Mit dem Flugzeug in den Urlaub

  • Direktflug und Nonstop-Flug - was macht den Unterschied?


    Auch wenn sich beide Begriffe sehr ähnlich sind - es gibt einen gravierenden Unterschied.
    Die meisten Reisenden möchten auf ihrem Weg in den Urlaub ohne große Zwischenstopps oder zeitraubendes Umsteigen direkt zum Ziel fliegen. Doch bei der Flugbuchung sollte man ganz genau hinschauen: Oft locken Flüge mit sehr günstigen Ticketpreisen - hier sollte man auf die Zusätze "Direktflug" oder "Nonstop-Flug" achten.

    Die sogenannten "Direktflüge" können ziemlich tückisch sein: Wenngleich die Bezeichnung "Direktflug" vermuten lässt, dass Passagiere ohne Zwischenstopp von A nach B fliegen, kann es sehr wohl zu einer Zwischenlandung kommen.

    Denn ein Direktflug garantiert lediglich, dass Reisende das Flugzeug zwar nicht verlassen, dafür aber mit einem oder mehreren Zwischenstopps rechnen müssen. Der Aufenthalt ist in der Regel kurz, da die Zwischenstopps bei Direktflügen meist dazu genutzt werden, um weitere Passagiere zu- oder aussteigen zu lassen, das Personal zu wechseln oder um Kerosin zu tanken.

    Da der Flieger nach dem Zwischenstopp mit derselben Flugnummer weiterfliegt, darf sich der Flug "direkt" nennen. Verbindungsflüge mit Umstiegsverbindungen hingegen haben immer zwei (oder mehrere) verschiedene Flugnummern. Außerdem wechseln dabei das Flugzeug und manchmal auch die Fluggesellschaft. Das ist häufig bei sogenannten Code-Sharing-Flügen der Fall.

    Ein Nonstop-Flug hingegen führt direkt an den Zielflughafen, ganz ohne Zwischenlandungen oder Umsteigen. Daher sind Nonstop-Flüge in der Regel teurer als Direktflüge - ersparen sie den Reisenden doch unötigen Stress und sind oftmals schneller am Ziel.



    Quelle:

  • Fünf Regeln, die Ihnen helfen, beim Fliegen gesund zu bleiben


    An Bord eines Flugzeuges ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Erkältung anzustecken, 100 mal höher als im Alltag. Denn in Flugzeugen herrschen aufgrund der hohen Dichte an Keimen sowie der trockenen Luft die idealen Bedingungen für eine Übertragung.
    Doch es gibt Tricks, mit denen Sie Ihre Abwehr auch über den Wolken stabil halten können.
    Mit diesen fünf goldenen Regeln sollten Sie jedoch auch den nächsten Langstreckenflug ohne eine Erkältung verlassen.

    Gehen Sie fit an Bord
    Je fitter Ihr Immunsystem vor dem Abflug ist, desto größer sind die Chancen, dass Ihre Abwehr auch gegen die größere Belastung an Keimen und Viren in einem Flugzeug ankommt. Gehen Sie idealerweise ausgeschlafen an Bord, vermeiden Sie vor dem Abflug Stress, Alkohol und Zigaretten und nehmen Sie vitaminreiche Nahrung zu sich.


    Vermeiden Sie trockene Schleimhäute
    Die primäre Ursache, warum Viren über den Wolken ein leichtes Spiel haben, ist die geringe Luftfeuchtigkeit − und nicht, wie oft vermutet, die Klimaanlage. Bei einer Flughöhe ab 10.000 Metern liegt die Luftfeuchtigkeit nicht selten unter zehn Prozent. Das greift vor allem die Schleimhäute an und somit das natürliche Reinigungssystem von Nase und Mund. Deswegen ist es nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern auch für die Gesundheit wichtig, dem Körper auf verschieden Ebenen Flüssigkeit zuzuführen.

    Nicht nur der Flüssigkeitshaushalt, sondern auch die Schleimhäute freuen sich über mindestens zwei Liter stilles Wasser auf einem Langstreckenflug. Für die Befeuchtung der Schleimhäute ist es wichtig, nicht große Mengen auf einmal zu trinken, sondern mehrmals Schluck für Schluck. Am besten kaufen Sie sich hinter der Sicherheitskontrolle eine große Wasserflasche, die Sie dann mit an Bord nehmen, damit sie die Pausen zwischen den Mahlzeiten überbrücken können. Tabu sind hingegen Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol. Diese Getränke entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.

    Augentropfen, Nasenspray oder -creme sowie Lippenbalsam können auf Langstreckenflügen wahre Lebensretter sein, denn sie sorgen dafür, dass die Schleimhäute nicht komplett austrocknen. Eine natürliche Methode stellt beispielsweise ein Kräutertee dar. Allein der Dampf versorgt die Nasenschleimhäute wieder mit Flüssigkeit.

    Fassen Sie so wenig wie möglich an

    Das ist wohl die schwierigste Aufgabe. Allein bis der Flieger startet, hatten Sie mit mindestens einem der großen Keimherde bereits Kontakt. Der Sicherheitsgurt nimmt aufgrund seiner textilen Struktur besonders gut Bakterien und Keime aller Art auf. Bis zu 230 KBE (koloniebildende Einheiten) können darauf nachweisbar sein. Desinfizieren Sie den Gurt möglichst mit einem Tuch oder Spray, bevor sie sich diesen umlegen, und versuchen sie während des Fluges so wenig direkten Hautkontakt mit dem Gurt zu haben, wie möglich. Eine wahre Keimschleuder ist der Klapptisch, hier können über 2000 KBE zu finden sein. Auch hier sollten Sie mit Desinfektionsmittel tätig werden, bevor sie ihn nutzen.

    Gleichen Sie die Temperaturschwankungen aus

    Auf einem Flug ist Ihr Körper Temperaturschwankungen ausgesetzt, die Sie am besten durch Decken ausgleichen. Während es vor dem Start teils sehr warm in der Kabine werden kann, strömt mit dem Start der Motoren meist kalte Luft durch den Innenraum. Besonders auf Nachtflügen kommen Sie dann schnell ins Frösteln. Auch wenn Sie unterwegs in die Karibik sind, nehmen Sie sich für den Flug warme Kleidung sowie einen Schal mit. Wer noch Platz im Gepäck hat, nimmt zusätzlich eine eigene Decke sowie ein aufblasbares Reisekissen mit. Denn auch wenn die von den Airlines verteilten Decken meist gereinigt werden, so können auch hier Restkeime zurückbleiben.

    Halten Sie Ihren Kreislauf in Schwung

    Idealerweise bewegen Sie sich auf einem Flug einmal die Stunde etwas intensiver. So bleibt ihr Kreislauf in Schwung und das beugt nicht nur Erkältungen vor, sondern auch Thrombose. Räkeln und strecken Sie sich, malen Sie mit Ihren Füßen Kreise in die Luft oder laufen Sie im Gang auf und ab. Essen Sie zudem keine zu großen und fettigen Portionen, denn dann wandert ein Großteil des Blutes in die Magengegend, und der Kreislauf wird träge.



    Quelle: www.geo . de

  • Was darf bei einer Flugreise ins Handgepäck?
    Beim Packen des Handgepäcks sollte man aussortieren, was nicht mitreisen darf



    Feuerzeuge, so möchte man meinen, sind im Handgepäck verboten. Doch das gilt nur für Benzin- und Einwegfeuerzeuge. Ein wiederbefüllbares Gasfeuerzeug oder Streichhölzer (allerdings keine sogenannten Überallstreichhölzer) sind erlaubt, so lange man sie am Körper trägt.


    Sie dachten: Cool, dann steige ich im Flughafen auf den City-Roller und sause durch den Terminal? Skateboard und Klapproller dürfen nicht ins Handgepäck. Denn, so das Luftfahrtbundesamt: "Jedes stumpfe Instrument, das Verletzungen hervorrufen kann, ist verboten.


    Auch Golfschläger sind tabu. Selbst wer nur mit drei Eisen ins Wochenende fliegt, muss die als Gepäck aufgeben. Flugzeugessen ist Ihnen zuwider, und Sie planen ein Picknick auf Platz 34 A? Achtung: Streichwurst, Camembert und Nussnougatcremes gelten als Flüssigkeiten und müssen demzufolge im Bauch des Flugzeugs mitfliegen.


