibenreinigung vereinfachen. Zuhause.de hat drei Geräte einem Praxistest unterzogen. Sowohl in Leistung, als auch im Preis lagen die Geräte ein wenig auseinander.


    Verwendete Quellen:

    https://www.t-online.de/

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Die sieben besten Tipps --

    Kühlschrank schnell und sauber abtauen

    Kühlschrank schnell und sauber abtauen: Die sieben besten Tipps. Vereistes Kühlfach: Mindestens einmal im Jahr sollten Sie Ihren Kühlschrank abtauen. (Quelle: Getty Images/Lea Dettli / EyeEm)

    Vereistes Kühlfach: Mindestens einmal im Jahr sollten Sie Ihren Kühlschrank abtauen. (Quelle: Lea Dettli / EyeEm/Getty Images)

    Den Kühlschrank oder die Gefriertruhe abzutauen, ist eine lästige Aufgabe – die sich aber auszahlt. Sieben Tipps, wie es besonders schnell geht, ohne dass Lebensmittel Schaden nehmen.


    Das Eis im Kühlschrank, der Gefriertruhe oder der Kühl-Gefrierkombination entsteht, weil Lebensmittel Feuchtigkeit abgeben, die dann gefriert. Die wirkt an den Innenwänden des Gerätes wie eine Dämmschicht. Dadurch erhöht sich der Stromverbrauch – und zwar erheblich.

    1. Wie oft muss der Kühlschrank abgetaut werden?

    Regelmäßiges Abtauen ist wichtig, damit der Kühlschrank auf Dauer seine volle Leistung bringen kann. Außerdem treibt eine dicke Eisschicht die Stromkosten enorm in die Höhe. Verbrauchssteigerungen um bis zu 50 Prozent sind bei einer ein Zentimeter dicken Schicht Reifansatz möglich.

    Mindestens einmal im Jahr sollten Sie den Kühlschrank daher abtauen. Ist die Kühlleistung sehr hoch eingestellt, kann das Abtauen auch alle sechs Monate nötig sein. Am besten planen Sie diese Aktion langfristig, sodass Sie bei der Vorratshaltung darauf hinarbeiten können und sich nur noch möglichst wenig Lebensmittel im Kühlschrank befinden.

    2. Der beste Zeitpunkt zum Abtauen

    Vereisung in einem Kühlschrank: Eine Eisschicht hat sich schnell gebildet – und sollte regelmäßig entfernt werden. (Quelle: imago images/MiS)

    Vereisung in einem Kühlschrank: Eine Eisschicht hat sich schnell gebildet – und sollte regelmäßig entfernt werden. (Quelle: MiS/imago images)


    Die ersten wirklich kalten Wintertage lassen sich gut zum Abtauen von Kühlschrank und Gefriergerät nutzen. Denn dann können Sie Ihre Lebensmittel auf Terrasse und Balkon lagern und sie bleiben in ihrem gekühlten oder gefrorenen Zustand – auch wenn die Dauer des Abtauens mehrere Stunden beträgt.

    3. Wohin mit den Lebensmitteln?

    Schalten Sie den Kühlschrank aus, bevor Sie mit dem Abtauen und Ausräumen beginnen. Sonst könnte das Thermostat auf die plötzlich eindringende Wärme mit erhöhter Kühlleistung reagieren und dabei überhitzen.


    Es gibt verschiedene Methoden, die Lebensmittel sicher über die Abtauzeit zu bringen. Am einfachsten ist es, das Kühlgut bei niedrigen Temperaturen draußen zum Beispiel auf dem Balkon oder der Terrasse zu lagern. Auch ein kalter Keller eignet sich zur Lagerung für die Dauer des Abtauens.

    Gefrorenes aus dem Tiefkühlfach können Sie zusammen mit Kühlakkus in eine Kühltasche packen. Aber auch eine dicke Umwicklung mit Zeitungspapier oder Decken verhindert ungewolltes Auftauen der Lebensmittel. Wer hilfreiche Nachbarn mit einem leeren Kühlschrank hat, kann die Lebensmittel womöglich auch kurz bei ihnen lagern.

    4. Tiefkühlfach schnell und sicher abtauen

    Kühlfächer: Mit ein paar Tricks lassen sich auch dicke Eisschichten ohne Überflutung entfernen. (Quelle: Getty Images/janka3147)

    Kühlfächer: Mit ein paar Tricks lassen sich auch dicke Eisschichten ohne Überflutung entfernen.


    Wenn Sie den Kühlschrank abgeschaltet haben, genügt es gewöhnlich schon, einfach die Kühlschranktür offen zu lassen, sodass er langsam abtauen kann. Damit Sie die Lebensmittel nicht zu lange außerhalb des Kühlschranks aufbewahren müssen, lässt sich der Abtauprozess aber auch beschleunigen.


    Das Gefrierfach taut zum Beispiel schneller ab, wenn Sie eine Schüssel oder einen Kochtopf mit heißem Wasser hineinstellen. Schließen Sie dann allerdings die Tür, damit die Wärme ihre Wirkung entfalten kann. Auf keinen Fall sollten Sie den Prozess des Abtauens jedoch mechanisch beschleunigen, also etwa mit einem Schraubenzieher oder einem Messer. Dabei können Sie leicht die Beschichtung beschädigen oder Sie stechen in eine Kühlrippe und machen damit den Kühlschrank kaputt. Schon ein Haarriss an den Leitungen genügt, um das Gerät dauerhaft zu schädigen.

    Ganz Ungeduldige können mit einem heißen Föhn aus einiger Entfernung warme Luft in die vereisten Fächer blasen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, den Fön nicht zu nah an den Kühlschrank zu halten, damit zum einen kein abtauendes Wasser in den Fön gelangt und einen Kurzschluss auslöst und zum anderen der Kunststoff des Kühlschranks nicht zu heiß wird und Schaden nimmt.

    5. Tauwasser loswerden

    Kühlschrank wird abgetaut: Ein Gefäß mit heißem Wasser im Kühlschrank beschleunigt das Abtauen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Kühlschrank wird abgetaut: Ein Gefäß mit heißem Wasser im Kühlschrank beschleunigt das Abtauen. (Quelle: blickwinkel/imago images)


    Es gibt viele Möglichkeiten, das Tauwasser aufzufangen. Bei sehr dünnen Eisschichten reicht es, einige Geschirrtücher oder Handtücher in und unter den Kühlschrank zu legen – am besten frottierte. Die sind saugfähiger. Wenn Sie etwas mehr Wasser auffangen müssen, können Sie ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne ganz unten in den Kühlschrank stellen oder einfach das Gemüsefach zum Auffangen nutzen.

    Bei dickeren Eisschichten reicht das nicht aus. Um sie zu entfernen, warten Sie am besten, bis das Eis leicht angetaut ist und sich von den Wänden löst. Nun können Sie einzelne Eisbrocken mit einem Schaber oder Pfannenwender lösen – allerdings sollte das Werkzeug aus Holz oder Plastik sein, denn Metall hinterlässt Kratzer und Macken.

    Im Handel erhältlich sind auch spezielle saugfähige Abtaumatten. Sie werden unten im Kühl- oder Gefrierschrank ausgelegt und können mehrere Liter Tauwasser aufnehmen. Je nach Hersteller und Saugvolumen kosten die Matten meist zwischen 10 und 15 Euro.

    6. Kühlschrank nach dem Abtauen reinigen

    Wenn er schon einmal leer und aufgewärmt ist, ist die Gelegenheit günstig, den Kühlschrank auch gleich zu reinigen. Denn damit sich Keime im Inneren nicht verbreiten, sollte er mindestens einmal im Monat geputzt werden.


    Dafür benötigen Sie keine aggressiven Desinfektionsmittel. Warmes Wasser, ein frischer Lappen und milde Allzweckreiniger, Essig oder Spülmittel reichen aus, um Oberflächenkeime sowie Schmutz und Fett zu entfernen. Essig reinigt und desinfiziert aber nicht nur, er kann sogar unangenehme Gerüche beseitigen, die sich womöglich im Kühlschrank entwickelt haben.

    Vergessen Sie bei der Reinigung aber auch die Gummidichtung nicht. Diese hält länger, wenn Sie sie nach dem Reinigen mit etwas Babypuder einreiben.

    7. Kühlschrank vor dem nächsten Vereisen schützen

    Damit sich das Eis künftig nicht so leicht festsetzt, können Sie das leere Gefrierfach entweder mit einer dünnen Schicht Oliven- oder Sonnenblumenöl bestreichen oder eine Lage Backpapier auslegen.



    Sinnvoll sind auch separat ein- und ausschaltbare Kühl-Gefrier-Kombinationen. Das ist nicht nur beim Abtauen hilfreich, sondern auch während eines Urlaubs, wenn vielleicht der Kühlschrank geleert ist, aber der Tiefkühlschrank nicht.

    Tipp: Geräte mit akustischem Warnsignal machen auf eine offene Tür aufmerksam. Denn wenn die Tür zu lange offen steht, kann kein Kühl- oder Gefrierschrank effizient kühlen.

