Aufnahme in die Gemeinde ---- Kommunion, Konfirmation und Jugendweihe: Was ist was?

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    Kommunion, Konfirmation und Jugendweihe: Was ist was?


    Im Frühsommer ist es wieder soweit: In vielen Familien wird Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe gefeiert. Was sind eigentlich die Unterschiede?


    Schicke Kleidung, viel Vorbereitung und dann ein Fest mit allem Schnickschnack und Geschenken – ein paar Gemeinsamkeiten haben Kommunion, Konfirmation und Jugendweihe schon. Im Detail gibt es aber doch einige Unterschiede zwischen den großen Festen für Kinder und Jugendliche. Ein Überblick:

    Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe: Was wird gefeiert?

    Erstkommunion und Konfirmation haben einen ähnlichen, aber nicht den gleichen Anlass. Grob gesagt wird bei beiden Festen die Aufnahme von Kindern beziehungsweise Jugendlichen in die Gemeinde gefeiert – also die Wiederholung der Taufe, aber diesmal aus eigener Überzeugung. Bei der Kommunionsfeier empfangen katholische Kinder erstmals das Sakrament der heiligen Kommunion (Eucharistie). Die katholische Kirche kennt nach der Erstkommunion noch die Firmung, bei der der Gläubige ein vollwertiges Mitglied der Glaubensgemeinschaft wird. Die Konfirmation markiert in der evangelischen Kirche den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter. Die Konfirmanden erhalten alle Rechten und Pflichten eines erwachsenen Christen. Sie bestätigen selbst ihre Taufe und bekennen sich mit einem bewussten "Ja" zum Glauben. Die Jugendweihe ist, etwas allgemeiner, eine Feier des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenwerden – ausdrücklich ohne religiösen Bezug.

    Wie alt sind Konfirmanden und Empfänger der Erstkommunion?

    Die Erstkommunion ist kirchenrechtlich ab einem Alter von sechs Jahren möglich. In den meisten Gemeinden in Deutschland beginnt die Vorbereitung aber im dritten Schuljahr, also mit etwa acht Jahren. Bei der Firmung sind junge Katholiken dann etwa 15 bis 18 Jahre alt. Zur Konfirmation gehen Protestanten mit etwa 14. Die jüngsten Teilnehmer an Jugendweihe-Feiern sind 13, die ältesten 17 – der Durchschnitt liegt in etwa bei 14.

    Was tragen Kinder und Jugendliche zu diesen Anlässen?

    Festlich geht es zu, vor allem bei der Erstkommunion. Traditionell tragen Kinder hier dunkle Anzüge beziehungsweise weiße Kleider. Damit die kirchliche Feier nicht zur Modenschau wird, kommen in vielen Gemeinden inzwischen aber einheitliche Kutten oder Alben zum Einsatz. Das sind lange, weiße und eher schlichte Gewänder. Für Konfirmation und Jugendweihe machen sich Jugendliche schick, auch aus Altersgründen allerdings individueller und nicht ganz so formell wie zur Erstkommunion.

    Wie werden Kommunion, Konfirmation und Jugendweihe gefeiert?

    Katholiken und Protestanten feiern zum einen im Gottesdienst, zum anderen privat. Vor allem Kommunion und Konfirmation sind oft große Familienfeste, die Jugendweihe zumindest teilweise auch. Die Bandbreite bei den Feiern ist oft groß, sie reicht von einem Zusammensein mit Eltern und Geschwistern bis hin zur Mega-Party. Ob die private Feier zu Hause oder in einem Lokal über die Bühne geht, ist auch eine Frage des Familienbudgets.


    Wann finden die Feste statt?

    Termin für die Erstkommunion ist traditionell der Weiße Sonntag, der erste Sonntag nach Ostern also. In vielen Gemeinden findet die Feier aber auch an einem anderen Sonntag der Osterzeit statt. Protestanten feiern die Konfirmation zwischen dem Sonntag zwei Wochen vor Ostern und dem letzten Sonntag vor Pfingsten. Jugendweihe-Feiern finden von Ende März bis Juni statt, oft an einem Samstag.




