Seychellen -- Mahe

  • Seychellen -- Mahe

    Wie stellen sich die meisten Menschen das Paradies auf Erden vor? Weiße feinsandige Strände mit Palmen, die Schatten spenden und die sich leise im warmen Tropenwind wiegen, satt grüne dicht bewaldete Hügel, schwarze mächtige Felsen aus Granit, die einen wunderschönen Kontrast zum weißen Strand bieten und natürlich sollte auch eine exotische Tier- und Pflanzenwelt dabei sein. Nicht zu vergessen das türkisblaue Meer und ein strahlend blauer Himmel und eine Sonne, die immer scheint. Wer sich so das Paradies vorstellt, der sollte seinen nächsten Urlaub auf den Seychellen im Indischen Ozean verbringen.

    Seychellen - Garten Eden

    Die 115 Inseln, welche die Seychellen bilden, liegen östlich von Afrika und gelten als der tropische Garten Eden dieser Erde. Riesenschildkröten und seltene Vögel sind hier zu Hause, Wale tauchen vor den Küsten und im tropischen Regenwald kann man leuchtend grüne Frösche finden, die nicht größer sind als ein Daumennagel. Die Unterwasserwelt besteht aus fantastischen Korallenriffen, riesige Schwärme bunter Fische bevölkern diese Welt unter Wasser und Rochen gleiten majestätisch an den Tauchern vorbei. Das Leben auf den Inseln geht einen ruhigen Gang und ein entspannter Urlaub ist auf allen Inseln garantiert.


    Seychelles - Protection

    Wenn es um den Umweltschutz geht, sind die Seychellen vorbildlich, denn mehr als die Hälfte der Inseln steht unter Naturschutz. Viele der kleinen Inseln, vor allem der äußeren Inseln, wirken so, als hätte noch nie ein Mensch diese Inseln betreten. Die Gesetze zum Schutz des sensiblen Ökosystems sind sehr streng, schon wer Abfall im tropischen Urwald achtlos wegwirft, der muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Um die Korallenriffe zu schützen, dürfen Schiffe vor einigen Inseln nicht ankern und wer dort tauchen will, der darf das nur mit einem einheimischen Guide.


    Seychelles - History

    Bevor Vasco da Gama die Inseln im 16. Jahrhundert während einer Weltumseglung entdeckte, galten die "Seychellen" als ein Paradies für Piraten. In den einsamen Buchten versteckten sie ihre Schiffe und im dichten Unterholz der Wälder vergruben sie ihre Schätze. Aber schon vor den portugiesischen Seefahrern und den Piraten wurden die Inseln aber schon von den Phöniziern bereist. Zwischen 1806 und 1976 waren die Inseln ein Teil von Großbritannien, heute ist das Inselarchipel unabhängig und es gibt einen frei gewählten Präsidenten, aber die Inselgruppe gehört immer noch zu den Staaten des Commonwealth.

    Die Seychellen sind in jeder Hinsicht einzigartig, das fängt schon mit der Geografie an. Die Inseln liegen im westlichen Teil des Indischen Ozeans, nördlich der Insel Madagaskar und damit auch außerhalb des sogenannten Zyklongürtels. Wirbelstürme, wie es sie auf anderen tropischen Inseln in regelmäßigen Abständen gibt, sind unbekannt. Das macht die Inseln zu einem perfekten Urlaubsziel, besonders zwischen den Monaten April und Oktober, denn dann ist Regen selten und das Wasser hat eine wunderbar warme Temperatur von 29° Grad.


    Welche sind die schönsten Inseln der Seychellen? Insgesamt besteht das Archipel aus 115 traumhaft schönen Inseln, die als die größten Schätze dieser Welt gelten. Topografisch zu Afrika gehörend, verteilen sie sich bis zu 1.600 km vom afrikanischen Kontingent entfernt auf einem atemberaubend großen Meeresgebiet.

    Neben den drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue bieten jedoch noch eine paar weitere Übernachtungsmöglichkeiten, andere wiederum kann man im Rahmen eines schönen und ganz sicher unvergesslichen Ausfluges besuchen.

    Die Aufteilung der Inseln


    Die insgesamt 115 Inseln der Seychellen teilen sich auf 41 Granitinseln und 74 Koralleninseln. Nach ihrer Lage unterscheidet man zwischen zwei Hauptgruppen:

    • den Inner Islands (Innere Inseln) und
    • den Outer Islands (Äußere Inseln)

    Die Inner Islands sind die wichtigste und am dichtesten bevölkerte Inselgruppe der Seychellen. Sie bestehen aus 43 Inseln, die alle – bis auf die beiden Koralleninseln Bird und Denis – aus Granit bestehen. Zu den Inner Islands zählen auch die drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue, auf denen nahezu die komplette Bevölkerung lebt. Aber auch sonst sind diese drei Inseln Dreh- und Angelpunkt der Seychellen, allen voran die größte Insel Mahé.