    Auf die Länge kommt’s an: Das Messer mit einer Klingenlänge von weniger als sechs Zentimetern darf mit in die Kabine, auch ein kleiner Nagelknipser. Was mit Sicherheit von den dafür verantwortlichen Beamten herausgefischt wird: das Necessaire mit Nagelfeile und Schere. Ebenfalls verboten sind Sportgeräte wie Florett, Degen und das eigentlich harmlose Teleskop-Reiseschwert, wie es im Tai Chi verwendet wird.


    Flugzeuge werden von Fachkräften repariert, deshalb reisen Passagiere ohne Werkzeug im Handgepäck. Das ist klug so. Denn Schraubendreher, Zangen und Schraubenschlüssel sind Werkzeuge und im Polizei-Deutsch spitze bzw. scharfe Waffen oder scharfe Objekte.


    Spielzeugpistolen sollen aussehen wie echte Pistolen. Und deshalb dürfen sie nicht ins Handgepäck. Sie haben die Pistole im Koffer, aber die Zündplättchen noch in der Handtasche? Pech gehabt. Die werden als Sprengstoffe bzw. brennbare Stoffe aussortiert.


    Ihr Freund hat Geburtstag? Trotzdem: Wunderkerzen gehören nicht ins Handgepäck! Übrigens: Ein Lockenstab (falls mit Kohlenwasserstoff betrieben) ist pro Passagier erlaubt. Aber nicht damit in den Haaren drehen, um die Flugzeit totzuschlagen! Der Stab gehört weggepackt.



    Quelle: www.geo . de

  • Reisevorbereitung ---

    Handgepäck: Welche Flüssigkeiten dürfen mit an Bord?


    Getränke, Cremes, Mascara und Co. sind auf Flugreisen im Handgepäck zwar erlaubt – aber nur unter gewissen Voraussetzungen. Die regelt eine Europäische Verordnung. Unsere Übersicht zeigt, was Sie mitnehmen dürfen und wie Sie es verpacken müssen.

    Auf den Flughäfen der Europäischen Union (EU) gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck. Diese wurden im Jahr 2006 eingeführt. Auslöser für das weitgehende Verbot, Flüssigkeiten bei Flugreisen im Handgepäck mitzunehmen, waren versuchte terroristische Anschläge mit Flüssigsprengstoff am Londoner Flughafen Heathrow. Das Flüssigkeitsverbot soll letztlich für mehr Sicherheit sorgen.

    Handgepäcksbestimmungen gelten auch für Kosmetika

    "Auf Flügen, die in der EU starten sowie auf Anschlussflügen ab Europa dürfen Flüssigkeiten nur eingeschränkt mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Dazu gehören auch alle innerdeutschen Flüge", informiert beispielsweise die Lufthansa auf ihrer Internetseite. Flüssige und gelartige Produkte, wie Pflege- und Kosmetikartikel, sind im Handgepäck gestattet, sofern sie den Bestimmungen entsprechen und angemessen verpackt werden.

    Mehr zum Thema

    Die Verordnung spricht von Flüssigkeiten, Gelen und Aerosolen. Diese sogenannten LAG (Liquids, Aerosols and Gels) müssen bei der Sicherheitskontrolle aus dem Handgepäck entnommen und separat vorgezeigt werden. Unter LAG werden alle Substanzen verstanden, welche bei Raumtemperatur flüssig, zähflüssig, gelartig, cremig oder von ähnlicher Konsistenz sind.


    Flüssigkeiten, Gele und Aerosole: in kleinen Mengen im Handgepäck erlaubt

    Dazu zählen unter anderem:

    • Getränke
    • Zahnpasta
    • Creme
    • Duschgel
    • Shampoo
    • Haargel
    • Kosmetikartikel (Mascara, Lippenstift, flüssiges Make-up etc.)
    • Deos
    • Parfüm
    • Haarspray
    • Rasierschaum
    • Pasten
    • Lotionen
    • Öle
    • Suppen
    • Brotaufstriche (Frischkäse, Streichwurst, Marmelade etc.)
    • Weichkäse
    • Joghurt
    • Sirup

    Diese sind in der der EU-Richtlinie entsprechenden Menge und Verpackung im Handgepäck erlaubt. Im Zweifelsfall entscheidet das Kontrollpersonal am Flughafen, ob eine Mitnahme zulässig ist.

    Was darf ins Handgepäck?

    (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Wichtige Dokumente gehören ins Handgepäck (Quelle: imago/Garcia) (Quelle: imago/Action Pictures) Eine Kofferwaage kann Ihnen böse Überraschungen beim Check-In ersparen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Duty Free Shopping: Aber wohin mit den Einkäufen? (Quelle: imago/Rust) Achtung: Hier ist die Mitnahme verboten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Wichtige Dokumente gehören ins Handgepäck (Quelle: imago/Garcia) (Quelle: imago/Action Pictures) Eine Kofferwaage kann Ihnen böse Überraschungen beim Check-In ersparen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) Duty Free Shopping: Aber wohin mit den Einkäufen? (Quelle: imago/Rust) Achtung: Hier ist die Mitnahme verboten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Foto-Serie mit 6 Bildern

    Handgepäck: Welche Flüssigkeiten dürfen mit an Bord? (Quelle: Jochen Tack, imago) (Quelle: imago/Jochen Tack)

    Handgepäck: Welche Flüssigkeiten dürfen mit an Bord? (Quelle: Jochen Tack, imago)


    Flüssigkeiten sind auf 100 ml begrenzt

    Das Flüssigkeitsverbot besagt, dass bei Reisen mit dem Flugzeug lediglich solche Flüssigkeiten im Handgepäck transportiert werden dürfen, deren Behälter nicht mehr als 100 Milliliter fassen. Ausschlaggebend ist die auf der Verpackung aufgedruckte Höchstfüllmenge.


    Flüssigkeiten im Handgepäck: Größe des Beutels

    Die Behälter müssen in einen maximal einen Liter fassenden, durchsichtigen Plastikbeutel verpackt sein und dürfen nur bei genauer Beachtung dieser Auflagen im Handgepäck mitgenommen werden.

    Diese Regelungen sind nach wie vor gültig und betreffen gleichermaßen Inlandsflüge wie Flüge, die innerhalb der Europäischen Union starten.

    Ausnahmen: Medikamente, Babynahrung, Duty-free-Einkäufe

    Pro Person darf laut der Fluggesellschaft Lufthansa ein Beutel befördert werden, der bei der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden muss. Medikamente und Spezialnahrung, wie Babynahrung, die während des Fluges an Bord benötigt werden, sind von dieser Regelung ausgenommen. Sie können normal transportiert werden, werden aber mit einer besonderen Kontrolltechnik überprüft. Der Passagier muss nachweisen können, dass er die Medikamente benötigt, zum Beispiel durch ein Rezept oder Attest.


    Sollten Artikel und Beutel den Maßangaben nicht entsprechen, behalten sich die Fluggesellschaften vor, diese nicht mit an Bord zu nehmen.

    Seit 2014 dürfen Passagiere auch neu gekaufte Flüssigkeiten aus Duty-free-Shops im Handgepäck mit sich führen. Allerdings müssen diese in einem Sicherheitsbeutel mit rotem Rand versiegelt werden. Der Beleg mit Verkaufsdatum und -ort muss von außen lesbar sein. Dieser darf vor Erreichung des Zielflughafens nicht geöffnet werden, teilt die Bundespolizei mit.


    Soll das Flüssigkeitsverbot längerfristig gekippt werden?

    Der europäische Gesetzgeber hatte bereits mehrmals geplant, das Flüssigkeitsverbot aufzuheben. Zuletzt war das für 2016 ins Auge gefasst worden. Durch spezielle Scanner sollte es möglich sein, Flüssigkeiten im Handgepäck aufzuspüren und deren Gefährlichkeit einzuschätzen.


    Bisher ist das Gesetz noch nicht aufgehoben worden. Laut dem Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) sei es aber immer noch das Ziel, dass alle ungefährlichen Flüssigkeiten wieder mitgeführt werden dürfen – im Idealfall ohne diese aus dem Handgepäck nehmen zu müssen.

