Klaus Lutz

  • Fliegende Fische


    Heute habe ich fliegende Fische gesehen.
    Fische die es wohl wussten: "Es gibt mehr
    als das Meer! "Es gibt mehr als andere
    Fische! "Es gibt mehr als immer nur zu
    schwimmen! "Fische die an Ihre Idee
    geglaubt haben!" Gegen alles Wissen von
    anderen Fischen. Gegen alle Erkenntnisse
    von anderen Fischen. Gegen alle Klugheit
    von anderen Fischen. Fische die einfach
    stark geblieben sind. Bis Ihnen Flügel
    wuchsen. Und sie das Meer verlassen
    konnten. Und die ganze Welt sahen. Mit
    Bergen Flüssen Tälern. Und was es da
    so alles gibt.



    Heute habe ich fliegende Fische gesehen.
    Fische die es wohl wussten:
    "Verliere nie, die Träume, von Dir!
    "Verliere nie, die Wünsche" von Dir!
    "Verliere nie, die Hoffnungen, von Dir!"
    Fische die an das Glück geglaubt haben.
    Daran das sie alles Leben entdecken.
    Daran das sie alles Wissen finden.
    Daran das sie alles Schöne erfahren.
    Fische die einfach stark geblieben sind.
    Bis Ihnen Flügel wuchsen. Und sie das
    Meer verlassen konnten. Und das andere
    Leben sahen. Mit Musik, Bildern, Filmen.
    Und was es da so alles gibt.



    Heute habe ich fliegende Fische gesehen.
    Und mir so gesagt! Erzähle es allen:
    „Gebt nicht auf! Entdeckt Eure Kraft!
    Glaubt an Eure Träume! Glaubt an Euer
    Glück! Glaubt an Eure Ideen!" Und Euch
    wachsen Flügel. Und alle Freiheit zeigt
    sich. Und die Welt ist das Paradies. Und
    jeder Satz berührt den Himmel. Und
    das Leben ist mehr als ihr denkt. Und
    das Wissen ist mehr als Ihr denkt. Und
    die Hoffnungen sind mehr als Ihr denkt.
    Und der Mensch ist der Sieger: "Mit
    Flügeln! Mit Wahrheit! Mit Liebe!"

  • Ping Pong


    Hin und wieder, erinnere ich mich an die Schule. Und,
    an diesen Lehrer. Einmal gab er uns diese
    Aufgabe. Die Aufgabe, das Ping Pong Spiel zu
    beschreiben. Die Spieler und die Ping Pong Bälle! Und
    zwar aus vier Sichtweisen. Ohne eine Vorgabe. Einfach
    nur um das Spielen zu lernen: „Das Spielen mit der
    Phantasie! Das Spielen mit dem Denken! Das Spielen
    mit dem Wissen! Das Spielen mit den Worten!“ Und
    ein Schüler, hat dieses Spiel treffend beschrieben. So,
    wie sie ist: „Die ganze Wahrheit des Lebens! Die ganze
    Wahrheit des Ping Pong Spiels!“


    Er schrieb ganz einfach: „Menschen werden in Kriege
    geschickt!“ Und denken: „Sie kämpfen für eine bessere
    Welt!“ Und denken: „Sie kämpfen, für etwas mehr
    Gerechtigkeit!“ Und denken: „Sie kämpfen, für etwas
    mehr Wohlstand!“ Und denken: „Sie kämpfen, für
    bessere Lebensverhältnisse!“ Aber dann erkennen Sie:
    "Kriege machen nur die Reichen noch reicher!“ Und für
    die ist es nur ein Spiel. So etwas gegen die Langeweile.
    Denn Reich genug sind die schon längst. Aber, sie lieben
    dieses Ping Pong Spiel. Und die Ping Pong Bälle sind, für
    Sie, die Soldaten.