    Die Outer Islands verteilen sich auf einem gigantischem Meeresgebiet, dessen Ausmaße kaum vorzustellen sind: 430.000 Quadratkilometer. Von ihnen besitzen nur zwei eine Übernachtungsmöglichkeiten, Desroches und Alphonse, die mit dem Flieger erreicht werden können.

    Ein klassisches Seychellen Inselhopping verteilt sich auf die drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue.

    Bei einer Entfernung von maximal 50 km sind die drei Inseln gut und recht schnell untereinander erreichbar. Bei einem Inselhopping sollte man die Fahrten zwischen den Inseln jedoch auf ein Minimum reduzieren, da die Preise für die Fähre mit rund 75 Euro pro Strecke (Mahé>Praslin>La Digue) ziemlich teuer sind.


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    Die drei Hauptinseln der Seychellen

    Mahé

    Mahé ist mit einer Größe von 28 x 8 km und 90% der Bevölkerung die größte Insel der Seychellen. Auf ihr gibt es nicht nur die meisten Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Ausflüge, Wanderungen, Strände, Restaurants, Cafés, Geschäfte, Supermärkte und Bars, sondern auch die meisten Unterkünfte. Von Resorts, Gästehäusern bis hin zur Selbstverpflegung – auf Mahé findet jeder das richtige Zuhause auf Zeit.

    Das Zentrum der Insel ist die kleinste Hauptstadt der Welt, Victoria. Wer durch die kleinen Gassen schlendert wird schnell einen Überblick vom Trubel der Stadt bekommen und das trotz ihrer kleinen Größe. Nicht mehr als ein halber Tag ist für die Erkundung notwendig. Der Sir Selwyn Selwyn Clarke Markt ist nicht nur für Urlauber sehr sehenswert, auch viele Einheimische decken sich dort mit allem für ihren täglichen Bedarf ein.

    Weiter im Inselsüden geht es viel beschaulicher zu. Unterkünfte liegen weiter auseinander, hin und wieder ein kleiner indischer Shop am Straßenrand oder gelegentlich ein Restaurant, dafür aber Natur pur. Die Strände sind teilweise sehr wild mit tosender Brandung – absolut beeindruckend.

    Der Beau Vallon im Nordwesten von Mahé ist die belebteste Ecke der Insel. Der Strand gilt als der längste und beliebteste der Seychellen. Hier lässt sich vieles fußläufig erreichen. Über den Beau Vallon spalten sich die Meinungen .




    Seychellen Inseln, Mahé


    Praslin

    Praslin ist mit 12 x 5 km und 10% der Bevölkerung die zweitgrößte Hauptinsel der Seychellen. Ein Besuch auf Praslin lohnt sich vor allem wegen der traumhaften Strände – auf der Insel gibt es zwei der schönsten Strände der Seychellen und weltweit, die Anse Georgette und die Anse Lazio. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen der sagenumwobenen “Coco der Mer” Palme, die die größte Nuss der Welt hat und damit im Guinnessbuch der Rekorde steht. Die endemische Palme wächst nur auf Praslin (und Curieuse) in ihrer natürlichen Umgebung. Sie lässt sich im Vallée de Mai – einem der beiden Unesco Weltnaturerben der Seychellen (das andere ist das Aldabra-Atoll) – oder im Fond Ferdinand Nature Reserve bestaunen

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    La Digue

    La Digue ist mit 5 x 3 km die kleinste Hauptinseln der Seychellen. Diese kleine, wunderschöne Insel ist nicht nur mein Zuhause, sondern auch für rund 3.000 Seychellois und nochmal rund die Hälfte an Touristen, wenn die Insel ausgebucht ist. Auf La Digue tickt die Uhr immer noch etwas langsamer, auch wenn sich die Insel in den letzten Jahren sehr weiter entwickelt hat. Fakt ist, auf La Digue trifft man auf die meisten Touristen, weil die Insel eben so klein und die bewohnbare Fläche begrenzt ist.

    Auf der Insel gibt es viele Traumstrände, allen voran die berühmte Anse Source d’Argent, die immer wieder unter die Top 3 weltweit gewählt wird. Sie – so wie die ganze Insel – sind eingerahmt von Millionen Jahre alten Granitfelsen, die überall aus dem Boden emporragen, was die Insel zu einem faszinierenden Schauspiel macht.


    Geschichte:

    Vermutlich waren es arabische Händler, die die Inselgruppe der Seychellen im 7. Jahthundert erstmals entdeckten. Ab dem jahr 1506 tauchten die Seychellen dann auf portugiesischen Seekarten auf. Besiedelt wurden die Inseln jedoch erst durch die Franzosen, nachdem Kapitän Lazare Picault sie 1742 auf seinem Weg nach Indien entdeckt hatte. Benannt sind die Inseln nach dem französischen Finanzminiter Jean Moreau de Sechelles.