    Quelle:T-online

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  • Unbeschwerter Urlaub ---

    Jetlag vorbeugen: Mit diesen sieben Tipps klappt's


    Gerade bei Fernreisen fühlen sich viele an den ersten Tagen wie gerädert: Der Jetlag macht ihnen zu schaffen. Tipps, wie Sie dem Jetlag vorbeugen oder ihn zumindest schnell in den Griff bekommen.

    Was ist ein Jetlag?

    Bei Reisen in andere Zeitzonen kann unsere innere Uhr aus dem Gleichgewicht geraten. Die Störungen im Wach- und Schlafrhythmus werden als Jetlag bezeichnet. Probleme machen in der Regel mehr als zwei Stunden Zeitunterschied. Erst allmählich gewöhnt sich der Körper nach einem Langstreckenflug an die neue Zeit und die damit verbundenen veränderten Aufsteh- und Zubettgehzeiten.

    Wie lange dauert ein Jetlag?

    "Jet" bedeutet Flugzeug, "lag" steht für Zeitdifferenz. Ein Jetlag kann mehrere Tage dauern. Die Stärke des Jetlags hängt zum einen von der Dauer des Fluges und somit der Anzahl der durchquerten Zeitzonen ab, zum anderen ist die Flugrichtung entscheidend.


    Vor allem Flüge in Richtung Osten empfinden Passagiere als unangenehmer, weil sich der reguläre Tagesrhythmus dadurch verkürzt. Die meisten Menschen habe einen inneren Tag-Nacht-Rhythmus, der eigentlich etwas länger als 24 Stunden ist. Daher fällt es leichter, den Tag zu verlängern, indem man nach Westen fliegt. Zeitiges Aufstehen ist für die meisten schwerer als späteres Zubettgehen.


    Ein Jetlag kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen:

    • Müdigkeit
    • Schlafstörungen
    • Verdauungsprobleme
    • Appetitlosigkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Orientierungslosigkeit
    • Konzentrationsprobleme

    Welche Symptome auftreten und wie stark sie ausgeprägt sind, ist bei jedem unterschiedlich.

    Tipps gegen den Jetlag

    Verhindern lässt sich der Jetlag zwar meist nicht vollständig, mit einigen Tricks können Sie jedoch dafür sorgen, dass sich Ihr Körper besser auf die Umstellung vorbereitet.


    1. Schrittweise anpassen

    Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie sich ein paar Tage vorher schon an den neuen Rhythmus gewöhnen: Fliegen Sie Richtung Osten, gehen Sie am besten jeden Tag etwas früher ins Bett. Wenn Sie in den Westen verreisen, schlafen Sie entsprechend später.


    2. Eine Nacht auslassen

    Bei einer Zeitverschiebung von zehn, elf oder zwölf Stunden ist mitunter Schlafentzug sinnvoll – bis am Zielort wirklich Nacht ist. Ein oder zwei Nickerchen von höchsten 20 Minuten und vorher ein Kaffee bringen Sie am besten durch den Tag. Hilfreich beim Wachbleiben ist auch Tageslicht. So kommen Sie relativ rasch in den dortigen Schlaf-Wach-Rhythmus.


    3. Richtige Ernährung auf dem Flug

    Versuchen Sie bei Ostflügen, möglichst viel zu schlafen und Speisen mit vielen Kohlenhydraten zu sich nehmen, zum Beispiel Kartoffeln, Nudeln und Brot. Diese machen müde und sorgen dafür, dass Sie vor Ort schneller einschlafen.


    Bei Flügen in Richtung Westen gilt es hingegen, wach zu bleiben. Eiweißreiche Mahlzeiten, bestehend aus Fisch, Fleisch oder Milchprodukten, sind dafür förderlich. Kurz vor der Landung können Sie eine Tasse Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Generell sollten Sie aber nur wenig Koffein zu sich nehmen und stattdessen lieber viel Wasser trinken, da die Kabinenluft sehr trocken ist.


    4. Am Zielort schnell umgewöhnen

    Egal, wohin es geht: Stellen Sie Ihre Uhr bereits im Flugzeug um und passen Sie sich am Zielort schnell an dem dortigen Tagesrhythmus an. In den ersten zwei Tagen sollten Sie aber möglichst keine anstrengenden Aktivitäten unternehmen. Geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit, sich an die neue Zeitzone und das Klima zu gewöhnen. Dabei helfen erholsame Nächte und viel Sonnenlicht am Tag.


    5. Bei weniger als 48 Stunden im eigenen Rhythmus bleiben

    Wenn Sie weniger als 48 Stunden in der anderen Zeitzone bleiben, müssen Sie sich keine große Mühe geben, sich an die dortige Zeit anzupassen. Etwa bei Geschäftsreisen hilft ein Nickerchen zwischendurch, ansonsten können Sie Ihren eigenen Biorhythmus beibehalten.


    6. Vorsicht mit Schlafmitteln

    Ob Medikamente beim Jetlag helfen können, ist umstritten. Schlafmittel sollten Sie nur im Notfall einnehmen und die genaue Medikation mit einem Arzt besprechen. Sie können die Einnahme zu Hause etwa an einem Wochenende testen: Es kann in seltenen Fällen passieren, dass Sie gegenteilig reagieren und die Mittel bei Ihnen anregend wirken.


    7. Zurück am Heimatort

    Am Heimatort angekommen, halten Sie sich tagsüber möglichst viel im Freien auf, bewegen Sie sich viel und tanken Sie Licht. Das hilft dem Körper bei der Umstellung. Wichtig ist auch, die Essenszeiten sofort an den neuen Rhythmus anzupassen. Nächtliche Kühlschrankplünderungen sind also tabu.


    Wer gleich volle Leistung bringen muss, kann sich auch mit Melatonin, einem schlafanstoßenden Mittel, behelfen. Denn so ganz wird man die Symptome eines Jetlags erst nach rund sechs Tagen los.

    Mit Kindern nach Asien fliegen: sinnvolle Flugzeiten

    Langstreckenflüge können für Eltern und Kinder sehr anstrengend sein – mit den richtigen Flugzeiten lassen sich Müdigkeit und Stress aber reduzieren. Wer in Asien Urlaub machen will, der wählt auf der Hinreise am besten einen Nachtflug.


    Allerdings ist hier stets die Zeitverschiebung zu berücksichtigen, bei Thailand etwa plus sechs Stunden. Die Ankunft nach Ortszeit früh morgens ist für Kinder ungünstig, weil sich die Kleinen noch im Tiefschlaf befinden. Besser ist deshalb eine Ankunft am frühen Nachmittag. Das heißt: Der Abflug in Deutschland sollte bei einem Nonstopflug erst spät am Abend sein. Wer noch in Europa umsteigt, fliegt am besten zwischen 17 und 19 Uhr von zu Hause los. Die gleiche Taktik empfiehlt sich für den Rückflug von Asien.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Zum richtigen Zeitpunkt buchen ----

    So vermeiden Sie Extrakosten beim Fluggepäck


    Reisetasche, großer Koffer, Golfausrüstung oder Kinderwagen: Wer einen Flug plant, muss sich gut überlegen, welches Gepäck mitfliegen soll. Wie Sie schon beim Buchen sparen können, lesen Sie hier.


    Ich packe meinen Koffer – und lege möglichst wenig hinein: So lautet heute das Motto für alle, die günstig fliegen wollen. Denn durch die Gepäckgebühren ist so mancher Billigflug am Ende doch kein echtes Schnäppchen mehr. Ohne Aufpreis reist der Koffer immer seltener mit. "Das vermeintlich günstige Ticket ist samt Zusatzbuchungen schnell so teuer wie etwa bei der Lufthansa", sagt Alexandra Hawlicek vom Fluggastrechteportale Fairplane.