    Dann schrieb Er: "Menschen gehen jeden Tag arbeiten!
    Zu irgendwelchen Jobs!" Am Fließband. In Geschäfte. In
    Büros. Und kriegen, am Ende des Monats, dafür Geld.
    Einen Lohn, von dem sie kaum leben können. Aber Sie
    glauben, so irgendwie an das Leben. Und probieren das
    Beste. Aber dann erkennen Sie: "Ihre Arbeit, macht nur die
    Reichen noch reicher!“ Und für die ist es nur ein Spiel.
    So etwas gegen die Langeweile. Denn Reich genug sind
    sie schon längst. Aber sie lieben das Ping Pong Spiel.
    Und die Ping Pong Bälle sind, für Sie, die Beschäftigten.


    Dann schrieb Er: „Menschen werden Politiker! Und
    werden in Parlamente gewählt! Machen Gesetze! Und
    wollen etwas verbessern! Und eine gerechtere Welt! Und
    Frieden! Und halten Reden. Und sprechen mit den
    Bürgern. Und denken lange, dass alles hätte einen Sinn.
    Und dann erkennen Sie: "Politik macht die Reichen nur
    noch reicher! Und die kontrollieren alles! Und für die
    ist es nur ein Spiel! So etwas gegen die Langeweile.
    Denn Reich genug sind sie schon längst. Aber Sie
    lieben das Ping Pong Spiel. Und die Ping Pong Bälle
    sind, für Sie, die Politiker.


    Dann schrieb Er: „Menschen denken sie hätten Wissen!
    Und hätten Bildung! Und hätten den Durchblick!“ Und
    niemand könne Ihnen den Glauben nehmen: „Den
    Glauben, sie hätten alle Freiheit! Den Glauben, sie
    könnten die Wahrheit sagen! Den Glauben, sie wären auf
    der richtigen Seite!“ Bis sie merken, das dies Niemand
    interessiert: „Und sie nur Soldaten sind! Und Arbeiter!
    Und Politiker!“ Denn die Reichen haben schon längst alles
    im Griff. Und für die ist das alles nur ein Spiel. So etwas
    gegen die Langeweile. Denn Reich genug sind sie schon
    längst.


    An diese Sichtweisen, erinnere ich mich hin und wieder.
    Der Junge war klug. Er hat nie etwas mit gemacht. Wenn
    er Reisen konnte. Ist er gereist. Wenn er die Freiheit haben
    konnte. Dann hatte er die Freiheit. Wenn er etwas Wissen
    wollte. Dann hatte er über die Welt nachgedacht. Und er
    kannte das Leben. Und er wusste was wichtig ist. Und
    was einen Sinn ergibt. Und wie das Leben richtig ist.
    Und er hat das Spiel gesehen. Aber er war nie ein Ping
    Pong Ball. Er hat sich einfach seine Freiheit bewahrt:
    „Den klaren Blick für das Leben!“

  • Das Starke


    Sie sagten, er wird nie etwas können.

    Er wird nie Gleichungen mit 15 Unbekannten lösen.

    Er wird nie den Gedanken besitzen, der die Welt verändert.

    Er wird nie den Satz schreiben, neben dem alle

    Probleme verschwinden. Und auch nie der Mensch

    sein, der irgendwie gewinnt. Und den irgendwer

    interessant findet. Und der irgendwem nutzt.

    Und er ist einfach ins Meer gesprungen.

    Und drauf los geschwommen.

    Und er hat neue Kontinente entdeckt!


    Sie sagten, er wird nie etwas Besonderes sein.

    Er wird nie der Mensch sein, auf den jemand hört.

    Er wird nie der Mensch sein, dessen Meinung zählt.

    Er wird nie der Mensch sein, der echtes Wissen besitzt.

    Er wird nie das Leben kennen lernen.

    Er wird nie erfahren, was das Abenteuer ist.

    Er wird nie der Mensch sein, der irgendwie Macht gewinnt.

    Und er ist einfach los gegangen.

    Und hat sich die Welt angesehen.

    Und die Freiheit gefunden!


    Sie sagten, er wird nie das Leben begreifen.

    Er wird nie den Menschen verstehen und den Sinn der Welt.

    Er wird nie eine Aufgabe finden. Etwas, das ihn ausfüllt

    und glücklich sein lässt.