    Ab 1768 wurden bereits Gewürzplantagen auf den großen Inseln mithilfe von Sklaven aus der Kolonie Mauritius angelegt. 1778 erfolgte die Gründung der Hauptstadt Victoria. Nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo wurden die Seychellen 1794 von den Briten besetzt. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Einwohnerzahl der Inselgruppe 3.500. Unter britischer Herschafft wuchs die Einwohnerzahl auf 7.000 bis zum Jahre 1825. Während dieser Zeit wurden weitere wichtige Plantagen errichtet, die hauptsächlich Baumwolle, Zuckerrohr und Kokosnüsse produzierten.

    Das 18. Jahrhundert war geprägt von Verbot des Sklavenhandels auf den Inseln, das 1812 verfasst wurde, und den wirtschaftlichen Folgenim Jahr 1853 errichtete die katholische Kirche ihr erstes Missionshaus. Ein Erdrutsch zerstörte 1862 große Teile der Hauptstadt. 1976 erreichten die Seychellen ihre Unabhängigkeit von Großbritannien und wurden eine Republik innerhalb des Commonwealth.

    Schon 1982 wurde das Aldabra-Atoll zum UNESCO-Welterbe erklärt, 1983 folgte das berühmte Valee das Mai auf Praslin.

    Heute stehen fast 50 Peozent der Landmasse der Inselgruppe unter Naturschutz, um die einmalige endemische Flora und Fauna sowie die verschiedenen Ökosysteme zu schützen.


    Baden und Strände:


    Die Strände der Seychellen zählen zu den schönsten der Welt, Mahe selbst hat 37 Traumstrände zu bieten. berühmt ist die Bucht von Beau Vallon an der Westküste, die auch touristisch gut erschlossen ist. Darüber hinaus gibt es aber auch menschenleere, kleine Buchten wie Anse I'llot oder Anse Machabee im Norden der Insel.

    Ob zum Schnorcheln, Baden oder Surfen - auf Mahe findet jeder sein persönliches Paradies.


    Sehenswürdigkeiten:


    Den Clock Tower ( im Stadtzentrum von Victoria) Die Nachbildung des Uhrenturms von der Vauxhall Bridge in London wurde 1903 zu Ehren der Queen aufgestellt und ist mittlerweile ein Wahrzeichen der Seychellen

    Sir Selwyn Clarke Market - aud dem Obst, Gemüse, frischer Fisch, Gewürze, kokosnusöl und Souvenirs angeboten werden.

    Botanischer Garten - die 1901 gegründete Anlage vermittelt einen schönen Überblick über die Pflanzenwelt der Seychellen. Unter anderem sind hier alle einheimischen Palmenarten zu sehen, darunter auch die berühmte Coco de Mer.

    Ste Anne Marine National Park - er umfasst sechs der inneren Seychelleninseln und ist für seine endemische Tier - und Pflanzenwelt bekannt. Von Victoria aus ist der älteste Nationalpark der Inselgruppe per Boot oder Heli zu erreichen

    Beau Vallon Bucht - neben den wunderschönen, kilometerlangen Strand findet man hier alle Arten von Wassersportmöglichkeiten, Restaurants und Geschäfte, besonders der Sonnenuntergang ist an dieser Stelle ein Erlebnis.

    Morne Seyellois Nationalpark - er umfasst circa 20 Prozent der gesammten Inselfläche. Im Park kann man Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgerade unternehmen. Für geübte Bergwanderer ist die fünfstündige Tour zum höchsten Punkt der Seychellen, dem 909 Meter hohen Morne Seychellois das highlight , das mit einer fantastischen Aussicht belohnt wird. Aber auch aud den weniger anspruchsvollen Routen offenbart sich die schönheit des Nebelwaldes - ebenso wie aud der Panoramastrasse Sans Souci Road,, die kurvenreich von Victoria durch den Nationalpark bis zur Westküste führt, und dabei immer wieder wunderschöne Ausblicke auf das Meer eröffnet.

    Tea Factory - in dieser niederschlagsreichen Bergregion gedeihen die Teepflanzen, die ürsprünglich aus Kenia eingeführt wurden, besonders gut und können in dem Cafe neben der Fabrik probiert werden

    Sauzier-Wasserfall - er bietet einen malerischen Anblick von dem auch der berühmte englische Maler Michael Adams inspirieren lässt, der auf der insel lebt.Er stellt seine Bilder in der Michel Adams Galerie aus

    Police Bay - die große wilde bucht faziniert mit ihrer eindrucksvollen kulisse und den hohen Wellen. Im Gegensatz zu den vielen anderen Stränden ist die Police Bay wegen ihrer starken Strömungen jedoch nicht zum Schwimmen geeignet.


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    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

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