    Gepäckaufgabe direkt mit dem Ticket buchen

    Geht eine vierköpfige Familie mit vier Koffern auf Reisen, verteuert sich der Flugpreis schnell um 200 Euro oder mehr. Wer zum Beispiel im Sommer 2019 im günstigsten Tarif mit Brussels Airlines von Berlin nach Brüssel fliegt, zahlt für den Flug gut 80 Euro plus 50 Euro fürs Aufgabegepäck. Bei British Airways sind es auf der Strecke Berlin – London gut 150 Euro plus 80 Euro. Diese Preisbeispiele nennt das Verbraucherportal Check24.

    Vor allem Billigairlines versuchen, mit Gepäck Geld zu machen. "Nur mit Billigtickets kann man keine Flotte unterhalten und Gewinne machen", sagt Sabine Fischer-Volk, Rechtsreferentin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

    Ein Tipp der Experten: das Gepäck gleich beim Ticketkauf mitbuchen. "Die größte Falle ist, nach abgeschlossener Buchung erst am Flughafen Gepäck aufzugeben", sagt Hawlicek. Ist der Fluggast doch mal in dieser Not, langen die Airlines ordentlich zu.

    Am Flughafen müssen für Gepäck hohe Summen gezahlt werden

    Nach einer Auswertung von Check24 kassiert zum Beispiel Tuifly im Pure-Tarif pro maximal 20 Kilo schwerem Aufgabegepäckstück bei Sofortbuchung ab 19 Euro, am Flughafen werden 120 Euro fällig. Bei Condor sind es demnach im Economy-Light-Tarif ab 24,99 Euro versus 75 Euro, bei Ryanair 6 Euro für ein 10-Kilo-Stück gegenüber 40 Euro am Flughafen. Manche Airlines machen dabei am Airport einen weiteren Unterschied zwischen Schalter und Gate.

    Der Check24-Auswertung zufolge verzichtet praktisch keine der wichtigsten Linienfluggesellschaften und Low-Cost-Airlines innerhalb Europas auf einen Günstigtarif ohne Freigepäck. Einzig die türkische Airline SunExpress fliegt gegen den Trend und bietet je nach Strecke 15 bis 40 Kilogramm Freigepäck. In der Regel darf das erste Aufgabegepäckstück je nach Airline nicht mehr als 23 Kilo wiegen – bei vielen der Billiglinien sind es je nach Tarif nur 15 Kilo.

    Manches Sperrgepäck darf ohne Extrakosten mitreisen

    Wie viel der Fluggast für Sperrgepäck zahlt und ob er doch etwas ohne Aufpreis mitnehmen darf, hängt oftmals von der Buchungsklasse ab oder seinem Status als Meilensammler, so Hawlicek. Unabhängig davon sollte Sport- und Sperrgepäck "unbedingt direkt bei der Buchung angegeben werden, da es pro Flieger nur ein gewisses Kontingent für Sondergepäck gibt".

    Manche Airlines zeigen sich beim Transport immerhin spendabel. Die Lufthansa etwa erhebt außer im günstigsten Tickettarif auf vielen Flügen keine Extrakosten für eine Skiausrüstung innerhalb der Gewichtsgrenzen, ein ähnliches Angebot macht Turkish Airlines. Etihad zeigt sich als Freund von Golfern und Tauchern, je 15 Kilo zusätzlich dürfen kostenfrei an Equipment mit.


    Einen Service lassen die Fluggesellschaften dabei unangetastet: Kinderwagen und Buggys dürfen in der Regel immer noch kostenfrei mitfliegen. Mitunter ist auch ein weiteres Stück wie ein Kinderautositz gratis, den man im Mietwagen sonst extra buchen muss. Auch hier lohnt zur Sicherheit der Blick in die Bestimmungen.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Geänderte Bedingungen ---

    Wann die Urlaubsstornierung teurer wird


    Wenn der Urlaub ausfällt, ist das ärgerlich – und auch teuer. Wie viel Gebühren Reiseveranstalter verlangen, hängt davon ab, wann Sie stornieren. Aber es gibt noch andere Kriterien.

    Ärgerlich genug, wenn eine Reise storniert werden muss. Doch die fälligen Gebühren können die Laune erst recht trüben. Müssen Sie kurzfristig ihren Urlaub canceln, sind Sie durchaus bis zu 80 Prozent des Reisepreises los. Lag der zum Beispiel bei 2.000 Euro, sind in diesem Fall 1.600 Euro weg.

    Tui: Beinhaltet die Reise einen Flug?

    Bei Tui etwa gilt für Buchungen ab 1. April folgende Regelung: Stornieren Verbraucher ab 14 Tage vor der Abreise ihre Buchung, kostet das 80 Prozent des Reisepreises. Bei frühzeitigeren Stornierungen ist für die Höhe der Gebühr nicht nur der Zeitpunkt entscheidend, sondern fortan auch, ob es sich um eine Reise mit oder ohne Flug handelt.

    Urlauber, die eine Flugreise bis 31 Tage vor Abreise stornieren, bezahlen 40 Prozent des Preises – statt wie bislang nur 25 Prozent. Handelt es sich um eine Buchung ohne Flug, dann müssen sie 20 statt 25 Prozent zahlen – hier wird es also etwas günstiger.

    Sehr kurzfristige Stornierungen günstiger

    Bisher hat es bei Tui für die Stornogebühren keinen Unterschied gemacht, ob eine Reise mit oder ohne Flug gebucht wurde. Dafür gab es insgesamt sechs Zeit-Staffelungen – von 25 Prozent des Reisepreises bis 31 Tage vor Abreise bis 90 Prozent ab 3 Tage vorab.

    Tui spricht davon, dass die neuen Regeln einfacher und übersichtlicher für Urlauber sind. Durch den Wegfall der 90-Prozent-Gebühr werden sehr kurzfristige Stornierungen ein wenig günstiger. Gerade die Stornierung einer Flugreise kann aber dann zum Teil wesentlich mehr kosten. 60 Prozent des Preises etwa wurden bislang ab 17 Tagen bis 11 Tage vor Abreise fällig, fortan gilt dieser Satz schon ab 30 Tagen vor Abreise.

    FTI: Staffelungen machen Stornierung schwer verständlich

    Beim Veranstalter FTI hängt die Staffelung der Stornogebühren auch von der Reiseleistung ab. Bei Reisen ohne Flug werden zum Beispiel bis zum 30. Tag vor Reisebeginn 25 Prozent Gebühr fällig, bei Reisen mit eingeschlossenem Linienflug sind es 40 Prozent. Die Stornierung von Charterflügen kostet hingegen bis 30 Tage vor Abreise 50 Prozent. Rückt die Reise näher, steigen die Stornokosten. Insgesamt ist die Gebührenregelung bei FTI gestaffelter und differenzierter – was sie nicht unbedingt leicht zu überblicken macht.

    Thomas Cook: Es kommt auf den Tag an

    Genau hinschauen müssen Reisende auch bei Thomas Cook. Bei deren Marken Neckermann Reisen und Thomas Cook Signature werden für Flugreisen bis 30 Tage vor Beginn 25 Prozent Stornogebühren fällig, ab 6 Tage vorher sind es 75 Prozent. Bei Last-Minute-Reisen sind sieben zeitliche Staffelungen aufgelistet – hier macht es zum Beispiel einen Unterschied, ob man einen Tag vorher oder am Tag der Reise storniert. Ersteres kostet 75 Prozent Gebühr, letzteres 80 Prozent.


    Diese Nuance macht sich im Geldbeutel durchaus bemerkbar: Hat der Last-Minute-Urlaub 600 Euro gekostet, ist man bei einer Stornierung einen Tag vorher 450 Euro los. Am Tag selbst kostet die Absage noch einmal 30 Euro mehr – nämlich 480 Euro.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Flüge, Handgepäck & Co. ---

    Brexit-Verschiebung: Was ändert sich für Urlauber?


    Eigentlich sollte Großbritannien am 29. März die EU verlassen – Brüssel bot aber eine Verschiebung an. Eine schnelle Erklärung, was ein neuer Brexit-Termin für Urlauber bedeutet.

    Theresa May versucht ihren Brexit-Deal zu retten. Prominente Gegner Mays wie Ex-Außenminister Boris Johnson und der erzkonservative Tory-Abgeordnete Jacob Rees-Mogg signalisierten bereits, dass sie den Deal doch noch unterstützen könnten.

    Wann tritt Großbritannien aus der EU aus?