    Was sollte man zu diesen Anlässen schenken?

    Bei der Erstkommunion werden immer noch oft religiöse Präsente wie Kerzen, Gesangbücher, Ketten mit goldenem Kreuz oder Rosenkränze verschenkt. Zudem sind Bücher in diesem Alter gut geeignet. Bei Konfirmation oder Jugendweihe sind Geldgeschenke noch populärer, da die Beschenkten schon deutlich älter sind als bei der Kommunion. Eine gute Richtschnur für Nachbarn oder etwas entferntere Verwandte ist ein Geschenkwert von zehn bis 20 Euro. Bei näheren Familienangehörigen sind häufig 50 bis 100 Euro üblich. Generell hängt das aber natürlich von der finanziellen Situation der Familie ab. Geldgeschenke betonten auch einen oft vergessenen Aspekt von Konfirmation und Jugendweihe: Die Aufnahme in den Erwachsenenkreis, bei der die Selbstbestimmung im Mittelpunkt stehen soll. Aber auch Bücher zur Lebensorientierung und Schmuck sind beliebte Geschenke.




    Wie viele Kinder und Jugendliche nehmen teil?

    2017 gab es in Deutschland 178.045 Erstkommunionen und 138.069 Firmungen. Die Zahl der Konfirmationen lag 2016 bei 183.838 – aktuellere Zahlen dazu gibt es noch nicht. 2017 haben an den gut 800 Feiern des Vereins Jugendweihe Deutschland 34.687 Jugendliche teilgenommen, hinzu kommen noch die Teilnehmer an Feiern anderer Verbände und Vereine.


    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa-tmn

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Taufe

    Aufgabe der Eltern bei der Taufe

    Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wird. Die Eltern versprechen mit der Taufe ihres Kindes, die christliche Erziehung in die Hand zu nehmen.

    Wie kann ich mein Kind taufen lassen?

    Die Eltern wenden sich an den Pastor der eigenen Gemeinde, wo das Kind getauft werden soll. In einem Gespräch wird über den Ablauf des Taufgottesdienstes gesprochen sowie über mögliche Taufsprüche. Bei dem Gespräch sollten beide Eltern anwesend sein und wenn möglich die Taufpaten.


    Prinzipiell sollte mindestens ein Taufpate gefunden werden, nach oben sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Bei der Auswahl sollten die Eltern darauf achten, dass die ausgewählte Person einer Kirche angehörig ist. Neben der konfessionellen Zugehörigkeit zu einer Kirche gehört aber auch die persönliche Eignung als Taufpate zu den Auswahlkriterien. Ein Pate übernimmt ein wichtiges Amt und verpflichtet sich, für die christliche Erziehung des Kindes zu sorgen sowie helfend auf dem Lebensweg zur Seite zu stehen.

    Taufsprüche auswählen

    Taufsprüche werden sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche oft gleichzeitig als Motto der Tauffeier verwendet. Auf diese Weise bleiben sie lange in Erinnerung. Taufsprüche aus weltlicher Literatur gibt es dank der Werke vieler Dichter und Schriftsteller in einer großen Vielzahl.


    Kleiderwahl

    Die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche ist ein feierliches Ereignis. Wenn Sie bei einer Taufe eingeladen sind, können bestimmte Kleidungsvorschriften gelten. Lesen Sie hier, was Sie für den Besuch dieses Ereignisses anziehen können.