    Sie sagten, er wird nie die Kunst kennen lernen. Das, was es heißt,

    das Leben zu atmen.

    Er wird nie den Tag kennen lernen, wo es nur Liebe gibt.

    Und er hat sich einen Tee zubereitet.

    Und einfach das Leben genossen.

    Und das Universum hat für ihn gesungen!

  • Träumen


    Ein Wort malen wie ein Bild.

    Einer Idee folgen wie einem Gebet.

    Einen Mensch sehen wie ein Wunder.


    Einen Tag lieben wie einen Engel.

    Eine Uhr sehen wie ein Lächeln.

    Einen Spiegel mögen wie einen Kuss.


    Ein Lied hören wie einen Freund.

    Ein Leben denken wie einen Tanz.

    Ein Zauber sein wie ein Stern.

  • Pläne


    Sagt der Wurm zum Käfer:

    „Lass uns Freunde werden!“

    Sagt die Maus zum Maulwurf:

    „Lass uns ein Bild malen!“

    Sagt der Hase zum Igel:

    „Lass uns ein Gedicht schreiben!“

    Plötzlich kommt eine Dampfwalze.

    Und macht sie alle platt.

    Wichtige Baupläne, die umgesetzt

    werden. Pläne sind eben wichtiger

    als das Leben. Damit hat keiner

    gerechnet. Damit rechnet eben so

    überhaupt niemand!


    Sagt der Angestellte zum Chef:

    „Ich werde Karriere machen!“

    Sagt der Arbeiter zu seiner Frau:

    „Die Zukunft ist sicher!“

    Sagt der Politiker zu den Leuten:

    „Die Armut ist vorbei!“ Plötzlich

    sagt der Direktor: „Ich habe andere

    Pläne!“ Und alle sind arbeitslos!

    Pläne sind eben wichtiger als das

    Leben. Damit hat keiner gerechnet.

    Damit rechnet eben so überhaupt

    niemand!


    Sagt der Mächtige zum Mächtigen:

    „Lass uns noch mächtiger werden!“

    Sag der Reiche zum Reichen:

    „Lass uns noch reicher werden!“

    Sagt der General zu seinen Waffen:

    „Lasst uns die ganze Welt erobern!“

    Plötzlich kommt der liebe Gott! Und

    sagt: „Meine Pläne sind anders!“

    Und macht sie alle platt! Pläne! Damit

    hat keiner gerechnet! Damit rechnet

    eben so überhaupt niemand!

  • Tropfen


    Ein Tropfen Schweiß:

    Das kann Hitze sein

    Das kann Arbeit sein

    Das kann Krankheit sein


    Ein Tropfen Haß:

    Das kann Neid sein

    Das kann Gier sein

    Das kann Eifersucht sein


    Ein Tropfen Glück:

    Das kann Humor sein

    Das kann Freude sein

    Das kann Liebe sein


    Das Leben ist einfach:

    Entscheide Dich für die

    richtigen Tropfen!

  • Der Lebendige


    Ich bin das letzte Wunder das noch existiert. Ich
    versuche noch eine Wahrheit zu finden. Und das
    Leben wirklich zu begreifen. Und in Freiheit zu
    leben. Und die Welt richtig zu sehen. Und die Zeit
    zu sein, die immer stimmt. Mit allem was ich fühle.
    Mit allem was ich denke. Mit allem was ich träume.
    Mit Gedanken die fliegen. Und einem Himmel der
    lächelt. Und alles Gute zeigt. Das was ich so will.
    Das scheinbar Unerreichbare zu sein. Der Mensch,
    der neue Wege geht.


    Ich bin das letzte Wunder das noch existiert. Ich
    will noch die Welt entdecken. Und echte Gedanken
    finden. Und den Zauber neu leben. Und den
    Worten alle Macht geben. Und der Spieler sein.
    Der am Ende immer gewinnt. Der alles, an Schönheit,
    wagt. Und das Leben findet. Mit guten Freunden.
    Mit wahren Tagen. Mit besten Hoffnungen. Und
    dem echtem Glauben. Der die Zeit genießen
    lässt. Mit allem was er Leben kann. Und das
    scheinbar Unerreichbare will. Und die Liebe neu
    findet!