    Viele moderne und hochwertige Modelle haben inzwischen eine sogenannte Low-Frost-Technik, die einerseits die Bildung von Reif reduziert, gleichzeitig das Abtauen erleichtert. Geräte mit der No-Frost-Technik müssen gar nicht mehr abgetaut werden, hier wird entstehende Luftfeuchtigkeit ständig nach außen abgeleitet und das Vereisen verhindert.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Stiftung Warentest prüft Drogerieartikel ---

    Billigprodukte sind oft besser als Markenware

    Stiftung Warentest: Billigprodukte meist besser als Markenware. Drogerieartikel: Die Stiftung Warentest hat die Ergebnisse von 21 Tests von Shampoos, Sonnenschutzmitteln, Zahnpasta, Haargelen und Co. miteinander verglichen. (Quelle: imago images/Jochen Tack)


    Drogerieartikel: Die Stiftung Warentest hat die Ergebnisse von 21 Tests von Shampoos, Sonnenschutzmitteln, Zahnpasta, Haargelen und Co. miteinander verglichen. (Quelle: Jochen Tack/imago images)


    Bei Shampoo, Spülmittel, Waschpulver und weiteren Drogerieartikeln lohnt sich der Griff zu den günstigeren Waren. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest, die 21 eigene Untersuchungen aus den Jahren 2017 und 2018 ausgewertet hat.

    Artikel von Handelsmarken sind oft genauso gut oder sogar besser als Markenprodukte. Das ist das Ergebnis einer Meta-Auswertung von 21 Tests der Stiftung Warentest. Wenn es um Produkte aus den Bereichen Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetika, Körperpflege und Katzenfutter geht, lohnt es sich für Verbraucher, das günstigere Produkt zu kaufen. Das berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 5/2019).

    Handelsmarken erhielten häufiger ein "Sehr gut" oder "Gut"

    In 21 Tests erhielten von den 176 getesteten Billigprodukten mehr die Noten "sehr gut" oder "gut" (69 Prozent) als von den 195 Markenprodukten (53 Prozent). Das durchschnittliche Qualitätsurteil lag bei den Markenprodukten bei 2,7, bei den Handelsmarken bei 2,5.

    Darüber hinaus gaben die Tester den Billigprodukten seltener die Note "mangelhaft": Sie ging an vier Prozent der Produkte bei Eigenmarken von Discountern, Drogerien und Supermärkten sowie an elf Prozent bei den Markenherstellern. Allerdings stellten die Warentester auch fest: "In jedem der ausgewerteten Tests fanden wir gute und sehr gute Marken- wie auch Handelsmarkenprodukte. In den meisten Untersuchungen liegen die jeweils Besten aus beiden Welten Kopf an Kopf".

    Große Preisunterschiede zwischen Marken- und Discounterprodukt

    Dafür sind die Preisunterschiede teilweise erheblich. Beispielsweise seien die sechs günstigsten der besten Wasch- und Reinigungsmittel von Handelsmarken um 138 Prozent günstiger als die sechs besten Markenwaren, berichtet Stiftung Warentest. Bei Kosmetika betrage der Unterschied sogar 375 Prozent.



    Bei einer Untersuchung von Handgeschirrspülmittel siegte etwa das Markenprodukt von Pril (knapp 600ml kosten 1,25 Euro). Das beste Produkt einer Handelsmarke war das Spülmittel von Akuta (500ml für 0,75 Euro). Bei Spülmittel für die Maschine wurde "Alio Geschirr-Reiniger Tabs complete" mit der Note 2,0 (2,75 Euro für 40 Tabs) Testsieger. Das beste Mittel bei den Marken war "Somat Gold" (24 Tabs für 4,70 Euro), das die Note 2,2 einfuhr. Bei Anti-Schuppen-Shampoo setzte sich die Handelsmarke Cien durch (Note 1,5; 1,49 Euro für 300 ml). Das beste Markenprodukt von Nivea Men schaffte immerhin eine 1,7 (1,55 Euro für 250ml). Bei Zahnpasta gewann das Markenprodukt von Signal mit der Note 1,5 (0,65 Euro für 75ml). Zwei Handelsmarken lagen in diesem Produkttest mit jeweils der Note 1,6 knapp dahinter.


    Verwendete Quellen:




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  • Übergang zwischen Winter und Sommer ---

    Richtig lüften: Warum jetzt länger besser ist


    In der Übergangszeit zwischen Winter und Sommer ist es tagsüber oft warm und abends kalt: Sie sollten Ihr Lüftungs- und Heizverhalten daher an die veränderten Witterungsbedingungen anpassen – sonst bildet sich schnell Schimmel in der Wohnung.

    Anleitung: So lüften Sie im Frühling richtig

    Ein Tipp für die Frühlingszeit: Jetzt besser länger lüften. Denn je wärmer die Außentemperatur wird, umso mehr Feuchtigkeit enthält sie. Es dauert also länger, bis sie überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bad, der Küche oder dem Wohnzimmer aufnimmt.

    Pro Lüftungsvorgang sollten Sie das Fenster also mindestens 12 bis 15 Minuten weit öffnen und dabei die Heizkörperventile schließen. Außerdem ist es ratsam, möglichst zwei gegenüberliegende Fenster vollständig zu öffnen, um die komplette Raumluft auszutauschen. Wer dauerhaft die Fenster kippt, verschwendet hingegen unnötig Energie und erhöht die Schimmelgefahr.

    JahreszeitLüftungszeit

    Dezember bis Februar ----- 4 bis 6 Minuten

    März ----- 8 Minuten

    April bis Oktober ----- 12 bis 15 Minuten

    November ----- 8 bis 10 Minuten

    Die richtige Raumtemperatur

    Auch niedrige Raumtemperaturen – unter 14 Grad Celsius – können die Schimmelbildung begünstigen. Allerdings können Sie bis zu sechs Prozent Heizkosten sparen, wenn sie die Raumtemperatur um ein Grad Celsius reduzieren.


    Tagsüber sind in Wohn- und Arbeitsräumen 20 Grad Celsius ausreichend. Nachts können Sie die Temperaturen auf 16 Grad absenken. Wer nachts die Vorhänge oder Jalousien zuzieht, kann zusätzlich Heizenergie einsparen.

    Was tun gegen Kondenswasser?

    Kondenswasser: Ursache kann ein schlecht isoliertes Fenster sein. (Quelle: imago images/Westend61)

    Kondenswasser: Ursache kann ein schlecht isoliertes Fenster sein. (Quelle: Westend61/imago images)


    Oft sammelt sich auch Kondenswasser auf der Fensterbank – und erhöht die Schimmelgefahr im Bereich des Fensters. Ursache kann ein schlecht isoliertes Fenster sein. Feuchtigkeit sammelt sich immer dort, wo es am kältesten ist. In älteren Wohnungen sind das oft die Fenster, in modernen Gebäuden ist es häufig eine Ecke der Außenwand.


    Tauwasser sollten Sie regelmäßig wegwischen. Außerdem sollte ein Fachmann den Ursachen auf den Grund gehen, um auszuschließen, dass ein schwerer wiegendes Problem vorliegt.

    Auch ungenutzte Räume heizen

    Wer sich über Nacht oder tagsüber nicht in seiner Wohnung aufhält, sollte die Heizung nicht ganz abschalten. Heizkosten können Sie auf diese Weise nur bedingt sparen, da zum Aufheizen der ausgekühlten Räume besonders viel Energie benötigt wird.


    Besser ist es, Sie halten für die Zeit der Abwesenheit eine Grundtemperatur von 15 bis 17 Grad aufrecht. Bei der Rückkehr lässt sich die Temperatur dann wieder schnell und mit geringem Energieaufwand steigern.

    Mit dichten Fenstern und Türen beim Heizen sparen

    Besonders bei älteren Häusern sind Fenster und Türen häufig nicht perfekt abgedichtet, was ebenfalls zum Auskühlen der Wände beiträgt. Abhilfe bieten Zugluftstopper unter den Türen.


    Mit selbstklebenden Gummi- oder Schaumstoffstreifen können Sie Fenster und Türen einfach und effektiv abdichten, damit die Wärme im Zimmer bleibt. Unter Umständen kann sich bei veralteten Fenstern sogar ein Umrüsten lohnen.

    Richtiges Lüften im Winter

    Auch bei frostigem Winterwetter sollten Sie die Wohnung mindestens zweimal täglich gut durchlüften. Die Fenster sollten Sie dann für wenigstens fünf Minuten weit aufreißen, um Schimmel vorzubeugen. Die meisten jedoch kippen die Fenster bei kalten Temperaturen lediglich. Dann wird es in der Wohnung zwar kalt, aber es findet kein Austausch zwischen warmer und kalter Luft statt. So kann die feuchte Raumluft nicht nach draußen entweichen.



    Auch bei längerer Abwesenheit im Winter ist es wichtig, dass Sie die Wohnung nicht auskühlen lassen. Denn sonst drohen Frostschäden. So können bei Kälteeinbruch Wasserrohre platzen – und Wasserschäden führen schnell zu Schimmel. Selbst die Frostschutzstellung am Heizkörper bietet bei Extremfrost keinen ausreichenden Schutz gegen das Zufrieren der Leitungen. Wer die Heizung dann nur auf das Schneeflockensymbol stellt, verliert im Schadensfall sogar den Versicherungsschutz, weil er nicht seiner Heizpflicht nachgekommen ist.

    Keller im Winter lüften

    Im Keller droht im Winter Schimmelbildung. Daher sollten Sie ihn nur lüften, wenn die Temperatur im Freien niedriger ist als die im ebenfalls kühlen Untergeschoss. Sonst strömt beim Lüften warme Luft in den Keller, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt. Sie kondensiert an den Wänden, Decken und Böden, aber auch gut sichtbar an den Kaltwasserleitungen. Hier bilden sich Tropfen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Ohne Chemie ---

    Zwölf Tipps gegen Ameisen im Haus

    Bei schönem Wetter lässt man gerne mal Türen und Fenster offen stehen. Oft krabbeln dann Ameisen ins Haus. Doch wie wird man die emsigen Arbeitstiere am einfachsten los, wenn sie erst einmal in der Wohnung sind? Wir haben zwölf Tipps gegen Ameisen im Haus zusammengestellt.