    Bei der Kleiderwahl besser nicht übertreiben

    Da die Taufe besonders für die Eltern und die Paten des Kindes ein ganz besonderes Erlebnis darstellt, dürfen Sie sich als Gast gerne von Ihrer festlicheren Seite zeigen und sich schick anziehen. Tipp: Es empfiehlt sich, vorab bei den Eltern des Täuflings nachzufragen, welche Kleidungsvorstellungen sie haben. Denn oft variieren diese von Taufe zu Taufe. Wenn Sie also in festlicher Kleidung zur Taufe erscheinen möchten, sollten Sie darauf achten, es mit der feinen Garderobe nicht gänzlich zu übertreiben.

    No-Gos bei der Taufe

    Smokings für die Herren und majestätische Abendkleider für die Damen passen optimal zu einer jeden Hochzeit, doch für eine Taufe ist solch ein Look zu viel des Guten. Bevorzugen Sie stattdessen lieber festliche Kleidung, die gleichzeitig auch dezent rüberkommt.

    Vermeiden Sie es dennoch, sich zu lässig anzuziehen, etwa in sportlicher Montur. Dies kann als respektlos gegenüber den anderen anwesenden Gästen angesehen werden. Auch Jeans werden ungerne bei Taufen – und generell in Kirchen – gesehen.

    Tipp: Das sollten Sie bei einer Taufe anziehen

    Für die Damenwelt empfehlen sich Hosenanzüge oder Kombinationen mit einem Rock. Schuhe mit hohen Absätzen sind ebenfalls passend, sofern Sie diese mögen. Greifen Sie als weiblicher Gast gerne auch zu Schmuck wie Ketten oder Armbänder. Diese runden das feine, aber nicht zu dick aufgetragene Outfit sehr gut ab.

    Herren dürfen gerne mit Stoffhosen und Hemden vorliebnehmen. Tipp: Auch ein Anzug passt hervorragend, wenn Sie zu einer Taufe eingeladen sind. Eine dezente Krawatte ist bei Taufen häufig erwünscht, aber kein Muss. Auch schicke Lederschuhe machen sich sehr gut zum Anzug.

    Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass Sie sich bei der Wahl Ihres Outfits wohlfühlen. Denn nur so können Sie das schöne Ereignis in vollen Zügen genießen.

    Kleine Geschenke


    Der Brauch, Taufmandeln zu verschenken, verbreitet sich zunehmend in unserer Kultur. Erfahren Sie hier, woher der Brauch stammt und warum bei Taufen eigentlich Mandeln verschenkt werden.

    Taufmandeln stehen für Gesundheit und Glück

    Taufmandeln sind meist mit Zucker kandiert oder mit anderen Kostbarkeiten wie Schokolade verziert sind. Das Ritual des Verschenkens von Taufmandeln bei der Taufe hat seine Ursprünge bei den Hochzeitsmandeln, deren Mitgeben bei Hochzeiten schon seit langer Zeit ein Brauch ist. Viele sehen den Ursprung des Schenkens von Taufmandeln und Hochzeitsmandeln in der Antike. Damals gab man am Ende der Hochzeit den Gästen ein Stück Brot als Wertschätzung mit auf den Weg.

    Die verschenkten Mandeln stehen heutzutage unter anderem auch für Fruchtbarkeit, Wohlstand und ein langes Leben - sowohl bei Hochzeiten als auch bei Taufen sind dies schöne Wünsche für die Zukunft. Auch bittere Taufmandeln können Sie bei der Taufe verschenken. Diese drücken aus, dass auch in schwierigen Zeiten zusammengehalten wird, egal was kommt. Verteilen Eltern oder Paten Taufmandeln als Mitgebsel, sollen diese darauf hinweisen, wie wichtig die Gäste der Familie des Täuflings sind.

    Taufmandeln können Sie selbst verpacken

    Taufmandeln werden üblicherweise in weißen Säckchen an die Taufgäste verteilt. Ein Bändchen sorgt dafür, dass der symbolträchtige Inhalt nicht herausfällt. Wenn Sie Interesse an Taufmandeln haben, aber nicht wissen, wo Sie diese erwerben können, schauen Sie einfach mal im Brautkleidfachhandel vorbei. In der heutigen Zeit finden Sie Taufmandeln allerdings auch in vielen Online-Shops - und in den unterschiedlichsten Varianten.