    Ich bin das letzte Wunder das noch existiert. Ich
    glaube noch an Gespräche. Ich glaube noch an
    wahre Sätze. Ich glaube noch an das bessere Leben.
    Und ich bin da. Finde mehr und mehr Kraft. Finde
    mehr und mehr Wissen. Finde mehr und mehr
    Wahrheit. Und denke weiter. Und will das Leben
    berühren. Und will die Kunst atmen. Und will die
    Freiheit gewinnen. Mit allem was ich denke. Und
    so wissen will. Das scheinbar Unerreichbare zu
    erreichen. Und der Herr über mein Leben zu sein!

  • Papierflieger

    Er faltet gerne Papierflieger. Wirft

    sie dann von einer Brücke. Und

    wartet was geschieht. Kommen

    sie mit Bildern von glücklichen

    Menschen zurück. Mit guten

    Nachrichten aus fernen Ländern.

    Schreiben sie „lächle“ in den

    Himmel. Und werden Sie sogar

    Freunde. Und erzählen Ihm, von

    dem Glück, auf der Welt. Und wie

    wahr das Leben sein kann.


    Er faltet gerne Papierflieger. Wirft

    sie dann von einer Brücke. Und

    wartet was geschieht. Finden sie

    irgendwo gerechte Menschen.

    Erfahren sie etwas neues über

    die Liebe. Von einer Welt ohne

    Kriege. Und von einem Leben

    ohne Hass. Und erzählen vom

    Wissen ohne Grenzen. Von der

    Zeit mit Geschenken. Und wie

    wahr der Mensch sein kann!


    Er faltet gerne Papierflieger. Wirft

    sie dann von einer Brücke. Und

    beobachtet den Himmel. Und

    erinnert sich an Freunde. Und an

    Reisen. Und an Abenteuer. Und

    an Feste. Und ist Glücklich. Und

    voller Träume. Und weiß: „Jemand

    findet den Papierflieger! Und

    erkennt, wie das Leben der

    Zauber sein kann. Ein Mensch

    voller Hoffnung, wie er!

  • Der Zauberer

    Hin und wieder denke ich das Leben.

    Und all die komischen Leute. Mit all

    Ihren seltsamen Zielen. Mit all Ihren

    verdrehten Ideen. Und verrückten

    Plänen: Von Glück und was dazu gehört.

    Von Freunden und wie die sein sollten.

    Von Bildung und Arbeit. Und wann

    Ihnen das passt. Und ich sitze dann so

    da. Gucke aus dem Fenster. Und leere

    Flaschen singen. Und alte Zeitungen

    tanzen. Und der Himmel spielt Geige.

    Und ich weiß: "Es gibt noch Hoffnung!"


    Hin und wieder denke ich der Mensch.

    Und all die wunderbaren Träume. Und

    all die herrlichen Gedanken. Und all die

    göttlichen Erfindungen. Mit all dem

    was das sein könnte. Die Blicke, die

    keine Armut kennen. Die Tage, die nur

    Liebe sehen. Die Zeit, die nur Reichtum

    zeigt. Und ich sitze dann so da. Gucke

    aus dem Fenster. Und sehe Clowns

    träumen. Und fette Stunden mit Spaß.

    Und Wolken die lächeln. Und ich weiß:

    "Es gibt noch Hoffnung!"


    Hin und wieder denke ich die Welt. Und

    die Behinderung. Und der Rollstuhl. Und

    Krankheiten. Und Medikamente. Und

    Ärzte. Und was das alles soll? Und an

    das Leben wie es war. Abenteuerliche

    Reisen. Interessante Menschen. Andere

    Landschaften. Schöne Städte. Und ich

    sitze dann so da. Gucke aus dem Fenster.

    Und die Welt ist ein Tänzer. Und die Zeit

    ist ein Spielplatz. Und der Mensch ist ein

    Zauberer. Und ich weiß: "Es gibt noch

    Hoffnung!"

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