    Eigentlich sind Ameisen nützliche Tiere. Sie lockern mit ihren weitläufigen Gangsystemen den Erdboden auf und fördern dadurch das Wachstum der Pflanzen. Zusätzlich verbessern sie den Boden mit natürlichem Dünger, den sie in Form von Biomasse reichlich in die Erde einbringen.

    Was Ameisen im Haus anrichten können

    Doch wenn die kleinen Tierchen einmal den Weg ins Haus gefunden haben, können sie sehr lästig werden und Schaden anrichten. Denn Ameisen sind Vorratsschädlinge, die sich bevorzugt von zucker- und eiweißhaltigen Lebensmitteln ernähren. Zudem können sie Keime übertragen. Befallene Lebensmittel sollten daher unbedingt entsorgt werden.

    Auch ungenießbare Gebrauchsgegenstände sind vor den Insekten nicht sicher: So klettern sie beispielsweise in elektrische Geräte und können dabei sogar einen Kabelbrand auslösen.

    Gefährlich für Menschen sind Ameisen meist nicht

    Mehr als unangenehm sind auch die Bisse und Stiche der Ameise. Allerdings führt das Sekret hierzulande in der Regel nur zu einer vorübergehenden Reizung der Haut. Die Arten in Deutschland sind für Menschen meist ungefährlich, sofern es sich nicht um Allergiker handelt.

    Bei den häufig auftretenden Symptomen nach einem Ameisenbiss, wie Quaddeln und starker Juckreiz, sollten Sie die betroffene Stelle kühlen.

    Wo kommen die Ameisen im Haus her?

    Die meisten Ameisenarten haben ihre sogenannten Nester außerhalb des Hauses, beispielsweise unter Steinen, Platten, in Wandrissen oder an geschädigtem Holz. Auf ihrer Suche nach Nahrungsmitteln schlüpfen sie durch undichte Türen, Fenster oder Wandlücken und bilden regelrechte Ameisenstraßen. Diese entstehen durch Duftstoffmarkierungen. Je attraktiver das Futter, desto mehr Ameisen kennzeichnen den Weg zum Futter und umso stärker ist der Signalduft, was wiederum mehr Ameisen anlockt.

    Hausmittel gegen Ameisen im Haus

    Mit natürlichen Mittel lassen sich Ameisen einfach und kostengünstig bekämpfen. Bewährt haben sich folgende Produkte:

    • Essig
      Essig können Sie entweder auf die Ameisenstraße sprühen oder in einem Schälchen vor die Türen und Fenster stellen, an denen die Tiere in die Wohnung dringen. Der Geruch ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Ameisen unangenehm, weshalb Essig ein gutes Mittel gegen Ameisen ist.
    • Zitrone
      Wer den Essiggeruch nicht mag, kann auch Zitronenschale verwenden. Diese wird, wie die Schälchen, an die Stelle gestellt, an der die Ameisen in die Wohnung dringen. Alternativ können Sie auch den Bereich der Ameisenstraße mit der Zitronenschale einreiben. Der Geruch ist für die Schädlinge viel zu intensiv – daher meiden sie den Bereich.
    • Zimt
      Auch Zimt riecht sehr intensiv – für Ameisen ist er, genauso wie Essig und Zitrone, zu intensiv. Verteilen Sie daher geriebenen Zimt auf die entsprechenden Stellen. Auch andere Gewürze wie Loorbeerblätter und Nelken helfen auf die gleiche Weise.
    • Kräuter
      Lavendel, Salbei, Minze oder Thymian riechen sehr intensiv und werden daher von Ameisen gemieden. Wenden Sie die Kräuter am besten genau so wie den Zimt an: Geben Sie getrocknete Blätter auf die Ameisenstraße oder vor die Eindringlöcher der Ameisen.

    Hausmittel gegen Ameisen im Garten

    • Kreide
      Kreide wird für Ameisen alkalisch. Malen Sie ein paar dicke Kreidestriche daher auf die Bereiche, die Ameisen meiden sollen – auch auf den Boden und auf der Wand. So können Sie die Ameisenstraße einfach umleiten.
    • Essig
      Essig können Sie als Schälchen verteilt um den Hauseingang oder außen auf das Fensterbrett stellen oder die Ameisenstraße damit sprühen. Letztere Möglichkeit müssen Sie allerdings nach jedem Regenguss wieder erneuern. Der Essiggeruch ist für Ameisen unangenehm, weshalb es ein gutes Mittel gegen Ameisen ist.
    • Kräuter
      Lavendel, Salbei, Minze oder Thymian riechen sehr intensiv und werden daher von Ameisen gemieden. Ideal ist es daher, wenn Sie die entsprechenden Pflanzen in Ihren Garten setzen oder Kräutertöpfe um Ihr Haus und auf Ihrer Fensterbank verteilen.
    • Vaseline
      Fett, in diesem Fall Vaseline, stellt für Ameisen ein großes Hindernis da. Geben Sie daher eine dicke Schicht Vaseline vor Ihre Terrassen- und Wohnungstür sowie an die Stelle, durch die die Schädlinge in Ihr Haus dringen.

    Kein Backpulver gegen Ameisen verwenden

    Fressen Ameisen das Backpulver/Natron, quillt es in ihrem Magen auf, bis die Insekten platzen. Die Methode funktioniert. Doch es bedeutet unnötige Qualen für die Insekten. Ähnlich funktionieren beispielsweise Kaffeesatz und Maismehl. Die Schädlinge tragen die Stoffe in ihren Bau, fressen es und verenden dann qualvoll.


    Weiterhin sollten Sie auch kein Babypuder gegen Ameisen einsetzen. Dieses ist ebenfalls wirkungsvoll, allerdings verstopft es die Atemwege sowie die Fühler der Tiere, wodurch Sie qualvoll verenden.

    Ein wirkungsvolles Mittel gegen Insekten ist Seife und auch Seifenwasser. Dieses wird entweder auf die Ameisenstraße oder den Eingang des -baus gesprüht. Doch diese Methode ist ebenfalls sehr schmerzhaft für die Tiere. Die Lauge greift ihre Chitinpanzer an. Die Tiere verenden langsam und qualvoll.

    Andere Hausmittel, mit denen die Ameisen vertrieben werden, sind auf alle Fälle vorzuziehen.

    Ameisen bekämpfen: Die kleinen Tiere können schon durch kleine Öffnungen ins Haus gelangen. Diese sollten verschlossen werden, um die Tiere draußen zu halten. (Quelle: Getty Images/Cherkas)

    Ameisen bekämpfen (Quelle: Cherkas/Getty Images)



    Was Sie grundsätzlich bei Befall tun sollten

    Wenn Sie die kleinen Plagegeister schon in Haus oder Wohnung haben, sind folgende Fragen wichtig: Um welche Ameisenart handelt es sich? Welche Nahrungsmittel werden bevorzugt? Wie kommen die Ameisen ins Gebäude und wo ist ihr Nest? Professionelle Schädlingsbekämpfer oder gegebenenfalls auch ein Bausachverständiger können Sie bei der Bekämpfung unterstützen. Oft können Sie die Tiere aber auch einfacher loswerden.


    Diese zwölf Tipps gegen Ameisen im Haus haben sich bewährt.

    Warum Ameisen ohne Chemie bekämpfen?

    Bei der gezielten Bekämpfung der Ameisen sollte man schon zum eigenen Schutz auf den Einsatz von chemischen Mitteln verzichten. Chemische Biozide sind nicht nur für Schädlinge, sondern auch für empfindliche Personengruppen wie Babys, Schwangere oder Kranke problematisch, wenn sie mit den Giften in Kontakt kommen.




    Außerdem schädigen die Chemikalien durch ihre Langlebigkeit die Umwelt, da sie in die Luft gelangen oder über das Ab- und Grundwasser in den Boden eingeleitet werden.

    Lebensmittel: Lassen Sie Essensreste nicht offen liegen. Sie locken sonst Ameisen an. (Quelle: Getty Images/JenniMaijaHelena)

    https://www.t-online.de/Essensreste immer verschlossen aufbewahren (Quelle: JenniMaijaHelena/Getty Images)