    Ursprünglich sollte Großbritannien schon am 29. März die Staatengemeinschaft verlassen. Brüssel bot London kürzlich eine Verschiebung des Brexits bis zum 22. Mai an. Bedingung ist aber, dass das Unterhaus in dieser Woche dem Austrittsvertrag zustimmt. Andernfalls gilt die Verlängerung nur bis zum 12. April. In dem Fall soll London vor diesem Termin sagen, wie es weitergehen soll.

    Dürfen bei einem Brexit britische Airlines in den EU-Luftraum?

    Ob Großbritannien nun am 12. April oder 22. Mai austritt: Bei einem Brexit – auch wenn er ohne Deal stattfindet – soll der Flugverkehr in Europa weitgehend intakt bleiben.


    Ein Notfallplan sieht vor, dass Sicherheitszertifikate für Flugzeuge von britischen Airlines neun Monate lang weiter gelten sollen. Das biete genug Zeit, die Bescheinigungen bei der europäischen Luftfahrtbehörde EASA zu erneuern.


    Eine weitere Regelung besagt nach Angaben des Europäischen Rats, dass Airlines mit britischer Lizenz für bis zu sieben Monate Verbindungen zwischen Großbritannien und den übrigen 27 EU-Staaten aufrecht erhalten können.


    Brauchen Reisende ein Visum?

    Großbritanninen hat auch bisher nicht zum Schengenraum gehört. Urlauber konnten mit einem Personalausweis oder Reisepass einreisen und es gab auch Passkontrollen.


    Das Auswärtige Amt sagt: Bis 31. Dezember ändert sich daran nichts. Urlauber werden wahrscheinlich auch nach einem Hard Brexit ohne Visa nach Großbritannien einreisen können.


    Wie sind die Zollbestimmungen?

    Nach einem Austritt Großbritanniens aus der EU gelten für Reisende neue Zollbestimmungen – vor allem bei der Einfuhr von Tabakwaren und alkoholischen Getränken.


    Wie diese aussehen, hängt davon ab, zu welchen Bedingungen Großbritannien aus der EU ausscheidet. Für Urlauber bedeutet das auch: Es kann zu mehr Zollkontrollen kommen.


    Darf ich Haustiere mit in den Urlaub nach Großbritannien nehmen?

    Seit 2004 gibt es in der EU einen Reisepass für Haustiere, in dem bestimmte Impfungen festgehalten sind. Verlässt das Vereinigte Königreich die EU, ist auch die Gültigkeit dieses Dokumentes nicht mehr gewährleistet.


    Laut der Britischen Regierung soll sich aber auch nach einem Brexit nichts an den bisherigen Bestimmungen für Haustiere ändern.


    Was passiert mit geplanten Erasmus-Aufenthalten?

    Die Erasmus-Förderung soll für zum Austrittszeitpunkt laufende Studien- und Praktikumsaufenthalte weiterlaufen. Aufenthalte im Vereinigten Königreich, die nach dem Austrittsdatum beginnen, sind aber nicht gesichert. Manche Universitäten und Schulen haben wegen der Brexit-Unsicherheiten Austauschprogramme ausgesetzt.


    Ändern sich Handgepäcksbestimmungen?

    Verlässt Großbritannien die EU ohne einen Deal, ändert sich laut der Britische Regierung nichts an Handgepäcksbestimmungen für Flugreisende, die nach Großbritannien fliegen.


    Außerdem soll sich für Urlauber auch nichts an den bisherigen Bestimmungen für die Einfuhr von gefährdeten Pflanzen, Tierarten oder deren Erzeugnissen nach oder aus Großbritannien ändern.

    Verwendete Quellen:

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  • Drastische Maßnahmen ---

    Eurowings will weniger Handgepäck in Kabinen

    In besonderen Fällen sollen Passagiere ihr Gepäck einchecken – auch wenn es den Handgepäcksbestimmungen entspricht. Wer weiterhin seine Koffer mit in die Kabine nehmen darf.

    Eurowings will das Handgepäck der Fluggäste strenger kontrollieren, um Verspätungen zu vermeiden. Passagiere mit regelwidrigem Handgepäck sollen nun früher und konsequenter darauf aufmerksam gemacht werden, teilt das Unternehmen mit. Bei Verstößen wird wie bisher eine Gebühr von 35 Euro fällig. Zuvor hatte das Fachmagazin "fvw" darüber berichtet.

    Weitere Handgepäcksbestimmungen geändert

    Um das Boarding zu beschleunigen, führt Eurowings weitere Änderungen ein: Auf stark gebuchten Flügen könne es sein, dass Kunden vorab etwa per E-Mail oder SMS gebeten werden, ihr Handgepäck kostenlos am Check-in-Schalter abzugeben, so die Airline. Das gilt auch, wenn das Handgepäck den Richtlinien entspricht.

    Künftig dürfen Kunden des Smart-Tarifs ebenfalls am Priority Boarding teilnehmen, wie Statuskunden und Bizclass-Passagiere auch. Diese Gruppe der Priority-Kunden darf ihr Handgepäckstück immer in der Kabine transportieren.

    Das sind die Größenbestimmungen bei Eurowings

    Bei Eurowings dürfen Passagiere ein Handgepäckstück bis acht Kilo Gewicht (55x40x23 Zentimeter) und einen weiteren persönlichen Gegenstand (40x30x10 Zentimeter) kostenlos mitnehmen. Das kann etwa eine Laptop- oder Handtasche sein. Zu viele Handgepäckstücke sorgen immer wieder für Verzögerungen beim Boarding, da Trolleys noch kurzfristig im Frachtraum untergebracht werden müssen.



    Das neue Boarding-Konzept wurde zunächst am Flughafen Köln getestet und soll nun auf alle Flughäfen ausgeweitet werden.

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

    Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt :)<3:!:

  • Tipps für Langstreckenflüge

    Warum Sie im Flieger nicht länger als zwei Stunden schlafen sollten


    Wenig Beinfreiheit, nervige Sitznachbarn und schlechte Luft: Wer ferne Urlaubsziele erreichen möchte, kommt um einen Langstreckenflug nicht herum. So überstehen Sie die Zeit im Flieger besser.

    Zwischen Alltagsstress und Traumreiseziel liegt nur noch diese eine Hürde: ein Langstreckenflug in der Economy. Mit der richtigen Haltung, etwas Bewegung und reichlich Getränken lassen sich solche Flugreisen ohne gesundheitliche Probleme überstehen.

    Andreas Lysson ist Internist mit einer Praxis in Düsseldorf. Er rät dazu, entspannt zu starten: "In bequemer Kleidung lässt sich ein langer Flug gut überstehen." Denn in der Kabine herrscht auf Reiseflughöhe weniger Druck als am Boden. "Das bedeutet für die Passagiere, dass sich alles aufbläht und sich die Gase im Körper ausdehnen. Die enge Anzughose wirkt dann noch enger, und das ist unbequem."

    Lockere Kleidung und ausreichend Bewegung

    Bequem statt schick fliegt auch Johannes Klaus, Betreiber des Portals "Reisedepeschen.de": Auf der Langstrecke trägt er meist eine Jogginghose. "Dann ist man zwar nicht mehr top gestylt unterwegs und hat weniger Chancen auf ein Upgrade in die Businessclass. Aber mir ist es wirklich wichtiger, einigermaßen bequem zu fliegen." Er wählt zudem einen Platz am Gang, um aufstehen zu können, ohne die Sitznachbarn zu stören.

    Bewegung während eines langen Flugs sei wichtig, um einer Thrombose vorzubeugen, sagt Mediziner Lysson. "Menschen, die über Stunden unbeweglich in ihrem Sitz schlafen, haben das größere Risiko. Es ist ungünstig, sich über mehrere Stunden nicht zu bewegen." Dazu sei es nicht einmal nötig, ständig den Gang rauf- und runterzulaufen. Gezielte Bewegung im Sitz hilft ebenso: "Viele Airlines bieten im Entertainmentsystem Anleitungen zur Gymnastik. Das sieht vielleicht komisch aus, hilft aber sehr."