    Sowohl verpackt als auch einzeln in kleineren Mengen können Sie die beliebten Süßigkeiten kaufen. Dann können Sie selbst kreativ werden und die Taufmandeln in eigens gebastelte Säckchen verpacken. Diese können zum Beispiel aus Seide oder Tüll sein. Auch Spruchbänder und Grußkärtchen eignen sich hervorragend, um den Gästen der Taufe eine Freude zu bereiten.

    Der Ablauf einer christlichen Taufe

    Die christliche Taufe ritualisiert den Beitritt eines Menschen in eine christliche Gemeinde. Der Ursprung dieses Brauchs wird auf Johannes den Täufer zurückgeführt, der Jesus und ein paar seiner Jünger getauft haben soll. Aber wie läuft eine Taufe heutzutage ab?


    Wasser als Symbol für Leben und Wiederauferstehung

    Das zentrale Element der Taufhandlung ist das dreimalige Übergießen des Kopfes mit Wasser, dem Symbol für Leben, Tod, Reinigung und Wiederauferstehung. Dabei werden die Worte gesprochen: "…, ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Es folgt das Segenswort. Dann wird die Taufkerze überreicht, die auch den Namen des Getauften tragen kann. Solch eine Kerze bietet sich übrigens sehr gut als Geschenk für die christliche Taufe an. Täuflinge erhalten einen Taufspruch, der in der Taufurkunde vermerkt wird. Die Bibel soll ihnen mit diesem Leitwort den Weg weisen.

    Ein einmaliges Ereignis für das Kind

    Zwar können sich auch Erwachsene einer christlichen Taufe unterziehen, doch ist bei den meisten christlichen Familien die Kindstaufe verbreitet. Hierbei werden die Kinder bereits als Säuglinge getauft und die Eltern bekennen sich damit auch zu einer christlichen Erziehung. Der Ablauf kann je nach Konfession variieren. Sie wird im Leben nur ein Mal vollzogen und findet normalerweise an einem Sonntagsgottesdienst statt. Häufig gibt es neben der christlichen Taufe eine Andacht bzw. eine Messe. Ist die christliche Taufe vorbei, folgt meist ein Fest für den Getauften.

    Die christliche Taufe und ihr Ablauf

    Zunächst treffen sich die Eltern meist vor der Kirche mit dem Pfarrer. Dieser fragt die Eltern, ob sie die Taufe ihres Kindes wünschen, wie ihr Kind heißt und ob die Paten die Patenschaft übernehmen. Erst nach der Bejahung dieser Fragen richtet sich der Pfarrer auch an die Gemeinde. Daraufhin treten alle in die Kirche ein. Mit Liedern und biblischen Lesungen wird die eigentliche Taufzeremonie vorbereitet. Dann wird gewöhnlich der Taufauftrag Jesu verlesen. Daraufhin segnet der Pfarrer oder Diakon den Täufling mit dem Kreuz und spricht in der Regel von seiner Erlösung durch Jesus Christus und seiner Zugehörigkeit zu Gott. Mit dem Glaubensbekenntnis bekennt sich die Taufgemeinschaft zu ihrem Glauben. Bei der Tauffrage werden Eltern und Paten gefragt, ob sie sich dafür einsetzen, ihr Kind auch christlich zu erziehen und seinen Glauben an Gott möglichst beizubehalten. Die gewünschte Antwort lautet hier: "Ja, mit Gottes Hilfe."

    Dekoideen für Tisch und Einladungskarten


    Möchten Sie Taufe und Geburt Ihres Kindes mit Freunden und Familie feiern und diesen Tag unvergesslich machen? Dann gestalten Sie besonders schöne Einladungskarten und dekorieren Sie die Tische entsprechend. Es gibt viele Möglichkeiten - schöne Dekoideen sorgen für ein besonderes Flair.