    Was hilft gegen Ameisen im Haus? Die besten Tipps

    • Ameisen umsiedeln
      Außerhalb des Gebäudes kann ein Ameisenvolk komplett umgesiedelt werden, indem man einen Blumentopf mit Erde oder Holzwolle füllt und diesen umgekehrt auf das Nest stellt. Wenn die Ameisen umgezogen sind, den Topf einfach mit einem Spaten aufnehmen und an einen neuen Ort setzen.
    • Ameisennest überschwemmen
      Wenn sich das Nest in einem bereits angelegten Kübel oder Blumenkasten befindet, setzen sie diesen wiederholt unter Wasser, bis sich das Volk einen neuen Wohnort gesucht hat.
    • Ameisen umlenken
      Um die Plagegeister schon vor dem Haus abzuwehren, kann man mit Kreide einen dicken Strich am Boden ziehen und diesen immer wieder auffrischen. Ameisen mögen keine Kreide, so dass diese für die Tierchen zur unüberwindbaren Barriere wird.
    • Zugänge versperren
      Ritzen und Spalten, durch die die Ameisen ins Haus eindringen können, sollten mit Lehm, Silikon oder Leim abgedichtet werden. Im Handel sind auch klebende Barrieren zu bekommen, die den Zugang zu Fenstern, Türen oder auf Regale verhindern.
    • Ameisen mit Jauche bekämpfen
      Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, 300 Gramm frisches oder 30 Gramm getrocknetes Wermutkraut in zehn Litern Wasser anzurühren und die Brühe 14 Tage lang gären zu lassen. Anschließend wird das Gebräu in den Ameisenbau gegossen.
    • Ätherische Kräuter schrecken Ameisen ab
      Legen Sie Farnkraut, Thymian, Wacholderblätter, Tausendgüldenkraut, Kerbel, Zitronenkraut, Lavendelöl oder Lavendelblüten wiederholt auf der Ameisenstraße aus. Dadurch wird der Orientierungssinn der Ameisen gestört und sie werden auf Dauer vertrieben.
    • Ameisen mit Hausmitteln bekämpfen
      Legen Sie Zitronenschalen, Essig oder Zimtpulver vor den Zugängen aus. Durch die intensiven Gerüche werden die Ameisen abgeschreckt.
    • Hirschhornsalz tötet Ameisen
      Zusammen mit Zucker dient es als Köder. Der Backzusatz setzt für Ameisen giftiges Ammoniak frei, wenn die Tiere es verspeisen.
    • Köderfallen sind zwar effektiv, aber nicht nur für Ameisen giftig
      Sie enthalten einen Lockstoff verbunden mit einem Insektizid wie beispielsweise Spinosad. Die Ameisen nehmen das Gift auf und tragen es in ihren Bau. So wird die gesamte Population bekämpft. Gerade in Haushalten mit Kindern sollte aber zunächst auf ungiftige Methoden zur Ameisenbekämpfung zurückgegriffen werden.
    • Tierfutter lockt Ameisen an
      Achten Sie deshalb stets darauf, dass keine Futterreste im Hundenapf oder Katzen-Schälchen verbleiben.
    • Lebensmittel immer dicht verschließen
      Alle Lebensmittel sollten trocken, sauber und dicht gelagert sein, damit Ameisen erst gar nicht angezogen werden. In Glas- und Keramikgefäßen mit Gummidichtungen an den Deckeln sind Ihre Nahrungsmittel am besten aufgehoben. Gefäße mit Klippverschluss sind noch effektiver, da die Öffnung durch die Hebelwirkung noch besser abgedichtet wird.
    • Bekämpfung mit Bioziden nur durch den Profi
      Wenn alle Maßnahmen wirkungslos bleiben und der Befall zu schlimm wird, sollten Sie sich an einen Schädlingsbekämpfer wenden. Gehen Sie nicht auf eigene Faust mit hochgiftigen Bioziden gegen die Ameisen vor. Das gilt vor allem für Haushalte, in denen Kinder leben.

    Verwendete Quellen: https://www.t-online.de/

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  • Im Ernstfall lebenswichtig

    Rauchmelder warten und rechtzeitig austauschen

    vgzm.1704981-77061076 Rauchmelder überprüfen, warten und rechtzeitig austauschen. Rauchmelder muss man einmal im Jahr warten und nach zehn Jahren austauschen. (Quelle: dpa)

    Rauchmelder muss man einmal im Jahr warten und nach zehn Jahren austauschen. (Quelle: dpa)


    Rauchmelder kosten nur ein paar Euro und können im Ernstfall Leben retten. Doch damit man sich auf sie verlassen kann, müssen Brandmelder regelmäßig überprüft und gewartet werden. Wie oft man Rauchmelder warten muss, wie man dabei vorgeht und wer für die Betriebsbereitschaft zuständig ist.

    Selbst die besten Rauchmelder funktionieren in einem Ernstfall nicht korrekt, wenn sie stark verschmutzt sind oder die Batterie leer ist", erklärt die Kampagne "Rauchmelder retten Leben" (RLL). Nur die regelmäßige Wartung stellt sicher, dass Rauchmelder über die gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig funktionieren. Teilweise werden die Melder sogar bewusst von den Bewohnern manipuliert: Lautsprecher oder Sensoren werden zugeklebt, wenn der Warnton nervt.

    Wie oft müssen Rauchmelder gewartet werden?

    Die RLL empfiehlt auf ihren Webseiten Wartungsintervalle nach Herstellerangaben. Die empfohlenen Abstände für die regelmäßige Überprüfung findet man in der Betriebsanleitung des jeweiligen Geräts. Mindestens einmal im Jahr muss man alle Brandmelder im Haus kontrollieren.

    Mehr zum Thema

    Rauchmelder richtig warten: Das ist zu tun

    Dazu gehört, dass man sämtliche Öffnungen des Geräts von Staub befreit. Nur wenn die Öffnungen sauber sind, kann Rauch ungehindert eindringen und Alarm auslösen. Außerdem muss man die Prüftaste am Rauchmelder drücken. Gibt er nach wenigen Sekunden keinen Ton von sich, ist die Funktion gestört – dann muss die Batterie ausgetauscht werden.

    Auch zwischen zwei Wartungsintervallen kann ein Batteriewechsel nötig sein. Wird die Batterie zu schwach, signalisieren die Geräte das mit einem wiederkehrenden Piepton. Wichtig ist beim Austausch, die Batterien zu verwenden, die der Hersteller empfiehlt. Sonst kann das die Funktion des Gerätes beeinflussen. Ist die Batterie fest eingebaut, muss der ganze Rauchmelder ersetzt werden.

    Bei der jährlichen Inspektion sollte man auch überprüfen, ob alle Geräte noch am richtigen Platz hängen. Im Umkreis von einem halben Meter dürfen sich keine Wände, Raumteiler, Möbel oder sonstige Hindernisse befinden, die das Eindringen von Rauch behindern könnten.


    Rauchmelder gehören in jeden Raum, in dem geschlafen wird. Wird ein Arbeitszimmer zu einem Schlaf- oder Gästezimmer umgebaut, muss ein Rauchmelder nachgerüstet werden.

    Rauchmelder warten - fünf Punkte muss man kontrollieren


    Wartungsintervalle beachten (Quelle: dpa) Prüfknopf drücken (Quelle: rauchmelder-lebensretter.de) Batterien auswechseln (Quelle: rauchmelder-lebensretter.de) Gerät generell überprüfen (Quelle: rauchmelder-lebensretter.de) Abstände prüfen (Quelle: rauchmelder-lebensretter.de)    Raumnutzung prüfen (Quelle: rauchmelder-lebensretter.de)


    Wann sollten alte Rauchmelder ausgetauscht werden?

    Die Geräte sollten nach etwa zehn Jahren ausgetauscht werden. Denn Staub aus der Umgebungsluft setzt sich im Laufe der Jahre in den Geräten ab und reduziert ihre Leistungsfähigkeit.

    Übernehmen Mieter die Wartung der Rauchmelder?

    In allen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht. Verantwortlich für den Einbau ist der Hauseigentümer. Die Betriebsbereitschaft müssen aber vielerorts die Bewohner sicherstellen. Die regelmäßige vorschriftsmäßige Wartung ist also oft Sache des Mieters.


    Für die Wartung der Brandmelder sind oftmals die unmittelbaren Eigentümer der Häuser und Wohnungen verantwortlich. Einige Landesbauordnungen (LBO) erlauben es Vermietern allerdings, die Wartung selbst zu übernehmen. Wie die genaue Regelung ist, entnehmen Sie der LBO Ihres Bundeslandes.


    Rauchmelderpflicht Deutschland (Quelle: t-online.de)

    Rauchmelderpflicht Deutschland (Quelle: t-online.de)


    Die Instandhaltungsarbeiten können allerdings gemäß DIN 14676 auf den Mieter übertragen werden. Dabei besteht allerdings weiterhin die Sekundärhaftung des Vermieters. Dieser muss kontrollieren, ob die Wartung ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

    Was tun bei Fehlalarm?

    Seit die Rauchmelderpflichten bestehen, müssen die Feuerwehren häufiger ausrücken, berichtet der Deutsche Feuerwehrverband in Berlin. Verlässliche Zahlen gebe es aber nicht. Dennoch betonen die Experten, dass Rauchmelder Leben retten können. Und lieber einmal zu oft gewarnt als zu wenig: Wer einen Alarm hört und die Feuerwehr verständigt, obwohl es gar nicht raucht oder brennt, hat nichts zu befürchten. Die Feuerwehr rückt in solchen Fällen aus – und schickt danach auch keine Rechnung.

    Wichtig ist zudem, sich richtig bei einem Alarm oder einem Brand zu verhalten.

    Verwendete Quellen:

    • dpa
    • Rauchmelder retten Leben

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  • Altes Wasser wegkippen?

    Beim Wasserkocher ist die Keim-Gefahr gering

    Der halbe Liter von gestern im Wasserkocher ergäbe noch mal ein paar Tässchen Tee. Halb Deutschland zapft lieber frisches Wasser am Hahn, kippt das alte weg, wie eine Umfrage zeigt. Aber ist das begründet?

    Weg mit dem Wasser oder noch mal erhitzen?

    Der Umgang mit Restwasser im Wasserkocher spaltet laut einer Umfrage die Gemüter der Deutschen. 53 Prozent der Befragten kippen das Wasser vom Vortag weg, 47 Prozent nutzen es weiter, wie aus einer Umfrage im Auftrag des SGS Instituts Fresenius hervorgeht. Dafür wurden 500 erwachsene Deutsche online befragt.