    Lysson rät, maximal zwei Stunden am Stück zu schlafen und sich dann bewusst zu bewegen. Und: "Eine Tablette Aspirin zu nehmen, hilft nicht: Bewegung ist sinnvoller, um einer Thrombose vorzubeugen." Bei einem erhöhten Risiko verschreibe der Arzt ohnehin vorab ein entsprechendes Präparat, meist mit dem Wirkstoff Heparin.

    Ohne Alkohol und Schlaftabletten

    Michael Lamberty, Pressesprecher von Lufthansa, rät zudem dazu, vor einem Flug keine Schlaftablette zu nehmen – und sich auch keinen Mut anzutrinken. Denn Alkohol wirkt wegen des geringeren Luftdrucks in der Kabine viel stärker als am Boden. Stattdessen empfiehlt er Wasser: "Wenn die Crew in gewissem Abstand mit Getränken durch die Kabine geht: immer ein Getränk nehmen."

    Doch was, wenn die größte Gefahr gar nicht der eigene Wassermangel ist, sondern der kranke Sitznachbar? "Mancher Flugreisender sorgt sich, dass ein Mitreisender eine ansteckende Krankheit hat – zum Beispiel, weil er chronisch hustet", so Lamberty. Da könne er beruhigen: "Der Luftstrom einer Flugzeugkabine verläuft von oben nach unten längs der Wand – und nicht von vorn nach hinten." Filter hielten mögliche Keime zurück. "Damit verringert sich das Ansteckungsrisiko drastisch."

    Medikamente parat haben

    Wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte diese gerade bei langen Flügen nie in den Koffer packen, sondern ins Handgepäck. "Jeder Hausarzt stellt dazu auch auf Wunsch ein Dokument auf Englisch aus, das erklärt, dass der Reisende dieses Medikament benötigt", so Lysson.

    Und wer Flugangst hat oder unter Reiseübelkeit leidet, sollte das dem Kabinenpersonal mitteilen, sagt Lufthansa-Sprecher Lamberty. Sein Tipp: "Am Mittelgang in Höhe der Tragflächen sind die Flugbewegungen am wenigsten zu spüren. Wer tagsüber fliegt, kann auch am Fenster sitzen und einen Punkt am Horizont fixieren."

    Verwendete Quellen:

    • Nachrichtenagentur dpa

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  • "Baby Jesus an Bord"

    Das bedeuten die geheimen Codes der Stewardessen


    Ob "Pax", "Hugo" oder "Galley": Flugbegleiter verständigen sich mit Begriffen, die die meisten Passagiere nicht kennen. Lesen Sie hier, was hinter diesen Codewörtern steckt.

    Der Job von Flugbegleitern ist nicht immer leicht: quengelnde Kinder, Partytouristen, unfreundliche Passagiere und Arbeit auf engstem Raum. Stewardessen und Stewards müssen auch in stressigen Situationen Ruhe bewahren und dürfen ihr Lächeln nicht verlieren.

    Um von den "Pax" – also den Passagieren – nicht verstanden zu werden, nutzen viele Flugbesatzungsmitglieder eine Art Geheimsprache. Mit eigenem Vokabular und Abkürzungen können sie sich so untereinander austauschen und den Arbeitsalltag an Bord regeln.

    Fluggesellschaften nutzen eigene Codewörter

    Die US-Ausgabe der "Huffington Post" hat englische Codewörter von Flugbegleitern entschlüsselt, von denen einige auch im deutschen Sprachraum Verwendung finden. Zum Beispiel ist die "Galley" die Bordküche und der "Bin" ist nicht etwa der Mülleimer, sondern das Gepäckfach über den Sitzplätzen.

    Doch bevor die Flugzeugtüren überhaupt geöffnet werden, heißt es für die Stewardessen und Stewards: "All faces in flight!". Damit wird das Boarding angekündigt. Die Flugbegleiter machen sich bereit für die Begrüßung der Fluggäste und setzen ihr freundliches Lächeln auf. Stewardessen tragen dazu ihre sogenannten "Boardingschuhe", Pumps mit hohem Absatz. Nach dem Start wechseln sie zu flachen und bequemen "Galleyschuhen".

    "Crotchwatch" und "wasten" gehen – die Pflichten eines Flugbegleiters

    Nachdem alle Passagiere an ihren Platz gefunden haben – ob in der "Busy" (der Business Class) oder "Eco" (der Economy Class) –, geht die erste Stewardess durch den Gang und überprüft beim "Crotchwatch" (übersetzt: Blick in den Schritt), ob alle Erwachsenen und Kinder angeschnallt sind.

    Sobald man über den Wolken ist, kümmert sich die "Galley Queen", also die Stewardess, die für die Verköstigung an Bord zuständig ist, um das Essen. Passagiere, die ein Sonderessen bestellt haben, erhalten ihr "SPML" (die Abkürzung für special meal). Im Anschluss gehen die Flugbegleiter "wasten". Das bedeutet schlicht: Sie sammeln den Müll ein.

    Kurz vor der Landung stehen die "Landing Lips" auf dem Plan. Die Stewardessen frischen rasch ihr Make-up auf, um die Fluggäste mit perfekter Optik zu verabschieden. Auch der Wechsel zu den hochhackigen "Boardingschuhen" findet statt.

    Für tote Passagiere gibt es ein Signalwort

    Egal ob ein Notfall eintritt oder sich eine Leiche an Bord befindet – Flugbegleiter dürfen keine Panik im Flugzeug auslösen. Aus diesem Grund verwenden sie für einen verstorbenen Fluggast den Codenamen "Hugo". Die Abkürzung steht in Airlinekreisen für "Human Gone" beziehungsweise eingedeutscht: "Heute unerwartet gestorbenes Objekt".




    Weitere Wörter der Geheimsprache im Überblick:

    • "Baby Jesus": Was zunächst nach einem Kompliment klingt, ist in Wirklichkeit der Titel für ein schreiendes Baby, das während des Fluges von seinen Eltern verhätschelt wird. Die Eltern gelten außerdem als besonders unhöflich.
    • "Deadhead": Damit bezeichnen Flugbegleiter ein Crewmitglied, das sich als Passagier auf einem Flug befindet und deshalb nicht arbeiten muss. Die Person reist zu einem Flughafen, um dort eingesetzt zu werden.
    • "Miracle Flight": Übersetzt heißt diese Bezeichnung "Wunderflug". Von einem solchen sprechen Flugbegleiter im Zusammenhang mit bestimmten älteren Passagieren. Beim Einstieg benötigen diese oft noch Hilfe und lassen sich im Rollstuhl zum Flieger bringen. Nach der Landung laufen sie dann selbst aus der Maschine – wie durch ein Wunder geheilt.
    • "Senior" oder "Senior Mama": Als "Senior" wird ein erfahrenes Crewmitglied bezeichnet. Ältere Stewardessen heißen unter den Flugbegleitern mitunter scherzhaft "Senior Mama".

    Die Bordcrew nutzt die Codewörter nicht nur, um sich über berufliche Aufgaben auszutauschen, sondern auch, um über das Verhalten einzelner Passagiere zu sprechen. Vieles läuft dabei über Gesichtszüge und andere nonverbale Gesten. Und wenn sich die Mitarbeiter doch einmal für ein privates Gespräch zurückziehen müssen, tun sie dies hinter dem Vorhang der Galley.

    Verwendete Quellen:

    • huffpost.com

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  • Bei welchen Airlines Sie ohne Reservierung nebeneinander sitzen

    Wer gemeinsam verreist, will auch im Flugzeug nebeneinander sitzen – und zahlt dafür zum Teil viel Geld. Doch eine Befragung zeigt: Bei einigen Fluggesellschaften sitzen Sie auch ohne Extrakosten zusammen.

    Die Kampfpreise, mit denen die Fluggesellschaften locken, haben meist einen Nachteil: Mit ihnen erwerben Reisende nur einen Flugsitz zum Ziel. Check-in-Gepäck, Essen, Getränke und bevorzugtes Boarding – die Airlines machen mittlerweile jeden Handgriff zu Geld. Kein Wunder also, dass auch für die Sitzplatzreservierung in den Billigklassen bezahlt werden muss. Doch diese Kosten können sich Passagiere meist sparen.