    Beginnen Sie mit tollen Einladungskarten

    Eine Geburt ist ein freudiges Ereignis, basteln Sie Karten in frischen und fröhlichen Farben wie rot, grün, orange oder auch im klassischen rosa und blau. Dekorieren diese mit dem Fußabdruck Ihres Kinds. Eine kleine Schleife als schmückendes Accessoire rundet das Gesamtbild ab. Liebevoll selbst gebastelte Einladungskarten wirken persönlich und hinterlassen einen positiven Eindruck.

    Ein Tischband ziert jede Tafel

    Für ein Tischband wählen Sie einen leichten, beinahe durchsichtigen Stoff in einer zum Geschlecht des Babys oder zur Jahreszeit passenden Farbe. Legen Sie den Stoff locker in leichten Schwüngen auf die Tischmitte und raffen ihn teilweise mittig zusammen. Streuen Sie weiße Blümchen auf das Tischband und lassen es am Ende der Tafel jeweils herunterhängen.


    Die Taufkerze als zentraler Mittelpunkt

    Zu jeder Taufe gibt es eine aufwendig verzierte und meist von Hand gefertigte Taufkerze. Platzieren Sie diese entweder zentral auf der Tafel oder vor dem Platz, der dem Baby gewidmet ist. Betten Sie diese Taufkerze in ein Meer aus grünen Zweigen, wird sie zum Highlight der Festtafel.

    Schnuller und Söckchen gehören zu jeder Taufe

    Zu den klassischen Dekoideen bei einer Taufe gehören Babyschnuller und Babysöckchen. Für eine Tischdekoration legen Sie einen Schnuller auf ein Söckchen und geben eine zuvor gebundene Schleife hinzu. Sind Kinder zur Taufe eingeladen, können Sie auch Schnuller aus Weingummi als zusätzliche Tischdekoration verteilen - diese darf gerne während der Feier gegessen werden.

    Schöne Dekoideen - essbare Streudeko

    Diese Dekoideen sehen hübsch aus und laden zum Naschen ein: Verwenden Sie anstelle von künstlicher essbare Streudeko. Es gibt Schokolinsen mit einem weißen, rosafarbenen und hellblauen Überzug, die leicht nach Pfefferminz schmecken. Verteilen Sie diese auf der Tafel, sparen Sie aber das Tischband aus.

    Kleine Gastgeschenke in Pappwiegen

    Kleine Pappwiegen sind ein Hingucker auf der Tafel. Schneiden Sie alle Teile aus Tonpapier zurecht - das Vorder- und Hinterteil wird in die Seitenteile über Schlitze eingehängt und mit einer kleinen Schleife dekoriert. Füllen Sie die Wiegen mit einer besonderen Praline auf einem Bett aus weißem Tüllstoff - so verwandeln sie sich in schöne, kleine Gastgeschenke.

    Schöne Servietten werten jede Tafel auf

    Eine besonders schöne Idee ist es, die Serviette aufzurollen, mit einer Schleife zusammenzubinden und im Inneren eine besondere Überraschung zu verstecken. Machen Sie sich im Vorfeld zu jeder eingeladenen Person Gedanken und verfassen Sie ein persönliches Dankesschreiben. Dieses rollen Sie auf und verbergen es im Inneren der Servietten.

    Bedeutung von Taufsymbolen: Wasser und Licht

    Mit der Taufe nehmen Christen das Kind in die Gemeinschaft derjenigen auf, die auf Jesus Christus vertrauen. Sieben Taufsymbole begleiten diesen Brauch. Erfahren Sie hier mehr über die Symbole Wasser und Licht.