    Angst vor schädlichen Bakterien

    Die Wegkipper finden demnach vor allem Kalkablagerungen unappetitlich. Sie fürchten auch, dass sich im Wasser schädliche Bakterien gebildet haben. Ebenfalls bei vielen präsent ist die Angst, dass Schadstoffe aus dem Gerät ins Wasser übergegangen sein könnten. Manche sagten, sie würden den Geschmack des alten Wassers nicht mögen. In der Umfrage gaben eher Frauen und jüngere Menschen an, das Wasser weiter zu nutzen. Männer und Menschen über 55 zählten häufiger zu den Befürwortern frischen Wassers.

    Das ist wichtig beim Aufkochen

    Aus Sicht des Fresenius-Instituts ist das neuerliche Aufkochen kein Problem. Die Sorge vor Nickel und Bisphenol A aus dem Gerät sei unbegründet, teilte das Institut mit. Wichtig sei aber, dass Geräte das GS-Siegel trügen. Haushaltsgeräte, die am Institut für dieses Siegel getestet werden, wiesen "nur selten" problematische Belastungen auf, hieß es. Neben der Elektronik werde bei vielen Küchengeräten zusätzlich kontrolliert, ob die Materialien unbedenklich sind.

    Auch bei der Angst vor Bakterien gibt das Institut Entwarnung: Zwar gebe es Keime aus der Umwelt, die sich über längere Zeiträume hinweg in Wasserkochern vermehren könnten. Durch erneutes Aufkochen würden diese in der Regel aber abgetötet, hieß es.



    Zu geschmacklicher Beeinträchtigung gebe es keine wissenschaftlichen Belege. Die Bilanz für das Institut: "Die Angst vor abgestandenem Kochwasser ist ein Relikt aus der Zeit der Tauchsieder und Teekessel."

    Wasserkocher besser als Kaffeemaschinen

    Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam in einer Untersuchung zu Metallen aus Küchengeräten von 2015 zu dem Ergebnis, dass aus Wasserkochern nur geringe Mengen, deutlich unter vorgeschlagenen Grenzwerten, freigesetzt wurden. Auch wenn nur elf Kocher auf dem Prüfstand waren: Damit schnitten diese Geräte deutlich besser ab als Kaffeemaschinen, die insbesondere nach dem Entkalken Blei freisetzten.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Überträger von Krankheiten

    Kakerlaken vorbeugen, erkennen und bekämpfen

    vgzm.1704981-74073286 Kakerlaken bekämpfen: So werden Sie die Schaben los. Tote Schabe auf dem Fußboden. (Quelle: Getty Images/anankkm)

    Schaben: Die Insekten können ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Ihre Bekämpfung aber auch. (Quelle: anankkm/Getty Images)


    Schaben, oft auch Kakerlaken genannt, vermehren sich rasant und können Krankheiten übertragen. Umso wichtiger ist es, möglichst rasch im Urlaubsdomizil oder zu Hause gegen sie vorzugehen. Wir erklären, woran Sie einen Schabenbefall frühzeitig erkennen, wie das Ungeziefer ins Haus kommt und wie Sie die Tiere bekämpfen können.

    Sind Kakerlaken gefährlich?

    Ein Schabenbefall ist ein Gesundheitsrisiko. Die Schädlinge können Salmonellen und Schimmelsporen übertragen, ihre Ausscheidungen können Allergien auslösen und das Ungeziefer erhöht das Infektionsrisiko für Magen-Darm-Erkrankungen. Zudem werden durch ihren Anfraß oder ihre Ausscheidungen Lebensmittel ungenießbar. Laut Dr. Martin Felke vom Institut für Schädlingskunde wurden auch Übertragungen von Tuberkulose, Ruhr, Typhus, Cholera, Kinderlähmung und Hepatitis B durch verschiedene Schabenarten dokumentiert.


    Kakerlakenbefall verhindern

    • Entsorgen Sie organische Abfälle täglich in der Mülltonne vor dem Haus.

    • Waschen Sie dreckiges Geschirr umgehend ab.

    • Entfernen Sie Lebensmittelflecken – auch wenn diese hinter den Möbeln sind.

    • Verschließen Sie Vorräte sorgfältig in festen Behältern.

    • Lassen Sie Tierfutter nicht offen stehen, decken Sie es besser ab.

    Kakerlaken – diese Schaben kommen in Deutschland vor


    Orientalische Schabe oder Küchenschabe (Blatta orientalis) (Quelle: imago images/blickwinkel) Deutsche Schabe (Blattella germanica) (Quelle: imago images/Steffen Schellhorn) Braunbandschabe oder Möbelschabe (Supella longipalpa) (Quelle: Rentokil) Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) (Quelle: imago images/blickwinkel) Australischen Schabe (Periplaneta australasiae) (Quelle: imago images/blickwinkel) Kakerlaken in ihrem Bau (Quelle: imago images/Steffen Schellhorn) Orientalische Schabe oder Küchenschabe (Blatta orientalis) (Quelle: imago images/blickwinkel)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Wie kommen Kakerlaken ins Haus?

    Kakerlaken befallen Wohnräume nicht wegen fehlender Hygiene oder Sauberkeit. Die Schädlinge werden meist über Nahrungsmittelverpackungen, gebrauchte Küchengeräte oder mit dem Urlaubsgepäck eingeschleppt. Außerdem können sie von angrenzenden Lebensmittelfabriken oder Restaurants in das Haus oder die Wohnung überwandern.

    Einmal im Haus vermehren sich die Schaben rasant, weshalb ein Befall möglichst früh erkannt werden und dagegen vorgegangen werden muss. Allerdings verstecken sich Kakerlaken tagsüber in Schlupfwinkeln. Erst in der Abenddämmerung oder nachts kommen sie aus ihren Verstecken und werden auch erst dann entdeckt.

    Sehen Sie tagsüber eine Kakerlake, ist bereits von einem sehr starken Befall auszugehen, dessen nur noch ein professioneller Schädlingsbekämpfer Herr werden kann.

    Mehr zum Thema

    Wie erkennt man, dass man Kakerlaken in der Wohnung hat?

    Es gibt mehrere Anzeichen, die auf einen Schabenbefall hindeuten:

    • In ihren Entwicklungsstadien häuten sich die Insekten mehrfach. Die alte Haut bleibt als durchscheinende Hülle meist in der Nähe der Nester liegen.
    • Auch ihre Eipäckchen legen Kakerlaken meist nahe ihres Unterschlupfs ab.
    • Darüber hinaus können die Ausscheidungen der Ungeziefer einen Befall anzeigen. Experten zufolge sehen sie aus wie Krümel von Kaffeepulver und sind etwa einen Millimeter lang.
    • An Wänden oder anderen vertikalen Flächen verlaufen die Kotpünktchen häufig in einer länglichen Spur.
    • Kakerlaken leben meist in größeren Populationen zusammen und kommunizieren und orientieren sich über chemische Duftstoffe, die für den Menschen bisweilen als penetranter, süßlicher Geruch wahrnehmbar sind und einen Befall anzeigen können.
    • Fraßschäden an Lebensmitteln und Verpackungen deuten ebenfalls darauf hin, dass sich Schaben in der Wohnung breit gemacht haben, wie aufgefundene lebende oder tote Exemplare.

    Gemeine Küchenschabe: Die Schädlinge legen ihre Eier in der Nähe ihrer Nester oder von Nahrungsquellen ab.  (Quelle: blickwinkel)

    Gemeine Küchenschabe (Quelle: blickwinkel)

    Sollte man die Kakerlaken sofort zertreten?

    Auch wenn Sie sich beim ersten Anblick meist sehr erschrecken, sollten Sie die Kakerlake nicht zertreten. Die weibliche Küchenschabe trägt ihre Eier bis kurz vor dem Schlüpfen der Brut unter ihrem Chitinpanzer mit sich herum. Wird das Ungeziefer zertreten, bleiben die Eier an der Schuhsohle kleben und werden dadurch im Haus verteilt. Der Befall könnte sich also auf bislang noch nicht betroffene Bereiche ausweiten. Besser ist es, die Kakerlake in einem Gefäß zu fangen – oder sie auf den Rücken zu legen, bis sie gestorben ist. Aber Achtung: weibliche Kakerlaken können fliegen. Gefangene Tiere sollten Sie nicht vor der Tür aussetzen, da sie so umgehend wieder zurück ins Haus kommen.

    Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob wirklich Kakerlaken im Haus sind, stellen Sie handelsübliche Klebefallen mit Lockstoffen auf, um einen Befall nachzuweisen.

    Lassen sich Kakerlaken mit Gift bekämpfen?

    Im Handel gibt es zahlreiche Mittel zur Kakerlakenbekämpfung, darunter Köderdosen und Pulver, Borax und Naturprodukte mit Abamectin. Doch grundsätzlich gilt bei Kakerlakenbekämpfung: Lassen Sie sich unbedingt vorab professionell beraten. Auch, wenn Sie die Ungeziefer in Eigenregie bekämpfen wollen.

    Verwenden Sie bei Schädlingsbefall keine chemische Insektenvernichtungsmittel. Sie bergen erhebliche Gesundheitsrisiken, vor allem für empfindliche Personen wie Babys, Schwangere oder Kranke und belasten die Umwelt. Zudem können die Giftstoffe über die Luft auf Lebensmittel oder durch die Atemluft in den Körper gelangen. Auch eine Kontaminierung der Umwelt durch die belasteten Abfälle und Wasser, wenn diese in Böden und Gewässer gelangen, ist möglich.

    Weiterhin sollen folgende Hausmittel gegen Kakerlaken helfen:

    Katzenminze

    Der Geruch ist so intensiv, dass Kakerlaken ihn nicht ausstehen können und flüchten.