    Der britischen Verbrauchervereinigung "Which?" zufolge sind Sitzplatzbuchungen in neun von zehn Fällen überflüssig. Die bereits 1957 gegründete Konsumentengemeinschaft hatte 3.357 Fluggäste befragt und herausgefunden, dass 86 Prozent auch ohne Sitzplatzgebühr nebeneinander platziert wurden. Diese Prozentzahl steigt sogar auf 90 Prozent, wenn man den irischen Billigflieger Ryanair nicht mitrechnet.


    Bei welchen Airlines Sie am ehesten Plätze nebeneinander bekommen

    Zugleich fragte "Which?" zehn führende Airlines, darunter Thomas Cook Airlines und Tuifly, wie ihre Sitzplatzpolitik aussieht, wenn Familien, Paare und Gruppen nicht im Voraus gegen Geld ihre Sitzplätze sichern. Das Resultat: Bei folgenden Airlines stehen die Chancen mit über 90 Prozent besonders gut, auch ohne Platzbuchung nebeneinander sitzen zu können:


    Bei Tuifly, Thomas Cook und Jet2 kommen Reisende auf eine über 80-prozentige Chance, den kostenlosen Wunschsitzplatz zu erhalten.


    Welche Airlines sich nicht um Plätze nebeneinander bemühen

    Lediglich bei Wizz Air mit einem Wert von 73 Prozent und Ryanair mit gar nur 46 Prozent ist das Risiko groß, tatsächlich auseinandergerissen zu werden, weil man nicht gegen Zahlung reserviert hat.


    Wizz Air und Ryanair geben zudem unumwunden zu, dass sie sich nicht groß bemühen, Fluggäste ohne Sitzplatzreservierungen nebeneinander zu setzen. Doch zumindest der irische Low-Cost-Flieger betont, dass er nicht bewusst versucht, Gruppen zu trennen, nur um die Profitmarge zu erhöhen.


    Getrenntsitzende Familien erhöhen Sicherheitsrisiko

    Dennoch zwingt Ryanair Eltern, zumindest einen Sitzplatz gegen Gebühr zu buchen. Wenn ein Erwachsener einen Sitz kauft, darf er gratis Plätze für bis zu vier Kinder unter zwölf Jahren reservieren.

    Bei British Airways, Tuifly und Thomas Cook dürfen hingegen Kinder unter zwölf Jahren immer bei den Eltern sitzen, und wenn alles belegt ist – zumindest bei einem Elternteil. Denn das Trennen von Gruppen, vor allem Familien, schmälert nicht nur für die Betroffenen den Komfortfaktor. Es kann sogar zum potenziellen Risiko werden. Sicherheitsexperten betonen, dass vor allem in Notfällen wie Evakuierungen, getrenntsitzende Familienmitglieder, die einander suchen, wertvolle Zeit vergeuden und die Sicherheit aller Passagiere gefährden können.



    Was die Kosten betrifft, so könnte man mit den Sitzplatzgebühren schnell mal ein besseres Abendessen finanzieren. Denn je nach Ziel und Sitzplatzposition schwanken die Tarife für eine Reservierung zwischen vier und 45 Euro – pro Strecke.

    Verwendete Quellen:

    • Reiseredaktion srt

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  • Gepäckversiegelung

    Warum wickeln manche Passagiere ihren Koffer in Folie ein? Egal, ob für Strandurlaub, Städtereise oder Familienferien: Wir geben Ihnen drei Tipps, wie Sie Ihren Koffer richtig packen. (Screenshot: Imago)

    Checkliste und Co.: Wir geben Ihnen drei Tipps, wie Sie Ihren Koffer richtig packen. (Quelle: t-online.de)


    An Flughäfen sieht man häufig Passagiere, die ihren Koffer in Folien einwickeln lassen. Das ist an bestimmten Stationen gegen Gebühr möglich. Das Gepäckstück sieht danach wie eingeschweißt aus. Doch wofür ist die Folie gut?

    Die Folie, die manche Flugreisenden um ihren Koffer wickeln, verspricht Schutz. Denn häufig werden Koffer beim Ein- und Ausladen unsanft behandelt, manchmal stehen sie länger im Regen.

    Folie bietet Schutz vor Schmutz, Kratzern, Aufspringen

    Am Frankfurter Flughafen wird sogenanntes Gepäck-Wrapping vor den Passagierschaltern in Terminal 1 und 2 angeboten. Die Folie schütze vor "Verschmutzung, Kratzern, Aufspringen während des Transports und Zugriffen durch Unbefugte", erklärt der Flughafenbetreiber Fraport. Die Kosten für einen Koffer normaler Größe betragen 11 Euro.

    Auch der Düsseldorf Airport bietet Gepäckversiegelung an, zum Preis von 9 Euro pro Koffer. Der Flughafen nennt als Vorteile ebenfalls den Schutz vor Schmutz, Feuchtigkeit, Kratzern, Rissen und unerlaubten Zugriffen. Der Fluggast kann auch mehrere Gepäckstücke zusammen umwickeln lassen, um Übergepäckkosten zu vermeiden.

    Vorsichtsmaßnahme und Schmutzschutz: Ein Flughafen-Angestellter wickelt einen Koffer in Folie. (Quelle: imago images/Gallo Images)

    Vorsichtsmaßnahme und Schmutzschutz: Ein Flughafen-Angestellter wickelt einen Koffer in Folie. (Quelle: Gallo Images/imago images)


    Gepäck-Wrapping: Folie soll auch vor Drogenschmuggel schützen

    Durch die Folie würden sich zudem die Schnallen und Bänder von Rucksäcken nicht verhaken, erklärt der Dortmund Airport. Das senkt das Risiko, dass der Rucksack irgendwo liegen bleibt. Allerdings bekommt der Fluggast am Check-in oft ohnehin einen kostenlosen Plastiksack für seinen Rucksack, um diese Gefahr zu vermeiden.




    Der Dortmund Airport verweist ausdrücklich auch auf den Schutz vor "unbemerktem Schmuggel". Dazu kann es zum Beispiel in Kolumbien kommen. "Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als 'Drogenschmuggler' missbraucht", warnt das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land.


    Verwendete Quellen:

    • dpa-tmn

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  • Last-Minute-Tipps

    Reisepass vergessen: So verreisen Sie trotzdem


    vgzm.1704981-57573654 Reisepass verloren oder vergessen: Das ist zu tun. Reisepass: Haben Sie Ihren Pass vergessen, muss die Reise nicht unbedingt zu Ende sein. (Quelle: Getty Images/johannes86)


    Reisepass: Haben Sie Ihren Pass vergessen, muss die Reise nicht unbedingt zu Ende sein. (Quelle: johannes86/Getty Images)


    Sie haben auf dem Weg ins Ferienziel Ihren Reisepass vergessen? Das ist zwar ärgerlich, aber es besteht kein Grund zur Panik! Wir verraten Ihnen Tipps, wie Sie sorgenfrei trotzdem in den wohlverdienten Urlaub abreisen dürfen.

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    Reisepass vergessen: Ruhe bewahren

    Sonne, Strand und die Vorstellung von Erholung rücken in weite Ferne, wenn Sie am Flughafen feststellen müssen: Sie haben Ihren Reisepass vergessen! Wenn das passiert ist, sollten Sie zuerst versuchen, Ruhe zu bewahren. Es gibt immer eine Lösung. Durchsuchen Sie sorgfältig alle Ihre Taschen. Vielleicht haben Sie den Reisepass in der ganzen Aufregung an einem anderen Ort untergebracht, als Sie es für gewöhnlich tun würden.

    Tipp: Notreiseausweis beantragen

    Sollten Sie den Pass auch nach intensiver Suche nicht auffinden oder ist Ihr Pass nicht mehr gültig, empfiehlt sich der Gang zur Bundespolizei – Stationen finden sich in allen Flughäfen. Dort können Sie einen Notreiseausweis beantragen. Dieser kostet acht Euro. Wichtig: Der Reiseausweis ist kein vorläufiger Reisepass – er gilt nur für die Dauer der Reise. Um den Notreiseausweis ausgestellt zu bekommen, müssen Sie sich eindeutig identifizieren können, beispielsweise mit dem Führerschein, dem abgelaufenen Reisepass, dem Personalausweis oder der Geburtsurkunde.