    Wasser spendet Leben

    Das hervorstechendste Taufsymbol ist Wasser, da es das Element des Lebens ist - ohne Wasser wäre auf der Erde kein Leben möglich. Es kann aber nicht nur Leben schenken, sondern es auch nehmen und Angst schüren. Schließlich kann der Mensch darin ertrinken. Daher ist Wasser bei der Taufe zweierlei: Sowohl das Symbol für Leben als auch für den Tod. Es steht aber auch für Erneuerung, Reinigung und Befreiung bisheriger Sünden. Ein Diakon oder Priester übergießt das Kind mit dem Weihwasser und spricht die Worte: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Durch diesen Akt wird ausgedrückt, dass die lebenspendende Kraft Gottes vom Kind aufgenommen wird – es selbst zum Kind Gottes wird. Früher wurde der Täufling sogar mit dem ganzen Körper untergetaucht. Dadurch sollte die Beziehung zu Jesus Christus hergestellt werden. Das Untertauchen stand für seinen Tod, das Auftauchen für seine Wiederauferstehung.

    Das Taufsymbol Licht weist den Weg

    Mit dem Überreichen der Taufkerze gilt die Botschaft Jesu: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Johannes 8,12. Hieraus leitet sich das Licht als Zeichen der Taufe ab. Es steht für Orientierung und leuchtet auf den Weg des Getauften. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland erklärt die Übergabe der Kerze auch damit, dass das Kind stets an den Tag der Taufe und an Gott erinnert werden soll.

    Taufe planen: So sind Sie gut vorbereitet

    Die Taufe symbolisiert den Beginn des christlichen Lebens eines Kindes und wird daher meistens ausgiebig von der Familie gefeiert. Wie Sie eine Taufe planen können, damit sie zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, verraten diese Tipps.

    Zum Ablauf der Taufe

    Zunächst müssen Sie festlegen, zu welchem Termin die Taufe stattfinden soll und sich dafür mit dem zuständigen Pfarrer Ihrer Gemeinde in Verbindung setzen. Dieser ist für gewöhnlich über Telefon oder das Pfarrbüro erreichbar und lädt Sie zu einem Taufgespräch ein, bei dem Sie den Ablauf der Taufe besprechen. Der Pfarrer wird Sie dabei zum Beispiel dazu befragen, welche Lieder bei der Taufe gesungen werden sollen, ob Sie einen bestimmten Taufspruch bevorzugen oder ob bestimmte Gäste in die Zeremonie einbezogen werden sollen.

    Dazu müssen Sie auch bestimmen, wer die Taufpatenschaft für Ihr Kind übernehmen soll. Traditionell übernimmt der Taufpate gegenüber der Kirche die Verantwortung dafür, dass das Kind nach dem christlichen Glauben erzogen wird. Üblicherweise ist der Taufpate daher selbst auch getauft. Gehört er selbst keiner Konfession an, tritt er nur als Taufzeuge auf. Die meisten Eltern suchen für diese Aufgabe jemanden aus Ihrem engen Freundes- oder Familienkreis aus.

    So planen Sie die Tauffeier

    Soll nach der Taufe eine Tauffeier stattfinden, sollten Sie sich überlegen, wie viele Gäste Sie unterbringen müssen und ob sich dafür eine private oder öffentliche Lokalität anbietet. Sie können also den eigenen Garten, ein Café oder eine Gaststätte dafür vorsehen. Je nachdem, wie lange die Festlichkeiten dauern sollen, können Sie auch ein Abendessen für die Gäste mit einplanen. Erstellen Sie am besten eine Gästeliste und verschicken Sie an jeden Gast vier bis sechs Wochen vor dem Termin der Taufe eine Einladung. Eventuell müssen Sie auch Übernachtungsgelegenheiten für einige Gäste einplanen oder abends bei der Abreise für ein Taxi oder andere Reisemöglichkeiten sorgen.

    Noch ein Tipp: Falls die Planung der Feier nach der Taufe sehr viel Stress für Sie bedeutet und Sie keine zusätzlichen Kosten scheuen, können Sie die Vorbereitung und die Durchführung des Fests auch von einer Eventagentur übernehmen lassen.

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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