    Lorbeerblätter

    Wie auch der Geruch von Katzenminze, riechen Lorbeerblätter so stark, dass Kakerlaken die entsprechenden Gebiete drum herum meiden.

    Essig

    Essig ist ein bekanntes Mittel gegen Kakerlaken. Sie sehen es als Hürde an. Verstärkt wird der Effekt noch, wenn Sie etwas Pfeffer darüber streuen.

    Was ist der richtige Köder?

    Köder ohne chemisch-synthetische Substanzen sollten am besten von einem Profi ausgelegt werden. Denn auch bei der Berührung von Produkten ohne Gift kann es zu Hautreizungen und anderen Nebenwirkungen kommen – Kinder und Haustiere sind hier besonders gefährdet.

    Lassen Sie sich daher am besten im Vorfeld ausführlich beraten und auch die Bekämpfung selbst von einem Experten durchführen. Dieser kennt alle Sicherheitsmaßnahmen und weiß, welche Mittel im individuellen Fall am besten eingesetzt werden – ob biologisch bei nur leichtem Befall oder synthetisch in akuten Fällen.

    Blattella germanica: Deutsche Schaben sind kleiner als amerikanische Schaben (Quelle: imago images/Steffen Schellhorn)

    Deutsche Schaben (Blattella germanica) auf einem Brotrest (Quelle: Steffen Schellhorn/imago images)

    Was kann man gegen Kakerlaken im Urlaub tun?

    Auch wenn in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen Spraydosen mit Insektenvernichtungsmitteln zur Verfügung gestellt werden, sollten Sie diese wegen der potentiellen Gesundheitsgefahr für Sie selbst nicht verwenden. Bitten Sie stattdessen darum, in ein anderes Apartment zu wechseln.

    Auf die Art der Schädlingsbekämpfung durch die Betreiber von Hotels und Ferienanlagen haben Sie wenig Einfluss. Wenn jedoch chemische Mittel während Ihrer Abwesenheit im Zimmer versprüht werden, sind Teile davon möglicherweise auch später noch in der Luft gelöst oder haben sich auf Flächen und Böden abgesetzt.

    Wann muss ein Schädlingsbekämpfer ran?

    Für zu Hause gilt: Die genaue Art der gefangenen Tiere sollte von einem fachkundigen Schädlingsbekämpfer bestimmt werden. Denn je nach Schabenarten ist eine unterschiedliche Bekämpfungsstrategie nötig. Eine Bekämpfung des Ungeziefers auf eigene Faust ist nicht ratsam. Oft wird dadurch nicht der Ursprungsherd des Befalls gefunden und bekämpft. Denn dieser sei häufig außerhalb der eigenen Wohnung – zum Beispiel im angrenzenden Gastronomiebetrieb. Die Maßnahmen müssten demnach ausgeweitet werden. Deshalb ist es bei einem Befall wichtig, umgehend den Vermieter oder die Hausverwaltung zu informieren und im Urlaub den Betreiber der Unterkunft, wenn Sie eine Kakerlake entdecken. Dann muss möglichst rasch ein Schädlingsbekämpfer gerufen werden.

    Wie bekämpfen Profis Kakerlaken und andere Schädlinge?

    Der Profi lokalisiert zunächst den Befallsherd und untersucht, wie ausgeprägt der Befall ist, um darauf die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen abzustimmen. Häufig ist eine großflächige Anwendung von Schädlingsvernichtungsmittel nicht notwendig. Stattdessen werden Köderdosen und spezielle Gele gezielt in der Nähe oder direkt an den Schlupfwinkeln der Schaben angebracht.

    Tipp

    Insbesondere von chemischen Bekämpfungsmitteln sollten ungeschulte Personen die Finger lassen. Der unsachgemäße Einsatz von Ungeziefermitteln kann neben Gesundheitsrisiken auch zu einer Resistenzen bei den Schaben führen – oder sie werden dadurch in die noch unbelastete Räume getrieben.

    Nach der Bekämpfung findet eine Erfolgskontrolle statt. Je nach Art schlüpfen die Nymphen aus den Eiern erst nach ein oder zwei Monaten. Mit erneut ausgelegten Klebefallen lässt sich überprüfen, ob wirklich keine Schaben mehr in der Wohnung sind. Anderenfalls würde es nicht lange dauern, bis sich die verbliebenen Tiere wieder vermehrt hätten und sich erneut ein problematischer Befall einstellen würde.

    Wie kann man einem Befall vorbeugen?

    Weil die Schädlinge oft von einem benachbarten Befallsherd aus einwandern, können Sie durch kleinere bauliche Maßnahmen verhindern, dass sie in Ihre Wohnung gelangen. Kakerlaken dringen vor allem durch Türspalten oder Ritze in Räume. Teilweise reichen bereits Spalten, die knapp 0,5 Millimeter groß sind aus. Als vorbeugende Maßnahmen sollten all solche Zugänge dicht verschlossen und isoliert sein.

    Alle Fugen und Ritzen von Mauerwerk, Wänden und Abschlussleisten sollten ebenfalls verschlossen werden, um den Schaben keine Versteckmöglichkeiten zu bieten. Weil die Tiere ein feucht-warmes Klima lieben, beugt regelmäßiges Stoßlüften einer Besiedlung des Wohnraums vor. Vermeiden Sie auch Staunässe in Blumentöpfen sowie stehendes Wasser in Eimern, Waschbecken oder Gießkannen.

    Überprüfen Sie darüber hinaus gekaufte Elektroartikel wie Waschmaschinen, Kühlschränke, aber auch Kaffeemaschinen genau auf einen Befall.

    Verzichten Sie beim Einkauf darauf, die Waren in gebrauchten Verpackungen wie Bananenkartons nach Hause zu transportieren. In ihnen können sich die Tiere verstecken oder ihre Eier abgelegt haben.

    Suchen Sie nach Ihrer Reise Koffer und Taschen sorgfältig nach "blinden Passagieren" ab.

    So wird die Wohnung nicht zum Lebensraum für Kakerlaken

    Bieten Sie dem Ungeziefer in der eigenen Wohnung keine Lebensgrundlage:

    • Waschen Sie dreckiges Geschirr umgehend ab und stellen Sie es nicht über Nacht in der Spüle.
    • Bringen Sie organische Abfälle täglich aus der Wohnung.
    • Wischen Sie Lebensmittelrückstände sofort auf. Das gilt für Arbeitsflächen ebenso wie für schwer erreichbare Ecken neben, hinter oder unter wärmeerzeugenden Elektrogeräten wie Backofen oder Kühlschrank.
    • Bewahren Sie Vorräte geschlossen und möglichst in Glas-, Kunststoff-, Keramik- oder Porzellangefäßen auf. Tüten aus Papier, Pappe oder Zellophan können von den Kakerlaken mit den Mundwerkzeugen geöffnet werden.
    • Säubern Sie das Badezimmer gründlich. Auch Seifen- und Kosmetikreste sollten entfernt werden.
    • Reinigen Sie Fressnäpfe von Haustieren und lassen Sie das Tierfutter nicht offen in der Wohnung stehen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Katzen- oder Hundeklos.

    Wer alle vorbeugenden Maßnahmen ergreift und darauf achtet, keine Schaben in die Wohnung einzuschleppen, der hat gute Chancen, dauerhaft von den unangenehmen Mitbewohnern verschont zu bleiben.

    Kakerlaken: Einige Liebhaber halten Schabentiere wie Haustiere in Terrarien. (Quelle: imago images/Photocase)

    Kakerlaken (Quelle: Photocase/imago images)

    Was ist der Unterschied zwischen Kakerlaken und Schaben?

    Im allgemeinen Gebrauch werden die Begriffe Kakerlake und Schabe oft synonym verwendet. Allerdings unterscheiden sie sich deutlich:

    Kakerlake

    Kakerlaken zählen zu mehreren Arten von Schaben. Sie leben überwiegend in Häusern oder Wohnungen, dicht bei den Menschen, um sich von deren Lebensmitteln und Essensresten zu ernähren. Kakerlaken, auch Küchenschaben genannt, werden daher auch als Vorratsschädlinge bezeichnet.

    Schabe

    Es gibt rund 4.600 verschiedene Schabenarten. Die meisten von ihnen kommen in tropischen und subtropischen Gebieten vor. Nicht alle Arten gelten als Schädling. Einige werden als Futtertiere gezüchtet oder von Liebhabern in Terrarien gehalten.

    Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache e. V. kommt die allgemeine Bezeichnung von Kakerlaken aus Bayern: "Denn unseren Recherchen zufolge war es eine alte Gepflogenheit, bisher unbekannte Ungezieferarten nach den "lieben" Nachbarn zu benennen". Das Wort, so heißt es seitens des Vereins, stammt von dem venezianischen Ausdruck s’ciavo ("Slave", Bezeichnung für die Schabe) und wurde ins Bayerische übernommen.

    Verwendete Quellen:

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Reinigungszyklus einhalten

    Lappen nicht erst waschen, wenn sie müffeln vgzm.1704981-85808088

    Reinigungszyklus: Lappen nicht erst waschen, wenn sie müffeln. Frau putzt Fenster mit einem Lappen: Nutzen Sie Lappen, die sich bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine reinigen lassen. (Quelle: imago images/photothek)

    Frau putzt Fenster mit einem Lappen: Nutzen Sie Lappen, die sich bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine reinigen lassen. (Quelle: photothek/imago images)


    Wie oft säubern Sie Ihren Besen? Und wie oft die Toilettenbürste? Hilfsmittel zum Hausputz brauchen regelmäßig selbst eine Reinigung. Sonst bildet sich ein Keimbelag.