    Wo ist der Ersatzausweis gültig?

    Der Ersatzausweis wird von allen EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie für die Einreise zu touristischen Zwecken von folgenden Ländern anerkannt:

    • Albanien
    • Algerien
    • Andorra
    • Island
    • Liechtenstein
    • Monaco
    • Norwegen
    • San Marino

    Wer einen bis zu einem Jahr abgelaufenen Reisepass bei sich hat, kann in Verbindung mit dem Ersatzausweis auch auf Einreise hoffen in:

    • Kanada
    • Südkorea
    • Malediven
    • Montenegro
    • Nigeria
    • Schweiz
    • Serbien
    • Sri Lanka
    • Tunesien

    Tipp: Da sich die Einreise in Länder außerhalb der EU jedoch als schwieriger gestaltet, wenn Sie Ihren Reisepass oder Personalausweis vergessen haben, sollten Sie aus Sicherheitsgründen stets eine Kopie Ihres Passes oder Ihres Personalausweises mit sich führen. Die Bundespolizei steht Fluggästen in der Regel bei Fragen zu den jeweiligen Auslandsreisen mit Ratschlägen zur Verfügung.

    Wer auf den allerletzten Drücker am Schalter erscheint, dürfte jedoch am Boden bleiben: Ohne ausreichend Zeit klappt es den Angaben zufolge auch nicht mit dem Notreiseausweis. Um Zeit zu sparen, lässt er sich bereits vor dem Abflug auf der Homepage der Bundespolizei beantragen.

    Reisepass verloren gegangen?

    Sollten Sie bei den Vorbereitungen Ihrer Reise bereits in den eigenen vier Wänden feststellen, dass Ihr Reisepass einfach nicht auffindbar ist, empfiehlt es sich, Ihre Meldebehörde mit der Ausstellung eines neuen Reisepasses zu beauftragen. Tipp: Durch die Beantragung einer Express-Herstellung können Sie den neuen Pass schneller in den Händen halten.

    Sollten Sie aber nicht ausreichend Zeit vor Ihrer Abreise haben, benötigen Sie einen vorläufigen Reisepass. Wenn Sie die Zeit dazu haben, fahren Sie gleich selbst zum Meldeamt. So beschleunigen Sie den Vorgang und der vorläufige Reisepass wird schneller ausgestellt. Er kostet 26 Euro, wird jedoch nicht in allen Ländern anerkannt.

    Im Urlaub den Reisepass vergessen?

    Sollte Ihnen das Malheur im Urlaub passieren, den Reisepass zu vergessen oder zu verlieren, dann sollten Sie zunächst die Polizei vor Ort über den Verlust informieren. Ist der Vorfall registriert worden, wird die Deutsche Botschaft oder ein Konsulat benachrichtigt.



    Nun müssen Sie diesen Institutionen eine Kopie Ihres Dokumentes als Bestätigung Ihrer Identifikation vorlegen. Bei erfolgreicher Bestätigung wird Ihnen ein Ersatzpass ausgestellt. Mit diesem können Sie die Rückreise nach Deutschland antreten. Tipp: In andere Länder sollten Sie mit dem Ersatzdokument jedoch nicht reisen. Es dient ausschließlich der Reise in die Heimat.

    Verwendete Quellen:


    • Nachrichtenagentur dpa

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  • Betrug verhindern - Warum Sie Ihre Bordkarte nach dem Flug vernichten sollten


    vgzm.1704981-82969134 Vernichten Sie Ihr Flugticket nach der Reise. Bordkarte einer Fluggesellschaft: Diese kann mehr über den Reisenden aussagen, als diesem lieb ist. (Quelle: C. Carstens)

    Bordkarte einer Fluggesellschaft: Diese kann mehr über den Reisenden aussagen, als diesem lieb ist. (Quelle: C. Carstens)


    Airline-Bordkarten enthalten eine Reihe persönlicher Daten, die in den falschen Händen gefährlich werden können. Stellen Sie also nie ein Foto davon ins Netz. Und werfen Sie nach der Reise auch keine Bordkarte achtlos weg.

    Wer auf Instagram nach dem Stichwort "Boarding Pass" sucht, der erhält aktuell mehr als 91.000 Treffer gelistet. Vermutlich machen sich die wenigsten User Gedanken über das Thema Sicherheit, wenn sie stolz ihre Reisetrophäe posten. Aber das ist ein Fehler.

    Barcodes enthalten viele Details

    Sicherheitsexperten wie Michal Špacek weisen darauf hin, dass der Barcode auf einer Bordkarte verwendet werden kann, um zukünftige Reisepläne auszuspähen. Špacek gelang es auf einer Sicherheitskonferenz live, bevorstehende Flüge zu ändern und zu stornieren. Auch die Vielfliegerinformationen eines Reisenden lagen wie ein offenes Buch vor ihm.

    Darum sollten Sie nach Ihrer Flugreise das Ticket vernichten

    Mit dem Code auf dem Smartphone ist das Einchecken einfach und geht schnell (Quelle: mroach) Jede Airline bietet solche sogenannten Mobile Boarding Passes an. Leichtfertig sollte man damit aber nicht umgehen (Quelle: British Airways) Das Einchecken am Schalter kostet zwar etwas mehr Zeit, doch für Fragen hat man einen Ansprechpartner (Quelle: Condor Flugdienst GmbH)

    Foto-Serie mit 5 Bildern

    Der Grund dafür liegt in einer kaum zu glaubenden Unbekümmertheit vieler Fluggesellschaften. Auf ihren Webseiten reichen bereits der Nachname und die Buchungsnummer als Username und Passwort für Stornierungen und Umbuchungen. So kann es passieren, dass ein Fremder durch die Bordkarte an die Login-Daten eines Fluggastes gelangt und dessen Rückflug von der Reise annulliert, für den sich der Betroffene noch gar nicht eingecheckt hat.

    Lesegeräte sind leicht zu bekommen

    Um die Barcodes auf den Bordkarten auszulesen, reicht ein 20 Euro teures Barcodelesegerät. Und schon liegen die in den Bordkarten gespeicherten Informationen im Klartext vor. Trotzdem, so der Security-Journalist Brian Krebs in der vergangenen Woche, haben seinen Recherchen zufolge auch große Fluggesellschaften wie United und Lufthansa diese Sicherheitslücke nicht ausreichend behoben.

    Auch die Sicherheitsexperten Karsten Nohl und Nemanja Nikodijevic fanden heraus, dass zahlreiche Fluggesellschaften im Wesentlichen den sechsstelligen Buchungscode, auch PNR genannt, als temporäres Passwort verwenden. Während die Leute reisen, wird der PNR alles von Bordkarten bis zum Gepäckaufkleber gemeinsam mit dem Namen des Passagiers angehängt.

    Keine Bilder von Flugtickets im Internet posten

    "Sie würden vermuten, dass eine Zeichenfolge, die wie ein Passwort verwendet wird, auch so geheim gehalten bleibt wie ein Passwort", sagte Nohl. "Aber das tun sie nicht, sondern drucken es auf alles, was man von der Fluggesellschaft bekommt."

    Daher sollten Bilder davon nie im Internet gepostet und, auch wenn sie schon abgelaufen sind, nie im Hotel zurückgelassen, sondern am besten geschreddert werden. Besser ist es, Apps und digitale Dokumente auf dem Smartphone zu verwenden. Der Sicherheitscode des Mobilgeräts schützt diese Daten, auch wenn das Smartphone gestohlen wird oder verloren geht.

    Verwendete Quellen:

    • srt-text

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  • Ich fliege seit einigen Jahren gar nicht mehr und muss sagen, dass ich sehr glücklich mit dieser Entscheidung bin.
    Ich habe mir ein Reisemobil gekauft und fahre nur noch damit in den Urlaub.
    Ich fühle mich wohler, wenn ich nicht so weit weg reise und außerdem verbringe ich meine Ferien sowieso am liebsten in den Bergen und davon haben wir ja in der Nähe mehr als genug.
    Mein Reisemobil würde ich für kein Geld wieder angeben, für mich war es die beste Investition seit Jahren.
    Liebe Grüße

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