    Jeder hat ein anderes Verständnis von Hygiene und davon, wie oft die Zahnbürste gewechselt werden sollte oder die Bettwäsche in die Maschine muss. Trotzdem raten Experten zu bestimmten Zyklen zur Reinigung oder Entsorgung von einigen üblichen Haushaltsgegenständen – der Sauberkeit und Gesundheit zuliebe, und auch, weil eine zu alte Zahnbürste eben nicht mehr gut bürstet.

    Lappen und Schwämme

    "Solche, die in der Küche verwendet werden, sollte man wöchentlich wechseln, bei starken Verschmutzungen sogar häufiger", rät Sabrina Schulz von der Verbraucherzentrale Berlin. Wenn sie schon schlecht riechen, ist die Bakterienbelastung bereits hoch. Die Spülbürste kann man einfach einmal pro Woche mit in den Geschirrspüler legen.

    Ansonsten rät Schulz dazu, Lappen zu nutzen, die sich bei 60 bis 90 Grad in der Waschmaschine reinigen lassen. Dafür am besten ein pulverförmiges Vollwaschmittel verwenden – "das reduziert die Keime besonders gut", erklärt Elke Wieczorek vom DHB Netzwerk Haushalt, dem Berufsverband der Haushaltsführenden.

    Wischmopp und Besen

    Der Wischmopp sollte alle paar Wochen gewaschen werden. Und der Besen? "Etwa einmal pro Jahr sollte er in einen Eimer mit einer Reinigungslösung gestellt und ausgewaschen werden", lautet Wieczoreks Tipp. Beim Trocknen darauf achten, dass die Borsten nicht knicken.

    Geschirrhandtücher

    Ähnlich wie Lappen sind Geschirrhandtücher viel Schmutz ausgesetzt. Sie sind Keimschleudern. In ihnen setzen sich Bakterien fest, die zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen können. "Deshalb sollten sie unbedingt wöchentlich oder häufiger gewechselt und bei 60 Grad gewaschen werden", empfiehlt Schulz.

    Toilettenbürste

    Eine Toilettenbürste sollte nicht nur gelegentlich von Keimen befreit werden. "Immer dann, wenn die Toilette mit einem WC-Reiniger, der ja einwirken muss, gereinigt wird, die Bürste mit hineinstellen", empfiehlt Wieczorek. Das desinfiziert die Klobürste.

    Staubsauger

    Es liegt auf der Hand, dass man den Staubsaugerbeutel wechseln oder den Fangbehälter leeren muss, wenn er voll ist. Aber es gibt noch ein Element, das regelmäßig eine Hand braucht: den Ausblasfilter. "Er reinigt die Luft noch einmal, die wieder in den Raum geblasen wird", erklärt Bernhard Finkbeiner von der Plattform Frag-Mutti.de.


    Zweimal im Jahr sollte er ersetzt werden. "Meist wird einer pro Sechser-Packung Staubbeutel mitgeliefert. Sind die Beutel aufgebraucht, hat auch der Filter einen Wechsel nötig", rät Wieczorek. Bei beutellosen Staubsaugern sollte man dazu die Bedienungsanleitung studieren.

    Dunstabzugshaube

    Wo viel gekocht wird, lagert sich Fett ab – auch im Filter der Abzugshaube. Und eine dicke Fettschicht kann Feuer fangen. Daher rät Schulz: "Alle ein bis zwei Monate sollte er gereinigt werden." Wer viel brät und frittiert, sollte das häufiger tun. Manche Filter können in die Spülmaschine, andere müssen neu gekauft werden.

    Schneidebretter

    Es sollte nach jeder Nutzung gereinigt werden, "mindestens mit warmem Wasser und Spülmittel, besser noch in der Spülmaschine", sagt Schulz. Insbesondere wenn mit rohen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch gearbeitet wurde, ist intensives Reinigen besser.


    Da Keime Feuchtigkeit lieben, müssen Holzbretter im Anschluss gut trocknen können – am besten senkrecht und frei stehend. Für kritische Lebensmittel seien Holzbretter aber ungeeignet. "Ratsam ist es Schneidbretter zu verwenden, die robust sind, denn in Kratzern setzen sich Speisereste fest", erklärt Finkbeiner. Sind Furchen zu sehen, sollten Bretter daher ersetzt werden.

    Handtücher

    "Solche, an denen man die Hände abtrocknet, gehören alle drei bis vier Tage gewechselt", findet Wieczorek. Bei Duschtüchern müsse differenziert werden: "Dusche ich täglich und verwende nur eins, sollte ich alle zwei Tage ein neues verwenden." Hat man dagegen für Oberkörper und Gesicht jeweils ein eigenes Handtuch, sollten diese alle drei bis vier Tage gewechselt werden.

    Zahnbürste

    Biegen sich die Borsten, fliegt die Zahnbürste in den Müll – denn dann reinigt sie nicht mehr optimal. Am besten ersetzt man sie aber schon etwas früher. "Spätestens alle zwei Monate sollte eine Neue her", sagt Wieczorek. "Man sollte daran denken, dass sich Millionen Keime zwischen den Borsten niederlassen."

    Haarbürste

    Die meisten entfernen die ausgekämmten Haare regelmäßig. Aber damit ist es nicht getan, denn auch Fette von der Kopfhaut und Reste von Stylingprodukten lagern sich an den Borsten ab. "Einfach ab und zu in eine Spülmittel- oder Shampoolösung legen, das löst die Ablagerungen", rät Wieczorek.




    Verbandskasten

    Wann haben Sie das letzte Mal ihr Verbandszeug im Haus kontrolliert? Als Rat dazu gilt, dies einmal pro Jahr zu tun, denn Pflaster und Co. haben Verfallsdaten. "Wie lange die jeweiligen Verbandsmaterialien haltbar sind, ist auf ihnen verzeichnet", erklärt Finkbeiner. Verbandskästen im Auto müssen sogar regelmäßig erneuert werden, denn sonst notieren die Prüfer bei der Hauptuntersuchung das als geringen Mangel im Prüfbericht.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Hilfe von oben

    So reinigen Sie von Tomatensoße verfärbtes Plastik

    vgzm.1704981-85825586 Hilfe von oben: So reinigen Sie von Tomatensoße verfärbte Plastikboxen. Koch schneidet Tomaten auf weißem Brett: Rotes Gemüse hinterlässt oft rote oder gelbe Flecken auf hellem Plastik. (Quelle: Getty Images/Steve Debenport)

    Koch schneidet Tomaten auf weißem Brett: Rotes Gemüse hinterlässt oft rote oder gelbe Flecken auf hellem Plastik. (Quelle: Steve Debenport/Getty Images)


    Tomaten, Paprika oder Rote Beete hinterlassen sowohl in Plastikboxen als auch auf Schneidebrettern rote Spuren. Sie sind dann auch nach dem Spülen häufig noch sichtbar. Ein Trick macht den weißen oder durchsichtigen Kunststoff wieder sauber.

    Tomatensoße, Karottenbrei, Ketchup und andere farbenfrohe Speisen färben Aufbewahrungsbehälter aus Kunststoff ein. Auch beim Spülen kann das noch geschehen. Reste der Lebensmittel auf anderem Geschirr kann die Behälter verfärben.


    • Ist das Material eigentlich farblos, kann es helfen, die Boxen mehrere Stunden – je nach Intensität der Sonne auch Tage – von der Sonne bleichen zu lassen.
    • Beim Spülen in der Spülmaschine verhinderten ein Vorspülprogramm und mehr Reinigungsmittel das Abfärben.
    • Zusätzlich sollten Sie die Boxen und das Schneidebrett umgehend nach dem Gebrauch unter fließendem Wasser abspülen und so die roten Lebensmittel teilweise vorab entfernen.

    Zitronensaft oder Öl

    Helfen diese Methoden nicht, können Sie das Brett auch mit Zitronensaft einreiben. Arbeiten Sie die Säure mit einem Scheuerschwamm in das Brett ein und lassen Sie alles mehrere Stunden einwirken. Nach einem Spülgang sollten die Verfärbungen verschwunden sein.


    Ein weiteres Hausmittel mit dem Sie Verfärbungen von Kunststoffschneidebrettern oder Plastikdosen entfernen können, ist Öl. Reiben Sie dazu – wie beim Zitronensaft – die Plastikoberfläche mit Sonnenblumen- oder Olivenöl ein und lassen Sie es kurzzeitig einwirken.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Kostenloses Hausmittel

    Die Rosskastanie ist ein optimaler Waschmittelersatz

    vgzm.1704981-85742788 Naturprodukt: Rosskastanien statt Waschmittel nutzen. Kastanie: Die CO2-Bilanz der Rosskastanie ist besser als die von indischen Waschnüssen. (Quelle: dpa/Roland Weihrauch)

    Kastanie: Die CO2-Bilanz der Rosskastanie ist besser als die von indischen Waschnüssen. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa)


    Gibt es ein günstiges, ökologisches Hausmittel für die Waschmaschine? Ja, die Rosskastanie. Ohne viel Aufwand lassen sich die braunen Früchte als Waschmittelersatz nutzen.


    Eine Alternative zu üblichen Waschmitteln kann die Rosskastanie sein. Die Früchte des Baums besitzen viele sogenannte Saponine – Substanzen, die unter Zugabe von Wasser schäumen, erläutert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

    Kastanien vorher einlegen oder köcheln

    Für eine Wäsche werden vier bis sechs Kastanien von der Schale befreit und mit einem Hammer, Nussknacker oder Messer zerkleinert. Das geht einfacher, wenn man sie zuvor für eine halbe Stunde in Wasser einlegt. Die Stücke kommen nun für mindestens acht Stunden in ein Schraubglas, in dem sie etwa ein Viertel des Volumens einnehmen. Der Rest wird mit Wasser aufgefüllt. Dort hinein geben die Kastanien mit der Zeit ihre Saponine ab. Das erkennt man, wenn man das Glas schüttelt – oben bildet sich Schaum.

    Beschleunigen kann man den Vorgang, indem man den Sud für 15 bis 20 Minuten köcheln lässt. Die Umweltexperten betonen aber, dass dies nicht so nachhaltig sei wie das kalte Ansetzen der Kastanien.

    Der Sud wird dann durch ein Sieb in das Waschmittelfach gegossen. An Orten mit hartem Wasser sollte ein Teelöffel Waschsoda hinzukommen, alternativ noch etwas ätherisches Öl. Letzteres sollte als Medizinprodukt verwendbar sein, sprich nicht gewässerschädigend sein. Die BUND-Experten raten zu Lavendel- oder japanischem Heilpflanzenöl aus dem Reformhaus oder Bioladen.

    Die abgesiebten Kastanien lassen sich trocknen und später ein zweites Mal verwenden oder direkt für einen neuen Sud aufgießen.

    Früchte nicht für jede Wäsche geeignet

    Kastanien sind laut BUND eine Alternative zu den beliebten indischen Waschnüssen aus der Drogerie. Diese sind zwar ebenfalls umweltschonend und komplett biologisch abbaubar, haben aber eine schlechte CO2-Bilanz aufgrund des weiten Transportwegs.

    Für weiße Wäsche sollte man Rosskastanien allerdings nicht nutzen. Sie geben einen leichten Gelbschimmer ab.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Zu heiß im Haus

    Wohnung abkühlen: Hitze-Tipps für zu Hause


    Der Sommer in Deutschland gibt ordentlich Gas, das Thermometer kratzt an der 30-Grad-Marke. Was kann man jetzt tun, damit die eigenen vier Wände nicht zur Sauna werden? Wir geben Ihnen zehn Anti-Hitze-Tipps, mit denen Sie Ihre Wohnung kühl halten.


    Wer in der Stadt lebt oder arbeitet, leidet im Sommer besonders unter der Hitze. Die Straßen und Häuserwände speichern die Wärme in ihren Steinmassen und geben sie in der Nacht nur langsam wieder ab. Dagegen sinken die Temperaturen auf dem Land in der Ruhephase deutlich schneller, da der natürlich gewachsene Boden im Vergleich ein schlechter Wärmespeicher ist.

    Mit dem Bettlaken-Trick die Wohnung kühl halten

    Um der Hitze zu trotzen, hilft es, handfeuchte Tücher oder Bettlaken mit hohem Baumwollanteil im Raum aufzuhängen. Die Stoffe werden zum Beispiel vor das Fenster oder über zwei Stühle gehängt.

    Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen – die sogenannte Verdampfungswärme. Dabei wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit sondern auch ihre Umgebung abgekühlt. Man spricht auch von Verdunstungskälte.


    Noch wirkungsvoller ist es, wenn man den entstehenden Dampf gleich durch einen trockenen Luftzug abtransportiert, damit weitere feuchte Luft verdunsten kann. Ein Ventilator sorgt für die entsprechende Luftzirkulation.

    Kreislaufprobleme bei Hitze? Diese Tipps helfen.

    Beim Kühlen der Zimmer helfen auch massive Fußböden. Denn sie nehmen die Wärme aus der Raumluft auf. Lose und schwere Teppichböden sollte man daher im Sommer wegräumen. Sie wirken wie eine Wärmedämmung und verhindern, dass der Boden Wärme speichert.

    So bleibt die Hitze draußen

    Grundsätzlich erwärmen sich Innenräume nur dann, wenn das Sonnenlicht ungebremst in den Wohnraum gelangt oder wenn es tagsüber eine direkte Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich gibt, etwa durch geöffnete Fenster und Türen. Lüften Sie daher nur gegen Abend und schließen Sie die Fenster, bevor Sie morgens das Haus verlassen. So kann keine warme Luft ins Haus strömen und Bauteile und Einrichtung übermäßig aufheizen.

    Über die Fenster – selbst wenn sie geschlossen sind – kommt die Hitze ohnehin am besten in die Wohnung. Um das zu verhindern, ist eine Beschattung von Außen wichtig, damit die Wärme erst gar nicht in die Wohnung gelangt. Am wirkungsvollsten ist dabei ein heller, außen angebrachter Sonnenschutz – etwa eine Jalousie oder Fensterläden – der den größten Teil des Lichts und der Wärme reflektiert.

    So kann man nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent reduzieren. Eine Innenbeschattung durch Vorhänge oder Rollos mindert die Sonneneinstrahlung demnach nur um 25 Prozent – und das auch nur, wenn der Blendschutz hell ist.

    Lüften nur morgens und nachts

    Das Querlüften in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden ist eine effektive Maßnahme, um frischen Sauerstoff und kühle Luft in die Wohnräume zu bekommen. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken. Tagsüber sollten daher möglichst alle Fenster und Türen geschlossen bleiben.

    Wird dennoch gelüftet, kann es zu Feuchteschäden am Mauerwerk kommen, wenn warme und feuchte Außenluft im Keller auf Kälte trifft. Denn die kalten Wände und andere Bauteile im Untergeschoss kühlen die hereinströmende Luft rasch ab. Dies führt zur Kondensation des Wasserdampfes in der Luft. Das Kondenswasser wiederum durchfeuchtet den Putz und kann Schimmelbildung fördern.

    Die Experten raten Hausbesitzern, im Sommer ihre Kellerwände einmal mit einem kleinen Laserthermometer zu messen, um ein Gefühl für die Temperaturen im Raum zu erhalten. Sind die Bauteile kühler als zwölf Grad, sollten von Mai bis September die Kellerfenster geschlossen bleiben.

    Klimaanlage ist großer Kostenfaktor

    Unter allen Möglichkeiten, sich im Haus vor brütender Hitze zu schützen, ist außer einer Wärmedämmung die Klimaanlage sicherlich die effektivste. Es gibt mobile Kleingeräte, die sich besonders dafür eignen, einzelne Zimmer zu klimatisieren. Größere Ausführungen lassen sich an der Außenwand anbringen und können auch mehrere Räume kühlen.

    Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Klimaanlage viel Strom frisst und daher nicht nur in der Anschaffung für hohe Unkosten sorgt. Laut der Deutschen Energieagentur (dena) verbraucht ein durchschnittlich großes Raumklimagerät im Monat so viel Strom, wie eine Kühl- und Gefrierkombination im ganzen Jahr. Zudem muss bei Block- und Kompaktgeräten die Abluft über einen Schlauch nach außen transportiert werden. Das geht nur durch ein geöffnetes Fenster oder eine Tür.

    Überflüssige Elektrogeräte ausschalten

    Elektrogeräte wie Computer, Fernseher, Spülmaschine und Fön produzieren Wärme. An ohnehin schon warmen Tagen empfiehlt Klaus Stöckmann, Energieberater der Verbraucherzentrale Brandenburg, daher nur jene Geräte anzumachen, die auch wirklich gebraucht werden. Ein verzichtbares Gerät ist zum Beispiel der Wäschetrockner. Die Wäsche trocknet bei warmen Temperaturen und Sonnenschein auch sehr gut an der Leine auf dem Balkon oder im Garten. Geräte, die im Moment nicht gebraucht werden, sollten komplett abgeschaltet werden. Denn im Stand-by-Betrieb können sie immer noch Wärme abgeben.


    Möglichst wenig Hitze sollten Bewohner auch beim Kochen produzieren. Bei manchen Gerichten kann der Koch die Platten kurz vor Schluss ausschalten. Denn sie geben weiterhin Wärme ab. Im Sommer ist zudem der Einsatz von Abzugshauben besonders sinnvoll – sie tragen die warme Kochluft nach draußen, ohne dass die Hitze von draußen in die Küche dringt.

    Eiskalte "Wärmflasche"

    Gerade nachts, wenn man schlafen möchte, können die heißen Temperaturen unerträglich werden. Dabei ist aber laut Schlafexperten nur der Zeitpunkt des Einschlafens problematisch. Ist man erst einmal weggenickt, stört die Hitze auch nicht mehr. Als kühlende Erfrischung hilft auch eine Wärmflasche mit kaltem Wasser, die man einfach zwischen die Oberschenkel legt. Die Kälte verteilt sich dann über das Blutbahnsystem gleichmäßig im ganzen Körper.

    Nachthemd ins Eisfach

    Alternativ können auch die Nachtwäsche oder das Bettlaken in einer Kunststofftüte ins Eisfach gelegt werden. Nach dem Überstreifen erfrischt die Kälte angenehm und hilft dem Körper, die Temperatur zu senken, bis man eingeschlafen ist. Kaltes Duschen hingegen bringt den Kreislauf erst richtig in Schwung, daher sollte lieber lauwarm geduscht werden. So weiten sich die Poren der Haut und können Temperatur und Feuchtigkeit am besten ausgleichen.

    Schlafexperten raten außerdem zu leichter Bekleidung aus synthetischen Materialien, da diese Feuchtigkeit und Hitze vom Körper weg transportieren. Was Sie sonst noch tun können, um sich und Ihre eigenen vier Wände vor Überhitzung zu schützen, zeigen Ihnen unsere zehn Anti-Hitze-Tipps.

    Quelle: https://www.t-online.de/

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